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Gold steigt nach Veröffentlichung des Fed-Protokolls

Fed Meeting

FOMC-Meeting: Die Markt-Erwartungen wurden durch das Protokoll bestätigt (Foto: U.S. Federal Reserve System)

Nach Bekanntgabe der „Fed Minutes“ am gestrigen Mittwochabend bleiben die Erwartungen an einen baldigen Zinsschritt in den USA unverändert.

„US-Leitzinserhöhung [im Dezember] faktisch eingepreist“, lautet unsere Überschrift in der Vorberichterstattung am gestrigen Mittwoch. Nach der Veröffentlichung der Fed-Minutes reagierten die Edelmetallpreise am Abend gemäß dieser Annahme. Was stand in dem Papier? Im Grunde nicht viel Neues. Hier einige der wesentlichen Aussagen aus dem Protokoll:

  • Mehrere („several“) Teilnehmer des Meeetings sprachen sich für eine baldige Zinsanhebung aus.
  • Die Teilnehmer waren sich insgesamt einig, dass sich die Voraussetzungen für eine Zinsanhebung in den vergangenen Monaten verbessert haben.
  • Viele der Teilnehmer brachten jedoch zum Ausdruck, dass auf Basis der  jüngsten Ergebnisse weiter eine gewisse Schwäche auf dem Arbeitsmarkt verbleibe.
  • Die meisten dieser Teilnehmer hielten es für angemessen, weitere Hinweise auf eine Verbesserung der vom Komitee gesetzten Ziele abzuwarten. Darunter erklärten einige, dass die Zinsentscheidung im Rahmen des Meetings [unveränderter Leitzins] für sie eine knappe Sache gewesen sei.
  • Mehrere Teilnehmer drückten Bedenken aus, dass eine weitere Verzögerung der Zinsanhebung die Glaubwürdigkeit der Fed gefährde, zumal der wirtschaftliche Ausblick des Komitees weitgehend mit den gesteckten Zielen übereinstimme.
  • Einige („some“) Teilnehmer merkten an, dass es wichtig sei gegenüber der Öffentlichkeit klar zu kommunizieren, welche Bedingungen eine Erhöhung der Leitzinsen erforderlich seien.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Fed Minutes waren die Preise für Gold und Silber leicht angestiegen. Am heutigen Vormittag um 9 Uhr kostetet die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.259 US-Dollar (1.142 Euro). Die Silberunze wurde für 17,54  US-Dollar gehandelt (15,92 Euro).

goldpreis-1w-13-10-16

Goldpreis in USD, 1 Woche (Quelle: Godmodetrader)

 

Am US-Terminmarkt wurde eine US-Leitzinserhöhung im Dezember unverändert mit einer Wahrscheinlichkeit von 69,5 Prozent gehandelt. Erkenntnis: Jeder Hinweis, der die Erwartungen an einen solchen Zinsschritt mindert, sollte die Position der Edelmetalle stärken.

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Eingetragen von am 13. Okt. 2016. gespeichert unter Fed, Goldpreis, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

52 Kommentare für “Gold steigt nach Veröffentlichung des Fed-Protokolls”

  1. Dem Schönreden der Konjukturdaten seit einem halben Jahr „müssen“ nun endlich Taten folgen. Sollte der Zins im Dezember tatsächlich um „lächerliche“ 0,25% angehoben werden, dann nur, um ihn anschliessend wieder senken zu können. Das System hat fertig.

    15+
    • @Goldesel

      Wenn eine kommt, dann höchstens 0,15%. Aber bitte schön, sie soll endlich kommen. Wie ich schon geschrieben habe: nach der ersten Zinsanhebung schmierten die Aktien ab und der Goldpreis ist gestiegen.

      1+
  2. Dafür stürzte der Dax gleich um 200 Punkte ab.
    Das nennt man Luftablassen, denn der Ballon zeigt schon Risse.
    Man wird deutlich unter 10.000 gehen müssen, damit er noch ein Weilchen hält.
    Es wird eine Jahresendralley geben, aber erst mal abwärts und dann ein wenig rauf.Nach dem Motto 2 Schritte vor und 3 zurück.

    12+
    • bin Dax bis 10200,10120 und 10010 und mit Glück noch 9830 und Allianz short

      1+
      • @ukunda
        Keine schlechte Idee,den DAX zi shorten,wahrscheinlich gleich zusammen mit dem Dow und S&P 500.Trotzdem,ein heisses Spiel,weil die Indizes und sogar einzelne Aktien manipuliert werden.
        Ich frage mich,was passiert,wenn die Notenbanken alle Aktien und Bonds aufgekauft haben und dann den Bankrott anmelden.
        Ich muss gesehen,eine derartige Volatilität habe ich noch nicht gesehen.
        Hier scheinen Fondmanager ganze Aktienpakete auf den Markt zu werfen,welche dann umgehend von den Notenbanken,meist zum Börsenschluss aufgekauft werden.
        Da ich da nicht mehr durchblicke und ich muss gestehen,auch nicht durchblicken will,lasse ich die Finger von all den Zockerpapieren,und seien es Aktien,Bonds oder Derivate.
        An Papier reicht mir die Rente und das Bar- und Giralgeld.Das ist mir schon riskant genug

        4+
        • Zitat Toto
          Ich frage mich,was passiert,wenn die Notenbanken alle Aktien und Bonds aufgekauft haben und dann den Bankrott anmelden.

          Das frage ich doch hier auch schon seit 2 Jahren, aber bislang ging keiner so recht auf die Frage ein.

          Naja, also man wird erstmal sehen, dass der Kaiser nackt ist. das wird ein Schock-Momentum geben.

          Dann aber ist ganz klar die Frage, wie die EZB ihre Allmacht nutzt. Sie ist ja dann Mehrheitsgläubiger vieler Euroländer, oder etwa nicht? Wen lässt sie zuerst vor die Hunde gehen?

          Wie erklären sie uns, dass es die Märkte nicht mehr gibt?

          Und mir fallen noch viel mehr fragen ein…

          4+
          • Dahinter steckt das Ziel (mit Geld aus dem Nichts geschaffen) aller Notenbanken, die gehören eh alle zusammen, die Macht und Herrschaft über alles zu erhalten. Ist eigentlich genial und jeder macht mit.

            2+
            • @sunshine

              ich wollt’s ja nich so deutlich sagen, aber Du hast natürlich recht.
              Wir laufen denen aus dem Ruder.
              Die Völker schön langsam zu eigenwillig, freakig und dekadent. Immer schön kleinhalten und mal schön knechten + mit Kriegen auf den Biden, sorry Boden, der Tatsachen zurückholen.

              Wenn wir , wie Toto auch erwartet und weiter unten schreibt, sehen, dass es Krieg geben wird und erst wenn die modernen Menschen das mal erleben, dann beschäftigen sie sich naturgemäß wieder mit sich selbst.

              Und dann haben die von Dir genannten Finanzeliten wieder mal erfolgreich von sich abgelenkt. Christen und Muslime hauen sich die Köppe ein, sind erfolgreich mittels Terrorgespenst und falseflags aufeinandergehetzt worden, bravo.

              Es läuft gut.
              Weiter so.

              0
          • @Maß_voll
            Sorry für die verspätete Antwort. Ich muss gestehen,ich habe keine.
            Ich weiß nicht,was dann passiert,ich weiß nur,dass was passieren wird.
            Und schön wird das beileibe nicht,für keinen.
            Die Altvorderen munkeln was von Krieg oder Bürgerkrieg,weil man es schon erlebt hat.Das Ende und den Reset.

            2+
  3. Die Anal-Zhysten finden immer neue Gründe gegen Gold. Aktuell wird auf die stark gestiegenen Zinsen der UZ-Bonds hingewiesen. Diese laufen erst seit 2016 mit dem Gold gleich, vorher nie. Und was zeigen sie ? Höhere Yields sind nötig weil weniger Nachfrage kommt. Die Bond-Blase kommt an ihre Grenze weil u.a. die phösen Chinesen das Zeug laufend rauskippen.

    Der logische Tausch auf Gold (immerhin frei von Negativzins wie ihn viele Bonds haben) soll erst kommen wenn die Grossbanken sich mit billigem Gold die Taschen vollgestopft haben. Deshalb der Blitzüberfall entgegen aller Fundi-Daten kurz- bis langfristig. Die SGE tolleriert bsi jetzt den Bash, hat ihr Premium von fast 8% sofort auf 4% gesenkt … fragt sich wie lange.

    Heute erste zarte Erholung beim Gold, denke es geht weiter so. Trotz Gesabbel von Fed-Nebelkerzen kein Einknicken des Goldes snd. hoch. Da dieser neue Trend jedoch als Trump-support gesehen werden könnte also vor dem 8. Nov sicher nur 1290-1300. Danach auf zur Jahresendrally wie im Vorjahr mit 1400 plus x und OI max. Dann zum Ende Jan wieder (chin. freie woche) runter auf 1300-1250. Ich kann nicht glauben dass es weiter runter geht, denn man kann den Bullenmarkt nicht vollkommen umkehren … nicht mehr seit der SGE.

    8+
    • Ich verstehe nicht so ganz, was sich so viele hier von der SGE erhoffen.
      Dass die den Goldpreis stützt? Gar nach Norden treibt?
      Gegenfrage: Warum sollten sie das tun, die Chinesen?

      Sie sind auf der Käuferseite, 24/7. Sie haben noch 2,4 Billionen Drecksdollar in Staatsanleihen, die in Sicherheit gebracht werden müssen, solange es geht.
      Also nenne mir bitte jemand nur einen einzigen Grund, warum sie für einen „marktgerechten Preis“ (wenn es so etwas überhaupt gibt) sorgen sollten.
      Meiner Meinung nach freuen die sich den Popo weg, je mehr das Gold fällt.

      Ich erinnere mich, dass die chinesische Führung mal die Losung „1 Kilo Gold für jeden chinesischen Haushalt“ ausgab. Bis dahin ist noch viel, viel, viel Luft nach oben.

      8+
      • @Randnotiz
        Klar die Chin. wollen weiter Gold kaufen und freuen sich über niedrige Goldpreise. Doch sie stecken auch mit knapp 300% des BIP also schlimmer als Japan (http://www.zerohedge.com/news/2016-10-11/chinese-banks-will-need-17-trillion-cover-bad-debt-deluge-sp-calculates). Dazu haben die Amis 2016 angefangen physisches Gold zu importieren.
        Wenn die Chin. sich jetzt mit dem Gold so verar*** en lassen wie mit dem Dollar dann wären sie selten dämlich. Wenn sie Gold nun auf 1100 u weiter fallen lassen würden … hätten ihre Leute immer weniger Sicherheit in der kommenden Kreditblase. Deshalb meine Meinung ein ok des kurzen Sellouts, aber mittelfristig zurück auf 1300.

        4+
      • @Randnotiz

        Vielleicht haben sich viele zu schnell eine Änderung der Edelmetall-Preise durch den physischen Goldhandel an der SGE erhofft?

        Zugegeben: die Chinesen haben bestimmt nichts gegen billige, tiefere Goldpreise, wie sie durch die Papiergold-Preise der COMEX „künstlich“ angezeigt werden; aber allein die Tatsache, daß an der Gold-Terminbörse Comex heute weniger als 1 % der Open Interest-Kontrakte (aktueller Stand: 497.579 OI-Kontrakte = 49.757.900 Papiergold-Versprechen) „physisch“ per Goldunze ausgeliefert werden, verlagert den „echten“ Goldhandel endgültig nach Asien.

        Auch an der Comex kann ein Großhändler per CME-Regel auf physischer Auslieferung der Ware bestehen: wenn ein Gold-Großhändler in Shanghai auf seinem Monitor sieht, daß der Preis einer Unze Gold in New York $10,- USD billiger angeboten wird, dann sollte ER einmal Dort bestellen UND auf Auslieferung bestehen (Vorteil der ‚Arbitrage‘).

        Der tägliche Kampf der SGE gegen den größten „Papiergoldmarkt“ der Welt
        neigt sich langsam, aber sicher dem Ende entgegen…

        Der größte Papiergoldmarkt der Welt: visualisiert.

        8+
      • @Randnotziz
        Ich habe es,glaube ich,schon mal geschrieben.Aber der Kauf oder Verkauf von physischem Gold hat nichts mit der Goldpreisfindung zu tun.
        Ich bin mir absolut sicher,dass,selbst wenn ich heute abend 50.000 Tonnen Gold physisch bestelle, morgen der Preis an der Comex eher runter gehen würde.

        5+
  4. … der Goldpreis ist erwähnenswert gestiegen als man in China begann zu handeln. Dort wo physikalisches Gold den Besitzer wechselt sieht es ein bisserl anders aus.

    Es wundert auch nicht, dass man in China für echte Rohstoffe bereit ist mehr zu zahlen, denn dort werden sie auch benötigt. Der Rest der Welt lebt doch in einer virtuellen Blase wo immer weniger produziert wird aber immer mehr verbraucht wird.

    6+
  5. Mensch Markus!° Das kann man doch so nicht sagen… (siehe oben ;)

    1+
  6. Leider völlig irrelevant. Die Machtdemonstration letzte Woche wird sehr bald wiederholt. Ich dachte zwar man nutzt die asiatischen Feiertage für weit stärkere Drückungen, aber wahrscheinlich wäre ein noch tieferer Stand selbst für eingefleischte Charttechniker schwer zu erklären gewesen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Traurig aber letztenendes wird der Kurs zur US-Wahl wohl locker unter die 1200 gehen. Wenn nicht sogar noch weiter. 1260er Deckel sitzt auf jeden Fall wieder fester als der Deckel eines Schnellkochtopfs mit eingebrannter Erbeermarmelade…

    5+
    • Lasst die Korken knallen! Gibts doch mehr Gold für’s Weihnachtsgeld.

      2+
    • @Irgendein Typ

      Die Allmacht der Mächtigen, ist der Alptraum der Ohnmächtigen.
      Beides funktioniert so lange wie es funktioniert. Eines ist sicher, nämlich dass nichts sicher ist. Wäre die Allmacht der Mächtigen so groß wie Angsträume der Ohnmächtigen, dann läge der Goldkurs bei NULL.

      Es ist völlig Wurscht ob Gold noch weiter gedrückt wird, da Gold ein strategisches Investmen ist und kein spekulatives. Langfristig ist Gold unschlagbar, auch wenn es kurzfristig immer wider einmal zu Einbrüchen kommt.

      Ich selbst bin ca 2004 in Gold eingestiegen, habe immer wieder nachgekauft
      und es nie bereut.

      Die langfristige, fundamentale Lage ist absolut eindeutig, also es gibt nur eine Devise kaufen bis der Arzt kommt und zwar so lange wie die Krise anhält. Diese offenkundige finale Krise der Kapitalverwertung, ist die Ursache warum Gold seit ca 2000 steigt und steigt und steigt……………….

      13+
      • Alles richtig, nur dass die fundamentale Lage de jure und damit auch de facto völlig ausgehebelt ist. Irgendwann wird den Verantwortlichen der ganze Laden um die Ohren fliegen… und uns natürlich auch. Dieser Zeitpunkt liegt aber noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt. Die Kontrolle des Kartells ist seit Jahren absolut. Der Wunsch nach besseren Verhältnissen ist mehr als verständlich, nur verleitet dieses Verlangen nur allzu gerne zu unrealistischen Aussagen. Ich beobachte das Ganze nun seit ca. 8 Jahren und nicht ein einziges mal hat das Kartell in dieser Zeit die Kontrolle verloren. Der aktuelle Anstieg war eine Falle, die Drückung letzte Woche ist der Anfang eines neuen Bärenzyklus und alle Maßnahmen zur Aufdeckung oder Regulierung von Unregelmäßigkeiten, seien sie juristisch oder regulatorisch, werden letztendlich zu einem Freispruch und weiteren Privilegien der Verantwortlichen führen. Oder anders ausgedrückt : Es ist nicht im geringsten erkennbar, dass sich etwas ändert. Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Nur meine Erfahrung und Meinung dazu, keine Empfehlung zu irgendetwas. Und nein, ich bin kein Goldhasser. Ich bin Realist.

        4+
        • @Irgendein Typ

          Die Mathematik lässt sich nicht aushebeln, weder de jure und schon gar nicht de facto.

          Vor 8 Jahren, das ist die Zeit in der Du eigener Aussage nach die Goldkursbewegungen beobachtest, kostete die Unze Gold ca 750 Euro, heute kostet die Unze zumindest bei meinem Händler zur Stunde
          1182 Euro. Das ist ein Zuwachs von von 60% also eine Jahresrendite von knapp 8 % . 8% damit kann man leben finde ich.

          Im Übrigen wird das System mit jdem Tag instabiler, auch dann wenn wir hier im immer noch relativ reichen Westen das nicht so richtig mitbekommen. Das Kartell mag kurzfristig spekulieren, an der objektiven Wirtschaftslage kann das Kartell nichts absolut nichts ändern.

          Je länger die fundamentalen Probleme vor sich her geschoben werden, desto unbeherrschbarer werden Sie. Was ich jedenfalls beobachten kann ist, dass die Herrschenden im Grunde auch nicht weiter wissen, die begreifen gar nicht was vor sich geht. Und genau deshalb machen Sie weiter wie bisher, denen fällt anderes einfach nicht ein.

          Wenn die könnten wie die wollten, dann läge der DAX bei 300 000 und Gold bei NULL, aber Sie können es eben nicht können, was Sie so gern wollen.

          Dass Du nicht im Geringsten feststellen kannst, dass sich etwas ändert, ist es an der Zeit Deinen Blickwinkel zu erweitern. Ich sehe ständig, dass sich die Dinge ändern und nichts absolut nichts ändert sich zum Guten.

          Es gilt die Devise der Kritischen Theorie, sich von der eigenen Ohnmacht nicht dumm machen zu lassen. Denn die Gedanken
          sind frei, auch wenn sonst nichts mehr frei ist.

          5+
          • Meine Aussage bezog sich auf die Kontrolle des Kartells über die Märkte. In den letzten acht Jahren und auch davor haben die Kontrolleure zu 99,9999% Gewinn gemacht. Es hat sich nur eine Sache geändert : Der Goldpreis wird nun nicht mehr nach oben manipuliert, sondern er wird nach unten manipuliert. Der Dax ist sicherlich nicht auf 300.000 gewünscht und Gold auch nicht auf 0. Die Geschichte lehrt und, dass es immer Spielraum nach oben und unten geben muss, damit man genug „Gegenspieler“ auf die Verlustseite zwingen kann. Nur dann macht man an anderer Stelle Gewinn. Die Frage ist nur, in welche Richtung beeinflusst man die Märkte. Aktuell ist die Lage klar erkennbar. Ob die Herrschenden einen Durchblick haben oder nicht ist nebensächlich. Sie haben die Macht. Von Ohnmacht kann hier keine Rede sein, und von Dummheit schon gar nicht. Beobachtung trifft meinen Standpunkt schon eher und auch Respekt vor Deinem. Soll jeder handeln wie er es für richtig hält.

            2+
            • @Irgendein Typ

              Wo eine kleine Minderheit die totale Kontrolle hat, da ist defintiv kein Markt. Und wo es Gegenspieler gibt, da kann auch von Kontrolle und totaler Macht keine Rede sein.

              Du widersprichst Dich selbst, wenn Du erklärst, dass die Herrschenden keinen Durchblick haben müssen und dennoch von Dummheit keine Rede sein kann.

              Aber freilich will ich Dich hier nicht agitieren, denn völlig richtig ist, ein Jeder muss seine eigenen Entscheidungen treffen.

              1+
            • @irgendeinTyp

              „Der Goldpreis wird nun nicht mehr nach oben, sondern er wird nach unten manipuliert“. Mag so sein.
              Wenn es so ist, gibt es nur einen Grund, billiger physisches Material einsammeln zu können. Wenn ich also darauf aus bin, billiger einzukaufen, dann deshalb, weil ich in der Zukunft erhebliche Gewinne erwarte – sprich: höhere Kurse. Also: Zurücklehnen und entspannen.
              Das sollten aber nur diejenigen tun, die das Wort „Krisenvorsorge“ bereits ernstgenommen und den Sektor der Bevorratung ausgibigst mit all seinen Facetten abgeschlossen haben. Wenn nicht, ist der Vorsorge erste Priorität zu geben.

              1+
    • Boa_Constrictor

      @irgendeinTyp

      Der ominöse $1260,- Deckel sitzt seit 6.10.2016 ziemlich fest auf dem
      Gold-Kochtopf; zugegeben.

      Wir brauchen aber nur einen winzigen Anlaß, um den Deckel mit leichtem
      Überdruck abzuwerfen.

      Fällt es nicht auf, daß die Nato-Staaten in Syrien dringendst eine
      Konfrontation/ Katastrophe mit Rußland suchen?

      „Queen Mom’s Royal Airforce“ (…oder die britische, königliche Luftwaffe)
      bewaffnet ihre älteren Tornados über Syrien/Irak mit „Luft-Luft-Raketen“
      und gibt den Piloten „freie Hand“, nach Ermessen russische Jets abzuschießen.

      Es müßte sich ja herumgesprochen haben, daß Rußland moderne S-300/S-400-Luftabwehr-Systeme in Syrien installiert hat, mit denen die Russen auch
      US-Stealth-Jets erfassen und abschießen können.

      6+
    • @irgendeintyp
      Das hat man vor dem Brexit auch gesagt.Eine kleine Nebelkerze reicht und der Kurs geht nach oben.Oder nach unten,zum ukunda Tief.
      Dann sitzt dort der Deckel bei 668 Dollar,wird man behaupten.
      Merke:An der Börse gibt es keine Deckel.
      Und bei Null ist immer Schluss,deshalb gab es ja keine negativen Ölpreise.
      Also,jede Kurs und Preisspekulation ist wenig produktiv.
      Wir wissen es nicht,wohin man den Preis steuert,sicher aber nicht so,dass Hinz und Kunz Gewinne machen.
      Übrigens,haben Sie nicht behauptet,der Deckel säße bei 1080 Dollar,vor 7 Monaten und es gehe locker unter 1.000 ?

      1+
  7. Sehr schwache Handelsbilanzdaten aus China. Standard & Poor’s warnt vor drastischen Verlusten chinesischer Banken durch faule Kredite.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/chinas-exporte-brechen-um-zehn-prozent-ein-a-1116374.html
    China ist „noch nicht über den Berg“? Nein, es steht eher am Abgrund!

    Und schon brechen wieder die Bankwerte ein: Commerzbank bei Minus 2,3%, die Deutsche (Ramsch-)Bank Minus 2,5%. Die Zerschlagungs-, Rettungs- und Aktienaufkaufpläne sollten nicht zu früh in den Schubladen verschwinden.

    5+
    • @Thanatos
      Und ich beobachte sie schon wieder am rennen, die Anleger und Investoren, mit den schwarzen Köfferchen.
      Und verscherbeln die erst teuer gekauften Bankaktien. Mensch, Thea, jetzt aber weg mit dem Zeug.Haben wir eigentlich noch Gold ?
      Ne, gegen Bankaktien eingetauscht. Renn zum Goldhändler, wir investieren in Gold. Und so rennt der Investor, über 75 und senil mit dem Rollator von Bank zum Goldhändler und zurück.Hält fit und seine Kohle wird er auch los. von Wegen der Strafzinsen und Vermögenssteuer.

      4+
  8. wie oft wollten eigentlich die USA die Zinsen schon anheben, hat da jemand einen Überblick?

    2+
  9. Das Chartbild schaut nicht gut aus.
    Gold minus 50$
    Silber minus 1 $ Unze?

    Leicht möglich heute oder nächste Woche.

    @Hallo Kleinkrämer haltet Pulver trocken.

    0
    • @?
      Vergessen Sie die Charts. Spielen Sie lieber Tarrot.
      Möglich dass dann die Anleger mit den Rollatoren wieder zum Goldhändler rennen und mit den Papierlappen zur Bank und Deutsche Bank und VW Aktien kaufen.
      Üntigens liegt zumindest mein Pulver ausserhalb der Bank und ich rate jedem vom Onlinehandel oder Überweisungen ab. Nicht beim Aktienkauf und bei Gold
      schon gar nicht.Man muss die Aktien und Derivate schon cash kaufen und ausserhalb der Bank lagern. Auch in Malaysia.Geht das nicht, Finger weg.
      Gerade in Malaysia.

      3+
  10. Der nächste Anklagepunkt der US-Justiz gegen die DB liegt schon auf dem Tisch: Geldwäsche und Verstoß gegen die US-Sanktionen. (Rußland)

    Vielleicht ist die „Inkasso-Beauftragte“ im DOJ ja so gnädig und „rundet“ die Strafzahlungen gegen die DB auf $20 Milliarden auf?
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/10/14/usa-gegen-deutsche-bank-russland-vorwuerfe-sind-ein-scharfes-schwert/

    Daß die USA dringend Cash brauchen, konnte man gestern eindrucksvoll sehen: der US-Schuldenstand wurde innerhalb von Sek. Von $19,53 Billionen auf $19,64 Billionen angehoben…
    http://www.usdebtclock.org

    3+
    • @watchdog
      Der liegt weit über 20 Billionen. Nur manipuliert man vor der Wahl auch diese Uhr.

      1+
    • @Watchdog
      Die für mich „wichtigsten Zahlen“ stehen auf der Seite der Schuldenuhr ganz unten und ganz rechts (nicht politisch zu verstehen) – die Entwicklung von Gold und Silber „inflationsbezogen“ seit dem Jahr 1913.

      2+
      • 8600$ Gold 950$ Silver

        alles darunter darf als unterbewertet & billig angesehen werden.

        Und wenn man auf diese Preise schaut bekommt man Heutzutage Gold & Silber regelrecht „hinter her geschmissen“.

        Weswegen ich bei jedem Einkauf mit einem guten Gefühl zugreife.

        Hab noch viele Jahre vor mir, ich kann warten, bin mir aber Sicher das ich den Tag in meinem Leben noch erleben werde, an dem das die Marktpreise sein werden.

        Deshalb her mit dem Ukunda Tief und 2-4$ pro Unze Silber.

        Je tiefer der Preis fällt desto schneller wächst wird meine Altersvorsorge.

        1+
        • Apropo

          Gold ist seit 1913 (preis 1913 ca. 30$)
          auf Heute (gut 1250$) um das ~42 Fache gestiegen.

          Silber ist seit 1913( Preis ~2,70$)
          auf heute ~18$ also um „gerade mal“ das 9 Fache gestiegen

          Um das Jahr 2000 rum war Silber bei grade mal 4,50$ im Januar 2016 bei irgendwo 13-14$ !!!

          Also hat der Preis hat sich (noch) nicht wirklich stark vervielfacht. Bei Gold ist das schon viel Höher ausgefallen (Natürlich immernoch viel zu wenig)

          Dann müsste Silber doch noch viel viel unterbewerteter sein, als das Gold heutzutage.

          Mit umgerechneter Kaufkraft von damals bzw. wenn man mit der Kaufkraft von damals rechnet müsste es dann doch heute noch billiger sein als 1913 ?!?!?!

          Wenn das keine guten Einstiegskurse sind dann weis ich auchnicht.

          3+
    • Theoretisch müsste sich doch irgendwer davor setzen können und den Anblick genießen wie sein Geld einfach immer mehr wird ? Verkehrte Welt

      0
  11. Das zocken an den Großbanken geht weiter, als wäre nichts geschehen.
    Die scheren sich einen Deut um Risiken, denn der Steuerzahler springt ohnehin ein.Zum zerschlagen fehlt den Politikern der Mut und das Wissen.
    http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Grossbanken-scheffeln-Milliarden-article18861791.html
    Und so bleiben die Warnungen ungehört, obwohl schon manchem von den Bänkstern heiß und kalt wird,angesicht der eingegangenen Risiken. Die Notenbanken wissen darum und drücken munter fort.
    Das Schneeballsystem muss am Laufen gehalten werden, auch wenn alle wissen, wie solche Systeme enden.
    Der Knall wird für uns so überraschend kommen, dass niemand mehr aus dem Saal rauskommt.Auch nicht ukunda, Radi und das Fragezeichen.
    Ob Gold und Silber dann hilft ?
    Ich weiß es auch nicht, aber eines weiß ich ganz genau: Papiere, Verträge und Ansprüche an etwas werden garantiert nicht helfen.Man wird den gestreckten Mittelfinger gezeigt bekommen, wenn einer seine Short Derivate mit Millionengewinn einlösen, sprich realisieren will.
    Mein Opa hat es mir gesagt. Als er seine Option, welche erheblichen Gewinn auswies, einlösen wollte, bekam er nur ein höhnisches Lachen zu hören.Vom Broker.

    6+
    • @Toto
      Die Strategie „Kauf den verrückten Einbruch“ (Buy the freaking dip kurz BTFD) hat seit QE-Beginn vor fast 10 Jahren schlappe 30% p.a. gebracht, alles mit Hilfe des ppt (http://www.zerohedge.com/news/2016-10-10/btfd-one-chart-shows-why-only-strategy-matters).
      Und es geht wohl so weiter. Die Futurekurve des SP500 wird immer flacher. Wurde der SP500 noch Ende Sep für März 2017 mit 2050 angesetzt so steht er heute bei 2150. Dadurch sollen Aktien als das neue Gold gelten, ein klarer Angriff auf China. Den Bullenmarkt Gold bis Jun 2017 können die Bankster nicht verhindern, doch danach planen sie schon Gold von 1400+ auf 1300+ zurück zu setzen … einer nie einbrechenden Börse und ZB als bad banks sei dank !!!

      1+
      • @Goldkiste
        Aktien sind ja an und für sich nicht schlecht.Man investiert in Firmen, Zukunft und Arbeitsplätze und bekommt einen Dividende anstelle von Zinsen.
        Allerdings, und das muss klar gesagt werden:
        Wie war es den bisher ?
        Man trug seiin Geld zur Bank, bekam Zinsen fürs Festgeld und die Bank investierte in die Firmen durch Kredite.Zawar bekam man weniger von dem Zinskuchen ab,aber dafür hatte man auch kein Risiko.
        Heute wird der geneigte Sparer gezwungen,sein Geld risikobehaftet in Aktien anzulegen,damit die herren Finanzberater damit zocken können und das Risiko nachher auf den Kunden abwälzen dürfen.
        Nein,Aktien sind nicht das neue Gold,das hätten die Zocker wohl gerne,dass einer so blöd ist und das auch noch glaubt.
        Letztlich müssen die besagten Herren oder damen einen Haufen geld in die Hand nehmen (welches natürlich vom Gewinn runtergeht) um das vermaledeite Gold regelmäßig runter zu setzen,wie sie schon sagten.
        Denn,umsonst geht das auch für Bänker nicht und ohne physisches Gold nach China oder in die Privattaschen der Goldsammler geht es auch nicht.
        Ja,wenn die denn meinen,Gold runtersetzten zu müssen,dann bittesehr.
        Jemand freut sich immer für diese Subvention seiner Leidenschaft.

        5+
    • Du hast einen coolen Opa. Der zockt mit Optionen. Also kein typischer deutscherOpa ;) mit Sparbuch und sonst nix…

      1+
  12. Mir is des sowas von wurscht, ob die ganze Schose kommende Woch zusammebricht oder nicht.
    Ehrlicher, solls doch zammbrechn!
    Ham ja lang genug die ganze Welt beschissen.
    Doch hoffen tu ich schon, dass man die Finanzgangster und ihre politischen Helfer aufhängt.
    Ich kanns aushalten, beim guguk da heroben.
    Muss bloss schaun, ob ich dann noch rechtzeitig hier im Land mit der weltweit Inländerfeindlichsten Regierung noch rechtzeitig wegkomm.
    Doch zur Not muss ich mir halt den Weg freischeissen.

    5+

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