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US-Fondsmanager: Verkaufen Sie alles, außer Gold

Gold Dollar (claffra-Fotolia.com)

Selbst große Investment-Gesellschaften wie DoubleLine trauen den Märkten nicht mehr und setzen auf Gold (Foto: Claffra – Fotolia.com)

Der Gründer der US-Investmentgesellschaft Double Line, Jeff Gundlach, spricht gegenüber Reuters eine versteckte Crashwarnung aus. Unter den Anlageklassen sehe nichts gut aus. Er halte aber Gold und Goldaktien.

Jeff Gundlach hat sich in der US-Finanzbranche einen Namen gemacht. Der Mitgründer der Investmentgesellschaft DoubleLine gehörte 2014 zur Forbes-Liste der „Most Powerful People“. Und auch andere Wirtschaftsdienste zählten Gundlach schon zu den einflussreichsten Finanzmanagern in den USA. Seine Firma verwaltet laut Medienberichten Investorenkapital in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar.

Gegenüber Reuters tätigte der DoubleLine-CEO nun eine bemerkenswerte Aussage. „Vom Künstler Christopher Wool stammt eine Wortkunst die lautet `Verkaufen sie das Haus, verkaufen sie das Auto, verkaufen sie die Kinder´. Genau so empfinde ich es – verkaufen sie alles. Nichts sieht hier gut aus“. Außer Gold, denn er betont, weiter Gold und Goldaktien zu halten, als traditioneller „sicherer Hafen“. Diese seien die beste Alternative zu Staatsanleihen.

Gundlach ist der Meinung, dass die Aktien-Investoren in eine „Welt der Selbstzufriedenheit“ übergegangen seien. Denn der S&P 500 habe zuletzt ein Allzeithoch erreicht, während die offizielle US-Wachstumsrate im zweiten Quartal nur magere 1,2 Prozent betragen habe. In Puncto US-Staatsanleihen sei man extrem negativ eingestellt. Hier habe man die Gewichtung heruntergefahren und die Haltedauer verringert.

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Eingetragen von am 2. Aug. 2016. gespeichert unter Banken, Gold, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

49 Kommentare für “US-Fondsmanager: Verkaufen Sie alles, außer Gold”

  1. Jeff Gundlach kennt offensichtlich kein Silber und hat auch noch nie etwas von Diversifikation gehört. Aber im Kern hat er natürlich schon recht und trotzdem, nie Alles in ein Nest legen.

    10+
    • @Hillibilly
      Leider muss man manchmal alles in einen Korb legen. In kritischen Zeiten reist man nur mit leichtem Gepäck.
      Ich sprach gerade mit syrischen Flüchtlingen. Nicht mit den wirtschafts Geflohenen, nein mit der gehobenen Klasse. Unternehmer, Ärzte, Wissenschaftler, Juristen usw.
      Alle mußten ihre Besitztümer zurücklassen. Darunter Villen, Grundstücke, Häuser, sogar ganze Fabriken, auch Büros und Werkstätten.
      Mitgenommen konnte nur werden:
      Dokumente, Fotos, USB Sticks und CDs.
      Diamanten, Dollars und Gold.
      Silber zu schwer.
      Einer schaffte es ca 2 Mio rauszubringen.
      Eben in Dollars, Gold und Diamanten.
      Er fliegt nun weiter in die USA, wo sein Sohn als Arzt eine Privatklinik leitet.
      Das Gold und die Diamanten und ein Teil der Dollars liegt nun in der Schweiz und in Dubai, so sagte er mir.
      Ich wünschte ihm viel Glück und begleitete ihn in Frankfurt zum Flughafen.
      Er verbrachte einige Wochen hier, bis er seine US Einreisepapiere zusammen hatte.
      Von Aktien etc und Derivaten hielt er nichts.
      Alles Schrott sagte er mir.

      4+
  2. @all
    zur Zeit lese ich dieses Buch hier,

    https://uncut-news.ch/2015/05/12/babylons-bankster-die-alchemie-von-hoeherer-physik-hochfinanz-und-uralter-religion/

    http://www.pravda-tv.com/2015/05/babylons-bankster-die-alchemie-von-hoeherer-physik-hochfinanz-und-uralter-religion/

    es erklärt warum es Kriese geben muss.
    warum Gold schon immer Reguliert wurde
    kurz es erklärt wie das System Atmet und lebt
    es hat sich nichts geändert seit 7000 Jahren nur die Namen der Priester.
    in diesen sinne eykiway

    3+
  3. Helmut Josef Weber

    Na- aber mein Silber behalte ich aber doch mal lieber.
    Ich werde es wohn nie brauchen, aber meine Kinderchen werden sich freuen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

    6+
  4. Hallo,
    Off Topic mal ne Frage an die „Bescheidwisser“ (und das sage ich mit Respekt)
    Ich möchte in ca 2 Mon noch einmal n größeres Stück Physisches kaufen.
    Kann aber bis dato nur einen kleinen Teil der Gesamtsumme aktivieren (3-5%)
    Hat jemand ein paar gute Ag / Au Scheine in EURO die er für solchen Zweck empfehlen kann?
    Bin für Tips dankbar.

    1+
    • @Rh+

      Die Frage ist schwer zu verstehen? Wenn man von 1000€ nur 30-50€ hat kann man sich ein Gramm Gold kaufen. Da nutzen auch Ag-oder Au-„Euro -Scheine“ wenig. Was sollen denn das für Scheine sein?

      Ansonsten sind 500er, 200er, 100er oder auch 50er Scheine in der Regel vom Händler gefordert, eben je nachdem, was das „große Stück Physische“ kostet.

      1+
      • @force
        Sorry, dann eben genauer….
        Habe gestern meine Immo verkauft – in spätestens 2 Mon sollte das Geld auf dem Konto sein.
        Da es aber derzeit absolut möglich ist, das wir in ca 2-3 Mon bei 1500€ stehen, suche ich nach einem guten Hebelprodukt um mir zumindest die jetzigen Preise zu sichern.
        (Is klar – hätte das Ding auch lieber vor nem halben Jahr verkauft – aber was nich‘ is, is nich)
        Im Moment finde ich nur Scheine auf Dollarbasis – aber die nützen mir nix!
        Also noch mal meine Bitte an Toto, Goldminer, Force und die vielen anderen hier im Forum – wenn Ihr n guten Optionsschein auf Ag Au für die nächsten 3-6 Monate wisst würde ich mich über Infos freuen

        2+
        • @Rh+

          Sorry, aber da bin ich nicht „Bescheidwisser“ genug und verweise auf die vielen Mitschreiber, die sich da wirklich auskennen, was man empfehlen könnte.

          1+
          • @Force Majeure
            Rh+ liest hier nur ab und zu mal mit – ist ein Zocker und will schnell „reich“ werden. Sollte Rh+ sein Vorhaben mit Papier umsetzen, könnte es mit dem schnell reich werden klappen – nämlich reich an Erfahrung.

            4+
            • @Goldesel
              Echt wa, wir kennen uns?
              Sind ja dolle Erkenntnisse, die Sie hier so gewinnen?
              Wie oft ich hier mitlese, wie und womit ich investiere / anlege…
              Und das dann auch noch als „Info“ an andere „raushau’n“
              Chapeau – Sie brauchen keine Glaskugel mehr – was da zwischen ihren Ohren stattfindet dürfte jedem Junkie den Neid ins Gesicht treiben.
              Also Bitte: wenn einer was zu sagen hat, gern! Das blöde, nicht fundierte Geseier irgendwelcher Trolle ist nicht hilfreich.

              4+
              • Hallo RH+, bitte nicht das Niveau mit Beschimpfungen runterziehn, miese Blogs gibts genug, dieser hier ist die rühmliche Ausnahme, mit gescheiten Leuten, bitte lassen Sie das. Es genügt, einfach nix zu antworten an Goldesel

                6+
                • @Claus,
                  Danke für Ihren Hinweis.
                  Aber wenn jemand, der mich nicht kennt, öffentlich über
                  mich urteilt und mich beleidigt, gibt’s a Wtasch’n.
                  Von meiner Seite ist’s jetzt gut…

                  7+
        • Warum nicht einfach in Goldminenaktien investieren. Haben schlieβlich auch nen Hebeleffekt. Einige Aktien haben in diesem Jahr bereits 1200 Prozent gemacht, ende nicht in Sicht…

          2+
          • @superschmitta,
            Danke für die Antwort.
            Ja – das mit den Aktien wäre eine Möglichkeit….
            Aber ich suche nach wie vor nach einem ordinären
            Optionsschein Call auf Ag / Au für die nächsten 3 Monate.
            Die Ur-Idee hinter einem Optionsschein ist:
            Wenn man sich heute einen Einstieg zu aktuellem Niveau sichern möchte, aber erst in der Zukunft kaufen will / kann, dann holt man sich einen Call.
            Wenn man dann kräftig zugekauft hat, und das Portfolio gegen fallende Kurse sichern möchte, holt man sich n Put (Geschmackssache)
            Das hat nichts mit wilder Spekulation zu tun – ist das kleine 1×1
            Auch wenn das Eine oder Andere Huftier hiermit überfordert ist….
            Ist bis hier ja auch kein Problem – nur das ich aktuell nur auf Scheine in $ stoße, das ist nicht hilfreich, da ich nun mal in Euro nachkaufen werde.

            2+
            • @Rh+ Johann Saiger empfiehlt im midas Report einige Optionen auf den hui mit diversen Hebeln zwischen 3 und 15. zB. hu4d0c
              Hab auch kein Plan von solchen Sachen , kann nur stapeln….

              0
          • Superschmitta
            Goldminenaktien sind riskannt.Und wie immer bei hohem Risiko kann der Gewinn durchaus ansehnlich sein.Es ist wie beim Lotto. Viele verlieren, einige Gewinnen. Seriöses Investment sieht anders aus.
            Rohstoffe sind in der Depression, solange die Wirtschaft nicht läuft.

            1+
    • Kannst auch Xetragold Kontrakte kaufen, diese werden dir dann eingebucht als ETC. Diese kannst du dier dann phy. ausliefern lassen.
      Jedoch bei den cot daten ???
      Mein schlimmster Fehler war immer „diesmal ist alles anders“ ……jetzt kommt der shortsqueeze……

      2+
      • @AU+
        Jep – das ist auch mein Ergebnis.
        Und am Ende….was sind schon 2 Monate.
        Hab‘ ein ganzes Jahr gebraucht, bis die Immo weg war.
        Und wenn ich auch nicht zum Tiefst reinkomme, so habe
        ich doch das Gefühl, das ich zum zum Immo-Peak raus bin.

        0
    • @Rh+

      Hallo „Rh+“, zunächst möchte ich betonen, dass ich keine wesentliche Kenntnisse über Optionsscheine besitze, aber ich vermute, dass es keine Optionsscheine in Euro gibt, da dies keinen Sinn macht. Warum? Sie möchten einen global auf Dollarbasis gehandelten Wert (Gold) zum heutigen Preis in Euro absichern und hierfür werden Sie wahrscheinlich auch zwei Optionsscheine brauchen: einen für den Goldpreis in Dollar und einen für den Dollar/Euro-Kurs. Ob es hierfür spezielle währungsgesicherte Optionsscheine gibt kann Ihnen wohl nur ein Finanzberater (oder vielleicht „Mister Google“ -Optionschein-Gold-währungsgesichert) beantworten.

      0
  5. Wo sind eigentlich die Goldzitterer und basher ?
    Wer von denen will jetzt entsorgen lassen,
    Ich habe die Entsorgungsprämien reduziert.
    Schlaumeyer ? dmx ? Ukunda ? Schon verkauft ? Letzte Gelegenheit vor dem totalen Crash.
    Gold bringt keine Zinsen. Momentan sind Aktien und Anleihen günstig für das Portfolio zu haben.

    11+
    • @Toto

      Also ich habe die „günstigen“ Tage noch einmal zugekauft, allerdings nur Silber, da es einfach erheblich attraktiver vom Preis her ist. Nun kostet das auch immer mehr. 21-22$ pro Unze ist jetzt, was als günstig angesehen werden muss. Vor kurzem gab es die Unze noch für 15-16$. Der @Bauernbua, beste Grüße, mit seinen 5kg Silberbarren liegt voll richtig.

      Da wird die Entsorgungsfirma pleite gehen, steig da rechtzeitig aus.

      4+
      • @ForceMajeure
        Ja, ich wollte schon Insolvenz anmelden, doch dann habe ich gelesen, dass die Unze nur 42 Dollar wert sein soll und der DAX bald 12000 Punkte kosten soll.Dann sehe ich gerade Gold im freien Fall und hoffe auf Entsorgungswillige.
        Denn man kann es nicht ableugnen, für richtige Finanzprodukte macht es keinen Sinn, einen Metallklumpen aus der Erde zu graben um ihn dann wieder unter der Erde zu vergraben. Zudem man ihn, nicht wie Kartoffel ( auch unter der Erde), essen kann ‭und‬ er keine Zinsen !! man höre, keine Zinsen abwirft. Wo doch jetzt, bald, ganz sicher, die FED hat es ja schon angedeutet, die Zinswende bevorsteht. Weil die Zahlen so gut performen, in den USA. So sagt ja Frau Navidi in n- tv.
        Zinsen, das ist das wichtigste. Man pfeiffe auf das Kapital, Hauptsache Zinsen.Also, haut weg das Zeug.

        1+
  6. Na dann; alles verkaufen und in physisches Gold stecken. Immobilien bringen Höchstpreise und Gold ist billig. Bald ist das umgekehrt und man bekommt für eine Unze ein schönes Anwesen.

    13+
  7. @Rh+: CR50LS. Ist kein Optionssschein aber ein Zertifikat auf eine Goldindex ohne Laufzeitbegrenzung mit 10 fach Hebel in Euro von der Commerzbank. Vor einem Jahr gekauft und mit langem Atem jetzt mit Plus und viel vergossenem Schweiss wieder verkauft. Physisches Zuhause gibt dennoch ein deutlich sichereres Gefühl.

    4+
  8. @docarmin,
    Vielen Dank – Ich werde mir den Schein heute Abend mal ansehen.
    Ich bin natürlich ihrer Meinung – nur physisches lässt ruhig schlafen….
    Aber wenn man eben erst in einiger Zeit kaufen kann oder will geht man eben mal
    in Optionen! Ist für mich wie ein „Vorkaufsrecht“ – es sicher einen Deal, macht aber aus sich selbst heraus keinen Vermögenswert.

    1+
  9. ich-kanns-erwarten

    Ich würd einen CFD nehmen. Einfach mal googeln da ist gut beschrieben wie es geht. Wer denkt Gold steigt kauft sich einen Call darauf. Wer Dollar sichern will braucht einen Put auf USD. Die CFD’s bilden immer einen Fakotor 50 ab.
    Wer z.B. 100.000 USD Au abbilden will kann das mit 2.000 USD tun. Wenn Au um 1% steigt auf 101.000 USD dann ist der Call 3.000 USD Wert aber leider halt auch in die andere Richtung. Mit USD zu EUR geht’s analog. Ich seh das immer so wie die Vollkasko von meinem Wagen. Habe ich die Karre geschrottet bin ih froh das ich die Vollkasko hatte und ohne Unfall freue ich mich das ich gesund bin und habe die Prämie auch gerne bezahlt. Optionsscheine mag ich nicht die sind mir wegen des Zeitwertverlustes und der Spreads zu teuer.

    3+
  10. Heute ist der DAX gute 200 Punkte gefallen. Alle welche noch gestern gekauft haben, weil sie dachten die Sommerralley geht auf 12000 mögen heute mal auf den Portfoliowert gucken.Denn jetzt beginnt das Zittern. Hilft nun der Draghi oder nicht. Wenn nicht wars eben eine kleine Enteignung. Denn im Gegensatz zu einem fallenden Goldpreis hat man keine Unze physisches göänzendes Metall mit hohen innerem Wert, sondern nur 5 Gramm Umweltpapier.
    Man mag darüber nachdenken.

    10+
    • Im Moment laufen doch nur die Minen schön brav nach oben.

      Alles ändere ist viel zu heiß.
      Da kann man ja besser Lotto spielen.

      Man darf bei den Minenaktien nur nicht vergessen hin und wieder die Gewinne in Altmetall zu tauschen.

      3+
    • @Toto
      Das Schwergewicht im DAX die DB über 4% im minus. Scheuert in der Nähe des Jahrestiefs gegen 11 euronen. Bin gespannt , wann es an diesem Papier zum Ausverkaufkommt, und ob die DB wirklich TBTF ist.

      3+
  11. @kosto

    Jetzt ist die Deutsche Bank auch noch aus dem Stoxx Europe 50 rausgeflogen (übrigens genauso wie die Credit Suisse). Damit werden die großen institutionellen Anleger, welche Indexfonds betreiben, die DB erst recht mit Liebesentzug bestrafen.

    Denkt daran, wir haben den dringenden Auftrag, zu beobachten, wann das Abrutschen unter 10€ soweit ist!

    3+
    • @Thanatos

      Das ‚vorgetäuschte positive‘ Ergebnis des ( Beruhigungs-Pillen-Banken-Alles-Bestens-Stress-Tests“ haben die Aktionäre der EZB nicht abgekauft: die Kurse der europäischen Banken rutschen weiter ab und folgen damit der Richtung negativer Zinsen: die Aktien-Kurse der Commerzbank / Deutsche Bank fallen auf neue … Allzeit-Tiefs.

      DB-Aktie bei €11,23: ab €9,99 beginnt der große Sommer-Schlußverkauf: SALE!

      „Die Aktien der Deutschen Bank und der Credit Suisse werden am Freitagabend aus dem europäischen Aktienindex Stoxx-50 genommen.“

      Das Bild der geschlossenen DB-Filiale im blau hinterlegten Artikel spricht Bände: über 200 Filialen sollen geschlossen werden, aber die 54 Billionen Euro schweren Derivate im Keller der DB liegen immer noch schwer im Magen: es droht ein „Magen-Darm-Durchbruch“ mit unkalkulierbaren Folgen.

      Es wäre an der Zeit, damit auch die völlig überzogenen Bankster-Boni der Richtungs-weisenden Entwicklung und des Aktien-Kurses anzupassen…

      4+
      • Und ich füge hinzu:

        „Eine neue Studie hat einen alarmierend hohen Rekapitalisierungsbedarf von bis zu 675 Milliarden Euro ermittelt. Das ist mehr als das Hundertfache von dem, was der gerade veröffentlichte Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht ergab…“

        Die EZB/EBA weiß das natürlich auch (und noch viel besser),- aber was würde passieren, wenn sie die Wahrheit verbreiten?
        http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/80095-07bio-banken

        4+
        • @Wachhund
          Vielleicht ein €Uropa-weiter Banken-RUN:

          nichts fürchtet die EZB mehr, als ein Sturm auf die Konten,- denn dann würden die Kunden merken, daß ihr ERSPARTES & Guthaben gar nicht im Keller der Bank liegt, sondern irgendwo in Griechenland bei höheren Zinsen „werkeln“ muß.

          Wer heute glaubt, daß er Morgen von seinem Tagesgeld (z.B. 20.000,- Euro) 15.000,- Euro abheben kann, um einen Gebrauchtwagen „bar“ zu bezahlen zu können,
          wird Morgen eines besseren belehrt?!

          3+
          • @Meckerer
            Einen Bankrun wird die EZB nicht zulassen.
            Da gibt es mehrere Instrumente, welche innerhalb von Minuten in Kraft gesetzt werden können.
            Die EZB ist nämlich auch Herrin über das Bargeld, welches man abhebt.Sie kann jederzeit Bargeld komplett als ungültig erklären.
            Das würde zwar einige Probleme bei manchen verursachen ( Supermärkte), aber das wäre lösbar durch vereinzelte Ausnahmeregelungen.Der Bankrun wäre gestoppt.
            Wer einen Bankrun fürchtet und Bargeld haben will, sollte auf Dollars, Schweizer Franken oder Kronen setzen.
            Letztlich ist das aber teuer und Garantie gibt es auch da keine.
            Dehalb:
            Ein bis maximal 3 fachen Monatsbedarf an Barzahlungen lagern.
            Miete etc kann auf dem Konto bleiben, denn Überweisungen werden immer möglich sein müssen oder wie soll man die Steuern bezahlen ?
            Nur das, was man wirklich bar zahlen muss, soll man vorhalten.
            (EM natürlich aussen vor).
            So 3.000 Euro in kleinen Scheinen müsste mehr als reichlich sein.( Familie).

            4+
            • Guten Tag ins Forum. Kann mir mal einer sagen warum die EZB Angst vor einem Bankenrun haben sollte? Ist es nicht so, dass die EZB unbegrenzt drucken kann ? Es wäre also eher ein logistisches Problem die Banknoten physisch auszuliefern. Meine Meinung ist das gar nix passiert wenn die kleinen Leute alle ihr Gehalt/Harz 4 in bar abheben. Kleine vorrübergehende Engpässe würde die Bundesdruckerei schnell beheben.

              0
              • @Thomas
                Nachdrucken würde nichts nützen, das würde sofort abgehoben werden. In kürzester Zeit wären alle Konten abgeräumt und die Bank pleite.Denn wenn kein Geld auf der Bank ist, kann die auch keines verleihen.Obwohl die griechische Nationalbank unbegrenzt Euro drucken durfte, reichte das nicht. Man schloss die Banken
                ( Moratorium oder Bank Holidays, gibts in Irland noch immer).
                Auch bei einem Aktiencrash stoppt man den Handel. Blöd für alle, die verkaufen wollen, weil der Kurs fällt, aber nicht verkaufen dürfen.

                2+
              • @thomas70513

                Die Banken halten nur geringste Anteile der Buchgelder in bar vor. Schon jetzt gelten massive Restriktionen, sollte der – aus Sicht der Banken – genauso unerklärliche, wie alberne Wunsch vorliegen, Geld in bar abheben zu wollen: „Kündigung“, „Anmeldung“ und „Genehmigung“ sind da die Stichworte.
                Die Banken wollen auf jeden Fall verhindern, dass ad hoc massenhaft Geld dem Finanzkreislauf entzogen wird. Deshalb ist den Bankstern ja auch Gold verhasst.

                Das Geld, welches die Kunden bei einer Bank deponiert haben, ist ja nicht mehr physisch da, es gehört ihnen streng genommen gar nicht mehr. Sie haben nur noch eine FORDERUNG an die Bank. Kann dieselbe bei einem Schaltersturm diese Forderungen nicht mehr bedienen, kann dies bis zur Insolvenz des Instituts führen. Dem wird dann zunächst durch die Schließung der Filialen vorgebeugt.

                2+
      • @Watchdog

        Das Bild der Filiale steht irgend wie auch stellvertretend für D und Europa.

        2+
        • @Force Majeure

          Ich will ja nicht immer über die Banken „meckern“, aber die EZB-Baldrian-Tabletten wirken absolut nicht:
          die europäischen Banken verlieren seit Montag rapide an Vertrauen und Wert: (siehe Tabelle)

          z.B. die Unicredit um -15,27 %.

          Die italienischen, spanischen, portugiesischen und deutsche Banken werden mit der „Negativzins-Sense“ der EZB abgewertet.

          2+
    • @iris

      Vielen Dank für den Link, sehr interessant, vor allem das Steigen der Long und Netto-Long-Positionen. Das hat man vermutet, es sind nicht die Shorts die derzeit tonangebend sind und deren Abnahme zwar den Open interest scheinbar senkt, aber man kauft long. Eben weil das Interesse doch hoch bleibt und zwar langfristig.

      „Die Netto-Long-Position (Optimismus überwiegt) der spekulativen Marktakteure wies ein neues Allzeithoch aus. Großspekulanten, die ihre Long-Seite innerhalb einer Woche um über 70.000 Kontrakte aufgestockt und zugleich ihr Short-Exposure um über 12.000 Futures reduziert haben, waren hierfür hauptverantwortlich. Dies hinterließ natürlich heftige Spuren in deren Netto-Long-Position, die dadurch von 285.911 auf 368.955 Futures (+29,1 Prozent) emporschnellte.“

      U.a. deswegen steigt der Goldkurs und dies wird sich nicht so schnell ändern.
      Zum Jahresende liegt der Kurs bei 1500$.

      4+
  12. Man bedenke bei aller Freude, dass Investments immer ein Papier ist mit innerem Wert gleich Null.Niemand und Nichts garantiert einem, dass man einen Papierwert auch realisieren kann.Ist der Kontrahent unfähig, das Versprochene einzulösen, besitzt man eben nur das Papier.
    In kritischen Zeiten muss man den Totalverlust mit einrechnen.

    4+
  13. @toto

    Danke für den Link. Ich konnte den Artikel überfliegen (bin etwas im Stress, muss zwischendurch die Kinder versorgen) – von welcher Seite er auch sein mag, er entspricht meinem Kenntnisstand und bietet darüber hinaus noch einige wirklich interessante, für mich neue Infos.
    Sputnik-News und ich gehe d’accord, oweia, was passiert mit mir…;-)

    0
    • @thanatos
      also, wenn man G&S News liest,kann man auch Sputniknews lesen.Es ist immer gut,die andere Seite auch zu hören.Die eigene Meinung kann man sich trotzdem bilden.Will sagen,nicht alles was Trump oder Erdogan sagt ist schlecht,
      auch wenn es G&S so meint, weil es diesen nicht in den Kram passt.

      0
      • @toto

        Das ist korrekt. So lernen wir nie aus. Und wenn Ernst Wolff schreibt, so ist das ja aus erster Hand und die Gefahr, dass ohne Kennzeichnung aus der Mainstream- bzw. Lügenpresse abgeschrieben wird, relativ gering, nicht wahr?

        0
  14. Thanatos 3. August 2016 – 17:24 @thomas70513

    „… Die Banken wollen auf jeden Fall verhindern, dass ad hoc massenhaft Geld dem Finanzkreislauf entzogen wird. Deshalb ist den Bankstern ja auch Gold verhasst…“
    &&&&&&&&&&&&&&&&&&&& Ist diese Aussage, bzw. die Konklusion im zweiten Satz korrekt zu Ende gedacht? Das Geld, welches von Kunden für Gold ausgegeben wird, kommt via Goldhändler ((nur theoretisch??)) wieder zu den Bankstern und ((theor.)) erneut in den Geldkreislauf. Es ist doch im Prinzip Jacke wie Hose, ob Kunden ihr Geld (abheben und) für Pornofilme, Kirchenneubauten (klar, recht unwahrscheinlich) oder eben für EM.e ausgeben. Oder?

    0
    • @MK

      Nur in aller gebotenen Kürze, muss gleich weg…
      Verstehe, Gold also doch nur als normales Konsumgut des Wirstschaftskreislaufes ..? Nein, ich denke, bei Gold ist das anders gelagert. Der Goldhändler hat zwar seinen Geschäftsumsatz, die Salden laufen natürlich monetarisiert bzw. als Buchgeld über die üblichen Geschäftsbanken. Einkauf/Verkauf – mit ein bißchen Glück bleibt am Ende des Geschäftsjahres ein wenig übrig.
      Doch ich selber habe mit dem Goldkauf meine Forderungen an meine „Hausbank“ verringert, d.h. in meinem Namen sind weniger Gelder dort verbucht. Ich habe, indem ich EM gekauft habe, die WÄHRUNG gewechselt und zwar so konsequent von Fiatgeld weg, dass es einer ENTNAHME aus dem System gleichkommt.

      0
  15. ad toto von ca. (vor-)gestern – ad der geäußerten Meinung zum Alten Testament (u. a.?!) gäbe es recht viel Konträres anzumerken. &&&&&&&&&&& Habe leider (z.Z.) recht begrenzte Zeitresourcen – Dank einiger BRD-Repressions“anstalten“.
    Gute Zeit. MK

    0

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  • catpaw: @Otschi Immer, wenn eine Währung sich in Luft auflöst,braucht man Gold für eine Neue.Das war vor 1.000 Jahren...
  • Beatminister: Es gibt keine Märkte mehr, wie Jim Sinclair hier in diesem Interview deutlich beschreibt (leider in...
  • catpaw: @Apollo Die verdienen nichts am Drücken der Metalle,im Gegenteil,die buttern ordentlich rein.Sie müssen schon...
  • catpaw: @f.s. Shortverkäufer (Notenbanken) decken sich wieder ein.Kaufen heute Silber um 17 Dollar fufig und...
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