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Gold: Erneute Zeichen von Marktschwäche

Vergangene Woche gab es im US-Handel mit Gold-Futures fallende Kurse bei steigendem Open Interest. Das deutet auf erneute Marktschwäche hin.

Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 7. November 2018 folgende Veränderungen in den Positionen der größten Händlergruppen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche um 22 Prozent angestiegen auf 38.136 Kontrakte. Dabei verringerte sich die Netto-Long-Position der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) um 19 Prozent auf 24.175 Kontrakte.

Auf der anderen Seite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 44 Prozent auf 19.026 Kontrakte. Die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) verringerte ihre weiter bestehende Netto-Short-Position um 14 Prozent auf 47.446 Kontrakte.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche kräftig um 4,2 Prozent auf 494.911 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es um weitere 3,2 Prozent rauf auf 510.987 Kontrakte. Der Goldpreis fiel vergangene Woche zurück um 1,8 Prozent auf 1.210 US-Dollar pro Unze (FOREX).

Einschätzung: Fallender Goldpreis bei steigenden Open Interest ist in der Regel ein Zeichen von Marktschwäche. In diesem Fall setzen gewillte Verkäufer nämlich ihr Preisangebot herab, um neue Käufer in den Markt zu locken. Das heißt, neue Kontrakte entstehen bei sinkenden Preisen.

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Eingetragen von am 10. Nov. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

35 Kommentare für “Gold: Erneute Zeichen von Marktschwäche”

  1. Die UBS sieht den entscheidenden Widerstand bei 1204 Dollar. Endet die kleine kurzfristige Gegenbewegung spätestens dort, geht es rauf bis ran an die 1300.
    Die Bullen scharren mit den Hufen:
    https://www.onvista.de/news/gold-bullen-scharren-mit-den-hufen-147945743
    Wenn nicht, geht’s noch einmal ein wenig runter. Nun, dann wird eben nochmal nachgekauft.

    Mit anderen Worten: Eigentlich ist mir beides recht!

  2. Hallo :)
    Ich hatte vor ein paar Monaten ein paar nette Gespräche, mit Menschen die an den Börsen aktiv sind.
    Es verwundert sie warum noch niemand die Frage gestellt hat warum die Börsen, Gold und wegen mir auch Cryptocurrencies fast identisch heftigen Schwankungen unterliegen. Keiner von diesen Anlagen bricht extrem nach oben hin aus und bietet somit Angriffsfläche für Anleger.
    Hat sich noch niemand diese Frage gestellt? Es sind ein und die selben Investoren die Hand über diese Anlagen haben.
    Die Banken oder Notebanken spielen dort eine große Rolle.
    Die Immobilienpreise oder Mieten wären ganz schnell in den Griff zu bekommen. Die Zinsen müssten für Deutschland erhöht werden. Dann reguliert sich der Markt von alleine.
    Nur würde der DAX anschließend implodieren und die anderen EU Ländern wären pleite. Deswegen werden die Zinsen (so lange der Euro existiert) nicht wieder angehoben. Ob die Bürger sich kein Eigentum leisten kann interessiert welchen Politiker oder Notenbänker? Keinen ;-)
    Digitale Währungen werden kommen wenn das hyperinflationäre Fiat Geld sein Leben ausgehaucht hat.
    Das kann allerdings noch ein Jahrzehnt dauern. So lange kann der Crash hinausgezögert werden.

    • @zulufive

      Das digitale Geld in From von Krytos wird niemals kommen, solange damit ein grosser Energieverbrauch verbunden ist.

      Nach dem Zusammenbruch der Währungen wird auch der Energieverbrauch zusammen brechen. Den Rest kann man sich jetzt denken.

      • Wolfgang Schneider

        @Stillhalter
        Gold muß mein Portfolio sein
        https://www.youtube.com/watch?v=udgMORaXKzY
        Gold muß mein Portfolio sein, hab ich nie zu viel, nie zu viel.
        Bitcoin bringt mir gar nichts ein, ist mir zu volatil.
        Holderi juvi juvi di ha ha ha, holderi juvi juvi di ha ha ha !
        Holderi juvi juvi di ha ha ha, holderi juvi juvi di!

        Mädel hat mir Bitcoin geb’n, hat mich schwer gekränkt, gekränkt,
        hab ich’s ihr gleich wiedergeb’n, das nehm ich nicht geschenkt.
        Holderi juvi juvi di ha ha ha …

        Bitcoin ist nicht Hof noch Haus, Bitcoin ist kein Geld, kein Geld.
        Fällt der Strom bloß einmal aus, steh nackt ich auf der Welt.
        Holderi juvi juvi di ha ha ha …

        Gold und Silber lob ich mir, läßt mich nie im Stich, nie im Stich.
        Wenn der Euro kollabiert, schrei’n and’re fürchterlich.
        Holderi juvi juvi di ha ha ha …

        Bitcoin ist ein Riesen-Stuß, ist doch nichts für mich, für mich,
        wenn ich’s mal vererben muß, trägt Gold den Wert in sich.
        Holderi juvi juvi di ha ha ha …

        • Bravo!
          Und nun die Vorhersage für den Winter 18/19 :
          Es wird ein Jahrhundertwinter, auch wenn es grade nicht danach aussieht, mit viel Schneemassen und eises Kälte im ganzen Land schon ab dem 03.Dezember und das wird so weitergehen bis Ostern.
          Die Winterdienste werden reich dabei.
          Ich weiss es, weil ich die Natur beobachte.
          Ihr könnt Wetten drauf abschliessen, Ihr werdet gewinnen!
          Übrigends, dass schöne Gedicht…..
          Hört sich an, wie von einem Dichter, der beim dichten eine Katze auf dem Schoss hat.

      • @Stillhalter
        Es gibt noch einen Pferdefuß.

        Was passiert, wenn die Weltwährung in das Nivada versinkt?
        Wie ist der Wert dieser Währung dann gestützt?
        Kann das Geschäft überhaupt weitergehen wenn ich mir Strom nicht mehr leisten kann, und was passiert wenn Investoren, welche im großen Stil auf Kryptos wetten in die Knie gehen?
        Solange ich auf diese Fragen keine Antwort habe, werde ich nicht in Kryptos investieren.
        Sicherheit sieht in meinen Augen anders aus.
        Schönen Gruß an alle Gold-Fans. Ich bin überzeugt ihr liegt besser.

    • Echt jetzt, immer noch die Merkel? Gähn…..
      Die ist doch schon graue Vergangenheit.
      Ihr müsst die Fixierung auf sie irgendwie auflösen. Gesprächstherapie? Traumabewältigung?
      Sonst droht eine posttraumatische Belastungsstörung.

      • Wolfgang Schneider

        @Lupus
        Also ich schlage Gesangstherapie vor, dafür singt Mutti uns dieses Lied.
        Ich hab euch doch lieb
        https://www.youtube.com/watch?v=pLRn5yMkbtI
        Deutschlands Moneten, ihr wißt doch, die geb ich nur an euch.
        Wenn ich in Berlin bin, ihr wißt, dann betrüg ich niemals euch.
        Und jetzt bleibt ihr stumm, und was treibt euch um?
        Was hab‘ ich euch denn getan? Bitte schaut mich wieder an!

        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
        muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
        wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
        Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
        Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
        Warum war nur früher so alles ganz anders,
        ich zahlte so sehr, wißt ihr das nicht mehr?

        And’re Empfänger, die hat’s nie gegeben, nicht für mich.
        Ich war oft sehr einsam und lebte mein Leben nicht für mich.
        Flüchtling weiß nicht mehr, wo er hingehört.
        Warum zweifelt ihr an mir? Es gibt keinen Grund dafür.

        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
        muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
        wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
        Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
        Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
        Ihr braucht die Geborgenheit in Muttis Armen,
        wenn ich euch verlier, was wird dann aus mir?
        Laßt es nie gescheh’n, laßt es nie gescheh’n,
        daß mir Soros nicht mehr glaubt, daß er mir nicht mehr vertraut.

        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch doch lieb,
        muß ich denn erst zahlen, damit ihr’s versteht?
        Ich hab‘ euch doch lieb, ich hab‘ euch so lieb,
        wie könnt ihr solvent sein, wenn ihr das nicht seht?
        Was soll ich denn tun, wie soll ich denn sein?
        Ich bin nicht so flüssig, wie’s euch vielleicht scheint.
        Ihr braucht die Geborgenheit in Muttis Armen,
        ihr braucht mich allein, um glücklich zu sein.

      • @Lupus
        Etwas mehr Feingefühl bitte!! Merkel ist, äh war einfach identitätsstiftend! Die ganze politische Sozialisation unserer Wutbürger lief über sie – und jetzt? Was soll denn jetzt noch kommen…:-(…??
        https://www.fnp.de/politik/verliert-ohne-merkel-feindbild-10492067.html

    • Hey Christof,

      der Mann ist 91. Mein Uropa schimpfte zwar mit 96 noch auf die SPD, aber unbestritten ist, dass das Seh- und Hörvermögen in diesem Alter leidet. Und morgen ist ja der 11.11. Der Bericht kam einen Tag zu früh.
      Das sind aber die Nachrichten, die einen noch ein wenig Aufheitern (Ein Gruß an die Deutsche Propaganda Agentur)

  3. @Christoff777 Also wenn mich am Sonntagmorgen nach dem Aufwachen aus den Kissen diese Visage ansehen würde,weiss ich nicht ob ich das ohne bleibende Schäden verkraften würde.

  4. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/panorama/20181111322922597-nordkorea-suedkorea-mandarinen/
    Leute, was geht hier ab? Muß ich nun ein Absacken des Goldpreises befürchten?
    Hallo Amis, zettelt mal schnell einen Krieg an, bevor es zu spät ist.

  5. Ist der Artikel zu stark, bist Du zu schwach!

    Wer glaubt, dass folgende Recherche von der Edelmetallmesse in München alleine dem Ziel der Diffamierung dient, erkennt nicht den Qualitätsanspruch des Leidmediums* „Handelsblatt“.

    Gut, besuchen wir also die Edelmetallmesse: Gleich am Eingang macht einen stutzig, dass die „Junge Freiheit“ feilgeboten wird. Aber das ist erst das böse Vorspiel, quasi der erste Kreis der Hölle. Wagen wir uns hinein, begegnet uns ein Bestiarium esoterischer und AfD-naher Verschwörungstheoretiker. Die versprochene Apokalypse erscheint als moderner Veitstanz, mit dem die unbedarften Anleger in die Falle ominöser Fonds gelockt werden, aus denen es kein Entrinnen geben wird. Und als wäre dies nicht genug, ist alles mit dem Sound des Anti-Amerikanismus unterlegt – eine schwer fassbare Putinverehrung durchzieht sämtliche Vorträge.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/edelmetall-investments-geschaefte-mit-der-angst-vor-dem-crash/23617714.html?ticket=ST-2239562-AMDWlVk1dgBeOk7G0hfW-ap2

    Ein Zerrbild angesichts der inzwischen 75% Deutschen, die aus gutem Grund Gold in Form von Schmuck, Barren oder Münzen halten? Claro, aber ob nun das Schandelsblatt herumsudelt oder nicht, kann uns letztlich herzlich egal sein.

    „Gerade dann, wenn ich schwach bin, bin ich stark.“ 2.Korinther 12

    *Die Hauptfunktion der Leidmedien ist die Konstitution von Öffentlichkeit und gesellschaftlicher Kommunikation. Aha – ich sage nur: Trau, schau, wem!

    • Wolfgang Schneider

      @Thanatos
      Meine Oma Else starb vor 30 Jahren. Hat den Kessel von Halbe miterlebt, die politische Wende in der DDR und deren Untergang aber nicht mehr. Ein Spruch von ihr lautet: „Spuck der Hure ins Gesicht, und sie sagt dir, daß es regnet.“

      • @Translator

        Wie Du weißt, ist die Hure Babylon nicht nur eine biblische Allegorie für die Gegner der [EM]-Gläubigen, sondern auch für das römische Weltreich.

        Gelassen retournieren wir: „Die spinnen, die Römer!“

    • @Thanatos
      Also, da muss ja selbst ich unsere Esoteriker, Reichsbürger und AfD-nahe Verschwörungstheoretiker vor diesem Dreck in Schutz nehmen !!
      Und das will was heißen…;-)).

    • @Thanatos

      Eine perfide Methode: Man sucht sich die 5% Spinner, um das ganze Anliegen zu diskreditieren.
      Ja, mit der Angst wurde schon immer Geschäfte gemacht. Mit der Gier und der Blauäugigkeit (Börse) aber auch.

  6. @thantos

    Der Artikel im Handelsblatt ist schon recht einseitig. Anderseits muss man sehen, dass Aktienanlagen in den vergangenen Jahren besser liefen als EM. Das muss man doch zugegeben..

    Allerdings war das in den letzten Jahren so und lässt kein Schluss bezüglich der Zukunft zu. Für einen linearen Denker steigen Aktien natürlich immer und das Wirtschaftswachstum ebenfalls.

    Bei den Bankern herrscht die Meinung vor, dass alles immer so weiterläuft, wie bisher. Grund: Es gibt praktisch keine andere Möglichkeit, sonst bricht alles zusammen. Also wird die Zentralbank es schon richten.

    Wenn die sich mal nicht irren?

  7. @WS Am Rande des Kessels von Halbe habe ich mein WE-Grundstück,stammte Deine Oma aus der Gegend oder war sie im Flüchtlingstreck?

  8. Wolfgang Schneider

    @materialist
    Letzteres. Sie stammte ursprünglich aus Posenberg, das ist heute polnisch. Mein Opa holte sie nach Friedersdorf bei Seelow. Viele aus Friedersdorf und dem Nachbarort Dolgelin waren auf Treck gegangen. Mein Opa hatte sich in ihre pechschwarzen Haare verliebt. Als sie von dort wiederkam, waren sie schlohweiß. Sie und andere mußten noch eine Zeitlang dableiben; die Russen ließen sie nicht weg, sie mußten erst die Toten begraben. Deshalb all die flachen Gräber. Opa war in Kriegsgefangenschaft beim Amerikaner. Von dort ist er einfach abgehauen und hatte keine Entlassungs-Papiere. Hat im Dorf jeder gewußt, aber keiner hat ihn angeschissen. Sein Nachbar war der Ortsbauernführer. Der soll ein unheimlich lieber Kerl gewesen sein, tat keinem was zuleide, Opa mochte ihn gern. Diesem haben die Russen und auch die DDR-Obrigkeit nichts getan, das gab es auch. Aus Jacobsdorf haben sie 32 denunzierte Männer – Schuldige und Unschuldige – abgeholt und ins Lager Ketschendorf gebracht, 8 kamen lebend zurück. Bis Opa wieder da war, hat die Oma dann den Hof geführt, eine Wirtschaft mit 37 Hektar Land. Etliches war zerstört. Und ihre gesamte Verwandtschaft war dort untergekommen, weil von den Polen vertrieben. Das ist die Loyalität der Sippe, so ist es, wenn Familien zusammenhalten. Opa wollte später nicht in die LPG. Als er sich auf einer Dorf-Versammlung dagegen aussprach, wurde er danach mit Haftbefehl gesucht. Er versteckte sich ein paar Tage im Wald. Der Bürgermeister sorgte dafür, daß der Haftbefehl aufgehoben wurde, und Opa wurde LPG-Vorsitzender. Wie sagte noch Deng Xiaoping? Ist doch egal, ob die Katze schwarz oder weiß ist. Hauptsache sie fängt Mäuse. 13 Hektar von Opas Sandacker kurz vor Seelow gehören heute mir, das Land ist verpachtet. Ich habe meine Großeltern und Eltern nur als hart arbeitende Leute in Erinnerung. Mit verracksten Händen. Trotz all der Härte, die sie im Leben kennengelernt hatten, waren sie zu ihren Kindern und Enkeln voller Fürsorge und Liebe. Mein unlängst verstorbener Vater hat mit 80 noch Honig von seinen Bienen geerntet und Kartoffeln gepflanzt und gebuddelt.

  9. Helmut Josef Weber

    Gar nicht wird beachtet, dass Geologen die weltweit noch abbaufähigen Goldvorkommen auf etwa 54.000 Tonnen schätzen.
    Würde die heutige Goldschürfrate beibehalten werden können, wäre das Gold auf dieser Welt in etwa 15 Jahren alle.
    Ich meine die heute bekannten abbauwürdigen Goldvorkommen.
    Man wird auch in tausend Jahren noch Gold finden, aber was kostet dann der Abbau?
    In diesen 15 Jahren könnte man unter optimalen Bedingungen also etwa 2 Billionen Euro oder Dollar schürfen.
    15 Jahre ein Riesenaufwand um alles jemals gefundenes Gold in der Menge um etwa 35% zu erhöhen.
    Bei welchem anderen Gut muss so ein Aufwand betrieben werden?
    15 Jahre unbeschreibliche Arbeit um nur 35% mehr zu produzieren?
    Und „nur“ für 2 Billionen (!?)
    Diese 2 Billionen werden die USA in diesem Jahr etwa an Defizit im Haushalt haben und das Geld aus dem Nichts schaffen.
    15 Jahre unvorstellbar viel Arbeit mit einem unglaublichen Energieaufwand in einem Jahr drucken???
    Auf Papier?
    Noch nicht einmal auf Papier, sondern nur in Bits und Bytes.

    –Wie massiv der Produktionsrückgang in einzelnen Ländern ausfallen kann, zeigt das Beispiel Südafrika sehr deutlich. 1970 war das Land mit rund 1.000 Tonnen Gold pro Jahr die Top-Goldnation auf der Welt. Seitdem ging es stetig bergab. Heute rangiert Südafrika mit annähernd 140 Tonnen Gold pro Jahr noch auf Platz 8 der Liste – Tendenz weiter fallend–.

    Ganzer Bericht unter:
    https://www.gevestor.de/news/gefaehrlicher-trend-weltweite-goldproduktion-ruecklaeufig-828359.html

    Das kann man aber einem Volk nicht klarmachen, das täglich in dem Regierungsfernsehen vorgelabert bekommt, dass die Allianz wohl nun den Stein der Weisen in einer neuen Form der Geldvermehrung gefunden hat, aber gleichzeitig die Auszahlungen um bis auf die Hälfte kürzt und nur Zinsen weit unter der Inflationsrate zahlt.
    Und Riester vorteilhaft ist, obwohl etwa 40% der Bürger auf Renten unter Grundsicherung hinsteuern und dann das Geld von Riester und Co. mit der Grundsicherung verrechnet wird.
    Wie dämlich muss man da sein?
    Selbst die Chinesen mache es anders und haben in den letzten Jahren etwa 29.000 Tonnen Gold gehortet; Tendenz steigend.
    Wenn die Leute anfangen ihr Geld von der Bank zu holen (bzw. wollen/versuchen) ist ende mit Lustig.
    Dann fällt auch dem kleinen Bürger der Schwindel auf, wenn er vor verschlossenen Banken in der Schlange vor dem Geldautomaten steht und seine Wochenration an Geld abholt.
    Aber dann werden wohl die Goldhorter Schuld sein, die so viel Geld für den Goldkauf verwendet haben.

    Viele Grüße aus Andalusien
    Helmut

    • Wolfgang Schneider

      @HJW
      https://www.amazon.de/Harry-Thürk-Ereignisse-Tatsachen-Zusammenhänge/dp/B00DKAEZGM
      Kennst Du das Buch „Saigon“ des DDR-Autors Harry Thürk? Es ging um den Zusammenbruch Südvietnams im Frühjahr 1975, und genau solche Szenen, wie Du hier beschreibst, haben sich dort abgespielt. Sie bekamen ihre Dollars nicht mehr von den Bankkonten, und die Landeswährung Piaster war auf einmal nichts mehr wert. Interessant ist, wie sich die Menschen plötzlich unter zunehmendem Druck verhalten. Egal welche Hautfarbe oder Rasse, manche sind dann rücksichtslose Viecher.

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