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Roubini: Der Euro zerfällt und Deutschland ist schuld

Nouriel Roubini sah die Finanzkrise 2008 kommen und zeichnet jetzt eine neue Drohkulisse für Europa.

Der US-Ökonom Nouriel Roubini malt ein düsteres Bild für die Zukunft des Euro, gibt Deutschland eine Mitschuld an der Krise und macht Druck auf die Bundesregierung.

„Entweder bekommen wir die Fiskal-, Banken- und Transferunion – oder der Euro löst sich auf“, so Roubini in einem aktuellen Interview mit dem Handelsblatt.

Er schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen Euro-Austritt Griechenlands innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monaten auf über 50 Prozent. Das Risiko einer Zerschlagung des Euro mit dem Verbleib eines Kern-Euros mit Ländern wie Deutschland, Österreich, Holland und Finnland beziffert er auf weniger als 50 Prozent.

Aus dem Interview geht auch klar hervor, welche Forderung Roubini mit seinem Droh-Szenario verbindet: Die schonungslose Integration Deutschlands in die europäische Schuldenhaftungsgemeinschaft. Und er gibt Deutschland eine Mitschuld an der Eurokrise.

Deutschland habe um jeden Preis seine Exporte absetzen wollen, auch wenn sich die Menschen in anderen europäischen Ländern dies gar nicht hätten leisten können. „Jeder Grieche konnte einen BMW kaufen. Aber braucht man den, um die Menschen in der Stadt herumzufahren? In New York haben wir die gelben Taxen, das sind keine BMWs. Aber solange ein Banker in Frankfurt ihnen das Geld lieh, haben sie sich die Autos gekauft. Wer trägt hier die Schuld, die Griechen oder Deutschen?“, so Roubini.

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Eingetragen von am 8. Jul. 2012. gespeichert unter Deutschland, Euro, Europa, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

27 Kommentare für “Roubini: Der Euro zerfällt und Deutschland ist schuld”

  1. Ist der Mann ist krank ? Spricht von den kleinen Leuten mit BMW etc. aber nicht von Milliarden Rüstungsgütern die den Griechen noch in der tiefsten Rezession aufgedrängt worden sind von Schwesterwelle und Madam Merkozi………

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  2. Also weil wir schuld sind, dass die Griechen BMWs fahren, weil wir ihnen (angeblich) Zugang zu Euros ermöglicht haben, soll wir den Zustand bewahren, sonst sind wir Schuld am Zerbrechen des Euros.

    Na, dann ist ja nach guter alter jüdischer Sitte der Sündenbock gefunden, die Schuld ist aufgeladen, jetzt muss man ihn nur noch in die Wüste schicken.

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    • @hap
      Obwohl ich den Roubini auch nicht mag muss ich doch sagen, dass unsere Banken die Kredite viel zu lasch vergeben haben. Sicherlich auch, damit die Vorstände dicke Provisionen einfahren konnten. Will ich als Kleinbetrieb einen Kredit, muss ich Nachweise und Bilanzen zu Duzenden erbringen sowie Sicherstellungen bis zum letzten Cent und oft noch darüber hinaus haften mit dem kopletten privaten Vermögen. Und was geschieht bei den Banken untereinander ?
      Da genügt, wie Dirk Müller es mal treffend formulierte, als Sicherheit das Freischwimmerzeugnis der Vorstandsvorsitzenden.
      Das System ist in sich krank. Gesundbeten hilft da wohl nicht mehr.Das gilt auch für Herrn Roubini.

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      • „dass unsere Banken die Kredite viel zu lasch vergeben haben“

        Tut mir leid, aber ich kann überhaupt nicht folgen. Unsere Banken haben den Griechen zu leicht Kredt gegeben, so dass diese jetzt alle BMW fahren, aber der griechische Staat pleite ist. Habe ich das jetzt so in Ihrem Sinne widergegeben?

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        • @hap
          Nun, unsere Banken haben griechische Staatsanleihen gekauft, die, um Dirk Müller zu zitieren, ein ehrlicher Kaufmann nicht mit der Kneifzannge anfassen würde. Diese griechischen Anleihen werden (indirekt) von Griechenlands Banken genutzt um Kredite zu vergeben. (Durch den Kauf kommt ja Geld in Griechenlands Portokasse). Für diese Kredite kauft man dann den „Porsche“ als Geschäftswagen. Daran interessiert ist natürlich Porsche. Denn da will man ja verkaufen und auch unser Staat, denn damit entstehen ja bei uns Arbeitsplätze.
          Grotesk könnte man sagen, es wäre billiger gewesen, den Griechen gleich den Porsche zu schenken, ohne Umwege über Anleihen und Banken.
          Und Du mußt verstehen, warum unsere Industrie so dagegen ist, dass der Euro zerfällt oder Griechenland pleite geht. Denn wer kauft dann so großzügig unsere Porsches ? Das Geld ist natürlich futsch und muss neu gedruckt werden, was wiederum Inflation bedeutet.
          Wie sagte Helmut Schmidt mal so schön: Mir sind 5% Inflation lieber als 5% Arbeitslosigkeit.
          Um es auf den Punkt zu bringen: Unsere Banken gaben dem griechischen Staat Kredit indem sie seine Anleihen kauften und der Staat gab über seine Geschäftsbanken das Geld an die Leute weiter.
          Und da die Kredite, sprich Anleihen, irgendwann fällig werden, ist man eben pleite geworden.Denn vom Volk nimmt der Staat in Griechenland offenbar fast nichts ein.
          Deshalb frage ich Dich: Hättest Du griechische Anleihen gekauft oder doch lieber schweizer oder norwegische ?
          Unser Banken sahen das nicht so eng und manche müssen nun von uns gerettet werden.
          (Das gilt auch für spanische, portugisische und Italienische Papiere).
          Entschuldige meine recht einfach gehaltene Erklärung, vielleicht gibts hier einen Profi der es bessr kann. Ansonsten mal auf die Seiten von Dirk Müller sehen unter http://www.cashkurs.com.

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          • Vor kurzem lag die Staatsverschuldung Griechenlands noch bei unter 250 MRD. Frankreichs Banken haben deutlich mehr griechische Anleihen als Deutschland. Ich denke, es ist deshalb lachhaft irgendwelche Verpflichungen speziell für D abzuleiten. Auch in Hinblick der bisherigen Hilfeleistungen.
            Die Deutschen sind nicht verantwortlich für sog. deutsche Banken, sondern deren Eigner. Wann und warum D Banken in D rettet, geht Herrn Roubini gar nichts an und seine Schuldzuweisungen zielen doch nur auf die Bereitstellung des Besitzes von Deutschen ab (schonungslos) für seine Mandantschaft (Banken). Also für diejenige, die zuvor genau die Papiere gekauft haben, wofür wir die Verantwortung tragen sollen.
            Dazu muss man berücksichtigen, wieviel Druck von den Banken ausgeübt wird, um politisch die Aufsicht soweit auszuschalten, wie es ihnen passt. Usw. usf.
            Wundert mich, dass Herr Müller davon nichts weis. Falls du dich dazu mal informieren möchtest: http://www.youtube.com/watch?v=tvcN1gkaEew&feature=related

            Mir geht es aber nicht um Sympathien für oder gegen jemanden, mich stört dass von diesem „Experten“ keine sachliche Analyse der Situation kommt, sondern er mit Sandkastenargumenten eine Hetze gegen Deutschland betreibt, um sie nicht aus der Gemeinschaftsfalle entwischen zu lassen.

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          • @anaconda
            Alles zu kompliziert dargestellt:
            Das System weltweit funktioniert doch einfach so, dass dem Grosskapital ,egal ob dem von Banken oder Industrie die grossartige Vermehrung desselben garantiert werden muss.
            Also wenn von gepumpten Geld sagen wir BMW, Siemens oder Adidas (z.B. wegen der Olympiade in Griechenland… Und damals hat noch niemand in BRD gemeint, sie würden sich damit übernehmen…) oder etc Grosskonzerne… Gewinne realisieren ist alles in Ordnung, dann auch wenn der Schuldner folgerichtig nicht bezahlen kann und daraufhin die Zinsen steigen, refinanzieren gierige Bürger, auch von Deutschland, mehr als ausreichend die frühere Gläubiger und am Ende wird es irgendwelche Schlafmützen oder Idioten übrigbleiben die auf die Schulden sitzen bleiben.
            Wenn aber dabei genauso idiotische aber „systemrelevante“ Bank ist, werden diese mit Steuerngeldern gerettet.
            Als Druckmittel stoppen sie enfach den Fluss der Gelder in die Realwirtschaft
            Aus Sicht derer die das alles so veranstelten sehe ich überhaupt kein Problem und sehr schön, dass die Bürger von der gekauften oder erpressten Politik in Panik um das System gebracht, das alles so auch zulassen.

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  3. Wenn der Euro dann zerstört ist werden wieder die Deutschen in die alleinige und ewige Schuld genommen. Und dafür dürfen wir dann wieder ein Jahrhundert an den Rest der Welt zahlen. Das ist der eigentliche Sinn von Deutschland. Immer an allem Schuld zu seien, und diese Schuld auf ewig abzubezahlen. LOL

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    • Aus dem Volk der Dichter und Denker wurde nach vielen Jahrzehnten der Propaganda und Gehirnwäsche jene dumpfe, konsumgeile, verblendete, mit Denunzianten und Spiessbürgern durchsetzte, rückgratlose, obrigkeitshörige Masse, wie wir sie heute kennen. Die Deutschen gefallen sich in der Rolle des ewigen, kriechenden Büßers und ihr Buckel ist krumm vor lauter Arbeit, Duckerei und der Last ihrer eingebildeten Erbschuld. Sicherlich gibt es Ausnahmen, vielleicht einer von hundert, aber von einer kritischen Masse ist das noch weit entfernt.

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  4. Roubini: Wer trägt hier die Schuld, die Griechen oder Deutschen?
    Also in dem fall,was er als Bsp. nimmt. Ja natürlich die Griechen,wer sonnst? Ist doch denen überlassen was die sich für ein Auto kaufen. Wenn ich mit Geld nicht umgehen kann und z.B. mein ganzen Lohn am ersten des Monats ausgebe,wer ist dann Schuld,mein Chef oder ich? Was soll das ganze überhaupt heißen,Griechen muß das Geld eingeteilt werden und irgendwer bestimmt noch dazu was die sich dafür kaufen? „Und,die schonungslose Integration Deutschlands in die europäische Schuldenhaftungsgemeinschaft“. Achso ja,wir haben ja bestimmt nicht umsonnst den Sündenbock auf unseren Personalausweisen hinten drauf,aber vieleicht hab ich ja auch wieder alles falsch verstanden… Die Schlagzeile find ich noch am besten. DER EURO ZERFÄLLT UND DEUTSCHLAND IST SCHULD…ja genau,wer denn sonnst…da gibt es garnix zu überlegen…

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  5. Hm, aus welchem Land werden noch mal Absatzrekorde für BMW, Mercedes usw. gemeldet? Ach ja, USA und welches Land lebt am meisten auf Pump – Quizfrage ;-) Das Problem ist nicht Länderspezifisch, sondern das liegt in der Natur der Menschheit… Rüstung braucht auch kein Mensch, aber trotzdem ist es der Exportschlager der „reichen Nationen“. Eine laxe Lebensweise (wie in Griechenland, Italien usw.) kann man nicht von heute auf Morgen ändern! Auch der sparsame und Effizienz liebende Deutsche, wird diese Tugenden nicht so schnell ablegen können! Für eine Angleichung z.B. das Rentenalter an einen Durchschnittswert in der Euro Zone war lange genug Zeit, aber nix ist passiert… Da liegt noch viel Arbeit vor uns! Ich denke es hat keiner ein Problem damit Solidarität mit anderen Ländern zu zeigen, aber es muss auch irgendwann mal was passieren, sonst fühlen sich alle hinters Licht geführt! So lange sich alles Ums Geld/Profit dreht, wird sich daran auch nichts ändern und so dumme Vergleiche wie von Roubini braucht man nicht mal in den USA!

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  6. Danke an alle Kommentare.
    Wer ist nun schuld an dem Desaster ? Ich denke, alle, die ihre Profigier pflegten und sich keinen Deut um die Folgen scherten.Unsere Politiker, welche sich bei der Einführung des Euros proflieren wollten und dafür auch nette Posten bekamen, unsere Banken, welche südländische Schrottanleihen zu netten Zinsen kauften und dem Bankkunden gerade mal 1 % davon abgaben und natürlich die Südländer, die das Geld bereitwillig nach dem Motto „Leben heute, was kümmert mich morgen“ ausgaben und dachten die anderen werden es schon bezahlen. Mit Geld konnte man eh noch nie umgehen.
    Vor 30 Jahren sprach ich mal mit einem italienischen Bankdirektor über die Lirabwertung und die Schulden des Landes.
    Er sagte mir wörtlich:“ Sehen sie, Italien ist schon seit Jahrzehnten pleite aber wir leben immer noch und genießen das Leben“
    Und mein Vater, ein Kriegsveteran sagte mir in meiner Jugend:
    Wenn du diese Länder zum Verbündeten hast, brauchst du keine Feinde mehr.
    Und genau mit diesen, armen aber sexy Ländern mußte man ein gemeinsames Konto einrichten.
    Einfach pervers.

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    • @anaconda
      Das mit „sexy“ Länder ist schon sehr passend, denn sexy Frauen ruinieren auch … daher muss man(n), -in diesem Fall Geberländer- damit rationaler umgehen! -;)
      Aber in beiden Fällen wird Geld geschmissen ohne viel über die Zukunft und Folgen zu überlegen.
      Erstmals das grosse Vergnügen… für BEIDEN Seiten, denn Mann bzw. Geberland kann so in Frau bzw Nehmerland… einführen… bzw ausführen…, Frau bzw Nehmerland mehr Geld ausgeben.
      Also, so oder so „perverses“ Verhalten -;)

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  7. Roubini kommt aus ...

    Wikipedia:
    Nouriel Roubini: …“Nouriel Roubini wurde als Sohn iranischer Juden in Istanbul geboren. Seine Familie siedelte nach Teheran über, als er zwei Jahre alt war und dann nach Tel Aviv, später nach Italien und schließlich in die USA. Er wuchs hauptsächlich in Italien auf und ging dort auch zur Schule. Roubini spricht nicht zuletzt deshalb neben Englisch auch noch Persisch, Hebräisch und Italienisch und bezeichnet sich als „globalen Nomaden“.[1

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    • @Roubini kommt aus
      Und, was tut das zur Sache?!!!…………………….. Ach, hört auf mit dieser ewigen, unausrottbaren Irrationlität, Stupidität von der Suche nach der jüdischen Abstammung von Menschen und damit Findung von sofortigen Schuldigen für allen Übel der Welt!!!

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    • @Roubini kommt aus…
      Wollte anmerken, die persische Sprache heißt „Farsi“ nicht Persisch.
      Und es gibt heute keine jüdische Abstammung mehr sondern nur den jüdischen Glauben.
      Genauso wie es keine christliche Abstammung mehr gibt.In Afrika und Südamerika leben Christen aller ethnischen Gruppierungen und so ist es auch bei Juden. Siehe auch Sammy Davis junior, der war jüdischen Glaubens und ein Farbiger. (Afroamerikaner)

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      • @anaconda
        Sehr richtige Unterscheidung, nur eben gibt es so viele ungebildete Leute, denen ist egal, ob ethnisch oder religiöser Judentum (solche können das natürlich nicht einmal unterscheiden…), wegen ihrer Ignoranz und Fanatismus gibt es für die nur das, was es in Wirklichkeit gerade nicht gibt: Eine weltweite jüdische Verschwörung und für jeden ungünstigen Weltereignis finden sie schnell nur die Erklärung… Ziemlich blöd.

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  8. Schuld?
    Das ist die gesamtkollektive Schuld aller Politiker der EU!!!
    Die einen sind schuld, weil sie sich in den Euro gemogelt haben.
    Die anderen sind schuld, weil sie es zugelassen haben.

    In dieser EU handelt jedes Land nationalistisch. Das ist normal, das sollte auch so bleiben. Geht aber mit einer gemeinsamen Währung nicht! Die EU hat ausgedient, zurück zur EWG! Das hat funktioniert.

    Roubini hat wohl auch noch viel Geld im Feuer. Durch die Globalisierung sind die Banken so vernetzt, dass sehr viele den Bach hinunter gehen werden.
    Währungsunion oder Globalisierung – das ist nur gut, wenn die Partner ungefähr gleich stark sind. Das ist weder in der Welt noch im Euroraum der Fall.

    Wir sollten uns auf jedenfall von NIEMANDEM eine Schuld einreden lassen.
    Die anderen wollten den Euro – wir wurden hinein gezwungen.
    Keiner hat sich an die Maastricht-Kriterien gehalten. Wir zwar unter Schröder auch nicht, allerdings ohne Folgen für andere Staaten.

    Schuld hat unsere Kanzlerin mit dem FM, denn sie hätten bereits im Mai 2010 keinen weiteren Vertragsbruch (No Bailout Klausel) zulassen dürfen.
    Wer sich einmal erpressen lässt, wird immer weiter erpresst werden!

    Diese EU mit ihrem Euro ist gescheitert!

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    • @Manhattan
      3 Fehleinschätzungen: 1.Nationalistisches Verhalten ist gerade das Verkehrte um den globalen Kapitalismus, versteckend-beschönigend „Neoliberalismus“ genannt, gegenzuhalten, denn die Länder werden weltweit gegeneinander ausgespielt, sei es für die Kredite, sei es wenn es um billige Arbeitsplätze geht.
      2.Schuld an der Misere speziell mit Griechenland ist nicht Merkel, sondern Schröder, weil er ALLERSEITS die Maastrichtkriterien missachtete, nämlich auch bei der Aufnahme von solchen Ländern, denn es reichte natürlich nicht dass sie einfach wollten, sondern nicht zuletzt Deutschland musste das auch zulassen.
      Merkel muss jetzt das alles nur ausbaden.
      3. Zu kleinlich-eutrozentristisch-nationalistische Schlussfolgerung:
      Denn nicht nur EU, sondern der weltweite Kapitalismus (Neoliberlaismus) wird scheitern -Erste ist doch nur eine regionale Manifestation des Zweiten, genauso wie andere eigentlich Freihandelsabkommen, wie Mercosur in Lateinamerika, etc…

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      • 0177translator

        @Darius
        „“Die Hand soll verdorren, die das unterzeichnet“ sprach einst Philipp Scheidemann, welcher am 9. November 1918 vom Reichstag aus die Republik ausrief und die Monarchie für beendet erklärte. Es ging hierbei um die Vorlage zum sog. „Versailler Vertrag“ in dem die ALLEINSCHULD Deutschlands am 1. Weltkrieg festgeschrieben werden sollte. Nach einer einjährigen Hungerblockade, bei der 1 Mio. Deutsche starben, war die Regierung weichgekocht und unterzeichnete Ende 1919 dann doch diesen bösartigen Schwachsinn. Ergebnis: Allein aus Westpreußen (mit 80% deutscher Bevölkerung und 20% Polen) vertrieb Warschau sofort 100.000 Deutsche, die Regierung in Prag legte ähnlich los. 1929 wurde dann eine Obergrenze festgelegt; Deutschland solle insgesamt 260 Mia. Goldmark berappen, zu zahlen bis 1989.
        Damals beschloß mein Großvater, der schwer verwundet aus dem Krieg heimgekehrt war, daß er Bauer wird und keine gehobene Beamtenlaufbahn einschlägt. Seinen Grund und Boden bewirtschaftet meine Sippe noch heute.
        Lt. Berechnung des Bundesrechnungshofs und des Finanzministeriums beläuft sich der derzeitige Haftungsrahmen Deutschlands auf 310 Mia. Euro. Schuld sind natürlich wir und immer nur wir.
        Sollte der saubere Herr Roubini jemals bei einem Berlin-Besuch von wütenden „Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ erkannt werden, so möge er bitte nicht an meine Tür klopfen und um Asyl ersuchen.

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        • @0177translator:
          Sorry, mir ist Sippendenken fremd: Jeder ist für sein individuelles Leben verantwortlich, aber natürlich auch für die von noch lebenden Familienangehörigen -sonst könnte man auch beim Urururgrossvater ansetzen, so vorgehend würde jeder aber schnell erkennen , dass am Anfang der ganzen Geschichte ein gemeinsamer Urururururahn von ALLEN Menschen steht… Egal ob man Evolutionist oder Kreationist ist
          Was ich am Ende Ihrer Geschichte nicht verstehe, ist was ein Herr Roubini mit ihrer ganzen tragischen deutschnationalen Geschichte zu tun haben könnte?!
          „Spinnen“ Sie das also ruhig noch ein bisschen weiter bis zum vollständigen, hoffentlich dichten Fantasienetz der „jüdischen Weltverschwörung vor allem gegen Deutschland“
          Bin wirklich gespannt

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  9. Ich schätze mal, dass einige Wetten amerikanischer Hedgefond-Manager gegen deutsche Staatsanleihen noch nicht die erhofften Profite gebracht haben. Irgendjemand muss also dafür sorgen, dass die Bonität von Deutschland möglichst bald stark sinkt.
    Normalerweise müsste nämlich auch der Roubini wissen, dass Deutschland mit der Fiskal-, Banken- und Transferunion total überfordert wäre.
    Wenn es zum Crash kommt, wäre es für die Amerikaner außerdem günstig, wenn man viele Euro-Schulden auch bei Deutschland einfordern kann. Die Pfändungsbeschlüsse für das in den USA aufbewahrte deutsche Gold liegen bestimmt schon lange in den Schreibtischen von George Soros und Konsorten zum Abruf bereit.

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    • @Pitti:
      Weiter so mit idiotischen nationalistischen Schuldzuweisungen und damit Spaltung zw. den Völkern unter Nationen und Religionen, der WELTWEIT AGIERENDE Kapitalismus (nein: nicht der jüdische Weltfinanztum, da machen auch mit Deutsche Bank, etc… und nicht nur z.B. Soros, nur dieser und anderen Juden sind für sowas vielleicht gescheiter und machen es deswegen wahrscheinlich besser und sind damit erfolgreicher in dem Metier…) begrüsst sowas, den solche Uneinigkeit der Bürger erleichtert nur die finanzielle Repression und Arbeiterausbeutung weltweit.
      Solchen die nur eine Verschwörung der (jüdischen) Amerikanern sehen um Europa zu schwächen, mit Zurhilfenahme von Ratingagenturen durch ihre Herabstufung der Länderbonitäten sei erinnert, dass diese oder wenigstens einer von deren im letzten Sommer auch die der USA herbastufte…

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      • 0177translator

        @Darius
        1991 hörte ich auf, die Ostzeitung „Eulenspiegel“ zu lesen. Denn da stand folgendes Zitat eines Mosambikaners zu unserem Land ernstgemeint drin, ich zitiere: „Deutschland ist so ein schönes Land, schade nur, daß die Deutschen darin wohnen.“
        Der Ukrainer Nikita Chrustschow meinte vor 50 Jahren: „Nicht einmal ein blödes Schwein scheißt in den Trog, aus dem es frißt.“
        Wie soll ich mich denn für den Holocaust schämen, ohne mich vorher als Deutscher zu bekennen, also vor mir selbst ein klares Bekenntnis zu meiner nationalen Zugehörigkeit abzulegen? Ich werde Tag für Tag von Sorossen und Friedmännern daran erinnert, wo ich mich gefälligst einzuordnen habe.
        Deutschland, leck‘ mich? Na gut, dann zahl‘ ich ab jetzt keine Steuern mehr.
        Was mich angeht, so hasse ich kein Volk pauschal, AUCH NICHT DAS EIGENE. Was mich vielleicht von dem Autor Ward Churchill (On the Justice of Roosting Chickens) unterscheidet. Dieses Buch möchte ich Dir persönlich mal ans Herz legen. Wie überhaupt jedem „Atlantiker“. Und „Kosmopoliten“.

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        • @0177translator
          Jede Nation trägt irgendeine Last seiner Geschichte, bei enigen ist sie frischer, bei anderen ziemlich verfallen.
          Z.B. bei den Amerikanern könnte man ansetzen vor über 200 Jahren, als sie die Indianer fast ausrotteten -aber das war eben schon vor sehr langer Zeit und inzwischen und gerade in jüngster Zeit haben sie vieles Positives der Welt und speziell für Deutschalnd gebracht, wie z.B. zwei Befreiungen vor Diktaturen hierzulande oder das Ende des sowjetischen Imperialismus und das steht halt im Vordergrund
          Bei Deutschland ist die historische Last aber relativ gross und frisch-es gab halt bis dato nur den letzten grossen Weltkrieg.
          Das hat also überhaupt nicht mit Verfolgung oder Verschwörung zu tun, wenn daran (noch) zu oft erinnert wird -der bis dato letzte grossartige Verbrecher in der Welt war halt Nazideutschland.
          Meiner und ich meine fast aller Welt Meinung steht aber Deutschland schon lange nicht mehr deshalb unter Bewährung.
          Was anderes ist aber aus der besonderen Eigenheit und Schwere jenes Verbrechens natürlich der Umgang mit den Juden, wo sogar viele solche und gerade die die hier leben ein entspanntes Verhältnis haben möchten, welche die Deutschen aber aus verständlicher Sham und Vorsicht einige, aber andere aus geschichtsverfälschender unverständlicher UNVERSCHÄMTHEIT nicht bieten können.
          D.h. ein deutscher jüdischer Herkunft wie z.B. Friedmann müsste gerade als Journalist genauso Kritik an alles in der BRD üben können wie jeder andere, ohne dass im Hinterkopf aller Deutschen seine Herkunft/Religion positiv oder negativ die Inhalte seiner berechtigten oder nicht Kritik stören könnte

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      • @Darius
        Ihre Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe übrigens von Amerikanern und nicht von Juden gesprochen.
        Es gibt sicherlich viele zockende Fond-Manager in der Welt. Bei den Amerikanern fällt aber auf, dass sie auch immer massiv politisch Stimmung machen, wenn sie sich finanziell positioniert haben.
        Diesen Herren steht es jedenfalls nicht zu, das Vermögen der Deutschen in der Welt zu verteilen. Das Problem ist nun mal, dass die an eine harte Währung gewöhnten Deutschen knapp 5 Billionen Euro in Geldvermögen (Tagegeld, Renten-, Lebensversicherungen, Sparpläne, …) halten. Die an Weichwährungen gewöhnten Südländer haben schon immer Betongold bevorzugt. Nach der Inflation wären dann die Immobilien und die Staatsschulden der Südländer bezahlt und die Deutschen hätten mal wieder nichts mehr.
        Man kann von Deutschlands Hauptkritikern Nouriel Roubini, George Soros und Paul Krugman halten was man will, Verbündete im Kampf gegen die „weltweite finanzielle Repression und Arbeiterausbeutung“ sind sie sicherlich nicht.
        Außerdem ist unser aktuelles Dilemma nicht bloß ein Problem des weltweit agierenden Kapitalismus. Bei der Versurachung der exorbitanten Staatsschulden und der Vergabe von Immobilienkrediten an die soziale Unterschicht haben auch viele Sozialisten mitgespielt. Die großen Banken werden von der Politik auch nicht deshalb gestützt, weil deren Banker so mächtig sind; die haben aber eben sehr viele Kunden, die sehr wütend sein werden, wenn sie nicht mehr an ihr Geld herankommen.

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  10. @Pitti
    Interessante Diskussion, bitte nehmen Sie meine Einwände nicht persönlich.
    Zum Punkt, dass die Fondsmanager politisch Stimmung machen, kann ich nichts Entscheidendes oder Manipulatives finden, da doch sowas in einer Demokratie jedermann machen kann.
    Schlimm wird es gerade dann, wenn die Stimmung der Interessengruppen nicht einmal ööffentlich wahrnehmbar wird, weil sie hinter den Kulissen der Macht mit den Politikern gleich alles zu Ihren Gunsten arrangieren können.
    Dazu kursier(t)en Geschichten von der deutschen Bank, dass sie Gesetzesentwürfe komplett schreiben lässt, die enge Beziehung von Ackermann zu Merkel… Da werden die finanziellen Positionen gleich abgesichert, dazu braucht man nicht in der USA den Balken im eigenen Auge suchen…
    Zu Nouriel Roubini, George Soros und Paul Krugman, zugegeben der Zweite ist schon ein bekannter Spekulant der sich schlau zu… positionieren weiss , beide andere sind eher Wirtschaftswissenschaftler und vor allem Kensyaner, daher allgemein Befürworter von Ausgeben statt Kürzen während Krisen, wie auch die in der EU, hat also erstmal nicht was mit Deutschland an sich zu tun, sondern mit seinem Sparkurs gegenüber den Südländern. Man darf aber ihren Einfluss in den Entscheidungen sicherlich nicht so gewaltig überschätzen, Krugman ist übrigens ein Verfechter der Einführung einer sozialen Marktwirtschaft in den USA, also eine Arbeiterausbeutungsideologie darf man ihm überhaupt nicht ankreiden…
    Zur finanziellen Repression: Sowas ist wenn mit billigem Zentralbankgeld , also einfach durch Geldschöpfung die Spekulation gefördert wird, dafür aber die Realzinsen für die nicht spekulierenden, „einfachen, weil nur arbeitenden“ Bürgern negativ werden. Nur ,die Alternative dazu kann doch nicht sein finanzielle DEPRESSION, indem man den Nehmerländern jede finanzielle Handlungsfähigkeit genommen wird, weil die deutsche Politik den eigenen Wählern verkaufen muss, dass sein Geld (der Bürger) nur mit harten Auflagen spendiert wird.
    Es geht aber eigentlich nicht an den Staaten sondern am Ende an allen „systemrelevanten“ Gläubigerbanken, weil diese sonst erpresserisch denn Geldhahn für die Realwirtschaft zudrehen würden.
    Die eigentliche Lösung: man lässt alle diese Banken pleite gehen, weil sie sich verzockt haben und die Europäische Zentralbank rettet statt ganze Banken nur alle Spareinlagen, Geldanlagen die spekulativ waren natürlich nicht.
    So hätten alle die Staaten keine Schulden mehr, bräuchte man auch nichts zu inflationieren und dann finge die Zentralbank DIREKT, also mit sehr niedrigem Zins an den Staaten zu leihen, ERST DANN mit Sparauflagen, die dann aber so nicht so hart für die Bevölkerung ausfallen würden
    Zum Missverständnis Kapitalismus-Sozialismus: Das System weltweit war noch nie richtig sozialistisch , dass eine Partei, Regierung oder gar Staat (etwa UDSSR) sich so nennt oder nannte., macht(e) das alles noch lange nicht zum richtigen Sozialismus

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