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So läuft der Goldpreis im Juni

Mit einem Plus von mehr als 4 Prozent startete der Goldpreis am gestrigen Freitag fulminant in den Juni. Wir analysieren, wie der Monat in den vergangenen 40 Jahren für Goldanleger gelaufen ist.

Mit einem Kursplus von 65 Dollar oder 4,13 Prozent ist Gold in den Juni gestartet. In einen Monat, der in der Vergangenheit nicht gerade als guter Zeitraum für steigende Edelmetallpreise von sich reden machte.

Im Durchschnitt der letzten 40 Jahre endete der Juni mit einem Kursverlust von 0,07 Prozent. Zum überwiegenden Teil – konkret 25 von 40-mal seit 1972 – bescherte der Juni Anlegern Verluste.

In den vergangenen acht Jahren wechselten immer wieder die Vorzeichen. 2011 endete der Monat mit 1,89 Prozent im roten Bereich.

Der Juni war bislang kein Trendwende-Zeitraum. Ein einziges Mal seit 1972 fiel das Jahrestief bei Gold auf einen Tag im Juni (1990). Und noch nie wurde im Juni ein Jahreshöchstkurs festgestellt.

Die beste Juni-Performance (Top-5)
1980: +24,67%
1972: +8,09%
1973: +7,86%
2000: +6,21%
2008: +6,05%

Die schlechteste Juni-Performance (Top-5)
1981: -11,96%
2006: -8,20%
1974: -6,23%
2003: -5,65%
1983: -5,07%

Eine komplette Übersicht über die Goldpreisentwicklung im Juni seit 1972 erhalten Sie in der folgenden Grafik.

 Hinweis: Alle Daten in US-Dollar auf Basis des Londoner A.M.-Preis-Fixings.

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Eingetragen von am 2. Jun. 2012. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “So läuft der Goldpreis im Juni”

  1. Was interessiert eine ehemalige Goldpreisentwicklung in einem manipulierten Markt ??????????????

    0
    • na-ja, es ist schon berechtigt. immerhin wollen bernanke, die fed und großbanken generell nicht, dass sich die bevölkerung mit gold eindeckt. und eben genau deshalb sollten sich die bürger vorzugsweise mit gold absichern. mit gold entzieht man sich dem system. euro und dollar sind dem untergang geweiht, der wert des goldes aber bleibt aber beständig.

      0
  2. Der gestrige Kurssprung von Gold ( 72 USD ! ) war ein Weckruf an alle Dödels und Baissiers, die von einem Goldpreis von 1200 USD träumen. Gestern mussten sich die Shorties innerhalb weniger Stunden in großem Umfang eindecken, da deren stop loss – Marken reihenweise gerissen wurden.

    Für mich war 1.530 USD der Boden. Gold wird wieder ein save haven, die vermeintlich so sicheren Staatsanleihen sind keiner!

    0
    • @Nearco
      Ich habe mich im Mai auch eingedeckt.Nun sind die Speicher voll.Wohin der Goldpreis in Euro oder dann DM 2 noch geht, weiß Gott alleine. Mich würde nur interessieren zu wievielen % der Goldpreis aus Papiergold besteht und zu wievielen % aus physischem, nicht verliehenem oder verpfändetem Gold.
      Doch egal.Ich habe mal einen Vergleich gelesen:
      Wie hoch wäre der Preis eines physischen Rettungsbootes auf der Titanic im April 1912 gewesen und wie hoch der Preis für ein Zertifikat auf Lieferung eines solchen ?
      Was wären 2000 solcher Zertifikate gegenüber einem einzigen physischen Boot wert gewesen ?
      Sicherheit war schon immer etwas teurer.

      0
      • Aus ihren verbrieften Lieferansprüchen konnten sie sich ein kleines Papierschiffchen basteln.

        0
  3. Der grösste Verlust ereignete sich im Juni 1981. Nicht wie ober geschrieben im Juni 1980

    Ich tippe wir enden in diesem Juni mit einem Plus von 5% mit 1638 US Dollar

    0
  4. @ anaconda
    Ich schätze, daß die Edelmetallpreise zu 60 – 70 % vom Terminmarkt determiniert sind und nur zu 30 – 40 % vom physischen An- und Verkauf.

    0
    • @nearco
      Danke.Würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass die physischen EM-Preise um 60-70 % zu niedrig bewertet (gefixt) sind ? Dann so bei 2720 Dollar /uz liegen müßten ?

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