Mittwoch,30.November 2022
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Der Dollar hat die Führungsrolle, aber wie lange?

Die Stärke des Dollars hebt sich sicherlich von den anderen großen Währungen ab, doch alle Papierwährungen sind von der heimtückischen Krankheit Inflation befallen.

Von Philippe Herlin

In die Tonne mit den Theorien über die Schwächung des US-Dollars und seinen Verlust an internationalem Einfluss. Er triumphiert, auf olympische Weise! Zu diesem Schluss kommt man anhand des „Dollar-Index“ (DXY), der die Stärke der Währung im Verhältnis zu anderen führenden internationalen Devisen misst (dem Euro, gewichtet mit 57,6 %, dem Yen mit 13,6 %, dem britischen Pfund mit 11,9 %, dem kanadischen Dollar mit 9,1 % der schwedischen Krone mit 4,2 % und dem Schweizer Franken mit 3,6 %). Seit Anfang 2021 kennt die Währung von Uncle Sam nur eine Richtung: nach oben.

US-Dollar, Index, Chart

Goldpreis-Entwicklung

Nichts kann dem Dollar aktuell widerstehen, weder Bitcoin noch Gold. Der Preis des gelben Metalls hat seit März angesichts des starken Dollars deutlich nachgegeben:

Gold, Goldpreis
Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr

Es wäre jedoch ein Fehler, sich deshalb von Gold abzuwenden, denn in Euro hat sich der Kurs gut gehalten und zeigt, dass das Metall hervorragenden Schutz bietet:

Gold, Goldpreis, Euro
Goldpreis in Euro, 1 Jahr

Der Unterschied zwischen den beiden Charts erklärt sich durch den Rückgang des Euros gegenüber dem Dollar. In Europa, im Euroraum, ist der Kauf von Gold nach wie vor höchst ratsam, insbesondere wenn man es mit anderen traditionellen Assets wie Aktien und Immobilien vergleicht, die aktuell Verluste verbuchen.

Doch sollte man nun alle Anlagen verkaufen und auf den Dollar umsatteln? Wird die US-Währung das neue Star-Investment? Nicht so schnell. Zuerst muss man verstehen, warum der Dollar so unverschämt gut in Form ist, und ob das anhalten wird.

Restriktive Geldpolitik

Dass die Währung nun zu neuen Höchstleistungen aufläuft, erklärt sich selbstverständlich durch die Anhebung des Leitzinses durch die US-Notenbank Fed: Diese hat nunmehr einen Zinskorridor von 3-3,25 % beschlossen. Doch damit nicht genug. Jerome Powell betont, dass weitere Zinsschritte folgen werden und fügt hinzu, dass die Bilanz der Notenbank zudem sinken wird. Die Zeiten des Gelddruckens sind vorbei. Erklärtes Ziel ist es, die Inflation zu besiegen, auf die Gefahr hin, dies mit einer Rezession zu bezahlen. „Es gibt keine schmerzlose Lösung zur Senkung der Inflationsraten. Wir benötigen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, hat der Präsident der Fed erklärt.

Hohe Haushaltsdefizite

Kann dieser entschlossene Kurs Bestand haben? Eine Anhebung der Leitzinsen lässt auch die Zinskosten der verschuldeten Akteure steigen, allen voran der Staat, der keine großen Anstrengungen unternimmt, um sein Haushaltsdefizit zu reduzieren. Nach Angaben des Congressional Budget Office (CBO) wird die US-Regierung 2022 400 Milliarden $ allein für Zinszahlungen aufwenden, was bereits mehr als „8 % aller staatlichen Einnahmen entspricht. Das sind 3000 $ pro Jahr und Haushalt.“ Der Immobilienmarkt, der auf Kreditvergabe basiert, wird ebenfalls darunter leiden. Gleiches gilt für die Börse. Nouriel Roubini erwartet eine „schwere, lange und schreckliche“ Rezession und einen Einbruch der Aktienkurse um 40 %.

Wird die Fed an ihrer rigorosen Strategie festhalten? Die Geschichte ist nicht auf ihrer Seite, wie dieser Analyst anmerkt. Seit der Subprime-Krise haben sich alle Vorhersagen einer Bilanzverkürzung systematisch als falsch erwiesen:

„Eine meiner Lieblingsgrafiken.

„Wir reduzieren die Bilanz“, riefen sie in die Leere – nur, um sie anschließend schnell auszuweiten.

Die Fed kann ihre Bilanz nicht langfristig deutlich kürzen, ohne dass dabei etwas kaputtgeht und sie anschließend als Käufer letzter Instanz einspringen muss.“

Der Analyst schlussfolgert, dass die Fed „ihre Bilanz nicht langfristig deutlich kürzen kann, ohne dass dabei etwas kaputtgeht und sie anschließend als Käufer letzter Instanz einspringen muss.“ Wird es diesmal anders sein? Wenn nicht, was wird „kaputtgehen“? Der Dow Jones? Der Immobilienmarkt? Die staatliche Schuldenlast? Die Verschuldung ist in der gesamten Wirtschaft so hoch, dass überall Risiken lauern. Also nein, Dollar zu kaufen ist vielleicht nicht die beste Idee.

Die Stärke des Dollars hebt sich sicherlich von den anderen großen Währungen ab, doch alle Papierwährungen sind von der heimtückischen Krankheit Inflation befallen. Dem Dollar geht es im Moment noch gut, doch wie es treffend heißt: „Unter den Blinden ist der Einäugige König.“

Quelle: de.GoldBroker.com

Philippe Herlin ist ein Finanzanalyst und Doktor für Wirtschaftswissenschaften beim Conservatoire National des Arts et Métiers in Paris. Als Befürworter von Risikotheorien, wie sie von Vordenkern wie Benoît Mandelbrot und Nassim Taleb entwickelt wurden, und als Verfechter der Österreichischen Wirtschaftsschule wird er seine Ansichten zur aktuellen Krise, zur Eurozone, zur Staatsverschuldung und zum Bankensystem einbringen. Nachdem er bereits ein Buch zum Thema Gold geschrieben hat, welches heute ein Standardwerk der Branche ist („L’or, un placement d’avenir“, Eyrolles 2012), hofft er, dass das Edelmetall in unserer Wirtschaft künftig wieder eine bedeutendere Rolle einnehmen wird, bis hin zur vollständigen Monetarisierung.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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19 Kommentare

    • @translator

      Sehr interessanter Beitrag.
      In Israel wird viel gefunden, weil eine frühe Hochkultur war.
      Danke für den Link.

      • @Bauernbua
        Ich wohne am Aalkasten-See in Ostbrandenburg. Als im Siebenjährigen Krieg die Schlacht von Kunersdorf verlorengegangen war, flüchteten der Alte Fritz und sein Stab Hals über Kopf nach Berlin. Unterwegs versenkten sie die Kiste mit dem Sold für die preußischen Soldaten in genau dem See. Die wurde bis heute nicht gefunden. Wer sich anschickt, den Schatz zu heben, muß wissen, daß aus der Spätphase vom WK2 hier enorme Mengen Blindgänger und Munition im See liegen. Das haben die Bauern nach 1945 alles von den Feldern aufgesammelt und dahin entsorgt. Apropos: Translator hat auch gesammelt. 3 Tonnen Fallobst. (Hab neulich eine falsche Zahl gepostet.) Heute 127kg und gestern 160kg zur Mosterei gefahren. 1.300 Liter haltbaren Saftes in Kartons, dazu 36 Kisten á 6 Flaschen zu 0,7 Liter stehen im Keller. Inzwischen die ersten 5-Liter-Kartons verschenkt. Die das trinken, sind begeistert. Mir graust es vor meinen Landsleuten, die sich auf Staat und Ämter verlassen und die dräuende Gefahr einfach wegblenden. Auch als Goldbug komme ich mir dauernd vor wie ein lebendes Fossil. Morgen gehe ich wieder sammeln. Bei Libbenichen liegen ungespritzte rote Riesenäpfel zuhauf im Graben, da habe ich ratzfatz die Maschensäcke voll.

  1. Wieder mal ein sehr guter Artikel eines Gastautors. Die negative Dollarindex/Anleihen vs. Gold-Korrelation ist so dominant – da verblasst sämtliches Goldgeschwurbel dagegen. Wie dominant hat sich gerade angesichts der aktuellen Finanzkrise in GB gezeigt, wo die Notenbank die Folgen des neoliberalen Beutezugs zu reparieren versuchte – und wieder auf Anleihenkäufe setzte. Was zu sofortigen Marktreaktionen in Sachen Zinserhöhungsaussetzungshoffnungen und eines kleinen Goldpreiserhöhungsfeuerwerks führte.

    https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-boersen-zwischen-systemkrise-und-crashgefahr/28717350.html

  2. https://www.syzgroup.com/en/insights/end-petrodollar
    Das Problem besteht bereits darin, daß die USA einen Präsidenten haben, welcher wie Hindenburg im Endstadium daherkommt. Die Saudis nehmen ihn gar nicht für voll. Als Ende 1991 die UdSSR zerbröselte, geschah das mit auffällig wenig Flurschaden. Charles de Gaulle hatte einmal bei einem Staatsbesuch in Moskau Chrustschow echauffiert und gesagt, daß die UdSSR und ihr Imperialismus keinen Bestand haben werden, daß aber Mütterchen Rußland wieder auferstehen wird wie Phönix aus der Asche. Einen Staatsmann wie de Gaulle bräuchte Amerika jetzt. Stattdessen regieren graue Eminenzen im Namen Bidens – ich meine die alten Seilschaften von Bill & Hillary Clinton, die überall auf der Welt mit den alten Methoden – Gewalt, Terror, Putsche – den Status quo erhalten wollen.
    https://www.usdebtclock.org
    Bloß der Rest der Welt kann Zahlen lesen.

  3. Schon die Römer meinten, wer das stärkste Militär hat, kann sich wohl oder übel fast alles erlauben.
    Und die USA samt deren Verbündete, die Natostaaten, haben das. Aus diesem Grund wird die Hegemonie des Dollars weiter gehen, auch bei 100 Billionen Aussenständen.
    Was heisst, wem würde unsereiner sein Geld leihen ?
    Den Russen ? Den Chinesen ? oder gar den Saudis ?
    Der Anleger hat überhaupt keine Wahl.
    Kriselt es in der Welt ( auch bei Krisen, von den USA selbst herbeigeführt), läuft jederman zum Dollar hin.
    Am Dollar hängt doch alles, zum Dollar drängt doch alles.
    Nicht der Bitcoin ist das neue Gold, es ist und war immer der Dollar.
    Das muss man leider zur Kenntnis nehmen.
    Gold kitzelt nur ein wenig an der Dollarmacht,
    ähnlich wie UK es mit der EU machte.
    Aber immerhin, besser als nichts.
    https://m.youtube.com/watch?v=SEC0TwQfhZw

  4. In den USA phantasierte ein FED Mitglied, dass die Zinsen 2023 womöglich wieder sinken könnte. ( Wenn die Inflation nachlässt). Prompt pushte das den Aktienmarkt nach oben und man musste beträchtliche Mittel aufwenden, Gold und Silber zu drücken. Was auch geschah. Derweil kam es seitens der USA zu dem gewünschten Effekt, dass der Dollar sinkt. ( Steigen kann er, fallen muss er).
    Desweiteren stieg im mächtigen Wirtschaftsland Niederlande die Inflation pardon, Teuerung, von 12 auf 14%.
    Ich spreche von Teuerung, nicht von Inflation.
    Die gibt es nicht. Das sieht man daran, dass nahezu alle Commodities seit Monaten fallen.
    Die Teuerung beruht vornehmlich auf Produktionsausfälle und Lieferketten Problemen.
    Typisches Beispiel: Gas und Öl, Bauholz.
    Genug vorhanden, wird oder kann aber nicht, oder nur auf Umwegen, geliefert werden.
    Derweil verdienen sich aber die griechischen und zypriotischen Reeder samt beteiligtem maruti u.a. eine goldene Nase. :).

      • @Klapperschlange
        https://hitlersamerikanischelehrer.wordpress.com/2018/09/26/alarmbrief-der-reichsbank-an-hitler-1939/
        Preiskontrollen und Lohn-Obergrenzen. Das haben der Führer und sein Reichsbank-Chef Schacht auch eine Weile so gemacht, aber irgendwann ging es nicht mehr. Die Fahnenstange war zu Ende, und der Addi hätte schon Anfang 1939 die Reichsmark kräftig abwerten müssen. Damit hätte er die Masse der Leute in den Hintern gekniffen, und das hätten er und seine Nazioten politisch nicht überlebt. Welchen Ausgang es 1939 nahm, wissen wir alle.
        https://www.youtube.com/watch?v=neoE9scBlDo
        Hier noch ein Beispiel, wo es mit Preis-Obergrenzen unter Androhung der Todesstrafe nicht hinhaute. Das Ergebnis war Hunger in ganz Frankreich, und Napoleon Bonaparte schwang sich zum Kaiser auf.

        • im Prinzip geben ich Ihnen recht, dass der Ausgang diverser Geldexperimente bekannt ist und sich stark ähnelt. Was aber leicht über sehen wird ist, dass wesentliche Teile der Geldströme mittlerweile digital ablaufen und somit auch analysiert werden können. Nicht umsonst beschäftigen Banken und Versicherungen Heerscharen an Mathematikern und Informatikern. Letztere sind dank moderner programmierter Algorithmen in der Lage künstliche Systeme (KI) zu schaffen, die sämtliche Bereiche in Echtzeit überwachen und analysieren. Blockrock verfügt da z.B. über Aladdin. Und wer weiß schon, was in den stillen Kämmerchen diverser Notenbanken/Vermögensverwalter und Geschäftsbanken so alles geschieht. Wie stark die KI ist, mittlerweile ist, kann anhand des Spiels „Go“ nachgelesen werden. Hier bringt sich die KI selbstständig das Spiel bei aufgrund der Vorgabe von Regeln und ist absolut unschlagbar. Jetzt handelt es sich im Finanzwesen durchaus um ein sehr chaotisches System, aber auch das folgt Regeln. Aus meiner Sicht ist Aladdin und die KI eines der Dinge und das System noch weiter zu prolongieren. Und der Faktor Mensch tritt immer weiter in den Hintergrund. Wenn man sich die Roboter von Boston Dynamics anschaut oder das was Musk so veranstaltet, werden viele Menschen und deren Arbeitskraft in Zukunft überflüssig. Die Arbeit niederlegen wird in Zukunft auch keine Lösung mehr sein.
          Einfach mal auf Youtube ein wenig umschauen.
          … und manche Filme aus der Vergangenheit waren durchaus eine realistische Darstellung der aktuellen Gegenwart bzw. nahen Zukunft.

          • @Familienvater
            https://www.usdebtclock.org
            Und was tun dann die arbeitslos Gewordenen? Leben auf Pump, damit die Konjunktur nicht abwürgt? Das System hält sie dazu an. Kredite ersetzen die Kaufkraft. Staaten der Eurozone finanzieren ihre jährlichen Staatshaushalte mit stets neuen Schulden. Die Leute ersaufen in Konsumenten-Schulden und werden so zu Sklaven. Es besteht durchaus das Risiko, daß die Sklaven sich (wie unter Spartacus) gegen das System erheben. Dann muß die KI das Terminator-Szenario umsetzen.
            https://www.youtube.com/watch?v=KjCCnMWo-og
            Es ist wie in dem Lied „Wenn der Topf aber nu‘ ein Loch hat“.
            https://www.berliner-zeitung.de/news/belarus-praesident-alexander-lukaschenko-verbietet-inflation-li.274112
            Das hier kommt noch besser. Vielleicht sollte Alexander der Große sich KI zulegen.

          • @ ws
            ein Heer von Arbeitslosen, was kann man damit wohl veranstalten?
            btw. China hat aufgrund der Ein-Kind-Politik ein riesen Überhang an Männern. Mir ist bisher nur bekannt, dass ausschließlich Männer dort zum Wehrdienst gehen. Ob in China die Bevölkerung um 100 Millionen zurückgeht, wird kaum auffallen.

            Aber vielleicht hat man ja den Grundstein für das Problem mit den Arbeitslosen schon gelegt und wir sehen „plötzlich und unerwartet“ das Ergebnis nur zeitversetzt. Die Deagle-Liste ist mir noch gut in Erinnerung und 2025 ist mehr weit. Warten wir es ab. Aber egal was kommen mag 2025 wird auch eine Unze noch eine Unze sein und mein Bauer vor Ort wird sich wohl auch über ein wenig Silber freuen.

          • @Familienvater
            https://www.youtube.com/watch?v=4orlWZeF6sg
            Auf das Schlimmste gefaßt sein, und dennoch auf das Beste hoffen. Ist mein Mantra. Warum vertraue ich auf Gott? Weil die, die uns bedrängen und unsere bzw. seine Welt endgültig ruinieren wollen, gegen seine Gebote und Gesetze, gegen die Gesetze der Natur verstoßen, und das bleibt nicht ungeahndet. Sie sammeln schlechtes Karma, und irgendwann trifft sie der Blitz beim Scheißen. Der von mir geschätzte ehem. Richter Andrew Napolitano hat das mal erklärt. Ich hoffe, Du verstehst amerikanisches Englisch.

      • @Klapperschlange
        Richtig. Es gibt nämlich weder einen Gasmangel noch einen Ölmangel. Es ist im Überfluss da.
        Es sind nur die verdammten Preise, welche von Spekulanten gemacht werden.
        Aus diesem Grund gibt es auch keine Inflation, das Gegenteil ist der Fall.
        Was es gibt sind eben die verdammten Preise und da muss ein Riegel vor.
        Angefangen bei den 4- fach zu hohen Preisen bei US Fracking Gas.

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