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Gold vs. Bitcoin – Wenn wir neues Geld bekommen …

Gold, Geld, Währung

Kommt am Ende ein neuer Goldstandard oder werden wir auf Kryptogeld vorbereitet? Mehr dazu auch im Goldreporter-Ratgeber „Wenn Gold wieder Geld wird“

In einem Videopodcast besprechen Dominik Kettner und Benjamin Deutsch ein Thema, das demnächst wieder an Aktualität gewinnen könnte. Was ist das bessere Geld? Gold oder Bitcoin?

Neues Geldsystem?

In der Corona-Krise wird uns einmal mehr deutlich: man sollte nichts als selbstverständlich ansehen. Das womöglich auch für neues Währungssystem, sollten die negativen finanziellen Belastungen und Folgeschäden des Rettungsmarathons nicht mehr anders zu stemmen sein. Welche Rolle könnte Gold oder Bitcoin bei einem Neustart zukommen?

Gold vs. Bitcoin

Nach der fulminanten Rally der Digitalwährungen bis 2017 und dem harten Crash im Jahr 2018 ist es etwas stiller geworden um den Kryptomarkt. In einem aktuellen Video-Podcast von Kettner Edelmetalle widmen sich Inhaber Dominik Kettner und Chefökonom Benjamin Deutsch dem Thema Gold vs. Bitcoin. Kryptowährungen wurden in den vergangenen Jahren immer wieder als alternatives, unbestechliches und nicht beliebig vermehrbares Geld beziehungsweise Wertaufbewahrungsmittel gehandelt. Insofern gibt es gewisse Ähnlichkeiten zum Gold. Theoretisch kann man Bitcoin in Form einer Hard Copy auch ausdrucken und wegschließen wie Edelmetall.

Gold wurde nicht erfunden

Benjamin Deutsch analysiert die Märkte im Hause Kettner. Er liefert ein prägnantes Argument zugunsten des Goldes und sagt: „Alles was der Mensch erschaffen hat, zerstört er sich irgendwann auch wieder. Gold ist das Geld der Natur. Wir haben es nicht erfunden“. Dennoch hegt der Chefökonom Sympathien für das digitale Geld. Er sieht Chancen, dass Kryptowährungen im Rahmen eines künftiges Geldsystems ein wenig mehr Unabhängigkeit von den staatlichen Institutionen bieten können. Das sei zumindest der Traum der Bitcoin-Gemeinde. Allerdings gäbe es an der jahrhundertelangen Reputation des Goldes als Geld nichts wegzudiskutieren. Und Dominik Kettner nennt ein weiteres schlagkräftiges Argument für die allgemeine Akzeptanz von Edelmetall: „Gold ist für jeden einfach zu verstehen.“ Hier die Themen des Podcasts, die an die interessante Diskussion anknüpfen (inkl. Minuten-Index):

  • 00:42 Bitcoin und Gold
  • 07:45 Die Kaufkraft von Gold ändert sich nicht?
  • 12:10 Silber als Chance oder Risiko
  • 16:44 Aktienrückkäufe und Bail-Outs
  • 24:28 Globale Situation? Rezession oder Depression?
  • 30:51 Kriegsszenario im Nahen Osten und Ölpreise (Frackingboom)?
  • 35:44 Gold als Retter unseres Systems?
  • 40:29 Was kommt nach Corona?
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Eingetragen von am 15. Apr. 2020. gespeichert unter Bitcoin, Crash, Edelmetall, Gold, Goldpreis, News, Videos. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

43 Kommentare für “Gold vs. Bitcoin – Wenn wir neues Geld bekommen …”

  1. Gold ist Gold und das versteht sogar ein armer Bauerin Indien der keinen Computer hat
    Und wer schützt mich gegen Hacker bei Bitcoins? Dann ist alles weg! Das ist wie Bargeld. Man kannmir meine Geldbörse stehlen aber nicht das ganze Geld als wenn man mein Konto leer räumt

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  3. Wissen sie Herr dachhopser, die Bitcoin Freunde sind so clever und haben beides, Gold und Bitcoin. Im welchen Verhältnis auch immer. Bei mir 70/30 Gold/Bitcoin.
    Jeder muss selber sehen wo er bleibt, von daher natürlich ihre Entscheidung. Sie müssen von den Assets nicht überzeugt sein, sie gehören aber in jedes Portfolio.

    Warum hier teilweise gegen Bitcoin geschossen wir kann ich nicht nachvollziehen. Ich möchte auf verschiedenen Zügen sitzen. Wenn mal einer entgleist ist das eben so.
    Bitcoin ist spekulativ und darum soll es auch nur eine Beimischung sein. Aber ich möchte mir nachher nicht nachsagen lassen…. „Warum hast du nicht… ?“
    In 1-2 Jahren werden wir sehen wer den ICE erwischt hat.

    • @dachhopser
      Stimmt. Das Güldene wird nie nichts. Man muss nicht ständig Kurse beobachten sondern hat seine Ruhe. Man wird zwar kein Multimillionär aber man rettet sein hart erschuftetes Hab und Gut hinüber, nicht ins Jenseits, das hat sowieso keine Taschen, und drüben zählt nur ein goldenes Herz, nicht ein aus Geldgier hart wie Stein gewordenes Herz. Wenn man es in der Not, die noch kommen wird, nicht aufbraucht, so liegt es friedvoll im Wald vergraben, die nächsten 100 Jahre. Wie AngryJoe es auch macht :) Schatzkarte mit Kreuzl nicht vergessen. Falls man es eventuell im Alter von 90 Jahren nochmals ausgraben will. Bevor man selber eingegraben wird.

      • Ich hoffe doch stark, dass ich es nicht erst mit 90 Jahren ausbuddeln werde. :D
        Falls ich es nicht vorher ausgraben kann, werd ich eine Schatzkarte malen und sie per Flaschenpost in den Ozean werfen. Irgendwer wird sich bestimmt freuen, haha.

        • @JoeAngry
          Wenn du pech hast, findet die Karte ausgerechnet Trump am anderen Ende des Ozeans :-D

          • Besser Trump findet mein Gold als eure Frau Merkel.

            • Ich wuerde keine Flaschenpost samt Karte absenden. Sondern alles dem Zufall überlassen. Der naechste arme Holzknecht, der sich im Wald einen krummen Buckel gearbeitet hat, soll es finden. Dem vergoenne ich es von Herzen.

    • @goldvogel
      Ich hoffe, Sie wissen,dass Bitcoin, wie Paypal etc digitales Geld ist und damit keiner Einlagesicherung unterliegt.
      Verschwindet der Emitent, ist der Coin futsch.
      Dann mischen Sie mal weiter bei in das Papierdepot.

    • @Goldvogel
      Darf ich fragen wo man seriös Bitcoins erwerben kann? Habe mich in letzter zeit öfters mit dem Thema beschäftigt, ist mir bis jetzt aber alles zu „heikel“ gewesen;-)

      • Schauen Sie doch mal bei Bison vorbei ,diese ist erhältlich als App. Projekt der Börse Stuttgart. Seriös und einfach zu bedienen.
        Gruß

        • Ich hatte auch mal um ein paar Tausender einige verschiedene Kryptos. Damals, als der Hype so richtig losging, und alle damit reich werden wollten, konnte man an ihnen ja kaum vorbei. Ein Bekannter von mir war ganz begeistert und listete mir die verschiedensten Kryptos auf, die er im Depot hat, und welche, wie er meinte, eine extrem gute Zukunft haben.

          Irgendwann verkaufte ich sie dann, als ich mit einem Nullsummenspiel aussteigen konnte, weil mir in Wirklichkeit das System nicht klar wurde. Sie werden geschürft, ja, aber was heisst mit Rechenleistung? Ich kapiere dieses abgefahrene System genauso wenig wie das Papiergeldsystem, bei dem man an allen Ecken und Enden schwindeln kann.
          Neulich habe ich ihn angerufen, und er sagte, er hat bei Ethereum so hohe Verluste, am Ende hat er sie verkauft. Ein paar IOTA hat er noch mit 80% Verlust, die verkauft er aber nichtmehr, weil sie eh ohnehin nimmer viel wert sind.

          Jeder wie er will. Wenn Jemand Kryptos für gut hält, soll er sie kaufen. Ich glaube aber, auch bei denen ist der richtige Kaufzeitpunkt das Wichtigste, genauso wie bei allen anderen Assets auch.

    • @Goldvogel
      Streuung ist nie falsch. Von dem her ist auch ihr Vorgehen legitim.
      Aber: Gold ist für Tresore gemacht. Es ist eine der höherwertigeren Sachwerte unserer Zeit. Bitcoin wird dagegen als Ersatz für Umlaufware (Fiat) hochspekuliert. Da sollte man aber schon wissen, was FIAT ausmacht: Es muss billig sein in Betrieb und Herstellung, damit es zirkuliert und eben nicht eingelagert wird. Da ergänzt mich sicher @Tanatos gerne mit den genauen Wortlauten von Marx zu der Geldzirkulation (Danke vorab). Ich bezweifle, dass in Zukunft Währungen, welche nur mit immensem Energieaufwand betriebsfähig sind, als FIAT funktionsfähig sind. Wir, in den fetten Jahren, hatten es gut mit billiger Energie. Das wird sich ändern und damit stirbt auch der breite Einsatz von Kryptowährungen als Bargeldersatz (staatliches Geld).

    • @Goldvogel

      Ein etwas längerer Stromausfall, wech sind Se, die Bitcoins. Die kann man weder sehen noch anfassen, noch besitzen, die sind nur eine Ansammlung von Nullen und Einsen, auf die ich nur bedingt Zugriff habe, die ich auch nicht irgendwohin mitnehmen kann.

      Gold ist im Gegensatz zu BitCoin kein Spekulationsobjekt, sondern Sicherheit,
      ergo Etwas was in unruhigen Zeiten immer wertvoller wird.
      Die Zeiten sind unruhig, die Messen sind gelesen, der kapitalistische Knochen ist abgenagt. Die Verhältnisse werden zum Tanzen kommen ( Marx ) .
      Realisten wissen dass das kommt, Niemand weiß wann.
      Gold war, ist und bleibt zu allen Zeiten, die letzte Instanz, wenn nichts mehr geht auf dieser Welt, Gold geht immer, seit ca 6000 Jahren.

  4. Wolfgang Schneider

    @AngryJoe
    https://www.cnbc.com/2020/04/15/half-of-the-world-has-asked-the-imf-for-a-bailout-chief-says.html
    Sie zu, daß Du Dein Gold in physischem Besitz hast.
    Die Lage ist ernst. Nach CoViD kommt kein Endsieg.

    • @ WS
      Ich habe mich dafür entschieden …..
      https://m.youtube.com/watch?v=vUJaTCvLAZ4&t=70s :-)

      • @Fleischesser
        Oh, ein sehr schönes Ostergeschenk für die Kleinen =) Gute Wahl.
        Ich habe mir ein haptisches Fernsehen gegönnt und kann bestätigen: So schön flauschig!

    • Danke für die Info. Ich fühl mich schon wie ein Teil eurer Community. :)

      Schneidet hier jemand Zwiebeln?
      ;)
      Ich hab mein Geld bereits in Gold und Silber. Hatte nur überlegt mit dem kleinen Rest den ich noch aufm Konto habe, ein paar Futures zu kaufen, weil ich dachte das Papier wird eh nichts mehr wert sein bald. Aber wie gesagt, bin ich wieder davon ab, mal abgesehen davon dass ich bemerkt hab dass die Futures in bestimmten standardisierten Mengen gehandelt werden, für dich ich nicht mal im Ansatz genug Kohle hab, haha.
      Werde stattdessen die paar Euronen nutzen um mir paar Sachwerte zu kaufen, die in der Krise vielleicht von Nutzen sind.

      Aber davon abgesehen, glaube ich dass wir nach der großen Covid Krise eine goldgedeckte neue Währung kriegen werden. Bin ich fest von überzeugt.
      Putin hatte das schon thematisiert. Trump attackiert auch schon ewig die FED, hat eine Goldstandard Befürworterin in die Fed gebracht und hat nicht umsonst ein Bild von Andrew Jackson im Oval Office aufgehängt, glaube ich.

      Aber schauen wir mal. :)

      • Was wäre der Vorteil für Goldbesitzer (physisch)m wenn eine goldgedeckte Währung eingeführt wird ? Preisanstieg?

        • @Philantrop
          Das kann jetzt noch keiner sagen. Wenn eine andere Währung daherkommt, dann kann es sein, dass die neue mit der alten nicht vergleichbar ist. Es muss nicht so sein, dass wie bei dem Übergang von DM auf EUR ein fester Wechselkurs festgelegt wird. Es kann auch sein, dass viele Lastenausgleiche stattfinden. Dann von einem Preisanstieg zu sprechen ist nicht richtig.
          Überhaupt, ob das positiv oder negativ für AU ausfällt ist schwer abzuschätzen, weil die möglichen Umstände noch viele Variablen offen lassen. Eventuell kommt mit der Golddeckung ein Goldverbot einher.
          So oder so, mit EM hat man dann aber immerhin noch etwas in der Hand, was etwas wert sein wird (Wertspeicher). Und wenn es auf dem Schwarzmarkt ist. Golddeckung bedeutet, dass das Gold einen festen Betrag in der neuen Währung erhalten hat, der allgemein anerkannt und zumindest offiziell einen Wert darstellt. Ein physischer Handel kann dennoch mit ganz anderen Werten stattfinden, wenn der Sachwert rar ist und die Banken die neue Währung nicht wirklich gegen physisches Gold austauschen, wenn vom Bürger abgefordert.

  5. Gold wurde von der Natur (Universium und uns unbekannte außerirdische Kraft) erschaffen. Bitcoin wurde von einem Menschen erschaffen. Denke das sagt schon alles wem man mehr vertrauen sollte.

  6. „Mehr als 1 Million Menschen – mehr als ein Viertel der Beschäftigten in Michigan –
    haben während der COVID-19-Pandemie Arbeitslosigkeit beantragt, sagte der
    oberste Gewerkschaftsfunktionär des Bundesstaates am Montag.

    In der vergangenen Woche meldete Michigan mehr als 828.800 Anträge auf
    Arbeitslosenunterstützung, die vom 8. März bis zum 4. April im Bundesstaat
    eingereicht wurden. Michigans Rekord an neuen Anträgen auf
    Arbeitslosenunterstützung vor dem Coronavirus wurde während der Großen
    Rezession im Januar 2009 erreicht, als in einer Woche 77.000 Anträge gestellt
    wurden.“

    https://www.mlive.com/public-interest/2020/04/more-than-1-million-michigan-residents-have-filed-for-unemployment-during-coronavirus-pandemic.html

    Am Wochenende (oder Morgen schon, gegen 14:30 Uhr) werden die Neuanträge
    zur Arbeitslosenunterstützung in den USA bekanntgegeben.

    4, 5, oder gar 6 Millionen ?

  7. Seine Indolenz, der POTUS, heckt schon wieder was aus.

    Eine unterirdische Kommission aus „großartigen Ärzten und Geschäftsleuten“ soll den Exit aus dem ShutDown ventilieren. Dem „Rat zur Öffnung unseres Lande“ sollen US-Vizepräsident Mike Pence
    https://www.deutschlandfunk.de/amerikanische-christen-um-mike-pence-das-evangelium-nach.886.de.html?dram:article_id=376627
    und der Larry angehören. Ausserdem gehören der „Task Force“ Trumps Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kushner an.

    Es werden noch weitere Experten gesucht.

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/rat-zur-oeffnung-unseres-landes-trump-bereitet-groesste-entscheidung-seines-lebens-vor-crash-prophet-roubini-tobt_id_11884601.html

    Das kann doch alles nicht wahr sein – oder doch?

  8. Kein GOLD mehr vorhanden – auch nicht in Fort „Wolfram“-Knox ?

    Die US-Münzprägeanstalt stoppt – angeblich wegen Corona-Virus-Angst – die … gesamte Produktion… ( ! ), da sich die Nachfrage nach Gold- und Silbermünzen einem Rekordhoch nähert.

    Gutes ‚Timing‘ !

    „Dies wird den physischen Gold-Silber-Marktstress dramatisch verschärfen, da die US-Mint nach den jüngsten Verkaufsdaten in den ersten beiden Aprilwochen 56.500 American Eagle Gold-Münzen verkauft hat. Die Verkäufe für diesen Monat sind im Vergleich zum gesamten April 2019 um 465% gestiegen.

    Die Prämien für Goldmünzen liegen bei 5%-10% gegenüber dem Kassagold, verglichen mit weniger als 1% unter normalen Umständen.“

    Hier ist die Vorlage für einen GR-Artikel:

    https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-04-15/u-s-mint-halts-coin-output-just-as-investors-are-demanding-more

  9. Hallo,

    erschreckend, was hier im Kommentarbereich für ein Unwissen bezüglich Bitcoin herrscht. „Emitent“? Den gibt es höchstens beim Bestätigen der Transaktionen durch den nächsten Block. Danach gibt es keinen Emitenten mehr. Es gibt nur noch die verteilte (!!!) Blockchain. Es gibt auch keine Bank. Und „Fiat“? Soll das ein Scherz sein? Bitcoin wurde als krasser Gegenentwurf zum Luftgeld entwickelt. Es ist deflationär, da es eine maximale Menge an Coins vorsieht (aktuell wurden bereit ca 85% aller Coins geschürft!).Und weil alle Jahre die Mengen an ausgegebene Coins pro Block halbiert wird. Das bedeutet, dass bei gleichbleibendem Kapitalzufluss ins System, sich der Wert jedes zukünftigen Coins verdoppelt (Deflation!).
    „Hacker“? Ja, muss man halt 10.000de Rechner gleichzeitig „hacken“ und zwar noch so, dass es niemand merkt. Denn sonst könnte man die gehackten Blöcke einfach wieder entfernen. Die Wahrscheinlichkeit dafür? Größer Null, aber nicht sehr viel größer… Man muss verstehen, dass ein Block mit Hilfe aller Vorinformationen aller vorherigen Blöcke verschlüsselt wird. Es gibt Millionen von Blöcken und bisher konnte man nicht mal einen einzigen (den jeweils neuesten) knacken.

    100% seines Vermögens in Bitcoin anzulegen ist natürlich verrückt, da es eine hochspekulative Sache bleibt. Seht es mal so (vereinfacht): mit 95% Wahrscheinlichkeit verzehntfacht sich der Wert noch, mit 5% Wahrscheinlichkeit wird er Null (weil es vielleicht doch „gehackt“ wird, oder verboten wird oder sonst was). Wieviel % eures Vermögens würdet ihr investieren?

    Ich liebe und habe Gold als Wertspeicher. Als Informatiker verstehe ich Bitcoin und habe deshalb aktuell ca 20% darin liegen. Die Blockchain halte ich eindeutig für die bisher revolutionärste Erfindung des 21. Jahrhunderts. Ich weis nicht, ob in den nächsten 80 Jahren noch mal was revolutionäreres kommt…

    Grüße

    • Amseidenenfaden

      Hallo@dontspeak,

      wo und wie kann man in Bitcoin investieren?

      Grüsse

      • Hallo,

        ich „investiere“ in eine neue Terasse für mich und meine Familie, Bitcoin kaufe ich :-). Als Wertspeicher und als Spekulationsobjekt.

        Das wichtigste was man wissen muss ist, dass man ein Bitcoin selber nicht „besitzt“, sondern das was man hat, ist ein privater (=geheimer) Schlüssel), mit dem man von einem bestimmten Bitcoin-Konto („Adresse“) Bitcoins wieder weg-transferieren kann. Wieviele Coins auf einer Adresse vorhanden sind, ist in der Blockchain gespeichert. Es gibt 4 gängige Arten:
        1. Software-Wallet auf dem eigenen PC oder Handy
        2. Online-Wallet bei einem Anbieter
        3. Hardware-Wallet
        4. Paper-Wallet

        Da ich von Natur aus misstrauisch bin habe ich mich für die aus _meiner_ Sicht sicherste Variante entschieden, das Paper-Wallet. Allerdings dürfte das wohl ein Glaubenskrieg sein. Die Nachteile sind mMn jeweils:
        zu 1.: Virus auf PC/Handy –> Schlüssel wird ausgespäht
        zu 2.: Anbieter kann gehackt werden (schon passiert, siehe Wikipedia) oder sich kriminell mit deinen Coins aus dem Staub machen (auch schon passiert, siehe Wikipedia)
        zu 3.: Stick kann kaputt gehen / verloren gehen
        zu 4.: Papier kann vernichtet werden / verloren gehen

        Es sind im Grunde nur 2 Schritte nötig wenn man Bitcoins kaufen will:

        Erstens: Bitcoin-Adresse anlegen (sehr gute Anleitung zu Paper-Wallet siehe https://www.youtube.com/watch?v=StOy10tJWtI)

        Zweitens: Geld auf Bitcoin-Adresse transferieren. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit https://my.btcdirect.eu gemacht).

        Das wars. Dann kann erstmal die Welt untergehen. Und wenn sie wieder oben ist, kannst du die (nun hoffentlich deutlich wertvolleren Bitcoins) mit deinem privaten Schlüssel wieder in Geld umwandeln. Der Service, mit dem du Fiat-Feld in Bitcoins gewandelt hast (in meinem Fall btcdirect) muss dazu NICHT mehr existieren. Das geht mit jedem. Das ist der Clou.

        • Amseidenenfaden

          Hallo @dontspeak,
          vielen herzlichen Dank!Grüsse

          • @dontspeak
            Definieren Sie als Informatiker bitte den Begriff „begrenzte Menge“. Wenn ich etwas von „Abspalten“ oder „neue Variante“ höre, dann ist für mich die Menge nicht mehr begrenzt. Wie viele Kryptowährungen gibt es bereits? Wie viele sind noch im „Erfindungsprozess“? Die Parallelkryptos sind doch ein und das selbe. Ob man sich als Unterscheidungsgrund eine angepasste Optimierung an Situation XY andichtet, macht keinen Unterschied, das ist Marketing-BlaBla. Es handelt sich um Vermehrung um das System herum. Und mit jeder Vermehrung verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der „gleichbleibende Kapitalzufluss ins System“ erhalten bleibt.
            Was Sie korrekt erkannt haben: Papier ist geduldig.
            Jetzt seien Sie ehrlich, was haben Sie mit dem Papier (neudeutsch „Wallet“) in der Hand? Einen Schuldschein. Einen extrem billigen noch dazu, da selbstgedruckt und nicht von jedem anderen Menschen als Zahlungsmittel anerkannt. Sie vertrauen in die neue Technologie „Blockchain“. Das ist in Ordnung und ist gut. Aber auch Fiat beruht auf Vertrauen. Vertrauen, dass man mit dem Baumwoll-/Kunststoffgemischfetzen bei jedem anderen etwas für seine vorab erbrachte Arbeitsleistung im sinnvollen Verhältniss umgewandelt bekommt. Oder gehen Sie mit Ihrem Papierwallet zu Ihrem Nachbarn und tauschen das Papier gegen dessen Rasenmäher? Glaubt er Ihnen das, dass das Papier genau das wert ist, was Sie behaupten oder sieht er das Verhältnis zu seiner erbrachten Arbeitsleistung mit dem Tausch gefärdet?
            Erkennen Sie die Parallelen zu Bargeld? Krypto = „Luftgeld“
            Selbst den Vorteil, dass keine Bank, das verhaste privatwirtschaftliche System, in das Geschäft direkt involviert ist, ist mit dem Börsengang absolet geworden.
            Bargeld hat gegenüber Giralgeld wenigstens noch den Vorteil, dass der Lappen in der Hand staatlichen Ursprung hat.
            Aber jedem das seine.

            • Hallo,
              ich kann gerne versuchen den Unterschied zu FIAT nochmal zu erklären. Allerdings fällt mir generell bei einigen Gold-Liebhabern (zu denen ich genau so gehöre!) schon folgendes auf:
              – Einerseits wird dem vorherschenden FIAT System misstraut, man hält sich für eine kleine eingeschworene Gemeinschaft, die im Falle des Währungscrashes dem restlichen „Michel“ über ist. Mehr noch, die „Systemgläubigkeit“ wird der normalen Bevölkerung vorgeworfen.
              – Andererseits scheint man selbst eine tiefe Systemgläubigkeit dem eigenen Weltbild gegenüber zu haben.

              Begrenzte Menge/ Abspaltungen:
              Tatsächlich hab es bisher nur zwei (!!!) Abspaltungen vom Bitcoin! Das waren Bitcoin Cash und Bitcoin Gold. Man kann auf Wikipedia nachlesen wie es dazu kam. Kurz gefasst: Interessen von einzelnen Schürfern, die beim Schürfen mehr Gewinne machen wollten (lapidar ausgedrückt.) Dieser Umstand alleine sagt schon viel über diese „HArd Forks“ aus.
              Im weiteren war es so, dass beim Fork dann JEDER Bitcoin-Besitzer die selbe Menge an neuen Bitcoin-Cash Coins DAZU bekommen hat. Aber die Kurse der neuen Forks sind deutlich niedriger. Jetzt könnte man argumentieren, theorethisch könnte man 1000 Abspaltungen machen. Ja klar, aber das ist eine rein hypothetische Möglichkeit. Vermutlich genau so wahrscheinlich, wie dass ich und du jetzt gerade gleichzeitig vom Blitz getroffen werden…

              Andere Cryptowährungen:
              Ja, es gibts tausende Cryptos, die ständig entstehen und wieder sterben. Du bist frei spekulativ einige zu kaufen in der Hoffnung, dass sie nicht sterben sondern wertvoller werden. Evt. hast du Glück. Na und? Für eine Währung sind zwei Dinge essentiell:
              – Seltenheit
              – Marktdurchdringung
              Man darf die menschliche Komponente bei BTC nicht vergessen. Wenn der FIAT Crash losgehen sollte, werden Investoren und Menschen weltweit panisch alternative Fluchtziele suchen. Dass Bitcoin davon ein Hauptziel sein wird, dazu braucht man keine Fantasie.

              Rasenmäher:
              Da ich mir vorher eine Kopie des Zettels machen könnte, wäre es ziemlich dumm vom Nachbar, den als Versicherung anzunehmen, dass ihm die Bitcoins des zugehörigen Kontos gehören :-). Aber wenn er selber ein Bitcoin-Konto hat, dann würde er es akzeptieren, wenn ich ihm vorher Bitcoins auf sein Konto überwiesen hätte. Denn überweisen kann es jeder, Abheben nur der, mit dem privaten Schlüssel.

              Das setzt vorraus, dass er ein Bitcoin-Konto hat und dem System entweder einfach vertraut oder (zusätzlich) es technisch verstanden hat. Wenn man Menschen glauben machen kann, dass FIAT eine Währung ist, dann man bei BTC wirklich argumentativ leichtes Spiel. Es gibt übrigens praktisch keine Informatiker/Techniker, die BTC verstanden haben, und sagen es hat keinen Wert. Es gibt unzählige Menschen, die das sagen, aber das sind Menschen aus dem bestehenden FIAT System oder Nicht-Informatiker. Vlt. auch mal ein Denkanstoß.

              • Wolfgang Schneider

                @dontspeak
                1. Hab von der ganzen Materie keine Ahnung, daher frage ich einfach. Wird der Bauer Piepenbrink im Nachbardorf, der mir für paar Unzen Maple-Leaf-Feinsilber einen Sack Kartoffeln gibt und für eine Goldmünze eine Speckseite, wenn alle anderen nichts zum Spachteln haben, auch Kryptos akzeptieren? Ich meine in einer Zeit, wo es ums blanke Überleben geht. Der Nachteil ist doch, es ist zu wenig bekannt, während EM seit dem Ende de Eiszeit etwas gelten.
                2. Eignen sich Kryptos als Wertspeicher wie Edelmetalle, die ich, wenn der Sturm (inkl. Goldverbot) sich gelegt hat, einfach hervorholen kann und – voila – hier bin ich? Bei unseren Grünen, die jetzt auch in Brandenburg mitregieren, kann man sich nicht einmal sicher sein, ob es nach dem Armageddon überhaupt noch elektrischen Strom gibt.

                Versteh‘ mich bitte nicht falsch – wenn ich ein Radio kaufe, will ich, daß es funktioniert. Wie es funktioniert, ist mir ziemlich egal.

                • Hallo,
                  klares Nein. Wenn wir wirklich in der „Steinzeit“ angelangt sein sollten, wird die Währung nicht BTC sein. Aber auch nicht Gold. Sondern Essen. Gold magst du anfangs noch tauschen können aber spätestens wenn das jemand sieht, wirst du halt umgebracht. Wenn du also nicht gleichzeitig die Unterstützung einer 30 köpfigen Kampftruppe dein Eigen nennen kannst, solltest du es erst gar nicht jemanden zeigen.

                  Aber ich sehe das so: Solche anarchischen Dystopien sind völlig unrealistisch. Selbst in Ländern wie Argentinien dauern diese Phasen nur eine Woche. Danach wird -so oder so- die Gemeinschaft wieder ein System versuchen zu etablieren. Inklusive Währung. Und Strom und Internet gibts dann auch wieder. Oder meinst du ganz ernsthaft, dass wir dann dauerhaft mit Mad Max als Nachbarn leben? Gott bewahre!

                  Gold und BTC sind für mich wie gesagt ein Wertspeicher für NACH dem „Crash“. Auch wenn ich nicht an eine Nacht-Und-Nebel-Unser-Geldsystem-Wird-Jetzt-Resetted Variante glaube. Eher an eine lange Inflation der bestehenden FIAT Währungen und eine teilweise Etablierung von Neu-Währungen. Weil immer mehr und mehr Menschen blicken, was vor sich geht.

              • @dontspeak
                „Es gibt übrigens praktisch keine Informatiker/Techniker, die BTC verstanden haben, und sagen es hat keinen Wert.“
                Ich habe mich Mitte 2017 in das Thema Blockchain eingelesen, bin gelernter Elektroniker und habe nach der Lehre mich noch in dem Studiengang Elektro- und Informationstechnik blöd stupidiert. Für mein Empfinden habe ich die Technik Blockchain gut genug verstanden. Ich hatte sogar überlegt, ob ich das Mining versuchen will. Nachdem ich den übertriebenen Hype und das ganze Gemurxe der Marktschreier gesehen hatte und welche Energiemengen für den Fortbestand des Systems benötigt werden (durchgerechnet), habe ich für mich persönlich innerhalb 2017 das Thema ad acta gelegt. Thema erledigt. Selbst wenn man nur einen Funken für die Umwelt übrig hat, ist spätestens bei dem rießigen erzeugten, ökologischen Fussabdruck, Ende. Entweder, man war vor 2016 involviert oder eben nicht mehr. Der jetzige Verbrauch sollte eigentlich dazu anregen, das System still zu legen. Was aber nicht geschieht, weil es immer noch weitere Opfer gibt, welche man auswringen kann (Kapitalismus per exelance). Die Gewinne wurden eingefahren, einige wenige hatten ihren Profit und gut ist. Zweck des Systems erfüllt. Irgendwann habe ich am Rande die Abspaltungen mitbekommen und 10000 neue Superwährungen, die alle vieeeel bessererer sein sollen als die Mutter aller Kryptos. Das war meine Bestätigung, dass ich die richtige Entscheidungen getroffen habe, die Finger davon zu lassen.
                Ich bezweifle nicht, dass Krypto jetzt (und nur jetzt! bis max. Ende 2020) einen Wert hat. ABER ich bezweifle, dass dieser Wert nachhaltig und nach meinem Verständnis, was wirtschaftstechnisch auf uns zukommt, später noch vorhanden ist. Ganz besonders wenn die Krise wirklich da ist und wir den Komfort von zuverlässiger Energieversorgung einbüsen. Dann geht das Vertrauen und damit der Wert in Kryptowährungen verloren.
                Man darf nicht vergessen, dass sie hier mit einem absolut überzeugten Pessimisten diskutieren. Ich gehe davon aus, dass der „Crash“ nicht das bisschen Gewackel von fiktiven Kurven auf einem Börsentermomter ist, sondern Bankenschließung+Börsenschließung+Hyperinflation+Entlassungswellen+Industriekollaps+rapide steigende Obdachlosigkeit+Plünderungen+Währungsreform+Lastenausgleich. Hoffentlich ohne Bürgeraufstände, ohne politischen Umschwung, ohne dass Leute verhungern, ohne Flucht, ohne kopflose Politiker, … ausschließen würde ich die Zusätze dennoch nicht. Was mit dem vollständigen „Industriekollaps“ kommt, sind besagte Energieengpässe.
                Ich bezweifle, dass sich die üblichen „Informatiker/Techniker“ über den Tellerrand ihres Spezialgebietes so weit lehnen wie ich und sich noch in die Untiefen des verhassten Themas „Wirtschaft“ und „Politik“ einarbeiten. In meinem Umfeld kenne ich nur einen Weiteren und ich habe viele praktisch denkende Menschen um mich (keiner hat Kryptos).

                • Hallo!

                  Mining macht für den Privatmenschen schon lange absolut keinen Sinn mehr, korrekt. Das funktioniert nur mit großen RZ und viel _billigem_ Strom. Beim Thema Energieverbrauch bin ich -gebe ich zu- nur oberflächlich informiert. Aus meiner Sicht ist nur klar, dass ein „Pro-Transaktions-kWh-Verbrauch“ -wie man es oft ließt- keine sinnvolle Einheit ist, denn die Rechner laufen die ganze Zeit. D.h. je mehr Menschen das System nutzen, desto „effizienter“ wird das System. Ja, das Bitcoin Netzwerk verbaucht eine Menge Strom, der größte Teil ist mittlerweile schon „regenerativ“. Wie bei den meisten regenerativen Energien ist das aber Augenwischerei. Ich akzeptiere den Verbrauch erstmal so wie er ist. Von nichts kommt nichts. Bevor die Staaten nicht anfangen den erbärmlichen Thailand-Billigurlaubern zu verbieten zwei Mal im Jahr dorthin zu fliegen, und bevor die Menschheit nicht aufhört jede Sekunde Tonnen an fossilen Rohstoffen zu verbrennen, oder gar Kriege zu führen, ist das für mich nur eines: Ein argumentativer Sündenbock in der alles ummantelnden Umwelt-Moral. Von Greta hab ich übrigens schon ziemlich lange nichts mehr gehört. Weniger Co2? Gerne. Dann aber bitte mit 20Stunden-Woche, KEINERLEI NEUBAUTEN (!!!), 400-Kilo-Autos und teilweise Selbstversorgung im Garten/Balkon. Und Globalisierung schon mal gleich gar nicht.

                  Einer generellen Kapitalismus-Kritik verwehre ich mich absolut nicht, ich denke aber das würde hier zu weit führen.

                  Ich sage nicht, dass BTC auf ewig existieren wird. Vielleicht gibt es in 10 Jahren eine effizientere, sogar von Staaten getragene Crypto-Lösung. Bitcoin- sowie Gold-Besitzer werden sich dann gleichermaßen über die Umrechnungskurse in diese Folgewährung freuen. Aber auch BTC hat das Problem der großen Transaktionsmengen und des Energieverbrauchs erkannt (Stichwort Lightning-Network).

                  Ich habe auch lange daran geglaubt, dass eine Hyperinflation kommt. Mittlerweile tu ich das nicht mehr. Wenn man sich anschaut, was die Notenbanken seit 2008 gemacht haben, hätte sie schon kommen müssen. Ja, jetzt feuern FED und EZB aus einem anderen Kaliber… Aber ich denke mittlerweile es liegt daran, dass 99.99% der Menschen keine Ahnung von unserem Geldsystem haben. Was inflationiert wurde waren einzelne Blasen (wie Aktien, Immobilien), aber irgendwie scheint das den Durchschnitts-Bürger nicht weiter interessiert zu haben. Ich denke, selbst wenn wir eine Inflation von 10% pro Monat hätten, würden die meisten Deutschen _Monate brauchen_ um das überhaupt zu bemerken! Und innerhalb dieser Zeit haben die Regierungen genügend Zeit die Folgewährung einigermaßen ohne größere Verwerfungen vorzubereiten. Eine gigantische Arbeitslosigkeit und eine Wirtschaftliche Depression wird kommen, da sind wir uns einig.

        • Ich halte es wie Dirk Mueller mit den Kryptos. Er traut ihnen nicht. Glsubt, Kryptos sind nur ein Lockmittel, um die Masse an Digitalgeld zu gewöhnen. Ein geschickter Schachzug. Bei Bargeldabschaffung gaebe es einen wilden Aufschrei, aber durch Kryptos wird die Menge homöopathisch an Digitalgeld herangeführt. Seine Meinung teile ich.

          • Ich stimme fast allen Dingen, die DM sagt, zu. Das ist ein sehr, sehr schlauer Typ. Bei Bitcoin haben wir offensichtlich unterschiedliche Meinungen. Wenn ich das richtig verstehe lehnt er es ab, da er sagt, ein _Deflationäres_ Geldsystem ist finanz- und marktwirtschaftlich völlig ungeeignet?

        • Hallo@dontspeak,

          “ Dann kann erstmal die Welt untergehen. Und wenn sie wieder oben ist, kannst du die (nun hoffentlich deutlich wertvolleren Bitcoins) mit deinem privaten Schlüssel wieder in Geld umwandeln.“

          Soll das ein Witz sein? Ich will von der Fiat Mühl weg, und dann alles,
          nach der Finanzgau, wieder in den neuen Fiat Mühl, umwandeln (um welches Umrechnungskurs ?)

    • @dontspeak
      „Wieviel % eures Vermögens würdet ihr investieren?“ Antwort: 0%
      Ich glaube auch, dass Blockchain etwas tolles ist. Aber dem ganzen Marketingkonstrukt drumherum gemischt mit Spekulation traue ich keinen Cent meines hart Erarbeitem an. Kann sein, dass in Zukunft viele Menschen an das System Kryptowährung glauben werden oder müssen. Aber diese Zeit sehe ich noch nicht.

      • Hallo,
        die wichtige Frage ist da aus meiner Sicht: Wer macht das „Marketing“? Zentralbanken? Regierungen? Privatwirtschaftliche Konsortien?

        Die genannten _versuchen_ seit 8 Jahren Bitcoin zu vernichten. Völlig erfolglos. Noch nicht mal ein Verbot in China hat funktioniert, was aus meiner Sicht schon Bände spricht. Aktuell wird „Libra“, das eigentlich mal als weltweite FaceBook Cryptowährung angedacht war, derart verwässert (z.b. Separierung in einzelne Dollar-, Euro-Libra und FESTER Wechselkurs), dass es keine Cryptowährung mehr wäre. Von wem? Von den Notenbanken und Regierungen (USA/EU), weil diese panische Angst haben das Währungsmonopol aus der Hand zu geben.

        Warum besteht diese Angst? Denk mal drüber nach.

        Zugesprochen, wer viele Bitcoin hat, will natürlich, dass der Kurs steigt. Aber das dem System vorzuwerfen macht wenig Sinn, denn das ist bei allen Assets so.

        • Hallo dontspeak,

          Sie kennen sich mit dem Thema Bitcoin wirklich gut aus. Was den Vergleich zwischen Bitcoin und EM betrifft, so stellen sich m.E. folgende Fragen:
          1. Wer Kryptowährungen hält, der ist “gläserner“ als der Eigentümer von EM. Durch die Enteignungsdebatten sollen die Menschen wohl entsprechend vorbereitet werden. Der Staat wird zwecks Machterhalt in der zu erwartenden Krise wahrscheinlich auf dieses Instrument zurückgreifen. Und wenn die Enteignung von Grundeigentum ein probates Mittel ist, werden Kontenguthaben, Kryptowährungen, etc. sicherlich auch in Betracht gezogen werden.
          2. Aufgrund der desaströsen Energiepolitik hierzulande muss man davon ausgehen, dass es zu häufigen, flächendeckenden, auch länger andauernden Stromausfällen kommen wird. Der Handel mit Kryptowährungen dürfte dann zeitweise nicht möglich sein. In diesem Zusammenhang darf ich anmerken, dass jüngst ein “Wettbewerb“ gestartet wurde. Man sollte Rezepte für die Zubereitung von Mahlzeiten ohne elektrische Energie einreichen. Dieser Vorstoß kam von offizieller Seite und man sollte sich m.E. ernste Gedanken machen, wenn gerade unsere Bundesregierung in dieser Weise tätig wird.
          3. Gesetzt den Fall, es kommt zu einem Zusammenbruch des Wirtschafts- und Finanzsystems, so stelle ich mir die Frage, ob Kryptowährungen in praktischer Hinsicht marktfähig sind. Mit anderen Worten: kann ich Lebensmittel oder Dinge des täglichen Bedarfs mit Kryptowährungen handeln, wenn der Euro ausfällt? Mit Edelmetallen dürfte dies möglich sein. Zumindest in der ersten Zeit einer Krise sehe ich Probleme in Bezug auf Bitcoin & Co.. Es ist wohl so, dass einfach zu wenig Menschen hiermit etwas anfangen können. Außerdem sind Kryptowährungen nach meiner Vorstellung nicht dafür konzipiert, dass man sie anstelle einer Papiergeldwährung für den alltäglichen Bedarf einsetzt.
          4. Sie hatten selbst angesprochen, dass eine Währung Marktgeltung erlangen muss. Dies ist beim Handel mit Kryptowährungen in Deutschland sicherlich gegeben. Wie verhält es sich aber in Ländern oder Regionen der Erde, in denen Kryptowährungen nicht oder nur wenig bekannt sind?Auch gibt es nicht immer und überall auf der Welt den Zugang zum Internet oder zur Elektrizität. Hier dürfte der Vorteil sicherlich auf Seiten der EM liegen, da sie auf der gesamten Welt bekannt und bewährt sind. Mir fällt in diesem Zusammenhang R. Nehberg ein, der in einem seiner Bücher empfohlen hatte, Gold in kleinen Stückelungen mit auf Reisen zu nehmen.
          Diese Gedanken zur Praktikabilität sind es, die aus meiner Sicht der Dinge eher gegen Kryptowährungen und für Edelmetalle sprechen.
          Es grüßt

          RACEW

          • Hallo!
            ich sietze jetzt einfach mal aus Höflichkeit zurück :-), auch wenn ich das im iNet nicht gewohnt bin

            zu 1. Leider ja. Cryptos sind nicht anonym. Weder bei der Umwandlung von/zu FIAT, noch beim internen Transfer Crypto-Crypto. Das System ist durch seine Fälschungssicherheit durch die Blockchain inherent nicht anonym, da alle Transaktionn gespeichert werden. Ein klarer Nachteil gegenüber dem Goldkauf bis 2000.

            zu 2. Ja, ich habe auch vorgesorgt, dass ich ohne Elektrizitätswerk essen und heizen kann. Aber ich glaube nicht, dass es wirklich längere Zeit keinen Strom gibt. Hin und wieder Ausfälle, auf jeden Fall! Man sagt ja 7 Tage ohne Strom, und es herrscht blanke Anarchie. Da nützt dann weder Gold noch Bitcoin etwas. Sondern nur Schusswaffen und Essen. Glauben Sie wirklich, dass wir in eine Zeit ohne Strom und Internet zurückgeworfen werden???

            zu 3. Bisher sind sie nicht marktfähig in dem Sinn, dass man damit hier beim Bäcker seine Brötchen kaufen kann. Es gibt Länder, wo das schon teilweise geht. Vorallem die, die selber ein desolates Währungssystem haben, in einigen afrikanischen Ländern z.b. gibt es eine nicht unnennenswerte Anzahl an Menschen, die schon „auf der Straße“ Bitcoins zahlen/entgegennehmen. Per Handy natürlich. Mal nach „Bitcoin Afrika“ googlen. Sie sind theoretisch ABSOLUT geeignet, den kompletten Zahlungsverkehr eines ganzen Landes abzuwickeln. Im Grunde wurden sie genau dafür gemacht. Zahlung von Mensch zu Mensch, schnell (max 1 Stunde bei Bitcoin…), sicher, ohne Zwischenhändler, ohne Schuldner.

            zu 4. Sie hören da keinen Widerspruch von mir. Gold hat seine Vorteile. Aber wie ich in einer Antwort weiter oben im Thread schon mal ausgeführt habe, ich bin nicht der Meinung, dass wir auf der Suche nach einem Nonplusultra-Tauschobjekt für eine Zeit „nach“ der Zivilisation sein sollten. Denn da würden friedliebende Menschen wie Sie und ich nicht lange überleben. Zumindest nicht, wenn sie mit Gold einkaufen gehen… 1% Anarchos und Mörder reichen, um eine Gesellschaft in das ABSOLUTE CHAOS zu stürzen, wenn es keine Polizei gibt.
            Sollten Dollar, Euro und Co untergehen, werden Folgewährungen etabliert werden, mit denen die Gesellschaft dann wieder ans Laufen gebracht wird. Ob diese Folgewährungen dann phys. Asset-gedeckt sein werden oder nicht, wer weis. Vielleicht auch reine Digitalwährungen, wenn dann sehr wahrscheinlich Cryptos. Zu dieser Folgewährung wird es sehr schnell einen Wechselkurs zu Gold und BTC geben, das halte ich für absolut sicher.

            Ich spinne ihr Szenario weiter: Sie könnten sich mit etwas Fleiß den privaten Schlüssel Ihres BTC Kontos auch auswendig lernen (ca 50 Zeichen, 58 verschiedene Symbole). Sie können monatelang umherirren und nackt über die Grenze in ein fremdes Land fliehen. Wenn Sie sich den Schlüssel gemerkt haben, und es nach dem Chaos wieder zivilisiert zugeht, wird BTC noch bestehen und Sie haben ihre Coins noch. Das z.b. geht nicht mal mit Gold :-)

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