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Steuerbetrug: Fingierte Goldkäufe an der Shanghai Gold Exchange

Shanghai Gold Exchange

Shanghai Gold Exchange: Die weltweit größte Börse für physischen Goldhandel.

Über fingierte Transaktionen an der Shanghai Gold Exchange haben chinesische Firmen Steuern in Milliardenhöhe hinterzogen.

Auch in China ist man auf dem Goldmarkt nicht vor Betrug und Manipulation gefeit. Longhaitong, ein Unternehmen aus Shezhen, soll Schlupflöcher im chinesischen Goldhandel genutzt haben, um für sich und andere Firmen Steuereinsparungen in Milliardenhöhe herauszuschlagen. Das berichtet South China Morning Post.

Laut den Aufsichtsbehörden wurden 143 Rechnungen über den Kauf von Gold im Wert von 868,8 Millionen Yuan (rund 121 Millionen Euro) sichergestellt, die Longhaitong den Steuerbehörden missbräuchlich vorgelegt hatte. Es soll sich um Rechnungen aus dem Spot-Handel mit Mitgliedern der Shanghai Gold Exchange handeln. Mitglieder der Goldbörse können ihre Geschäfte mehrwertsteuerfrei tätigen.

Laut dem Bericht hat Longhaitong durch das Einreichen der Rechnungen selbst 147,7 Millionen Yuan (20,7 Mio. Euro) an Steuern hinterzogen.

Die Rechnungen habe man dann an andere Unternehmen gegen eine Gebühr von 6 Prozent weiterverkauft, so dass angeblich weitere 6 Milliarden Yuan (839 Millionen Euro) an Steuern hinterzogen wurden. Mit einem fingierten Rückverkauf an Mitglieder der Shanghai Gold Exchange seien die Vorgänge jeweils geschlossen worden.

Dieser Betrug sei erst möglich geworden, weil einige Mitglieder der Shanghai Gold Exchange keine Rechnungen im Goldhandel benötigen und diese weitergereicht werden konnten, heißt es.

Die Shanghai Gold Exchange gilt als größte physische Goldbörse der Welt. Im ersten Halbjahr wurden dort laut Report 17.520 Tonnen Gold gehandelt, 166 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

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Eingetragen von am 15. Dez. 2015. gespeichert unter China, Gold, Handel, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

21 Kommentare für “Steuerbetrug: Fingierte Goldkäufe an der Shanghai Gold Exchange”

  1. Welcome to Reality!!

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  2. Mich würde mal eher ein super Analyse zu einem Sektor/Index/Bereich etc. interessieren, wo man zu 100% sagen kann, „der“ ist noch nicht manipuliert, was?!

    0
  3. Was lernen wir in der Schule? Die Zentralbank ist unabhängig und sorgt für Geldwert/Kaufkraft-Stabilität. Guter Witz, man sieht´s ja am Goldpreis.

    Preis für eine Feinunze Gold am 15.08.1971 = 35,00 US-Dollar
    Preis für eine Feinunze Gold am 23.08.2011 = 1.914,50 US-Dollar
    Preis für eine Feinunze Gold am 14.12.2015 = x.xxx,xx US-Dollar

    Na? Was kostet heute die Feinunze Gold ohne Goldpreisdrückungen? Tabelle!

    Die Excel-Tabelle kann online angeschaut und unter Punkt „Datei / Exportieren Als“ (17,5 kb) gespeichert werden. Alle Angaben ohne Gewähr. Zum Vergleich der aktuelle Realtime-Goldkurs einschließlich „Goldpreisdrückungen“ Realtime!

    Excel-Tabelle errechnet tagesaktuellen Goldpreis ohne Preisdrückungen online
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/12/14/excel-tabelle-errechnet-tagesaktuellen-goldpreis-ohne-preisdrueckungen-online/

    0
    • Allerdings muss man auch fair bleiben: ja der Staat verschuldet sich immer wieder auf Kosten der bürger, aber es werden auch Leistungen für die Bürger erbracht. Inflation ist im Endeffekt nichts anderes als Steuern, die „später“ in der Zeitspanne eingetrieben werden. Der Staat kann sich das Geld von den bürgern sofort mittels neuer Steuern holen so dass er immer „flat“ ist im Jahresbudget oder eben mittels Inflation alles weitergeben (die 2te Art ist beliebter da nicht so auffällig). Nach einer „Geldentwertung“ geht halt das Spiel wieder von vorne weg.

      Würde der Staat allerdings nicht so viel investieren, Geld drucken etc….dann würden wir auf einem sehr viel tieferen Niveau leben als wir es tatsächlich tun. Die ganze Nullzinspolitik hat es erst mit sich gebracht, dass wir kaufen wie die Wahnsinnigen obwohl wir uns das gem. unserer eigenen Cash-Flow-Rechnung gar nicht leisten könnten.

      0
      • @Gilwebuka,

        Da hast Du natürlich recht.
        Ich finde, vieles hängt davon ab (wenn nicht alles?), ob die Gelder
        in Nachhaltiges investiert werden, also Sachen wie
        Infrastruktur, Energie, gesunde Landwirtschaft, etc.

        Das Zeichen für eine schlechte Verschuldung ist, wenn der
        Finanz-Sektor und die Staatsanleihen-Blase alles schluckt.
        Banken, die pleite gehen, muss man halt pleite gehen lassen…

        Hier ist nun das Problem, dass die Financiers und die Politiker
        seit jeher unter einer Decke stecken – dies müsste unterbunden werden.

        Grüsse NOtrader

        0
        • @ Notrader: genau so ist es, aber am Ende eines Zyklus hat man (sieht man) diese Auswirkungen immer, weil jeder und alles im Excess „konsumiert“ wird.

          Und naja das geht eher an den Christof unten: der Staat sind wir selbst (ich weiss klingt klugscheisserisch) aber jeder von uns hat die Wahl und kann „wählen“. Aber viele Menschen sitzen leider lieber vorm TV, fressen Fritten und saufen sich die Birne volle und jammer was die „BildZeitung“ fürn Scheiss schreibt und kaufen sie trotzdem immer wieder…..und wenn dann die Hausfrauen und die finanzierenden Männer sich beklagen warum H&M, C&A etc…soviel shit auf den Markt bringen der nicht länger hält als ein paar Monate (und die Kundenkarte fleissig rüberziehen), dann sollten sie sich mal Gedanken machen dass sie selbst es sind, die den Konsum anregen und diese Artikel gerade deshalb produziert wurden, um den Konsum-„durst“ des dummen, vorsichhin kläffenden Mops zu befrieden…sorry aber thats reality!!

          0
  4. @Gilwebuka
    „Allerdings muss man auch fair bleiben: ja der Staat verschuldet sich immer wieder auf Kosten der bürger, aber es werden auch Leistungen für die Bürger erbracht.“

    Da will ich aber mal kurz einhaken. Der Staat selbst kann gar keine Leistungen erbringen sondern es sind immer noch die Menschen, die Leistungen erbringen (oder auch nicht).

    Der Staat kann nur eins: Umverteilen. Und zwar von fleißig nach faul und dies wird auch noch streng kontrolliert und rücksichtslos sanktioniert bei Weigerung.

    Ich kann immer wieder nur mit dem Kopf schütteln wenn mir Leute was von Staatsprämien, Steuervorteilen oder sonstigen Wohltaten des Staates erzählen. Den Vogel haben Peer Steinbrück und Murksel abgeschossen als sie 2008 mal schnell die Bürgschaft für 5 Billionen Spareinlage übernahmen. Selbst diesen Scheiss hat die Mehrheit geschluckt.

    Der sogenannte Staat lebt ausschließlich von Deinem und meinem Geld.

    0
    • s. mein Kommentar eins vor deinem!

      0
    • @Christof777

      Zitat:
      Den Vogel haben Peer Steinbrück und Murksel abgeschossen als sie 2008 mal schnell die Bürgschaft für 5 Billionen Spareinlage übernahmen. Selbst diesen Scheiss hat die Mehrheit geschluckt.
      ****
      Das hat schon seine Richtigkeit ;-)
      Klar wird die Bürgschaft funktionieren: das Geld wird da sein und sogar
      zur Auszahlung gelangen, wenn es denn nötig werden wird; bleibt
      nur die Frage, was man sich mit diesem Geld dann noch kaufen kann!

      Grüsse NOtrader

      0
      • @NOtrader
        wo käme das Geld für so eine Bürgschaft denn her ? Von der Regierung ? Oder vom Staat ? Oder bringts der Weihnachtsmann ?
        Das war eine ganz schäbige Verhöhnung der Sparer. Denn die beiden wussten ganz genau, dass das nur ein Riesenbluff war. Wären 2008 weitere Großbanken bzw. Versicherungskonzerne gekippt und wäre es zu einem Bankrun mit anschließendem Finanzcrash gekommen, dann hätten die beiden Retter dumm aus der Wäsche geguckt. Apropo, wie sieht es eigentlich in Griechenland aus ? Liegt das tägliche Abhebelimit immer noch bei 60 € ?

        0
    • Bravo Chist-777
      -Machen wir es doch wie die Inder, zu unserem eigenen Wohle und der eigenen Vermögenssicherung:

      http://www.miningscout.de/blog/2015/12/15/was-lehrt-uns-das-beispiel-indien-bei-gold/

      0
  5. @ Christof777

    Und noch was lieber Christof: Tja das ist die (sorry für den Ausdruck) „laienhafte“ Meinung der Menschen da draussen, dass Helikopter Ben & der kleine Italiener etc…völlig über die Stränge schlugen. Aber frag dich doch mal was passiert wäre, wenn sie das nicht gemacht hätten? Ich selbst bin auch nicht deren grösster Freund, aber eins ist fix: wir würden heute Zustände wie nach dem 2ten Weltkrieg haben, Unruhen, Komplettzusammenbruch aller Systeme, Arbeitslosigkeit bei 50%, Krawalle und wahrscheinlich Krieg. Leider gibts nur die Wahl zw. Pest und Cholera, wobei letzteres für Inflation steht und die kriegen wir garantiert.

    0
    • Wahrscheinlich haben Sie recht… Doch warum sollte in einer wirtschaftlichen Atmosphäre wie von Ihnen skizziert, Gold weiterhin Bestand haben, resp. hat es sich überholt (zur Hortung, zum Werterhalt)? Viele Kommentare drehen sich um die Comex (und die Preisdrückerei…), vllt. aber ist der angegebene Kurs der des Wertes tatsächliche? Ich weiß es nicht… Wer weiß es?

      0
    • @lieber gilwebuka
      das was Du beschrieben hast wird kommen, so oder so. In einigen Regionen Europas schaut es schon ziemlich düster aus. Ich halte es für besser, wenn es schnell zu Ende geht denn jeder weitere Tag an dem die das Monster weiter füttern erhöht die Fallhöhe. Und in einem exponentiellen System wie dem zinseszinsbasierten nimmt die Sache zum Ende hin mächtig Fahrt auf.

      0
    • @Gilwebuka , hast schon recht . Die Warenpreis-Inflation ist dadurch aber nur einige Jahre in die Zukunft verschoben worden – die Fallhöhe aber auch . Vielleicht hätte das Volk 2008 nur 30-40% seines Vermögens verloren . Jetzt wird es wahrscheinlich an die 100% gehen , plus möglicher Zwangs-Hypothek .
      Damals wär es noch einigermaßen verkraftbar gewesen . Jetzt aber werden die Menschen ziemlich alles verlieren — bis auf die paar % EM- Bugs .
      Übrigens – die Millionen an Okkupanten und Kriminellen wären uns erspart geblieben . LIEBER EIN ENDE MIT SCHRECKEN , ALS EIN SCHRECKEN OHNE ENDE .

      0
  6. Maloney sagt:

    „First the threat of deflation, followed by a helicopter drop, followed by big inflation,followed by real deflation, and then followed by hyperinflation.“

    Da sind wir jetzt beim helicopter drop?

    0
  7. @ Gilwebuka U
    Und mit diesem Zirkelschluß, mit dem vielleicht mal vorhandenen, künftigen, noch zu erwirtschaftenden Geld (in der Höhe überhaupt nicht möglich) etwas zu garantieren, werden weitere Höhen des Kartenhauses aufgebaut, damit die Schulden, der Crash, dann noch brutaler wird.
    Welch bestechende Logik… Greetz NWO!

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    • Ich habe nie gesagt, dass ich derartiges Handeln rechtfertige. Ich würds auch anders machen. Aber die die am lautesten Schreiben, kriegen meist gar nix auf die Reihe

      0
  8. Es gibt einige „Watchdogs“, die den täglichen Gold-/Silberpreis beobachten und bekannte Muster präsentieren: neben dem Londoner Goldpreis-Fixing fällt vor allem – was schon von Dimitri Speck eindrucksvoll bewiesen wurde – die Papiergold-Comex bei der Manipulation der Märkte auf: kaum öffnet die New Yorker Börse, „fallen“ die EM-Preise; nach Börsenschluß dürfen sie wieder steigen.

    http://jessescrossroadscafe.blogspot.de/2015/12/gold-and-silver-daily-trading-patterns.html
    Das ist genau der Grund, weshalb sich immer mehr Länder „angeekelt“ von den USA abwenden, weil der kriminelle Betrug der Banken-Kabale immer offensichtlicher wird.
    Ob am chinesischen Goldmarkt „ehrlicher“ gehandelt wird, darf bezweifelt werden.

    0
  9. @alter Sack

    Ich habe schon viele Beiträge von Butler über die Silberpreismanipulation durch JPMorgan gelesen.
    Ich glaube der Mann ist seriös.
    Ich mache , was ich immer mache – Silber kaufen und warten.

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