Montag,16.Mai 2022
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Diese Großbanken trennten sich von ETF-Silber

Silber, ETF, Silberbarren, SLV
In den Silber-ETF SLV investieren Banken typischerweise im Rahmen der Kapitalverwaltung im Kundenauftrag. Auch bei Hedgefonds ist diese Anlageform in „Papier-Silber“ beliebt (Max Tactic – Fotolia.com).

Im vierten Quartal trennten sich zahlreiche große Kapitalverwalter substanziell von Anteilen am größten Silber-Fonds (SLV). Dazu gehören mehrere US-Großbanken.

Größter Silber-Fonds

Beim iShares Silver Trust (SLV) handelt es sich um den weltweit größten physisch gedeckten Silber-Fonds (Exchance Traded Fund). Aus den jüngsten Daten der US-Aufsichtsbehörde SEC (13F-Reports) lassen sich die größten amerikanischen Investoren dieses ETFs per Ende 2021 ermitteln.

Top-Investoren

Demnach war Morgan Stanley mit 11,4 Millionen Anteilen im Wert von 245,87 Millionen US-Dollar der Top-Investor im vierten Quartal. Allerdings verkaufte die Bank knapp 16 Prozent ihrer Anteile. Auch Bank of America an Position zwei trennte sich von 10 Prozent der SLV-Shares und hält nun noch 10 Millionen Anteil im Wert von 215,58 Millionen US-Dollar.

Größte SLV-Investoren Q4-2021

NameAnteileVeränd. AnteileWert in TSDVeränd. Wert
Morgan Stanley11.430.633-15,94 %$ 245.873-11,88 %
Bank Of America Corp10.022.580-10,31 %$ 215.586-5,98 %
Alberta Investment Management Corp9.335.0000,00 %$ 200.7964,82 %
UBS Group AG6.391.189-7,39 %$ 137.473-2,93 %
Wells Fargo & Company/mn4.879.339-17,57 %$ 104.954-13,60 %
Jane Street Group Llc4.553.34970,27 %$ 97.94278,48 %
Deer Park Road Corp4.400.0000,00 %$ 94.6444,82 %
Barclays Plc.4.302.401-1,92 %$ 92.5452,82 %
Optiver Holding B.V.4.078.9000,00 %$ 83.7630,00 %
SG Americas Securities LLC3.791.19552,05 %$ 81.54959,39 %
BNP Paribas Arbitrage Sa3.634.063-0,45 %$ 78.1694,35 %
LPL Financial LLC3.057.3954,51 %$ 65.7659,55 %
Royal Bank Of Canada2.838.323-3,15 %$ 61.0521,52 %
Toronto Dominion Bank2.431.344-0,77 %$ 52.2984,02 %
Baillie Gifford & Co2.404.856-13,72 %$ 53.318-10,21 %
Private Advisor Group LLC2.328.083-43,81 %$ 50.076-41,10 %
JP Morgan Chase & Co2.187.680-24,42 %$ 47.057-20,77 %
MD Financial Management Inc,2.140.225-0,44 %$ 46.0364,36 %
Goldman Sachs Group Inc.1.951.9594,63 %$ 41.9869,68 %
Wellington Management Group Llp1.831.648183,78 %$ 39.399197,49 %
Quelle: SEC

Prominente Verkäufer

Zu den größten Verkäufern gehörte JP Morgan. Deren Beteiligung sank gegenüber Vorquartal um 24 Prozent auf 2,18 Millionen Anteile. Außerdem trennte sich Credit Suisse von 35 Prozent der zuvor gehaltenen SLV-Shares. Die Schweizer Großbank besaß Ende 2021 noch 1,6 Millionen Aktien im Wert von 35 Millionen US-Dollar. Des Weiteren ging auch das SLV-Engagement der Citigroup zuletzt stark zurück, um 41 Prozent auf 256.593 Anteile (Wert: $ 5,5 Mio.).

Große Käufer

Dagegen stiegen die Beteiligungen diverser Hedgefonds und Investment-Gesellschaften wie Jane Street (+70 % Anteile), SG Americas Securities (+52 %) und Wellington Management Group (+183 %) deutlich. Weitere Veränderungen unter den zwanzig größten Anteilseignern des Silber-Fonds entnehmen Sie der Tabelle oben. Unterdessen stieg der Silberpreis im vierten Quartal 2021 um 7 Prozent gegenüber Vorquartal (Jahresschlusskurs, London-Referenzkurs: 23,08 US-Dollar/20,40 Euro).

Hintergrund SLV

Beim iShares Silver Trust (US-Börsenkürzel: SLV) handelt es sich im den weltweit größten Silber-ETF. Jeder Anteilsschein dieses Fonds ist offiziell mit einer Zehntel Unze gedeckt. Dabei gibt es keine begrenzte Ausgabe an Shares.

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2 Kommentare

  1. @Stille Mitleser

    „Die Ökonomen der Bank of America und Die „Goldmänner“ von Sachs
    prognostizieren sieben strenge Zinssatzerhöhungen für 2022 und
    eine Fed Funds Rate im Bereich von 2,75% – 3%.
    Das sind ganz schöne Ansagen.
    Was die Bank of America und die „goldigen Sachsen“ dabei nicht diskutieren:
    Derartige Zinssatzerhöhungen lassen auch die Kreditfinanzierungskosten
    der USA und ihres mit 30 Bill. $ übervollen Kneipendeckels auf 4% bis 5%
    ansteigen. Allein die Zinsleistungen für bestehende Schulden würden
    sich auf Grundlage dieser prognostizierten Zinssätze auf ca. 1,5 Bill. $
    belaufen.

    Um die bestehenden Schulden zu finanzieren, müssten 40% der US-
    Steuereinnahmen
    allein für Zinszahlungen vorgemerkt werden.

    Denken Sie über diese Zahl nach, und lesen Sie den letzten Satz noch einmal.“

    https://www.goldseiten.de/artikel/529214–Goldman-Sachs-und-Bridgewater~-Auf-anstaendig-machen-kurz-vor-der-Implosion.html?seite=1

    Doch „Stop“: hatte die FED nicht in der letzten Woche am Montag ein
    „außerplanmäßiges Meeting“ angesetzt, weil die Inflation in den USA
    schon über 7,5% liegt und nun Zinserhöhungsschritte diskutiert
    werden?

    Wie weiter oben im ersten Satz zitiert: „7“ (in Worten: sieben)
    Zinserhöhungen noch in 2022 durch die FED?

    Selten so gelacht, denn
    die FED rudert schon wieder zurück . . . es
    wird nur vorsichtige Zinserhöhungen geben . . .“ (hier mehr:)

    (was zu erwarten war . . .)

    ▼(´ᴥ`)▼ ✌

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