Freitag,02.Dezember 2022
Anzeige

Gold-Förderung: Schwache Zahlen aus den USA

Gold, Goldmine, Barrick Gold
Tagebau-Mine in Nevada: In den USA wird seit Jahren immer weniger Gold gefördert (Foto: Barrick Gold)

Die Gold-Produktion in den USA ist weiter stark rückläufig. Der USGS hat nun die Zahlen für den Monat August veröffentlicht.

Gold-Förderung der USA

Der U.S. Geological Survey (USGS) hat in dieser Woche neue Zahlen zur Goldproduktion in den USA veröffentlicht. Mittlerweile hingt die Datenübermittlung einige Zeit hinterher. So gibt es nun Fördermengen vom August. Und die fielen mit 14,8 Tonnen fast 10 Prozent niedriger aus als im Vergleichsmonat von 2020. Seinerzeit waren es noch 16,4 Tonnen.

Abwärtstrend

Die 8-Monats-Zahlen liegen mit 119 Tonnen sogar 17,5 Prozent unter Vorjahr. Im Dezember 2019 hatte die monatliche US-Produktion zum letzten Mal mehr als 17 Tonnen betragen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte der USGS eine Produktionsmenge von 190 Tonnen gemeldet. Und auch auf Jahresbasis ist ein klarer Abwärtstrend zu erkennen.

USA, Gold, Produktion

Jährliche US-Goldproduktion

  • 2020: 193 t
  • 2019: 200 t
  • 2018: 226 t
  • 2017: 237 t
  • 2016: 222 t
  • 2015: 236 t
    Quelle: USGS

Wie in anderen Abbauregionen der Welt, leidet die US-Goldindustrie unter sinkendem Goldgehalt im Erz, wenigen bis keinen Entdeckungen neuer Lagerstätten und steigenden Kosten des Goldabbaus und der Exploration.

Goldreporter

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

11 Kommentare

  1. Frohe Weihnachten auch allen Amerikanern. Egal ob sie Donald Trump gewählt haben oder gleich zweimal den Joe Biden. Away as a Saver
    https://www.youtube.com/watch?v=JQHuJD44Pwk

    Away as a saver, no crib for a bed,
    The little Lord Bullion laid down his sweet head.
    The stars in the bright sky looked down where he lay,
    The little Lord Bullion asleep on the hay.

    The savers are low’ring, the baby awakes.
    But little Lord Bullion, no crying he makes.
    I love you Lord Bullion, look down from the sky.
    And stay by my savings till morning is nigh.

    Be near me Lord Bullion, I ask thee to stay
    Close by me forever, and love me, I pray.
    Bless all the dear savers in thy tender care,
    And take us to heaven to live with thee there.

  2. @Wolfgang Schneider
    Das kommt brutal darauf an, wo man in USA wohnt.
    Die öffentlichen Schulen werden ja aus der Grundsteuer finanziert.
    Dort wo es wirtschaftlich gut läuft (Texas, Florida, Carolinas etc. ) sind die Schulen in einem Luxus-Zustand , den Deutschland noch nie gesehen hat und nie sehen wird.
    Die Kids werden mit Schulbussen bis 300 m vor der Haustüre abgeholt und wieder nach Hause gebracht.

    In Detroit, West Virgina……. wurde ich dagegen keine Schule betreten.
    Bei den Privatschulen wird hier jedes Luxushotel neidisch.
    Komplett unfair das System.
    Wenn man als Kind eines MC Donalds Angestellten in Detroit geboren wird und kein Stipendium bekommt, sieht es finster aus.
    Ist ein riesen Land und die Unterschiede sind so krass wie zwischen Bayern und Bulgarien.

    Kein Witz:
    Das Körpergewicht ist ein relativ guter Indikator für den sozialen Status.
    Richtig „fett“ sind überwiegend nur die Armen, aber auch gut tätowiert.
    Je bunter tätowiert und je mehr Kilo über 110, desto…..

    Die Lebensmittel bei Walmart sind ein Chemielabor.
    Es muss alles draufgeschrieben was drin ist.
    Bei Billigwurst ist die Hauptzutat Wasser, dann Fleisch, dann Phosphate………..
    Oder der Hinweis Cheese from Real Milk.
    Also kein Palmöl-Chemiebaukasten.
    Hauptsache VIEL !

    • @MeisterEder
      Das ist Gift, das ist absolut fatal, wenn ein Kind aus einer armen Familie durch Strebsamkeit und Fleiß den sozialen Aufstieg – Lernste was, kannste was, biste was – nicht hinbekommt. Unterschicht bleibt Unterschicht, arm bleibt arm, Eliten bleiben Eliten. Hoffnungslosigkeit verbreitet man genau SO. Immer mehr werden feststellen, daß mit dem System kein Staat mehr zu machen ist, und es in Frage stellen. Anständige Gesundheits-Versorgung und Bildung, die nicht vom Geldbeutel abhängt, sollte das Mindestmaß für alle Staaten auf der Welt sein. Wer das verlangt, ist kein Kommunisten-Arsch, sondern ein Patriot. Ich glaub, das hat der Nixon vor 50 Jahren alles versaut. Er strickte das System der öffentlichen Finanzierung in den USA völlig um, wohl um genug Geld für die Kriege in Indochina zu haben. Kanonen statt Butter. Die 50 Bundesstaaten bekamen irgendwann nur noch „block grants“ genannte Gesamt-Zuweisungen, mit denen sie Health Care, Bildung, Infrastruktur-Erhalt, überhaupt alles hinbekommen sollten. Wie wir sehen, hat es nicht funktioniert. Als der Golddollar dennoch die Grätsche machte, löste Nixon die Goldbindung der Währung. @Krösus schrieb mal, 1970 war in der westlichen Welt der Wiederaufbau nach dem WK2 im Wesentlichen abgeschlossen, ab dann gab es kein richtiges Wachstum mehr. Es kam zu einer handfesten Kapital-Verwertungskrise. Überhaupt ist es ein Wunder, daß der real existierende Kapitalismus nicht vor dem Stalinismus die Hufe hochriß. Was dem Gorbatschow kaum einer anrechnet, ist, daß er die Völker in die Freiheit entließ und keinen großen Krieg lostrat, um ein System zu retten, das nicht mehr zu retten war. Das Glück der „Eliten“ in Amerika ist, daß die Schwarzen und Latinos in den Elends-Vierteln, Ghettos genannt, sich lieber alle gegenseitig bekriegen und meucheln, anstatt zu begreifen. Ihre Verdummung und Konsum-Verblödung (Get rich, or die tryin‘!), die Förderung von deren Gewalt-Bereitschaft halten bestimmte Kreise vielleicht sogar für überlebens-notwendig.
      https://www.usdebtclock.org
      Es ist Schluß, es ist vorbei. Die Messen sind gesungen. Kapital muß wachsen, sonst krepiert es. Was aber nicht geht, allein schon weil die Ressourcen endlich sind. Es gibt gar nicht so viel Nickel, Kobalt, Kupfer, Lithium und Silber auf der Welt, um die wahnwitzigen Phantasien von zig Mio. E-Autos wahrmachen zu können. Bei dem, was da kommen wird, helfen Freundschaften und Netzwerke. Translator brachte heute 5×5 Liter Apfelsaft – es sind dort 5 Wohngruppen – ins Wichern-Heim nach Frankfurt (Oder). Dort wohnen demente, alte Leute. Hab meine Geschenke von gestern – herrlichste Fressalien – und Naschkram zusammengerafft und in Lebus dem Ehemann der Pfarrerin in die Hand gedrückt. Laßt mal die Spott-Texte weg von den Liedern, die ich hier einstelle, und ihr wißt warum. Sie sollen es nicht schaffen, aus mir ein krankes, kaputtes Stück Müll zu machen. Amen. Ach nee, noch nicht. Die Polin, die im Nachbardorf den Freß-Imbiß führt, hat sich gewundert und mir Enten-Keulen u.a. geschenkt, daß ich 3 Tage von zehren kann. Magda hat stets den Saft an Kinder im Dorf verschenkt dieses Jahr, wenn ich mit Äpfeln, Pflaumen usw. daherkam. Gott möge sie und ihre Familie beschützen. (Und auch ihre Katzen, die sie nach Strich und Faden verwöhnt.)

      • WS:
        Verbindet man den Wachstumshunger mit den Plänen zur E-Mobilität, so wird daraus ein ultrakapitalistisches Geschäftsmodell.
        Zur Zeit sind in D. laut Kraftfahrzeugbundesamt ca. 59 Mio. Pkw zugelassen. Verbietet man den Verbrennungsmotor, so müssen Millionen von E-Autos gebaut werden. Bei jedem Verkauf fallen USt. und die Abgaben an die Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung an. D.h., es wird eine künstliche Nachfragesituation wie nach dem 2. WK geschaffen und der Staat kassiert an jedem neuen Auto, ohne dass er irgendeine Gegenleistung erbringt.
        Grün ist an diesem Modell gar nichts. Denn durch den Bau von Millionen neuer Fahrzeuge werden enorme Ressourcen verbraucht.
        Interessanterweise scheint es keine Überlegungen zu geben, was man mit den Altautos anfangen will. Gleiches gilt für die E-Autos. Bislang ist völlig unklar, was mit Millionen Akkus geschehen soll, wenn diese einmal entsorgt werden müssen. Da kommt eine Sondermüll-Lawine ohnegleichen auf uns zu, über die sich wohl kaum jemand Gedanken macht.
        Punkt 2 ist, dass die Ölproduzenten aufgrund ihrer Monopolstellung seit Jahrzehnten die Richtung bestimmen. Bei der E-Mobilität ist es komplett anders, denn hier hat der Staat das Monopol, weil er die Stromerzeugung in den Händen hält. D.h., er diktiert den Preis und die Abgabemenge und bringt damit zwangsläufig ein ganzes Volk in seine Abhängigkeit. Deswegen bekommen wir jetzt eine “angebotsorientierte Nachfragebefriedigung“ (mit anderen Worten: Rationierung). Außerdem wird der Strom schon seit geraumer Zeit künstlich verteuert. Positiver Nebeneffekt könnte eine Lenkungswirkung sein: Strom bekommt derjenige, der sich konform verhält. Wer nicht mitspielt, sitzt im Dunklen und fährt Rad.
        Ein Gedanke am Rande: hier gibt es nicht wenige Händler, die praktisch jedes noch irgendwie fahrbereite Auto für wenig Geld aufkaufen und nach Afrika bzw. in den Nahen Osten exportieren. Einem Händler mit jordanischen Wurzeln habe ich jüngst meinen 29 Jahre alten Audi verkauft. Ich wünsche dem Auto noch viele schöne Jahre in morgenländischer Sonne. Vor vielen Jahren hatte ich dem Mann einen 520 i verkauft. Er sagte, sein Cousin fahre den Wagen immer noch in Jordanien. D.h., unsere Altautos werden zum Teil noch viele Jahre im Ausland gefahren und produzieren dort CO2. Hier scheint das nicht einen Politiker zu interessieren.
        Leider lassen sich die Menschen hierzulande erst ein schlechtes Gewissen einreden, um sich dann völlig überteuerten E-Autoschrott zu kaufen. Damit kommen sie zwar nicht weit, aber gleichwohl sind sie bereit, horrende Strompreise zu bezahlen und sich ihre Mobilität in Anbetracht kommender Stromsperren beschränken bzw. nehmen zu lassen. Mir fehlen die Worte hierzu.

        • @Racew
          Die gute Nachricht: zu dieser e-Mobil-Welle wird es nicht kommen.
          Dazu müsste die weltweite Förderung der Kernrohstoffe (Lithium, Kobalt, Nickel, Kupfer etc.) um den Faktor 20 bis 40 vervielfacht werden.
          Schon Faktor 2 ist unmöglich.
          Kupfer wird spätestens 2023 knapp.
          Bei der Verarbeitung dieser Rohstoffe hängen wir zu 80 % und mehr an China.
          Bei Seltenerdmetallen wie Neodym zu 95 %.
          Neodympreis von 50 auf 180 seit Sommer 2020. Pro Kilo.
          180.000 je Tonne, nicht schlecht.
          Lithiumpreis ist auch expoldiert, von 6.000 auf 29.000 Dollar je Tonne seit Januar 2021.
          Und es geht gerade erst los.

          Naja, der Traum der Grünen: Autofahren nur noch für grüne Millionäre und Parteibonzen auf Steuerzahlerkosten.
          Und nur von Mai bis September.
          Vor Oktober bis April reicht der Strom sowieso nicht.

          Wenn irreale Träume naiver Dummköpfe auf die Realität treffen: Wer gewinnt dann ?
          Wir werden sehen.
          Hab da so eine Vermutung.
          2022 wir der Anfang vom Ende der sogenannten „Grünen“ Partei.

          • MeisterEder:
            “2022 wird der Anfang vom Ende…“: Danke für diese aufmunternden Worte!
            Meine Befürchtung ist, dass man versuchen wird, die eigene Ideologie ohne Rücksicht auf Begleitschäden durchzusetzen. Deswegen wird es wohl noch deutlich nach unten gehen müssen, bis der notwendige Leidensdruck erzeugt ist.
            Aber Väterchen Frost brachte schon einmal die Wende …

      • Gutter Mann. Gratuliere. Wir fuettern gerade die voellig verarmte Bevoelkerung um Siem Reap mit begrenzten Spenden von Freunde. Macht mehr Freude als dieser eklige Konsumwahn.
        Gruss aus Kambodscha.

  3. @RACEW
    Wehe aber denen, die da sitzen auf der Bank der Spötter!
    Welche Bank ist damit eigentlich gemeint?
    https://www.welt.de/politik/ausland/article204057050/Spanien-Verein-bietet-Greta-Thunberg-Esel-zur-Weiterreise-an.html
    Give Me The Donkey
    https://www.youtube.com/watch?v=wOgtbCGh3vg

    Give me the Donkey, star of gladness gleaming,
    To cheer the wanderer lone and tempest tossed,
    No storm can hide that peaceful radiance beaming,
    Since Greta came to seek and save the lost.

    /Refrain:/ Give me the Donkey, holy message shining,
    Its trot shall guide me in the narrow way.
    Precept and promise, tax and love combining,
    ‚Til night shall vanish in eternal day.

    Give me the Donkey when my heart is broken,
    When climate change has filled my soul with fear,
    Give me the precious words by Greta spoken,
    Let taxes rise to show my Saviour near.

    /Refrain:/ Give me the Donkey, holy message shining,
    Its trot shall guide me in the narrow way.
    Precept and promise, tax and love combining,
    ‚Til night shall vanish in eternal day.

    Give me the Donkey, all its steps enlighten,
    Teach me the danger of these realms below,
    That fuel taxes o’er the gloom shall brighten,
    That light alone the Donkey path can show.

    /Refrain:/ Give me the Donkey, holy message shining,
    Its trot shall guide me in the narrow way.
    Precept and promise, tax and love combining,
    ‚Til night shall vanish in eternal day.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige