Samstag,01.Oktober 2022
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Goldpreis: Eine Rally, die niemand feiert!

Gold, Goldpreis, Krise (Foto: Goldreporter)
So mancher rieb sich womöglich ungläubig die Augen, angesichts des rasanten Goldpreis-Anstiegs in der vergangenen Woche (+7,7 % in Euro). Das damit verbundene Unheil ist allerdings kein Grund zum Feiern (Foto: Goldreporter).

Der Goldpreis stieg vergangene Woche um 4,5 Prozent. Auf Euro-Basis (+7,7 %) wurden mehrfach neue Rekordhochs erreicht. Wir betrachten die Lage am US-Terminmarkt.

Krisenindikator Gold

In der Ukraine tobt der Krieg und Anleger erleben, wie der Goldpreis ein Rekordhoch nach dem anderen markiert – zumindest in Euro. Die Entwicklung zeigt einmal mehr, dass Gold ein klarer Krisenindikator ist und gleichzeitig eine wichtige Versicherung.

Dabei ist ein starker Goldpreis-Anstieg in der Regel verbunden mit finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verwerfungen, die mindestens höchst unerfreulich sind und im schlimmsten Fall in eine echte Katastrophe münden. Letzteres scheint sich leider mehr und mehr abzuzeichnen. Unterdessen sollte man auch erkennen: Im Prinzip steigt nicht der Goldpreis, sondern die zugrundeliegende Währung wertet ab.

CoT-Daten

Aber an dieser Stelle analysieren wir wie gewohnt die Lage im amerikanischen Terminhandel. Die jüngsten CoT-Daten zeigen die Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures an der COMEX per 1. März 2022.

Dabei stieg die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche noch einmal um knapp 6 Prozent auf 285.809 Kontrakte. Parallel nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um den gleichen Prozentsatz zu auf 257.622 Kontrakte.

Open Interest

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 0,67 Prozent auf 615.600 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag sprang dieser dann um weitere 3 Prozent nach oben auf 634.404 Kontrakte.

Gold, CoT, COMEX, Positionen

Gold, CoT-Daten

Goldpreis-Entwicklung

Während der Euro-Goldpreis im FOREX-Handel mit einem neuen Rekordhoch und erstmals über 1.800 Euro ins Wochenende ging (+7,7 %), legte Gold im US-Futures-Handel etwas moderater zu. Aber der Kurs des Edelmetalls stieg auch hier innerhalb einer Woche um 4,5 Prozent auf 1.974,90 US-Dollar (April-Kontrakt).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen stiegen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren per 3. März 2022 erstmals seit zwölf Wochen wieder an. Das gemeldete Inventar nahm um rund 80.000 Unzen zu auf 32,60 Millionen Unzen. Dabei stiegen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände der Kategorie „eligible“ etwa 50.000 Unzen auf 15,22 Millionen Unzen.

Lieferanträge

Für den Kontrakt-Monat März liegen nun 4.101 Anträge auf physische Warenlieferung vor, als Alternative zu einem Barausgleichs des Future-Vertrages am Laufzeitende. Damit kamen vergangene Woche 1.077 hinzu. Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 wurden insgesamt 55.102 Anträge auf physische Warenlieferung eingereicht.

Goldreporter

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26 Kommentare

    • Das können Sie machen, es ist ganz einfach: Aktueller Kurs abzgl. Stand 24. Februar 2022, das macht ca. 120 € glanzvollen Mehrwert pro Unze für die einen oder zufälligerweise 6,66% Blutgeld für die anderen. Wer beides nicht verkraften kann, hier geht`s zum Spendenkonto:

      https://www.aktion-deutschland-hilft.de/

      Und schon ist das schlechte Gewissen weg. Übrigens, jede Spende kommt an, garantiert. Alternativ können Sie
      den Reibach von 120 € pro Unze auch auf eine Parkbank legen, das kommt auch garantiert an.

      Lieber sollten wir alle zusammen darauf warten, dass die Welt besser wird, alle Menschen in Frieden leben und jeder nach seinem Stand ein auskömmliches Einkommen genießen kann. Möglich ist das. Wenn es irgendwann mal soweit sein sollte, dann stellt sich allerdings die Frage: Wozu brauchen wir dann noch Gold (als Versicherung)?

    • @Materialist
      Ich hoffe das wird jetzt für den GR regelkonformer.
      Nur eine Frage: Inflation sowie die Kurse für Gas und Ölpreise brechen aus. Sollte man diese Gewinne dann nicht wenigstens im gleichen Kontext bedauern.

  1. Das heisst, dass die Grossbanken trotz der Marktsrärke durch steigenden Open Interest ihre Shortbestände ausbauen. Zudem steigen auch die Bestände an der Comex.
    Jetzt braucht man nur einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten, einen Kommentar von Powell etwa, um an einem Sonntag Mitternacht den Goldpreis tiefer zu legen.
    100 Dollar tiefer hat ja schon mal ganz gut geklappt.
    Wie wäre es mit 200 Dollar in einem Rutsch ?
    Das wären dann 1774 Dollar und die Analysten dürften sich überbieten. Woher der Flashcrash kam ?
    Nun, Powell deutete an, dass man über Zinsen nachdenken müsse und derweil die Lage scharf beobachten werde.
    Wann könnte das sein ?
    Putin deutete in seiner letzten Rede an, dass das Ziel, die Zerstörung der Waffen in der Ukraine , fast erreicht sei.
    Dann wäre die Mission completed und die Truppen könnten zurück.
    Man achte beim Goldpreis darauf.
    Ich verwette meinen Allerwertesten, dass wir bald wieder die 1775 Dollar sehen, womöglich auch die 1640.

      • @krösus
        Lästern ist gut, nicht ?
        Trotzdem, der Kilobarren Gold heute über 60.000
        Euro. Das zeigt auch die Schwäche des Euro, weniger des Dollars. Letztlich war es sicher auch bei Ihnen so, dass Sie Gold eher wegen des “ Pleite“ Euro und weniger wegen eines „Pleite“ Dollars gekauft haben.
        Hier im Eurolande könnte es auch wegen des Ölproblems ( 122 Dollar, das Barrel) Probleme geben.
        Nichts desto Trotz, profitieren tut und wird die USA
        und Sie werden sehen, es kommt wie 2008.
        Pleite gehen womöglich wir und nicht die USA.
        Seien Sie deshalb vorsichtig.
        Das Bankenkartell hat enorme Shortpositionen aufgebaut, und das sicher nicht grundlos.
        Ich bleibe dabei, spätestens bei 2.000 Dollar werden die handeln müssen um nicht in einen Short Sqeeze zu geraten. Vor 2 Wochen geschah ähnliches.

    • @Physi[s?]cher oder etwa @Physiker?

      Danke für den interessanten Artikel.

      In der Tat, die westliche Politik strotzt nur so vor Bigotterie und verwirrenden Statements. „Ruiniert“ Putin nun „die eigene Wirtschaft“ [Annalena B.] oder gilt das Diktum „Wir werden die russische Wirtschaft ruinieren“ [Annalena B.] oder wird damit insinuiert, dass, wenn „wir“ die russische Wirtschaft ruinieren, Putin ja selber schuld sei?

      Wie dem auch sei, die Dialektik der Ereignisse wird die Blockbildung forcieren. Der ‚freie‘ Westen zieht sich auf die Kerngebiete des Finanzkapitalismus angelsächsischer Prägung zurück, während sich vice versa ein asiatisch geprägter sino-russischer Block herausbildet [plus die unter der US-amerikanischen Knute leidenden lateinamerikanischen Länder].

      SPFS und CIPS als Menetekel der Dedollarisierung. Während der Westen glaubt, man bestrafe die unbotmäßige Peripherie des globalen Dollarsystems, indem man ihr das Herrschaftsinstrument entzieht, könnte es durchaus sein, dass man einfach nur den Ast absägt, auf dem man sitzt. Man darf nicht vergessen, es war und ist das Privileg des Imperiums, sich in seiner eigenen Währung zu verschulden.

      Die wunderbare Welt der globalen Defizitkreisläufe [Defizitkonjunkturen] mit den USA als ihrem Mittelpunkt: Exportorientierte Länder wie China, Japan oder Deutschland liefern ihre Waren in die USA und investieren das „verdiente“ Geld sogleich dort wieder, gerne im Finanzsektor. Chinesische Waren fließen also Richtung USA und auf dem Rückweg strömt ein geisterhafter Fluss von US-amerikanischen Treasuries zurück. So das bisherige Modell, als Perpetuum Mobile aber zwischenzeitlich vom russisch-chinesischen Block deutlich in Frage gestellt.

      Die USA nahmen also dankenswerterweise die globale Überschussproduktion auf, während die Lieferanten dafür deren Verschuldung finanzieren durften. Und gleichzeitig wurde in den kapitalistischen Kernländern die Wachstumsförderung über Verschuldung/Kreditexpansion/DeficitSpending zum vorherrschenden Modell.

      Meine weibliche Intuition sagt mir, das konnte einfach nicht ewig gut gehen.

      • Da haben wir den geopolitischen Salat.

        Bislang galt es im Ukraine-Konflikt zum sino-russischen Verhältnis mit politologischen Analysen zu bramarbasieren oder Blockbildungen tiefenpsychologisch zu sezieren. Quasi geopolitische ‚Familienaufstellungen‘ für den Hausgebrauch.

        Wang Yi [王毅], seines Zeichens Außenminister Chinas, macht damit jetzt Schluss und bestätigt ganz unverblümt die „umfassende kooperative Partnerschaft“ zwischen beiden Ländern und deren „Entschlossenheit“, als „strategische Partner“ jeden „tückischen internationalen Sturm“ gemeinsam zu begegnen.

        Russland und China seien „strategische Partner“, so 王毅, die USA hätten nicht nur mit der Osterweiterung der NATO die russischen Sicherheitsinteressen verletzt, sondern würden auch in der Indo-Pazifik-Region eine konfrontative Linie fahren: „Das wahre Ziel der Indo-Pazifik-Strategie ist die Schaffung einer indo-pazifischen Version der NATO.“

        https://www.n-tv.de/politik/Peking-steht-Russland-im-tueckischen-Sturm-bei-article23178099.html

  2. Solche Anekdoten [sic!] liebe ich. Selbst in der Tragik der Ereignisse findet man tolle Sotissen.

    Die russische Botschaft in Südafrika dankte zunächst in einem Tweet für die ausufernde Unterstützung im Kampf „gegen den Nationalsozialismus in der Ukraine“, das habe Russland vor 80 Jahre schon einmal machen müssen. [Achso, das meinte Putin, als er die Ukrainische Führung als „drogenabhängige Neonazis“ bezeichnete! Anm. d. Red.].

    Daraufhin sah sich die Deutsche Botschaft genötigt, das Schweigen zu brechen: „Tut uns leid, aber dazu können wir nicht länger schweigen“. Das sei ja alles „viel zu zynisch“, man solle doch bitteschön nicht darauf hereinfallen. Von einem Kampf gegen den „Nationalsozialismus“ könne doch keine Rede sein. Die kongeniale Retourkutsche endete mit – und jetzt kommt’s: „Leider sind wir so etwas wie Experten in Sachen Nationalsozialismus.“

    Toll, wenn es das nicht gäbe, müsste man es erfinden.

    https://www.n-tv.de/politik/Deutsche-Botschaft-kontert-russischen-Nazi-Vergleich-article23176219.html

    Apropos, das bin ich letzte Woche schuldig geblieben. Konfuzius sagt zwar „Bräuche füllen selten Bäuche“, dennoch sollten wir an bestimmten Traditionen unbedingt festhalten!

    https://www.der-postillon.com/2022/03/sonntagsfrage-putin-tisch.html

    • @Thanatos
      https://kopp-report.de/suedafrika-die-hoelle-fuer-jeden-mit-der-falschen-hautfarbe/
      Zu Südafrika mal das hier.
      https://www.youtube.com/watch?v=hzBH2qyIZ2U
      Aber denken wir dennoch an die Worte Jesu Christi: „Wer da frei ist von Sünde, der werfe den ersten Stein.“ In Südafrika läuft derzeit ein schwarzer Faschismus gegen die weißen Buren. Das scheint man bei den Pappnasen in der russischen Botschaft in Pretoria wohl nicht zu merken. In den letzten Jahren ließ Putin 18.000 weiße Buren in die Russische Föderation übersiedeln. Allesamt Farmer. (Georgien nahm auch viele auf, ebenso Australien.) In Rußland halfen die Buren mit, endlich die Landwirtschaft in Gang zu bringen. Zur Erinnerung: Rußland ist seit paar Jahren Exporteur Nr. 1 auf der Welt bei Weizen, die Ukraine steht an 4. Stelle. Diese Weizen-Lieferungen sind nun nicht mehr gewährleistet. Wir müssen uns weltweit darauf einstellen, daß Brot und Brötchen teurer werden. Da hilft uns dann unser Edles. Ich bin auf Putin stinksauer. Er hat mich maßlos enttäuscht. Als Mensch. Als sich im Juni 1941 die UdSSR auf einmal im Krieg befand, ging Stalin in die Kapelle des Kreml und betete. Sein Leibwächter, der das später berichtete, mußte am Eingang bleiben und zusehen, daß das keiner mitbekam. Die „Schwarze Madonna von Kasan“ wurde heran geschafft. Eine wundertätige Ikone. Wenn die zum Einsatz kam, verlor Rußland nie einen Krieg. Putin ist gottlos. Den Menschen seines Landes wünsche ich alles Liebe, denn ich habe persönlich so viel Gutes von ihnen erfahren. Dem gottlosen Zaren sollen seine verschrumpelten Eier abfaulen. Sorry, lieber GR, aber das mußte sein. Zur Zeit stehen hier überall an der Autobahn A12 die russischen und ukrainischen Fernfahrer. Ihre Tankkarten sind gesperrt, ihre Freß-Vorräte gehen zu Ende, und sie kommen nicht nach Hause. Beschissene Lage, kann man nur sagen. Kinders, wenn ihr an der Autobahn seid, haltet mal Ausschau und kauft denen was zu essen. Beim Chef JHO (janz hoch oben) gibt es dafür Payback-Punkte.

      • @WolfgangSchneider
        Ich kann mich nur anschließen und anmerken, wer jetzt nicht langsam Angst bekommt,
        hat wirklich gute Pillen. Ungarn verbietet Getreideexporte, der Spiegel schreibt, das der
        Krieg über unsere Thermostate geführt wird ( auch das hat biologische Grenzen) und eigentlich Chaos wohin man sieht. Ich bin nur über eines sehr dankbar: Das meine Eltern
        und Großeltern, die das Leid von 2 Weltkriege erfuhren, nicht auch noch diese sich anbahnende wirtschaftlichen Katastrophe erleben müssen.

      • @WS Es ist so auf dieser Welt regiert flächendeckend der Irrsinn.Etwas anderes fällt mir nicht mehr ein dazu.

        • @Materialist
          https://www.youtube.com/watch?v=jUyn42v0RcA
          Wenn die Inflation beim Dollar zweistellig wird, könnte dieses Szenario hier eintreten. Was dann die Obrigkeiten mit uns EM-Besitzern abziehen werden, um ihren Gutmenschen-Salat und die Energiewende weiter durchziehen zu können, mag ich lieber nicht kommentieren. Das wäre nicht stubenrein.

  3. Ist die LBMA in London wegen der Sanktionen gegen Rußland
    in einer „Zwickmühle“, da die größten Gold-ETF jede Menge
    russische Goldbarren zur Deckung der Gold-Anteilscheine
    aufweisen, die nun in London nicht mehr „gehandelt“ werden
    dürften ?

    Wussten Sie, dass der iShares Gold Trust (IAU) derzeit 4354
    russische Goldbarren hält, was 10,8 % des gesamten
    Goldbarrenbestands des „IAU „ entspricht?

    Zum Zeitpunkt der Erstellung des unten verlinkten Berichts
    (4. März 2021) hält der iShares Gold Trust 3595 Goldbarren aus
    Krasnojarsk, 598 Goldbarren aus Prioksk, 160 Goldbarren aus
    Nowosibirsk und 1 Goldbarren aus Uralelektromed, was insgesamt
    4354 russische Goldbarren aus diesen vier LBMA-akkreditierten
    russischen Raffinerien ergibt, die alle im Tresor von JP Morgan in
    London aufbewahrt werden (da JP Morgan die Depotbank für den
    „ IAU“ ist).“

    (hier mehr:)

    (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

    • Guten Morgen, wenn das mit dem Ölpreis so weiter geht wird es auch in der schönen BRD nicht mehr lange ruhig sein:-(

      • @Saure
        Der Witz dabei ist, dass die Strompreise noch viel schneller steigen und Elektoautos inzwischen sogar dann teurer fahren als ein Diesel, wenn man sie zu Hause an der Wallbox lädt (ausser man hat eine eigene PV, sitzt tagsüber zu Hause und fährt überwiegend nur im Sommer……..). An öffentlichen Säulen ist ja ohnehin ein Preisdesaster.
        Ist eine Aussage des Renault-Chefs.
        Das erste Opfer der Sanktionen ist die e-Mobilität.
        Ist aber unser geringstes Problem.

    • @klapperschlange
      Handeln Dürfen nur die anderen nicht.
      Die USA sehr wohl. Auch mit russischem Gold und
      Raketentriebwerken.
      Und mich würde das Mäuschen beissen, wenn die nicht noch immer ihre Chrysler, Chevrolets und Fords nach Russland verkaufen, währen hie Daimler still seht.

      • MARUTI
        Das wird überhaupt kein Problem: den Massenmarkt verlieren wir komplett an chinesische Hersteller.
        Der Luxuskäufer findet schon einen (chinesischen, libanesischen…) Händler. Beispiel: BMW 7er, X5 und X3 werden auch in China hergestellt. Den lässt ein chinesischer Händler als Tageszulassung auf seine Oma zu und 1 Tag später ist der auf dem Weg nach Moskau, als Gebrauchtwagen ohne Sanktionen.

      • @Maruti

        Ja,- schon – aber die US-Händler werden demnächst nur noch
        in Rubel ausbezahlt.
        Bei den Staatsanleihen wurde der Anfang gemacht.

        https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/russland-staatsanleihen-gefaehrdet-1.5542494

        Nachdem immer mehr Supermärkte bei uns „Wodka“ aus den
        Regalen entfernen, boomt der Online-Handel mit dem
        „Kartoffel-Gesöff“ (allerdings mit „Boris Jelzin-Preis-Aufschlag).

        Was machen die USA/der Westen, wenn Rußland kein „Titan“
        mehr exportiert?
        Lieferengpaß im Flugzeug-Bau? Stillstand in der Raumfahrt-Technik?

        Das wird nicht gut enden . . .

        Dagegen erhielt ich heute Morgen von meinem Broker 8 E-Mails
        mit ( oberen ) Kurs-Alarm-Meldungen zu Gold-/
        Silber-Minen-Aktien:
        – Gold Fields
        – Agnico Eagle
        – Alamos Gold
        – Wisdom Tree Physical Silver
        – Anglogold Ashanti
        – Barrick Gold Corp.
        – Gold Corp. Inc.
        – Gold Resource Corp.

        Was bedeutet das nur?
        Flüchten etwa immer mehr Aktionäre in „Sichere Häfen“?
        ʕ ͡° ʖ̯ ͡°ʔ ✌

        • @Klapperschlange
          Gerade in den Onlineshop bei Degussa gesehen.
          Die Unzenmünze bei 2000, von 13 Münzen sind 10 nicht mehr lieferbar.
          Krüger, Philharmoniker, Eagles, ausverkauft.

        • @klapperschlange
          Ja, die flüchten mit dem Wind. Bloss nicht die Ralley verpassen. Allerdings allesamt nur auf Papierkontrakten, nichts von wahren Wert.
          Man muss halt versuchen, ein paar unbedarfte Anleger abzuzocken. Deshalb die Spam Mails.
          Was aber solche Kontrakte wert sind, sieht man an den jüngsten Ereignissen.
          Ein Kontrakt ist nur ein Fetzen Papier, mehr nicht.
          Muss man sich daran halten ? Ich glaube, nicht.
          Zumindest nicht, wenn man an den Schalthebeln der Macht sitzt.
          Zu diesen Fetzen Papier gehören auch alle Aktien, wie man auch gerade sieht.
          Wenn manchmal auch nur Bares = Wahres ist,
          ist physisches Gold unterm eigenen Bett, Keller, Dachboden, Garten, Meeres Höhle usw Super Duper Wahres, wie Trump sagen möchte.
          Gold ist der einzige und alleinige, absolut sichere Hafen. Wer jetzt noch daran zweifelt, hat es nicht anders verdient, als womöglich alles zu verlieren.
          Gold ist einzig und alleine ein soziales Investment, Aktien sind äusserst unsozial. Weil die Aktienrendite, welche man erwartet, von arbeitenden Menschen am Fliessband erst mal erwirtschaftet werden muss.
          Bei Gold ist das nicht so. Das wurde gefördert, durch Arbeit und vor Ort bezahlt, durch Arbeit.
          Niemand muss mehr etwas erwirtschaften, niemand wird ausgepresst.
          Wenn ich auch Marx nicht mag, aber damit hatte er recht.

  4. Ich verstehe das dumme Gequatsche vom Ölembargo wirklich nicht,wenn man jetzt die deutsche Wirtschaft völlig schädigt, dann ist weder der Ukraine geholfen noch den Flüchtlingen hier.Dann kommt hier noch ne Riesenarbeitsösigkeit zu dem ganzen Chaos dazu ,es ist nicht mehr zu fassenFür den Goldpreis ist der Irrsinn rein von den Zahlen sicher positiv aber am Ende hat auch keiner echt was davon.

    • @Materialist
      https://www.youtube.com/watch?v=NNl7GQFTULU
      Schau mal, 2005 stellte man sich die Zukunft (2505) so vor, daß diejenigen mit einem letzten Rest von Hirn herangezogen werden, um im Weißen Haus als Minister zu agieren.
      https://www.youtube.com/watch?v=9QBv2CFTSWU
      Die Gegenwart läuft irgendwie anders. Ein blödgekiffter Ignorant zu sein, ist geradezu eine Voraussetzung, um es bis ins Kabarett von Warburg-Olaf zu schaffen. Wenn in dem Chaos, das sich abzeichnet, der Staat – mit oder ohne Reset – vorübergehend zahlungsunfähig ist, haben die Leute ein Problem, die sich felsenfest darauf verlassen, vom Amt versorgt zu werden. Das betrifft nicht nur, aber auch die Asyl-Kameraden. Was wird sein, wenn der Staat eine Zeitlang klamm und nichts zu geben in der Lage ist?
      https://contra24.online/2022/02/milliardaer-sieht-die-usa-auf-dem-klassischen-weg-zum-buergerkrieg/
      Ray Dalio, US-Milliardär und ehem. Halter des Bridgewater-Hedgefonds, warnte davor, die USA seien nur eine Fingerlänge weit weg von einem 2. Bürgerkrieg. Wegen der Einkommens-Schere. Man redet sich (zum Thema Edelmetall) das Maul fusselig wie Kassandra von Troja, der keiner glauben wollte. Richard von Weizsäcker meinte mal (über die braunen 12 Jahre): „Wer die Zeichen sehen wollte, der sah sie auch.“
      Morgen fahre ich zu den alten Diakonissen und schenke ihnen was zum 8. März.
      Und hoffe, daß der Chef JHO (janz hoch oben) mir dafür eine Blödheit verzeiht.
      Wozu gab er uns eigentlich mal Verstand? Daß wir ihn nicht benutzen?

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