Donnerstag,07.Juli 2022
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Deutsche Auftragseingänge unerwartet gesunken

Die Auftragseingänge der deutschen Industrie fielen im April deutlich schwächer aus als prognostiziert. Analysten hatten gegenüber Vormonat zumindest ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. Gemeldet wurde nun ein Rückgang um 2,7 Prozent, nach minus 4,2 Prozent im Vormonat. Damit sind die Auftragseingänge in Deutschland drei Monate in Folge gesunken. Mehr

Auftragseingänge, Deutschland

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6 Kommentare

  1. Noch vor 1 Woche meldete n-tv und finanzen.net:
    Die Auftragsbücher sind voll und die Firmen über Monate ausgelastet. Die Steuereinnahmen sprudeln.
    Und jetzt das. Sprudelt es etwa weniger ?
    Man wird sehen. Weniger sprudeln und Kompensation über höhere Preise, das sind die klassischen Zutaten einer Hyperinflation. Die Türkei macht es vor, Simbawe tat das auch. Nun hat es endlich auch Deutschland gelernt, wie es geht. Die EZB muss vor Glück ja lauthals jubeln.
    Die lange herbeigesehnte und herbeigeredete Inflation scheint endlich zu kommen.
    Es fehlen nur noch die Gewerkschaften, mit 15 % mehr Lohn. Dann ist alles zusammen.

    • @Maruti
      Es läuft so prächtig, dass der ganze VW-Konzern (also incl. Audi etc.) im April fast 40 % weniger Autos an Kunden ausgeliefert hat.
      Hört sich anders an als die allgemeine Propaganda.
      OK, ist nur ein Monat, aber Anlass, das mal aufmerksam zu verfolgen.

    • Maruti:
      In den 80er habe ich gerne die Aktuelle Kamera gesehen und mich gewundert, wie man die Menschen kaltschnäuzig im Hinblick auf die Übererfüllung von Plänen, den stetig steigenden Wohlstand in der DDR, usw. belogen hat. Heute funktioniert es nicht anders. Der Unterschied ist jedoch, dass damals jedermann wusste, dass gelogen wurde, währenddessen die Menschen heute der Verdummungsindustrie auf den Leim gehen und dafür sogar noch GEZ-Gebühren bezahlen müssen. Dem kleinen Teil der Bevölkerung, der erkennt was ist und was kommen könnte, bietet dies allerdings den Vorteil, dass er sich noch vorbereiten kann, so gut es geht. Ich denke, im nächsten Winter könnte es zu aha-Erlebnissen kommen.

    • Auch an anderer Stelle geht es „voran“:
      https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-filialen-der-deutschen-bank-werden-bald-bargeldlos?utm_campaign=xing-nl&utm_source=xing&utm_medium=social&xing_share=news

      Die Deutsche Betrugsbank will nur noch in wenigen Filialen Bargeld anbieten und sich ganz darauf konzentrieren, in ihren stark verringerten Filialen die Kunden zu betrü… sorry zu beraten.
      Wie von der Coba auch schon angefangen.

      Die „Manager“ lernen NICHTS. Wenn die Kunden den Laden nie mehr besuchen und ihn gar nicht mehr kennen, warum sollten die dann 20 Km fahren, nur um sich Schrott andrehen zu lassen ?

      Der Kunde wird ins Internet geschubst und dann wundert man sich, wenn er dort seine Hypothek online sucht, online-brokerage macht, seine Immo bei Immoscout sucht und alle Konditionen 2 Stellen hinterm Komma vergleicht.
      Und nie wieder bei seiner „Hausbank“ Geschäfte macht.
      Seltsam, oder ?

      Vor über 35 Jahren (Kinders wie die Zeit vergeht) hab ich mal ein Praktikum bei einer sehr großen Kartoffelbank (Raiffeisen) gemacht.
      Die haben den Eltern zur Geburt ein Sparschwein (mit etwas Inhalt) geschenkt, gefragt ob man einen Kleinkredit braucht für Renovierung oder ein größeres Auto, einen Ausbildungssparplan vorgeschlagen, jeden Weltspartag gab es Geschenke für die Kids (so hat man die Leute in die Filiale gelockt), natürlich haben die Kids ihr Bankkonto auch da eröffnet, dort ihr erstes Auto finanziert, Geld angelegt und ihre Hypothek geholt, für das Haus, dass sie bei VR-Immo gefunden haben.
      Wenn Oma gestorben ist, gab es (mindestens) eine Trauerkarte und das Angebot für einen Kredit für die Renovierung von Omas altem Häuschen.
      Natürlich konnte man auch ortsansässige Handwerker vorschlagen (die man auch als Firmenkunden hatte, logisch), oder das Häuschen über den eigenen VR-Makler verkaufen. Für den Verkaufserlös hat man dann Anlagevorschläge gemacht. Evtl. eine schicke Wohnung zur Vermietung, die ein bekannten Bauunternehmer (und auch Kunde der Bank) gerade baut.
      So haben es der Raiffeisenbank-König und der Sparkassen-König über Jahrzehnte geschafft, daß in 30 km Umkreis keine einzige Großbank auch nur ansatzweise einen Fuß auf den Boden bekommen hat.
      Natürlich konnte man auch Edelmetall kaufen und für 30 Mark pro Jahr ein Schliessfach mieten.

      Deutsche Bank heute: Kunde, du bist lästig ! Schick einfach nur dein Geld !

      Spruch unseres damaligen Marketing-Professors:
      Wenn du Seife verkaufst und die Geschäfte laufen schlechter, gibt es 2 Möglichkeiten:
      1.) Produziere sie billiger und/oder mach die Stücke kleiner.
      2.) Mach die Seife besser.

      Bei Variante 1 wirst du immer sterben, es ist immer nur eine Frage, wie lange es dauert.
      Passt immer.

      Eine positive Nachricht zum Schluss:
      Um Deutsche Bank und Coba ist es wirklich nicht schade.

      • MeisterEder:
        Ich war früher mal Depotkunde bei der Deutschen Bank. In der nächstgelegenen Filiale lag die Kompetenz knapp über Null. Diese und weitere Filialen im Umland von Hannover wurden dann ebenso dichtgemacht wie die Filialen in dem Großteil der Stadtbezirke. Jetzt bleibt noch die Filiale in der Innenstadt. Dort sitzt man in einem Prachtbau aus der Kaiserzeit in Nachbarschaft der Niedersächsischen Börse. Der normalsterbliche Kunde wird behandelt wie ein ungebetener Bittsteller. Parkplätze gibt es während der Geschäftszeiten praktisch nicht und zum Innenstadt-Publikum schreibe ich besser nichts. Ich habe der Deutschen Bank vor Jahren adieu gesagt und dabei wird es bleiben.
        Leider ist die Entwicklung bei meiner Hausbank entsprechend. Dort bin ich Kunde seit 1981, weil es zur Kommunion einen Gutschein über 5,00 DM für ein Kinder-Sparkonto gab. Früher gab es in allen elf Stadtteilen der Gemeinde eine Filiale. Heute ist es eine Filiale für alle elf Stadtteile. Und bei dieser hat man vor zwei Jahren die Kasse wegrationalisiert. Das Team dort hat man verjüngt. Die Kenntnisse reichen, um den Leuten die hauseigenen Produkte anzudrehen. Die Leistung ist mies bei stets steigenden Gebühren. Leider verhält es sich bei anderen Banken nicht anders, sonst wäre ich schon weg.

  2. Hat doch so ein Kasperkopf bei Börse heute vorhin die EZB-Chefin als Mutter Courage bezeichnet,ich würde sie ja eher als Mutter hosenvoll bezeicnen.Sie hat die Hosen voll angesichts der europäischen Schuldenbarone im Süden.

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