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US-Einzelhandel bricht stärker ein als erwartet

Die Einzelhandelsumsätze in den USA sind im März gegenüber Vormonat um 8,7 Prozent eingebrochen. Analysten waren von einem Minus von 8,0 Prozent ausgegangen. Im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Rückgang um 6,2 Prozent. Es handelt sich um den größten Einbruch der Einzelhandelszahlen seit Aufzeichnung der Daten. Die am schwersten betroffenen Sektoren sind Bekleidung (-50,5%), Möbel (-26,8%), Service Essen und Trinken (-26,5%), Automobile (-25,6%). Mehr

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Eingetragen von am 15. Apr. 2020. gespeichert unter Hot-Links, Konjunktur, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “US-Einzelhandel bricht stärker ein als erwartet”

  1. Die Rezession in den USA ist nicht mehr zu verleugnen.

    – Die US-Industrieproduktion stürzt seit Ende des Zweiten Weltkriegs am stärksten ab.

    – Während Toyota im März 37% – Nissan 30% – weniger Autos verkaufte, sind es bei General Motors -7,1% und bei Fiat – 10%; auch bei Ford und Tesla zeigt der Daumen nach unten.

    – US-Einzelhandelsumsätze so schwach wie noch nie, New York Empire Index kollabiert
    – Die US-Einzelhandels-Ikone „JC Penney“ bereitet sich auf Konkursanmeldung vor

    – Knapp 40% der Fracking-Öl-Bohrtürme sind seit Mitte März stillgelegt worden, weil sie nur noch mit hohen Verlusten arbeiten und nun auf hohen Schulden sitzen

    Einzige Hoffnungsträger sind noch die US-Börsen, die von Baumwolle in dünnster Luft am Leben gehalten werden; doch gerade dort werden die Hochfrequenz-Verkaufs-Roboter die Stop Loss-Order auf dem Weg nach unten einfach abrasieren und mit in die Tiefe reißen.

    • @Meckerer

      Das Bestiarium der unguten Nachrichten aus God’s Own Country lässt sich beliebig erweitern.

      So kommt das private Federal Reserve System der US-Banken – also die Zentralbank der USA -, nicht umhin, auf tagtäglich 25 Milliarden Dollar an entgangener Wirtschaftsleistung hinzuweisen.

      Der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis, James Bullard, sagte gestern, die Unternehmen müssten Wege finden, das tägliche Leben [die Kapitalverwertung, Anm. des stellvertretenden Translators] wieder aufzunehmen – „wissend, dass der Virus da draußen ist.“ Es müssten alle erdenklichen Maßnahmen ergriffen werden, um die mit dem Virus einhergehenden Verluste zu minimieren.

      Also doch frei nach den US-„Death Panel“-Protagonisten: #dieforwallstreet ?
      https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134692.dan-patrick-opferprediger.html

      https://de.reuters.com/article/virus-usa-fed-idDEKCN21X0IW

      • Dazu passend:

        Die Fed verlautbart in ihrem aktuellen sog. „Beige Book“*, dass die Wirtschaftsaktivitäten „scharf und abrupt in allen Regionen“ eingebrochen seien. Sämtliche Beirke rechneten damit, dass sich die Lage in den nächsten Monaten sogar noch weiter verschlechtern werde.

        https://www.cash.ch/news/politik/beige-book-fed-virus-pandemie-laesst-us-wirtschaft-scharf-und-abrupt-einbrechen-1524964

        *Das beigefarbene Buch ist ein seit 1971 regelmäßig erstellter Konjunkturbericht der USA. Dabei handelt es sich um eine Kompilation aus regionalen Berichten von der konjunkturellen Front. Verfasst von den einzelnen Dependancen der Fed.

        • In der Krise zeigt sich, dass der Sozialdarwinismus US-amerikanischer Prägung über keinerlei Resilienz gegenüber dem gesellschaftlichen Zerfall verfügt. Soziale Desintegration (Anomie) allenthalben.

          Nur noch mithilfe der Nationalgarde kann Amerika mehr als 50 Millionen Bedürftige mit frischer Nahrung versorgen. Während gleichzeitig in großem Stil Lebensmittel vernichtet werden.

          Marktwirtschaft brutal. So versorgt die „Food Bank“ nzwischen ein Sechstel der Bevölkerung im nördlichen Kalifornien. Und bald werden USA-weit 25 Millionen und mehr neue Arbeitslose erwartet.

          Failed States gab es bislang nur in der Peripherie des kapitalistischen Weltsystems. Nun ist auch das Zentrum betroffen.

          https://www.tagesanzeiger.ch/menschen-hungern-aber-ernten-werden-vernichtet-787633405020

          • @Thanatos

            In der Antike wurden Boten schlechter Nachrichten häufig „niedergemetzelt“ – ich traue mich trotzdem, denn ich traue meiner Ergo-Lebensversicherung.

            Heute 14:30 Uhr –
            neue Zahlen vom US-Arbeitsmarkt, Neu-Anträge wegen Arbeitslosigkeit von letzter Woche:

            ~ 6,6 Millionen … schätzt die BofA / JPM
            ~ 8,0 Millionen … schätzt die „Toitsche Bank“

            US-Börsen: völlig unbeeindruckt – mindestens 25 Mill. verlorene Jobs sind schon „eingepreist“ – Börsen-Indizes steigen weiter.

            Was kündigt die FED zeitgleich (~14:29 Uhr) an neuen Hilfsprogrammen an?
            „Nur“ $2,3 Trillionen ? Dürfen‘s 100g mehr sein?
            Der Schuldenstand hat noch jede Menge Luft nach oben:

            https://www.usdebtclock.org/current-rates.html

            • Ich vergaß zu erwähnen, daß „schlechte Nachrichten“ aus der Wirtschaft immer „gute Nachrichten“ für die Wallstreet sind, weil dann die US$-Fed ihr Portemonnaie weit aufmacht um den armen Banken großzügige Finanzhilfen zukommen zu lassen.

            • Neue Zahlen:

              In der letzten Woche beantragten 5,245 Millionen Amerikaner zum ersten Mal Arbeitslosengeld; das sind in den letzten 4 Wochen 22 Millionen!
              Die letzten 4 Wochen haben alle seit der großen Rezession geschaffenen Arbeitsplätze ausgelöscht.

              Das PPT war auf die Sek. zur Stelle und wirft ganze Paletten von Papier-Gold und Papp-Silber vom Fed-Balkon.

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