Sonntag,14.August 2022
Anzeige

Ein weiteres Signal für die Gold-Hausse

Ein weiteres Signal für die Gold-Hausse: Stimmung unter US-Verbrauchern erreicht Tiefpunkt, bei hoher Kreditbelastung und Inflation.

Von Laurent Maurel

Deutsche Erzeugerpreise

Die neusten Inflationszahlen aus Deutschland, gemessen am Erzeugerpreisindex, sind eine Überraschung. Die pessimistischsten Vorhersagen wurden übertroffen: mit einem Plus von 31% hat der deutsche Erzeugerpreisindex diejenigen überrascht, die mit einer kurzen Atempause gerechnet hatten. Doch daraus wird vorerst nichts. Die Inflation beschleunigt sich, getragen von der Energiekrise, die mittlerweile droht, die größte Wirtschaftsmacht Europas in eine ernste Rezession zu stürzen. Die schlechten Zahlen des Erzeugerpreisindex deuten darauf hin, dass sich auch der Anstieg der Verbraucherpreise fortsetzen wird. Der Verbraucherpreisindex hinkt aktuell noch weit hinter dem Erzeugerpreisindex zurück. In diesem Sommer läuft Deutschland Gefahr, einen Preisschock zu erleben, wie ihn das Land seit 1929 nicht mehr gesehen hat.

Erzeugerpreise, Deutschland

Es ist schwer vorstellbar, wie die EZB unter diesen Umständen bei der nächsten Sitzung an ihrer akkommodierenden Geldpolitik festhalten will. Frau Lagarde trägt eine enorme Last auf ihren Schultern: Bald wird sie hin- und hergerissen sein zwischen den Deutschen, die angesichts der drohenden Inflation eine sofortige Zinserhöhung fordern, und den Gläubigern der südlichen Länder, die ein Kreditereignis infolge steigender Zinsen auf staatliche Schuldverschreibungen vermeiden wollen. Die Versöhnung von Nord und Süd war auch ohne Inflation bereits schwierig genug…doch angesichts des aktuellen Inflationsniveaus in Deutschland wird sie praktisch unmöglich!

US-Verbrauchervertrauen im Keller

In Europa holt die Inflation nun nach und nach die Entwicklung auf, die wir in den letzten sechs Monaten in den USA gesehen haben. Zwar blieben die US-Verbraucher angesichts der plötzlichen Teuerungen dank umfassender Inanspruchnahme von Krediten zunächst weitgehend standhaft, doch die Beschleunigung der Inflationsraten in den letzten Wochen beginnt, ihnen zuzusetzen: Der Index der Universität Michigan, der die Stimmung der Haushalte misst, hat einen historischen Tiefstwert erreicht. Die Stimmung ist sogar noch schlechter als während der letzten drei Finanzkrisen! Der Inflationsschock ist für die Moral noch verheerender als ein Finanzcrash!

USA, Verbrauchervertrauen

Der Abfall der Stimmungskurve bei den Konsumenten betrifft insbesondere die Sektoren, die sehr anfällig auf steigende Zinsen reagieren, wie beispielsweise die Immobilienbranche.

Fast 80 % der US-Amerikaner glauben, dass aktuell kein guter Zeitpunkt für einen Immobilienkauf ist. Ein beunruhigend hoher Anteil für den Sektor, wenn man ihn mit den vergangenen zehn Jahren vergleicht:

Immobilien, Umfrage, USA

Die Inflation ist dabei, den Motor des weltweiten Wachstums lahmzulegen: Die US-Verbraucher werfen gerade das Handtuch.

Hohe Kreditbelastung

Dieser Umschwung des Sentiments hat tiefgreifende Folgen, da er auch den Zugang zu Krediten betrifft. Wie wir in den vergangenen Wochen sehen konnten, haben die Banken ihre Kreditbedingungen außergewöhnlich stark gelockert, um den Konsum zu stützen. Auch die Fintech-Unternehmen haben massiv zur Explosion der Konsumkredite beigetragen, welche ihr Niveau vor Beginn der Corona-Krise wieder erreicht haben. Die Amerikaner haben ihre während der Lockdowns zurückgelegten Ersparnisse aufgebraucht. Und die Konsumkredite belasten ihre Finanzen heute sogar noch stärker als vor der Krise:

Konsumentenkredite, Ersparnisse, USA

Die zu hohe Kreditbelastung und die Inflation beeinträchtigen die Zuversicht.

Die US-Verbraucher sind am Ende. Das Gewicht ihrer Schulden, in Verbindung mit der historischen Preiserhöhung täglicher Konsumgüter (insbesondere Benzin) könnte ihre geplanten Ausgaben in den nächsten Wochen abrupt einbrechen lassen.

Das gesamte System basiert auf diesem Motor des Konsums. Er bestimmt, in welchem Umfang neue Kredite vergeben werden, und die Kreditschöpfung ist unentbehrlich für das Funktionieren des Systems.

Ohne steuer- oder geldpolitische Intervention droht dem Motor zwei Jahre nach dem Corona-Crash eine neue Panne.

Gold und Verbrauchervertrauen

In den letzten 50 Jahren gingen starke Stimmungstiefs der Verbraucher immer mit Zeiten einher, in denen Gold gekauft wurde:

Gold, Goldpreis, Verbrauchervertrauen

Es ist, als hätte der Goldmarkt die steuer- oder geldpolitischen Maßnahmen infolge der Motorpanne jeweils vorausgeahnt.

Es ist interessant zu sehen, dass das aktuelle Stimmungstief in den USA mit einem Zeitpunkt zusammenfällt, an dem der Goldpreis bereits auf einem hohen Niveau notiert. Wenn sich die Geschichte wiederholt, ist der Goldkurs prädestiniert seine historischen Rekorde zu überflügeln.

Gold-Positionen an der COMEX

Dazu passt auch die Positionierung der Akteure am Terminmarkt in dieser Woche gemäß dem Commitments of Traders Report (COT):

Gold, CoT

Die Commercials haben ihre Verkaufspositionen innerhalb von nur einer Woche rasant abgebaut (und wie üblich auf Kosten der Hedgefonds eingedeckt).

Gold, Futures, Commercials

Die Short-Positionen der Commercials sind äußerst niedrig und auch das Open Interest ist auf ein Niveau gesunken, welches das Ende der Korrektur am Goldmarkt ankündigt:

Gold, CoT, Positionen

Quelle: Goldbroker

LAURENT MAUREL in Edelmetall- und Bergbauanalyst. Als ausgebildeter Ingenieur arbeitete er in verschiedenen Sektoren (Telekommunikation, Softwaretechnik, Astrophysik …) in Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder. Sie stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

Goldreporter-Ratgeber

Wie Sie Ihr Geld retten können: Vermögen sichern in der Corona-Krise

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?



19 Kommentare

  1. Wenn da nicht die FED wäre.
    Wer etwas englisch kann ( kann das jemand ?) :)
    „Investors are expecting aggressive interest rate hikes after the Fed Chair’s testimony to the Senate. Powell said on Wednesday that he would not rule out a 100-basis point increase in interest rates, adding that the central bank would take whatever moves necessary to restore price stability.“ Aus investing.com
    Die FED plant eine weitere Zinsanhebung um 100 Basispunkte. Powell will die Inflation unter Kontrolle bringen, sagt er, what ever it takes.
    Und schliesst damit eine Rezession nicht aus.
    Da auch ein Zins von 3% nicht ausreichen wird, stelle man sich auf mindestens 8-10% ein, eher höher.
    Und genau das könnte vorübergehend zum Crash aller Vermögenswerte führen, allen voran Aktien, Gold und Bitcoin, aber auch Immobilien. Die Karten werden somit neu gemischt.
    Dann muss auch die EZB nachziehen, will sie nicht türkische Verhältnisse.
    Für Goldanleger bedeutet das, Cash bereithalten, es könnte eine unglaubliche Chance sein, für ein paar Unzerln mehr.
    Schon jetzt gehen die Rohstoffe, als Indikator Kupfer, deutlich bergab.

    • @Maruti
      Da kann man gespannt sein wo die Reise wirklich hingeht. Im Moment sieht alles danach aus als ob die FED ihren Dollar retten will.
      Um aber Erfolg zu haben müsste sie die Zinsen viel aggressiver anheben meiner Meinung nach.
      Der Euro wird weiter unter den Zinsanhebungen in den USA leiden, daher wird Gold/Euro eher stabil bleiben.
      Bedruckte Papierfetzen werden sich in Eu und Japan bald in Luft auflösen…!

    • Schwätzen kann man viel die frage ist ob sie das überhaupt können bei der brutalen US-Verschuldung das noch rasanter zunehmen wird durch die Zerstörung der Wirtschaft die im grunde eigentlich nur auf pump basiert . Ich denke die Falschgeldpresse wird schon bald wieder auf maximum laufen müssen um zu verhindern dass das Kartenhaus einstürzt .

      • @goldi
        Können tun die das. Die Frage ist nur, will man das wirklich tun. Sehen Sie, bei einem exorbitant starken Dollar durch massive Zinserhöhung sind Zinszahlungen nicht so das Problem. Die FED hat es dann leichter, Geld zu drucken um die Zinsen zu zahlen. :)
        Sie müssen sich immer fragen, was würden Sie selbst tun, wären Sie die Weltleitwährung, sässen jenseits des Altantik, hätten das stärkste Militär und im Keller die Druckerpresse.?
        Schulden bei anderen, Schwächeren, könnten Ihnen doch gleichgültig sein.
        Schulden waren für die USA jedenfalls noch nie das grosse Problem.
        Und ausserdem, meinen Sie, Sie würden als USA Weinkrämpfe kriegen, wenn auf Ihren Strassen keine Mercedes, VW oder Audi mehr rumfahren würden.?
        Den Transatlantikern kann es doch nur recht sein, wenn die hiesige Wirtschaft den Bach runter geht, am besten samt Euro gleich mit, oder ?
        Alles Aspekte, welche man betrachten sollte.
        Die FED wird den Dollar retten, nicht die Wirtschaft und schon gar nicht die Arbeitsplätze oder die Suppenküchen.

        • Überzeugt. Und woher kriegt man dollar bargeld in Deutschland? Ein bisschen Diversifizierung schadet ja nicht. Wenn der dollar untergeht, ist es sowieso aus.

          • @dko
            Bei jeder Bank, Sparkasse. Für den Urlaub zb.
            Nehmen Sie kleine Noten. 1 Dollar, 5 Dollar, 10 Dollar.
            ggf müssen die bestellt werden, dauert 2 Tage.

    • @Klapperschlange
      Bei Youtube gibt etliche erhellende Videos von Snowdon, wie und wo wir ausspioniert werden.
      Besonders von den Spionagewanzen, die wir selber kaufen.
      Top Spionagegeräte:
      1.) Alles von Apple
      2.) ALEXA und Co., Ring…..
      3.) Die Browser von Google, Microsoft etc.

      Vor ca. 5 Jahren wurde in Florida ein Mordfall geklärt, der eigentlich das perfekte Verbrechen war.
      Einem Sherriff sind in der live-TV- Pressekonferenz vor lauter Stolz ein paar Details rausgerutscht, die nach 20 Minuten gelöscht waren. Tv-Mediatheken etc. alles weg.

      Bei Telefonaten, e-Mail, Whatsapp etc werden nicht nur die Verbindungsdaten gespeichert, sondern auch die Inhalte. FLÄCHENDECKEND. IMMER.
      FBI und NSA können sich jedes 4 Jahre alte Telefonat anhören.
      Die Aufnahmen von Verkehrskameras, Überwachungskameras in Supermärkten, Tankstellen, Bahnhöfen, Flughäfen, Geldautomaten etc. wurden auch über Jahre zentral gespeichert.
      Da die Passbilder (und JEDES Photo, das Ihr auf Facebook hochladet) in eine Biometriedatenbank geht, kann man Bewegungprofile noch nach Jahren erstellen.
      Die Chinesen können mittlerweile Menschen mit Hut oder von hinten am Gangmuster identifizieren.
      Wenn Erich Mielke das noch hätte erleben dürfen.

      Zum Trost: man muss ja kein i-Phone , eine Alexa oder einen Tesla kaufen.

  2. @MeisterEder

    Zum Zeitpunkt meines Kommentares (14:42 Uhr) war der DWN-Artikel
    noch frei lesbar, danach klappte die „Bezahlschranke“ herunter,- sorry.

    Zusammenfassend beschrieb der Artikel, daß in den TESLA-PKW’s viele
    versteckte Kameras installiert sind (A-/B-Säule, Windschutzscheibe,
    Karosserie . . .) und pausenlos Videos zu einem Server in Holland geschickt
    werden, wo sie von überall abgerufen werden können (Vorwand TESLA :
    im Falle eines Unfalles den Hergang „rekonstruieren“ zu können.)
    Eine IT-Firma und der TÜV-Berlin hätten die Datenströme verfolgt und
    analysiert, weshalb in Berlin keine „Elon-Vierbeiner“ mehr auf ein Polizei-
    Gelände mehr fahren dürfen.

    Der arme „ORWELL“ tut mir wirklich leid . . .

    • @klapperschlange
      Man kann es wirklich übertreiben, mit der Elektrik.
      Kein Mensch braucht derartiges in ein Auto eingebaut.
      Ausser Beleuchtung und Zündspule hat meines Erachtens keine weitere Elektrik im Auto was zu suchen.
      Wer ohne Automatik, ABS, Spurhalteassistenz, Einparkhilfe und Abstandssensor ect. nicht fahren kann, sollte es eben lassen.
      Alles unnützer Unfug.
      Mein Maruti hat das alles nicht, er hat auch keinen Kat.
      Kein Servo und ähnlichen Quatsch. Ich fahre prima damit.
      Der Blinker funktioniert auch meist nicht, da halte ich die Hand raus, die funktioniert immer. Der Scheibenwischer geht schon 3 Jahre nicht und wahrscheinlich gehen nicht mal die Bremsleuchten. Wozu braucht man solche ?
      Dafür hat er eine Pickup Ladefläche, die braucht man allerdings.

    • @meister eder
      Hier etwas für Sie
      So umgeht man smart die Sanktionen.
      Zudem zahlt der Verbraucher und selbst verdient man prächtig daran ( Griechenland ect).
      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Indien-russisches-Ol-in-Europa-verkauft-article23415244.html
      Aber das war doch schon jeder Reinemacherin von Anfang an klar….., denn Putin hat schon lange vorher dafür gesorgt und Hintertüren vorbereitet.
      Der Verlierer bei den Sanktionen ist die EU, allen voran Deutschland und der Gewinner heisst Russland.
      Dumm sind die Knaben nämlich nicht.

      • @Maruti
        Wie langfristig Wladimir denkt an einem Beispiel:
        Wir bekommen „unser“ Gas ja aus dem westsibirischen Jamal-Gasfeld.
        2012 (!!!) hat Gazprom beschlossen, genau dort 3 riesige LNG Terminals zu bauen , 2013 war Baubeginn, 2019 Fertigstellung.
        Upps.
        Seit einiger Zeit wird vollgas an einer Pipeline von Jamal nach China gebaut.
        Die erste Doppelpipeline (Power of Siberia 1) nach Peking ist fertig und verdient Geld. Milliarden.

        So läuft es, wenn Leutchen, die zu doof zum Würfeln sind, gegen Schachgrossmeister antreten.

        Sollte eine (neue) Regierung in 3 Jahren nach Moskau pilgern, um um Gas zu betteln,
        hängt bei Gazprom ein Schild an der Türe: sorry, ausverkauft.
        Man wird uns nicht mal Reste verkaufen, falls mal was übrig sein sollte.

        Klar, China braucht das Gas, schon weil sie 5 Millionen Arbeitsplätze zu versorgen haben, die aus Deutschland rausverlagert wurden. Plus die Jobs aus Frankreich, Italien…..

        Wirtschaftlich ist das, was wir gerade machen, astreiner Selbstmord.
        Die 16 Jahre Merkel waren schon die Vorbereitung auf einen sicheren, aber eher langsamen Niedergang. Ziel 2030.
        Jetzt schalten wir auf Zeitraffer.
        Ziel 2023.

        Wir schaffen das.
        Aber diesmal wirklich.

        Was kann man nochmal kaufen, um sich abzusichern ?
        Gute Nacht, liebe Gemeinde.

        • @MeisterEder
          Bisher lässt Habecks Wunderwaffe, die Steinkohle Kraftwerke, auch auf sich warten.
          Könnte es eventuell Probleme bei der Beschaffung von ausreichend Steinkohle geben?
          Gas ist neben Braunkohle nach wie vor unser wichtigster Energieträger zur Erzeugung von Elektrizität.
          Ich wundere mich auch immer über den Satz der Grünen: „Wir haben kein Stromproblem“. Warum laufen dann immer noch die Gaskraftwerke zur Stromerzeugung?
          Dieser Satz wird im Winter wahrscheinlich zurückkommen um die Grünen in den Allerwertesten zu beissen. Wahrscheinlich werden dann auch die MSM den Grünen nicht mehr zu Hilfe eilen können wegen Strommangels.

          • @HD
            Googeln Sie mal den Preis von Kraftwerkskohle.
            Ist in einem Jahr von 50 auf 300.
            Macht aber nix, man kriegt kaum noch was (was ich nicht bekomme, muss ich auch nicht bezahlen).
            Wenn, dann kommt die aus Südamerika, Australien (also alles um die Ecke mit kaum Transportkosten) oder eben…… Russland.

          • @hd Probleme sehe ich erst wenn an alle Haushalte Radios mit Kurbel und nur einer Frequenz verteilt werden.

  3. @Klapperschlange
    So ein SICHERHEITSTEIL gibt es auch für zu Hause.
    RING Door Bell.
    Für den modernen Menschen in USA ein Must Have.
    Ein Designteil für die Haustüre, drin sind Kamera, Bewegungsmelder , Mikro und Lautsprecher.
    Verbindet sich mit dem WLAN des Hauses und von dort mit einem Server in der Cloud.

    Wenn jemand näher als 10 m an die Haustüre kommt, klingelt 30 km weg in der Arbeit das Handy und ich hab Livestream und kann mit dem Besucher reden.
    Wenn es Oma mit Kuchen ist, kann ich die Tür aufmachen.
    Kleinigkeit: IMMER wenn der Bewegungsmelder was merkt ( und das ist auch 50 Meter weg auf der anderen Strassenseite), geht die Videofunktion an.
    Das Video landet auf dem Server.

    Vor einiger Zeit ist ein junges Mädel auf dem Weg von der Schulbushaltestelle zum Elternhaus verschwunden.
    Und siehe da, das FBI konnte den Weg des Mädels anhand der Kameras genau rekonstruieren.
    Ohne die Leute zu fragen.
    Direkter Zugriff auf den Server.
    Da hat man auch alle Autos in der Strasse gesehen.
    Aussortiert wurde ein schwarzer Honda.
    Den konnte man bis zu Hauptstraße verfolgen und ab da mit den Verkehrskameras.
    Bis zur Überwachungskamera eines Motel-Parkplatzes.
    Bis dahin hatte man auch schon rausgefunden, wer der Fahrer war.
    Zentralzugriff auf alle Server plus Biometrie.
    Dort gab es Besuch von einem Swat Team.
    Happy End.

    Ganz moderne Leute haben das Upgrade mit Kameras im Haus.
    Damit man gucken kann, was der Babysitter macht und wie die Putzfrau putzt.
    Landet alles auf dem Server.
    Mit FERNZUGRIFF.
    Ich weiss ja nicht, was Ihr so im Wohnzimmer etc. macht, aber Pumuckl und ich sind froh, dass wir das nicht haben.

    Klarstellung: Wir wollen nur nicht dabei gesehen werden, wie wir Goldmünzen zählen.
    Was denn sonst ?

    Fragt die Tochter: wann bin ich denn …
    Antwort: ruf doch bei der NSA an, die haben ein Video, sogar mit Ton.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige