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90 Tonnen Gold im Mai nach Fernost abgewandert

Gold, Schweiz

Aus der Schweiz wird gut zwei Drittel der weltweiten Nachfrage nach verarbeitetem Gold bedient (Foto: Goldreporter)

China, Hongkong und Indien gehörten im vergangenen Mai einmal mehr zu den größten Empfängern von Gold aus Schweizer Raffinerien. Diese drei Länder wurden von den Eidgenossen seit Januar bereits mit 434 Tonnen Gold beliefert.

Auch im vergangenen Monat sind erneut erhebliche Mengen an Gold nach aus Europa nach Fernost geliefert worden. Laut den Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung hat China im Mai 37,8 Tonnen Gold aus der Schweiz erhalten. Nach Hongkong gingen 25,5 Tonnen und Indien erhielt 15,65 Tonnen des Edelmetalls. Auf Thailand, Malaysia, Singapur entfielen noch einmal zusammen 11,7 Tonnen. Damit wanderten im Mai insgesamt mehr als 90 Tonnen nach Fernost ab. Und noch eine eindrucksvolle Zahl: Seit Januar hat die Schweiz bereits 434 Tonnen Gold nach China, Indien und Hongkong geliefert.

Hintergrund: Schweizer Raffinerien bereiten gut zwei Drittel des weltweit nachgefragten verarbeiteten Goldes auf.

Die gesamten Schweizer Goldexporte im Mai werden mit 114.953 Kilogramm im Wert von 4,82 Milliarden Franken beziffert (€ 4,19 Mrd.). Gegenüber Vormonat gab es einen Anstieg um 14,6 Prozent. Gegenüber Vorjahr wurde 27,3 Prozent weniger Gold ins Ausland geliefert.

Am meisten Gold in die Schweiz lieferte Großbritannien mit etwas mehr als 29 Tonnen. Auch aus Argentinien kamen mit 56 Tonnen große Mengen. Dabei handelt es sich jedoch um Gold mit geringem Feingehalt.

Die gesamten Goldimporte der Schweiz beliefen sich im Mai auf 183,27 Tonnen im Wert von 4,85 Milliarden Franken (€ 4,21 Mrd.). Das entsprach einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber Vormonat und einem Rückgang um 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Hinweis: Bei dem Gold handelt es sich definitionsgemäß um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

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Eingetragen von am 21. Jun. 2018. gespeichert unter China, Europa, Gold, Handel, Indien, Marktdaten, News, Welt. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

19 Kommentare für “90 Tonnen Gold im Mai nach Fernost abgewandert”

  1. Der Wahnsinn. Bald gibts nichts mehr zu kaufen.
    Goldman Sachs, die Irren, empfahlen noch vor Kurzem Gold bei 1200 zu kaufen und bei 1300 zu verkaufen. Das tun wir. Allerdings kaufen wir nei 1200 physisch und verkaufen bei 1300 das Papier.
    Ich habe noch einige Dollarbestände, da ich suf Bargeld setze und hin und wieder wenns günstig ist, Dollarscheine kaufe. Nur runter mit dem Goldpreis in Dollars.

  2. Incamas SRL- Asuncion / Paraguay

    Nun ja, das Gold wandert dorthin wo Wohlstand entsteht. In Europa gibt es dafür schöne Schuldverschreibungen !

    • @incamas slr
      Die Aktien nach Süden, die Dividenden gekürzt.
      Vor 5 Tagen noch teuer gekauft und heute muss man verscherbeln.
      Das ist Investment wie es im Buche steht.
      Vor Jahren laberte mich einer voll mit Aktieninvestment und Derivaten an der Börse. Er hat 1,5 Millionen gemacht, sagte er. Man muss nur wissen wie der Haase läuft.
      Vor 1 Jahr traf ich seine Frau. Nun leben die beiden von Harz 4 in einer Wohnung im sozialen Brennpunkt. Jede Nacht Krach, Üolizei, ständig der Dreck.Sie war total fertig. Alles verloren, das Geschäft, die kleine Villa, das Ersparte und die Pension.
      Was macht ihr Mann ?
      Erntehelfer mit den Polen, der Herr Investor und Besserwisser.
      Einzelfall ? Es soll tausende davon geben.
      Hätte er bloss etwas Gold gehabt und etwas Bares beiseite gelegt oder wenigstens seiner Frau in Obhut gegeben.Zu stolz offenbar.

  3. Die hochgelobte Beiersdorf ist der Kracher.
    – 6% ! Dann VE, Daimler, die Banken….
    Na, grandmaster und ex, Sprache verschlagen.
    Och, wird schon. Geht noch weiter runter, aber dann gehts wieder rauf.
    Das Dumme nur, was 6% runter geht muss 12% rauf gehen, damit der Verlust wieder wett ist.
    Sonnige Anlegertage den beiden.

    • @Taipan
      6% Verlust am Tag? Das gleicht doch die Dividendenrendite von 0,7% in 9 Jahren locker aus! Ach, ich vergaß die 25% Steuer.

    • @taipan

      So kurz vor Börsenschluß muß es doch (für Mario) möglich sein, DAX & Co. in den EZB-Fahrstuhl zu sperren und (italienisch „pronto“) in die oberste Etage zu schicken?

  4. So schnell geht es mal eben 100$ gen Süden.
    So kann’s gehen.

    Nicht auszumalen wie sich diejenigen fühlen müssen,die im Allzeithoch Gold gehortet haben.

    Immerhin fließen die Dividenden wie Honig.
    Lässt sich schon aushalten :-)

    Wird schon.

    • @ex
      Nix ist mit Dividende. Die Indizes crashen gegen Süden.
      Gold ist stabil wie immer, mal ein wenig höher, mal tiefer.Im Allzeithoch hat keiner Gold gehortet.
      Ich jedenfalls nicht, sondern das meiste im Allzeittief, bei 450 Dollar, 500 Dollar
      700 Dollar, 1050 Dollar, 1100 Dollar.
      Das lässt sich aushalten.
      Dividenden kassiere ich durch meine Lebensversicherung, genannt Zinsen, garantiert 7% bis 2025. Arme Allianz.
      Das lässt sich auch aushalten.
      Der Aktiencrash nicht.Nicht auszudenken, wie sich die Allzeit Hoch Käufer jetzt fühlen. Gehören Sie dazu ?
      Ich denke schon.

      • Gold stabil, hmm.. also die nächsten Monate dürften „interessant“ werden. Denn im Gold steht ein Death Cross unmittelbar bevor. Ich bin eigentlich kein grosser Chartist, und weiss nicht, wann das letzte DC war. Mich stört auch nicht, wenn Gold mal 100 $ taucht. Aber erinnere mich noch gut an das „böse“ Kreuz in 2013. Die kommenden Monate hat’s dann den Kurs zerlegt. ¡Manda coXones! und Katzenjammer für die Goldbullen… Will hier keinen beeinflussen. Die Meisten haben wahrscheinlich eh einen langfristigen Anlagehorizont, was natürlich das Sinnvollste ist. Aber für den mittelfristigen Zeitraum scheint mir ein längeres Sommergewitter sehr gut möglich. Weiss denn jemand, ob’s auch recht harmlose DCs im Gold gegeben hat?
        Vielleicht wurde das Bevorstehende ja auch künstlich provoziert (durch den enormen Abverkauf innerhalb der letzten Woche) und diesmal beim Eintreten evtl. gar ein Vollfake sein.. spannend wirds allemal. Ja, man mag von Charts halten was man will, aber ein Cross ist oft nicht zu unterschätzen, zumindest mittelfristig.

        • @blagonga
          (Karabanga ?)
          Den DC sehe ich vorallem bei den Börsenpapieren.
          Daimler=DC, Dow=DC Bitcoin=DC usw.
          Aber es sind ja alle diversiviziert in Dax, Dow, Bitcoins…

  5. Jene die im Dollarhoch Gold gehortet haben hatten es dann jahre später im Eurohoch sogar mit kleinem (dividendengewinn ;-)) wieder verkauft – wird schon!

    • @limmi
      Ich persönlich habe nichts verkauft, weder im Hoch noch im Tief. Da dchon gar nicht, sondern zugekauft.Man gönnt sich ja sonst nichts.
      Und ich bin der Albtraum eines jeden Bänkers und Anlageberaters und damit fühle ich mich prächtig. Die sollen zittern und schwitzen.

  6. Klapperschlange

    @Thanatos

    Kurz vor dem „historisch wichtigen“ Fußballabend der dt. National-Elf schweife ich noch einmal in Richtung NK ab.

    „Ein sexy metal Puzzle-Steinchen zum Thema „Seltene Erden in Kim Jong Won’s Nordkorea?

    China hat die strategische Bedeutung der „Seltenen Erden“ (REE) schon Mitte 2017 bewertet und in einem geschickten Coup die einzige „REE-Mine“ in den USA für eine Litschi und einen Sack Reis gegen $20,5 Millionen USD „de-dollarisiert“ bzw. „gebartert“, wie das so schön heißt:

    “Jetzt droht eine chinesisch geführte Koalition, die Kontrolle über den Handel mit Seltenen Erden durch den Kauf der einzigen in Betrieb befindlichen REE-Mine in Amerika weiter zu verschärfen. Die Mountain Pass Mine in der kalifornischen Wüste südlich von Las Vegas war von 1965 bis 1985 ein ‚Powerhouse-Produzent‘ von REEs. Zu diesem Zeitpunkt übernahm China die globale Produktion und schaute nie zurück. Mountain Pass wurde von 2002 bis 2012 geschlossen, weil er nicht mit den niedrigen Preisen aus China konkurrieren konnte. Nach einer kurzen Wiederbelebung in den Jahren 2012 bis 2015 wurde Mountain Pass 2016 geschlossen und der Eigentümer, Molycorp, hat Insolvenz angemeldet.
    Im vergangenen Juni kaufte eine Investorengruppe mit angeblichen Verbindungen zur chinesischen Regierung die Mine für 20,5 Millionen Dollar und schlug amerikanische Bieter einschließlich des Unternehmers Tom Clarke von ERP Strategic Minerals.“

    Wer warnte bereits im Mai 2017 …?

    CIA-Direktor Mike Pompeo sagte im Mai vor einem Ausschuss des Senats, dass ausländische Kontrolle von REEs „ein sehr ernstes Anliegen“ sei.“

    Ja, aber: „ ist denn die ausländische Kontrolle des Edelmetalles Gold kein ernstes Anliegen?“

    Bei SILBER hat anscheined JP.Morgan vorgesorgt?

    • Klapperschlange

      @Thanatos

      1er geht noch, oder – das ist aber fast eine „EIL-Meldung“:

      McKilroy Mr. Joe Bolton wurde heute Nacht im „Weißen Twitter-Haus“ gesichtet:
      und siehe da, Boltons Libyen-Option für Nordkorea liegt plötzlich wieder auf dem „oral table“.

      Trump: gestern „Hü“,- heute „Hott“:

      • @Klapperschlange

        Mal wieder meinen Respekt, Du läufst ja schon in aller Herrgottsfrühe zu Höchstleistungen auf. Aber es bleibt uns nichts anderes übrig, wir müssen einfach auf dem Kiwief sein. Sonst überrollen uns die Ereignisse (vielleicht sollten wir zur Unterstützung eine blutjunge Praktikantin einstellen?).

        Noch am Donnerstag (Ortszeit) hat Donald bei einer Kabinettssitzung verkündet, dass Nordkorea bereits mit der Abrüstung begonnen habe:
        „Sie haben schon eines ihrer großen Atomtestgelände in die Luft gesprengt. Tatsächlich waren es sogar vier große Testgelände.“ Die „große Sache“ sei aber die „totale“ Denuklearisierung, die jedoch „bereits stattfindet“.

        US-Verteidigungsminister James Mattis saß neben ihm. Noch am Tag zuvor hatte er erklärt, ihm seien keine Schritte bekannt, die Nordkorea seit dem Summit in Richtung einer Denuklearisierung unternommen habe. Hm, und nun die trumpsche Volte rückwärts: Das nordkoreanische Atomwaffenarsenal sei eine „seltene und außergewöhnliche Bedrohung“.

        Aber, hey, wir sollten nicht selbstgerecht sein. Das Trumpeltier ist halt ein Opfer seiner Hormone, schließlich soll es auch bei Männern ein Klimakterium geben. Aber wem sage ich das!?

        Dazu kommt, dass der Große Junge im Weißen Haus (GJWH) mit der aus seiner Sicht ungerechten Bewertung des fulminanten Show-Gipfels offenbar nur schwer umgehen kann. Die mangelnde Anerkennung seines totalen Erfolgs bei seinen Landsleuten zwingt ihn geradezu, ständig fantastische Fortschritte herauszustellen. Neid und Missgunst allerorten:

        https://www.n-tv.de/politik/Trump-beklagt-mangelnde-Anerkennung-article20484718.html

        Und so geschah es, dass Kim Jung Won einen unerwarteten Verbündeten gewonnen [sic!] hatte.

        Übrigens, ausgerechnet Goldman Sachs hat einen Forecast zur Fußball-WM rausgehauen. Mach Dir aber keine Sorgen, wie wir wissen, ist GS ein zuverlässiger Contra-Indikator:

        https://www.institutional-money.com/news/vermischtes/headline/fussball-wm-goldman-sachs-prognostiziert-weltmeister-144182/newsbild/1/

        • Klapperschlange

          @Thanatos

          Die Idee mit der „blutjungen Praktikantin“ finde ich gut – das wird dazu führen, daß in unserer NK-Redaktion die schon etwas älteren Herren (…also nicht WIR „Jungspunde“…) mit straffer Bauchpartie und angehaltener Luft durch die Flure eilen.

          Und was das Fußballspiel heute Abend betrifft: wie die Bild-Zeitung zuversichtlich titelt, „steht der BERliner Flughafen geschlossen hinter unserer Mannschaft !“

          Was kann jetzt noch §chiefgehen?

          By the way… Donald hat ein neues Bauprojekt in „outer space“ an Land gezogen: MGGA – „let‘s make the Galaxy great again“!

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