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Goldmarkt: „Commercials“ vor Weihnachten mit 327 Tonnen short

Die CoT-Daten vom 23. Dezember zeigen, dass die „Commercials“ ihre Netto-Short-Position bei Gold auf relativ hohem Niveau hielten.

Die kommerziellen Goldhändler an der US-Terminbörse haben ihre Netto-Short-Position kurz vor Weihnachten um 8,57 Prozent auf 105.225 Futures-Kontrakte verringert. Das geht aus den zuletzt veröffentlichen CoT-Daten der US-Börsenaufsicht CFTC hervor.

CoT 23.12.14

Damit waren die „Commercials“ zu denen auch die Bullion-Banken zählen kurz vor Weichnachten weiterhin mit relativen hohen 327,25 Tonnen Gold auf der Verkaufsseite. Im Gegenzug fuhren die „Großen Spekulanten“ ihre Netto-Long-Position um 6,33 Prozent auf 110.910 Kontrakte herunter, was einer Kaufposition im Umfang von 344,93 Tonnen entsprach.

CoT 23.12.14 tab

Der Open Interest, die Summe aller offenen Futures-Kontrakte,  zeigte vor den Festtagen keine starke Zunahme der Handelsaktivitäten. Er stieg gegenüber Vorwoche lediglich um knapp 1 Prozent auf 375.212 Kontrakte.

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Eingetragen von am 5. Jan. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Goldmarkt: „Commercials“ vor Weihnachten mit 327 Tonnen short”

  1. Also geht´s nochmal gen Süden…

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  2. Die Annahme war das die großen Spekulanten noch mal long gehen. Das ist nicht eingetroffen. Die Commercials haben die Shorts verringert. Das Open Interest ist gleich geblieben. Der Goldpreis beginnt gleich Anfang des Jahres zu steigen. Dies hatte man eigentlich erwartet wenn beide ihre Positionen erhöht hätten.

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  3. Würde mich mal interessieren, wie die Commercials 2011/2012 aufgestellt waren.
    Womöglich auch short ? Commerzials,also die Bullionbanken, müßten eigentlich immer short sein oder sehe ich da was falsch ?

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    • @anaconda
      Die Commercials sind immer short. Merkwürdig ist das ja schon, genau so wie die großen Spekulanten immer long? Wenn die das Gold halten, dann können sie vorgeben, welche Menge ins Spiel geworfen wird. Das Open Interest wird sich entsprechend der Käufer entwickeln, oder? Die Commercials sprechen sich sicher entsprechend der Nachfrage mit den großen Spekulanten ab und bestimmen damit die Anzahl neu geschlossener Kontrakte? Wahrscheinlich ist der Denkfehler darin begründet, das es sich ja nicht nur um physisches Gold sondern auch Gold-ETFs und -Fonds handelt

      @Federico
      Vielleicht kannst Du es erklären?

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  4. Zum Ausgleich:
    Man achte mal auf die Aktienindizes und den Ölpreis.Nur mit Mühe kann man den Dammbruch noch verhindern.Jetzt geht es an das Eingemachte: Kauf von Anleihen aller Art und Direktfinanzierung durch die Notenpresse.So kann eine Hyperinflation auch direkt kommen,ohne Umweg durch durch die sonst erforderliche Depression.
    Ich befürchte die Währungsreform noch in diesem Jahrzehnt, wenn nicht sogar schon früher.Sogar 2015.Denn eines ist sicher,das ist eine Verzweiflungstat der Keynes Jünger.Sie können und wollen nicht zugeben,dass diese ökonomische Lehre gescheitert ist.Und damit ihr Lebensbild und ihre Lebensweisheit.
    Will man nicht auf Aktien setzen und damit auf weiteres Papier und sich gänzlich von der Notenbank abhängig machen (Ob sie weiter druckt oder nicht), bleiben nur noch diskrete physische Edelmetalle oder indiskrete Immobilien.Ich liebe in so einem Umfeld die Diskretion.

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  5. Anaconda@ nur noch anonymer Besitz ist ein tatsächlicher Besitz. Den Regierungen steht das Wasser bis zum Hals und früher oder später wird es zu massiven Enteignungen und Besteuerungen kommen. Es hat doch einen Grund warum die Medien seit längerem gegen die bösen Reichen hetzen. Der Staat ist bankrott aber bei den Bürgern ist noch einiges zu holen und im kommenden Umverteilungswahn wird es wieder nur die Mittelschicht und die Besserverdienenden treffen. Das wirkliche Großkapital ist schon bei den ersten Verdachtsmomenten über alle Berge. Ich habe in den letzten Monaten meinen EM Anteil auf rund 75% erhöht, dazu 20% Cash und nur ca. 5 % liegen noch im Zugriffsbereich der Bank bzw. der staatlichen Krake. Vielleicht fällt der Wert meiner EM noch aber ich werde mit Sicherheit nicht verhungern und auch nicht obdachlos werden.

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  6. autoverkäufer

    @Christian– wenn du nicht darauf angewiesen bist—so hört es sich an—dispo auf null setzen

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  7. Autoverkäufer@ Danke, schon längst erledigt. Am Privatkonto habe ich sowieso noch nie überzogen und 2012 die Überzugsmöglichkeit sperren lassen und das Firmenkonto habe ich vor vielen Jahren gleich ohne Dispo eröffnet. An mir verdient die Bank nicht viel und das gefällt mir.

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