Samstag,15.Juni 2024
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Das Finanzsystem hat das Ende erreicht

In einem Scheinsystem, das auf Scheinwerten aufbaut, gilt das Lügen als essentieller Bestandteil im politischen Überlebenskampf. Gold ist das einzige Geld, das im Verlauf der Geschichte überlebt hat!

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Die Welt erlebt heute das Ende eines Währungs- und Finanzsystems mit, das die Chinesen schon 1971 prognostizierten, kurz nachdem Nixon das Goldfenster geschlossen hatte.

Man denke dabei auch Worte von Mises: „Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde.“

Die Geschichte zeigt uns, dass wir jetzt den Punkt erreicht haben, ab dem es kein Zurück mehr gibt.

Geschichtsverleugnung wird von nun an nicht nur sehr teuer werden, sondern auch zur Komplettzerstörung von Anlegervermögen führen.

Politiker lügen unweigerlich

Die Geschichte lügt nie, Politiker hingegen lügen unweigerlich. In einem Scheinsystem, das auf Scheinwerten aufbaut, gilt das Lügen als essentieller Bestandteil im politischen Überlebenskampf.

Man schaue sich nur Nixons unwissende und unverantwortliche Aussagen vom 15. August 1971 an, als er die Golddeckung des Dollars, und somit die Golddeckung aller anderen Währungen, entfernte.

Im weiteren Verlauf werden wir zeigen, wie hellsichtig die chinesischen Führer mit Blick auf die Vereinigten Staaten und deren Ökonomie waren.

Nixon, Lügen, Gold, Dollar

  •  „Vorübergehende Aussetzung der Konvertierbarkeit von $ in Gold“
  • „Wirtschaftsstärke als Grundlage von Währungsstärke“
  • „Euer Dollar wird auch morgen noch so viel wert sein“

Und das sind Nixons (genannt „Tricky Dick“) Lügen:

Die Aussetzung der Dollar-Gold-Konvertibilität von 1971 ist auch 52 Jahre später noch in Kraft.

Während der Dollar seit 1971 fast 99 % verloren hat, lässt auch die „Wirtschaftsstärke“ stark nach – eine Wahrheit, die durch die Nutzung einer Fiat-Währung als Grundmaßstab überdeckt wird.

Und nun zur letzten Lüge: „Euer Dollar wird auch morgen noch so viel wert sein.“. Genau Dick, damit hast du fast ins Schwarze getroffen! Er ist heute immer noch nur 1 % dessen wert, was er damals, als das Goldfenster geschlossen wurde, wert war.

Das politische System ist ganz klar eine Farce. Man muss lügen, um gewählt zu werden, und man muss lügen, um an der Macht zu bleiben. Die leichtgläubigen Wähler erwarten genau das. Und die traurige Folge ist, dass sie immer wieder betrogen werden.

China prognostizierte die Konsequenzen schon 1971

Nachdem Nixon also das Goldfenster geschlossen hatte, waren in Chinas offiziellem Nachrichtenmedium, der People’s Daily, folgende Feststellungen zu lesen:

China, 1971, Prognose, Dollar, Gold

China sah es kommen

Aus der China Daily von August 1971:

  • „Diese unpopulären Maßnahmen zeigen, wie ernst es um die Krise der US-Wirtschaft sowie den Verfall und Niedergang des gesamten kapitalistischen Systems steht.“
  • „[Diese Maßnahmen] markierten den Zusammenbruch des kapitalistischen Geldsystems, das sich auf den US-Dollar stützt. […] Auch Nixons neue Wirtschaftspolitik wird es nicht schaffen, die USA aus ihrer finanziellen wie ökonomischen Krise zu holen.“

Die Chinesen hatten die Konsequenzen jener desaströsen US-Entscheidung, die nach chinesischer Einschätzung das westliche Währungssystem zerstören würde, ganz klar verstanden.

  • ernste Krise der US-Wirtschaft, Verfall und Niedergang des kapitalistischen Systems
  • Kennzeichen des Zusammenbruchs des kapitalistischen Systems, das sich auf den US-Dollar stützt
  • Nixons Politik kann die USA nicht aus der Finanz- und Wirtschaftskrise holen

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das offizielle Statement Chinas von der damaligen US-Administration ins Lächerliche gezogen wurde. Wie die meisten westlichen Regierungen zeigte die US-Regierung damit ihre Arroganz und ihre komplette geschichtliche Unkenntnis.

Wie Recht die Chinesen hatten.

Allerdings ist der Weg in den Untergang kein unmittelbarer; seit 50 Jahren beobachten wir den klaren „Niedergang des kapitalistischen Systems“. Es ist aber unwahrscheinlich, dass das Ende des aktuellen Systems noch weit entfernt ist.

Interessanterweise scheint es so, als ob ein kommunistisches, undemokratisches System so viel hellsichtiger ist als der sogenannte demokratische Westen. Es ist jedenfalls von Vorteil, keine Wählerstimmen kaufen zu müssen.

Irrelevant, welche Währung im Entwertungswettlauf gewinnt

Da das Währungssystem in seiner Gesamtheit implodieren wird, ist es aus meiner Sicht vollkommen irrelevant, wohin es auf kurze Sicht mit dem US-Dollar geht, solange dieser anhand von anderen Fiat-Währungen gemessen wird.

Das Dilemma ist, dass die meisten „Experten“ den Dollar Index (DXY) heranziehen, um die Stärke oder Schwäche des Dollars zu bemessen. Das ist so, als würde man immer schön die Karriereleiter nach oben klettern, um dann festzustellen, dass die Leiter am falschen Gebäude lehnt.

Es ist abwegig, den Dollar anhand seiner Komplizen (der anderen Fiat-Währungen) zu messen, denn auch sie befinden sich auf den Weg in den Untergang.

Im Dollar Index wird der Dollar zu sechs weiteren Fiat-Währungen ins Verhältnis gesetzt: Euro, Pfund, Yen, Kanadischer Dollar, Schwedische Krone und Schweizer Franken. Der chinesische Yuan glänzt hier durch Abwesenheit, obgleich China die zweitgrößte Wirtschaft der Welt ist.

Die Krux an der Sache ist aber, dass sich der Dollar ein Entwertungsrennen mit diesen sechs anderen Währungen liefert.

Seitdem Nixon 1971 das Goldfenster schloss, ist der Wert aller sieben Währungen (US-Dollar eingeschlossen) effektiv um 97 bis 99 % gefallen.

„Effektiv“ bedeutet in diesem Kontext: gemessen an „konstanter Kaufkraft“.

Und das einzige Geld, das seine Kaufkraft seit über 5.000 Jahren konstant halten konnte, ist natürlich das Gold.

Gold, Goldpreis, Abwertung, Währungen

Um es also ganz klar zu sagen: GOLD ist das einzige Geld, das im Verlauf der Geschichte überlebt hat!

Alle anderen Währungen sind unweigerlich auf NULL gefallen, und zwar ausnahmslos.

Schon 1729 meinte Voltaire:

„PAPIERGELD KEHRT FRÜHER ODER SPÄTER ZU SEINEM INNEREN WERT ZURÜCK – NULL.“

Im Verlauf der Geschichte wurde noch jede Währung von diesem Schicksal ereilt.

Jede einzelne Währung ist unweigerlich auf NULL gefallen. Und genau dorthin sind auch der Dollar und seine Lakaien unterwegs.

Darüber zu streiten, ob sich eine Währung, die in den letzten 52 Jahren um 98,2 % gefallen ist, in den nächsten ein, zwei Jahren stärker oder schwächer entwickeln wird, geht wirklich am Thema vorbei.

Es ist buchstäblich 100%ig sicher, dass der Dollar und jedes andere Fiat-Geld den Zyklus (welcher 1913 mit der Gründung der Federal Reserve begann) bis zum Ende durchlaufen werden und somit auch noch die verbleibenden 1 bis 3 Prozent fallen werden, die sie vom NULLPUNKT trennen.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass der finale Verfall aus heutiger Sicht wie ein 100 %iger Wertverlust wirken wird.

Brent Johnson & Matt Piepenburg besprechen den Dollar

Darüber zu diskutieren, ob der aktuell bei 103 Punkten stehende Dollar Index zuerst noch auf 150 steigen wird, wie Brent Johnson anhand seiner „Dollar-Milk-Shake“-Theorie argumentiert, oder ob er von nun an fallen wird, wie Matt Piepenburg behauptet, tut wirklich nichts zur Sache.

In diesem Entwertungswettlauf gibt es keinen Preis für den Sieger. Effektiv betrachtet, hat der Dollar seit 1971 schon fast 99 % an Wert verloren. Er hat also noch etwas mehr als 1 %, bis er den NULLPUNKT erreicht.

Und wie die Geschichte uns lehrt, ist dieser finale Verfall UNAUSWEICHLICH.

Warum sich also Gedanken machen, ob zuerst der Dollar oder der Euro wertlos wird? Dieses Thema ist so umstritten wie belanglos.

Brent Johnson und Matt Piepenburg diskutierten kürzlich auf Adam Taggarts neuer Plattform „Thoughtful Money“. Adam ist ein herausragender Moderator mit tollen Gästen; Brent wie Matt waren hervorragend beim Präsentieren der Argumente für und gegen den Dollar. Und obgleich beide Gold mögen und verstehen, haben sie sich zu weit in diese Diskussion über steigende / fallende Dollarkurse ziehen lassen, anstatt den Fokus auf das einzige Geld zu setzen, das im Verlauf der Geschichte überlebt hat. Dennoch weiß ich, dass Brent genau wie Matt Gold als die ultimative Geldform wertschätzen.

Nicht alle Währungen sind schlecht

Aufgrund von Lügen und dürftigem Realwachstum haben wir bislang eine traurige Entwicklung bei der Weltreservewährung beobachten müssen, die insgesamt auf ökonomische Fehlverwaltung, beruhend auf Verschuldung und Geldschöpfung, zurückzuführen ist.

Obgleich die meisten Währungen effektiv 97 bis 99 % ihres Wertes seit 1971 verloren haben, so stechen doch ein paar Ausnahmen hervor.

Als das Goldfenster 1971 geschlossen wurde, arbeitete ich bei einer Schweizer Bank in Genf. Damals kostete ein Dollar 4,30 Schweizer Franken. Heute, 52 Jahre später, kostet ein Dollar 0,88 Schweizer Franken!

Das bedeutet: Seit 1971 hat der Dollar 80 % seines Wertes gegenüber dem Schweizer Franken verloren.

Dollar, Franken, Abwertung

Ein Land wie die Schweiz, das praktisch keine Defizite hat und eine sehr niedrige Staatsschuldenquote, beweist also, dass eine gut verwaltete Wirtschaft mit sehr niedriger Inflation die eigene Währung nicht zerstört, was bei den meisten anderen unverantwortlichen Regierungen jedoch der Fall ist.

Das Schweizer System der direkten Demokratie und Volksmacht ist vollkommen einzigartig; es gibt dem Volk das Recht, zu fast jeder selbst gewählten Frage eine Volksbefragung (Referendum) abzuhalten.

Das macht die Menschen auch verantwortungsvoller im Umgang mit ihrer Entscheidung, da der Inhalt einer gewonnenen Volksabstimmung Teil der Verfassung wird und auch durch Regierung oder Parlament nicht mehr geändert werden kann. Nur durch ein neues Referendum lässt sich diese Entscheidung wieder ändern.

Die US-Bananenrepublik

Die Staatsschuldenquote der Schweiz beträgt ca. 40 %. Dieses Niveau hatte 1971 auch die US-Staatsverschuldung erreicht, bevor das Goldfenster geschlossen wurde.

Wie man im Diagramm unten sieht, liegt die Staatsschuldenquote (Staatsschulden:BIP) der USA heute bei 132 %. Im Jahr 2000 betrug sie noch 55 %.

Eine Staatsschuldenquote von 132 % entspricht dem Niveau einer Bananenrepublik, welche krampfhaft ums Überleben kämpft, indem sie stets wachsende Mengen wertlosen Giralgelds druckt und leiht.

USA, Schulden, 1971

Die Staatsschuldenquote erreicht jetzt also die exponentielle Phase. Ich habe die finalen Phasen exponentieller Bewegungen schon in vielen Artikel wie diesem erklärt.

Da die Absicht bzw. die Möglichkeit einer Senkung des US-Defizits fehlt, wird das voraussichtliche Defizit im nächsten Haushaltsjahr höchstwahrscheinlich die Marke von 2 Billionen US$ überschreiten, wobei schlechte Nachrichten wie steigende Inflation, steigende Zinsen, Bankenpleiten, mehr Krieg, mehr QE etc. noch unberücksichtigt sind.

Wie ich kürzlich im Artikel „DER KREISLAUF DES BÖSEN“ erläuterte, steht die Welt heute vor ungekannten Risiken von historisch einmaligen Ausmaßen.

Krisen, Gold

Jetzt! Ist die Zeit für Vermögensschutz

Die Kombination aus geopolitischen und finanziellen Risiken macht Vermögensschutz zu einem unumgehbaren Muss.

Die meisten Vermögensmärkte machen einen extrem anfälligen Eindruck – seien es Aktienmärkte, Anleihemärkte oder Immobilienmärkte. Wenige Anleger verstehen, dass sich die Vermögenspreise aufgrund beispielloser Kreditschöpfung heute auf Wolkenkuckucksheim-Niveau bewegen.

Ich persönlich denke, dass wir jetzt einen Punkt erreicht haben, an dem die Vermögensmärkte einbrechen könnten.

Gleichzeitig scheint Gold bereit zu sein für einen baldigen Ausbruch aus seiner seit 2020 bestehenden Konsolidierungsphase.

Sobald Gold das 2.000 US$-Niveau hinter sich lässt, werden wir wahrscheinlich eine schnelle Bewegung erleben.

Silber wird sich möglicherweise doppelt so schnell wie Gold bewegen.

Hier geht es aber nicht um Kurse oder um Spekulation! Nein, es geht allein um Risiko und Vermögensschutz.

Also: Kurzfristige Entwicklungen sind irrelevant. In den kommenden Jahren wird es um das finanzielle Überleben gehen.

Leider werden die meisten Anleger wieder konventionelle Assets (wie Aktien) kaufen, sobald es an den Märkten scheinbar zu Kursrücksetzern kommt; letztlich werden sie dabei den größten Teil ihrer in den letzten Jahrzehnten gemachten Gewinne verlieren.

Goldpreis, Ausbruch

Da Gold als Versicherung gegen ein verrottetes Finanzsystem funktioniert, muss es auch außerhalb des fragilen Bankensystems, welches wahrscheinlich nicht in seiner heutigen Form überleben wird, erworben und als Eigentum gehalten werden.

Es folgt eine Reihe von Voraussetzungen, die für das Eigentum an Gold unverzichtbar sind (SINE QUA NON).

  • Gold muss in physischer Form gehalten werden. Keine Fonds oder ETF und kein durch Banken gehaltenes Gold.
  • Anleger müssen direkten Zugang zu den eigenen Goldbarren / Goldmünzen haben.
    Gegenparteien müssen, sofern machbar, ausgeschlossen werden.
  • Das Gold muss in kompromisslos sicheren Tresorlagereinrichtungen außerhalb des Bankensystems verwahrt werden.
  • Gold sollte nicht in Großstädten / Metropolen gelagert werden.
  • Gold muss versichert sein.
  • Nur Gold, dessen Verlust man sich leisten könnte, sollte zu Hause verwahrt werden.
  • Das Gold sollte außerhalb des eigenen Aufenthaltslandes und in einem goldfreundlichen Rechtsgebiet gelagert werden.
  • Das Gold muss in einem Land verwahrt werden, in dem Demokratie, politische Stabilität und Frieden eine lange Tradition haben.

Finanziell, sozial, politisch und geopolitisch bewegen wir uns auf eine der historisch prekärsten Zeiten zu. Vermögensschutz in Form von Gold und etwas Silber wird den Unterschied zwischen finanziellem Überleben oder Ruin machen.

Und wie immer gilt: Das Wichtigste im Leben ist das Wohl der Familie und Hilfe für Freunde.

In den schwierigen Zeiten, die vor uns liegen, sollte man auch nicht vergessen, dass es trotzdem wunderbare Dinge gibt, die nichts kosten, wie z.B. Natur, Bücher, Musik, Sport etc.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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22 Kommentare

  1. @GoldenEye: Ich danke fürs Kompliment Ihres vorigen Postes und gebe es gern zurück. Auch Ihre Kommis habe ich wohlwollend beobachtet und innerlich bestätigen können. Hut ab- seit den 80er in AU. In der DDR nicht möglich gewesen. Und da sind wir schon wieder beim Untergang, den auch Egon hier oben beschreibt. Im Unterschied zu den Westgermanen haben es die Östlichen (eigenlich Mitteldeutschen) schon mal erlebt, also Erfahrungen.

    Gerade deswegen und wegen der sich stets wiederholenden Zyklen- nur mit neuen Leuten- behaupte ich schon, dass ich in die Zukunft sehen kann, will das aber auch fundiert begründen. Da ich beabsichtige noch mind. 40 Jahre an dem Spiel hier mitzumachen, gedenke ich, meine Analysen auch zu erleben. Erfolgreiche Entscheidungen in der Vergangenheit durch intensives Nachdenken ermutigen mich daher. Da ich aus der Luftfahrt komme, ist Genauigkeit eine meiner Gewohnheiten. Der Jet darf durch Schlamperei nicht abstürzen, ebensowenig die eigene Lebensqualität, die nun mal stark durch die Vermögensmenge gebildet wird.

    Da ich aber auch nicht den Stein der Weisen reklamiere, lade ich ja hier die Leser zu meinen Gedanken ein, die diese gerne infrage stellen können, so als Peer Review. Zeichnen Sie sich also ruhig mal die Expo mit 8% p.a. seit 1971 bis ca. 2043 auf ein großes Blatt und prüfen Sie in den nächsten Jahren , ob der Goldpreis dem Graphen weiterhin so folgt.

    Im Übrigen möchte ich noch mit einer weiteren Aussage der Goldbugs aufräumen: Gold sei nur Vermögensschutz und nicht gedacht zu Vermögensbildung. Falsch, es ist beides und im Kondratieff-Winter DIE ideale, womöglich später gar einzige, Vermögensbildung. Der Dokta kann das beweisen, ich auch. Man betrachte nur den S&P , DAX, DOW seit 2000 bis heute und dann die Wertentwicklung bei Gold. Beim DAX muss man aber den DAX-Preis-Index zurate ziehen (nicht den Performance-Index mit includierten Dividenden). Wer den nicht kennt, googeln! Und sich gerne über die haarsträubend schlechte Entwicklung deutscher Aktien wundern- so etwa 1 % in 23 Jahren hat der „gemacht“!
    Bis später.
    Beste Grüße aus dem Nordosten

  2. So ein Betrugssystem kann auf dauer sowieso nicht funktionieren wo Bankster einfach per knopfdruck soviel Falschgeld via Kredite erzeugen können wie sie wollen das in den allermeisten fällen das zigfache ihres Eigenkapitals übersteigt .Über 90% des weltweiten Kapitals ist nur Buchgeld exestiert also nur virtuell während rund 10% als phyisches Bargeld verfügbar ist . Es ist also ganz wenig physisches Bargeld im Umlauf und das ist ein riesiges Problem für die Bankster denn bei einem möglichen Bankrun wären sie schnell Platt deswegen will man auch unbedingt die digitalen Schrottwährungen einführen und nicht weil diese „Modern“ seien .

    Die Bankster tun im grunde dasselbe wie die damaligen Mafiaclans die in ihren verstecken mit Druckplatten das Falschgeld gedruckt haben nur mit dem unterschied das die Bankster für ihren erzeugten Müll auch noch Zinsen verlangen und der kreditnehmer so zu einem Sklaven der Banken wird . Auf diese Weise konnten die Bankster so groß werden das ganze Staaten unter ihrer Kontrolle gebracht haben .

    • Genau, verehrter @Blockbuster. Ich freue mich aber deswegen zweifach.

      Erstens nimmt die Aufklärungsquote über das fractionall-banking-Ponzi (respektive aller anderen damit zusammen hängenden Betrügereien, Fakes und Schwindel ) ebenfalls exponentiell zu, Dank auch solcher Foren und der Aufklärung der geschätzten Kontributoren. Das habe ich u.a. anhand von Clickzahlen seit 2008 beobachtet, ja selbst mit betrieben und andere zu derartigen Aktivitäten inspiriert. Je mehr Wissende, desto mehr Gold-und Silberkäufer- weltweit!
      Zudem haben wir auch für die gierigen Newcomer, die nur Geld verdienen wollen, schlagende Argumente: mind. 8% p.a. + X + anonym+ steuerfrei + ohne Risiko (bestätigt durch Basel III). Besser als Fonds, ETF´s , MSCI-World udgl., Immos, Anleihen usw.

      Zweitens kann man wegen des Ponzis der Schulden auf neue Schulden, welches ja als Expofunktion unwideruflich explodieren wird, darauf absolut sicher vertrauen, dass es scheitert, wie alle Papiergeldsysteme der Historie. Entgegen gesetzt kann man dadurch voll auf Gold und Silber setzen, da es den Verschuldungszyklus abbildet.

      Die einzig offene Frage, die seit Jahren kontrovers und immer wieder fehlprognostiziert diskutiert wird ist, WANN? Ich habe da ja hier schon paar Ansätze gepostet, die darauf schließen könnten. Also freuen wir uns, dass es so ist, wie es @Blockbuster beschreibt. Wie schrieb der alte Walter K.E. immer: God Gold!

  3. @Commander
    NA, so negativ würde ich das mit den Aktien und dem Dax nicht sehen.
    Mein Beweis funktioniert sogar ohne Mathematik, einfach nur per Augenschein: fahren Sie (ggfs per Google Earth) nach Krankfurt am Main, München London, Miami etc. p.p und sehen sich die schönen großen teuren Banktürme an.
    https://www.arup.com/projects/hsbc-headquarters-1-queens-road-central

    HSBC in Hong Kong, über 1 Milliarde Kosten, als Architekt hat man einen gewissen Herrn Foster angeheuert, man gönnt sich ja sonst nix.

    Oder diese Hartz-4 Hütte:
    https://yaseinuk.com/ysrael-a-seinuk-portfolio/commercial/118-projects/commercial/707-wells-fargo-center-miami
    Wells Fargo in Miami.

    Wer hat die wohl bezahlt ?
    Und die geringfügigen Unterhaltskosten samt der darin dahindarbenden Belegschaft?

    Eben.
    Investment in Aktien lohnt sich.
    Für Privatanleger wenn sie clever sind (und viel Zeit investieren) und direkt kaufen.
    Zumindest für die Bank und deren hauseigene Fondstöchter: IMMER.
    Privatanleger und deren Fonds braucht man schon aus einem Grund: wohin soll der Müll, wenn er weg muss und man nicht mal mehr einen Hedgefonds findet, der noch 30 Cent den Dollar dafür bezahlt ?

    Bei Metall habe ich einmal das Aufgeld und das wars.
    Davon baut sich kein Händler einen 1 Mrd. Dollar-Turm.

  4. Eine moderne Gesellschaft kann ohne gedruckte Papiere
    oder eben digitale Papiere genau so wenig existieren, wie ohne Energie.
    Das muss man akzeptieren.
    Es ist ein Desaster, dass die Menschen einander so wenig vertrauen, dass man Gold oder Kriegswaffen braucht.
    Nich mal beim Umwelt, Klimaschutz oder Tierarten Schutz einigt man sich.
    Und so wird es wohl kommen, wie es immer kam.
    Das Strafgericht wird die Menschheit zurechtrücken.
    Nicht das lächerliche von Den Haag. Dieses sicher nicht.
    Es wird das von „oben“ sein und es wird unerwartet, unvorstellbar und gnadenlos sein. Und keiner wird nur einen Hauch einer Chance haben, sich davon stehlen zu können.
    Denn eines muss jedem klar sein:
    Weder der Planet Erde, noch das Universum braucht den Menschen.

  5. Schwindende Zinssorgen treiben DAX auf Allzeithoch. Pleitefirmen wird es nicht mehr geben, der 4 fach Wums
    vor der Tür steht. Die EZB schüttet das Füllhorn aus, man wirft das gedruckte Geld herab. Soviel ihr wollt und wann ihr wollt. Gold ? wer braucht noch Gold. Negativzinsen und Leistungsloses Einkommen in unbegrenzeter Höhe.Jeder so viel wie er haben will.
    Ich liebe diese Zeiten und genisse sie aus vollen Zügen.

  6. @Commander
    Danke, Blumen zurück!
    Ich habe das Handwerk von Oma gelernt (Jahrg. 1913). Die hat ca. 7.456 Währungsreformen, Kriege & Wirtschaftskrisen mitgemacht! Und Babylon Berlin live!!! Und ich habe mir die Elendsgeschichten live angehört und gesagt: DASS will ich nicht erleben!
    Meine ersten Erwerbungen waren Omas AU-Geschenke – und dann gings weiter… Sukzessive nachgekauft. Heute bin ich mit meinen AU-Reserven ausm Schneider – alles guddi!
    Es ist erhebend, sich dass im Bankkeller live anzusehen!
    Aber ehrlich – Maruti hat Recht – es ist eine Versicherung! Obwohl ich zwischendurch auch schon mal abgegriffen habe! Anlage-AU (Bullions) und historische Stücke gehen einher! Meine Leidenschaft ist auch die Numismatik! Aber AU ist auch volatil!
    Trotzdem würde ich jedem zum Neuerwerb raten – die Reise geht eh nur aufwärts, man muß nur die Nerven behalten!!
    Dokta

  7. @Commander
    Übrigens: ich bin gebürtiger 1/4 Ossi!
    Mein Großonkel, Oskar Fischer war der letzte stalinistischer Außenminister der DDR!
    Auferstanden aus Ruinen und dem Spiegel zugewandt…
    Freundschaft!
    Dokta

    • @ Goldeneye Gratuliere ich kann mich noch an ihn erinnern ,er kam immer relativ sachlich rüber.Auf jeden Fall symphatischer als Schnatterlena.

    • Ja, der gute Oskar… Interessante Vita, geschätzter Dottore.
      Man haben Sie Glück mit Ihrer Oma. Ich musste mir alles selber erarbeiten. Als frühes Scheidungskind war väterlicherseits somit nicht viel Input und die mütterlichen Großeltern haben mir nie davon erzählt.

      Zudem stand ich ja 1990 wieder bei NULL, ohne kapitalistische Vorkenntnisse aber mit marxistisch -leninistischem Fachwissen vom Kapitaltismus. Allerdings vom FIAT-Money-System, Kondratieff usw. haben uns die Kommunisten an der Hochschule auch nix erzählt.Alles also also self- made gemacht. Mit 55 Jahren gehörte ich schon zu den berüchtigten 1%, was die Vermögenswerte angeht. Nimmt man nur die Ex-DDR sinds vielleicht 0,1%. Es geht also. Man kann tatsächlich als Ossi reich werden.

  8. @Maruti So sieht es schon wieder aus ,man wird irgeneine Notlage erfinden und dann muss natürlich wieder richtig auf Pump investiert werden.Investiert in Panzer,Bomben und Raketen,in Flüchtlingsheime und natürlich die Rettung des Weltklimas durch das mächtig gewaltige Deutschland .Wer sonst kann das wohl schaffen auf dieser Welt wenn nicht das reiche und mächtige Merkeldeutschland.Der DAX dann bald bei 17 oder 18 tausend.Die Welt wird sich dann selbstverständlich um den tollen grünen Stahl und die E-Autos von VW prügeln wer braucht schon das billige Zeug aus China schliesslich geht es um das Weltklima.

    • @Materialist
      Ich bin ganz ihrer Meinung. Ist schon erstaunlich dass diese ganze Klimaweltrettungspropaganda von „Deutschland“ so massiv vorangetrieben wird.
      Nein, besser gesagt erstaunt mich seit dem großen C hier gar nichts mehr:-(
      Dieses Land, so scheint es mir, wird massiv in die Mangel genommen.
      Es darf überhaupt keine gute Stimmung mehr entstehen!
      Mich würde interessieren ob die Stimmung in anderen Ländern genauso besch… ist?

      • @TheMac
        Habe gerade mit meinen Ex-Nachbarn in Florida gemail.
        Spritpreis 3,23 Dollar (gallon), also umgerechnet 78 Cent den Liter, schrecklich.

        Germanien hat gerade fast den dreckigsten Strom Europas, 641 Gramm Co2 je kwh, fast der schlimmste Mix weltweit.
        https://app.electricitymaps.com/zone/DE
        Dafür zahlen die Dummies den höchsten Strompreis der Welt.

        Florida Power and Light liegt bei 345 g CO2 (Gas +Atom), also gut die Hälfte an Dreck. Dafür kostet der Strom mit 8 US-Cent fast nix.
        https://www.lcec.net/wp-content/themes/lcec/images/img-rates-new.jpg
        https://app.electricitymaps.com/map

        Die Amis halten uns für total bekloppt.
        Man sieht es aber positiv, weil man wunderbar Industrie aus Europa abwirbt.

        • Meister Eder:
          Ein Verwandter hat eine ZA-Praxis. In der Abrechnungsperiode 2022 – 2023 hatte er mehrere 1000 kWh im Vergleich zum Vorjahr eingespart. Dennoch belief sich die Nachforderung auf etwa 8.000,00 €. Er sagte, er habe 0,83 €/kWh zu zahlen.

          Hieraus ergibt sich nicht nur ein kaufmännisches Problem. Die Motivation wird vernichtet. Hinzu kommt das Problem, dass man faktisch kein Fachpersonal mehr findet. Wer überhaupt noch arbeiten will, der hat Vorstellungen zum Gehalt und zu den Arbeitsbedingungen, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Kommt man diesen Forderungen nicht nach, ist der Arbeitnehmer weg. Grund: es wird ohnehin innerhalb der Praxen abgeworben und ein freier AN findet sofort eine neue Anstellung. Mitunter werden die Gehaltsforderungen in einer Art und Weise vorgetragen, dass einem der Tatbestand der Erpressung durch den Kopf geht. Die AN lassen durchblicken, dass sie umgehend kündigen und dass sie sich bis zum Wirksamwerden der Kündigung krankschreiben lassen werden. Wenn man in dieser Situation mit Unterbesetzung arbeitet, kann das bedeuten, dass man die Praxis zeitweise dichtmachen kann.
          Nachwuchs kommt nicht, weswegen Azubis damit gelockt werden, dass Ihnen der Führerschein bezahlt wird. Ausgelernten Helferinnen wird ein Pkw zur Verfügung gestellt.
          Das Problem ist darin zu sehen, dass die Leute sich nicht nach Belieben aus diesen Situationen lösen können. Wer eine solche Praxis über Jahre hinweg aufgebaut hat, der ist gebunden. Erhebliche Werte sind fixiert und lassen sich nicht ohne erhebliche Verluste liquidieren. Grund: man findet keine Nachfolger, die diese Probleme übernehmen, Verantwortung tragen und dazu noch 80 Stunden und mehr in der Woche arbeiten wollen. Wäre das anders, wäre ein beträchtlicher Anteil dieser Leute wohl schon längst weg. Und ich denke, dass sich dieses Beispiel durchaus auf viele andere Inhaber unter den Dienstleistern, Handwerkern und Freiberuflern übertragen lässt.
          Das Gute: der Verwandte muss nicht mehr überzeugt werden. In Deutschland wird nichts mehr investiert und Geld wird in harte Währung umgetauscht.

          • @Racew
            Wieder ein Beispiel, wie dieses Land gezielt abgerissen wird.
            Dazu kommt die Bildungsmisere, siehe aktuelle PISA-Ergebnisse.
            Das Volk ist inzwischen zu blöde um zu sehen, was passiert.

            Ein Tipp vom meinem Freund, dem Heizungsbauer:
            Baut Euch eine möglichst wartungsarme Heizung ein, also auf gar keinen Fall eine Wärmepumpe. Niemals.
            Also Gas/Öl-Brennwert, Infrarot oder die bidirektionalen kleinen Klimaanlagen, die auch als Heizung laufen (das sind Teile vom Weltmarkt, die notfalls in weniger 2 Stunden ausgetauscht sind)..
            Macht alle absehbaren Reparaturen die nächsten 2 bis 3 Jahre (der Neubau kollabiert gerade völlig, da gibt es ein Zeitfenster mit freien Kapazitäten).

            In 10 Jahren wird es nicht mehr das Problem sein, ob die Stunde Heizungsbauer 300 oder 500 Euro kostet.
            Das Problem wird sein, ob überhaupt noch jemand ans Telefon geht.
            Na, vielleicht helfen dann als Motivation irgendwelche bunten Münzen.

            Er beschäftigt fast nur noch fleißige Leute aus Osteuropa.
            Die haben viele Freunde, und er hat viele vertrauenswürdige langjährige Stammkunden, die auch rein privat mal über einen helfenden Freund froh sind. So geht das noch.
            Die Sahne wird mit Grünlingen verdient, die sich das komplette Ökopaket mit Wärmepumpe, PV etc. gönnen, incl. Wartungsvertrag natürlich.
            Die gucken nur auf die xy % staatlichen Subventionen („… da zahlt Ihnen der Staat 20.000 Euro als Fördermittel…“) und nicht auf den Preis.
            Er nennt sie Limetten.
            Außen grün und man kann herrlich den Saft rausquetschen.
            Die ausgebauten fast neuen Öl- und Gasheizungen gehen mit den Ducatos an die Familien seiner Mitarbeiter im Osten. Dort laufen die noch 30 Jahre.
            Er rät den Grünlingen dann auch gleich zu Fußbodenheizung oder neuen Hocheffizienz-Heizkörpern.
            Dann kriegt man auch gleich noch die „alten“ vielleicht 15 Jahre jungen Heizkörper mit dazu. Gegen Entsorgungskosten, logisch.
            Damit ist dann auch noch der Diesel Richtung Rumänien bezahlt.
            Mitarbeiterbindung auf die clevere Art.

            Das Geld der Limetten landet in KGS.

      • @Meister Eder
        ist Krieg in Europa, profitiert der Ami (franz.: „Freund“, welch besonderer Wortwitz)
        De Gaulle, der hatte es gecheckt. War ja auch Franzose, und holte Frankreichs Staatsgold zurück. Tja, die Deutsche dagegen sind sehr geduldig.
        Natürlich haben die „Ami“s allen Grund uns für bekloppt zu halten.
        Denken und Dichten zum Nulltarif.

          • „Will man einen Freund haben, so muss man auch für ihn Krieg führen wollen, und um Krieg zu führen, muss man Feind sein können.“ F. Nietzsche
            Unter Berücksichtigung dessen erklären sich so einige politische Ambitionen.

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