Montag,16.Mai 2022
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Anlagegold: Perth Mint meldet Absatzsprung im März

Gold, Goldmünze, Absatz, Perth Mint (Foto: Goldreporter)
Australische Goldmünze: Der monatliche Gold-Absatz der Perth Mint erreicht im März ein 12-Monats-Hoch (Foto: Goldreporter).

Die Perth Mint hat im vergangenen Monat knapp 122.000 Unzen Gold ausgeliefert. Der Absatz lag 68 Prozent über Vormonat.

Gold stark gefragt

Die private Nachfrage nach Gold und Silber in Form von Barren und Münzen war auch im vergangenen Monat groß. Das zeigen die aktuellen Absatzzahlen der Perth Mint. Die Prägeanstalt meldet für März die Auslieferung von 121.997 Unzen Gold. Das Ergebnis lag 68 Prozent über Vormonat. Dabei erzielte man gleichzeitig den größte monatlichen Goldabsatz seit einem Jahr. Allerdings liegen die 3-Monats-Zahlen mit 261.357 Unzen 21 Prozent unter Vorjahr.

Silber: Alles was ging

Neben Anlagegold war auch Silber enorm gefragt. Laut dem für Prägeprodukte zuständige General Manager Neil Vance habe die Perth Mint in den vergangenen Monat alles an Silbermünzen produziert, was mit der vorhandenen Kapazität an Nachfrage zu decken war. Im März waren es 1.649.634 Unzen Silber. Das entsprach mit leicht positivem Einschlag dem Niveau des Vormonats (+1 Prozent) und des Vorjahresmonats (+3 Prozent).

Die Perth Mint ist Hersteller zahlreicher bekannter und beliebter Anlageprodukte in Gold, Silber und Platin. Dazu gehören unter anderem Münzen der Sorten Känguru, Koala und Kookaburra.

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14 Kommentare

  1. ✪Zinsen ad 1✪
    Wir warten – freudig und erregt – auf das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung.
    Heute Abend um 20:00 Uhr.

    Zum besseren Verständnis des zinspolitischen Attentismus der EZB.

    Gestern wurde mit gewisser Genugtuung vermeldet, dass Griechenland die letzte Tranche [1,9 Milliarden Euro] an den IWF zurückgezahlt habe. Schuldenfreiheit beim IWF, dass ist schließlich eine Hausnummer. Der Subtext: Die autoritäre Austeritätspolitik durch Merkel und Schäuble in der Eurozone hat sich schlussendlich ausgezahlt [sic!].

    Was in der ‚Tagesschau‘ leider Gottes unerwähnt blieb, ist, dass Griechenland immer noch die höchste Staatsverschuldung in der Eurozone hat. Ende 2021 schätzte der IWF den Schuldenstand auf gut 366 Milliarden Euro. Laut Regierungsprognosen soll die Verschuldung Ende dieses Jahres 189,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen.

    Genau hier liegt der Hund des geldpolitischen Dilemmas der EZB begraben. In Griechenland wie auch im sonstigen Mezzogiorno der Eurozone würde eine signifikante Zinserhöhung zur Neuauflage der Eurokrise führen.

    https://finanzmarktwelt.de/griechenland-iwf-schulden-231017/

    ✪Zinsen ad 2✪
    Warten auf das Christkind.

    Nachdem sich Fed-Gouverneurin Lael Brainard gestern für eine schnelle und aggressive Bekämpfung der Inflation ausgesprochen hat – ausgerechnet Brainard, die ansonsten niedrige Zinsen favorisiert -, fallen die Krypto“währungen“ und die ‚Wall Street‘ gerät in depressive Schieflage. Die Erwartungsökonomie zeigt sich also wie immer gefühlig und sensitiv – der S&P-500 ist schließlich auch nur ein Mensch.

    Auch der Anleihenmarkt ist in Mitleidenschaft gezogen. Die Renditen zehnjähriger Anleihen antizipieren die vermeintliche Zinsrally und stehen mit 2,659 Prozent auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren.

    Derweil ‚erwartet‘ die Deutsche Bank in den USA Zinserhöhungen von 220 Basispunkten im laufenden Jahr. Das wäre dies die stärkste geldpolitische Verschärfung seit 1994. Ziemlich falkenhaft! Aber es geht noch besser: Selbst die EZB werde die Zinsen „aggressiv“ anheben. Erwartet werden 250 Basispunkte.

    Konfuzius sagt: Erwarte vom Diesseits alles, vom Jenseits nichts.

    • Die Chronistenpflicht ruft – und ich ruf zurück: ‚Mortgage Backed Securities‘!

      Kann sich jemand daran erinnern? Das sind hypothekenbesicherte „Wert“papiere [englisch MBS], also quasi Anleihen, deren Bargeldflüsse durch die Zins- und Tilgungszahlungen eines Pools von grundpfandrechtlich gesicherten Forderungen getragen werden. Selbige der Subprime-Klasse spielten eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Immobilienblase bis 2008 und der folgenden globalen Finanzkrise,

      Warum erzähle ich das bloß?

      Das FOMC-Protokoll, welchen sich auf die letzte Fed-Sitzung vom 15./16.März bezieht, ist endlich draußen.
      Für die Nachwelt ist festgehalten:
      – das Fedchen will die Zinsen „zügig“ anheben [„expeditiously“]
      – viele [„many“] FOMC-Mitgleider waren sogar für eine 0,5%- Zinsanhebung
      – viele Mitglieder [genau: „many“] sehen einen oder mehrere 0,5% Zinsanhebungen als notwendig an

      Und die Überraschung [claro, nicht nur, weil sie nach wie vor existieren, sondern weil sie in Sachen US-Immobilienmarkt als „nukleare Option“ gelten]:
      – die Fed überlegt, nicht nur weniger Treasuries zu kaufen, sondern auch besagte Mortgage Backed Securities direkt und in erheblichem Umfang zu verkaufen

      https://finanzmarktwelt.de/fed-fomc-protokoll-4-231107/

      • @Thanatos

        Die Nachricht hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

        Es wird spannend, wie eine Regierung in Washington (30 Billionen Schulden, senkrecht ansteigend), eine ebenso überschuldete Privatwirtschaft und überschuldete Privathaushalte mit so ansteigenden Zinsen umgehen werden.

        Ach so, ich vergaß: für die Zinszahlungen werden wieder neue Kredite aufgenommen, die dann wieder in „Wert“-Papiere verbrieft und von der FED gekauft werden.
        Funktioniert seit Jahren.
        Und jetzt soll der Massenaufkauf von Papierschrott auch reduziert werden ?

        Super, diese Art von Mathematik würde ich auch gerne beherrschen.

        Ich bin wirklich gespannt, wie die Aktienmärkte und die Immobilienmärkte auf deutlich ansteigende Zinsen reagieren werden.
        Und die Menschen.

        Versetzen wir uns gedanklich in einen US-Amerikaner:
        1.) Die Rente basiert auf Fonds (wenn die Zinsen steigen, müssten die Aktienkurse sinken) , also sinkt der Wert der Geldanlagen und die zu erwartenden Rente.
        2.) Bei steigenden Zinsen ist es vielleicht auch mit der Immobilienblase vorbei, also sinkt auch der Wert des Häuschens (die 80% Hypothek bleibt).
        3.) Das real verfügbare Einkommen sinkt um 15 % pro Jahr aufgrund der Inflation.
        4.) Ist der Job noch sicher, wenn die schuldenbasierte Bubble-Economy den Rückwärtsgang einlegt ?

        In der Welt, in der meine Art von Mathematik herrscht, sieht das nicht so gut aus.

        Es wird spannend.

        • @Pumuckl

          Jetzt bin ich mir endlich sicher, dass Christine Lagarde hier mitliest. Das hatte sie alles so sehr aufgeregt, dass sie sich im vertraulichen Kreis sogar zu dem Ausruf „Ich glaub, ich krieg die Krätze!“ hinreißen ließ – um dann doch ’nur‘ mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Gute Besserung an dieser Stelle!
          https://www.thenationalnews.com/world/europe/2022/04/07/european-central-bank-chief-christine-lagarde-has-coronavirus/

          Claro, diese Schmierenkomödie ist eben dem bekannten ausweglosen Dilemma geschuldet: Entweder, es wird noch mehr Zeit erkauft [die bekannten Risiken inklusive] oder aber der ökonomische Karren wird gleich gegen die Wand gefahren. Ein Dilemma, aus dem es keine geordnete Exit-Strategie mehr gibt.

          Der Goldreporter hat diese Kalamität bereits 2011 beschrieben. Wir erinnern uns – die Eurokrise.
          https://www.goldreporter.de/zweiter-akt-im-europaischen-zins-dilemma-video/news/6867/

          Der systemimmanente Wachstumszwang konnte spätestens seit den frühen 70ern nur noch über schuldenvermittelte Stimuli dem staunenden Publikum als „Konjunktur“ verkauft werden. Zum Wachstum verdammt, und daher als Bettvorleger gelandet

          • @Thanatos
            Ja, auch Sie haben das hier schon mehrfach klar beschrieben (die Wahl zwischen Scylla und Charybdis).
            Es wächst „da draußen“ aber nicht die Erkenntnis.
            Es wächst nur die Fallhöhe.

            Ihrex Pumuckel*ixinef34a (Stand 07.04.2022, 18.52 Uhr)

        • @Liebe Pumuckl [richtig gegendert?]

          Meine Antwort ist bereits in der Pipeline [hoffentlich nicht Nord Stream 2!].

          • @Thanatos
            Lieber Thanatos !
            Da zwischen dem Absenden und dem Erscheinen eines Posts hier im Forum immer etwas Zeit liegt, haben Sie ein wahrhaftiges Problem angesprochen.

            Ich weiß ja selbst nicht, welchem der gut 100 Geschlechter ich mich in 10 Minuten zugehörig fühle.

            Lassen Sie uns deshalb sicherheitshalber auf Lieb??? Pumuckl??? einigen.
            Ihr Pumuckl*erich

            Zzzzzixxx…
            Sorry, es hat gerade wieder geswicht
            Ihre Pumuckl*esse

            Früher war es einfacher.
            Morgens und abends unter der Dusche immer dasselbe.

      • @Thanatos

        Offen gesagt:

        die derzeitige „Aufgeregtheit“ der (Finanz-)Welt zu den
        [ „schockierenden“, Anm.d.Red. ] Ankündigungen der Leitzins-
        Anhebungen durch die FED ist – vorsichtig formuliert – mehr
        als lächerlich. ( Punkt ).
        Warum hebt sie die Zinsen nicht gleich auf das Inflations-Niveau
        von 7,5% an?
        [ Hat die russische Zentralbank nicht Anfang März die Leitzinsen
        von 9,5% auf 20% angehoben? Warum schafft das die FED nicht?
        (wir zwei BEIDEN wissen natürlich, warum ), Anm.d.Finanz-Red.
        ]

        Ob die FED die Zinsen um 0,25 % oder 0,50 % anhebt, ist doch
        bedeutungslos. Solche kleinen Maßnahmen sind völlig unbedeutend
        im Kampf gegen eine Inflation von über 7,5 %.

        Mit jedem zaghaften „Tippelschritt“ einer weiteren Zinserhöhung
        besteht die Gefahr, daß die Börsen einbrechen und die „Wallstreet-
        Banken-Kumpel“ um Hilfe rufen, sobald das nun beschworene
        „QT-Programm“ ( „Quantitative Teasing“, also herunterschalten der
        Geld-Druckmaschinen), die Wallstreet vom $–Zapfhahn abschneidet.

        Für mich besteht kein Zweifel: die Zentralbanken werden bald
        wieder zum Gelddrucken zurückkehren, denn das ist der bevorzugte
        Weg des Establishments. COVID und der Ukraine-Krieg haben den
        Zentralbanken den perfekten Vorwand geliefert, um im großen Stil
        Geld zu drucken.

        Die zwangsläufigen Auswirkungen der Leitzins-Anhebungen
        auf den „Schuldendienst“ der USA haben wir schon diskutiert:
        bereits bei einem Leitzins von 2% liegen die Schuldzins-Zahlungen
        höher als der neue Verteidigungs-Etat von $813 Milliarden Dollar im
        Jahr 2022.

        Mein Blick auf den FED-Schuldenstand („Balance Sheet“):

        – seit 2020 um 5 Billionen US-Dollar nach oben geschossen,
        – letzter Stand bei knapp 9 Billionen Dollar

        https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/bst_recenttrends.htm

        Kritische Anmerkung: wenn die FED aufhört, US-Staatsanleihen
        zu kaufen, um die US-Schulden zu „monetarisieren“,
        WER kauft dann?
        Mit dem Diebstahl Einfrieren der russischen
        $-Währungsreserven durch die USA sinkt die Bereitschaft anderer
        Länder, in den US-Dollar zu investieren:
        Vorsicht‘ heißt ab jetzt – vor allem in China – die Oma
        der Porzellankiste“
        .

        ٩(˘◡˘)۶ ✌

        • @Klapperschlange

          Ich bin in dieser Causa ganz bei Dir, wie auch sonst, ich kann gar nicht anders – wie machst Du das bloß?

          Heute haben die verbeamteten Statistiker vom zuständigen Bundesamt mal wieder Erbauliches veröffentlicht: Die Corona-Krise hat dem deutschen Staat im vergangenen Jahr ein massives Defizit beschert. Leider Gottes ergab sich ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 133,2 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 hatte das Finanzierungsdefizit 189,2 Milliarden Euro betragen, während im Vorkrisenjahr 2019 ein Überschuss von 45,2 Milliarden Euro verbucht worden war.

          https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/04/PD22_155_711.html

          Eine steigende Zinslast würde ganz schnell wieder zu jährlichen Zinsausgaben von über 40 Milliarden Euro führen – wie noch vor wenigen Jahren [z.B. 2008]. Das kann von staatlicher Seite wirklich keiner wollen, der Sparerzins ist da quasi eine nachrangige Forderung.

          Eine etwas andere Akzentuierung erlaube ich mir in der Beschreibung der immer wieder fast schon hysterischen Reaktionen der ‚Marktteilnehmer‘ auf die Zinserhöhungsgerüchte. Denn sie zeigen, wie abhängig die verschiedenen volkswirtschaftlichen Sektoren und die erst recht Finanzindustrie vom geldpolitischen Füllhorn sind.

          Zum Wachstum verdammt, und daher als Bettvorleger gelandet – die schöne Marktwirtschaft als „Illusion“ [Marc Friedrich]. Ohne Stimuli ist eben Schicht im Schacht.
          Oder, um mit @Krösus zu sprechen: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.

        • @Thanatod
          Will sagen, der chinesische Drachen war schon da und meinte, das Gold ist alles seins, und er mochte davon nichts hergeben.. Am Ende wurde der Drachen getötet. Die Gnome von Zürich konnten, wie Du siehst, nichts verrichten und mußten einen Meisterdieb – We need a burglar! – anheuern. Hat Tolkien etwa die tatsächliche Historie vorweg genommen?

          • @Thanatos
            Ich sehe erst jetzt, daß ich Deinen Namen verunstaltet habe. Tut mir leid, war unabsichtlich passiert, D & S liegen nebeneinander auf der Tastatur. Ich bitte den GR innig darum, den Orwell zu machen, meinen unschönen Fauxpas zu korrigieren und diesen Post hier zu löschen. Asche auf mein Haupt.

            6079 Smith W.
            Korrektur-Abteilung im Wahrheits-Ministerium

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  3. https://www.msn.com/de-de/lifestyle/men/akte-der-schande-greta-thunberg-kocht-vor-wut/ar-AAVREqH?ocid=msedgdhp&pc=U531&cvid=3edb54f3b157453eba61030d7bbd6647
    Es gibt mehr als nur eine Art von Kindes-Mißbrauch.
    https://www.dailymotion.com/video/x2r0k8l
    Nach diesem hier versteht Ihr alle, was ich meine. Warum stelle ich sowas hier ein? Weil ich sonst auch Herrn Tenhagen alle seine Märchen glauben könnte. Ich verlasse mich lieber auf mich selbst und meine eigenen Lebens-Erfahrungen, Irrtümer inklusive. Gott behüte dieses Kind vor den schlechten Menschen in seiner Umgebung!
    Ich wollte nie ein Goldbug sein (Frei nach Peter Maffay)
    https://www.youtube.com/watch?v=bvRH6ZDBUNw

    Ich wollte nie ein Goldbug sein, hab‘ immer mich zur Wehr gesetzt.
    Ich kaufte Fonds und Aktien ein, hab oft auf’s falsche Pferd gesetzt.
    Irgendwo tief in mir war ich ein Rind geblieben.
    erst dann, als zu denken ich begann,
    wußt‘ ich, es ist noch nicht zu spät,
    zu spät, zu spät.

    Unten auf dem Bärengrund, wo Dividende ewig schweigt,
    kann ich noch mein Erspartes seh’n, hab 30.000 Mark vergeigt.
    Damals beim AWD war all mein Geld geblieben.
    erst dann, als mit Goldkauf ich begann,
    wußt‘ ich, es ist noch nicht zu spät,
    zu spät, zu spät.

    Ich gleite durch die Zinslos-Zeit und warte auf das Morgenlicht.
    Dann zähl ich meine Kilobarr’n, an Silber es mir nicht gebricht.
    Irgendwie ist die Welt um mich stockblind geblieben.
    erst dann, wenn man’s nicht mehr kaufen kann,
    weiß ich, es ist für sie zu spät,
    zu spät, zu spät.

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