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Gesetz zur Kontrolle der Fed passiert US-Repräsentantenhaus

US Kongress

Das Kapitol in Washington: Unter diesem Dach befinden sich die beiden Gesetzgebungs-Kammern der USA, Repräsentantenhaus und Senat.

Der Gesetzesentwurf über eine vollständige staatliche Rechnungsprüfung des Federal Reserve Systems ist mit überwältigender Mehrheit von der ersten US-Gesetzgebungs-Kammer verabschiedet worden.

Wie der republikanische Kongressabgeordnete Paul Broun in dieser Woche mittteilte, hat das US-Repräsentantenhaus mit 333 zu 92 Stimmen dem Gesetzentwurf mit dem Kürzel H.R. 24 zugestimmt. Darin geht es um eine vollständige Prüfung des Federal Reserve Systems durch staatliche Rechnungsprüfer. Initiator Paul Broun veröffentlichte dazu folgendes Statement:

„Dass der Gesetzentwurf zur Überprüfung der Fed  heute die Kammer passiert hat, bringt uns einen Schritt weiter beim Erreichen der dringend erforderlichen Transparenz in der Geldpolitik unserer Nation. In den vergangenen 100 Jahren hat die Federal Reserve, als quasi-Regierungsagentur, unter einem Schleier der Intransparenz unsere Geldpolitik und somit auch unsere Wirtschaft kontrolliert. Während der Fed in den vergangenen Jahren eine bedeutendere Rolle bei der Kontrolle unseres Finanzsystems zugestanden wurde, verbieten uns die derzeitigen Gesetze eine Kontrolle der Beratungen, Entscheidungen und Aktionen des Federal Reserve im Rahmen der Geldpolitik. Dieser Mangel an Rechenschaftspflicht und Transparenz hat schmerzliche Auswirkungen  – und das muss aufhören“

Weiter schreibt Broun: „Ich applaudiere meinen Kollegen, Republikanern wie Demokraten, für ihre Unterstützung dieses unverzichtbaren Gesetzentwurfs und ich danke meinem guten Freund und früheren Kollegen Dr. Ron Paul für seine Führungsrolle in dieser wichtigen Sache. Ich appelliere nachdrücklich an den Führer der Senatsmehrheit, Harry Reid, sich seiner Unterstützung dieses Gesetzentwurfes im Jahr 2010 zu erinnern und daran, die Vorlage dem Senat zur Abstimmung vorzulegen, so dass wir dem amerikanischen Volk die Transparenz und staatliche Rechenschaftspflicht liefern können, die es braucht und verdient“ .

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Eingetragen von am 19. Sep. 2014. gespeichert unter Fed, News, Politik, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

17 Kommentare für “Gesetz zur Kontrolle der Fed passiert US-Repräsentantenhaus”

  1. Eigentlich sollte dies gut sein?
    Doch wenn es so gut klingt ist es meistens nicht wahr … was hanen die vor? Wie geht es weiter? Werden sich die grossen und mächtigen der Privatbank nach jahrhunderten Kontrolle so einfach in die Karten schauen lassen und einen der wichtigsten faktoren ihrer macht – untransbarenz und kontrolle des Geldsystems und der Wirtschaft?

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  2. Bauernfängerei, die das Gegenteil vom gesagten erreicht. Und Ron Paul ist ein Schwindler, was jeder weiß, der seine „Gesetzesvorschläge“ je gelesen hat.

    Es gibt bereits einen vollständigen jährlichen Audit der FED, auf deren Website zu finden:
    http://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_fedfinancials.htm

    Bisher ist das Pflicht. Sollte jedoch dieses Gesetz durchgehen, wird das nur *optional* möglich, nämlich wenn die FED explizit dem zustimmt.

    Und nun schlaft ruhig weiter und wartet auf die Rettung durch den Freimaurer Ron Paulus/Saulus…

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    • Da gehts aber meiner Auffassung nach nur um die Revision des Rechnungswesens, nicht um Entscheidungen, den Entscheidungsprozess und die Maßnahmen der Geldpolitik! Der/Die Fed-Präsident(in) muss einmal im Jahr vor dem Kongress fragen beantworten. Eine kontinuierliche Fed-Prüfung ist eher in diesem Zusammenhang zu sehen. Allerdings muss man tatsächlich fragen, wie (staatlich) unabhängig die Fed dann noch ist. Dass sie vom Bankensystem abhängig ist, ist eine ganz andere Sache!

      0
      • Nochmal – den Text genau lesen! In zukunft wird es dann statt dem vollständigen Audit nur noch einen verkürzten „Bericht“ im Kongress geben.

        Der Teufel steckt in den *gestrichenen* passagen vorhandener Gesetze. Diesen Bericht gibt es bereits seit den 70ern, eben in diesen Passagen die gestrichen werden sollen. Genau das ist angeblich aber das Ziel dieser Änderung – verstehe es wer will.

        Die wichtigste Passage, die geändert wird, ist eben, dass in Zukunft ein Audit nur bei „schriftlicher Zustimmung“ der FED geschehen kann, während es jetzt obligatorisch ist.

        Lug und Trug, mehr nicht. Ron Saulus ist ein Verräter und macht genau das Gegenteil von dem, was er nach außen Verkauft.

        Hier ist eine sehr ausführliche und aufrüttelnde Analyse, vom letzten Mal als er den Coup versucht hatte:
        http://realitybloger.wordpress.com/2012/06/23/the-incontrovertible-conundrum-of-dr-ron-paul/

        Genau lesen und verstehen! Es wird Juristenenglisch benutzt, da gilt keine normale Alltagssprache.

        Vor allem ganz genau auf den Abschnitt „section 714 of title 31“ anschauen vorher vs. nachher.

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      • Das hier ist wichtig:

        „Paragraph (c) from the “Federal Reserve Transparency Bill” states:

        (c) Repeal of Certain Limitations- Subsection (b) of section 714 of title 31, United States Code, is amended by striking all after ‘in writing.’.

        This paragraph will do exactly what it says it will do. It will strike all of subsection (b) in section 714 of Title 31 after the words “in writing”. This will change subsection (b) so that it will read in it’s entirety as the following:

        (b) Under regulations of the Comptroller General, the Comptroller General shall audit an agency, but may carry out an onsite examination of an open insured bank or bank holding company only if the appropriate agency has consented in writing.

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  3. Danke für die info kannte ihn bis dato nicht….scheiss Freimaurer pack

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  4. http://youtube.com/results?q=mensch%20person

    ist euch diese Information bekannt? Hat nicht viel mit dem Thema hier zu tun oder doch da allgegenwärtig? Finde dies ist eins der Grundwurzeln aller Probleme auf die dieses System überhaupt erst aufgebaut ist…. was haltet ihr davon?

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    • @ lunar. Auch für mich ein sehr intresssantes Thema. In diesem Forum werden Sie jedoch meiner Erfahrung nach wenig Echo finden. Hier herrschen meiner Einschätzung nach wohl andere Interessen. Was Sie ansprechen dürfte u.a. mehr der Freeman Bewegung entsprechen. Sollte Ihre Frage ernst gemeint sein sind evtl.auch die Thesen von Charles Eisenstein Intressant

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      • Da ich durch Sie eingestimmt wurde auf das Thema Mensch fiel mir ein Disput mit meinem Vater ein; er ist ein Materialist „irgendwie“,das anhand seiner Vita (Nachkriegsgeneration) auch nachvollziehbar ist. Und wenn man sich mit Geschichte beschäftigt beginnt man auch zusammenhänge besser zu verstehen.Kurz gesagt die Vita meines Vaters wurde wohl durch den II WK „geschrieben“ und trotzdem klingen in seinen Aussagen (in diesem Streitgespräch) uralte Wahrheiten/Lösungen an die er vermutlich selber gar nicht bemerkt! Bringe gerne mal den Spruch;Höre Dir doch mal Selber zu,daß könnte viel wichtiger sein als daß Geschwätz der anderen.In diesem Sinne wünsche und glaube ich das Sie den für Sie richtigen Weg beschreiten

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  5. Da könnte man den EU-Berufslügner J.C.Juncker („wenn es Ernst wird, muß man lügen“) beauftragen, durch den €-Clown Mario Draghi feststellen zu lassen, ob das EZB-Monopoly-Kasino gegen den Maastricht- und ESM-Vertrag verstößt…
    http://wb7.hk/wp-content/uploads/2014/03/EURO-CLOWN-DRAGHI_8412343123_o-1024×755.png

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  6. Solange intern der Faschismus herrscht, ist es vollkommen wurscht ob die Regierung nun prüft oder nicht. Es scheint also nicht nur Monkey business, sondern auch Monkey law’s zu geben.

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    • @Argonautiker
      Faschismus scheint wohl das Synonym für alles Böse zu sein.Kommt aber von Fasces, den Rutenbündeln der Römer und war ein Staatszeichen. Mussolini hat das wieder aufleben lassen (er erfand sich als Römer wieder und nicht als Italiener). Streng genommen gab es Faschisten nur in Italien zu Mussolinis Zeiten.
      Man übertrug nun die Zeichen und Rutenbündel auch auf Deutschland,daher der Begriff.
      Leider nannten sich die Gesellen in Deutschland auch noch Sozialisten, National-Sozialisten, abgekürzt Nazi und trugen ähnliche Symbole vor sich her. (Als Zeichen der Macht).Und diese bekämpften die Kapitalisten bis aufs Messer. Dann kam es, dass damals die meisten Kapitalisten eben jüdisch waren. Als die Bankenkrise 2008 ausbrach und man die Banken stürmen wollte, dachte ich wirklich, jetzt geht es wieder los.Denn auch heute noch ist die Großfinanz in jüdisch-kapitalistischen Händen.
      Sehen Sie, der Faschismus hat viele Facetten.

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  7. Die fangen an zu schwimmen ! Schiss bekommen, das Alles raus kommt und jetzt so tun als ob sie sich selbst kontrolieren wollten, wie eigentlich schon immer tun ! Merkt das niemand ? kassiert die ein !

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  8. Jeder Vertrag der länger ist als eine Seite, ist ein Betrugsversuch, ganz schön blöd, wer sowas unterschreibt ! ! Ich habe früher, in dem Bewusstsein, jeden Vertrag unterschrieben, ich weis ja mit wem ihn abgeschlossen habe, normalerweise hätte er mir auch die Hand drauf geben können !

    Aber jeden Tag Scheiße anzufassen, bringt Glück im Casino! Und zwar so viel , das ich auf die Verträge hätte verzichten können !
    Naja habe ja sowieso nur jemand gehölfen, dem das Wasser bis zum Hals stand! Hatte Angst, der läßt den Kopf, sonst auch noch hängen !

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  9. Übriegens ! , so kommt man an die Großen ! Kurze Debatte, dann sind die Dinge eigentlich klar !

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  10. ist es nicht für all das schon zu spät, was soll das jetzt noch für einen Nutzen haben, da die Schulden so hoch sind, dass keiner mehr weiß wie viel überhaupt gedruckt wurde und wie viel noch gedruckt wird, es sieht mehr so aus, als soll das die Leute nur etwas beruhigen, denn am Ende ist so oder so kein Geld mehr da.

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  11. Zwar in Englisch, aber lesenswert: den Vampiren in der US-Fed schwappt immer mehr Knoblauch in die Augen.
    Wenn nun auch die Saudis dem PetroDollar „Good Bye“ sagen, und sich damit China und Rußland nähern, entzieht die OPEC den USA das Monopoly-Taschengeld.
    http://www.silverdoctors.com/jim-willie-the-crash-heard-round-the-world-saudis-to-reject-usd-for-oil-payments/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=jim-willie-the-crash-heard-round-the-world-saudis-to-reject-usd-for-oil-payments

    Die weltweiten „Tribut-Zahlungen“ durch den Henry Kissinger-PetroDollar-Plan sehen ihrem Ende entgegen.

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