Sonntag,23.Januar 2022
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Die Schweiz raffinierte 2011 mehr als 2.600 Tonnen Gold

1-Unzen-Goldbarren der Schweizer Raffinerie Valcambi in höchster Reinheit.

Die Schweiz ist der bedeutendste Standort in Sachen Gold-Veredelung. Bis zu 70 Prozent des weltweiten Goldes werden dort zu höchster Reinheit gebracht. Zuletzt wurden Rekord-Zahlen erzielt.

Im vergangenen Jahr haben Schweizer Unternehmen mehr als 2.600 Tonnen unverarbeitetes Gold eingeführt, um es zu veredeln. Ein neuer Rekord. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich diese Menge mehr als verdoppelt. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die weltweite Goldproduktion jährlich rund 2.700 Tonnen umfasst.

Vier große Raffinerien sind in der Schweiz ansässig: Valcambi,  Argor Heraeus, Pamp und Metalor. In einem durchschnittlichen Jahr raffiniert die Schweiz laut Pamp-Muttergesellschaft MKS SA rund 70 Prozent des weltweiten Goldes. Im Schweizer Medium Swissinfo erklärt Sprecher Frédéric Panizzutti, warum das so ist: „Dieses Land bietet ein außergewöhnliches Maß an Sicherheit, effizienter Logistik und entsprechende Finanzsysteme. Dies sind sehr wichtige Faktoren im Edelmetallsektor.“ Die Schweizer Firmen verfügen zudem über das Know-How, Gold in höchster Reinheit herzustellen. Eine Feinheit von 999,9 /1.000 gehört entsprechend zum ausgewiesenen Qualitätsmerkmal.

Mit den Goldveredlern haben sich die Eidgenossen zumindest einen Teil ihrer Gold-Tradition erhalten. Die Schweiz hat sich ab Anfang der 90er-Jahre Stück für Stück von einem Großteil ihrer Goldreserven getrennt und als eines der letzten Länder die Golddeckung ihrer Währung aufgegeben. Der Beitritt zum Internationalen Währungsfonds spielte seinerzeit eine wesentliche Rolle.

Goldreporter

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1 KOMMENTAR

  1. Die Schweizer waren schon immer schlau.
    Wahrscheinlich bewahren sie das raffinierte Gold dann auch noch in ihren
    Tresoren auf.
    Damit sind sie doppelt abgesichert im großen CRASH.

    mfg

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