Samstag,31.Juli 2021
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Geldmenge M3 um 11 Prozent gewachsen

Die Geldmenge M3 im Euro-Währungsraums ist laut den Angaben der Europäischen Zentralbank im vergangenen November um 11 Prozent gegenüber Vorjahr angestiegen. Im November hatte der Zuwachs noch 10,5 Prozent betragen. Das Geldaggregat M1 wuchs sogar um 14,5 Prozent, nach 13,8 Prozent im Oktober. Bei M1 handelt es sich um Bargeld und Sichteinlagen bei Banken. M3 ist die umfassendste Geldmengen-Definition. Siehe Grafik unten. Das Geldmengenwachstum hat sich in den vergangenen Monaten deutlich beschleunigt. In der Corona-Krise haben die privaten Haushalte auch mehr Geld gespart. Die Schuldenaufnahme des Staates leistete aber den größten Beitrag. Mehr

Geldmenge, M1, M2, M3, Euro
Geldmengen-Definitionen (Quelle: Wikimedia)

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11 KOMMENTARE

  1. Der „Schlechthaben-Guthaben-Zins ehemals so sicherer Schuldscheine Staatsanleihen der Länder

    * Deutschland
    * Schweiz
    * Dänemark
    * Niederlande
    * Österreich
    * Finnland
    * Frankreich
    * Belgien
    * Slowakei
    * Irland

    erfreuen alle Investoren bei Laufzeiten bis zu 15 Jahren mit negativen Zinsen.

    http://www.zins-tracker.de

    Wer neben der im Umlauf befindlichen Geldmenge noch mehr Beweise dafür braucht, daß die Staaten ihre Schuldenlast per zunehmender Geld-ENTWERTUNG und Inflation abbauen möchten, braucht nur auf die „Guthabenzinsen“ der Staatsanleihen zu schauen.

    Laut Tagesschau am 15.12.2020:

    Die negativen Renditen bei Staatsanleihen wirken sich bei der Neuverschuldung des Bundes in Milliardenerträgen aus. Der Schuldner Bundesrepublik Deutschland kann durch die negativen Zinsen für seine Schuldpapiere sogar noch Zinseinnahmen verbuchen. Nach einer Berechnung der Nachrichtenagentur Reuters beliefen sich diese Erträge bis Anfang Dezember auf rund 7,1 Milliarden Euro.

    „Der Staat verdient dank der negativen Rendite noch Geld mit dem Verkauf von Anleihen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi gegenüber Reuters. Dennoch waren die Papiere gefragt: Die Gebote der Investoren übertrafen trotz negativer Zinsen den Wert der verkauften Anleihen um rund das Zweifache.

    „Deutsche Staatsanleihen gehen weg wie warme Semmeln“, sagte der Finanzexperte der Linkspartei dazu. „Anleger können gar nicht genug davon bekommen.“

    Trotz neuer Allzeit-Höchststände geht auch BITCOIN „weg wie warme Semmeln“, wegen des Ausgabe-Limits von 21 Millionen im Darknet geschürfter „Bit-Strings“ und den Gesetzen von (abnehmendem) Angebot und (steigender) Nachfrage?
    Das Bitcoin-Thema ist auch ein klarer Mißtrauensbeweis in bestehende, „zerbröselnde“ & an Wert verlierende Währungen.

    • Klapperschlange

      Was muss in einem Gehirn vorgehen, dass sich eine 10-Jährige negativ verzinste EURO-Staatsanleihe von z.B. Frankreich ins Depot legt ?

      Selbst im besten aller Fälle (es gibt den Euro noch, die Inflation bleibt niedrig etc.) vernichte ich inflationsbereinigt mit dem Kauf sofort 25 % des eingesetzen Kapitals.
      Über das zweit – oder drittbeste Szenario müssen wir nicht mehr reden…

        • … dabei könnten die LV-Versicherer doch gerade jetzt so schön an den Börsen (auch mit „Bits & Coins“) mit den Kundengeldern zocken…

        • @Klapperschlange Da ist Deutschland wieder etwas rückständig in den entwickelten Staaten der europäischen Schuldengemeinschft überweisen die Notenbanken inzwischen schon das Geld direkt an den Staat.Verbotene Staatsfinazierung durch Notenbanken ist das natürlich nicht wie auch?

        • Klapperschlange

          Die Allianz garantiert bei den neuen Produkten nicht mal mehr die eingezahlten Beträge.
          Noch Fragen ?

          • @MeisterEder / @materialist

            Morgens, beim Rasieren vor dem Spiegel, frage ich mich immer wieder, WER „freiwillig“ bereit ist, z.B. 50.000,-€ in 3-jährige Bundes-Schuldscheine zu einem Zinssatz von minus 0,75% zu investieren , – mit der Garantie, daß ER nach 36 Monaten weniger ausgezahlt bekommt, als eingezahlt?

            Da wäre ja eine 1-jährige, chinesische Staatsanleihe mit +2,37% gegenüber minus 0,69% „Scholz-Anleihe“ ein echtes Schnäppchen…

            Ach ja – 1 Frage hätte ich ja noch: wie geht es denn unseren „sicheren“ Bausparkassen bei den „Negativzinsen“?
            Ist in der aktuellen Niedrigzinsphase der Bausparvertrag überhaupt noch sinnvoll, wenn die Verzinsung des eingezahlten Guthabens bei 0,1% liegt?

          • Klapperschlange

            zu 1.) Gibt es 2 Antworten
            a.) Sie müssen mal eine Irrenanstalt besuchen oder
            b.) Leute, die von 9 bis 17.00 Uhr das Geld anderer Leute „anlegen“
            und tagsüber ihre Frau/Eltern zu Degussa oder Pro Aurum
            schicken.

            Ich persönlich tippe auf Alternative b.)

            zu 2.) Bausparkassen.
            Sauber gerechnet hat sich das nie gelohnt.
            Es gibt nur ein Szenario in dem sich das rechnet:
            – in der Ansparphase ist eine Niedrigzinsphase (d.h. gegenüber
            alternativen Anlagen verliert man nicht viel)
            – pünktlich kurz vor dem Kreditbedarf steigt das Zinsniveau um
            mindestens 3 % und bleibt da.

            Eher selten, oder ?

            Fragen sie mal einen klugen und ehrlichen „Banker“, ob er irgendein staatlich gefördertes oder beworbenes Produkt oder irgendeinen Fonds seiner eigenen Bank hat.
            Also ich kenne keinen.
            Die anderen sind entweder doof oder nicht ehrlich.

          • @MeisterEder

            Ja, ok – die Bausparkassen profitieren aktuell nur von der „Niedrigzinsphase“, deren Zinsen man sich als Kunde nach einer Ansparphase sichern kann – quasi als eigene Altersvorsorge bzw. Geschenk für die Kinder.
            Es muß ja nicht unbedingt eine Immobilie sein, die man damit finanziert.

            Banker-Investment: es soll tatsächlich einige Banker geben, welche bei der „erstklassigen“ Riester-Rente zugeschlagen haben…

    • @Klapperschlange Besser als mit negativen Zinsen kann man eigentlich seine Verachtung fuer das Papiergeld der Notenbanken nicht ausdrücken.

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