Samstag,02.März 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Jetzt Gold kaufen? Aus den aktuellen Marktpreisen lässt sich eine gedämpfte Nachfrage im Handel ableiten. Aber das Niveau der Ankaufspreise ist gestiegen.

Silber- und Goldpreis

Unter dem Strich hat sich der Goldpreis in dieser Handelswoche nur wenig bewegt. Die EZB-Zinserhöhung am Donnerstag änderte daran wenig. So kostete eine Unze Gold im Rahmen unserer wöchentlichen Marktanalyse 1.918 US-Dollar, das entsprach 1.798 Euro (jeweils FOREX). Während auf Dollar-Basis 0,4 Prozent Kursrückgang gegenüber Vorwoche zu verzeichnen waren, blieb der Euro-Goldpreis praktisch unverändert an der Schwelle von 1.800 Euro.

Gold, Gold kaufen, Goldmünzen, Goldpreis (Bild: Goldreporter)
Im Zuge des Augusttiefs beim Goldpreis hatten Anleger wieder stärker bei Gold zugegriffen. Nun scheinen viele mit dem Gold kaufen wieder etwas abzuwarten (Bild: Goldreporter).

Silber kostete zum gleichen Zeitpunkt 23,06 US-Dollar, genau wie in der Vorwoche. In Euro gerechnet ging es um 0,3 Prozent rauf auf 21,62 Euro.

Gold kaufen

Wie haben sich die Preise im Handel entwickelt? Auf Basis unserer Datenabfrage bei sechs deutschen Edelmetall-Händlern zahlte man am Freitagvormittag durchschnittlich 1.884 Euro für eine Unze der Anlagemünze Krügerrand (Vorwoche: 1.994 Euro). Damit sank das Aufgeld auf 4,77 Prozent (Vorwoche: 4,80 Prozent). Die Aufschläge sind mittlerweile in der fünften Woche in Folge gefallen.

Das Gleiche sehen wir bei 100-Gramm-Goldbarren, die am Freitag für durchschnittlich 5.926 Euro zu haben waren (Vorwoche: 5.927 Euro). Aber damit lag der Preis 2,48 Prozent über dem reinen Materialwert, genau wie am vergangenen Freitag.

Silber kaufen

Bei den Silberprodukten ist das Aufgeld noch etwas deutlicher zurückgekommen. Kürzlich erklärten uns Händler, dass Prägeanstalten selbst die Aufschläge herabgesetzt haben, angesichts der zuletzt schwachen Silbernachfrage. Denn einen Maple-Leaf-Silbermünze des aktuellen Jahrgangs kostete am Freitag durchschnittlich 30,21 Euro pro Unze. Somit lag der Preis 39,74 Prozent über dem Silberwert (Vorwoche: 40,46 Prozent). Bei 1-Kilo-Silberbarren (905,42 Euro) kam der Aufschlag auf 30,24 Prozent zurück.

Insgesamt stellen wir zudem ein höheres Niveau bei den Ankaufspreise fest. Dabei sind die Spreads im Handel für alle von uns beobachteten Anlageprodukte gefallen (siehe Tabelle unten).

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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10 Kommentare

  1. Mein Aktiendepot ist prall gefüllt, alles Qualitätsunternehmen wie Maruti zu pflegen sagt. Ah, schreibt. Ich werde noch dieses Jahr definitiv einige Goldunzen, vielleicht sogar einige Sovereigns, älteren Jahrgangs kaufen. Sollte der Verkaufspreis pro Unze zw. 1700,00 & 1800,00 € liegen dann wird nachgekauft. Auf noch tieferen Kurse zu warten würde ich persönlich nicht spekulieren.
    Habe mal die Tage, Vergleich gesehen zw. Konzerne wie Louis Vuitton, Hermes Paris, Kering, usw. Alles Luxus Segment, die Leute kaufen und geben Geld ohne Ende aus, Hauptsache teuer und man kann sich damit zeigen lassen. Ganz zu schweigen von deren Aktien, da wüsste ich was davon eine Aktie von Hermes Paris zu kaufen, wenn man für gleichen Preis eine Unze reines Gold bekommt.

    • @Bid Driver
      Meine Ansicht zu Aktien kennen Sie.
      Erstens sind die nicht anonym und zweitens nicht mal in meinem Besitz sondern im Depot einer Bank oder Brokers, was das Gleiche ist.
      Früher war das anders, da konnte man das Papier mit nac Hause nehmen, war anonym samt dem Schnipsel Coupon, welchen man sich jährlich wieder anonym in bar auszahlen lassen konnte.
      Heute ist alles transparent, Aktienbesitz, Dividende, Gewinn oder Verlust. Sie müssen alles in der Steuererklärung darlegen.
      Meine Ansicht: Ich pfeife aus so etwas wie Zinsen, Dividenden oder Urkunden.
      All das, den ganzen Papierkram tue ich mir nicht mehr an.
      Es gibt ohnehin genug Formulare, schon bei einem einfachen Konto.
      Übrigens, woran liegt das, dass in diesem Forum es kaum noch aktive Foristen gibt ?
      ( ich meine die, ausserhalb der links Szene, welche alle auf Friedensmärschen, Anti Kriegs Demos, Anti Nato und Anti Atom und Lichterketten samt allen berliner Schulklassen und deren Lehrer Tag und Nacht unterwegs sind) ?

      • @Maruti,
        Keine Zeit. Fachkräftemangel. Müssen den Laden am Laufen halten und sanieren, was noch zu sanieren geht. Können nur kurz mitlesen. Im Urlaub schafft man vielleicht etwas zu schreiben. Wer es momentan schafft Zeit für die Straße freizuräumen und mehr zu blöcken als die Ärmel hochzukrempeln, ist wohl leider nicht systemrelevant. Gute Nacht

  2. @Big Driver
    Wünsche viel Spass mit den Aktien – man kann sich schön damit die Finger verbrennen.
    Der Satan zuendelt gerne mit Taiwan, da kann leicht
    ein broken arrow, wie damals bei den Amis verlorengehen.
    Die Sovereigns habe ich als Beimischung 2004
    für ca. 90 € das Stück eingesammelt.
    Habe alle Motive von ca. 1880. bis 1970.
    73 Stück als Beimischung für meine Goldwuehlkiste.
    Dies ist die beste Medizin für die Psyche an kalten Wintertagen!

    • @Donaustreuner
      Das Problem bei Aktien ist noch dazu das Risiko.
      Man muss beim Aktienkauf, egal welchen, unterschreiben, dass ein Totalverlust möglich ist.
      Ich kenne keine einzige Aktie, wo beim Kauf schriftlich garantiert wird, dass ein Totalverlust ausgeschlossen ist.
      Beim Goldkauf musste ich noch nie derartiges unterschreiben.
      Je grösser das Totalverlust Risiko einer Aktie, desto höher sind Dividenden und Gewinnchancen.
      Ist im Casino prinzipiell genau so.
      Was nicht heisst, dass ich im Casino nicht hin und wieder sehr schöne Gewinne machte, völlig steuerfrei und bar auf die Tatze.
      Kommt 3 mal hintereinander schwarz und man setzt wieder auf schwarz, gehen Sie mit prall gefüllter Tasche nach Hause, wenn wieder schwarz kommt.
      50 Euro Einsatz ( Kaufpreis), nach 20 Sekunden
      18.000 Euro steuerfreien Gewinn gemacht.
      Inmitten schöner Frauen, edlen Getränken und ausgezeichnetem Ambiente.
      500 Euro Trinkgeld für den Croupier abzüglich.

  3. @Donaustreuner
    Das mit den Finger verbrennen, hängt davon an. Ein kompletter Systemcrash wirds nicht geben auch wenn manche sich dies wünschen. Wie sagte mal einer meiner „Lieblingsverkäufer“ bei pro Aurum, wenn Gott will und Gold wieder zum Geld wird. Dann sagte ich ihn, wenn Gold und Silber zum Geld wird, dann ist draußen auf die Straßen die Hölle los.
    Das viele Aktien, nicht alle, überbewertet sind und eine massive Korrektur bevorsteht sollte ein Investor schon in seine Überlegungen/Investitionen berücksichtigen. Warum meinen Sie bin ich vorsichtig bei Tech-Unternehmen. Was die Sovereigns angeht, ich habe nur Elisabeth und Victoria in verschiedenen Jahrgänge. Dazu dutzende Vrenelis und Helvetias.

  4. @Maruti
    Ja ich kenne Ihre Meinung zu Aktien. Sie wissen auch das ich das System nicht vertraue, dafür kaufe ich Gold, nicht nur für uns auch für die Kids. Ausserdem sind Aktien nicht das einzige asset und nicht die einzige Möglichkeit Geld zu vermehren. Jeder soll seinen Weg finden um aus diesem System auszubrechen ob teils oder ganz.
    Was Immobilien angeht, nur ein Beispiel. Bei uns im Ort ist fast alles Eigenbesitz, ob Taverne, Hotel, Cafeteria, Ferienwohnung, usw. Die verdienen ihr Geld über die Sommermonaten, der Rest des Jahres Siesta. Was die aktiven Foristen oder auch nicht angeht, es gibt zehntausende in dieses Land die für Deutschland kämpfen. Für eine bessere Zukunft, ohne massiven Druck seitens der WHO, EU oder NATO. Es werden immer mehr. Sind Sie dabei Maruti, ist Ihnen das aktiv genug?

  5. @Maruti
    Habe selbst ca. 30 Jahre beruflich und privat mit Aktien gehandelt. Es gab viele schlaflose Nächte und mehrere Papiere mit denen ich bis zu 90% Verluste eingefahren habe.
    Es ist mir ein Rätsel, wie man chinesische Aktien und Immobilien als sichere Geldanlage einstufen kann. Kriege, Feuersbruenste und Überschwemmungen sind doch alltäglich, bald brennt Taiwan.
    Mein Lebensabend ist heute mit reichlich EM abgesichert, auch die Lebensleistungsverarschungsrente wird zum totalen Flopp mutieren.
    Wir wollen doch alle anständig und ohne finanzielle Sorgen bis zum 106. Lebensjahr zappeln.
    Dies gewährleistet nur Gold und Silber in Kombination mit Marutis Glaskugel!

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