Montag,06.Februar 2023
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Am Ende fällt der USD auf Null und die USA werden zahlungsunfähig

Angesichts steigender Zinsen, steigender Defizite und steigender Inflation ist der Boden für hohe oder Hyper-Inflation in den kommenden Jahren bereitet.

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Während die Schulden der USA und der Welt noch explodieren, zeichnet sich im Anschluss daran eine Implosion bei Vermögenswerten und Schulden ab; wir wollen einen Blick auf die desaströsen Konsequenzen werfen, die all das für die USA und den Rest der Welt haben wird.

Schuldenexplosionen und wertlos verfallende Währungen sind historisch nichts Ungewöhnliches; seitdem es irgendeine Form von Geld gab, passierten sie immer wieder. So etwa in im 3. Jh. im Römischen Reich, im 18. Jh. in Frankreich oder im 20. Jh. in der Weimarer Republik – und viele, viele mehr wären zu nennen.

Und heute sind wir wieder an dem Punkt, wo eine monetäre Ära unter Garantie zusammenbrechen wird. Von Mises meinte dahingehend:

„Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde.“

Die desaströse, kreditbasierte Prosperität und die UNMÖGLICHKEIT einer Rückzahlung der rapide steigenden Schuldenlasten wird eine der drei unten angeführten Konsequenzen haben:

1. DER US $ FÄLLT AUF NULL

2. SCHULDENAUSFALL DER USA

3. BEIDES ZUSAMMEN

Das wahrscheinlichste Ergebnis ist aus meiner Sicht Punkt 3. Der Dollar wird auf NULL fallen und die USA werden zahlungsunfähig. Dasselbe wird mit den meisten Ländern passieren.

Auf die Konsequenzen für die Welt werde ich am Ende des Artikel eingehen.

Viele Menschen meinen, die USA könnten niemals zahlungsunfähig werden. Das ist natürlich völliger Unfug.

Wenn ein Land wertlose Schuldscheine, die niemand kaufen will, in einer Währung druckt, die niemand halten will, dann ist dieses Land definitiv zahlungsunfähig, ganz gleich, wie man die Story drehen und wenden möchte.

In den kommenden Jahren wird es nicht nur für US-Staatsschulden, sondern für alle nationalstaatlichen Schulden nur noch einen Käufer geben. Und das ist das Land, das diese Schulden emittiert. Und wann immer ein Nationalstaat seine eigenen Schulden aufkauft, muss er mehr wertlose Schuldscheine emittieren, um die aber alle einen weiten Bogen machen.

Mehr Geld drucken, um für frühere Sünden zu zahlen, hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren.

Und auf diese Weise stirbt Geld, wie schon immer im Verlauf der Geschichte.

Die aktuelle monetäre Ära begann mit der Gründung der US-Notenbank im Jahr 1913, seit 1971 beschleunigte sich die Schulden- und Währungsentwertung mit der Schließung des Goldfensters durch US-Präsident Nixon. Nach über 100 Jahren geht jetzt auch diese Ära zu Ende, so wie alle vorherigen.

Seit 1971 haben die globalen Währungen inzwischen schon 97-99 % ihres Wertes verloren; es ist jetzt zu erwarten, dass auch diese verbliebenen 1-3 % bei allen Währungen praktisch wertlos verfallen werden. Historisch betrachtet ist das natürlich nichts Neues, da bislang noch jede Währung auf NULL gefallen ist. Selbstverständlich darf dabei nicht vergessen werden, dass dieser finale Verlust jener 1-3 % aus heutiger Sicht einem Komplettverlust (100 %) gleichkommen wird. Dieser finale Zusammenbruch vollzieht sich immer am schnellsten. All das könnte ohne Weiteres in den kommenden 2-5 Jahren geschehen.

Schulden, Schulden und nochmals Schulden

Schauen wir uns an, wie es zu all dem gekommen ist.

Obwohl die USA ihre Verschuldung so gut wie jedes Jahr seit 1930 ausgebaut haben, kam es Ende der 1960er/ 1970er zu einer deutlichen Beschleunigung. Da der Dollar BIS 1971 goldgedeckt war und mit ihm auch die meisten anderen Währungen, konnte sich das Land nicht ohne weiteres mehr Geld leihen, ohne dabei die eigenen Goldreserven aufzubrauchen.

Da der Goldstandard Nixon daran hinderte, Geld zu drucken und Wählerstimmen zu kaufen, um an der Macht zu bleiben, kam es ihm gelegen, diese Fesseln „temporär“ abzuwerfen, wie er am 15. August 1971 erklärte. Politiker ändern sich nicht. Powell und Lagarde nannten die Zunahme der Inflation vor kurzem noch „vorübergehend“; ihren Schwindelprognosen zum Trotz hörte die Inflation aber nicht auf zu steigen.

Seit 1971 ist die US-Gesamtverschuldung um das 53-fache gestiegen, wobei die Wirtschaftsleistung (BIP) des Landes nur um das 22-fache stieg, wie man im Diagramm unten sehen kann:

Schuldenquote, Schulden, Wachstum

Wie die wachsende Kluft zwischen Verschuldung und BIP im Diagramm oben zeigt, braucht es ständig mehr Schulden, um noch BIP-Wachstum zu erzeugen. Ohne die Schöpfung wertlosen Geldes würde das REALE BIP also rückläufig sein.

Und das machen unsere Politiker: Sie kaufen Wählerstimmen und erzeugen falsches Wachstum, indem sie Geld produzieren. Das verschafft den Wählern die Illusion von steigenden Einkünften und Vermögen. Leider versteht der Wähler dabei nicht, dass diese illusorische Verbesserung der Lebensstandards komplett auf Schulden und entwertetem Geld basiert.

Schauen wir uns auch die US-Staatsverschuldung an:

Staatsschulden, Verschuldung, Präsidenten

Seitdem Reagan 1981 US-Präsident wurde, hat sich die US-Staatsverschuldung im Durchschnitt alle 8 Jahre verdoppelt. Als Trump 2017 20 Billionen $ Schulden von Obama übernahm, prognostizierte ich nun, dass sich diese Schuldensumme bis 2025 auf 40 Bill. $ verdoppeln würde. Das scheint nach wie vor eine berechtigte Prognose zu sein. Doch angesichts der ökonomischen Probleme, die ich kommen sehe, kann auch eine Schuldensumme von 50 Bill. $ bis 2025/26 nicht ausgeschlossen werden.

Präsidenten können sich also die Zuneigung der Menschen kaufen, indem sie chronische Defizite einfahren und Geld schöpfen, um den Fehlbetrag auszugleichen.

Wenn wir uns das Diagramm aber noch einmal anschauen, sehen wir auch, dass die Verschuldung seit 1981 um das 35-fache gestiegen ist, während sich die Steuereinnahmen nur verachtfachten (8x) – von 0,6 Bill. $ auf 4,9 Bill. $.

Wie kann ein Mensch bei gesundem Verstand glauben, dass diese Schulden jemals zurückgezahlt werden, wenn die Verschuldung 4,5-mal schneller wächst als die Steuereinnahmen?

Schlimmer noch: Da die US-Zinsleistungen für diese Schulden bis 2025 wahrscheinlich von 0 % auf 5 % steigen werden, dürften der Schuldenzins auf 2 Bill. $ oder aber 30 % des Jahreshaushalts steigen.

Schuldendienst, USA

Also: Angesichts steigender Zinsen, steigender Defizite und steigender Inflation ist der Boden für hohe oder Hyper-Inflation in den kommenden Jahren bereitet.

Inflation

Fed-Kehrtwende?

Inzwischen gehen praktisch alle Beobachter davon aus, dass die Federal Reserve (und die EZB) die Zinserhöhungen nicht nur aussetzen werden, sondern erneut Zinsen senken werden.

Ich sehe das nicht kommen, und wenn, dann womöglich nur für sehr kurze Zeit. Der 40-jährige Abwärtstrend bei den Zinssätzen endete im Jahr 2020 und es ist unwahrscheinlich, dass die Welt in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten wieder niedrige oder negative Zinsen erleben wird. Hohe Inflation und hohe Zinsen werden uns auf viele Jahre begleiten. Doch wie wir im 40-Jahre-Chart für 10-jährige US-Staatsanleihen sehen können, wird es im kommenden Aufwärtstrend auch viele Korrekturen geben.

USA, Renditen, Anleihen

US-Geldangebot wächst um 74 % auf Jahresbasis

Zwischen August 1971 und August 2019 wuchs das US-Geldangebot mit 6,1 % pro Jahr.

Im August 2019 wurde das Finanzsystem erneut von den Nachwirkungen der Großen Finanzkrise 20006-09 eingeholt, was umfassende Stützungsaktionen der Federal Reserve und anderen Zentralbanken erforderlich machte.

Die neuen Probleme tauchten also noch vor Covid und der Ukraine auf. Allerdings verschärften diese beiden Krisen das systemische Problem, das 10 Jahre auf Eis gelegt worden war. Das führte zu massiver Geldschöpfung und dazu, dass die Geldmenge M1 nicht mehr wie bisher mit 6 % pro Jahr wuchs, sondern mit hyperinflationären 74 % pro Jahr, wie das Diagramm unten zeigt.

M1, Geldmenge, Wachstum

Globales Liquiditäts-/Schuldenwachstum von 25 Billionen § – zu null Kosten

Zentralbanken liegen immer falsch und sind nie up to date. Mehr als 10 Jahre lang hatten sie die Zinssätze bei null oder im Negativbereich gehalten. Zwischen 2009 und 2019 wuchs die Bilanzsumme der großen Zentralbanken insgesamt um 13 Billionen $. Doch dann, zwischen August 2019 und 2022, erweiterten sie ihre Bilanzsumme um ganze 23 Bill. $ – von 13 Bill. $ auf 36 Bill. $. Alle von mir im Absatz oben diskutierten Gründe für die Geldmengenausweitung in den USA treffen ganz offenbar auch für das Schuldenwachstum auf globaler Ebene zu.

Zentralbanken, Bilanzen

Gratisgeld – was für eine wunderbare Sache! Die Banken schöpften dieses Geld zu NULL Kosten. Sie mussten dafür nicht arbeiten oder aber irgendwelche Güter und Dienstleistungen produzieren. Sie mussten nichts weiter machen, als einen Knopf zu drücken. Und in einem Null- bzw. Negativzinsumfeld bekamen viele Zentralbanken sogar noch Zinsen von den Kreditnehmern.

Was für ein schönes Ponzi-System. ZBs drucken/ leihen Geld und werden dann für das Vergnügen, Geld zu verleihen, auch noch bezahlt. Jeder private Betrüger, der wie Ponzi oder Madoff ein solches Betrugssystem startet, würde für den Rest seines Lebens hinter Gittern landen; Banker hingegen werden für die „Rettung“ des Systems gelobt.

Was praktisch kein Mensch dabei versteht: Dieses Gratisgeld gelangt nun einfach ins Finanzsystem, als habe es wirklich einen intrinsischen Wert. Wie alle Ponzi-Systeme wird auch das derzeitige Finanzsystem zusammenbrechen, wenn die Besitzer des falschen Papiergeldes letztlich erkennen, dass dieses Geld wertlos ist und der Kaiser überhaupt keine Kleider trägt.

Dann ist die abschließende Phase unseres heutigen Geldsystems gekommen. Und die wird von grenzenloser Geldschöpfung geprägt sein, weil die 2,3 Billiarden $ schwere Schuldenpyramide kollabiert, wie ich ausführlicher in diesem Artikel beschreibe und auch im Interview mit Greg Hunter von USA Watchdog.

So sieht das globale Finanzsystem heute aus:

Gold, Deckung, Schulden

Die heutige Brutto-Derivatesumme von geschätzten 2 Billiarden $ kann quasi schon als Schuldensumme gerechnet werden, die eines Tages – nämlich dann, wenn die Zentralbanken versuchen, das Finanzsystem zu retten – zu einer realen Schuld wird. Also: Insgesamt wird die Welt mit einer Schuldensumme von 2,3 Billiarden $ konfrontiert sein, die auf einer Spitze von 2 Billionen $ Zentralbankengold steht. Ein Deckungsverhältnis von 0,1 %.

Innerhalb der nächsten ca. fünf Jahre wird sich diese Pyramide wahrscheinlich umkehren, wobei das Zentralbankengold das Fundament bildet. Gemessen an den globalen Gesamtverbindlichkeiten wird Gold dann nicht mehr nur auf 0,1 % kommen, sondern womöglich auf ganze 20 %. Diese Gold-Neubewertung um den Faktor 200 wird sich einerseits aus einbrechenden globalen Vermögens- und Schulden-Werten ergeben und andererseits aus steigenden Goldbewertungen.

Ich persönlich glaube nicht an einen dauerhaften formalen Neustart (Reset) innerhalb eines neuen Währungssystems, das goldgedeckt ist. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie sich die drei großen Goldproduzenten/-halter – China, Russland und Indien – mit den USA auf eine Neubewertung einigen können. Es ist ebenfalls fragwürdig, ob die USA noch annähernd über jene 8.000 Tonnen Gold verfügen, die sie offiziell ausweisen. Auf der anderen Seite verfügen China und Russland möglicherweise über deutlich mehr Gold, als sie ausweisen.

Nach dem Zusammenbruch des Papiergold-Scheinmarktes muss der Preis auf Grundlage von Angebot & Nachfrage nach unbelastetem physischem Gold oder „Free Gold“ ermittelt werden. Das kann aber erst dann geschehen, wenn das aktuelle Finanzsystem, das auf Falschgeld, Schulden und Derivaten gründet, nicht mehr funktionsfähig ist.

Konsequenzen

Doch zuvor muss die Welt für die Exzesse der letzten 50 Jahre zahlen. Die Konsequenzen werden furchtbar sein, weil wir vor einer großen Katastrophe bzw. einem ungeordneten Reset stehen, der Folgendes mit sich bringen wird:

  • SCHULDENAUSFÄLLE – BEI NATIONALSTAATEN, UNTERNEHMEN & IM PRIVATBEREICH
  • PLATZEN MONUMENTALER BLASEN BEI AKTIEN, ANLEIHEN & IMMOBILIEN
  • GROSSE GEOPOLITISCHE KONFLIKTE OHNE WILLEN ZUM FRIEDEN
  • LANGFRISTIGE SINKENDE LEBENSSTANDARDS AUFGRUND ERHÖHTER ENERGIEKOSTEN UND -KNAPPHEITEN
  • NAHRUNGSMITTELKNAPPHEITEN FÜHREN ZU GROSSEN HUNGERSNÖTEN UND BÜRGERUNRUHEN
  • POLITISCHE UND ÖKONOMISCHE INSTABILITÄT & KORRUPTION
  • KEIN LAND WIRD SICH MEHR EINEN SOZIALSTAAT ODER EIN RENTENSYSTEM LEISTEN KÖNNEN
  • INFLATION, HYPERINFLATION UND SPÄTER DEFLATIONÄRE IMPLOSION

Ich hoffe inständig, dass diese Vorhersagen nicht eintreffen werden. Denn wenn sie eintreffen, werden alle darunter schwer zu leiden haben – und das für längere Zeit. Niemand, weder arm noch reich, wird um diese Probleme herumkommen.

Selbstverständlich mache ich keine Prophezeiung – wie z.B. eine Kassandra (Thema meines Artikels von 2017, der auch eine zeitlich zutreffende Prognose für die Goldpreisentwicklungen enthielt) –, dass dieser ungeordnete Reset unbedingt stattfinden wird. Nur zukünftige Historiker werden erzählen können, was genau passierte.

Mein Punkt ist dennoch folgender: Das Risiko einer enormen Katastrophe war historisch betrachtet nie höher als heute, ungeachtet der Frage, wann diese dann tatsächlich eintreten wird.

Physisches Gold und Silber werden uns nicht per se retten, sie sind aber die beste finanzielle Versicherung, die man vorhalten kann.

Das Wichtigste ist die bleibende Unterstützung durch Familie und Freunde. Und denken Sie daran: Neben Familie und Freunden sind einige der besten Dinge im Leben gratis – bspw. Natur, Musik, Bücher und viele Hobbys.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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24 Kommentare

  1. Man sollte einen Sachverhalt immer auf dem Schirm haben:
    Mächtige Systeme „leben“ immer viel länger als man glaubt, wenn sie alle ihre Möglichkeiten bündeln (Regierung, EU-Kommission, Notenbanken) und ohne Rücksicht auf die Verluste, die Bürger und die Zukunft alles auf die Insolvenzverschleppung setzen.
    Wir sehen es ja seit 2008, wie ein kaputtes System mit allen Mitteln der Verschuldung, des Gelddruckens und nun der Enteignung der Massen via Hochinflation irgendwie über Wasser gehalten wird.

    Der Untergang des römischen Reiches wurde auch 200 Jahre vorhergesagt, bis es dann soweit war.
    Bei uns war auch schon im Januar 1943 absolut klar, dass der WK2 ohne Zweifel katastrophal verloren wird.
    Die Nazis haben trotzdem ohne Rücksicht auf Verluste weitergemacht, über 2 Jahre, bis alles in Schutt lag.

    So wird es auch diesmal laufen. Gerade eben opfern die USA die Wirtschaft ihrer Vasallenstaaten, um selbst noch etwas weiter zu überleben (Verkauf irre teuren LNGs, Verlagerung der Industrie nach USA, relative Dollarstärke, Zwang, Massen an völlig überteuerten US-Waffen zu kaufen etc. etc. ……).

    Also:
    Geduld haben, jeden Tag geniessen, an dem morgens noch das Licht funktioniert.

    Wir wissen ja, was zu tun ist.
    Jeder Monat der Konkursverschleppung gibt uns einen weiteren Monat Zeit, wieder mal ein Münzchen zu kaufen.
    Keep calm and carry on !

    Uns kann es doch egal sein, ob das Kartenhaus im Juni 2023 oder 2025 zusammenfällt, wir sind ja vorbereitet. Jeden Monat evtl. ein kleines rundes Stückchen besser.

    • Und daher ist auch ein K.S. in Indonesien um die Regierungen zu einem geordneten Reset einzuschwören. Ein Ungeordneter ist unkalkulierbar (Aufstände) und kann zu Machtverlust seiner Klientel führen. Das gilt es zu verhindern.

    • @Meister Eder Richig ,mit all ihren Machmitteln einschliesslich intensives Lügen und Betrügen können sie sich noch ziemlich lange über Wasser halten.Der unmittelbar bevorstehende Zusammenbruch ist Wunschdenken.Als Wassersportler sehe ich die Sache trotzdem so ,dass der Kahn 10 Löcher unter der Wasserlinie hat.Er verfügt aber nur über 9 Stöpsel die man zwar umstöpseln kann aber auf Dauer sinkt der Kahn.

    • @ Snowflake Ein weltweites Goldverbot hat es niemals gegeben und wird es niemals geben.Man ist doch nicht auf den hiesigen Saftladen angewiesen bei so etwas.Da bin ich völlig entspannt,Araber und Chinesen hatten und haben immer was für Edelmetalle übrig….

      • In diesem Fall musst Du auch dann das Gold außer Landes bringen und umsetzen können. Und das stelle ich mir nicht so einfach vor.

        • @snowflake Was ist daran so schwierig ? Man muss ja nicht unbedingt fliegen ?Ganz bescheiden mit dem 20 Jahre alten Auto über Drittländer in die Schweiz fahren,mit paar Ski auf dem Dach und der Drops ist gelutscht.

  2. @Meister Eder
    Alles richtig, genau meine Meinung. Wie ich schon Maruti mal geschrieben hatte, weder Maruti, noch Sie Meister Eder werden das dicke Ende erleben. Mit bißchen Glück ich auch nicht. Seien wir froh darüber, solange wir noch das Leben genießen können ohne Krieg/Bürgerkrieg in eigenen Boden. Bestimmt sagt Ihnen der Name Alois Ilmaier etwas. Man kann über Ilmaier verschiedene Meinungen sein, aber ein charlatan war er definitiv nicht. Dies hatte er schon in seine Lebzeiten öfters bewiesen. Vergessen sollte man nicht den Zeitpunkt, wo Europa durch die eigenen Bürger in flammen liegt, und die Regierungen abgesetzt werden. Das markiert schon den Endpunkt des Systems. Wann? Nach Alois Ilmaier um die Hälfte dieses Jahrhunderts.

    • @Big Driver
      Da wäre ich mir nicht so sicher ob wir das Ende noch miterleben werden oder nicht. Die Zahlen in den Bilanzen/Statistiken sprechen für mich einen andere Sprache. Das kann sehr schnell gehen. In früheren Zeiten gab es das so nicht. Realistisch gesehen glaube ich spätestens in den nächsten 5-10 Jahren zumindest an einen Reset des Finanzsystems um auch die Staaten zu entschulden. Dann können die die davon profitieren weiter machen und die Bevölkerung als Arbeitssklaven ausbeuten.

  3. @MeisterEder
    Chapeau – mir aus der Seele gesprochen, Schreinermeister!
    Und auch, wenn viele ihn nicht mögen – seine Argumentation ist meist gut belegt und nachvollziehbar!
    Darum: Egon for president!!! :-)
    Der Dokta

  4. @Snowflake
    Welches Gold ?
    Ich kann mich nicht erinnern.
    Bin anscheinend weiträumig mit Olaf verwandt.
    Genetische Demenz.

    Wer immer schön online gekauft hat, dem hilft dann aber sicher der Staat gerne beim Suchen.

    Wer clever ist, hat das, an das er sich noch erinnern kann, schon irgendwo draußen.
    Auch beim US Goldverbot war nur der Bestand innerhalb der USA betroffen. Und 80 % der Amis scheint damals auch schon mit der Familie Scholz verwandt gewesen zu sein.

  5. Ich habe vor ca.20 Jahren online gekauft als die Oz.325 Leuro gekostet hat aber das stört mich nicht,weil ich genau so lange schon an Scholzheimer leide.Werde mir noch ein Attest besorgen…..

  6. Goldverbot:
    Ich denke das ist von wem auch immer geschürte Angstmacherei. Warum dann nicht auch gleich Aktienverbot ( gab es schon viel öfters und viel später) oder Grund und Boden Besitzverbot, gab es vor nicht allzu langer Zeit hier schon mal.
    Also, warum Gold ?
    Selbiges kann man nicht essen und es lag immer schon meist nutzlos herum. So sagt man jedenfalls.
    Bei meinem trifft es zu.
    Mit Gold alleine kann man ohnehin nichts anfangen.
    Ein gewisser, später wahnsinnig geworden Machtmensch antwortete dem Briten Nevil Chemberlain auf seine Frage, wie er das alles schaffen konnte, ohne Geld und ohne Gold.:
    „Das Gold, welches wir haben, ist die Arbeits- und Schaffenskraft des deutschen Volkes.
    Gold brauchen wir nicht.“
    Also, wozu Gold verbieten ?
    Meint ein abgewirtschafteter Staat wirklich, er könnte für Gold bei Herrn Putin oder Xi Öl oder
    Smartphones kaufen ?
    Die Herren wollen aber Benz, mit dem Stern vorne drauf.
    ( Siehe letztes Video von Herrn Putin, welcher selbst mit dem Benz die Krim Brücke besichtigte).
    Der Benz muss aber von Arbeitsbienen erst gebaut werde.
    Und sollte es tatsächlich ein neuer Wahnsinniger, oder Reichsbürger, es schaffen, die Staatsmacht mittels Putsch zu übernehmen, hätte man andere Probleme, als ausgerechnet über Goldverbot nach zu denken.

    • Maruti:
      Andersherum wird ein Schuh daraus. Schauen Sie sich an, was der Staat mit 3000 Beamten veranstaltet, um 25 Gestalten festzusetzen. So können Sie sich ausrechnen, wie man vorgehen wird, wenn der eigene Machterhalt von dem Vermögen der Bevölkerung – seien es Konten, Immos oder EM – abhängig ist.

      • @racew
        Das war etwas übertrieben, aber die Jungs müssen ja üben und ab und zu auch was zu tun bekommen.
        Sonst kommen die womöglich auch auf dumme Gedanken.
        Was derzeit diskutiert wird, ist die Vermögenssteuer und zum Vermögen zählt leider auch Gold.
        Auch eine Luxussteuer wie in Österreich ist durchaus drinnen.
        Auf Pelze, Schmuck, hochwertige Autos und eben auch Gold.
        Das könnte den Golderwerb um 7% verteuern.
        Selbst eine Mehrwertsteuer auf Gold ist durchaus
        nicht so abwegig.
        Aber ein komplettes Verbot ?
        Das gibt es nicht mal bei Waffen. Und wie will man das durchsetzen ?
        Das schaffen auch diese 3.000 Beamte nicht mal bei Drogen, Prostitution oder Geldwäsche.
        Einen Opa verhaften dagegen ist einfacher oder eine 97 Jährige in Handschellen zu verhaften und vor Gericht zu zerren ist risikoärmer und zweckdienlicher für das tapfere Sonder Einsatzkommando. (Auch wenn die Frau damals als 17 Jährige Sekretärin in irgendeinem Lager für 3 Monate als Aushilfe arbeitete und heute wohl haftunfähig ist).
        Also, keine Sorge. Es gibt noch genügend Opas und Greisinnen für das SEK und deren Dienstherren, die Staatsanwälte.
        Gold interessiert die sicher nicht.

    • Wenn es Knall auf Fall kommt, wird sich meiner Meinung nach der Staat an die Edelmetalle heran machen. Es wird nicht mehr lange dauern und dann wird auch Gold besteuert werden. Der Staat hat immer mehr Verpflichtungen, denen er nachkommen muss. Das wäre dann meiner Meinung nach das erste Anzeichen, bei dem wir aufhorchen sollten. Edelmetalle außer Landes zu bringen ist bei einem Goldverbot nicht mehr so einfach möglich. Was macht man im Ausland damit, wenn man dort keinen Wohnsitz hat?

      • @snowflake
        Ihr Szenario kann wie jedes ander auch natürlich eintreten. Man kann sich aber nicht gegen alles erdenkliche absichern. Auch nicht gegeneinen Meteoriten Einschlag.
        Jedoch, im Gegensatz zu diesem werden Sie genügend Zeit haben, sich vor zu bereiten.
        Denn, dank Internet, Blogger, Youtube ect.
        gibt es immer Whistleblower unter den Behörden, welche rechtzeitig warnen.
        Ein Goldverbot kommt nicht von heute auf morgen, solange wir keine Diktatur nach Motto Kim Yong Un hier haben.
        Der allerdings könnte das.
        Und so sind manche unserer Politiker durchaus neidisch auf diesen Kerl.

        • @Maruti et al :
          Gegen das größte Risiko kann man sich gar nicht absichern, es trifft uns alle unausweichlich: irgendwann kommt der Schreinermeister mit dem weiss gepolsterten Sondermöbel mit den 6 seitlichen Griffen.

          Bis dahin gilt es zu leben.
          Und sich nicht permanent einen Kopf zu machen, was sonst noch alles passieren könnte.
          Ich weiss wovon ich rede, ich war schon mal fast drüben.

  7. @Racew
    Wofür brauchen die Regierungen Gold? Ist doch unnützes Zeug, aus den Tiefen Mittelalter. Oder ist es so das sich gegenseitig und das System nicht vertrauen?
    Sollte doch der Tag kommen wo die mit den Rücken zu Wand stehen, werden die sich schnell an die goldvoräte der Bürger erinnern. Ihre Annahme ist leider richtig.

  8. Goldverbot:
    Grundsätzlich traue ich dem Staat alles zu, aber ich glaube auch, dass die immer den bequemen Weg gehen.
    Wir hier schreiben in einer Filterblase, in der Gesellschaft sind wir eine klitzekleine Minderheit.
    Und die grossen Goldvermögen sind sicher schon ausser Landes geschafft und unerreichbar, oder sie waren nie hier.
    Auch die Vorräte von Maruti und meine paar Münzchen sind ja schon irgendwo……..

    Wir sehen ja schon seit Jahren live, wie es läuft.
    Durch die Nullzinsphase seit Jahren hat das System allein die deutschen Sparer um hunderte Milliarden bestohlen.
    So wird es weitergehen. Bei aktuell minus 9 bis minus 18 % Realzinsen (= stille Enteignung, je nachdem, ob man die getürkte oder die echte Inflationsrate nimmt) bereichert sich das System still und leise und elegant ohne den geringsten Aufwand durch die Entwertung seiner Schulden.
    Es klappt doch aus der Sicht des Systems wunderbar: die Schafe sehen einfach völlig passiv zu, wie ihre Spargroschen, ihre Altersversorgung, ihre Lebensversicherung etc. In Rekordzeit in Rauch aufgehen.

    Der ARD/ZDF-Patient schlurft in völliger Blödheit blind in Richtung Altersarmut.

    Wenn es absehbar wirklich viel zu holen gibt (die absehbare Erbschaftswelle), denn erhöht man schnell noch die Erbschaftsteuer und nimmt den Leuten noch einen Teil von Omas Häuschen ab, bevor sie es erben.
    Auch hier gucken 98 % wieder tatenlos zu und verpennen das 6 -Wochen Zeitfenster, in dem man noch reagieren konnte.

    Mit einem so doofen Volk kann man das ja wunderbar machen.

    Fazit : TTV (nicht von mir !!!!) als Prinzip unserer Gemeinschaft.
    Kaufen, Klappe halten, unauffällig sein, nur dem Staat nicht auffallen.

    Liebe Politiker: wir hier sind nur ganz ganz wenige Sonderlinge.
    Es lohnt sich gar nicht, uns hinterherzulaufen.
    Ehrlich !!!
    Die anderen 99 % könnt ihr doch ganz leicht ausnehmen, macht ihr ja schon.
    Und da ist in Summe ja viel mehr zu holen.

    • @MeisterEder

      „Alternative Investment-Ideen sind gesucht“!

      Ganz aktuell überholen sich aber einige Banken „mit äußerst lukrativen“
      hoch-zinsbringenden Angeboten, z.B. beim Tagesgeld mit
      unglaublichen 1,7 % Zinsen (Suresse Direkt Bank), oder,- noch viel sicherer ,
      Sparbuchzinsen mit 0,001 % ( die wahrscheinlich aus den schlappen
      Überziehungszinsen von > 15 % finanziert werden ).

      Da die hohe Inflationsrate nur als vorübergehend befohlen wurde,
      wird auch der Inhalt des allseits beliebten Sparschweines nach
      Weihnachten dem Sparbuch (inkl. Zinseszins, logo !) gutgeschrieben, zumal
      ja das Sparbuch als Lieblings-Kapitalanlage von Kanzler Scholz (seine eigenen
      Worte) galt und gilt.

      Ihr Kinderlein, kommet: das Sparbuch ist ein beruhigendes Polster ,
      (sehet hier:) (◌˘◡˘◌) ❤ ✌

      • @Klapperschlange
        Es geht noch besser: letztens war ich mal wieder im besten Deutschland aller Zeiten, um unsere Renten in Cash abzuholen. Musste in der Warteecke Platz nehmen, da der Kassenraum belegt war.
        Dort konnte ich belustigt zuhören, wie der festangestellte Anlagebetrü… sorry -Berater nebenan einer älteren Kundin (A&D Klassifizierung) einen grünen Ökofonds angedreht hat.

        Obwohl, ich will nicht ungerecht sein: eine ökologische Wirkung wird der Fonds schon haben: wenn die Kohle weg ist, kann die Frau keine Kreuzfahrt oder einen anderen Fernurlaub mehr machen.
        Badesee mit Fahrrad ist ja viel ökologischer.
        Ich hatte fast etwas schlechtes Gewissen, dass ich mein Geld nicht ökologisch rückstandsfrei verbrenne, sondern sogar noch etliche Liter Diesel aufwende, um es zu retten.
        Ach ne, doch kein schlechtes Gewissen.
        Ich sichere ja Arbeitsplätze bei der Perth Mint etc. , bin folglich sozial erheblich
        engagiert.

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