Samstag,22.Juni 2024
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Goldpreis: Darum steigt jetzt die Gefahr eines Rücksetzers!

Der Goldpreis ist bei steigendem Open Interest zurückgekommen. Fonds erhöhen die Gold-Wetten an der COMEX, aber es kommen neue Short-Seller an Bord.

Goldpreis

Der Goldpreis befindet sich im Kampf um die 2.000-Dollar-Marke. Die Fed hat die US-Leitzinsen vergangene Woche zum zweiten Mal in Folge unverändert gelassen. Damit bleibt die Federal Funds Rate vorerst bei 5,25 bis 5,50 Prozent. Und mit dem jüngsten Sitzungsergebnis wird auch im Rahmen des Dezember-Meetings keine Zinsanpassung erwartet.

Gold, Goldpreis, Spekulanten (Bild: Goldreporter)
Long oder short, wer liegt richtig? Die Wetten auf die kurzfristige Goldpreis-Entwicklung im neuen Kontrakt-Monat sind eröffnet.

Was geschah vergangene Woche mit Gold am US-Terminmarkt? Dazu betrachten wir zunächst die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Handelsgruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 31. Oktober 2023.

CoT-Daten

Und hier setzte sich Dynamik der drei Vorwochen fort. Denn die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg um weitere 10 Prozent auf 182.707 Kontrakte.

Auf der Gegenseite ging es mit der Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um einen vergleichbaren Prozentsatz nach oben auf 163.425 Kontrakte. Dabei kletterte die Netto-Long-Position der Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um weitere 39 auf 74.840 Kontrakte. Damit erreichten die Terminkäufe dieser Spekulanten den größten Wert seit dem 1. August 2023 (damals: 80.009 Kontrakte).
Gold, CoT

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Open Interest

Währenddessen ging es auch mit dem Open Interest noch einmal um 2,6 Prozent nach oben auf 475.808 Kontrakte. Und bis zum Handelsschluss am Freitag stieg diese Summe aller offenen Gold-Kontrakte um weitere 2 Prozent auf 486.171 Kontrakte.

Gold-Optionen

Die gleiche Entwicklung sehen wir bei den Gold-Optionen. Denn hier sank der Open Interest gegenüber Vorwoche um 3,4 Prozent auf 989.182 Optionen. Dabei stieg die Put/Call-Ratio aber auf 0,527 zurück (Vorwoche: 0,504). Das heißt, auf 100 Put-Optionen kamen zuletzt 190 Call-Optionen (Vorwoche: 198). Somit nahm der Goldpreis-Optimismus in diesem Handelssegment gegenüber Vorwoche etwas ab.

Goldpreis-Entwicklung

Gold, Goldpreis, Comex
Goldpreis-Entwicklung in der vergangenen Woche auf Basis der US-Futures. Ein Durchbruch über 2.000 US-Dollar wurde zweimal abverkauft (Dezember-Kontrakt; Quelle: CME Group).

Der Goldpreis beendete den Futures-Handel an der COMEX mit 1.999,90 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Damit ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Rücksetzer von 0,8 Prozent. Es war eine vergleichsweise volatile Handelswoche. Dabei stieg Gold gleich am Montag auf das Wochenhoch von 2.015 US-Dollar. Darauf folgte am Tag danach das Wochentief mit 1.979 US-Dollar. Von dort aus ging es dann schrittweise wieder nach oben. Allerdings konnte das Niveau von 2.000 US-Dollar denkbar knapp nicht bis ins Wochenende gehalten werden. Dabei notierte der Futures-Preis (Dezember-Kontrakt) zuletzt nur noch 7 US-Dollar über dem Spotkurs (Gold zur sofortigen Lieferung).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen stiegen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren gegenüber Vorwoche um 40.000 Unzen auf 19,89 Millionen Unzen (Vorwoche: +20.000). Dabei nahmen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Gold-Bestände der Kategorie „eligible“ um 60.000 Unzen ab auf 9,83 Millionen Unzen (alle Zahlen gerundet).

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 486.171 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 48.617.100 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell noch zu 40,91 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 42,12 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den neuen Kontraktmonat November Oktober nun 1.427 Anträge auf physische Auslieferung von Gold. Zum Vergleich: Im Oktober waren es insgesamt 11.532. Dagegen lag die Summe im bisherigen Rekordmonat (Juni 2020) bei 55.102 Anträgen auf physische Auslieferung des als Futures gehandelten Goldes.

Goldpreis-Ausblick

Nach dem starken Goldpreis-Anstieg der vergangenen Woche gibt es nun Anzeichen einer womöglich bevorstehenden Marktschwäche. Denn der rückläufige Kurs ging mit einem steigenden Open Interest einher. Das bedeutet, dass vermehrt Short-Seller angezogen werden – vermutlich auch, weil die Schwelle von 2.000 US-Dollar als schwere Hürde wahrgenommen wird.

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26 Kommentare

  1. Es wird mit Sicherheit Rücksetzer geben.
    Vor allem, weil man unbedingt einen sicheren Abstand zur 2.000 Dollargrenze braucht und der liegt bekanntermaßen bei etwa 1800 Dollar.
    Ausserdem, zum Jahresende braucht man einen deutlichen Abstand zu Aktien und Anleihen.
    Gold sollte i diesem Kalenderjahr keinen Gewinn sondern eher Verluste machen.
    Am 01.01.23 stand Gold bei etwa 1950 Dollar, ging dann aber sehr schnell auf 1800 Dollar zurück.
    Wie man sieht, kein Problem für die Shortseller der Grossbanken, welche mit mehr als genug Kapital für solches ausgestattet sind.
    Anders rum heisst das, Kurse um 1800 Dollar oder gar
    1700-1750 Euro sind Kaufkurse zu Weihnachten.
    Wer zögert, sollte bis Anfang 2024 warten, da möglicherweise da die Kurse noch weiter zurück kommen.
    Dem Kartell so wenig wie möglich an Baumwolle in den Rachen werfen. Pokern heisst die Devise beim Golderwerb.

    • Hallo Zusammen
      Die Aktienmärkte beginnen zu steigen, und schon ist wieder Euphorie im Schacht. Jahresendrally, neue Hausse, die Gurus haben wieder Schub bekommen. Ich bin eher skeptisch, aber wie gesagt, der Aktienmarkt ist psychotisch, und somit unberechenbar.
      Gold müsste mal auf 2100 Dollar je Unze steigen, aber bis jetzt ist bei 2000 immer Endstation. Zum x ten Mal. Scheisskartell!!
      Aber wie gesagt: Habe noch nie gehört dass Goldbesitzer verarmt sind. Wirecard Aktien Besitzer schon, Credit Suisse Aktionäre auch.
      Sie sind vermutlich nicht verarmt, haben aber Geld verloren. Gold kann man nicht essen, hat mir jemand gesagt. Das stimmt, aber habe noch nie jemanden gesehen der seine Aktien gefressen hat.
      Grüsse aus der Schweiz

      • @geronimo
        Stimmt nicht ganz, oder doch schon. Habe auch noch nie jemanden gesehen der Gold oder Aktien frisst aber möglich wäre das.
        Kann aber gut sein das 1929 der ein oder andere seine wertlosen Aktien aus Wut gefressen hat;-)
        Bei der goldbaise 1981 hat es evtl. Auch welche gegeben die aus Wut in ein Goldklumpen gebissen haben die zu 800 Dollar gekauft haben:-) alles möglich nur macht es wenig Sinn….

  2. Ja bitte, runter mit dem Goldpreis. War schon lange nicht einkaufen, juckt wieder an die Finger. Ausserdem der Sohnemann gibt keine Ruhe, er möchte unbedingt seinen Somalia Elefanten. Er hat schon Gold Panda, Gold Lunar Tiger, aber anscheinend hat ihn der Elefant angetan. Finde gut das er interesse an Gold hat, hat sich wohl die mühe gelohnt.
    Für uns ältere – nicht ganz herschaften, altbewährtes. Entweder Gold Maples, oder evtl. einige Sovereigns mit Elisabeth Diadem. Wie sagt so schön Meister Eder, klein, rund, gelb. Damit ist aber kein vollgefresener Kanarienvogel gemeint .

  3. Runter auf 1500 (das bunte Papier mit den statisch nicht stabilen Phantasie-Brücken drauf) würde mich freuen, vllt. gibts dann sogar einen Wochenendtrip nach Austria. Aber wird wohl wieder Bestellung werden.

  4. Ein Rücksetzer beim Gold ist überhaupt kein Problem.
    Die Saubande wird sich nur kurzzeitig darüber freuen können, bevor ihnen die Chinesen das Fell so richtig über die Ohren ziehen.
    Noch in diesem Jahrzehnt rechne ich mindestens mit einem Unzenpreis von
    2.500,– Schrott€.
    Allerdings real in voller Kaufkraft – – nominal könnte es dann mit der Kunstwährung vorbei sein.
    Im Gegensatz dazu gibt es die Sono Motors Aktie nun zum Schnäppchenpreis von
    0,01 Dollar. Alltime high 18€, also Totalverlust!
    Ein prima Spekulationsgewinn!!!!

    • @Donaustreuner Im Casino nichts Neues.So ein supertolles Startup aus Amiland ,welches trotzdem es IMMER rote Zahlen schrieb im Casino einst mit 44 Mrd.Wert zu Buche stand,hat Insolvenz angemeldet,Beherzt zugreifen wird Herr.T.empfehlen Schnäpchenpreis.

  5. Wir werden sehen. Im Augenblick scheint es auszureichen, den Kurs unter den magischen 2.000 $ zu halten. Wenn die Anzahl der Shorts bei steigendem Open Interest zunimmt könnte das auch bedeuten, dass man viel leer verkaufen musste, um den Kurs unbedingt unter 2.000 $ zu halten. Da könnte jetzt schon eine ganze Menge „Munition“ verschossen worden sein. Sollten die Bullen weiter auf ein neues All-Time-High setzen, könnte das die Short-Seller schnell unter Druck setzen und sie zum Glattstellen ihrer Zertifikate zwingen. Das wiederum würde dann dem Kurs weiteren Auftrieb verleihen. Die Entwicklung ist momentan tatsächlich sehr schwer einzuschätzen. Warten wir’s ab …

  6. Kaufen Sie Gold jetzt. Hören Sie nicht auf die Märchen von irgenwelchen Tiefseetauchern. Die Zentralbanken haben zinsmässig ihr Pulver verschossen aber die Inflation ist nich tot zu kiegen. Inflation kommt immer in Wellen. Wenn die Mullahs die Strasse von Hormus schiessen ist Schicht im Schacht. Den perfekten Einstiegspunkt zu erwischen ist Kaffeesatz aber das Märchen von 1800 und weniger gehört Jules Verne

    • @Hansruedi
      Naja, Sie erzählen aber Märchen.
      Märchen, von Zentralbanken und Märchen von Schiffstrassen. Wenn Sie den Iran meinen, die sind gar nicht in der Lage irgend etwas zu schliessen.
      Womit, bitte ?
      Das ist reine Panikmache um Leute unüberlegt zu Käufen zu animieren.
      Die Realität sieht so aus, dass eher mit einer Rezession als mit einer Hyperinflation zu rechnen ist.
      Eine Deflation, Rezession ist 1000 mal gefährlicher als eine Inflation.
      Denn, wenn die Firma kaputt und der Arbeitsplatz weg ist, können Sie Gelddrucken bis zum Jupiter, der Arbeitsplatz bleibt weg.
      Geld kann man nämlich auch nicht essen und Geld alleine schafft nichts.
      Schaffen kann nur der Mensch, niemals das Geld.
      Dieses ist nur Mittel zum Zweck.
      Übrigens, haben Sie mal überlegt, was Gold nützen soll, wenn der Arbeitsplatz und die Firma weg ist ?
      Genau so gut könnten Sie auf einer einsamen Insel sitzen, mit 10 Mrd Dollar und 1000 Kilo Gold, Sie würden ärmer sein, als ein Penner unter der Brücke der Spree.

      • Maruti:
        Die Fahrrinne für Öltanker ist drei Kilometer breit. Es ist leicht möglich, die Straße von Hormus mittels Seeminen zu sperren. Gerade ein Staat wie der Iran wird sich auf eine solche Aktion vorbereiten.
        Etwa 40,00 % des Öls gelangen über diese Route nach Europa. Die ohnehin fragile Versorgungslage wird sich im Falle einer Sperre drastisch verschlimmern und dies wird sich dann natürlich auf die Arbeitslosenzahlen auswirken.
        Am Wochenende kam im TV ein Bericht über die PCK-Raffinerie in Schwedt. Dort soll mittels grüner Technologien nun Wasserstoff produziert werden. Eine Propagandasendung die darüber hinwegtäuschen soll, dass man in Schwedt mangels Rohöls Däumchen dreht und dass eine ohnehin strukturschwache Region nun stirbt.
        Hansruedis Rat ist richtig. Wer noch kein EM, aber Geld hat, der sollte kaufen. Nur wer bereits gut versorgt ist, der kann abwarten und auf günstigere Preise hoffen.

        • @RACEW
          Die Idee in Debilistan grünen Wasserstoff zu erzeugen ist genauso irre, wie auf Grönland Tomaten anzubauen.
          China und Saudi-Arabien (BRICS + !!!) arbeiten gerade an einem solchen Grossprojekt:
          Die PV dafür kommt zu Sonderpreisen aus China, MBS stellt seine Wüste als Aufstellort zur Verfügung. Es soll dort angeblich etwas mehr Platz geben als in Debilistan und auch die Sonne soll dort geringfügig intensiver Energie für die PV abliefern (weniger Schnee auf den Panels und weniger Nebel !).
          Mit Co2 aus der Luft gibt es dann synthetische Kraftstoffe (Heizöl, Benzin und Diesel) für 80 Cent den Liter.

          Die Lösung des Kinderbuchautors wird dann darin liegen, den Germanen-Wasserstoff dann zu mind. 500 % zu subventionieren. Bis die Gelddruckmaschine aufgibt.

          Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

          Anmerkung: MBS und der Iran werden den Chinesen (die die Unterwasserminen liefern) verraten, wo im Minenfeld die kleine saubere Fahrrinne ist.
          Unter Brics + Freunden hilft man sich.

        • @ Racew Was die Laienspielgruppe mit der Raffinerie in Schwedt veranstaltetist kaum zu fassen,erst entzieht man diesem florierenden Betrieb die Rohstoffbasis,obwohl der Weiterbetrieb mit russischem Pipelineöl laut EU zulässig wäre.Wenn man dann keine adäquaten anderen Rohstoffe bekommt vertröstet man tausende Beschäftigte auf Spielereien an grünen Wasserstoffkaminen.Man kann einfach keine Nachrichten mehr hören, lese deshalb lieber historische Romane aus Zeiten wo es noch vernunftbegabt zuging.

      • @Maruti
        Interessant ist ja, dass es (wie immer) 2 konträre Meinungen zu jedem Thema gibt.
        Manchmal sogar aus demselben Haus.
        Beispiel 1:
        Krall trommelt pro Hyperinflation.
        Sein ehemaliger Chefvolkswirt bei der Degussa (Polleit) geht von Depression und Deflation aus (Youtube vor ein paar Tagen).

        Beispiel 2:
        Krall erzählt über Lastenausgleich und die Möglichkeiten, diesen durch geschickte Strukturierung zu umgehen (Vermögensverwaltungs-Gesellschaften, Stiftungen, erstrangige Hypotheken etc.). In dieses Horn stossen viele Berater, die sich damit eine goldene Nase verdienen wollen.
        In einem anderen Video erzählt Krall dann, dass es keine Rettung vor dem Lastenausgleich gibt, ausser einen grundsätzlichen Politikwechsel. Damit will er wohl seine neue Partei vorbereiten.

        Ja was denn nun ?

        Zur Sache: den Lastenausgleich gibt es schon, am 20.8. 2021 im Bundestag beschlossen, damals in der Groko mit Beteiligung der CDU/CSU, 6 Wochen bevor die Ampel gewählt wurde.
        Also auch von Blackrock-Fritzchen und mit Billigung vom Maggus aus Nürnberg. Auf welchen Politikwechsel soll ich hoffen, wenn die CDU/CSU einer Enteignungswelle zustimmt ?

        Die ganzen Formalspielchen wie Immos in GmbHs nützen gar nichts.
        Die Finanzbeamten sind nicht doof.
        Das EINZIGE, was in Debilistan noch funktioniert: die Schafe ausnehmen.
        Man wird die Zahlungspflicht schlicht an die Immo selbst hängen (das Haus in der Musterstrasse 35 hat 200.000 zu zahlen). Egal wem es gehört.
        Formal wird es so aussehen, dass es dazu eine Zwangshypothek mit absolutem Vorrang vor allen anderen Rechten geben wird.
        Wer dann keine Restschulddeckung mehr hat, ist seine Immo schon an dem Punkt los.
        Fertig.
        Kommt das Geld nicht, wird vollstreckt. Völlig wurscht, ob die Immo dem Max Mustermann gehört, oder der Max Mustermann Vermögensverwaltungs-GmbH.
        Geld oder Immo, ganz einfach.

        Wer jetzt noch in Immos in Debilistan investiert, muss auch selbst hochdebil sein.
        Es gibt nur ein Rettungsboot: KGS

        • @Meister Eder
          Dem Grunde nach liegen Sie völlig richtig, also fast. Die Investition in die selbstgenutzte Immobilie ist unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage und Region immer noch eine realistische Möglichkeit. Es lohnt hier aber unbedingt, parallel auch in KGS zu investieren. Sollte das Szenario eintreten, dass zu bestehenden Verpflichtungen ein „Erst-Erstrangiges Darlehen“ vor- oder daneben gesetzt wird hat man gewisse Sicherheiten. Entweder zur Tilgung, als weitere Sicherheit oder für einen Neustart irgendwo anders ;)

    • @Hansruedis
      Nicht irritieren lassen. Mir ist in Deutschland nur eine Deflation bekannt, die von 1929. Die hatte viele Ursachen,
      eine davon waren die unmöglich zu leistenden jährlichen Reparationszahlungen von zeitweise über 12% des Staatshaushaltes, wofür bei den Amis dann noch Kredite aufgenommen werden mußten, die diese in der Krise zurückforderten, also doppelt tödlich. Maruti hat mir jetzt ein klein wenig meinen Traum gestohlen. Auf einer Insel mit 1000 Kg Gold, ein paar Milliarden Dollar und einer guten Prepperausrüstung habe ich bisher gehofft jede Krise aussitzen zu können.

  7. @ Maruti
    Ihr letztes Argument ist wenig stichhaltig. Gerade dann, wenn alles zusammenbricht braucht, spielt Gold seinen Wert aus. Dann geht es ums reine Ueberleben und man tauscht sich die notwendigen Dinge des Lebens zusammen. Wir sitzen halt eben nicht auf einer einsamen Insel….
    Papiergeld hat dann seinen Wert komplett verloren,…

    Was die 1800 Dollar angeht, da habe ich auch meine Zweifel…aber, schauen wir mal…

    Gruss vom Kap der guten Hoffnung…

      • @Geronimo
        Vor einem Jahr lag der Goldpreis bei 1.672 €uro (15.12.22).
        Da sind 1.840 auch nicht übel.

        Hoffentlich geht es noch weiter runter, es liegt noch etwas Altpapier herum.

        Und mein Kernbedenken: wie viele gute EInkaufspreise/-Chancen wird es noch geben, bevor mich der EM-Händler mit meinen bunten Bildchen auslacht und mir damit den Weg zum Papierkorb zeigt ?

        Kleinkram: in der Bankbranche herrscht Bluthochdruck für den Fall, dass Benko mit seiner Sigma pleite geht.
        Dann kommt Domino:
        – Notverkäufe der Sigma-Immos
        – Das zieht die anderen Gewerbeimmos mit in den Strudel
        – Damit verlieren etliche andere Kreditnehmer die Deckung (Restschuld dann über Immowert)
        – Noch mehr Notverkäufe
        – Weiter sinkende Preise
        Klick, Klack, Klick , Klack……

        Die BaFin soll bei etlichen Banken schon die Erhöhung der Risikovorsorge „angeraten“ haben.

        Wie entspannend ist es doch, wenn man …. hat !

    • @Thorsten Wagner
      Ich schrieb nicht von “ alles bricht zusammen“
      Das würde nur Bild und co schreiben.
      Ich meinte Rückgang der Industrie, Werks Stilllegungen und hohe Arbeitslosigkeit, welche auch nicht mit Sozialleistungen mehr kompensiert werden kann.
      Würde dann der Staat Gelddrucken, um die Not zu lindern, rollt er in die Hyperinflation. Das wünscht niemand mehr
      hier. Also Sparen und damit weiter in die Rezession rutschen.
      Da bringt auch Gold wenig, da keiner mehr Geld übrig hat, solches zu kaufen. Um das dann kostbare Bar Geld zu bekommen, wird alles und jedes verschleudert.
      Bis nichts mehr da ist und man neu anfangen muss.
      Erst dann würde Gold wieder etwas bringen.
      Nachzulesen in Günther Hannich:
      „Die Deflation, die verheimlichte Gefahr“
      Dazu heute: Deutschland fährt Industrieproduktion unerwartet ! stark herunter.

  8. @Racew
    Sollte die Lage so eskalieren das der Iran die Straße von Hormus blockieren, würde ein großes Defizit bei der Öl Versorgung bedeuten. Wie würde der Ölpreis bei einer solchen Lage reagieren? Dieses großes Defizit könnte den Ölpreis nach oben katapultieren. Von der einer Seite gut für mich, da ich schon lange bei Exxonmobil dabei bin. Noch dazu ein kanadisches Ölkonzern, mit besserer Performance als Exxonmobil.
    Ja, Sie haben Recht. Größere Summen an Papiergeld sollte man so schnell wie möglich in Gold umwandeln. Gold wird auch von solchen Situationen profitieren, ewig kann man nicht die 2000,00 $ Grenze halten.

  9. @Geronimo
    Nerven behalten! Die Parameter sind in CH, A und D dieselben!
    Wir werden NIE verarmen, wenn wir durchhalten – laßt die Schweinebande doch machen…
    AU läßt uns zusammenhalten -grenzübergreifend!
    Ein ganz besonderer Gruß nach Wien – servus, gruerzi und moin an alle…
    Euer Dokta (mit neidvollem Blick außerhalb der EU auf das Schwizerkrüz…)
    @Heli
    Gruß auch an Dich!

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