Sonntag,25.September 2022
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Goldpreis: Darum kann er jetzt wieder steigen!

Gold, Goldpreis, Bär (Foto: Goldreporter)
Der Goldpreis erholte sich in der Vergangenheit häufig, wenn die Spekulanten besonders „bärisch“ gegenüber Gold eingestellt waren (Foto: Goldreporter)

Die Fonds am US-Terminmarkt haben sich vergangenen Woche erneut auf der Verkaufsseite positioniert. Dieser Umstand entpuppte sich zuletzt mehrfach als Kontraindikator in Sachen Goldpreis.

Goldpreis

Trotz des anhaltenden Verkaufsdrucks bei den Edelmetallen, hielt sich der Goldpreis vergangene Woche über der Marke von 1.700 US-Dollar. Nachdem die Europäische Zentralbank sich im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung auch auf einen steileren Zinspfad begeben hat, holte der Euro etwas gegenüber dem US-Dollar auf. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg zum Wochenende wieder knapp über die Schwelle von einem US-Dollar. Gleichzeitig hat die negative Goldpreis-Stimmung am US-Terminmarkt weiter verschärft. Das zeigen die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 6. September 2022.

CoT-Daten

Denn die Netto-Short-Position der „Commercials“ fiel um weitere 12 Prozent auf 114.064 Kontrakte. Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 11,7 Prozent ab auf 103.857 Kontrakte. Dabei wies die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) erstmals seit dem 26. Juli 2022 wieder eine Netto-Short-Position aus. Denn diese Händler stehen in der aktuellen CoT-Statistik nun mit 6.962 Kontrakten auf der Verkaufsseite.

Gold, CoT, Positionen, Commercials, Spekulanten

Gold, COT-Daten

Open Interest

Währenddessen stieg der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, gegenüber Vorwoche erneut an, um 1,47 Prozent auf 465.908 Kontrakte. Und bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es dann um 0,1 Prozent nach unten auf 465.111 Kontrakte.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis im US-Futures-Handel beendete die Handelswoche mit 1.727,60 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das heißt, gegenüber Vorwoche stieg der Kurs um 0,3 Prozent. Am Mittwoch war der Goldpreis im Handelsverlauf bis auf 1.702 US-Dollar abgesackt. Das Wochenhoch ereignete sich am Freitag mit 1.739 US-Dollar.

Gold, Goldpreis, COMEX, Futures, Chart
Goldpreis in US-Dollar, Wochenchart (5 Min.), Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt); Quelle: CME Group)

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen sanken die Goldbestände in den COMEX-Tresoren in der siebzehnten Woche in Folge. Denn per 8. September 2022 summierten diese sich auf 27,44 Millionen Unzen. Damit wanderten weitere 320.000 (Vorwoche: -620.000 Unzen). Dabei fielen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Edelmetall-Bestände der Kategorie „eligible“ um rund 200.000 Unzen auf 13,88 Millionen Unzen.

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 465.111 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 46.511.100 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu rund 58,9 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 59,8).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC in der ersten Woche des neuen Kontrakt-Monats nun 3.882 Anträge auf physische Gold-Lieferung. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 wurden insgesamt 55.102 Anträge auf physische Gold-Lieferung eingereicht.

Einordnung

Die stark negative Positionierung des „Managed Money“ am US-Terminmarkt kann sich erneut als Kontraindikator herausstellen. Damit der Goldmarkt wieder deutlichere Stärke zeigt, müsste der Open Interest aber zeitnah wieder mit dem Goldpreis ansteigen. Denn zuletzt haben Terminhändler den Kursanstieg weiter zum Abbau von Futures-Positionen genutzt.

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27 Kommentare

  1. Im Prinzip kann man sagen und ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht, Gold soll man immer dann kaufen, wenn alle bärisch sind und sich kaum einer für Gold ernsthaft interessiert und, wenn das managed money aus dem Gold rausgeht.
    Das ist dann auch der Zeitpunkt, wo Soros und Co zu kaufen beginnen und noch kurz vorher behaupteten, alles Gold bereits verkauft zu haben.
    Fazit: Je bärischer die Stimmung, desto ertragreicher der Golderwerb.

    • Richtig, genau so mache ich das immer. Auf keinen Fall kaufen, wenn alles und jeder über Gold spricht oder schreibt – dann „don´t buy“. Strong buy wenn „Blut durch die Gassen fließt“ beim Gold.
      Derzeit kaufe ich kleinere Mengen peu a peu schon mal ab und an. Das erste mal jetzt wieder seit Sommer 2021.
      Denke, dass wir den Boden beim Gold in USD bald erreicht haben – auch in EUR sollte Gold nicht mehr allzu weit fallen, da ja die FED beim „Zinswettrüsten“ der EZB immer einen Tuck voraus ist (wie Ferdinand Piech immer so schön zu sagen pflegte).

      Ein schönes Wochenende für Alle und beste Grüße aus dem tiefen Odenwald

  2. @Maruti
    https://gata.org/print/22168
    Die Preise in Dollar und Euro werden allein schon deshalb steigen, weil die FIAT-Währungen Leichen auf Urlaub sind. Guck mal im Link! 1914 haben sie unser Deutschland vor den Bus geschubst. Jetzt sind Rußland und China dran. Es ist alles so gekommen, wie P. Scholl-Latour es vorhergesagt hatte, die alte Unke hatte bis zum Schluß Recht. Das Zeitalter der Herrschaft des weißen Mannes über den Planeten neigt sich dem Ende zu. Wir sind Zeugen einer epochalen Umwälzung.

  3. Diesel wird demnächst noch viel teurer?

    „Laut Bloomberg sind die Strompreise in Deutschland in diesem Jahr so stark
    gestiegen, dass sie einem Ölpreis von 1.000 Dollar je Barrel entsprechen.“

    Aber mal ehrlich: wenn ich der „grüne“ Wirtschaftsminister (mit einem Monatsgehalt
    von mehr als 19.000,-€) wäre, würden mich die Inflation und die hohen Preise auch nicht jucken . . .

    ✌(༼•!•༽)✌

    • @Klapperschlange
      Wenn ihr euch den Strom nicht leisten könnt,
      nehmt einfach Öl oder Gas.
      Stromgeneratoren laufen mit Benzin, Diesel oder Gas.
      https://www.honda.co.uk/industrial/products/generators.html
      Oder Solarzellen und Windräder, wer am Bache wohnt, auch Mühlräder.
      Es klappert die Mühle am rauschen Bach, klipp klapp und stromt Tag und Nacht am Habeck vorbei.
      https://m.youtube.com/watch?v=NkMHK7v8aPQ
      WS könnte es umvertonen :)
      Für die Wärme in der Wohnung eignen sich auch frische Kuhfladen. Die dampfen noch nach 24 Stunden, danach ab in den Ofen für weitere 6 Stunden Wärme.Aber bitte aufpassen, nicht versehentlich Hofreiter dazu reinschieben ! Explosionsgefahr !

      • @Maruti
        Es klappert
        https://www.youtube.com/watch?v=NkMHK7v8aPQ

        Es klappert die Presse in Frankfurt am Main.
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Bei Tag und bei Nacht haut Christine voll rein.
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Sie drucket das Geld, sind die Banken in Not,
        und schlaget Rendite und Zinsen uns tot.
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

        Es steigen die Kurse, sie drehen am Rad.
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Steil aufwärts nach oben der Index geht ab.
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Der Zocker voll Adrenalin weitermacht,
        und niemals wird’s sein, daß die Börse mal kracht.
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

        Wenn reichlichen Kursgewinn Aktien gemacht,
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Der Tenhagen über die Goldbugs laut lacht.
        Klipp, klapp! Klipp, klapp!
        Doch leider hilft bald nur das Gold in der Not,
        der Aktien- und Bond-Markt vor Blut ist tiefrot.
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!
        Klipp, klapp, klipp, klapp, klipp, klapp!

    • Klapperschlange:
      Jucken könnte die Entwicklung nur, wenn Herr Habeck ungewollt betroffen wäre. Die Energiepolitik ist der bewusst eingesetzte Hebel zur Veränderung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Verknappung und die damit vorsätzlich erzielte Verteuerung der Energie schafft Abhängigkeiten. Herr Habeck hatte es vergangene Woche in einem schwachen Moment ungeschickt formuliert: die Unternehmen stoppen bis auf weiteres die Produktion.
      Im Privatbesitz befindliche Unternehmen werden ins Aus gedrängt. Insolvente Unternehmen sind dann einen Appel und ein Ei wert und werden verstaatlicht. Mit anderen Worten: man macht ein Unternehmen kaputt, damit man es günstig übernehmen kann. Ein neuer Sozialismus wendet Maßnahmen des Raubtier-Kapitalismus an, um sich zu etablieren und um die Planwirtschaft einzuführen. So passen dann auch die Worte Klaus Schwabs ins Bild (“Sie werden nichts besitzen und sie werden glücklich sein“). Der Einzelne findet seinen Platz als Beschäftigter in Staatsunternehmen ausgestattet mit einem universellen Grundeinkommen. Bis es so weit ist, wird auch er arm und abhängig gemacht, denn auch er ist ein Opfer der Energiepreise.
      Vor Jahren wären diese Gedankengänge völlig abwegig erschienen. Aber die letzten 2,50 Jahre haben gezeigt, was möglich ist und was wir von unserer Politik zu erwarten haben.
      Offen bleibt die Frage nach einer persönlichen Strategie. EM alleine reichen m.E. nicht aus. Wahrscheinlich ist es die Kombination aus EM und Auswanderung.

      • @RACEW
        Anfrage an den Sender Jerewan: „Ist es möglich, daß Kanada sozialistisch wird?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber wo werden wir dann den Weizen einkaufen?“
        Anfrage an den Sender Jerewan: „Ist es möglich, daß Saudi-Arabien sozialistisch wird?“ Antwort: „Im Prinzip ja, aber in 5 Jahren müssen sie Öl importieren, und in 10 Jahren wird der Sand knapp.“

      • @Racew
        Die Zahl der sog „Nettoeinzahler“ (das sind die, die mehr ins System einzahlen als sie rausbekommen) lag vor Corona bei 18 Mio ,nach Corona bei 15 Mio.
        Nächsten März werden es wohl nur noch 10 Mio. sein, die ein 82 Mio. Volk durchfüttern müssen.
        Hört sich sehr zukunftssicher an.

    • @Klapperschlange
      Wenn in 2 Wochen die Vorräte an Ad Blue in D durch den Auspuff sind, ist es komplett egal, wie teuer Diesel ist.
      Dann springen die ganzen modernen Kisten gar nicht mehr an. Die Sperrschaltung war extra so gewollt.
      Trifft ALLE modernen LKW.
      Das wird lustig (aber nur für die Eichhörnchen und Murmeltiere).
      Pumuckls 14 Jahre alter RAF4 Stinkediesel hat da kein Problem.
      Solange irgendwas im Tank ist, tuckert der Heizöl-Ferrari.
      Empfehlung: Mercedes 200 D oder 240 D, vor 1985, der fährt sogar mit Sonnenblumenöl von Aldi.

      • @MeisterEder

        Vor ein paar Tagen sah ich bei Lidl tatsächlich in einem Einkaufswagen
        eines Kunden ein 24-er Pack mit Sonnenblumenöl – der
        Bestimmungsort könnte natürlich ein Gasthof/Restaurant/ein
        „Prepper-Bunker“ oder eben ein kleiner Diesel-Pickup sein.

        Wenn ich mir das aktuelle „Krisenmanagement“ der Grünen
        ansehe ( inkl. der sehr raumgreifenden Fernsehauftritte
        der langen Grünen-Chefin)
        und mich an
        ein Buch vom jetzigen Wirtschaftsminister aus dem Jahr 2010
        erinnere: „ . . .mit dem Titel „Patriotismus. Ein linkes Plädoyer“,
        und in diesem Buch schrieb er: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also,
        fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts
        anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ , dann wird mir immer
        klarer, wohin die BRD-Reise gehen soll (ich höre leisen Applaus
        aus dem Regiezimmer von Klaus Schwab und seinem Assistenten
        „Schorsch Soros“).

        Was mir aktuell aber mehr Sorgen macht, ist der abrupte Abzug
        der russischen Truppen aus dem Osten der Ukraine (unter hastiger
        Zurücklassung schwerer Waffen und Munition):
        was könnte der Grund sein?
        (siehe hier:)

        Die Schweiz – als Refugium – scheint mir eine gute Wahl zu sein.
        (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

          • @Klapperschlange
            Die Supermarktketten in CH bereiten harte Krisenszenarien vor.
            Migros z.B. bereitet für den Krisenfall die Schließung eines wesentlichen Teils der Filialen vor, um den riesen Energieaufwand der Kühlung und der Tiefkühlung zu sparen. Auch Logistik.
            Die verbleibenden Filialen sollen dann länger öffnen, lassen sich einfacher beliefern und besser bewachen.
            Ist öffentlich bekannt.
            Und was macht Debilistan ?
            Die Energiesicherheit ist dort um ein Vielfaches schlechter.
            Stolpern die komplett blind ins Chaos ?
            Zeit für das Eichhörnchen.

        • @Klapperschlange
          Wie immer sind auch die Details interessant:
          SKW gehört einem tschechischen Konzern,
          YARA gehört einem Norweger.
          Im Notfall wird also schnell und hart irgendwo im Ausland entschieden, uns den Stecker zu ziehen.
          BASF gehört schon zu 20 % Amerikanern und Canadians, darunter über 7 % Blackrock.

          Ich sag es ja: es wird spannend.
          Insbesondere für die nicht vorbereiteten Zeitgenossen.
          Noch max. 10 Tage Zeit, Vorräte einzukaufen.

        • @Klapperschlange
          Habeck hat mal ein Vorwort verfaßt zur Hörbuch-Ausgabe von George Orwells „Die Farm der Tiere“. Wenn Harald Lesch vorrechnet, daß, wenn 1 Mio. Teslas zugelassen sind und am Ladestecker hängen, in Imbezilien das 5fache der vorhandenen Kraftwerks-Leistung im Netz anliegen muß, weiß ich, daß Robert & Co. beim Abi das Fach Mathe abgewählt haben. Physik sowieso.
          @Meister Eder
          https://www.youtube.com/watch?v=Zb6nZo4CujM
          Heute wieder 45 x 5 Liter Säfte von der Mosterei geholt, in den Keller gewuchtet, jetzt 227 Gebinde á 5Liter vorrätig. Gestern und heute Obst gesammelt und gepflückt. Hände, Arme und Füße dabei von Brennesseln zerstochen. Bin auf das Schlimmste gefaßt und hoffe auf das Beste. Daß ich diesen (wie auch den goldenen) Rettungsring nicht brauchen werde, weil das Narren-Schiff Deutschland nicht untergeht.

  4. Für die Sammler von britischen Goldmünzen: habe heute die Royal Mint angeschrieben, ob anlässlich des Thronwechsels neue (Erst-) Ausgaben zu erwarten sind. Z.b. „Coronation Sovereign“ Charles III. oder ähnliches. Mal sehen, was die antworten! Oder weiß hier schon jemand mehr??? Ev. auch der Goldreporter?
    Allen hier einen sonnigen, gewaltfreien Sonntag
    Dr. GoldenEye (alle Kassen)

  5. Der Goldpreis soeben unter 1700 EUR und auch in Dollars
    runter. Die Aktien im Aufwärtstrend.
    Das könnte für Gold Käufer sich zur Chance entwickeln.
    Dann, wenn man über die Presse noch klarmachen kann, dass der Ukraine Krieg demnächst endet und Russland kapituliert. Ich glaube das nicht so ganz, aber möglich ist heutzutage alles.

  6. Was müsste geschehen, damit der Goldpreis auf 1500 und darunter fällt ?
    Russland müsste sich komplett zurückziehen, Putin zurücktreten und die Ukraine samt Krim freigeben und Wiedergutmachung leisten. Durch Verkauf seiner Goldvorräte und Sonderpreise für Energielieferungen an den Westen.
    Die Sanktionen werden komplett aufgehoben, die EU leistet Wiederaufbau und Finanzhilfen. Die BIZ und der IWF verkauft auch dafür Gold.
    Die Aktienkurse steigen durch die Decke, der Bitcoin wieder über 50.000.
    Die Energieboni können behalten werden, es gibt noch Flachfernseher obendrauf und die Corona ist abgesagt.
    Zwar steigt die Inflation, aber es juckt keinen, da man von den Dividenden locker Südseereisen und Energie bezahlen kann und dann auch noch Leistungsloses Einkommen übrig hat, fürs endlich wieder mal richtig shoppen.
    Gold, wer braucht noch Gold. Verkaufen sie es schnell, verpassen sie nicht die Aktienralley zum Jahresende. Und so quietschen wieder mal die Rollatoren vor den Goldhändlern und man schmeisst die zu 2.000 Euro gekauften Krügerrand um 1200 Euro auf den Tresen. Gold war ja schön, aber jetzt Aktien und den Blitzcoin mit dem Blockschrin bitte sehr, Her damit und schnell. Auf zum Bankberater und Maschmeyer. Der wartet nicht.
    Was müsste geschehen, damit Gold 5.000 und darüber erreicht ?
    Putin schmeisst die Atombomben auf die Ukraine und erklärt der Nato den Krieg. First he takes the Baltic, then he takes Berlin.
    Freunde, es ist immer noch alles drin. That game is not over. Not yet.

  7. Hallo Kollegen
    Beim Morgen Kaffee stelle ich mit masslosen Erstaunen fest, dass Gold und Silber gestiegen ist. In Goldseiten hat ein Kenner der Silberszene folgendes festgehalten: Die Sulberpreise sind in der Vergangenheit immer mit ca. 2 Jahren Verspätung nach der Inflation stark angestiegen. Silber kann lange und nervenaufreibend auf tiefem Stand umherdümpeln, und wenn dann niemand mehr dran glaubt steigt es explosionsartig an.
    Es besteht Hoffnung.

    • @Geronimo
      Shall we gather gold and silver
      https://www.youtube.com/watch?v=8VjUhzSH_rc

      Shall we gather gold and silver, though the mainstream says it’s odd?
      Shall we let Lloyd Blankfein pilfer, who does see himself as God?
      Yes, we’ll gather gold and silver, the aurum and the beautiful silver;
      Gather in the safe gold and silver, for the system now glows red-hot.

      On the margin of the Fed bonds washing up their foamy spray,
      We’ll turn back and worship ever all the happy golden day.
      Yes, we’ll gather gold and silver, the aurum and the beautiful silver;
      Gather in the safe gold and silver, for the system now glows red-hot.

      Ere we buy the shining silver, lay we every paper down.
      Grace such metals will deliver, and they’ll bring all FIAT down.
      Yes, we’ll gather gold and silver, the aurum and the beautiful silver;
      Gather in the safe gold and silver, for the system now glows red-hot.

      Now we’re hoarding gold and silver, soon our pilgrimage will cease.
      Soon our happy hearts will quiver with the melody of peace.
      Yes, we’ll gather gold and silver, the aurum and the beautiful silver;
      Gather in the safe gold and silver, for the system now glows red-hot.

  8. @geromino
    Beim Silber ist es so: Das steigt sicherlich, nur leider kommt es ein paar Jahre später wieder zurück.
    So stieg es im Dezember 2009 von 18 Dollar bis im Jahre 2011 auf über 45 Dollar, krebste dann von 2013 bis 2018 wieder bei 18 Dollar rum, stieg dann um 2020 auf sagenhafte 27 Dollar und befindet sich nun wieder bei 18 Dollar. Im Prinzip auf dem Niveau von 2009.
    Was bedeutet, mehr als 18 Dollar für Silber würde ich dafür nicht anlegen.Heute liegt der Preis bei 19,77 Dollar, schon eineinhalb Dollar zu teuer.Letzten Freitag hätte man kaufen sollen. Ich hoffe doch stark, man hat.
    Silber dient dem Privatanleger nur als Notgroschen für den Bäcker oder Metzger, wenn eine Währung einen Total Zusammenbruch erleiden sollte und man keine dann begehrten Valuten zur Hand hat.
    Was Dollars oder Franken oder auch Pfund sein könnten.
    Nur, so genau weiss man das nicht vorher. Bei Silber jedoch weiss man es schon genau. Das wird schon genommen. Jedenfalls war es bisher so.

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