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China wieder stärker im US-Dollar investiert

USA China

Die USA und China sind wirtschaftlich eng mit einander verbunden (Bild: Freshidea – Fotolia.com).

Chinesische Investoren haben im Dezember 22,8 Milliarden US-Dollar mehr in US-Staatsanleihen geparkt als einen Monat zuvor. Japan gehörte zu den größten Verkäufern.

Die Auslandsverschuldung der USA ist im Dezember leicht zurückgegangen. Laut dem aktuellen Bericht des US-Finanzministeriums hielten ausländische Investoren per 31.12.2017 US-Staatsanleihen im Wert von 6.310,3 Milliarden US-Dollar. Das waren 22,8 Milliarden US-Dollar oder 0,36 Prozent weniger als im Vormonat.

Der größte Dollar-Investor China hat sein Engagement nach einem deutlichen Rückgang im November wieder aufgestockt. Chinesische Investoren hielten US-Staatspapiere im Volumen von 1.184,9 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 0,7 Prozent oder 8,3 Milliarden US-Dollar.

Deutlich weniger Geld hat Japan in US-Schuldscheine investiert – der zweitgrößte Gläubiger des USA. Deren Investment fiel um 2 Prozent oder 22,6 Milliarden US-Dollar. Japanische Investoren haben den fünften Monat in Folge Geld aus US-Papieren abgezogen.

Zu den größten Käufern im Dezember gehörte dagegen Großbritannien. 12,5 Milliarden US-Dollar mehr wurden gegenüber Vormonat in US-Staatsanleihen geparkt. Die Summe: Vergleichsweise bescheidene 250 Millionen US-Dollar.

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Eingetragen von am 16. Feb. 2018. gespeichert unter Banken, Marktdaten, News, US-Dollar. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

51 Kommentare für “China wieder stärker im US-Dollar investiert”

  1. Die Chinesen sind Weltmeister im Ablenken. US$ 22,8 Mrd. sind peanuts, aber eine Meldung „wert“ – wie man sieht.

  2. Wenn man mal ehrlich ist, dann muss man feststellen, das EM nicht wirklich gut läuft. Bei den Aktien läuft alles wieder wie vor der kleinen Korrektur, trotz aller Warnungen.

    Silber geht gar nicht.

    Man braucht schon viel Geduld und ein bisschen Fanatismus um weiterhin an EM festzuhalten. Selbst die Kryptos ziehen wieder an.

    • @Stillhalter
      Das ist nicht richtig.Sie vergleichen Äpfel mit Birnen.
      Jede Rendite,jeder Zins oder jede Dividende ist ein Äquivalent des Risikos dier Anlage.Je niedriger das Risiko,desto niedriger,oftmals sogar invertiert,die Rendite.
      Gold ist eine der sichersten Anlagen.Deshalb gibt es bei Gold weder Dividende noch Zins.
      Der schweizer Franken,der gilt beim Fiat Money als sehr sicher. Man muss daher bei einer Franken Anlage etwas dazubezahlen, den Negativzins.
      Man kann ja in türkischen Lira anlegen,die laufen wirklich gut,es gibt satte Zinsen.Oder in Rubel oder Venezuela,die zahlen auch fette Zinsen.
      Die Immobilien,das Betongold,da bekommt man zwar etwas Zins,den Mietzins,aber unterm Strich,nach Abzug des Erhalts und der Wertminderung bleibt oftmals nichts oder sogar Verlust.
      Eine Aktie ist ein Risikoasset.Warum ?
      Weil,wenn eine Firma kein Geld braucht,emmitiert diese auch keine Aktien und zahlt schon gar nicht Dividende.
      Und wenn,könnte sie ja auch zur Bank gehen.Nur,dort muss sie Risikozinsen bezahlen.Bei Aktien nicht,höchstens Dividende,doch die muss die Firma auch gar nicht bezahlen.Weshalb bezahlt nun eine Firma Dividende ?
      Sicher nicht,wegen des sozialen Gewissens,sondern um mehr Aktionäre anzulocken,welche Geld leihen,das man dringend benötigt.
      Gold und Aktien,das ist so unterschiedlich wie Wein und Wasser.
      Gold ist eine Waffe.Was diese wert sein kann,merkt man erst,wenn man sie braucht.
      Wie sagte mal einer: Der Preis ist das was man bezahlt,der Wert ist das was man herausbekommt wenn man es braucht.
      Nun,keiner muss Gold halten,man kann es ja jederzeit einfach verkaufen und auf Aktien und Kryptos setzen oder auf besagte türkische Lira.Je nach Gusto.

      • @Taipan

        Es ist vielleicht etwas ungeschickt von mir formuliert. Ich verstehe es einfach nicht, warum in die vollkommen überzogenen Aktienmarkt investiert bzw. Fiat hineingesteckt wird. Im Grunde genommen ist es ja noch viel schlimmer. Ein
        Grossteil des investierten Kapitals ist ja Kredit.

        Ich werde meine Position in EM nicht auflösen, weil ich kein Aktien um ca. 90 Prozent überbewertet halte und Fiat Geld brauche ich auch nicht.

        • @stillhalter
          wenn man meint genug (was ist schon genug ?) EM zu haben,kann man ja in Aktien, Anleihen oder Token (Jetons etc) „investieren“,besser gesagt damit spielen.
          Mir ist das jedoch zu stressig,da verjuble ich die Kohle lieber oder kaufe mir dann doch wieder etwas Gold,wenn es günstig ist.
          Ich meine,man kann das Geld für Aktien oder Token ja auch liegen lassen.Wird zwar weniger,aber dafür hat man keinen Frust oder Stress.denn Schliesslich wird das Auto ja auch weniger und wenn man Pech hat,die Frau auch.
          (Im Allgemeinen aber werden die Frauen aber mit dem Alter ohnedies mehr).
          Deshalb keine Bange.
          apropos Alter: Seien Sie versichert,im Alter brauchen Sie weniger zum Leben,auch die Ansprüche werden geringer und so mancher kauft sich nicht mal mehr eine Langspielplatte.
          also,von wegen,Altersvorsorge.Das ist nur ein Modewort für die Anlageberater und Banken.
          Fürs Alter reicht die Rente,welche man einbezahlt hat (Irgendwas bekommt man sicher), Bargeld und Gold.
          alles andere ist unnützer Ballast und ein Klotz am Bein. (Immobilie zB).
          Bezahlen Sie die Miete und wenn es dort nicht mehr passt,Tür zu und weg und tschüss.Sollen sich mit der kaputten Heizung,undichten Fenstern und Schimmel an der Wand und Bauauflagen andere herumärgern.

        • @Stillhalter

          Du vestehst nicht, dass die Gier das Hirn frisst. Ich verstehe es auch nicht, jedenfalls nicht für mich und dennoch ist es eine Tatsache. Die derzeitige Situation ähnelt jener kurz vor dem sogenannten schwarzen Freitag 1929.

          ……….

          Der schwarze Freitag 1929 ein Rückblick

          Infolge der verheerenden Inflation von 1923 gelang den Regierungen der westlichen Industrieländer, mit drastischen Sparmaßnahmen (um den Preis eines Abwürgens der »Inflationskonjunktur, mit Währungsreformen (um den Preis der endgültigen Vernichtung großer Vermögensmassen) und mit einer teilweisen Rückkehr zum Goldstandard (um den Preis einer eingeschränkten Handlungsfähigkeit des Kreditsystems) die Inflation erst einmal zurückzudrängen. Allgemein war das Ziel die Rückkehr zum Goldstandard und damit vermeintlich zur Vorkriegsnormalität«. Hatten die USA dieses Ziel schon 1919 erreicht, so folgte Großbritannien 1925.
          Deutschland führte 1924 zunächst die sogenannte Rentenmark als neue Währungseinheit ein, die durch Anleihen auf Grund und Boden »gedeckt« und gegenüber der alten Mark im Maßstab 1:1 Billion
          verrechnet wurde, um anschließend zu einem eingeschränkten »Golddevisenstandard« überzugehen.

          Diese teuer bezahlte Stabilisierung konnte aber nur für wenige Jahre vortäuschen, daß die Krise gestoppt wäre. Tatsächlich lief diese vermeintliche Normalisierung darauf hinaus, daß sich die Staaten
          bei ihren Bürgern als Gläubigern gewaltsam entschuldeten und damit einen gewaltigen Verarmungsschub auslösten.

          Die Stabilisierung erschien allerdings als das Ende der Krise und die allgemeine Stimmung beruhigte sich und machte einem verhaltenenem Optimismus Platz. Ging es z.B. nach der nationalen Stimmung in den USA, so entstand ein Bild großen, andauernden und verdienten Wohlstands, wie es US Präsident Coolidge so bewundernswert dargestellt hatte. Unterstützt wurde es durch die Vision einer neuen Welt der Industrie und Technologie, beherrscht von der Automobilindustrie mit ihren immer noch bewunderten Montagebändern und, vor allem, von der neuen Kommunikationswelt
          des Radios.

          Im Zusammenhang mit dieser Stimmung und durch sie unterstützt, gab es
          die sich selbst stärkende Kraft des Spekulationsbooms. Wie das Land in Florida, zogen die steigenden Aktienpreise die Käufer an, die kauften und dadurch die Preise noch höher trieben Diese Tendenz wurde Ende der zwanziger Jahre durch zahlreiche Aktienkünstler verstärkt, die den
          Prozeß umfassend begriffen hatten und die sich zusammentaten, um den Preis für eine bestimmte Aktie hochzutreiben, und durch gemeinsames Kaufen und Verkaufen die Aufmerksamkeit auf diese
          Aktie lenkten. Hatten sie auf diese Weise das Interesse von Unschuldigen, Gierigen und Leichtgläubigen geweckt, verkauften sie ihre Aktien zu dem beträchtlich höheren Preis. Das war der Spekulationspool«

          Um diesen Spekulationspool sammelte sich ein wachsendes Heer von Kleinspekulanten, ganz ähnlich wie in Deutschland vor dem Gründerkrach 1873, nur in weitaus größerer Zahl. Zwar konnte
          selbst in den USA nach wie vor nur ein Teil der Bevölkerung auf Erspartes zurückgreifen; aber das genügte, um eine allgemeine spekulative Mentalität zu erzeugen und das Zocken an der Börse zum
          »Volkssport« zu machen, zumal es möglich war, daran bei mangelnder eigener Liquidität mit Hilfe von Krediten teilzunehmen. Ein damaliger Börsenhändler berichtete kopfschüttelnd: »Ich habe erlebt,
          wie Schuhputzer Aktien im Wert von 50 000 Dollar mit nur 500 Dollar in bar kauften. Alles wurde auf gut Glück gekauft. Als die spekulative Hybris ihren Gipfel erreichte, soll der berühmte Börsenhai Jesse Livermore (der sich standesgemäß einige Jahre später auf der Toilette eine Kugel in den Kopf jagte) einem Neuling gesagt haben: »Junger Mann, was
          nützen einem 10 Millionen, wenn man nicht das wirklich große Geld kriegt?«

          Aber die spekulative Welle war nur ein Anzeichen dafür, daß in Wirklichkeit die realen Großinvestitionen in die unausgereiften Strukturen der Zweiten industriellen Revolution ausblieben und das
          Geldkapital statt dessen in die Finanzmärkte drängte. Statt eines gesamtgesellschaftlichen Investitionsbooms in Maschinen, Fließbänder, Fabriken usw. wurde kurzerhand die imaginäre Zukunft
          selber direkt auf den Aktienmärkten kapitalisiert. Natürlich platzte diese Blase des »fiktiven Kapitals « ebenso wie 1873 – nur der Knall war lauter und die Folgen verheerender. Der berühmte »Schwarze Freitag« am 24. Oktober 1929 (in Wirklichkeit war das in den USA ein Donnerstag,
          wegen der Zeitverschiebung jedoch in Europa schon der Freitag) sah den Zusammenbruch der New Yorker Börse. Es war der bis heute größte Crash in der Geschichte.

          Plötzlich blieb der Ticker zurück. Die Preise fielen stärker und schneller, und der Ticker hinkte hoffnungslos nach. Etwa um elf Uhr hatte sich der Markt in ein wildes Gebalge verwandelt. Um elf Uhr dreißig war der Markt von blinder, hoffnungsloser Angst erfüllt. Die Panik war da. Draußen
          auf der Straße hörte man wildes Geschrei. Eine Menschenmenge sammelte sich an. Polizeikommissar Grover Whalen beorderte eine Polizeiabordnung in die Wall Street, um die Ruhe zu erhalten.
          Viele Leute kamen und warteten, doch offensichtlich wußte niemand worauf. Ein Arbeiter erschien auf dem Dach eines hohen Gebäudes. Er sollte dort einige Reparaturen vornehmen. Die Menge
          glaubte, er wolle Selbstmord begehen, und wartete ungeduldig darauf, daß er endlich springen würde. Aktien wurden um ein Butterbrot verkauft Eine Selbstmordwelle hing in der Luft. Es hieß, elf sehr bekannte Spekulanten hätten sich schon umgebracht. Für viel zu viele Beobachter
          bedeutete dies, daß sie erledigt waren und daß ihr kurzer Traum vom Reichtum verblaßt war, zusammen mit der Villa, den Autos, den Pelzen, den Juwelen und dem guten Ruf. Es war acht und
          eine halbe Minute nach sieben Uhr abends, als der Ticker endlich aufhörte, das Unglück des Tages
          weiterzuverbreiten.

          Zuerst dachte man noch, die Panik sei bloß eine vorübergehende »Korrektur« der überschäumenden Kursphantasie und danach werde es wieder nach oben gehen. Als aber die Kurse in den folgenden
          Wochen und Monaten immer dramatischer verfielen, wurde klar, daß der Zusammenbruch ein nachhaltiger war und es nichts mehr zu retten gab. Der Spekulationswelle folgte eine beispiellose
          Selbstmordwelle, die jahrelang anhielt. Der aus dem Fenster springende ruinierte Spekulant wurde zu einer Art mythischer Figur im Bewußtsein der Zeitzeugen und der Nachwelt:

          Die einst von Adam Smith als segensreich gepriesene »unsichtbare Hand« des Marktes schlug wie ein außer Kontrolle geratener Roboter das gesellschaftliche Leben kurz und klein. Denn der Ruin
          der Spekulanten nach dem »Schwarzen Freitag« war nur der Auftakt zur bislang größten Depression der kapitalistischen Geschichte. Die vom Crash schwer getroffenen US-Banken mußten reihenweise ihre Geldanlagen aus dem Ausland zurückziehen, besonders natürlich aus Europa. Damit rissen die internationalen Kreditketten. Urplötzlich erwiesen sich immer mehr Kredite als »faul«, weil die Gläubiger, Sparer und Anleger um ihr Geld fürchteten und es schnellstmöglich einzutreiben
          versuchten, während umgekehrt die Schuldner ihre Kredite durch Spekulationsverluste und rasch zurückgehende reale Produktion nicht mehr bedienen konnten.

          Danach brach die Depression in Europa erst richtig los. Besonders betroffen vom Abzug ausländischer Gelder war Deutschland,
          dessen Nettoinvestitionen in den Jahren vor 1929 zu fünfzig Prozent mit ausländischen, vor allem US-amerikanischen Krediten finanziert worden waren. Insgesamt gingen die internationalen Kapitalanleihen
          um mehr als 90 Prozent zurück. Der Zusammenbruch der Spekulation und die folgende allgemeine Kreditkrise legten den wahren Zustand der kapitalistischen Weltökonomie offen. Reihenweise
          bankrottierten Industrieunternehmen oder fuhren ihre Produktion drastisch zurück. In den USA stieg die Arbeitslosenquote auf 25 Prozent, in Deutschland auf über 40 Prozent. Ähnliche
          Größenordnungen wurden überall in der industrialisierten kapitalistischen Welt erreicht. Aber auch die agrarischen und rohstoffproduzierenden Länder wurden durch den drastischen globalen Rückgang
          von Produktion und Kaufkraft in den Strudel der Krise gerissen. Und überall sackte das Sozialprodukt dramatisch ab; in den USA um 30 Prozent und in Deutschland um mehr als 50 Prozent.
          Diese zweite, größere Welle der Weltwirtschaftskrise nach der Inflationszeit lief in genau umgekehrter Form wie die Inflation ab, nämlich als globaler deflationärer Schock. Deflation bedeutet,
          daß die Warenpreise ebenso dramatisch sinken, wie sie in der Inflation steigen.

          Ein deflationärer Krisenprozeß erhält seinen entscheidenden Schub durch den dramatischen Verfall der Immobilien- und Aktienpreise (also die unvermeidliche Entwertung des fiktiven Spekulationskapitals).
          Mit dem dadurch bedingten Reißen der Kreditketten und anschließenden
          Bankrottwellen verfällt die gesellschaftliche Kaufkraft in immer größeren Dimensionen: Die Unternehmen bekommen keinen Kredit mehr, weil die Banken auf riesigen faulen Krediten sitzen und keine neuen Risiken eingehen können; die steil ansteigende Arbeitslosigkeit läßt die konsumtive Massenkaufkraft ebenfalls rasch verfallen; die Einnahmen des Staates aus regulären Steuern gehen
          mit derselben Geschwindigkeit zurück. Kurz: es herrscht allgemeiner Geldmangel, was dazu führt,daß nach den Aktien- und Immobilienpreisen auch die Warenpreise immer schneller absinken……usw. usw. usw.

          • Hallo Krösus
            aus welcher Quelle ist diese Beschreibung?
            Wenn man die Jahreszahlen tauscht … wirklich beängstigend.
            Sehr gut!

            • @Freier Denker

              Keine Rot-Front-Propaganda, sondern nackte historische Realität höchts polemisch und höchst kompetent, hier beschrieben.

              http://www.exit-online.org/pdf/schwarzbuch.pdf

              Wer das liest hat eine Chance zu begreifen, warum diese Welt so ist wie Sie ist.

              • @Freier Denker kleine weitere Kostprobe

                Marktwirtschaft macht arm

                Daß der Kapitalismus einige wenige reich, die Masse
                aber bettelarm macht, das ist eine historische
                Grunderfahrung. Der großen Mehrzahl der Menschheit
                ist es sowohl in der kapitalistischen Frühgeschichte seit dem 16. Jahrhundert als auch in dem Vierteljahrtausend von 1750 bis heute in nahezu jeder Hinsicht schlechter gegangen als im 14. und 15. Jahrhundert. Alle, die heute von der »Alterna-
                tivlosigkeit« der Marktwirtschaft sprechen (und da
                s ist nach dem Untergang des Staatssozialismus
                auch ein Großteil der Linken), gehören zur winzig
                en und immer weiter schrumpfenden historischen
                Minderheit der (relativen) Gewinner und zu den zynischen Rechtfertigungsideologen einer ebenso
                absurden wie antihumanen Gesellschaftsform.

                Und dieser Zynismus wird inzwischen gar nicht mehr groß
                bemäntelt. Die Damen und Herren
                Realisten »stehen dazu«. Sie sind sozial und historisch zu Auti
                sten geworden, die keine andere Realität mehr an sich heranlassen als ihre eigene. Über die Armut reden sie nur unter den axiomatischen Bedingungen der Marktwirtschaft,
                also bestenfalls im Sinne einer technokratischen Regulation.

                Aber die Geschichte kehrt zurück. Deswegen ist es nicht unnütz, die Rechnung aufzumachen, die von diesem System und seinen Apologeten noch bezahlt werden muß.
                Am Anfang war das massenhafte Elend; aber das bereits frühkapitalistisch erzeugte. In der frühmodernen Epoche vor der Industrialisierung hatte sich ganz Europa in eine Dantesche Hölle der Verelendung verwandelt, die in ihrer Dichte und Ausdehnung historisch beispiellos war und nur mit den Zuständen im heutigen Afrika (ebenfalls einem Schreckensprodukt des Kapitalismus) vergleichbar ist. ……………………..

                • @Krösus

                  ich interpretiere Kapitalismus (Kommerz) so:

                  Kapitalismus ist Vertragsfreiheit.

                  Was ist daran falsch ?

                  Die erste Frage, die immer zu stellen ist, lautet:

                  Gibt es ein Vertragsverhältnis ?

                  Heute ist alles darauf aufgebaut.

                  Kein Vertrag = keine Zahlungsverpflichtung.

                  Ohne Deine Unterschrift (höchste Willenserklärung) hast Du auch keine Zahlungsverpflichtung.

              • @Krösus
                besten Dank.. da hab ich was zu lesen…
                Ich bin auf die Lösungen der Gesellschaftskritiker nur allzu gespannt.

                • @Cristoff

                  Deine Interpretation von kapitalismus greift zu kurz. Die Freiheit Verträge zu schließen, ist lediglich ein formaljuristischer Ausdruck. Diese Freiheit gab es bereits in der Steinzeit, im Altertum, in der Antike und im Mittelalter.

                  Kapitalismus ist sehr vereinfacht dargestellt eine ganz bestimmte wirtschaftshistorische Epoche, die auf Geldzirkulation, totalitärem Markt, Nationalstaat, gewaltsamer Trennung von Produktion und Produzenten ( Einhegung, Kollektivierung ) Trennung, fortdauernder Vewertung des Werts ( aus einer Mark 2 machen ) was natürgemäß unmöglich ist, usw. usw. beruht.

                  Diese Epoche begann ca im 16 Jh hatte aber bereits im 13 Jh etliche Vorläufer, diese Epoche, so scheint es zumindest, steht heute vor eine absoluten Grenze, an der es kapitalistisch nicht mehr weiter gehen kann.

                  Das Verständnis dessen was Kapitalismus ist, lässt sich ohne weiterführende tiefergehende Analyse, Lektüre usw. usw. nicht vermitteln. Ich kann Dir wie dem freien Denker nur raten, lese das Buch. Es ist mit weitem Abstand das Beste was in den letzten 30 Jahren in deutschen Landen zwischen 2 Buchdeckel gepresst wird. Und nicht nur das, es ist auch verteufelt spannend und zutiefst polemisch geschrieben. Einmal angefangen kommt man nur schwer davon los. Dieses Buch wird Deine Sicht der Dinge verändern, da bin ich absolut sicher. Dieses Buch ist ein Phänomen.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzbuch_Kapitalismus

                  aus dem Inhalt

                  Staatskapitalismus der Sowjetunion

                  Kurz betrachtet die Geschichte der „staatskapitalistischen Sowjetunion“ als „Prototyp der staatsökonomischen ‚nachholenden Modernisierung’ im 20. Jahrhundert“. Die Sowjetunion habe seiner Ansicht nach in einer doppelten „historischen Zwangslage“ gesteckt: Konfrontiert mit der „Präsenz des kapitalistisch vorausgeeilten Westens“ habe sie keinen grundsätzlich anderen Entwicklungspfad mehr einschlagen können; vielmehr sei auch das ‚Weltbewußtsein’ bereits ein kapitalistisch geformtes gewesen.

                  Sie sei in einer von den Standards der vom zeitgenössischen Kapitalismus bestimmten Welt gezwungen gewesen, direkt auf dem Niveau des 20. Jahrhunderts einzusteigen.

                  Kurz ist daher der Meinung, dass die „Verbrechen des Kommunismus“ nichts anderes gewesen seien als „die zeitlich komprimierte Wiederholung der frühkapitalistischen Schrecken“. Der Hungertod von Millionen in den frühen 30er Jahren sei die Folge einer rigiden Industrialisierungspolitik zum gewaltsamen Aufbau von (staats)kapitalistischen Industriesystemen gewesen, mit deren Hilfe man sich mit frühkapitalistischen Methoden an die Spitze der Weltentwicklung setzen wollte.

                  Kurz konstatiert allerdings in der „sowjetischen‚ nachholenden Modernisierung’“, wie auch in der Ideologie der „Arbeiterbewegung und der Linken überhaupt“ ein bis heute „uneingelöstes Moment“: den „Traum“ von der „freien und bewussten Selbstorganisation“, der sich – wenn auch nur kurzzeitig – insbesondere im Begriff des „Sowjet“ manifestiert hätte, bevor diese zu „bloßen Attrappen“ degeneriert seien.

  3. Geduld zu haben kann man sich ‚leisten‘, wenn man jung genug ist um 20 Jahre abzuwarten zu können. Die Enkelkinder werden dem weitsichtigen „Opa“ es danken. Aber glücklicherweise gibt es ja auch Dinge im Leben die man selbst STEUERN kann.

  4. Klapperschlange

    COT-Report Stand 13.02.2018 für „Gold/Silber-Zukunfts-Wetten:“
    http://news.goldseek.com/COT/1518813152.php
    – die Anzahl „offener Gold-Kontrakte“ (Open Interest, OI) fällt um 23.576
    – die Anzahl „offener Silber-Kontrakte“ fällt um 11.414
    – die Commercials bauen ihre Wetten auf fallende Gold-/SilberpreisePreise ab; analog reduzieren die Spekulanten ihre „Long“-Positionen; siehe Tabelle oben.

    Am gestrigen Freitag erhöhte sich die Zahl der OI für Goldfutures um 5941 Kontrakte auf 538.001 Kontrakte; bei Silber-Futures um 310 auf insgesamt 200.040 Kontrakte.
    http://www.cmegroup.com/market-data/volume-open-interest/metals-volume.html

    Meine Analyse: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich der Goldpreis, oder er bleibt, wo er ist!“

    … ich frage mich immer noch, warum die Kamikaze-Piloten immer (so teure) Helme getragen haben?“

    • Klapperschlange

      Hat „jemand“ Interesse an meinem ‚fundierten Börsenbrief‘: 100 Ausgaben …nur 3,fuffzich-€.

      • @Klapperschlange

        Nehme ich (Dir zuliebe)! Brauch ich aber nicht – bin eigentlich immer VOLL informiert:
        https://www.youtube.com/watch?v=8pR7WdRiY3Y

        Übrigens – unter uns -, wir müssen uns mal ernsthaft unterhalten: Es geht um unseren geschätzten @translator:

        US-Sonderermittler Robert Mueller legt in seiner Anklageschrift erstmals Ergebnisse seiner Untersuchung zu den Vorwürfen russischer Wahlmanipulationen zugunsten des Trumpeltiers offen. Demnach gab es eine Operation „Translator“, die mit Hilfe eines „Informationskrieges“ den Wahlsieg Donalds sicherstellen sollte.

        http://www.spiegel.de/politik/ausland/robert-mueller-klagt-13-russen-an-so-arbeiteten-sie-fuer-donald-trump-a-1194021.html

        Ausgangspunkt es Projekts „Translator“ sei eine „Trollfabrik“ gewesen, die russische Propaganda bei Facebook, Twitter und Goldreporter verbreitet haben soll. Später sei diese „Organisation“ dann ganz auf die Beeinflussung der US-Wahlen angesetzt worden.

        Jetzt verstehst Du vielleicht, warum ich mir Sorgen mache und mich an Dich in Deiner Funktion als GR-Administrator wende. Wie können wir damit umgehen?

        • Klapperschlange

          @Thanatos

          Ah- jetzt sehe ich genau, auf welchem Kanal Dein allabendliches „Frequency-Channel-Hopping“ startet: ein Fensterplatz in der 1. Reihe!

          „Projekt Translator“: das sind „shocking news“. Unser 0177… ein „Maulwurf“ unter Goldbugs?

          Ich gehe der Akte/Sache nach, und bleibe am Ball!

        • @Thanatos
          Ja, ich habe mich durch Verwendung meines Namens im Forum selber geoutet und bin als Agent wertlos geworden, bin „verbrannt“. Muß jetzt in der Lubjanka (KGB-Zentrale in Moskau) erscheinen und werde wohl in den Rattenkäfig gesteckt,
          https://www.welt.de/geschichte/article143138253/Dserschinski-Erster-Tschekist-und-Stalins-Henker.html
          Wenn ich Glück habe, werde ich bloß nach Nordkorea strafversetzt. Da werde ich im Wiedervereinigungs-Ministerium die Nordis impfen, was beim gleichen Vorgang hier bei uns alles schiefgelaufen ist, und werde meinen speziellen Brandenburger Erfahrungsschatz einbringen, wie alte, rote Systemträger, Stasi-Typen usw. sich ins neue System hinein schleichen und weiterhin ober schwimmen.
          Unseren @Krösus schicken wir derweil nach Südkorea. Während im Norden der Stalinismus zusammenbricht, macht er den Südis Lust auf Karl Marx. Das ist Teil von Putins langfristiger Zersetzungs-Strategie, denn er will kein geeintes starkes Korea, das sich den Chinesen anschließt und die Balance weiter zugunsten Chinas verschiebt. Putin denkt wie ein Schachspieler viele Züge voraus. Falls es mit Donald nicht klappt, daß dieser (Steuersenkungen) die USA zerlegt, so ist schon der nächste Plan in Lauerstellung. Die Idee, daß die Laber-Emanze Oprah Winfrey Präsidentin werden soll, hat auch der Kreml ausgebrütet. Das hat dann den Effekt wie Lincolns Wahl zum Präsidenten 1861, dann werden die weißen Chauvis im Süden die Sezession erklären, die Putin natürlich auch unterstützt so wie die Möchtegern-Separatisten in Texas und Kalifornien. Deshalb auch meine Konföderiertenflagge an der Wand zu Hause. Das ist unser geheimes Erkennungszeichen.
          https://www.youtube.com/watch?v=y9rqEuWwTNA

          • @translator

            Seht, was Ihr angerichtet habt: In München streiten sich die „Entscheidungsträger“ wegen Euch wie die Kesselflicker. Der US-Sicherheitsberater spricht von unumstößlichen Beweisen, die Lawrow gekonnt als „Geschwätz“ retourniert:

            http://www.tagesspiegel.de/politik/russland-affaere-trumps-sicherheitsberater-russische-wahleinmischung-unbestreitbar/20973822.html

            Nein, wichtig ist, dass Du uns nach Deiner Enttarnung erhalten bleibst. Deine Zersetzungsarbeit ist getan, kaum einer zweifelt mehr an den blühenden Landschaften in den ukrainischen (?) Separatistengebieten.
            Und Deine Infos, die direkt aus dem Kreml stammen müssen, sind schließlich Gold wert.

            Schlage vor, Du überwinterst bei uns. Als Schläfer. Der GR gewährt Dir bestimmt den Flüchtlingsstatus.

        • @Thanatos
          Übrigens, der Plan, die Sezession Bayerns weiter voranzubringen, wurde vom Kreml fallengelassen. Es wird sich das Irlmaier-Szenario erfüllen. Mit Stoß von Putins Truppen durch die Lücke bei Fulda. Vorher muß aber noch die UdSSR wiederhergestellt werden. Ziel ist es, Bayern und Österreich kurz militärisch zu besetzen, um dort (wie einst die vielen Schnaps-Brennereien im Oderbruch, wo die Zuckerrüben produziert und verarbeitet wurden), die zahllosen Brauereien zu demontieren und nach Rußland zu verbringen. Die Bierbrauer werden (wie die deutschen Wissenschaftler nach dem WK2) zwangsverpflichtet und müssen nach Rußland mit. Und zwar auf die Krim, weil nur dort ist es warm. Schade nur, daß ein Großteil der Bundesbank-Goldbarren in New York und London verbleibt, die hätten wir bei der Gelegenheit gerne auch gleich mit eingesackt. Aber man kann nicht immer alles haben. Und überhaupt, dieses Gold werden die Amis eh bald an uns verkaufen falls sie es nicht schon getan haben, wofür wir mit unseren Papierdollars gerne bezahlen, so werden wir den Dreck wenigstens los.

        • Leute, wenn Ihr nur wüßtet, wie tief wir euch durchsetzt haben …
          Lili Marleen
          https://www.youtube.com/watch?v=gbNxqyUJx4o

          Zu der Aktienbörse kam ein großer Tor.
          Er zockte doch zu gerne,
          man warnte ihn davor.
          So wollte er gern Profite seh’n
          Bei 14.000 blieb er steh’n
          Der DAX so wunderschön,
          der DAX so wunderschön.

          Des schwarzen Schwanes Schatten sah nicht geheuer aus;
          die Goldreserven hatten,
          die machten sich nichts draus.
          Man wollte diesen Schwan nicht seh’n
          Bei siebentausend blieb er steh’n.
          Der DAX nicht mehr so schön,
          der DAX nicht mehr so schön.

          Schon ertönt die Glocke, sie bliesen Zapfenstreich;
          Des Mario Draghis Geldflut;
          Moment, sie kommt ja gleich.
          Da sagten wir auf Wiedersehn,
          bei drei-halb-tausend blieb er steh’n.
          Der DAX am Untergeh’n,
          der DAX am Untergeh’n.

          Neue Euros druckt man, nun werdet mal nicht bang;
          auf Gold und Silber spuckt man
          bei uns schon jahrelang;
          Den Banken, den wird kein Leids gescheh’n,
          wir werden uns bald wiederseh’n.
          im DAX bei hundertzehn,
          im DAX bei hundertzehn.

  5. Nur Geduld und Ausdauer ist gefragt !!!
    Die Zeit wird kommen nur nicht jetzt oder dieses Jahr liebe Goldfreunde,ja vielleicht sehen wir noch 1374-1467 usd doch dnn spätestens erwarte ich einen großen Rückfall
    Grüße an alle von der wunderschönen Insel Sri Lanka

    • Boa-Constrictor

      @ukunda

      Bisher lagen alle Deine Prognosen auf der „Verliererseite“, lieber @ukunda.

      „Laut Statistik haben 4 von 3 Leuten Probleme mit ihren Zukunfts-Prognosen.“

      “Die besten Jahre kommen doch nach 45! Das war mit Deutschland ja genauso!

      „So, könnte mir bitte jemand das Wasser reichen?“

    • Sehe ich ähnlich, jedoch sehe ich den Rückfall auf ca. 1100 USD in den nächsten Jahren. Grüße Eye

      • @eye und co
        Wieviele Hellseher gibt es eigentlich in diesem Forum ?
        Könnten Sie mir auch die Lottozahlen für Mittwoch „sehen“.?
        Übrigens, haben Sie den Zusammenhang zwischen Gold und Dollar verstanden ?
        Gold bei 1100 Dollar bedeutet einen sehr starken Dollar und einen sehr schwachen Yen, Euro und Yuan .
        Dazu der Euro unter die Parietät, dann könnte es klappen.
        Also, kaufen Sie jetzt ! Dollar, warten Sie auf die Parietät und kaufen dann Gold.
        Doch wozu, wenn Sie dann den starken Dollar haben ?
        Hmmm ?
        Alles ziemlich verzwickt, nicht ?

        • @Taipan

          Ganz genauso ist es. Auch wenn es zuweilen für die Gold-Basher zu komplex ist (nicht verstandesmäßig, sondern weil es keine plakativen Aussagen zulässt): Wir befinden uns in einem veritablen Währungskrieg.

          Die Trumpsche Agenda ist nämlich eineindeutig: Der Dollar hat gefälligst schwach und noch schwächer zu sein. Zusammen mit der ganzen Fiskalpolitik – Wachstum auf Pump – soll die Wirtschaft mit Gewalt und auf Kosten der „Nachbarn“ („Beggar-thy-Neighbour“) nach vorne gebracht werden. Und dem steht übrigens eine etwaige Zinserhöhung im März klar entgegen.

          Dollar und Gold sind bekanntlich kommunizierende Röhren. Sollte der Dollar, was nicht unwahrscheinlich ist, zum Euro auf 1,40 oder 1,50 gehen, könnten wir selbst die 1900 Dollar vom ATH wieder sehen. Übrigens verschiebt sich dadurch eine Zinswende der EZB auf die ganz ferne Zukunft.

        • Sie bereiten mir unter den vielen Nicknahmen seit vielen Jahren Freude. Machen Sie weiter so, Ich kann lachen virtuell nicht ausdrücken. vielleicht so? :)
          Ich bin noch immer beim/im Silber, nicht weil Markus Koch mittlerweile täglich von Cash und physischem Silber berichtet, sondern weil Silber einfach zwingend logisch ist. Einen schönen Abend aus Berlin.

  6. @Boa-Constrictor

    Tut mir echt leid das Sie das so sehen !!! Denn mein Konto erzählt mir etwas ganz anderes,auch bei meinen Goldkäufen liege ich nicht schlecht.
    Ausdauer und Geduld ist gefragt,Zuzwinkern

    • Boa-Constrictor

      @ukunda

      „Wenn ich dir Recht geben würde, würden wir beide falsch liegen.“

      „Alter Medizinmann“: you can say „you “to me, ok?

  7. @ukunda und @Thanatos
    https://www.youtube.com/watch?v=koXO-4j0LIc
    Das hier ist auch eine russische Verschwörung. Eben ist er in München gelandet.

  8. @Translator:Nichts gegen die schwarzen Schwäne von Leeds Castle in England die sehen toll aus und richten keinen Schaden an.Die Menschen die sich zur Zeit in München versammelt haben sind dagegen hochgradig allgemeingefährlich.

  9. Mögliches Szenario:

    2019 wird eine Digitalwährung installiert mit der man berührungslos überweisen kann von Handy zu Handy oer von Handy zu Einkaufskassa usw. Nennen wir die Währung mal „Bit-Euro“.

    EU Bürger haben die Möglichkeit bis 31. Dez. 2020 alles Barvermögen und Bankvermögen in den Bit-Euro umzutauschen. Mit einen Umtauschkurs von 1:1.
    Mit dem Nachdruck das es für Bargeld ab dem 01.01.2021 wegen der hohen Staatsschulden eine Enteignung von 50% gibt. Oder sogar per Gesetz wertlos ist.
    So ab 01.01.2021 ist alles in Bit-Euro. Das Spielchen kann beginnen…. Negativzinsen, Totalüberwachung …..

    Was haltet ihr von dieser Vorstellung …. ??

    • Ich meinte ab 01.01.2022 ist alles in Bit-Euro …..

    • @Hamster
      Das sind vielleicht die feuchten Träume von technikaffinen Kontrollfreaks. Weißt Du woran das scheitern wird? An den 30% deutschen Rentnern, die schon jetzt die Kassen blockieren, weil sie gaaaz laaangsam das GELIEBTE Kleingeld abzählen.

      • @Falco Die Rentner blockieren weil sie mit Karte zahlen wollen und die PIN.Nummer erst beim 3ten Versuch oder gar nicht stimmt.

        • @materialist
          Jahaha, das ist wohl wahr..:-). Man sollte sofort spezielle Rentner-Kassen (laaagsamer und mit kleiner Gesprächsmöglichkeit über Krankheiten) einrichten…;-).
          Grandmaster und Obelix liegen ja auch nicht falsch. Die digitale Gefahr (Shitcoin etc.) liegt auf der Hand! Die Widerstände sind aber da. Gerade wenns ums Bargeld geht. Noch. Und gerade in Deutschland.
          Auch wenn man ansonsten ALLES mit sich machen lässt.

    • Nicht 2021 oder 2025…aber ab 2030 bis 2035 kann ich mir das sehr gut vorstellen. Die meißten alten Leute (Die sog. Centzähler), die mit der digitalen Technik nicht klarkommen sind dann weg und die anderen haben sich bis dahin langsam an das Digitale, das immer mehr Einzug ins Alltagsleben halten wird, mit vollkommener Selbstverständlichkeit gewöhnt. Sehe doch heute schon über 70 Jährige mit ihrem Smartphone rummachen. Die sind tlw. digitaler als ich es bin…oO

  10. @hamster
    Nicht abwegig, man siehe nur was voriges Jahr in Indien abgelaufen ist. Das war sonnenklar ein Testlauf was da unten abgezogen wurde! Man will wissen wie die Bevölkerung und die Wirtschaft auf sowas reagiert. Interessant in diesem Zusammenhang auch die (so gut wie nicht vorhandene) Berichterstattung der WLLM (Weglasslügenmedien)!

  11. @Hamster
    Nach der Willküraktion der Euroeinführung und der entsprechenden Ablehnung dieses Geldes gibt es einen Volksaufstand.
    2022 sind doch Wahlen oder ?
    Ich kann Ihnen garantieren,dass jemand,welcher das vorschlägt an der 5% Hürde scheitert.Und in Rest-Südeuropa sowieso.Dort hat Bargeld einen sehr hohen Stellenwert beim Gigolo.
    Also,das geht nur mit einer Diktatur.Aber dann wäre mir das das geringste Problem.

    • Die Bargeldabschaffung wird kein radikaler Schritt von heute auf Morgen. Und es wird auch kein diktatorisches Verbot geben. Die Gesellschaft wird das Bargeld von ganz alleine aufgeben. Es fehlen da nur gewisse Stimuli, wie hohe Kosten bei Bargeldnutzung und/oder erhebliche Vergünstigungen bei Nichtbargeldnutzung. Man stelle sich vor, der Einkauf bei Aldi usw. kostet mit Bargeldzahlung aufgrund (irgendeinem erfundenem) Aufwand 10% mehr oder wäre mit Smartphonezahlung 10% – 15% günstiger. Da bemüht sich auch der letzte Digitalhinterwäldler um bargeldlose Zahlungstransaktionen.

      • wie du sagst, bei uns macht man das anders … am Besten und am Elegantesten ist es immer den Leuten vordergründig das zu geben was sie haben wollen (Bezahlkomfort, Rabatte, Flexibilität, Zeitersparnis, Anwendungsleichtigkeit, etc.), dann reißen denen das 90-95% freiwillig aus der Hand! Das trojanische Pferd wird in der Programmierung und im Kleingedruckten verpackt, was von den 90% keinen Interessiert und von den restliche 5-10% auch nur 2% wirklich versteht…

      • @grandmaster
        Sicher, irgendwann wird es geschehen.Vielleicht. Schau mer mal.
        Die mechanische Armbanduhr wurde auch abgeschafft. Es kam die digitale Bit Uhr.Und heute ?
        Wer etwas auf sich hält, hat wieder eine mechanische Uhr und einen analogen Plattenspieler.
        Ist doch reaktionär, oder ?

        • @Taipan

          Ich habe aufgrund gewisser Umstände einen DUAL Golden One für gerademal 150,00 Euro erwerben können. Bei ebay wird ein solches Gerät für bis zu 1000,00 Euro gehandelt. Das heißt wenn es überhaupt noch zu haben ist. Derzeit scheint der Markt wie leergefegt.

          Bin nach vielen Jahren wieder zur guten alten LP gewechselt. Eigentlich irrational, denn CD Aufnahmen kennen kein Knacken oder Knistern. Dennoch erscheint mir das Hören von Schallplatten irgendwie einen intensiveren Musikgenuss zu vermitteln.

          Schallplatten vor allem Klassiker wie z.B. Exile on Mainstreet von den Stones, Harvest von Neil Young oder Wish You Were here von Pink Floyd kosten wieder richtig Geld und in Berlin öffnet ein Schallplattenladen nach der anderen seine Pforten.

          Kurz und Gut, Analoges ist Kult.

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