Samstag,13.Juli 2024
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Gold-Exporte der USA stark rückläufig

Die Gold-Exporte der Vereinigten Staaten sind im ersten Halbjahr 2023 um ein Drittel gesunken. Dafür stiegen die Goldimporte der USA.

US-Außenhandel mit Gold

Die USA haben im ersten Halbjahr 2023 insgesamt 117 Tonnen Gold exportiert und 89,80 Tonnen importiert. Das geht aus den jüngsten Daten des U.S. Geological Survey hervor. Während die Goldexporte deutlich über dem Vorjahreszeitraum lagen, gingen die Importe zurück. Dabei sind die Netto-Exporte der Vereinigten Staaten um hast drei Viertel geschrumpft. Nachfolgend, die Zahlen im Detail.

Gold, Goldbarren, Goldexporte, USA (Bild: Goldreporter @midjourney)
Der Großteil der US-Goldexporte besteht aus Investmentbarren aus dem Finanzsektor – etwa abwanderndes ETF-Gold (Bild: Goldreporter).

US-Gold-Exporte

1HJ. 2023    1. HJ. 2022  Differenz
Gold-Exporte   117,00 t     178,00 t -61,00 t (-34 %)
Gold-Importe   89,80 t 73,50 t +16,30 t (+22 %)
Netto-Exporte 27,20 t 104,50 t -77,30 t (-74 %)
Quelle: USGS

Vor allem Goldbarren exportiert

Im ersten Halbjahr 2023 entfielen 55 Prozent der amerikanischen Goldexporte auf raffiniertes Metall. Ein Jahr zuvor waren es 42 Prozent. In welcher Form wurde das Edelmetall exportiert? Die Zahlen von 2023 weisen einen Anteil an raffiniertem Gold in Hohe von 77 Prozent (89,9 t) aus. Dagegen waren es im ersten Halbjahr 2022 noch 80 Prozent (142 Tonnen).

Größte Handelspartner

Der weitaus größte Teil, 56 Prozent, des US-Goldes ging zuletzt in die Schweiz – und zwar in raffinierter Form. Dabei dürfte es sich vor allem um Metall aus dem Finanzsektor handeln, etwa aus abwandernden ETF-Beständen. Weiteres „Investment“-Gold verschifften die USA nach Australien und nach Großbritannien. Empfänger von unraffinierter Ware war vor allem Indien.

Hintergrund

Hinweis: Alle Zahlen sind gerundet. In den Goldtransfers nicht enthalten ist Währungsgold, etwa als Bestandteil von Goldreserven oder Lagebestände der Federal Reserve. Dabei bedeutet „raffiniert“ in der Regel, dass es sich um Investmentbarren handelt. Der Rest der Handelsware besteht entsprechend aus Vorprodukten – zum Beispiel Rohgold aus der Minenproduktion.

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1 Kommentar

  1. Der Schrotteuro rauscht in die tiefe da darf Gold natürlich nicht besser dastehen . In so einem Crashumfeld müsste der Goldpreis normalerweise kräftig anziehen aber das wird mit allen mitteln verhindern weil inzwischen das Falschgeld (=Euro und Dollar) auf der Kippe steht . Es braucht nicht mehr viel und die Masse wird aus dem Falschgeld in die Edelmetalle flüchten also der Supergau für die Finanzmafia . Ich denke in spätestens 6-12 monaten werden die Falschgeldpresse wieder auf maximum laufen vermutlich wird die EZB damit beginnen dann die Fed . Wie gesagt die beste Zeit für Gold steht unmittelbar bevor .

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