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Morgan Stanley senkt Goldpreis-Prognose

Rising gold (Spectral-Design - Fotolia.com

Goldpreis-Prognosen der Banken: Nicht selten die schlichte Fortschreibung bestehender Trends oder von Eigeninteressen geleitet.

Während andere Großbanken ihre Erwartungen zuletzt nach oben revidierten, reduziert der US-Geldriese Morgan Stanley seinen Goldpreis-Forecast.

Morgan Stanley reduziert seine Goldpreis-Erwartungen für 2014 um 11,6 Prozent auf durchschnittlich 1.160 Dollar pro Feinunze. Den 2015er-Forecast setzt man um 12,5 Prozent auf 1.138 Dollar herunter. Das meldet Economic Times  mit dem Hinweis auf eine Anlegernotiz der US-Investmentbank.

Als Argumente werden die reduzierten Wertpapierkäufe der Fed genannt („Tapering“) sowie der politische Druck auf die Investmentbanken, ihren Eigenhandel mit Rohstoffen zurückzufahren. Außerdem betonen die Analysten, dass die offiziellen Goldimporte Indiens trotz des gesunkenen Goldpreises schwach blieben, auch wenn im Gegenzug die Nachfrage in China weiter robust sei.

Zudem bemerkt man, dass die Goldminenindustrie angesichts des niedrigen Goldpreises vor großen Herausforderungen stehe, gemessen daran, dass die Kosten der Unternehmen innerhalb der vergangenen zehn Jahre substanziell gestiegenen seien.

Die Prognose widerspricht den kürzlich heraufgesetzten Erwartungen anderer großer Banken, wie UBS, Bank of Canada und Nomura (Goldreporter berichtete).

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Eingetragen von am 10. Mrz. 2014. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

7 Kommentare für “Morgan Stanley senkt Goldpreis-Prognose”

  1. Wenn es stimmt das die Ukraine ihr Gold in der USA ist,dann kann ja Physisches Gold billig auf den Markt geworfen werden um den Preis des Papier Goldes zu drücken.Den einen nimmt man es und den einen gibt man es billig.So bleibt der Zeiger an der Börse immer schön in der gewünschten Richtung.

    Da würde ich glatt zugreifen oder ?

    So jung wie heut treffen wir uns nie mehr. Äh,so günstig wie heute treffen wir es nicht mehr.

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  2. kaum haben sie wieder etwas Gold, schon wollen sie weiter drücken, was ein Blödsinn !!!

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  3. Die hier ewig und immer wieder bis ins Detail dargestellte, angebliche Goldpreisdrückung und diese ewigen Verschwörungstheorien sind wohl langsam abgegessen.
    Gold-ETF`s sowie zahlreiche ander Goldanlagen und weitere Goldinvestitionen wie beispielsweise in Goldschmuck etc. sind 2013 weltweit um über 15% gesunken.
    Dass der Kurs parallel fällt dürfte jedem Kind klar sein.
    Langsam nervt die Leiher!

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  4. ladygaga_berlin

    Morgan Stanley.. Das sagt Ollie dazu:

    Wegen der Finanzkrise gab das Unternehmen im September 2008 den Status einer Investmentbank auf.

    Mit der Absicht, die weltweit verunsicherten Finanzmärkte zu beruhigen, veröffentlichte Morgan Stanley seinen Bericht zum zweiten Quartal 2008 am 16. September. Morgan Stanley konnte alle Gewinnerwartungen übertreffen und einen überraschend hohen Quartalsgewinn von 1,4 Mrd. USD bekanntgeben.

    Dennoch wurde am 18. September 2008 berichtet, dass Morgan Stanley in der Finanzmarktkrise um sein selbständiges Überleben bangt.

    Auf deren Argumente zur Goldpreisprognose einzugehen, erspart man sich besser.

    Ich freue mich schon auf die Goldbasher, wenn sie erkennen, dass sie seit 2009 nur noch für die Banker, deren „Rettung“ und Boni gearbeitet haben. Die Werthaltigkeit der Bankbilanzen kann man in die Tonne kloppen. Und die „(Eventual-)“Verbindlichkeiten müssen irgendwann bezahlt werden. Nämlich an dem Tag, an dem Geld wertlos wird – ganz einfach, weil das Notenbankgeld nichts mehr bewirkt: Auch wenn man eine Trillion in den Wirtschaftskreislauf pumpen würde, hätte es keinen Effekt mehr. Schulden tendieren gegen unendlich, Wachstum und Zinsen gegen Null. Am Ende nutzen keine Rettungsschirme oder Schuldenlimit-Erhöhungen mehr.

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    • @ladygaga_berlin
      Natürlich wird und muss es so kommen.Es wäre ja zu einfach, wenn man Wohlstand und Aufschwung für ewig einfach mit Gelddrucken bewirken könnte.Warum hat man das nicht schon immer so gemacht ? Ganz einfach, weil schon Goethe in Faust die Folgen des Mephisto Plans darlegte.(Der druckte nämlich für den König Geld ….und ich schaffe mehr….“

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