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Fußballexperte rät, Gold zu kaufen

Gold kaufen für schlechte Zeiten: Dieser Ratschlag hätte sicher auch so manchem Profisportler die Pleite erspart (Foto: Photocomptoir – Fotolia.com)

Wenn Fußballer im Zusammenhang mit Finanzthemen Schlagzeilen machen, dann geht es in der Regel um Steuerhinterziehung oder Fehlinvestments. Ex-Bundesliga-Trainer Hans Meyer ist der Beweis, dass es auf diesem Terrain auch kluge Köpfe gibt.

Während die Konsumentenpreise einfach nicht anziehen wollen, zeigt sich die Inflation bereits bei zahlreichen Anlageklassen. Dazu zählt neben Aktien und Anleihen vielerorts auch der Immobilienmarkt. Auch auf dem internationalen Fußballtransfermarkt zeigen sich nun starke Übertreibungen. Die Wechselsummen für die Stürmer Neymar (für 222 Mio. Euro von Barcelona nach Paris St. Germain) sowie Osmane Dembélé (für 105 Mio. Euro von Dortmund nach Barcelona) sind ein deutlichen Zeichen.

In diesem Zusammenhang bemerkenswert sind die Äußerungen des ehemaligen Bundesliga-Trainers Hans Meyer, der jetzt im Präsidium von Borussia Möchengladbach sitzt. Im Rahmen der Fußball-Talkrunde „Doppelpass“ wurde er kürzlich gefragt, wie er an Stelle von Borussia Dortmund mit dem hohen Transfererlös umgehen würde.

Meyer sagte: „Ich würde es horten oder Gold kaufen.“ Großes Gelächter im Studio. Auf Nachfrage des Moderators, was er mit dem Gold machen wurde, erklärt er weiter: „Liegen lassen und für schlechte Zeiten aufheben“. Erwartungsgemäß erntet für seinen Vorschlag wenig Verständnis.

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Eingetragen von am 27. Sep. 2017. gespeichert unter Gold, Intern, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

26 Kommentare für “Fußballexperte rät, Gold zu kaufen”

  1. Recht hat er, der gute Hans Meyer!

    Was passieren kann, wenn man auf Papierwerte statt auf Sachwerte setzt, zeigt sich gerade in der Versicherungsindustrie: Der Ergo-Konzern will seine Töchter „Ergo Leben“ und „Victoria“ verkaufen. Betroffen sind Kunden, die dort Lebensversicherungen abgeschlossen haben und deren Einlagen in Höhe von 56 Milliarden Euro in 6 Millionen Policen.

    Es droht nun ein Zwangswechsel zu chinesischen Investoren oder zu US-Hedgefonds, die auf die Abwicklung von für die Versicherungen unlukrativen und mit hohen Garantie-Zinsen verbundenen Lebensversicherungen spezialisiert sind.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ergo-lebensversicherungen-sechs-millionen-policen-droht-besitzerwechsel-a-1170088.html

    Dann doch lieber einem lebensklugen Mann wie Hans Meyer folgen, oder?

  2. Wenn Fußballer, Taxifahrer, Müllmänner und Hausfrauen Gold kaufen, dürfte es bald nach oben gehen mit dem gelben Metall. Einen Teil desselben sollte man gegebenfalls transformieren, wenn der Kurs hoch genug ist, freilich nur in echte d.h. in Sachwerte.

    Ob der Hans Meyer weiss was er dort tut, kann ich nicht wissen, dass es das Richtige ist was er tut, dessen bich ich gewiss.

  3. Hr. Meyer , Ihre Antwort hat noch ein Nachspiel. So geht es nicht, nicht im Öffentlich Rechtlichen Fernsehfunk. Hier kann doch nicht jeder sagen was er denkt. Wo leben wir denn?

    • Ein Nachspiel (im Fußball) dauert 2×15 Minuten.
      Da bleibt etwas Zeit, seine Aussage zu relativieren.

      Hr. Meyer hatte sich versprochen, denn statt „Gold“ wollte er „griechische Staatsanleihen“ kaufen.

    • @Schmetterling
      Er hat ja nicht geraten, Gold zu kaufen und vor dem gierigen Staat zu verstecken und bei Befragen zu lügen wie ein Politiker. Also wird es Bewährung für ihn geben. Er wird genötigt werden, sich zähneknirschend zu entschuldigen. So wie ich vor dem Lümmel, dem ich als Aushilfslehrer vor 3 Jahren eins auf die Pfoten gebatscht hatte, und den ich angegrölt hatte, nachdem er seiner Banknachbarin (beide 12) den oberen Mädchen-Strafraum knetete. Mein Ausflug in die Welt der Pädagogie war dennoch beendet.
      Eine Umwertung aller Werte, so hat Friedrich Nietzsche es genannt. Ich frag mich bloß, wer jemals diesen Tenhagen zur Rechenschaft zieht, nachdem er kurz vor deren Crash den Leuten noch zu Air-Berlin-Aktien riet. Obwohl jedem, der sich mit dem Aktienmarkt befaßte, klar war, daß die Fluggesellschaft ein erhebliches Liquiditäts-Problem hatte.

  4. @Papillon
    https://www.youtube.com/watch?v=zT0Rjc6jKCg
    Und ich glaube, daß die, die heute noch gelacht haben, morgen nicht mehr lachen.
    https://www.youtube.com/watch?v=Qd5VVhqsJ-M
    Ergo: Goldbugs sind Faschisten und Terroristen. Und wenn wir erst mal enteignet sind, hat Hans Meyer den falschen Tip gegeben. Und wir lachen nicht mehr.

  5. Läuft für Gold,
    bergab aber läuft.

    Wird schon …

    ,-)

  6. Also 25 $ Unterschied sieht man auch nicht so oft…

    http://didthesystemcollapse.com/

  7. „Gold kaufen für schlechte Zeiten“ – komisch, recht könnte er haben, wäre da nicht son komisches Bauchgefühl. Indirekt beteiligt man sich am FED/Wallstreet Casino, dem man total ausgeliefert ist. Wir sehen es gerade wieder: kaum wächst das Pflänzchen Hoffnung – schon verdorrt es wieder. Und dann lese ich hier: „Zeit haben“, „geduldig sein“, „nicht spekulieren“ … das hilft mir doch wenig; ich kann einen Euro nur einmal ausgeben.

    • @hans

      Wenn man Gold kauft, dann muss einem klar sein, dass man gegen die Finanzmafia spekuliert. Das kann man eigentlich nicht gewinnen, es sei denn, das System bricht zusammen.

    • @hans
      Sie müssen weiter denken, in das Unvorstellbare hinein.
      Ein persönlicher Schicksalsschlag und Sie werden gezwungen, Ihre Vermögensverhältnisse offen zu legen. Sie können nichts verbergen, alles ist transparent, auch Ihr Depot bei einem Broker in Malsysia.
      Sie werden bis auf das Existenzminimum und darüber hinaus geschröpft.
      Das muss nicht etwa nur sein, wenn Sie mal pflegebedürftig werden.
      Bis auf Gold und Bargeld. Und bei letzterem könnten Sie gezwungen werden, dies auch offen zu legen. Denn shit happens. Dann, wenn eine neue Währung kommt oder die Notenbank die Scheine einzieht.
      Glaunen Sie mir, die 500 er, die können Sie nicht so einfach in 10 er tauschen. Die müssen Sie erst aufs Konto einzahlen.
      Es geht nicht um Gewinn, es geht um die Existenz und da ist Gold die einzige
      Sicherung weltweit, immer schon gewesen.
      Was nützt Ihnen ein Gewinn auf dem Papier, wenn man Ihnen alles wegnehmen kann, jederzeit.
      Sie können den Euro nur einmal ausgeben, aber nan kann Ihnen diesen mehrmals wegnehmen.
      Das nennt sich Zwangsverschuldung durch einen räuberischen Sozialstaat.

      • @Taipan

        ich stelle mich gerade als Pflegefall vor mit einigen kg Gold im Tresor, alles anonym.
        Sie müssen nun das versteckte Gold zu Geld machen, was ja aufgrund des GwG schwierig werden könnte.
        Anonym verkaufen geht jedenfalls nicht, nur mit Ausweis, also Einbahnstrasse.
        Auf dem Schwarzmarkt braucht man Kontakte bzw. Leute, die einen gerade das bieten können, was man sucht, auch nicht so einfach.
        Wenn man Vermögen verheimlicht vor dem Jobcenter o. ä. ist es nicht so einfach es wieder in die Legalität zu bekommen, oder sehe ich das falsch? Bei deklariertem Vermögen kann man alles belegen und man hat seine Ruhe, solange man sich an die Regeln hält.

  8. @Stillhalter,
    ich spekuliere nicht, ich versuche das was ich habe zu erhalten und ggfs. in Rentenzeiten davon zu zehren.

  9. Und das muntere Drücken des Goldpreises zur nächtlichen Stunde geht weiter.
    Diesmal drückt man nicht mehr in einem Rutsch um gleich 100 Dollar, sondern in kleinen Portionen zu 1-2 Dollar, aber kontinuierlich.
    Man wird wieder versuchen, die 1200 anzusteuern, wie G&S vor Monaten gesagt hat.
    Bei 1300 verkaufen, bei 1290 kaufen.
    Na, denn, wenn der Euro mitspielt, dann bedanke ich mich sehr.
    Denn der letztmalige Goldkauf steht an.

    • @Taipan

      Diese kleinen, „unauffälligen“ Verkaufswellen werden in den (alternativen) Medien (wie 0-Hedge) kaum erwähnt; die Welt ist ja in Ordnung.

      Wenn sogar Trump – den $21 Billionen Schulden zum Trotz – Steuergeschenke verspricht (vor allem an die Sowieso Schon Reichen), kann man sich getrost zurücklehnen und die Airbags im Auto ausschalten.

      Aber: das Wochenende steht vor der Tür; bei schönem Wetter läßt man in Asien gerne mal sein(e)n vielköpfigen Drachen (Ballistische Test-Rakete)
      steigen.
      Diese große ‚Unbekannte‘ sucht bald wieder Schlagzeilen in der devoten, kontrollierten, von OBEN bezahlten und daher nicht unabhängigen Hauptstrom-Presse.

      Die größeren Verkaufswellen (nachts, mitten in die Eröffnung der asiatischen Börsen, vor allem in Shanghai) sollen die „Rocket Man“-Befürchtungen vergessen lassen.

  10. Auch viele Hobby-Sportler empfehlen, etwas Gold zu kaufen.

    „Finanzexperte“ Max Otte über das Ende der Bade-Saison:
    „Das Wasser wird kälter, deshalb – langsam in das Wasser gehen“

    Nach dem ‚wärmenden‘ Altweiber-Sonnenbad empfiehlt er, anschließend Aktien (natürlich nur die seines eigenen Fonds) und Gold zu kaufen.

    Freuen wir uns also auf einen „Goldenen Oktober“.

  11. @Silbereule
    https://norddeutsche-edelmetall.de/neuer-entwurf-goldverbot-in-der-eu/
    Zur Not nimmt auch Dein Pfleger ein Gold-Münzchen. Schwarz natürlich.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/emmanuel-macron-fordert-neugruendung-europas-a-1169997.html
    Und das hier wird das nächste Ungemach. Vergemeinschaftung der Schulden in der EU (Eurobonds), gemeinsame Haushaltsführung und angeblich auch Zusammenlegung der Sozial- und Rentenkassen, die in Deutschland voll sind. Wobei der Michel mit 67 in Rente geht und die Südlandbewohner viel früher, teilweise schon mit 45. Wobei du in Griechenland immer noch als Toter Rente bekommst. Ich schließe Wetten darauf ab, wann die FDP aus Machtgier umfällt und dem ganzen Mist zustimmt.

  12. Seit 1971 hat der US-Dollar gegenüber Gold 97%!!! an Kaufkraft verloren, doch die ganze Welt vertraut dem
    Dollar und misstraut Gold. Das belegt, wie gut der Mix aus Preisbetrug und täglicher Anti
    Gold-Propaganda funktioniert und wie dumm die meisten Menschen sind. Der künstliche
    Papier-Goldpreis hat also nicht das Geringste mit der tatsächlichen Angebots- und Nach-
    fragesituation an den physischen Märkten zu tun.

    Jahrelange Goldpreismanipulationen bleiben aber nie folgenlos. In den 1960er Jahren führte die Fixierung des Gold-
    preises bei 35 Dollar zum einem Ausverkauf der US-Goldreserven. Binnen weniger Jahre
    schrumpften sie von 20.000 auf 8.133 Tonnen, weshalb die US-Regierung 1971 die
    Notbremse ziehen musste. Der gigantische Goldpreisbetrug entlud sich dann in einer
    Vervierundzwanzigfachung des Goldpreises, Silber explodierte um den Faktor 40.

    Wiewird sich wohl die heutige, historisch einmalige Gold/Silber-Preismanipulation entladen?
    Allein seit 2008 haben Zentralbanken und Schuldner zusätzliche 70 Billionen Dollar
    Papiergeld aus dem Nichts geschaffen. Das entspricht fast dem NEUN-fachen Wert, der
    gesamten oberirdischen Goldbestände auf der Welt (ca. 190.000 Tonnen) die die
    Menschheit in den letzten 5.000 Jahren gefördert hat. Bis 1971 beruhte das internatio-
    nale Währungssystem noch auf physischem Gold. Von einer goldgedeckten Währung
    spricht man bei einem Deckungsgrad von 40% der Geldmenge. Um diese Golddeckung
    beim US-Dollar zu erreichen, müsste der Goldpreis auf 27.500 Dollar steigen…

    Nimmt man die globale Verschuldung von ca. 220 Billionen Dollaräquivalent, ist Papier-
    geld heute zu 3,6% mit Gold gedeckt, Tendenz massv fallend, da systembedingt jedes
    Jahr 8-10 Billionen Dollar neue Schulden hinzukommen und die Verschuldung zinsbe-
    dingt exponentiell steigt. Der bankrotte Westen kann den Betrug an den Terminmärkten
    nicht mehr lange durchhalten, da die historisch niedrigen Preise dazu führen, dass die
    Gold/Silberströme von West nach Ost stetig zunehmen und man physisch ausblutet

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