Samstag,02.Juli 2022
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Barclays: Gold könnte um 20 Prozent steigen

Gold, Goldpreis, Bulle (Foto: Goldreporter)
Ein 20-prozentiger Anstieg bei Gold entspräche einem Goldpreis von 2.016 US-Dollar und damit einem neuen Allzeithoch (Foto: Goldreporter).

Das aktuelle fiskalische und geldpolitische Umfeld bildet aus der Sicht des Barclays-Analysten Gerald Moser bis mindestens 2023 ein günstiges Umfeld für Gold.

Gold-Prognose

„Ich wäre nicht verwundert, den Goldpreis innerhalb der kommenden zwölf Monate um weitere zehn bis 20 Prozent steigen zu sehen“, sagt Gerald Moser, Chief Market Strategist bei Barclays Bank gegenüber Arabian Business. Er befürchtet aber, dass der Edelmetall- beziehungsweise Schmuck-Handel weiter vor Herausforderungen im Zuge der Corona-Pandemie steht, insbesondere im arabischen Raum.

Goldnachfrage gedämpft

So brach das Schmuckgeschäft in den Vereinigten Arabischen Emiraten laut World Gold Council im zweiten Quartal 2021 gegenüber Vorjahr um 86 Prozent ein auf nur noch 1,9 Tonnen. Dazu beigetragen hätten vor allem die Restriktionen im Zusammenhang mit der Pandemie.

Gerald Moser rechnet erst mit einer Erholung der Goldnachfrage in diesem Wirtschaftsraum, wenn geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Ausbreitung ihre Wirkung zeigten. „Das könnte sich saisonal bedingt etwas ändern. Wir müssen auch an die Hochzeiten denken, die verschoben wurden. Und an die Tatsache, dass es für die Menschen schwierig sein wird, sich um Weihnachten herum in großen Familienzusammenkünften zu treffen“, so der Barclays-Analyst. Er rechnet aber erst für die zweite Jahreshälfte mit einer nennenswerten Einzelhandels-Nachfrage.

Höhere Schulden stützen Gold

Das Umfeld sieht Moser aber weiterhin günstig für die Goldpreis-Entwicklung. „Ich denke, da das Defizit während der Covid-Krise so stark angestiegen ist, haben wir fast überall fiskalische Anreize gesehen. Und das heißt, dass der Schuldenstand fast überall auf der Welt um 20 Prozentpunkte gestiegen ist. Das wiederum bedeutet, dass die Zinssätze für eine lange Zeit niedrig bleiben werden. Die Fed spricht von mindestens bis 2023. Und das ist es ein sehr gutes Umfeld für Gold.“

Was bedeutet ein möglicher Goldpreis-Anstieg um 20 Prozent? Ausgehend vom aktuellen Niveau von knapp 1.800 US-Dollar entspräche dies einem Kursgewinn von 360 US-Dollar auf 2.160 US-Dollar und damit einem neuen Allzeithoch.

Goldreporter

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15 Kommentare

      • @Christof777

        Alternativ könnte man natürlich auch pro Monat 5 Wochen „Knast“ ansetzen;
        dann wären auch die vielen Obdachlosen weg von der Straße.

        Bei uns in „D“ ist die Impfpflicht nun auch beschlossene Sache:

        was droht den Impfverweigerern hierzulande?

        Geldstrafe (=Corona-Soli)?
        Gefängnis ? (sind im Winter gut geheizt, „Vollpension inkl.)
        Sozialdienste (Hilfe in Pflegeheimen)?
        ? ! ?

  1. Pünktlich der Hammer beim Gold.
    von über 1800 runter auf 1775.
    Natürlich keine Manipulation, das ist das Marktumfeld und die Charttechnik.
    Es gibt so etwas wie Scalarwellen. Da verabreden sich weltweit alle Hausfrauen pünktlich um 17:30 ihre Goldringe zu verkaufen.

  2. Wirtschaft und Omikron

    In einem seltenen Anfall von Wahrheit hat die ARD heute (Dienstag) bei Börse vor 8 mal die Wahrheit erzählt:
    Der CEO von Moderna erwartet eine massiv geringere Wirksamkeit der Impfstoffe.
    Und erhebliche Probleme und Zeitaufwand bei der Anpassung der Impfstoffe.

    https://www.youtube.com/watch?v=G0SoLsAv0mk

    Sogar Fratscher hat gestern von 6 sehr problematischen Monaten für die deutsche Wirtschaft gesprochen.

    Das kann ja heiter werden.
    Gold wird es sicher nicht schaden.

  3. Welche großen „Boullion-Banken“ haben den
    Gold-Flash-Crash ausgenutzt, um sich zum Termin 1.12.2021 ordentlich
    physisches Gold ( ? ) zum Kurs von $1782,3 ausliefern zu lassen?

    (siehe Spalte rechts, „STOPPED“, 1 Kontrakt = 100 Unzen)

    – Goldmänner (aus Sachsen), 1810 Kontrakte = 181.000 Unzen
    – Bank of America (Bofa), 1056 Kontrakte = 105.600 Unzele
    – JP.Morgan (
    der schon wieder), 3527 Kontrakte = 352.700 oz
    – Barclay, 754 Kontrakte = 75.400 gelbes Metall
    – Citigroup, 920 Gold Future Contracts = 92.000 Unzen

    Am meisten verkauft („ISSUED“) hat
    – MACQUARIE Futures, 4063 Kontrakte = 406.300 Unzen (Papiergold ?)
    – JP. Morgan, 1764 Kontrakte = 176.400 Goldtaler
    – Morgan Stanley, 666 Kontrakte = 66.600 oz

    Anm.: diese bekannten Namen haben natürlich keine physische Ware gehandelt,
    sondern verkaufen/kaufen untereinander – quasi im Kreisverkehr – Papier-
    Goldfetzen (Gold-Anspruch-Scheine), um den Goldpreis zu manipulieren
    i.A. der US-Notenbank zu „kontrollieren“ . . .

    Quelle: Jesse‘s Café Américain,
    , (siehe hier:)

    ٩(˘◡˘)۶ ✌

    • @Klapperschlange
      Danke für die Aufstellung :-)! Aber als der Objektivität verpflichteter Goldreporter sollten Sie schon Ihre persönliche Meinung deutlicher von den Daten trennen. Oder sie zumindest begründen. Ist mir zu sehr ein ein KURZSCHLUSS ;-)!!
      Und niemals vergessen: Die allererste Motivation von Banken ist es immer, aus derlei Vorgängen PROFIT zu schlagen!! Ist nur leider ein bisschen profaner als Ihre bösen Buben ;-).
      (Da können die sich verschwören wie sie wollen, das Profitprinzip toppt alles!!).

        • @klapperschlange
          Leider ist es so. Der Herr faselt wirres Zeug.
          Wenn es wenigstens eine Paranoia wäre, doch ich fürchte schlimmeres, da eine gewisse Stereotypie in Erscheinung tritt.

          • @Maruti

            „Tatsächlich“ ist es so; ich kann seinen Worten keinen Sinn und
            konstruktiven Inhalt entnehmen.

            Vom „Troll-haften“ Intellekt und Berliner Dialekt her könnte der Herr
            tatsächlich ein Duplikat von @Falco, dem frustrierten Kreuzberger
            Taxifahrer,- oder sein unterbezahlter Bruder ✌(༼•!•༽)✌sein.

            Dabei müßten wir uns doch darüber im Klaren sein, daß dieser
            Corona-Winter wirklich hart wird, siehe hier.
            \ (•◡•) /

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