Mittwoch,30.November 2022
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Gold und Silber: ETF-Investoren bleiben skeptisch

Gold, ETF, GLD, Goldbarren
Die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) haben mit 906,35 Tonnen ein neues Jahrestief erreicht.

Der Kursaufschwung bei Gold und Silber hat noch nicht zu einer starken Belebung der Investitionen im ETF-Bereich geführt.

Gold- und Silberpreis

Am Donnerstag um 8:15 Uhr kostete eine Feinunze Gold am Spotmarkt 1.766 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.701 Euro. Vor einer Woche hatte der Goldpreis im Tagesverlauf stark angezogen von 1.705 US-Dollar bei Handelsstart bis auf 1.755 US-Dollar. Auch der Silberkurs kletterte vergangenen Donnerstag kräftig um 3,5 Prozent auf 21,76 US-Dollar. Bis zum heutigen Vormittag kam der Kurs dann wieder etwas zurück auf 21,26 US-Dollar pro Unze. Damit büßte Silber binnen einer Woche wieder 2,3 Prozent ein.

Größter Gold-ETF

Und trotz der generellen Kurserholung bei den Edelmetallen in den vergangenen Wochen gibt es noch kein großes Comeback im ETF-Sektor. Denn die Bestände des SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) sanken gegenüber Vorwoche noch einmal um 2,03 Tonnen auf gemeldete 906,35 Tonnen per 16. November 2022. Das entsprach im Rahmen unserer wöchentlichen Analyse einem neuen Jahrestiefstand. Dabei flossen in den vergangenen fünf Handelstagen netto noch einmal 218 Millionen US-Dollar an Kapital ab. Dieser weltweit größte Goldfonds ist offiziell mit einer Zehntel Unze pro ausgegebenem Anteilsschein gedeckt.

Gold, ETF, GLD, SLV, Bestände

Silber-ETF

Dagegen stiegen die Silberbestände des iShares Silver Trust (SLV) erstmal seit vier Wochen wieder an. Die Zunahme betrug 40,08 Tonnen auf zuletzt 14.735,74 Tonnen. Laut Wertpapierprospekt lagert der ETF-Betreiber eine Unze Silber pro Aktie physisch ein.

Einordnung ETF / Silber- und Goldpreis

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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6 Kommentare

  1. Herr Roubini..
    Die Erderhitzung bereitet ihm sorgen xD
    Wir hätten was tun können. Wir produzieren Co2 (gut für die Pflanzen, oh mein Gott)
    Lt. vieler namhafter Wissenschaftler/Bücher war das Klima früher weitaus wärmer. 49° Sommer in Deutschland. Es hat sich abgekühlt!
    Aus der Türkei kommt er, ok.
    Volksfreundlichere Poltiker kommen in der EU an die Macht. Das bereitet ihm Sorgen, mir nicht im Gegenteil > es wird höchste Zeit.
    Ein Krieg als Ablenkung. So wie immer halt. Jetzt und früher… Wenn die Menschen anfangen nachzudenken…..

    Wenn keiner hingeht, gibts keinen Krieg. Vergesst das nicht Leute. (Leider tun Einige Menschen alles für Geld)

    @Maruti
    aber interessant :D
    Was die Presse wieder schreibt
    Lg Clemens

    • @copa
      Roubini is US Amerikaner und er spricht nicht nur über Europa, er meint auch die USA.
      Der Geburtsort ist unerheblich.
      Wenn er in einem Flugzeug von Airbus zur Welt käme, muss er weder Pilot sein noch Europäer. :)
      Nouriel Roubini, 1958 in Istanbul geboren, gehört zu den gefragtesten Ökonomen unserer Zeit. 2008 sagte er die globale Finanzkrise voraus – diese Prognose verschaffte ihm den Spitznahmen „Dr. Doom“. Er lehrte unter anderem an der Stern School of Business der New York University und war Wirtschaftsberater des Weißen Hauses und des US-Finanzministeriums während der Präsidentschaft Bill Clintons. Heute leitet der Ökonom Roubini Global Economics, ein Unternehmen für Kapitalmarkt- und Wirtschaftsanalysen. Gerade erschien Roubinis neues Buch „Megathreats: 10 Bedrohungen unserer Zukunft – und wie wir sie überleben“.

  2. @Maruti
    Atombomben werden nicht fallen, das war damals bei Kennedy und Crutsow das gleiche. Wie sagte mal Putin, bei einen atomaren krieg gibt’s keine Gewinner. Wenn USA denkt die halbe Welt verbrennt wie 1 & 2 Weltkrieg und die sind sauber raus, haben sich getäuscht. Russische atomuboote sind überall unterwegs. Ich habe einige Russische Kollegen, einer davon sogar ehemaliger Uboot Kommandant. Die verstehen selber nicht warum Russland altes kriegsmaterial in der Ukraine einsetzt, die haben genug hochmoderne Waffen. Entweder wollen die Ukraine nicht ganz zerstören, oder ist eine Verlängerung des Krieges das Ziel. Die Frage ist warum? Cui bono?

  3. @copa
    Mal etwas Schlaumeierei aus der Wissenschaft, die aber nicht ins Klimakatastrophennarrativ passt.

    1.) Von 50 vor Christus bis 1.300 n. Chr war es in Mitteleuropa nennenswert wärmer als heute, wissenschaftlich u.a. durch Bohrkerne und Baumringe nachgewiesen .
    Die Römer haben Teile Deutschlands und England damals nicht erobert, weil sie dort in Sandalen erfrieren wollten.

    2.) Im sog. “ Mittelalter-Klimaoptimum“ von 950 bis 1250 war es hier 3,5 Grad (dreikommafünf !!!) wärmer als heute. Für die Menschen damals eine Traumwelt mit super Ernten und ohne Hungersnot.
    Nachteil: Die Wikinger hatten es an ihren Wohnorten auch gut , die konnten auf Grönland Landwirtschaft und Tierzucht betreiben. Grönland hieß damals übersetzt Grünland, weil es teilweise eben grün war.

    Das Geheimnis heisst volatile Sonnenaktivität, ganz ohne Autos und Flugverkehr.

    Dass es heute z.B. bei Hurricans in Florida so grosse Schäden gibt, liegt an der Dummheit der Menschen, die unbedingt Häuser in die dunkelroteste Höchstrisikozone bauen , weil es dann 50 Meter kürzer zum Strand ist.
    Unser ehemaliges Häuschen mitten in der Zugbahn von IAN hat 20 Dachziegel verloren.
    Sonst nix. Und das macht auch nix, weil drunter noch 2 Dichtlagen sind. Ist halt 2 km weg vom Wasser.

    Als die französischen Siedler mit ihren einheimischen Indianerscouts auf die Idee kamen, New Orleans da zu gründen, wo es heute steht, haben die Indios dringendst abgeraten und sind abgehauen. So fing es an mit der Blödheit.

  4. Gold heute wieder deutlich unter 1.700 EUR.
    Trotz 11% Inflation.Die Aktien deutlich im Gewinn, trotz Zinsen. Nur mal so zur Feststellung.
    Mir ist seit Jahren klar, wer da die Kurse regelt.
    Man muss es nur deutlich ausprechen, auch, dass es nicht der Markt ist.

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