Sonntag,21.April 2024
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Gold und Edelmetalle: Große Aufwertung steht an

Niemand darf glauben, es wäre zu spät, um auf den Gold-Zug aufzuspringen. Er ist noch nicht einmal richtig losgefahren.

Von Egon von Greyerz, Matterhorn Asset Management AG

Für jene 99,5 % der Finanzanlagen, die nicht in Gold, Silber oder Edelmetall-Bergbauwerten investiert sind, ist jetzt die Zeit gekommen, eine Investitions- und Vermögenssicherungschance zu ergreifen, wie sie sich nur einmal im Leben bietet!

Diese Entscheidung wird wahrscheinlich ihr finanzielles aber auch generelles Wohlergehen für den Rest ihres Lebens bestimmen, insofern man sie trifft, bevor es zu spät ist!

Wenn Sie schon zur exklusiven Gruppe der Edelmetallanleger gehören – zu jenen 0,5 % anteilig an den globalen Finanzanlagen –, dann verstehen Sie schon, was gerade kommt.

Gehören Sie aber zur Gruppe, die Edelmetalle weder versteht noch besitzt, dann wäre es durchaus lohnenswert, hier weiterzulesen.

Mehr zu der sich bietenden Chance finden Sie im Verlauf des Artikels.

Vom schuldenlastigen Westen zum rohstoffbezogenen Osten und Süden

Während das westliche Reich aktuell zerfällt, gewinnt das Reich des Südens & Ostens stetig an Bedeutung. Mehr als 30 Länder wollen den BRICS beitreten und viele auch der SCO (Shanghai Cooperation Organisation). Zudem existiert seit 2014 die Eurasian Economic Union (EEU), die sich aus verschiedenen Staaten der ehemaligen Sowjetunion zusammensetzt.

Diese erweiterte Gruppe wird aus über 40 Ländern bestehen und 2/3 der Weltbevölkerung sowie 1/3 der globalen Wirtschaftsleistung repräsentieren. Wie ich im Artikel „Ungeordneter Reset mit Aufwertung um ein Vielfaches“ beschrieben hatte, werden wir in den kommenden Jahrzehnten hier das schnellste Wachstum erleben, während der Westen schrittweise unter der Last der eigenen Defizite und Schulden einbricht und politisch wie moralisch verfällt.

Wie der „sowjetische“ Außenminister Lawrow gerade mitteilte, wird der Iran der SCO am 4. Juli beitreten und auch Weißrussland wird zum Vollmitglied. Am 4. Juli wird es ein virtuelles Treffen der SCO geben, das von Indien ausgetragen wird. Es scheint nicht ganz zufällig, dass dieses Treffen exakt am US-Unabhängigkeitstag abgehalten wird!

Das Treffen der BRICS-Staaten findet von 22.-24. August in Johannesburg statt und Macron wollte auf diesem Treffen einfach hereinplatzen. Er wurde jedoch zurückgewiesen. Macron ist verschlagen und hat schon immer versucht, auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.

Doch die BRICS sind nicht an Opportunisten interessiert, die sich allzu gerne wie Fähnchen im Wind nach dem Erfolg ausrichten.

Irgendwann könnten diese drei Gruppierungen vielleicht zu einer Gruppe verschmolzen werden, wobei Gold eine zentrale Rolle zukommen würde. Ich gehe nicht davon aus, dass es eine goldgedeckte Währung mit fester Parität geben wird. Ich erwarte vielmehr, dass Gold auf einem deutlich höheren Preisniveau als heute mit Anbindung an die BRICS-Währungen in einem schwankenden Wechselkurs stehen wird.

Also: Während der Westen und speziell die USA ihre tödlichen Wunden lecken, freut sich der Osten schon auf das anstehende Festmahl.

Der Dollar: Nicht mehr so gut wie Gold

Früher einmal war der US-Dollar „So gut wie Gold“ und bis zum 15. August 1971 konnten Nationalstaaten ihre Dollars zu einem Kurs von 35 $ pro Unze gegen Gold eintauschen.

Doch leider verfallen Führungen – staatliche wie unternehmerische – letztlich der GIER, wenn das echte Geld knapp wird. Und genau das passierte mit Nixon, als er 1971 das Goldfenster schloss.

Obgleich der Dollar seit 1971 effektiv schon 98 % verloren hat, ist er die bevorzugte Reservewährung und auch im Welthandel die Währung der Wahl geblieben.

Gold, Goldpreis, Währungen, Abwertung

Dass der Dollar noch nicht untergegangen ist, hat hauptsächlich zwei Gründe. Erstens sind auch alle anderen Währungen praktisch genauso stark gesunken. Zudem spielte die Einführung des Petrodollars 1973-74 – eine scharfsinnige Erfindung von Nixons Außenminister Henry Kissinger – eine entscheidende Rolle dabei, Saudi-Arabien (den dominanten Ölproduzenten der Zeit) davon zu überzeugen, Öl in US-Dollar zu verkaufen, im Austausch gegen ein Konvolut aus Waffen und Schutz.

Während der Westen im Morast aus Schulden, Korruption und Dekadenz versinkt, wird die Welt eine tektonische Verschiebung bei den Währungen erleben: weg vom Fiat-/Falschgeld mit null intrinsischem Wert – hin zu rohstoffgedeckten Währungen, wobei Gold eine zentrale Rolle spielen wird.

Wo sind nur die Staatsmänner geblieben?

Der Westen hat nicht einen einzigen Staatsmann zu bieten, der das System aus dem Sumpf ziehen kann. Viele Länder driften nach rechts ab, wie Italien unter Meloni. Aber auch in Spanien könnte es im Juni mit der Partido Popular und der rechtsextremen Vox-Partei einen Rechtsruck geben. Macron ist extrem unpopulär und Le Pen führt aktuell die Meinungsumfragen mit 55 % an. Auch in Deutschland ist Scholz schwer gescheitert; in den Wahlumfragen liegt die nationalistische AfD inzwischen vor den regierenden Sozialdemokraten.

Großbritannien ist aktuell das einzige große Land, in dem es bei den Wahlen 2025 wahrscheinlich zu einem Linksruck kommen wird. Niemand glaubt an den schwachen Sunak, und Labour-Führer Kier Starmer hat klare Gewinnchancen. Doch leider ist auch er kein Staatsmann.

In Europa haben wir also einen bunten Haufen schwacher Führer, doch auch der Blick in den Westen – auf die USA – verspricht nichts Besseres. Leider gibt es in den Vereinigten Staaten überhaupt keinen Führer mehr. Allem Anschein nach wird Biden von einem ungewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Team in seinem Umfeld geführt. Das ist eine extrem gefährliche Situation für ein Land, das bislang das mächtigste Land der Welt war. Eine militärische Großmacht ohne Führung ist sehr gefährlich.

US-Präsident Eisenhower sagte in den 1950ern:

„Wir in den Institutionen der Regierung müssen uns vor unbefugtem Einfluss – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potenzial für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, dass die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.“

Wenn Weltreiche zu Grunde gehen, sind schwache Führungen die Norm; sie scheinen sogar eine notwendige Voraussetzung dafür zu sein, dass sich dieser unvermeidliche Zusammenbruch verschärft.

Wir alle können also nur über die aktuelle Krise des Westens und ihren Ausgang spekulieren. Solche Phasen sind selten die Summe von Einzelereignissen, sie sind in der Regel Prozesse, die einige Jahre oder gar Jahrzehnte brauchen.

Man darf aber nicht vergessen, dass wir seit 1971 nun schon ein halbes Jahrhundert des Niedergangs erlebt haben. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass wir jetzt eine Beschleunigung dieses Prozesses erleben werden. Ich hatte es oben angemerkt: Aktuell werden wir nicht nur Zeugen des Niedergangs des Westens. Wir erleben auch direkt mit, wie eine extrem mächtige Kooperation aus 40 und mehr Staaten aufsteigt und eine globale, rohstoffbasierte Expansion vorantreiben wird, die es in diesem Umfang nie zuvor in der Geschichte gegeben hat.

Nehmen wir nur Russland als Beispiel. Mit Rohstoffreserven im Gegenwert von 85 Billionen $ wird das Land eine wichtige Rolle in dieser auf realen physischen Werten basierenden Expansion spielen, solange das Land politisch intakt bleibt, wovon ich ausgehen würde.

Vergessen Sie nicht: Bei der massiven globalen Verschiebung, die jetzt beginnen wird, geht es nicht um Persönlichkeiten. Führungspersönlichkeiten sind Instrumente ihrer Zeit und in den meisten Ländern werden die passenden Führer auftauchen, um diese tektonische Verschiebung voranzubringen.

Einen weiten Bogen um Staatsanleihen machen

Wie also werden normale Investoren im Westen ihre Vermögenswerte schützen und ausbauen können in einer Welt, die an der Schwelle zu großen finanziellen, ökonomischen wie politischen Verschiebungen steht?

Schauen wir uns in diesem Zusammenhang erst einmal an, was man keinesfalls tun sollte.

Seit Jahren mache ich immer wieder auf Folgendes aufmerksam: Das Entscheidende ist nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Minimierung des Risikos.

Nach der größten globalen Vermögenswertblase kommt ein brutaler „Everything-Kollaps“, der viele Investments in die Tiefe reißen wird, die zuvor als so sicher wie Staatsanleihen galten. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel: „Erst schrittweise, dann auf einen Schlag – Der ‚Everything‘-Kollaps“.

Nehmen wir die US-Staatsanleihen oder US Treasuries als Beispiel. Seit Jahren kann ich überhaupt nicht verstehen, warum jemand in ein Wertpapier („security“) investiert, das im Handumdrehen hergestellt ist – auf Fingerschnips sozusagen. So beschrieb es ein hoher Funktionär der Schwedischen Reichsbank (Zentralbank), als er einem Journalisten erklärte, woher Geld stammt. Egal, ob man es nun Mausklickgeld nennt, wie mein verehrter Kollege Matt Piepenburg, oder aber Fingerschnipsgeld: Beide Ausdrücke machen deutlich, dass wir in einer Hokuspokus-Welt leben, wo Geld unbegrenzt ist und auf Fingerschnips hergestellt werden kann.

Und dann dürfen wir natürlich auch nicht jene zusätzlichen 2 Billiarden $ und mehr vergessen, die als Quasi-Schulden oder Verbindlichkeiten in Form von Derivaten existieren. Ich habe schon oft erklärt, dass ein großer Teil dieser Derivate wahrscheinlich zu Schulden wird, sobald Zentralbanken Liquidität erzeugen, um das Finanzsystem vor der Implosion dieser Finanzmassenvernichtungswaffen (so nennt Warren Buffet sie) zu schützen.

Gold, Derivate, Schulden

Seit langer Zeit erkläre ich, dass das Halten westlicher Staatsanleihen finanzieller Selbstmord ist. Seit kurzem stimmen mir darin auch große Namen zu, ob nun Jamie Dimon von JP Morgan („Don’t touch US bonds“) oder Ray Dalio, der sehr erfolgreiche Hedgefondsmanager („Man bräuchte 500 Jahre, um das Geld zurückzubekommen.“). Schön und gut, aber ich frage mich, von welchem Geld dann die Rede ist …

Erstens sind die US-Notenbank oder eben die EZB bilanziell insolvent; niemand kann jemals echtes Geld zurückbekommen. Im besten Fall bekäme man nur ein weiteres wertloses Schulden-/Geldinstrument wie CBDC (Zentralbankdigitalwährung), welches in den nächsten 1 bis 50 Jahren 99 -100 % verlieren würde. Nicht die besten Wettchancen, zurückhaltend formuliert.

Die 10-jährige US-Staatsanleihe markierte 1981 mit knapp 16 % ihren Höchststand, nach einem Abwärtstrend von 39 Jahren war 2020 das Tief bei 0,55 % erreicht. Das war die Talsohle im Zins- und Inflationszyklus. Jetzt werden wir auf Jahrzehnte hinweg steigende Inflation und Zinssätze sehen. Natürlich wird diese Bewegung auch mit größeren Korrekturen und Volatilität einhergehen.

Während die großen Zentralbanken auf steigende Zinsen drängen, muss man sich auch fragen, ob sie sich wirklich der Konsequenzen bewusst sind. Denn in einer schuldenverseuchten Welt bedeuten steigende Zinsen auch hohes Ausfallrisiko, auf privater wie staatlicher Ebene.

Doch die Zentralbanken werden, getreu ihrer normalen Verfahrensweise, den Entwicklungen hinterherhinken und ihre Verfehlungen erst dann erkennen, wenn das System zusammengebrochen ist.

Wichtig: Die US-Notenbank wird zum einzigen Käufer von US-Staatsanleihen werden, wenn die Welt vor dem Giftkelch der US-Schulden flieht. Es ist wie in einem Verschiebebahnhof, in dem nur ein Güterzug steht.

Die Chancen Ihres Lebens kommen

Wer also irgendetwas mit Rohstoffbezug kauft, wird sich auf Jahrzehnte hinweg klar im Wachstumsbereich befinden. In dieser Gruppe geht es nicht nur um Rohstoffunternehmen an sich, sondern auch um Unternehmen, die Rohstoffunternehmen mit Soft- oder Hardware versorgen.

Rohstoff, Preise

Zusätzlich zum Edelmetallmarkt, in physischer Form oder Aktien, betrachten wir Öl und Uran als die potentiell interessantesten Bereiche.

Aus Gründen der Vermögenssicherung sind wir seit fast 25 Jahren in den physischen Edelmetallmärkten engagiert. Während dieser Zeit ist Gold, gemessen an den meisten westlichen Währungen, um das 6- bis 12-fache gestiegen, und Silber nur etwas weniger.

Als führendes Vermögensschutzunternehmen für größere Anleger, die jenseits des Finanzsystems in physisches Gold und Silber investieren, haben wir bislang einen sehr spannenden Werdegang gehabt.

Doch mit Blick auf die letzten 23 Jahre – und obwohl wir beim Gold schon größere Gewinne gesehen haben als in die meisten anderen Anlageklassen, und das bei deutlich geringerem Risiko – kann ich sehr deutlich sagen, dass die eigentlichen Bewegungen noch gar nicht begonnen haben.

Nie zuvor in meinen 60 Jahren an den Anlagemärkten habe ich eine eindeutigere Situation erlebt.

Auch wenn einige Edelmetallaktien weitaus besser abschneiden werden als physisches Gold und Silber, werden wir bei dem bleiben, was wir am besten kennen, um unseren geschätzten Kunden, aber auch zukünftigen Vermögensschutzinvestoren, von guten Diensten zu sein.

In den kommenden Jahren werden die meisten Anleger einen großen Teil ihrer Investitionen und ihres Reinvermögens verlieren, da sie an ihren konventionellen Investments festhalten.

Seit einem Vierteljahrhundert äußere ich mich hartnäckig in der Öffentlichkeit und beschwöre Investoren, sie mögen ihr Vermögen schützen. In dieser Zeit haben wir im Nasdaq Anfang der 2000er Jahre schon Verluste von 80 % gesehen, und 2008 haben wir erlebt, wie das Finanzsystem nur noch Minuten von der Implosion entfernt war.

Doch dank zweistelliger Billionen-$-Beträge, die man auf Fingerschnips entstehen ließ, blieben die meisten Märkte robust. Dennoch schwebt der Everything-Kollaps (also der Einbruch von FAST allem) weiter über uns, und dieses Mal ist es unwahrscheinlich, dass uns Fingerschnipsgeld helfen wird.

Wann sollte man kein Gold halten?

Man sollte kein Gold halten, wenn:

  • es keine Defizite gibt und der Haushalt ausgeglichen ist
  • die Inflation unerheblich oder nicht vorhanden ist
  • keine Währungsentwertung existiert
  • die Politik von starken staatsmännischen Fähigkeiten geprägt ist und auf langfristigen Werten basiert

Wenn dieser Tag gekommen ist, werden wir auch fliegende Elefanten und Zentralbanker mit Flügeln sehen!

Doch wie schon Ikarus, Sohn des Daidalos, aus der griechischen Mythologie werden auch diese Banker abstürzen!

Wer in diesem Jahrhundert einen großen Teil seines Vermögens in physischem Gold gehalten hat und hält, hat – in gleich welchem Land – einen exzellenten Gewinn gemacht und verfügt nach wie vor über eine intakte Goldanlage. Zudem hat diese Person nachts gut schlafen können.

Auch wenn eine genaue Auswahl der richtigen Edelmetallaktien Chancen birgt, wie sie sich nur einmal im Leben bieten, so empfehlen wir nach wie vor, dass Anleger den Großteil ihrer Mittel weiter in physischem Gold und Silber halten – verwahrt in einem sicheren Rechtsgebiet und in den sichersten Tresorlagereinrichtungen mit direktem Zugang zu den eigenen Metallen.

Auf diese Weise vermeiden Anleger Risiken wie:

  • Risiken von depotführender Seite (custodial risk), Ihre Aktien/ Anteile liegen in einem fragilen Finanzsystem
  • politische Risiken, Bergwerke liegen häufig in riskanten Staaten
  • Betrug, Korruption – Doug Casey kann ein Lied davon singen. Lesen Sie sein Buch „Speculator“.
  • Finanzierungsrisiko, vielen Unternehmen werden die Geldmittel ausgehen

Trotzdem würde ich selbst den vorsichtigen Anlegern raten, einige Gold- und Silberaktien zu halten oder einen Fonds oder Index, denn das Aufwärtspotential ist enorm.

Keine Gold-Deckung seit Jahren

Seit 4 Jahren hat es keine große Goldentdeckung mehr gegeben.

Große Goldentdeckungen von mehr als 1 Million Unzen:

  • 1990er – 180
  • 2000er – 120
  • 2010 bis 2018 – 40
  • 2019 bis heute – 0

Wir haben nicht nur Peak Oil, sondern auch ein Fördermaximum beim Gold erreicht (Peak Gold). Die Welt steht also vor einem Teufelskreis aus steigenden Energiekosten, die wiederum steigende Kosten bei der Förderung von Edelmetallen und anderen Bodenschätzen nach sich ziehen.

Damit bestätigt sich, dass hohe Inflation nicht vorübergehend ist, und das führt zu steigenden Zinsen und zu einem sehr hohen Risiko von Schuldenausfällen im privaten wie staatlichen Bereich.

Wer US-Dollar hält, überreicht sein Vermögen dem Staat, der es wahrscheinlich entweder entwertet, verliert, ausgibt, konfisziert oder in irgendeiner anderen Form veruntreut.

Warum sollte irgendjemand einem Staat wie den USA vertrauen, der aktuell all das macht?

Und glauben Sie nicht, dass es beim Euro besser laufen wird!

Physisches Goldeigentum, das außerhalb des eigenen Wohnsitzlands in privaten Lagereinrichtungen verwahrt wird, ist die einzige Möglichkeit, Kontrolle über das eigene Geld zu haben.

Das Vertrauen in die USA und den Dollar geht jetzt zu Ende, nachdem alle russischen Vermögenswerte konfisziert wurden. Wer würde schon gerne seine Vermögenswerte im Kontrollbereich eines Staates halten, der diese nach Belieben einfach stehlen kann.

Wir stehen also nicht vor einer Krise des Dollars, der Dollar und seine Emittenten sind die Krise. Wem die Vermögenssicherung am Herzen liegt, der würde niemals auf den Gedanken kommen, das eigene Vermögen in eine Krisenwährung zu stecken, welche von einer Krisenregierung kontrolliert wird.

Ich finde es faszinierend, dass die JP Morgan-Bank, die zur Gruppe der Depotbanken des Gold-EFT GLD gehört, jetzt plant, das Gold in die Schweiz zu verlagern. Das untermauert meine feste Überzeugung, dass die Schweiz ihre Position als großes Gold-Drehkreuz ausbauen und verstärken wird. Aktuell werden 70 % der Goldbarren der Welt in der Schweiz veredelt, die Schweiz hat zudem mehr große private Goldtresorlager als jedes andere Land.

Wie ich zudem in einem jüngst veröffentlichten Artikel erkläre, wird zukünftig keine Zentralbank ihre Reserven in einem US-Dollar halten wollen, der an eine zu unberechenbare US-Regierung gebunden ist, die nach Belieben Dollars stehlen kann. Das einzige Geld, das die Rolle der Reserveanlage beim Dahinschwinden des Dollars ausfüllen könnte, ist eindeutig Gold.

Schon zu spät, um auf den Zug aufzuspringen?

Niemand darf glauben, es wäre zu spät, um auf den Gold-Zug aufzuspringen. Er ist noch nicht einmal richtig losgefahren.

Selbst wenn der Prozentsatz der in physischen Edelmetallen und Edelmetallaktien investierten Finanzmittel von 0,5 % auf nur 1,5 % steigen würde, gäbe es einfach nicht genug Metalle oder Aktien, um auch nur einen Bruchteil dieses Nachfragewachstums zu den heutigen Metallpreisen zu befriedigen.

Die einzige Möglichkeit, den wachsenden Geldflüssen in die Metalle Rechnung zu tragen, sind also gewaltige Preissteigerungen.

UND WIE ICH IN DIESEM ARTIKEL UMRISSEN HABE, IST DIE BÜHNE NOCH NICHT FREI FÜR EINE DERART GROSSE AUFWERTUNG BEI GOLD, SILBER UND IM GESAMTEM EDELMETALLSEKTOR.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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34 Kommentare

  1. Wie immer dramatisiert Egon von Greyerz die Situation und beschwört den finanziellen Weltuntergang. In teilen kann ich ihm zustimmen, jedoch ist vieles von ihm überspitzt dargestellt. Wenn das eintritt, was er da prognostiziert, dann haben wir ganz andere Probleme, als unser Vermögen zu schützen. Nichtsdestotrotz empfehle ich jedem, einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen anzulegen und sich somit eine Versicherung zu kaufen, die immer haftet. In jenen Zeiten, in denen wir momentan leben, setze ich auf Diversifikation. D. h., Immobilie, Edelmetall, Aktien und andere Wertgegenstände (z. B. Oldtimer, Traktor, Uhr, usw.).

    • So lese ich das auch. Mit diesem Peak Oil gruseln uns gewisse Schreiber doch schon seit Jahrzehnten. Eher verbieten mir diese Grundgesetz-hassenden Extremisten (genannt Regierung) in Berlin, dass ich meinen alten Diesel-Benz (Oldtimer und Traktor in einem, ha) weiter fahre. Kauft nicht auch Buffet gerade verstärkt Chevron-Anteile? Ich meine der muss es ja wissen.
      Immobilie ist auch mein Favorit, allerdings besser nicht in D. Hätten neulich die Chance gehabt, den Restkredit aufs Haus abzuzahlen, haben dann aber doch noch verlängert zu günstigen Zinsen. Warum sollte Blackrock ein schuldenfreies Haus kriegen? Da kauf ich lieber noch ein paar Schokotaler. Bin gerade ziemlich froh über mein Häuschen und zweites Standbein in Ungarn.

  2. Peak Oil und Peak Gold sind also erreicht.
    Bei Silber geht’s vermutlich noch rascher mit dem Angebot nach unten und die Nachfrage steigt drastisch.
    Soll man das wirklich glauben?
    Gleichzeitig wird heute behauptet, daß die Renten in den letzten Jahren mehr gestiegen sind als die Inflation.
    Vielleicht ist der deutsche Michel noch nicht ganz verblödet und die Ampel erlebt bei der nächsten Wahl ihr
    b l a u e s W u n d e r !

    • Ja, Silber ist ein Mysterium – trotz der steigenden Nachfrage (PV, Digitalisierung usw.) kommt der Preis nicht in Gang und verharrt auf dem immer gleichen Tief, und das seit rund 10 Jahren. Das riecht gewaltig nach Manipulation, aber ganz gewaltig!

      • @ Goldmarie
        Sie haben natürlich Recht. Silber und Gold werden manipuliert über Futures und Derivate. Der grosse Strippenzieher ist die JP Morgan Bank in den USA . Silber war Anfangs 2020 rund 30 Dollar je Unze. Genau 20 Minuten, dann stürzte der Kurs ab. Der Silbermarkt gehört zu den hochvolatilsten Märkten überhaupt. Ein Spekulant sagte einmal: Ich spekuliere nie mehr mit Silber. Wenn Du eine Sekunde nicht aufpasst, klauen sie dir den Furz im Arsch. Damit sollte er Recht behalten.
        Schöne Grüße aus der Schweiz

  3. @Donaustreuner
    Als alter weisser Schreinermeister kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass schon für 1985 Peak Oil ausgerufen wurde.
    Und seitdem mindestens noch 15 mal.
    Und wahrscheinlich vorher auch schon 20 mal, da habe ich es nur noch nicht verfolgt.

    Es tut sich technisch immer was. Da findet man Ölsände in Canada, die für 300 Jahre reichen, Halliburton erfindet neue Fördertechniken, die Amis haben das Fracking erfunden…….
    Das heisst jetzt nicht, dass das alles klasse für die Umwelt ist, aber der Rest der Welt ausserhalb Grün-Dummland lebt so prächtig damit und zieht uns unsere Arbeitsplätze ab.

    Bei Silber gibt es schlechte Nachrichten. Das Fraunhofer-Institut in Freiburg hat 2 neue bahnbrechende Patente für Photovoltaik. Grossserienproduktion läuft spätesten 2025 an.
    1.) Das Silber auf den Panels kann wirtschaftlich durch Kupfer ersetzt werden und zwar vollständig.
    2.) Gut 40 % Leistungssteigerung der Panels, man benötigt also deutlich weniger davon.

    So ist es überall: der Lithium-Boom ist auch bald vorbei, die Chinesen haben neue Akkus auf Basis Natrium-Jonen-Technik. Da braucht mal als Basis nur simples Meerwasser (Meersalz für das Natrium).
    Die ersten Autos damit kommen gerade in Serienproduktion.

    So ganz verblödet ist der Michel doch nicht (wundert mich selber): der Verkauf von Wärmepumpen ist im Jahr 2023 gegenüber 2022 bisher um 80 % eingebrochen.
    Dafür ein Boom bei Öl- und Gasheizungen.
    Hat sich offenbar herumgesprochen, dass der Strom nicht reicht.
    Und es schon ein Gesetz zum wochenlangen Abschalten der Wärmepumpen im Winter gibt.

    Aber auch da sind die Italiener besser: Wärmepumpenabsatz minus 99,x %.

    Fazit: Prognosen sind schwierig, besonders für die Zukunft.

    Aber: Gold hat 5.000 Jahre ohne Schaden überlebt, da waren auch deutlich schlimmere Zeiten dabei.

    • Meister Eder:
      Im Frühjahr habe ich gelesen, dass man in den 1970er zu der Erkenntnis gelangte, dass das Klima sich gefährlich abkühle. Damals wurden Überlegungen angestellt, wie der Mensch das Klima künstlich erwärmen kann, um einer “neuen Eiszeit“ vorzubeugen. Leider habe ich diesen Artikel nicht abgespeichert.
      Heute ist nun das Gegenteil der Fall. Und ich gehe durchaus die Wette ein, dass man uns in 10 – 15 Jahren erzählen wird, das Wärmepumpen und energetische Sanierungen falsch, schädlich und sonstwas sind. Man wird dann ein neues Kaninchen aus dem Zylinder zaubern, um den Menschen aufs Neue das Geld abzunehmen.

      • @Racew
        In den letzten 2000 Jahren war es 1.600 Jahre wärmer als jetzt.
        Mehr als 1,5 Grad.
        Die angeblich tödlichen Plus 3,5 Grad gab es schon mal, von 950 bis 1350.
        Das sog. Mittelalterliche Klimaoptimum.
        Die beste Zeit für die Menschen im Mittelalter. Gute Ernten, kein Hunger.
        Damals haben die Wikinger auf Grönland Ackerbau und Viehzucht betrieben, wo heute 1 km hoch Eis liegt.
        Aber Fakten stören die Grünen nur.

        Ist wie beim Thema Geldanlage bei Freund Tenhagen.
        Den stören Fakten auch nur.

        • Meister Eder Genau so war es bis 1350 wurde deshalb auch in Rauris in den Hohen Tauern in 2000m Höhe ganzjährig Golderz für die Salzburger Bischöffe gefördert.Nach 1350 war das nur noch eingeschränkt im Winter möglich weil keiner mehr durch den Schnee rauf oder runter kam.Wie man sieht waren die Menschen im Mittelalter anpassumngsfähiger als heute.Zum Glück gab es damals aber auch noch keine Heulmedien….

  4. Mittlerweile schreibt schon die Regenbogenpresse, man macht sich grosse Sorgen um die deutsche Wirtschaft.
    Es ist nur ein paar Jahre her, da war Deutschland der kranke Mann Europas. (15 Jahre oder so).
    Trotzdem kauft man wie verrückt deutsche Aktien von kranken und überschuldeten Unternehmen.
    Oder, wer kauft diese Papiere ?
    Ich weiss aus sicherer Quelle, es sind die Banken und sie benutzen die Einlagen ihrer Kunden dazu.
    Wenn das schief geht, verlieren die Sparer hier alles.
    Da hilft auch keine versprochene Einlagesicherung von 100.000 pro Konto. Es kommt wie immer in solchen Fällen zur Abspeisung. Mit einer lächerlichen Summe, friss Vogel oder stirb.
    Greyerz hat insofern recht, dass alle Papiere gefährdet sind, weil diese untereinander verstrickt sind.
    Jede Diversifikation ist eine Makulatur. Fällt das eine Papiere, fallen alle anderen mit.
    Diejenigen, welche darauf setzten, haben schon mehrmals ihr Waterloo erleben müssen.
    Alles war futsch, Aktien, Spargelder, Immobilien…
    Übrig blieb immer nur Gold, sicher vergraben im Irgendwo. Meist dann auch vergessen,
    Glücklich der, welcher sich noch zu Lebzeiten erinnern konnte.

    • @Marati
      Wer an die 100 TEuro Sicherung glaubt, hat ein wahrhaft kindliches Gemüt. Ein Osterhasen Fan. EvG mag ich
      trotzdem. Ob wir es nun erleben oder nicht, die Vision wird schon noch Realität werden. Vorher wird sich das
      System mit elektronischen Währungen, ohne Bargeld, Inflation und Vermögensabgaben sicher noch mal Zeit erkaufen.
      Wer Gold vergräbt und vergisst; was solls. Freut sich ein anderer.. Sogar Verschwörungstheoretiker sind nun bald nicht mehr angreifbar, bei dem Tempo wie hier mittels Inflation Geld abgeschöpft wird. Ein Land, welches wirtschaftlich so rasant in die Rezession gefahren wird, nicht wenige Menschen um ihre Existenz fürchten, das können selbst Medien nicht mehr schön grün reden.

      • @Goldhase
        Bei den Dummies, die noch an die 100.000 Einlagensicherung glauben, habe ich immer drei ganz einfache Fragen:
        1.) Woher weisst du das denn mit den 100.000 Sicherung ?
        Normale Antwort: da habe ich irgendwann einen Brief bekommen.

        2.) Von wem ?
        Weiss ich nicht mehr, vielleicht meine Bank.

        3.) Kann dir der, der den Brief mit 100.000 Sicherung geschickt hat, auch morgen einen neuen Brief schicken, auf dem dann eine neue Sicherungsgrenze von 5 Euro steht ?
        Da wird es dann ganz still.

        Tiefer einsteigen (Unterschied zw. gesetzlicher und staatlicher Absicherung, Höhe des vorhandenen Sicherungstopfes, der nicht mal für eine mittlere Privatbank ausreichen würde) etc. muss man gar nicht. Lohnt sich nicht.
        Ist so sinnvoll, wie mit einem katholischen Pfarrer über die unbefleckte Empfängnis von Maria zu diskutieren.

        Lassen wir die einfach in Dummheit pleite gehen.

        Merke: (nicht von mir):
        https://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-alle-menschen-sind-klug-die-einen-vorher-die-anderen-nachher-voltaire-126574.jpg

      • Goldhase:
        Der Sicherungsfonds beläuft sich meines Wissens auf etwa 7 Milliarden Euro. Bei einem Geldvermögen von 7 – 8 Billionen Euro in D. ist das in der Tat ein Witz.

  5. Hallo Zusammen
    Der Gold Prophet Egon von Greyerz hat wieder mal einen Artikel in Goldseiten publiziert.
    Sehr interessant. Aber diese Sätze wiederholt er schon seit Jahren. Goldpreis steht vor einem starken Anstieg. Was heisst denn das?
    Der Preis steigt auf über 2000 und fällt im gleichen Atemzug wieder unter 2000. Das haben wir x mal erlebt. Er prognostiziert auch den Absturz von US Dollar und Euro. Alles möglich. Vielleicht bin ich dann im Altersheim am Rollator.

      • @1150
        Ist auch gar nicht nötig.
        Es gibt eine brandaktuelle Studie von Blackrock, die sich Sorgen um ihre Geldanlagen machen.
        TITEL: Gesundheitliche Auswirkungen neuartiger medizinischer Behandlungsmethoden seit 2020.
        Man wollte das Wort Pfizer-Impfung unbedingt vermeiden.
        Ergebnis allein für die USA: 3 Mio. zusätzliche unerklärliche Tote in 2 Jahren , 16 Mio. zusätzliche Arbeitsunfähig.
        Die konsumieren nix, tilgen keine Kredite mehr…..
        Das wiid noch interessant, wie das weitergeht.

        Komisch: die Politik klärt nichts auf.
        Obwohl: das Statistische Bundesamt hat die Sterbefallstatistik so geändert, dass man die bis zu 50 % erhöhte Übersterblichkeit nicht mehr direkt sehen kann.
        Macht mir Sorgen.

        • @Meister Eder,
          70% haben den globalen idiotentest in europa auch nicht bestanden,
          dass mit der kredittilgung ist mir noch gar eingefallen, ja, dass wird spannend
          wie sagte lenin:
          es gibt jahrzehnte in denen nichts passiert, dann folgen jahre in denen jahrzehnte passieren und ich bin bei beiden dabei :-)))

          • @1150
            Auch wenn man es bei meinen Posts hier im GR nicht immer denken mag, so bin ich doch Optimist.
            In Kriegen sterben völlig ungerecht immer auch die Unschuldigen und die Klugen. Man stirbt aus reinem Zufall, falsche Zeit, falscher Ort.
            Das war ab 2021 deutlich besser und gerechter: es räumt nur die untere Hälfte des IQ-Skala ab. Und die sind dafür ja auch noch Schlange gestanden.

            Ist wie bei der Geldanlage: wenn ich hier immer wirtschaftliche Horrorszenarien schreibe, so sehe ich dahinter immer die Chance, es richtig zu machen.
            Mit Gold, den richtigen Aktien (wie Big Driver), der Verlagerung von Vermögen raus aus Germanien und der Euro-Zone.
            Marc Friedrich: Die grösste Chance aller Zeiten.
            Wenn man sich nicht blöd anstellt.

    • @Geronimo
      Die Unze von 1050 (im Herbst 2018) auf 1900 in 4,5 Jahren, mir reicht das.
      Damals gab es für 9920 noch 3 x 100 Gramm Barren.
      Dafür lege ich heute 18.000 hin.

      Und das, obwohl Politik und Notenbanken lügen und betrügen was das Zeug hält.
      Und 99 % der Schafe immer noch schlafen.
      Egon liegt richtig.

  6. Egon von Greyerz übertreibt wie immer, obwohl vieles davon der Wahrheit entspricht. Warum sollte jemand seine edelmetall bestände in einer schweizer Tresorraum bunkern? Wenn diese Situation eintritt wovon Egon von Greyerz ausgeht, wenn alles in werten Westen kollabiert, ist die Schweiz mittendrin, gewollt oder nicht. Warum sollen die schweizer irgendjemand das Gold ausliefern?
    Weil es Verträge gibt? Man kann sehr schnell alles für ungültig erklären, mit Bezug auf die nationalen Sicherheit des schweizer verbunds.
    Das große Korrekturen kommen, nicht nur einfach 20 – 30 % ist auszugehen. Die Frage für die Aktionäre ist, kann ich und will ich dies aussitzen? Wie oben Gold Newbie schreibt, kauft der old man of Omaha, mister Warren Buffet, Aktien von Chevron. Warum tut er das, der ist doch nicht auf den Kopf gefallen. Viele haben Öl und auch Gas für tot erklärt, Wasserstoff, Solarenergie, Windenergie ist die Zukunft. Ja wirklich? Kann sein in paar hundert Jahre.
    Öl & Gas ist ein Milliarden Geschäft und das global.
    Habe hier auch über BYD geschrieben, die haben noch großes Potenzial. Trotzdem ist BYD nur ein kleiner Teil des Depots, wer wird übergewichtet? Unter anderem Exxonmobil natürlich!
    Nicht desto trotz, wenn jemand die finanziellen Mittel hat, dann eigene Immobilie (-abbezahlt selbstverständlich), Aktiendepot (-ausgewählte Aktien, global, verteilt über verschiedene Bereiche). Keine Panik kommt noch!
    Gold & Silber in physischer Form, in eigenen Händen. Nicht in Schließfach auf der Bank, nicht in bunker auf schweizer Gebiet. Einmauern oder eingraben, da kommen Erinnerungen an Fluch der Karibik:)

  7. Meine Eltern haben alles erlebt und mitgemacht.
    Sie hatten Vermögen, nicht unbeträchtlich. Vieles auf dem Papier und fast alles diversifiziert.
    Grundstücke und Immos, im In und Ausland, Aktien von weltweit grossen Unternehmen, Anleihen der Reichsbank aber auch schweizer Banken und US Banken.
    Eigentlich nahezu unfehlbar. Meine Eltern und deren Geschwister kannten sich aus, im Finanzwesen, in Wirtschaft und Politik.
    Und dann war plötzlich quasi über Nacht alles weg.
    Aufgelöst in Schall und Rauch.
    Geblieben ist nur der Schmuck, ein paar Antiquitäten, die Besitzurkunden über Immos und Grundstücke und die wertlosen oder enteigneten Aktien.
    Und Gold und das reichlich.
    Und das Wissen und das Können und die Beziehungen und Seilschaften.
    Damit gelang der Wiederaufbau.
    Und das Verbot meines Vaters, Aktien, Anleihen oder Grund und Boden zu erwerben, Zwecks Investment.
    Mein Vater war Jurist.
    Ich warne hier alle vor überzogenen Erwartungen und falschem Sicherheitsgefühl.

  8. @Meister Eder
    Genauso ist es. Bei Silber und Solarpanels habe ich neulich genau das Gegenteil gelesen. Neue Technik erfordert doppelte Menge Silber!?

    Letzten Winter habe ich meine Bude mit Infrarotheizung beheizt, Verbrauch 350€ für ein Jahr. 300 € gab’s vom Doppelwumms. Wozu braucht also ein alter Mann eine Wärmepumpe für 50.000,–€. Da gibt es doch keine Amortisation mehr wenn der Herr Alzheimer kommt.

    Wir wurden im Winter im Waschlappen Ländle
    aufgefordert Strom zu sparen, da man den schon teuer aus der Schweiz importieren musste.

    Werde wohl mein erstes Drittel Baumwolle noch vor dem BRICS Treffen im August in Gold umtauschen.

  9. @Donaustreuner
    Infrarot ist klasse, wir haben auch was:
    Wir heizen mit einer Klimaanlage, kein Witz.
    Wenn das Teil „vorwärts“ läuft, kühlt es, wenn es „rückwärts“ läuft heizt es.
    Qualität aus Japan.
    80 % weniger Stromverbrauch als Roberts normale LuxusPümpchen.
    Bei gleicher Wärmeleistung.
    Die Klimafunktion ist quasi umsonst dabei.

    Gut 3000 Gesamtkosten incl. Einbau, in Germanien gibt es dafür sogar 25 % vom Staat.

    Es gibt immer eine Lösung für Cleverles und Lösungen für Dummies.

    • @meisterEder
      Dort wo ich wohne, ist so eine Klimanlage mit Heizen Kühlen und Inverter seit 10 Jahren Standard und in jedem Raum vorhanden. Die Flachdächer voll von diesen Invertern und Solarpanels aber auch richtigen Solarheizungen zur Warmwasser Gewinnung.
      (Alles made in Japan oder Korea).
      Dabei wird ohne Strom das Wasser fast kochend.
      Ich bewohne ca 250 qm und meine monatlichen Energiekosten zu zweit samt Internet und Telefon betragen 50 EUR. Hauptkosten im Sommer Klimaanlage im Winter etwas Heizung.
      Der Diesel für mein Auto ist das teuerste: 1,21 Euro der Liter. Meist aber steht das Teil nur rum.Der Sprit fürs Boot ist ohnehin subventioniert ( nur für Boote)
      Übrigens verwende ich am Tauchplatz einen einfachen schwarzen Kanister. Der heizt während meines Tauchganges 30 L derart auf, dass ich kälteres Wasser zumischen muss. Sonst wäre die Dusche zu heiss.
      Hier leben Rentner auch aus Deutschland, mit 800 Euro ganz gut.Noch jedenfalls.
      Mein Tip für Rentner mit wenig Rente:
      Zypern, Türkei, Griechenland, Malta.
      Wie gesagt, noch.
      Wussten Sie, dass es in Berlin und BW eine Solarpolizei gibt ?
      Die prüft nach, ob Sie ein gesetzlich vorgeschriebenes Solarpanel auf dem Dach haben.
      Strafe, wenn nicht : Bis zu 50.000 Euro. Führend: Berlin.

      • @Maruti Berlin ist in der Disziplin Schwachsinn immer weltweit führend.Wohne am Rande von Berlin da kriegt man einiges mit.Für mich inzwischen die absolute igitt-igit-Stadt .

  10. Das wichtigste ist Gesundheit und Zufriedenheit.
    Das letzte Hemd hat eh keine Taschen.
    So what.
    Macht Euch nicht zu viele Gedanken über das
    was kommt, es kommt eh anders als ihr denkt.
    Liebe Grüße
    Der Kryptomane

    • @kryptomane
      Richtig, Geld alleine macht nicht glücklich, sagte schon
      Kostolany.
      Es braucht schon EM, Aktien und Immobilien dazu.
      Der Kostolany hatte schon flotte Börsensprüche drauf.
      Da kommt nicht mal Dirk Müller mit.

      • Maruti:
        Vor einigen Monaten hatte ich mir auf yt eine Folge einer Talkshow aus den späten 90ern angesehen. Und zwar aus der Zeit, in der der “Neue Markt“ schwer im Kommen war. Gast war u.a. Kostolany. Dieser wurde wegen seines Alters und seiner etwas verschrobenen Art spöttisch behandelt. Als Kostolany den Zusammenbruch des Marktes vorhersagte, reagierten die Befürworter des Aktienhypes so, als hätten sie es mit einem senilen Greis zu tun. Der alte Herr sollte mit jedem Wort Recht behalten. Einer der Experten trat nach dem Zusammenbruch des Neuen Marktes sogar einen mehrjährigen staatlich verordneten Urlaub an.

  11. @alle
    Bitte verteufelt mir den Egon nicht – in gewissem Rahmen hat er sicher Recht! Keiner von uns weiß, wie schlimm es tatsächlich kommt! Wer da mind. 50% in AU hat, ist ganz klar auf der sicheren Seite, gell, Maruti??? Wir haben alle keine Glaskugel, aber wir wissen doch alle, was wir brauchen / wollen, oder???
    Eure Meinungen?
    Der Dokta (bald zum Einkauf in Austria…)

    • Zwei Spekulanten treffen sich.
      Sagt der Eine: Gottseidank habe ich vor dem grossen Aktien Crash mein ganzes Vermögen im Spielcasino verloren!

      • @Geronimo
        Dazu eine echt passierte Geschichte;
        USA 1929, Opa hat ein riesen Aktiendepot und ist ein Fan von schönen Autos, sein Enkel auch.
        Der Sohn ist ein Geizkragen und scharf auf Opas Aktien.
        Also kaufen Opa und Enkel still und heimlich einen Duesenberg, damals so teuer wie 5 Einfamilienhäuser.
        https://supercars.net/blog/wp-content/uploads/2016/03/1099976-1536.jpg

        Sohnemann platzt fast vor Ärger.
        Ein halbes Jahr später ist der berühmte Schwarze Freitag.
        Das Auto gibt es noch, meines Wissens steht es in Californien im Nethercutt Museum,
        der Wert ist im 2-stelligen Mio-Dollar-Bereich.
        Fazit: Sachwerte statt Papierwerte.

  12. @Maruti
    Da haben Sie eine schöne Ecke zum leben gefunden und können auch in sauberes, blaues Mittelmeer ihre Leidenschaft, das Tauchen nachgehen.
    Deutsche Rentner können hier in Griechenland noch relativ gut leben, wohlgemerkt nicht auf die Inseln, die sind extrem teuer. Billiger wäre Bulgarien, oder Rumänien.
    Bei uns in Ort, 2 Personen mit alle monatlichen und jährlichen Kosten, so ca. 800,00 € in Monat. Vorausgesetzt eigenes Haus, Garten bißchen zu eigenversorgung. Nicht zu vergessen „normales“ Leben, nicht 2-3 die Woche in Restaurants oder Taverne, da wird das Geld nicht reichen.
    Einkauf in Supermarkt, hier gibt’s neben griechische ketten auch Lidl, ect. Preise fast wie in Deutschland. Liter super Benzin 95 okt. ca. 1,90 €, nicht unbedingt preiswert.
    Waren wir einige male in lokalen Bauernmarkt einkaufen, Billiger, frischer, große Auswahl. Wenn man bereit ist sein Allerwertesten bißchen früher vom Bett zu bewegen und nicht bei über 34° Hitze mit einkaufstüten rumläuft.
    Der Ort hier brummt von Tourismus, jedes Jahr werden die Badestrände mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Das Wasser in Meer, solange keine Wellen aufkommen, sauber wie in Fluss, man kann jeden Steinchen auf den Boden sehen.
    Ich für meinen Teil, werde von rentebezüge (-wenn noch existent), Vermietung einer separaten Ferienwohnung, stückweise Verkauf des Aktiendepots, und wenn alle stricke reisen ist noch das Gold da. Solange man keine große Ansprüche hat und in Luxus schwebt, kann man hier gut leben.

  13. Goldseiten berichtet, dass nun auch Russland zusammen mit den BRICS Staaten eine goldgedeckte Währung einführen will. Die kam in den Nachrichten von RT.
    Man kann nun davon halten was man will, aber es wird dem Gold bashing Unmut bereiten.
    Ein Grund dies in den MSM zu verheimlichen.
    Denn es kann nun sein, dass die Rohstoff exportierenden Länder den Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel bevorzugen, sondern sich in Gold auszahlen lassen.
    Hoffentlich haben die anderen genug davon und können die Preise weiter günstig halten :).

  14. Kostolany der legendäre Spekulant durfte als Banklehrling zu ersten Mal die Börse Paris besuchen. Dort herrschte ein Riesenlärm und die Händler fuchtelten mit den Armen herum.
    Es gab noch keine Digitalisierung, man verständigte sich mit Schreien.
    Ein alter Spekulant tritt auf Kostolany zu und sagte: Wissen sie warum die Kurse steigen oder fallen?
    Ich hab keine Ahnung, sagte Kostolany.
    Entweder es hat mehr Aktien als Idioten
    oder mehr Idioten als Aktien!!!

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