Mittwoch,01.Februar 2023
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Gold- und Silber-ETFs erhalten wieder Zulauf

Gold, Gold-ETF, Goldbarren (Foto: Goldreporter)
Die Goldbestände des SPDR Gold Shares (GLD) sind nun sechs Wochen lang nicht mehr gefallen. Teile des Goldes werden bei der Bank of England gelagert (Foto: Goldreporter).

Innerhalb der vergangenen fünf Handelstage stiegen die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) weiter an. Auch der größte Silber-ETF verzeichnete wieder Zuflüsse.

Silber- und Goldpreis

Am Donnerstagvormittag um 9:15 Uhr kostete eine Unze Gold am Spotmarkt 1.808 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.700 Euro. Währenddessen notierte die Silber-Unze mit 23,67 US-Dollar beziehungsweise 22,25 Euro. Damit gab der Goldpreis gegenüber Vorwoche leicht nach – jeweils um rund 0,3 Prozent. Das Gleiche gilt für den Silberpreis mit einem Anschlag von jeweils 0,5 Prozent.

Größter Gold-ETF

Aber trotz der Kursrückgänge stiegen die Investitionen in die großen Edelmetall-ETFs. So meldet der SPDR Gold Shares (GLD) gegenüber Vorwoche eine Bestandszunahme um 4,63 Tonnen oder 0,25 Prozent auf 918,51 Tonnen. Dabei verzeichnete der weltgrößte Gold-ETF einen Netto-Kapitalzufluss von 267 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig ist das GLD-Inventar nunmehr sechs Wochen in Folge nicht mehr gefallen. Allerdings sanken die Goldbestände innerhalb eines Jahres um 6,3 Prozent oder 57,15 Tonnen. Der Fonds ist offiziell mit einer Zehntel Unze pro ausgegebenem Anteilsschein gedeckt.

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Größter Silber-ETF

Währenddessen stiegen die Bestände des iShares Silver Trust (SLV) im Rahmen unserer regelmäßigen Analyse erstmals wieder seit vier Wochen an. Denn das Inventar des Silberfonds nahm um 32,91 Tonnen beziehungsweise 0,41 Prozent zu auf 14.575,01 Tonnen. Gegenüber Vorjahr verzeichnet der SLV einen Bestandsrückgang um 12 Prozent oder 2.066,33 Tonnen. In diesem ETF muss der Emittent pro ausgegebener Aktie eine Unze Silber physisch einlagern.

Einordnung ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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12 Kommentare

  1. Ausgerechnet der DGB hat es nötig:
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/DGB-Chefin-kritisiert-Dividendenverbot-article23811815.html
    Ein völlig richtiges Dividendenverbot zu kritisieren, welches jedem arbeitenden Menschen und Steuerzahler fair gegenüber ist.
    Und was sagt die Linke dazu ?
    Nichts, schweigen.
    Das lässt nur einen Schluss zu, man sieht jetzt die eigenen Dividenden und den eigenen Reibach zu Lasten der Arbeitenden in Gefahr.
    So ist das eben mit den Sozialisten.
    Wasser predigen und Wein trinken.

  2. @Maruti
    Die sind doch ein Teil des Ganzen. Als ich in jungen Jahren angestellt in einen großen Industrie Betrieb war, müsste damals eine komplette Abteilung schließen, zwecks Umbau und Modernisierung. Sollte damals ein sozialplan erstellt werden, der damalige Chef des Betriebsrats im Gegensatz zu seine Versprechungen, ist uns teilweise in Rücken gefallen. Genau diese Person, Jahre später beginnt ihre Karriere bei der CDU. Was für ein contrast. Damals war ich jung und naiv, aber schlechte Erfahrungen sind die besten Erfahrungen. Ab dann bin ich Mißtrauerisch gegenüber Gewerkschaften, sei es DGB, VerDi, u.a. Öfters hatt man das Gefühl das die Gewerkschaften die Interessen der Arbeitgeberverbände, mehr unterstützen als die ihre Mitglieder.

  3. Wenn also ein Dividendenausschluss das Risiko der Deindustrialisierung bedeutet, wie wäre es denn mit einem Inflationsausgleich für Rentner!
    Die MA bei der EZB haben bereits im Sommer als Erste danach geschrieen.
    Nur zur Erinnerung, die heutigen Rentner der letzten Dekade haben zu dem Wohlstand maßgeblich beigetragen, der Morgen von Gurkentruppen der Regierung weiter verschleudert wird.
    3,4% Rentenerhöhung im nächsten Sommer sind für jeden Rentner ein Schlag ins Gesicht oder ein Tritt in den Allerwertesten!
    Da aber schweigen die Gewerkschaften zu.
    Auch für Rentner gibt es eine Alternative.
    Schade dass man aus dem Fiat Betrugssystem nicht rauskommt und die Rente nur in bunte inflationsgefährdete Zettel ausbezahlt wird.
    Ich würde am liebsten nur noch AU annehmen.

  4. Man könnte auch sagen, die heutigen Rentner haben all die Staats-Schulden angehäuft und den Quatsch gewählt, der heute in Summe das schaurige Ergebnis bringt. Alles verkonsumiert, Infrastruktur Schrott. Sich Geld in die Tasche gewählt und es reicht doch nicht. Staatsgläubig statt Eigenvorsorge.

    • @Goldo
      Gut gesagt, die Babyboomer hinterlassen einen Scherbenhaufen und nicht mal für genug Nachkommen, die sie versorgen können haben sie gesorgt. Dafür immer die selben Parteien gewählt obwohl es offensichtlich war, was passierte. Die EU mit dem Euro ist nur eines von vielen Beispielen. Warum sollte ich in Zukunft für zwei óder drei arbeiten? Da bin ich doch froh dem Schland rechtzeitig den Rücken gekehrt zu haben.

  5. Völlig richtig erkannt.
    Habe hier 2 unzufriedene alte Rentnerehepaare
    im Haus.
    Jedes Paar hat nur ein Kind produziert. Beide Paare leben wie die Maden im Speck. Gleichzeitig wird darüber gejammer, daß immer noch 300 DM
    (im Jahr 2001, Ossirente) fehlen würde und daß der Mercedes zu klein sein.
    Beim anderen Paar gab es mit 83 Jahren noch einen neuen SUV . Die sind topfit, verreisen jedes
    Jahr und der Glaube an die Unsterblichkeit ist ungebrochen.
    Meine Altersvorsorge hieß immer
    Gold und Silber.
    Da braucht Keiner zu jammern!

  6. Nach einigen Sperren wollte ich mich eigentlich zurückhalten; aber vielleicht noch einmal; wenn ich darf.
    Dieses Rentner Bashing hier ist doch ziemlich krass. Keine Ahnung, warum hier so verallgemeinert wird.
    Es gab immer solche und solche. Wer eine bestimmte Lebensleistung erbracht hat, soll im Alter gut leben
    können. Dazu empfinde ich keinen Neid. Heute muß dank des Bürgergeld eigentlich keiner mehr arbeiten.
    Und 2001 gab es glaube ich keine „Ossirente“ mehr und die 300 stimmen weder für DM noch für Ostmark.

    • Sehe ich auch so !
      Habe 48 Jahre und 10 Monate in die Sozialkassen eingezahlt und Steuern im siebenstelligem Bereich (ohne die Märchensteuer). Es ist das Schuldbasierte System welches an sein Ende kommt und Politiker die sich das zu Nutze gemacht haben. Nicht die Babyboomer Generation ist Schuld das wäre eine Verallgemeinerung. Und solches sollte man nicht tun. Auch nicht bei Flüchtlingen.

  7. Goldhase, Donaustreuner u.a.:
    M.E. ist die seit Jahrzehnten geringe Geburtenrate nicht das Problem. Deutschland hatte schon vor 2015 Menschen in ausreichender Anzahl. Das Problem ist, dass zu wenige ausgebildet sind und arbeiten. Ca. 2/3 der Langzeitarbeitslosen haben keinen Schulabschluss und/oder keine Berufsausbildung. Hier hätte die Politik schon vor vielen Jahren gegensteuern müssen. Geschehen ist nichts, weil man Wähler nicht vergraulen wollte. Dieses stetige Unterlassen bedingt die geradezu groteske Folge, dass man heute selbst Stellen nicht besetzen kann, für die keinerlei Ausbildung erforderlich ist. Erinnert sei daran, dass man 2020 Ausnahmeregelungen erlassen musste, damit Arbeiter aus Polen und Rumänien zum Spargelstechen oder Erdbeerpflücken einreisen konnten. Und im letzen Sommer wollte man Arbeiter aus der Türkei heranholen, die an den Flughäfen Koffer von A nach B transportieren sollten. Dies ist Dekadenz im Endstadium. Das Problem ist, dass es uns immer noch nicht schlecht genug geht.
    Einen guten Rutsch allen Edelmetallern. Damit meine ich auch und insbesondere den Schneider Wolfgang, von dem man in letzter Zeit leider nichts mehr zu lesen bekommt.

    • @racew
      Genau so ist es.
      Man hofierte bis hinein in die Medien die Null Bock auf alles Gesellschaft, sind ja Wählerstimmen und je mehr, desto besser.
      Ich sagte mal dem Jürgen (Trittin):
      als er noch in der WG in der Cellerstrasse Hannover wohnte ( Kennen Sie sicher):
      Weisst Du, diese ( Deine Clientel) die haben sogar Null Bock auf Wahllokal und dich zu wählen.
      Was soll ich sagen, er glaubte es nicht, auch nicht, als sie ihn aus der WG schmissen.
      Dafür traf ich ihn dann später mit Lufthansa erste Klasse Ticket und VIP, natürlich auf Staatskosten, in der Schlange an der Kasse bei Brinkmann ( der ging daraufhin auch pleite).
      Trittin im teuren Anzug, geschniegelt mit erster Klasse.
      Da konnte ich es kaum glauben.
      Ich hoffe, er liest das jetzt nicht….

  8. Kürzlich hatte ich eine kleine Umfrage gemacht. Die Frage lautete:
    Kennen Sie den Unterschied zwischen Rentner und Pensionär?
    Die Umfrage würde ich auch gerne mal für drei Unzen Au im Bundestag machen.
    Guten Rutsch

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