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Gold-Futures: Kaufsignal bestätigt

Im Zuge des Goldpreis-Anstiegs sind die Fonds am US-Terminmarkt wieder stärker als Käufer aufgetreten. Auch die „Swap Dealers“ haben ihre Long-Position noch einmal ausgebaut.

Die aktuellen wöchentlichen CoT-Daten vom US-Terminmarkt zeigen auf den ersten Blick wenig Veränderung bei den Netto-Positionen der größten Goldhandelsgruppen. Interessante Informationen gibt es aber beim Blick ins Detail.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ bliebt mit -0,37 Prozent gegenüber Vorwoche fast unverändert bei 73.635 Kontrakte. Die Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) vergrößerte ihre Netto-Long-Position aber noch einmal um knapp 8 Prozent. Sie waren damit am vergangenen Dienstag mit umgerechnet 146 Tonnen auf der Käuferseite.

In der Gesamtbetrachtung hat sich auch die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ nur minimal verändert. Sie sank um 0,2 Prozent auf 60.138 Kontrakte. Allerdings hat das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) seine Netto-Long-Position gegenüber Vorwoche um knapp ein Viertel vergrößert.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 1,79 Prozent auf 484.204 Kontrakte.

Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging der Open Interest im Zuge des Goldpreis-Anstiegs um 3,7 Prozent zurück auf 466.121 Kontrakte.

Der Goldpreis ist vergangene Woche um 2,1 Prozent angestiegen und erreichte am Freitag mit 1.254 US-Dollar ein 4-Wochen-Hoch. Damit haben sich die Hinweise der vergangenen Woche auf ein antizyklische Kaufsignal bei den Edelmetallen bestätigt.

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Eingetragen von am 22. Jul. 2017. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

45 Kommentare für “Gold-Futures: Kaufsignal bestätigt”

  1. Die Minen scheinen aber den gestiegenen Goldpreis noch nicht mitbekommen zu haben…da passiert nichts…die Umsätze sind sehr gering – vielleicht sollten die Minen auch mal nach Bitcoins graben :)

    3+

    • @Kitfox

      Genau, No Risk No Fun. Der österreichische Notenbankchef hat jetzt angesichts des stark steigenden Bitcoin-Kurses vor Selbigem gewarnt. Er sei nicht stabil und leider nur ein Spekulationsobjekt.
      https://www.onvista.de/news/oesterreichs-notenbankchef-verweist-auf-gefahren-von-bitcoin-67560967
      Um Missverständnisse zu vermeiden, er meinte mit der fehlenden Stabilität natürlich nicht den Euro, das wäre ja noch schöner. Sehr interessant scheint mir, dass er so nebenbei die Möglichkeit in den Raum stellt, den Bitcoin auch verbieten zu können – was aber selbstredend keiner wolle.
      Sich mit Hilfe des Bitcoins etwaiger Kapitalkontrollen zu entziehen, wird aber nicht gerne gesehen. Notfalls wird also einfach der Stecker gezogen…

      11+

    • Antoni voyage

      @Kitfox Der langfristige Abwärtstrend von Gold seit 2011 verläuft jetzt bei ca. 1265$, wenn der dynamisch durchbrochen wird, ändert sich die Lage mit Sicherheit sofort. Die letzten Monate ist Gold immer an dieser Linie gescheitert, entsprechend sind die Erwartungen.

      9+

      • Antoni voyage

        @Kitfox hier noch zum Vergleich der Chart vom SPDR, auch hier seit dem letzten Tief blos ein Anstieg von 1%. Wie heißt es so schön: „sei gierig wenn alle Angst haben und hab Angst wenn alle gierig werden….“
        https://www.godmode-trader.de/produkt/spdr-gold-trust-gs-us78463v1070,129908

        5+

      • @Anoni voyage
        Nun war aber Gold trotz des dynamischen Abwärtstrends schon bei 1350.
        All die Chartmuster samt Trend sind nichts weiter als Hokus Pokus.
        Jeder interpretiert diese so wie er es gerade braucht. Dann schon lieber Bleigiessen.
        Den einzigen dynamischen Abwärtstrend, welchen ich sehe, findet bei der Wirtschaft statt. Und jetzt streben folgerichtig die Aktien dynamisch abwärts.

        19+

        • Antoni voyage

          @Taipan Die Charttechnik kann man sicher als willkürlich bezeichnen. Aber, und darauf kommt es an: Die meisten Trader schauen auf die Signale, setzen Stops oder Kauforder danach, EM Drücker beziehen diese Punkte/Linien in ihre Verkaufsorder ein, um eine Verkaufswelle zu erzeugen.
          Und jetzt der springende Punkt:
          Je mehr sich danach richten, desto realer erscheint es!
          Genau wie unser Fiat-Money ist es alles reine Fiktion.

          13+

          • @Antoni Voyage
            So sollte es sein, in einem intakten, unabhängigen Markt.
            Ist er aber nicht, denn Notenbanken, als die Herren des Geldes, mit welchem die Trader ja schliesslich traden, mischen kräftig mit und beeinflussen und manipulieren den Markt.
            Ich frage mich nur, warum die das tun. Denn nötig hätten sie es nicht und an deren Altruismus glaube ich nicht.
            Es muss also ein Plan dahinter stecken.Von einer Macht, noch höher als die Notenbanken.
            Die Trader sind nur die Bauernfiguren in diesem Schachspiel. Die ahne es möglicherweise, dass sie hin und hergeschoben werden und man sie benutzt, aber sie spielen wohl oder übel mit.
            Jeder Plan hat irgendwo ein Ende.Entweder es klappt oder es scheitert.
            Beides macht mir Sorgen. Und da ich den Plan nicht kenne, setze ich sicherheitshalber auf Gold. Egal was die Trader machen (müssen).

            14+

            • Antoni voyage

              @Taipan Für einen Trader stellt sich nicht die Frage ist ein Markt manipuliert oder nicht.
              Es sind denke ich alle Märkte manipuliert.
              (Interessant dazu der Film von N24 Die Goldverschwörung:
              https://www.youtube.com/watch?v=1lHbXZ6JoWI
              mal reinschauen…)
              Für einen Trader stellt sich eine einzige wichtige Frage:
              Kann man in einem Markt, manipuliert oder nicht, gewinnbringend agieren?
              Und die muß er mit JA beantworten können, sonst macht er bald was anderes.

              7+

              • @Antoni Vojäyage
                Ein Händler wird immer Gewinne sichen. Egal wie. Es Gibt auch Waffen Trader und Menschen Trader. Auch die suchen Gewinne.
                Völlig klar. Nicht klar ist, warum man da unbedingt mitmachen muss.
                Wegen des Ansehens kann es nicht sein. Also nur wegen des Profits. Dann aber bitte, für alle gleich.
                Bin wirklich gespannt, wann Menschen oder Nieren an der Börse gehandelt werden. Es wird sicher trader dafür geben.
                Wie wärs mit Herz- Transplantations Zertifikaten ?
                10 Herzen zu 110 Dollar ?

                4+

                • Antoni voyage

                  Taipan
                  @Taipan Die Zeiten werden leider nicht besser…..
                  Trader heißt auf deutsch Händler, der Händler an der Börse kauft etwas günstiger und will es teurer verkaufen. Da macht der Fahrradladen oder der Lebensmitteldiscounter um die Ecke nichts anderes. Da will ich mich moralisch nüscht drüber erheben. Was meinen Sie wird ihrer Krankenkasse für die Blutkonserve abgerechnet, für die Sie gestern – gespendet – haben?

                  12+

                • Antoni voyage

                  @Taipan
                  ein letztes Wort. Das jemand wie Sie, der bei Blackrock investiert, sich in der Form über Börsenhandel echauffiert, paßt für mich überhaupt nicht zusammen.
                  Die spekulieren wirklich mit allem, Waffen, Uran, Medikamente, Lebensmittel, usw.

                  9+

            • @Taipan,
              sehr gut mit wenigen Worten erklärt !!!

              Nur eine Anmerkung.

              Es wird genau deshalb klappen, weil es scheitern wird (muss) !

              Ich vermute, Du wirst den Plan dahinter schon erahnen…

              2+

              • Wer nur in Gold und Silber vertraut und sich in dadurch in einer vermeintlichen Sicherheit wiegt, darf sich wundern wenn…

                es ganz anders kommen könnte..

                Es ist zu auffällig, wohin die Herde getrieben wird….

                Papier oder EM…

                Hauptsache der deutsche hat es NICHT !!!

                4+

        • Zum Glück geniessen wir eine Bevölkerungsexplosion, nie dagewesenen Ausmaßes.
          Das Wachstum, und der Konsum wird uns noch alle überleben, und ist noch lange nicht am Ende.

          Ein kleiner Crash hin oder her, …

          0

          • 0177translator

            @eX
            http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2009/03/Oekonomischer-Diskurs
            Interessant ist, was der englische Ökonom David Ricardo zum Thema Bevölkerungs-Explosion schreibt. Zitat:
            „In den 1817 erscheinenden Grundsätzen der politischen Ökonomie und der Besteuerung (Principles of Political Economy and Taxation) zeigt Ricardo, warum die Wirtschaft aus seiner Sicht langfristig stagnieren wird: Eine wachsende Ökonomie ist demnach auf immer mehr Arbeitskräfte angewiesen. Damit aber werden auch immer mehr Lebensmittel benötigt. Die natürlichen Ressourcen sind jedoch begrenzt, es müssen also immer schlechtere Ackerböden bebaut werden. Der technische Fortschritt kann das nicht ausgleichen, und so steigen die Lebensmittelpreise. Die Folge: Fabrikanten und Grundbesitzer müssen den Arbeitern höhere Löhne zahlen.
            In der Theorie Ricardos sinken die Profite automatisch, wenn die Löhne steigen, und weniger Profit bedeutet weniger Investitionen. Damit aber kann sich die materielle Lage nicht weiter verbessern. Einen Ausweg aus der Massenarmut gibt es für Ricardo nicht, denn die Arbeiter, so meint er, erhalten stets nur so viel Lohn, wie sie für die Sicherung ihrer Existenz benötigen. Der »natürliche Preis der Arbeit« sei derjenige, der die Nahrungsmittelversorgung der Arbeiter so regelt, dass es weder zu Überbevölkerung kommt (weil die Arbeiter größere Familien unterhalten können) noch zu Hungersnöten.“

            2+

            • @0177translator

              Marx hat Ricardo durchaus geschätzt und ihn als herausragenden Ökonomen bezeichnet. Dennoch hat Ricardo sich hier geirrt.
              Denn Ricardo ging davon aus, dass die kapitalistische Ökonomie stetig wächst und dieses Wachstum nur durch die Begrenztheit der Ressourcen zum Stehen kommen kann.

              Diese Theorie nannte Ricardo die Theorie vom tendenziellen Fall der Profitrate.

              Marx hat diese Theorie überzeugend wiederlegt und eine eigene Theorie vom tendenziellen Fall der Profitrate entwickelt.

              Ricardos grundsätzlicher Denkfehler bestand darin die kapitalistische Marktwirtschaft als die einzig mögliche Form von Wirtschaft zu reflektieren, die schon immer bestanden habe und immer bestehen wird. Ricardo wollte oder konnte nicht über diese selbst gesetzte Grenze hinaus denken. Dieser Irrtum wird bis heute von den Apologeten des Systems nachgequatscht und immer wieder behauptet. Scheint ja bei oberflächlicher Betrachtung auch zu stimmen.

              Die sich seit Jahren beständig potenzierenden Krisensymptome, die aus der veröffentlichten Debatte medial herausgehalten werden, beweisen allerdings das Gegenteil.

              Marx hat mit einer eigenen Theorie…die sich heute widerrum bestätigt ( genau deswegen steigt der Goldpreis ) …, einer eigenen Theorie vom tendenziellen Fall der Profitrate, Ricardo widerlegt. Und die marxsche Theorie kann im Gegensatz zu Ricardo auch praktisch, historisch und emprisch nachgewiesen werden.

              Die Grenze der kapitalistischen Produktion ist nicht die Natur, sondern die Verwertung des Werts. Das heißt praktisch beständig aus Geld noch mehr Geld zu machen. Es wird investiert um Geld zu verdienen…ob dabei Bedürfnisse befriedigt werden ist Nebensache…… Ergibt sich dabei ein Gewinn wird auch dieser wider investiert und wieder und wieder und wieder. Dieser Prozess kommt unweigerlich zum Stehen, wenn die volkswirtschagfftliche Geldmenge mit der realen Menge an Sachwerten nicht mehr im Gleichgewicht befindet.

              Ohne Renditeaussicht aber wird nicht produziert, verfault das Korn auf den Feldern, werden ganze Vieherden abgeschlachtet, wird Milch in den Abfluss gekippt usw. usw. und wenn ganze Völkerschaften dabei vor Hunger verrecken.

              Vergiss die Hanburger Zeit oder den Spiegel, die erfüllen heute genau dieselbe Rolle, die in der DDR der schwarze Kanal erfüllt hat.

              Meine Beschreibung kann hier in einem Forum nur sehr ungenau und oberflächlich sein. Wenn Du wirklich etwas wissen willst, musst Du selbst nachlesen.

              Und vergiss den Micky Mouse Marx den man uns in der Schule beigebracht hat, der hat mit dem Original bestenfalls den Namen gemein.

              Hier noch ein Link zum besserren Verständnis

              http://www.trend.infopartisan.net/reprints/fabiunke3/fab3_33.html

              3+

              • freier Denker

                Der liebe Marx hatte nie die reale, sozialistische Produktionsweise ke Produktionsweise kennen lernen dürfen.
                Theorie und Praxis sind da Lichtjahre voneinander entfernt.

                An den Phantastereien ist der Sozialismus letzlich gescheitert!

                1+

                • @freier Denker

                  Der Sozialismus in der DDR, der war gar keiner, jedenfalls nicht im Marxschen Sinn. Die realen Sozialisten wussten das auch, deshalb die Propaganda vom REAL EXISTIERENDEN Sozialismus.

                  Ein anarchisch gesinntes Genie wie Marx, wäre im Gulag erschossen worden oder er hätte in der DDR mit Sicherheit einen Ausreiseantrag gestellt.

                  Man hat in der DDR, immer und stets nur jenen Teil und dies auch noch verkürzt…der Marxschen Theorien rezipiert…der der Herrschafft der Funktionäre dienlich erschien.

                  Das macht die bürgerliche Presse heute nicht anders, nur spiegelverkehrt. Hier muss das Marxsche Gesamtwerk als Beweis dafür herhalten, dass jeder Gedanke an sozialer Emanzipation, zwangsläufig im Gulag enden muss und der Kapitalismus die beste und einzig mögliche Wirtschaftsform ist.

                  Und so nimmt sich ein Jeder was er braucht, nur mit dem originalen Marx hat das alles freilich herzlich wenig zu tun.
                  Denn der stellte die Forderung….Originalzitat;

                  ……alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist. ( zitiert aus Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie )

                  Von der Verwirklichung dieses hehren Anspruches, konnte in der DDR also im sogenannten REAL EXISTIERENDEM Sozialismus freilich nicht einmal ansatzweise die Rede sein.

                  2+

              • 0177translator

                @Krösus
                Die Ideen von David Ricardo waren auf dem Mist vom Malthus gewachsen, und natürlich stimme ich dem nicht zu. Niemals wird einer freiwillig aufs Weiterdasein verzichten und aus lauter Philanthropie verhungern wollen, das wäre ja die Anti-Auslese, wenn nur die Gierigen und Rücksichtslosen sich fortpflanzen. Mal eine persönliche Frage: Glaubst Du selber, daß diese Menschenrasse es je schaffen wird, sich auf Teilen der Ressourcen zu einigen statt auf das Recht des Stärkeren? Was kann die animalische Gier in uns zügeln? (Hab grad eben meine verfressenen Katzen gefüttert, bei denen ist das irgendwie noch lustig.) Ob der Bergbau im Weltall wohl die Lösung ist?
                https://norddeutsche-edelmetall.de/gold-im-weltall/

                1+

                • @0177

                  Nein ich glaube nicht, dass die Menschheit so vernünftig ist,
                  aus höherer Einsicht Verzicht zu üben. Einzelne Menschen mögen über soviel Vernunft verfügen, aber die Menschheit als Ganzes höchstwahrscheinlich nicht.

                  Entgegen der realsozialistischen Propaganda glaubte auch Marx nicht daran. Ganz im Gegenteil. Marx schrieb im kommunistischen Manifest, dass die kapitalistische Wirtschaftsform die dynamischste und produktivste Wirtschaftsform der Menschheitsgeschichte wäre. Die sogenannte Bourgeosie ( das Besitzbürgertum ) als im Kapitalismus herrschende Klasse hat in den 100 Jahren Ihrer Herrschaft gewaltigere Wunderwerke als gotische Baumeister und ägyptische Pharaonen. Erst die Bourgeosie habe bewiesen wozu Menschen in der Lage sind. Die Bourgeosie hat also in der Menschheitsgeschichte eine höchst revolutionäre Rolle gespielt.

                  Marx glaubte dass der Kapitalismus durch seine ungeheure Dynamik, die Produktivkräfte d.h. Wissenschaft, Technik, Berufsausbildung usw. derart revolutionieren werde, dass eines Tages die Produktivität dermaßen hoch sei,…dass so unendlich viel produziert werden könne,…dass DER STREIT UMS EINGEMACHTE…, entfällt.

                  Ohne diese hohe Produktivität, könne es nur einen rohen Kommunismus, einen Kommunismus der Armut geben…und wieder würde sodann eine Minderheit es verstehen sich Privilegien anzueignen und über die Mehrheit herrschen und genau das ist in den stalinistischen Regimen des Ostens geschehen.

                  Man hat diesen Teil des Marxschen Gesamtwerkes in der DDR nie rezipiert, weil man genau wusste, dass man auf dem Holzweg war, weswegen man auch stets den Begriff von REAL EXISTIERENDEN Sozialismus benutzt hat.

                  …………………………………………………………..

                  „…und andrerseits ist diese Entwicklung der Produktivkräfte {womit zugleich schon die in weltgeschichtlichem, statt der in lokalem Dasein der Menschen vorhandne empirische Existenz gegeben ist) auch deswegen eine absolut notwendige praktische Voraussetzung, ……..

                  weil ohne sie nur der Mangel verallgemeinert, also mit der Notdurft auch der Streit um das Notwendige wieder beginnen und die ganze alte Scheiße sich herstellen müßte, ………

                  weil ferner nur mit dieser universellen Entwicklung der Produktivkräfte ein universeller Verkehr der Menschen gesetzt ist, daher einerseits das Phänomen der·„Eigentumslosen“ Masse in Allen Völkern gleichzeitig erzeugt(allgemeine Konkurrenz), jedes derselben von den Umwälzungen der andern abhängig macht, und endlich weltgeschichtliche, empirisch universelle Individuen an die Stelle der lokalen gesetzt hat.“(MEW 3, 34f)

                  2+

                • @Translator

                  Der Bergbau im Weltall ist mit Sicherheit nicht die Lösung.
                  Würde man auf Asteroiden usw. massenweise Gold schürfen können, würde Gold sich inflationieren und seines Wertes verlustig ergehen.

                  Der Wert des Goldes auf der Erde ergibt sich ja u.A. gerade aus der Tatsache seiner Seltenheit.

                  1+

    • Dass es bei den Minen noch nicht zu stärkeren Anstiegen gekommen ist, liegt zum großen Teil auch daran, dass Gold in kanadischen und australischem Dollar noch nicht wieder so gestiegen ist wie im USD!
      Laut Hannes Huster sind aber auch bei diesen beiden Währungen die Commercials mittlerweil deutlich auf short gegangen, d.h. sie gehen von einer Abwertung dieser Währungen aus, was dann auch zu einem Anstieg von Gold in diesen Währuungen und damit auch zu einem Anstieg der Kurse der Minenwerte führen sollte!

      4+

      • Ok dann gehen der CAD und AUD runter der Dollar rauf und damit Gold wieder runter=wieder no effect bei den Minen ;)

        1+

        • Könnte natürlich so kommen. Wir werden es sehen.
          Beim Gold besteht die Korrelations aber hauptsächlich in dem Währungspaar USD/JPY und nicht so sehr in dem Dollar(Index) selbst.
          Es wäre von daher auch möglich, dass zwar CAD und AUD im Verhältnis zum Dollar fallen, aber wenn der Dollar weiterhin im Verhätnis zum YEN fallen sollte, wird Gold im USD, CAD und AUD steigen, und damit auch die Minen.
          Für uns in der Eurozone wird dann natürlich auch das Währungspaar EUR/USD die Wertentwicklung mitbestimmen. In EUR hat sich Gold in den letzten Tagen noch nicht so gut entwickelt.

          4+

  2. Antoni voyage

    Die Stimmung am Markt ist sehr schlecht, egal ob SPDR oder Minenwerte, es fließt noch! kaum Geld in den Sektor. Fast alle mißtrauen dem Preisanstieg und warten auf weitere Rücksetzer, nur die Swap Dealer positionieren sich für einen vermutlich größeren Preisanstieg. Ihre Longpositionen ist auf alle Fälle sehr rekordverdächtig.
    Was sehr positiv auffällt, Rücksetzter oder Drückungsversuche verpuffen z.Z. sehr schnell.
    Sie auch zerohedge:
    http://www.zerohedge.com/print/600070

    6+

    • @Antoni Voyage
      Die Swap Dealer sind der entscheidende Faktor. Denn dahinter sitzen die Commercials und Notenbanken.
      Setzen die auf steigende Preise, dann hat ein Umdenken stattgefunden und die Preise steigen. Nein, nicht Gold an sich steigt, sondern der Wert des Dollars zum Gold fällt.Denn eine Unze bleibt eine Unze und die auszugraben, dahinter stecht eine Arbeitsleistung von 1200 Dollar.

      7+

      • Antoni voyage

        Also genaugenommen von 12 dreckigen, verknitterten, beidseitig mit grüner Farbe vollgeschmierten, kleinen, nichtsnutzigen Baumwolllappen die einem von irgendwelchen Gangstern die ihre Gang FETT oder FED nennen, in die Hand gedrückt werden?

        5+

        • @Antoni Voyage
          Tja, die Arbeiter in Minen ind Raffinerien werden enen nicht mit Naturalien oder Goldunzen bezahlt.
          Die Arbeitsleistung miss eben in irgendeiner Form gemessen werden.
          Meist nimmt man eben diesen “ Baumwollappen“
          Der an und für sich nicht schlecht wäre, würde man ihn nicht ständig “ verwässern“. Dafür kann aber dieser Lappen nichts. Es sind die Notenbanken, welche ihn missbrauchen.
          Alles von Menschen gemachte, kann vom Menschen missbraucht werden.
          Es ist die Gier nach immerwährendem Profit, welche denjenigen das Genick brechen wird.

          4+

          • @Systemverweigerer

            @taipan, die Produktionskosten einer Unze Gold beträgt im Schnitt 1 Unze Gold. Kostet die Produktion weniger als eine Unze wird die Förderung ausgeweitet. Sollten die Produktionskosten jedoch eine Unze übersteigen , wird die Produktion gedrosselt bzw. sogar eingestellt. Fakt ist, dass eine Unze Gold eine Unze Gold bleibt und jedes ungedecktes Papiergeld irgendwann seinen inneren Wert erreicht. Nämlich Null.

            4+

            • @Systemverweiger
              Diese Kostenkalkulation kann ich bestätigen.
              Möglicherweise kommen noch Transport, Zoll und Aufbereitungskosten dazu.
              Denn, in einigen Berichten wird die geförderte Goldmenge angegeben, aber nicht der Reinheitsgrad.
              Deshalb lässt sich alles schlecht vergleichen.Die Raffinerien hüllen sich in Schweigen.
              Die müssten allerdings wissen, wieviel Reingold die Minen liefern.
              Mir wurde auch von Tricksereien berichtet, dass Minen, welche nur weniger ergiebig sind, Gold zukaufen und untermischen.Um die Aktionäre nicht zu vergraulen.
              Das Goldgeschäft ist äusserst nebulös. Mein Bekannter, ein Bergbau Ing., arbeitet für eine grössere Firma in verschiedenen Goldminen, teilweise rund um den Globus. Doch der äussert sich auf meine Fragen nur unpräzise. Das meiste unterliegt der Geheimhaltung.
              Es muss schon seinen Grund haben, weshalb Gold so begehrt ist.
              Besser ist es, man hat es,
              So drückte sich mein Bekannter aus.
              Auf meine Frage ob er Gold hätte, meinte er: etwas schon.
              Ich habe dann auch etwas.

              2+

  3. Wahrscheinlich haben die Drogen – „Schwipp-Schwapp“-Dealer von den Notenbankstern im Vorfeld für das FOMC-Meeting (25/26.7.17) nächste Woche bereits gehört, daß die Fed die Zinserhöhungspläne für dieses Jahr eingestellt haben, weil sie die Inflation nicht in den Griff bekommen.

    Also werden die Kurse der Edelmetalle von der permanenten „Impotenz“ der Fed profitieren.

    14+

    • Nächste Woche könnte sehr großen Einfluß auf den Dollar und Gold haben!
      Wie oben geschrieben, endet das FOMC Meeting am Mittwoch und am Freitag werden die Daten zum Q2-BIP in den USA bekannt gegeben.

      In diesem Zusammenhang ein interessanter Artikel von Gary Savage zum Dollar und den möglichen Auswirkungen auf dessen Wert. Savage hält das Szenario einer BALDIGEN größeren Abwertung bis zum Kollaps des Dollars für sehr wahrscheinlich, sollte das FOMC Meeting entsprechende Reaktionen im Markt auslösen. Zudem ist das Unterschreiten des 200 Wochendurch-schnitts ebenfalls ein möglicher Auslöser für einen starken Bärenmarkt des Dollar.
      Das jahrelange Drucken von neuem Geld und das niedrige Zinsniveau werden seiner Meinung nach nicht ungestraft bleiben können.
      Verbunden mit einer starken Abwertung des Dollars prognostziert er den US-Aktienmärkten eine letze explosive Rally mit einem Anstieg des NASDAQ sogar bis mind. 10000 Punkten, und im Extremfall bis zu 20000. Auch für Edelmetalle und weitere Rohstoffe sollte es in diesem Fall zu Preisrallys kommen.
      Die Frage ist dann nur: wie werden sich die anderen Währungen im Wert entwickeln?

      https://blog.smartmoneytrackerpremium.com/2017/07/last-chance-dollar-rally.html#comments

      7+

  4. Interessant
    Bei N- tv steht heute, am Sonntag der Dax im Plus.
    Mit 0,1 %. Obwohl der Freitag mit einem deutlichen minus schloss.
    So werden von den Medien die Leser veralbert.

    2+

    • @Taipan

      Bis 13:00 Uhr hat man bei n-tv den DAX-Verlust auf -1,66% korrigiert,
      obwohl am Freitag (22:00 Uhr) der DAX mit – 3,10 % angezeigt
      wurde (hier:),
      Mario’s Show must go on.

      5+

      • @Watchdog
        Ja, von A bis Z manipuliert, getrickst und gelogen.
        Jeder kann es sehen. Manchem ist es egal, aber der soll hinterher nicht klagen.

        3+

        • @Taipan

          Wahrscheinlich fällt es nicht vielen Markt-Beobachtern auf, was seit 2012 immer kurz vor Eröffnung (und kurz vor Börsenschluß der in den USA & Europa mit großem, finanziellen Aufwand abläuft: „getürktes Windows-Dressing“ der Aktien-Indizes, um eine heile Welt vorzugaukeln.
          Da werden schnell noch einmal Millionen an Fiat-Falschgeld investiert, um den Investoren/Fond-Managern/Wallstreet/dpa/ARD&ZettDeEff auf keinen Fall „absaufende“ Aktien auf dem Weg in den (un-)verdienten Feierabend mitzuliefern.
          Die Notenbanken haben alles im Griff…(glauben sie).

          Hätte ich ein Chart-Tool, mit dem man die typischen (geringe Volatilität, aber plötzliches, hohes Volumen…) Börsen-Stützungskäufe vor Börsen-Beginn/-Börsenschluß über mehrere Jahre darstellen könnte, dann wären die „Sysiphus-Hyperaktivitäten“ von Draghi/Yellen sichtbar.

          Dagegen ist die defensive Gelassenheit der Edelmetalle ein ruhender Pol im erkennbaren Untergangsszenario der ‚Baumwoll-Fiat-Geld-Fetischisten“
          .

          5+

          • Korrektur: bitte „der“ hinter „Börsenschluß“ löschen, sonst glaubt der geneigte Leser, ich hätte mir für den Kommentar erst Mut ‚ansaufen‘ müssen.

            2+

  5. heute morgen bin ich über einen interessanten Artikel aus dem Archiv gestolpert:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45465305.html

    Der Beitrag ist aus dem Jahr 1968. Man vergleiche mal den Stil und Inhalt mit den heutigen Absonderungen. Auch Begriffe wie „Neger“ waren damals noch gebräuchlich (Neger stammt von negroid = schwarz). Und man sieht, schon 1968 wurde mit allen Mitteln getrickst um Gold zu besiegen. Bis heute hat man es nicht geschafft. Übrigens, 1968 kostete eine Unze Gold 40 $.

    11+

    • @Christof

      Ja, tatsächlich ein interessanter Artikel. Ist auch alles drin, selbst Krösus kommt vor und Du hast recht, diesen Gold-Pathos wird man heute nur noch schwerlich finden – außer beim Goldreporter natürlich…;-).

      1968 wurde an der Goldfront so einiges geboten. Habe da einen weiteren Artikel ausgegraben, der aufzeigt, was passieren kann, wenn Goldfieber und Dollarpanik die Märkte wie die Menschen ergreifen:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46106704.html

      Plötzlich bekam man kein Gold mehr, nirgendwo. Und alle versuchten den Dollar abzustoßen. Diese „globale Flucht aus dem Dollar in das Gold“ werden wir bald wieder erleben.

      10+

      • Antoni voyage

        Top, sehr interessant, danke.
        Aller guten Dinge sind drei, Die Geschichte von Dollar und Gold im 20. Jahrhundert: Der Dollar auf der Achterbahn
        http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520887.html

        7+

      • 0177translator

        Also Karl Marx schrieb in der Kritik der Politischen Ökonomie, Kapitel 2, Abschnitt 1 „Maß der Werte“ zu Gold folgendes:
        http://www.mlwerke.de/me/me13/me13_049.htm
        Kehren wir einen Augenblick zurück zur Form, in welcher die Waren Gold in Geld verwandeln.
        1 Tonne Eisen = 2 Unzen Gold,
        1 Quarter Weizen = 1 Unze Gold,
        Zentner Moccakaffee = 1/4 Unze Gold,
        1 Zentner Pottasche = 1/2 Unze Gold,
        1 Tonne brasilisches Holz = 11/2 Unzen Gold,
        Y Ware = X Unze Gold.
        In dieser Reihe von Gleichungen erscheinen Eisen, Weizen, Kaffee, Pottasche usw. einander als Materiatur gleichförmiger Arbeit, nämlich in Gold materialisierter Arbeit, worin alle Besonderheit der in ihren verschiedenen Gebrauchswerten dargestellten wirklichen Arbeiten völlig ausgelöscht ist. Als Wert sind sie identisch, Materiatur derselben Arbeit oder dieselbe Materiatur der Arbeit, Gold. Als gleichförmige Materiatur derselben Arbeit zeigen sie nur einen Unterschied, quantitativen, oder erscheinen als verschiedene Wertgrößen, weil in ihren Gebrauchsworten ungleiche Arbeitszeit enthalten ist.

        6+

  6. Boa-Constrictor

    „Uuuups“:

    @ukunda-Goldpreisprognose ($700,-) gegen UBS-Analyse ($1300,-) – WER hat die bessere Kristallkugel, um in die Zukunft zu blicken?

    2+

    • @BoaConstrictor
      Bisher G&S und die anderen Banken.
      Derweil selbige den Goldpreis manipulieren, dank des noch immer bestehenden
      Vertrauens in das Papiegeldsystem und des Glaubens an die Macht der Geldschöpfer.Kaiser, welche aber in Wirklichkeit nackt agieren.

      1+

      • Boa_Constrictor

        @Taipan

        Da das FED-FOMC-‚Kasperletheater‘ heute und morgen geöffnet hat, um in 2 Tagen durch ’seniles Brainstorming‘ abzustimmen, ob man die US-Zinsen dieses Jahr noch mal erhöhen könnte, oder nicht,
        mußte der graugesichtige Super-Mario heute Morgen ab 09:00 Uhr dafür sorgen, daß die Edelmetalle wieder ein paar Treppen tiefer in den Keller mußten.

        Schließlich sieht das schlecht aus, wenn die Edelmetalle glänzen, aber der US-Dollar und die Aktien-Kurse rostbraun am Abschmieren sind…

        1+

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