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Gold-Boom in Indien erwartet

Indien Gold  (Foto: The Hindu)

Wenn die indische Landbevölkerung gut verdient, wird es betriebsam in den Goldläden.

Marktbeobachter rechnen aufgrund des vorteilhaften Monsun-Klimas mit einer deutlich steigenden indischen Goldnachfrage gegen Ende des Jahres.

60 Prozent der indischen Goldnachfrage stammt aus ländlichen Regionen. Wenn das Einkommen dieses Bevölkerungsteils steigt, dann hat dies unmittelbar positive Auswirkungen auf den indischen Goldkonsum. Denn Inder legen große Teile ihres Vermögens traditionell in Gold an. Und in dieser Hinsicht sieht es gut aus in diesem Jahr.

Wie Reuters India berichtet, hat der Monsun den Bauern kräftigen Regen beschert. Es wurde mehr gepflanzt als im vergangenen Jahr und es wird reichere Ernte erwartet. Die Kaufkraft der Farmer dürfte somit in den kommenden Monaten deutlich steigen. Reuters zitiert in dem Artikel verschiedene Landwirte, die planen, aufgrund der aussichtsreichen Ertragslage bis zu 50 Prozent mehr Gold zu kaufen als im Vorjahr.

Trotz aller Bemühungen von Regierung und Zentralbank, den Goldrausch der Inder einzudämmen, dürfte die heimische Nachfrage nach dem Edelmetall somit deutlich anziehen, meinen Analysten. 2010 hatten besonders günstige Wetterbedingungen schon einmal zu einem starken Anstieg der indischen Goldnachfrage geführt. Seinerzeit zog der Goldkonsum im vierten Quartal um 37 Prozent an. Laut Reuters-Kalkulation könnte ein ähnliches Wachstum in diesem Jahr zu einer Steigerung der Goldnachfrage im Wert von rund 4,7 Milliarden US-Dollar führen.

Das vierte Quartal ist ohnehin die stärkste Phase des Jahres für indische Goldkäufe. Die Festival-Saison stimuliert die Goldnachfrage. Großhändler und Juweliere decken sich zudem für die anstehende Hochzeits-Hochphase mit Gold ein.

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Eingetragen von am 5. Sep. 2013. gespeichert unter Gold, Indien, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

15 Kommentare für “Gold-Boom in Indien erwartet”

  1. Naja, ob sich wirklich ein Boom einstellt, muss noch abgewartet werden – so erfreulich dieser natürlich wäre. Ob allerdings auch die Goldbesitzer in Form von höheren Goldpreisen profitieren, wage ich aus heutiger Sicht zu bezweifeln! Die Entwicklung der letzten Tage lässt jedenfalls wenig gutes für den Goldpreis erahnen – leider!

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  2. Ich frage mich wie lange es sich die Goldproduzenten noch leisten können, Investoren, Aktionäre und normale Goldbesitzer zu verarschen? Wann handelt diese äusserst selbstgefällige Branche endlich proaktiv zugunsten des Goldpreises? Der heutige Tag ist einmal mehr ein Trauerspiel erster Güte und die Goldproduzenten schauen wieder mal zu wie „versteinerte Goldangsthasen“ wie der Goldpreis in den Keller rauscht!

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    • was hast du eigentlich für ein problem? egal was die goldproduzenten machen, gold ist im bezug auf die anzahl der menschen ein sehr kanppes gut und in einem manipulierten markt, spielt der augenscheinliche „preis“ gar keine rolle….wir werden sehen, was die zukunft bringt!

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      • @jasmin

        Mein Problem ist, dass ich die Goldproduzenten nicht verstehe, warum sie nach wie vor Gold in rauhen Mengen produzieren, obwohl die Nachfrage klar am sinken ist – kein Wunder kann der Goldpreis nicht steigen! Sorry, aber von Verschwörungstheorien, Manipulationsvermutungen etc. halte ich wenig bis nichts, sondern halte mich an Fakten die jeder nachlesen kann. Tatsache ist, die Goldproduktion hat sich seit den 60er Jahren fast verdreifacht – damals rund 1000 Tonnen pro Jahr und heute über 2800 Tonnen – von einem knappen Gut kann aktuell also kaum die Rede sein! Kommt dazu, dass noch Anfang der 80er Jahre die gewöhnlichen Anleger im Westen im Durchschnitt gut 14% des Depotwertes in Gold angelegt haben – heute weniger als 2%! Würden die Chinesen den Goldmarkt im Moment nicht stützen, wäre der Preis vermutlich schon längst auf 600USD/Unze abgestürzt! Für Kleinanleger mag der Preis vielleicht keine Rolle spielen – doch die Big player wollen endlich Fakten von den Goldproduzenten sehen – sprich ein klares Bekenntnis, dass diese gewillt sind endlich etwas gegen die Überproduktion zu unternehmen, damit der Goldpreis wieder steigt! Sollten die Goldproduzenten weiterhin faul in der Hängematte liegen – sehe ich mehr als Schwarz für den Goldpreis. Ich hoffe, der aktuelle Preiszerfall rüttelt diese Schlafmützen endlich wach!

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        • Sugus@
          Es gibt kein Gold in rauen Mengen und es gibt kein Überangebot am internationalen Markt. Diese Erkenntnis habe ich nicht aus dubiosen Verschwörungsseiten sondern ich sehe das jeden Tag in meiner Firma. Ich bin seit 2002 im Schmuckgroßhandel selbstständig und war auch vorher in der Branche tätig. In dieser Zeit habe ich genügend Fachleute kennengelernt und viele sind heute in anderen Berufszweigen die auch mit EM zu tun haben. Diese handeln heute international mit EM, haben mit Minenbetreibern zu tun o.ä.. Ein ehemaliger Kollege betriebt einen Recyclingbetrieb und wirklich alle bestätigen mir, dass es kein Überangebot am Markt gibt. Den Schwachsinn von physischem Angebot und Nachfrage reguliert den Preis lehren Theorie-Idioten auf den Universitäten aber heute bestimmt der virtuelle Handel und irrationale Panik jeden Wert. Egal ob es sich dabei um Weizen, Gold, Schweinebäuchen oder Rohöl handelt. Wenn deine Logik des Überangebots richtig wäre, dann müsste das Barrel Rohöl wieder 30-40USD und nicht 115USD kosten, denn es gibt jede Menge Öl am Weltmarkt und dabei fördert die Opec weit unter Maximum. Wenn heute an der Comex in nur einer Woche die Quantität eines ganzen Gold-Förderjahres gehandelt wird kannst du mir nicht sagen, dass diese Spekulation keinen Einfluss auf den Goldkurs nimmt. Die Minenbetreiber stehen bei dem ganzen nur machtlos am Seitenrand und ihre Lobbyorganisation WGC ist völlig unfähig. Der Kurs steigt erst dann wieder, wenn es im Interesse von GS, J.P.Morgan und den anderen Finanzterroristen ist.

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          • @Christian
            Ihre Meinung deckt sich vollkommen mit meiner.Mit Gold wurde und wird immer noch gepokert und getäuscht.Es ist genau das Gleiche wie mit der Rüstung.Niemand läß sich in die Karten sehen und Gold verkörpert Macht und Reichtum der Kontrahenden.Mit Goldbesitz ist man quasi seine eigene Notenbank und wenn man genügend davon hat,kann man gelassen die Wirtschafts und Währungskrisen aussitzen.Gold ist eben eine Waffe,man hat sie zwar,hofft aber,dass man sie nicht anwenden muss,Drohen damit reicht in einer Krise meist aus.Natürlich ist auch die Rüstungsindustrie wie auch die Goldminen dem Treiben der Politiker ausgliefert, aber deshalb gehen sie noch lange nicht unter.Sie warten auf ihre Chance.
            Und es ist richtig, es gibt mehr Öl als die Menscheit jemals verbrauchen kann,sagte mir gerade einer von der Ölbrache am Roten Meer.Die angebliche Knappheit ist nur ein Täuschungsmanöver.
            Der Anleger soll sich nicht beeirren lassen.Weg von unsicheren Papierversprechen der Obrigkeiten und hin zu dem Erbfeind der Bankiers und deren Vasallen: Gold und auch Silber.Nur damit ist man wirklich unabhängig.Denn das eigentlich Hässliche an unserem Finanzsystem ist das ungdeckte Papier(Geld)Versprechen.

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        • @Sugus
          Für Sie aufgelesen: „Gold Backwardation“ und Jim Willies „legales Falschgeld“.

          „Wenn also jemand willig ist, für die kurzfristige Lieferung (von Goldmünzen) mehr zu bezahlen, dann bedeutet das, dass es Engpässe geben muss oder welche erwartet werden.

          http://der-klare-blick.com/2013/09/30566/

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  3. Naja Sugus hat nicht unrecht. Der World Gold Counzil ist die Lobbyorganisation der 20 größten Minenbetreiber, deckt rund 70% der weltweiten Förderung ab und lässt sich trotzdem von Banken und Spekulanten wie ein Tanzbär vorführen. Jede Unze die zum Niedrigkurs verkauft wird ist für die Mine für immer verloren und verkürzt deren Lebenszyklus . Natürlich kann man das „eigentlich nutzlose“ Gold nicht mit dem wirklich lebensnotwendigen Rohöl vergleichen aber wenn Banken und Spekulanten den Rohölkurs in den Keller schicken würden, würde sich die Opec das nie gefallen lassen.

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  4. 31g für 1070 € Ist mir ehrlich gesagt zu viel
    Nehme ich lieber Silber x50 ;)
    Wer weiß….

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  5. Am Ende werden wir sehen,was wirklich wertvoll ist+benötigt wird
    Mag dies oder jenes sein. Zeiten ändern sich

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  6. Copa@
    Keine Frage, Gold und Silber ist nicht alles. Zum Glück habe ich ein lastenfreies und bewaffnetes Haus mit einem Trinkwasserbrunnen und immer eine Notreserve an Lebensmittel und Hygieneartikel gebunkert. Paranoid? schon möglich aber dafür kann mich nichts überraschen.

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    • @christian
      Trotz allem, Fluchtgepäck nicht vergessen.Darin Kopien der wichtigsten Unterlagen, Schlafsack, eventuell Zelt und Kleidung.Denn es kann durchaus vorkommen,dass man schnell das Haus wenn auch nur für ein paar Tage verlassen muss.Ein Chemieunfall oder eine Naturkatsatrophe kann dazu denn Anlass geben.Und dann ohne alles in einer Turnhalle mit wildfremden Menschen übernachten zu müssen,ist kein Spass.
      Bei mir hängt so ein Rucksack mit dem Wichtigstgen bereit,neben dem Feuerlöscher.Man kann auch einen Trolli nehmen.Den Inhalt sollte man sich genau überlegen,eventuell im Sommer oder Winter umpacken und dabei alles kontrollieren.Sollte keine Besserwisserei sein,sondern nur eine Anregung.

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      • Bezüglich Fluchtgepäck und das Haus verlassen habe ich eine nette Anekdote. 1992 brannte die Wiener Hofburg wo auch die Nationalbibliothek und die spanische Hofreitschule untergebracht sind. Nach mehreren Stunden Brandbekämpfung wurde in Wien die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen da man eine Ausweitung des Feuers befürchtete. Ein Freund war damals bei der Wiener Berufsfeuerwehr und diese bekam auch den Auftrag noch in der Nacht die Bewohner der umliegenden Häuser zu evakuieren. Die wenigen Privatwohnungen wurden überwiegend von alten Menschen bewohnt und die Einsatzkräfte glaubten, dass es zu einer Panik kommen würde. In Wirklichkeit aber gab es weder eine Panik noch ein Chaos bei der Evakuierung. Bei der Abholung waren alle schon in Straßenkleidung und hatten bereits das Notwendigste gepackt. Diese Generation hatte die Alliierten Bombenangriffe überlebt indem sie jeden Tag in die Bunker flüchtete und ein einzelner Brand fast 50 Jahre später brachte sie jetzt auch nicht aus dem Konzept.

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        • @Christian
          Klasse.Die heutige Generation würde wahrscheinlich erst versuchen,sich die entsprechende App runterzuladen.Und wenn das Smartphone ausfällt, springen die aus dem Fenster.(Sorry,ich schreibe gerade auf dem schwankenden Boot Richtung Dädalus Riff und Windstärke 7.Deshalb die Schreibfehler.)

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