Mittwoch,01.Februar 2023
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Goldpreis: Für Hochspannung ist jetzt gesorgt!

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Im Mittelpunkt der Berichtswoche stehen die neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA. Der Goldpreis ging zunächst mit leichten Gewinnen aus dem Wochenende hervor.

Nach dem langen Thanksgiving-Wochenende steht eine ereignisreiche Handelswoche an. Diese Termine können auch den Goldpreis entscheidend tangieren.

Goldpreis fest

Am Montagvormittag um 9:45 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.758 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.686 Euro. Dagegen kostete eine Unze Silber zum gleichen Zeitpunkt 21,39 US-Dollar beziehungsweise 20,49 Euro. Damit starteten die Edelmetalle mit leicht positiven Vorzeichen in die neue Handelswoche. Und die könnte erneut spannend ausfallen.

Neue Handelswoche

Zunächst einmal kehren die US-Händler zurück aus dem vielfach verlängerten Thanksgiving-Wochenende. Wichtig in Sachen Goldpreis: Am heutigen Montag ist letzter Verfallstag im November. Das heißt, die Gold- und Silber-Futures des aktuellen Kontrakt-Monats werden letztmalig gehandelt. Außerdem gibt es zum Monatsende eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten.

US-Arbeitsmarktdaten

Dazu gehören vor allem die neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA. Denn am Dienstag erscheint der November-Bericht des privaten Arbeitsvermittlers ADP sowie die JOLTS Job Openings, also die Anzahl der offenen Stellen. Am Freitag folgt dann der offizielle US-Arbeitsmarkt-Bericht für den Monat November (Non-farm Payrolls).

Inflation

Interessant wird es auch angesichts neuer Inflationsdaten aus Europa. Denn am Dienstagnachmittag um 14 Uhr gibt es die erste Schätzung der deutschen Inflationsrate im November. Am Vormittag werden vorab bereits Werte aus den Bundesländern gemeldet. Mittwochvormittag folgt dann die Berechnung für die gesamte Eurozone und am Nachmittag gibt es Zahlen zu den deutschen Importpreisen im Oktober.

Dagegen wird am Mittwochabend noch eine Rede des Fed-Präsidenten Jerome Powell erwartet sowie der aktuelle Wirtschaftsbericht der zwölf regionalen US-Notenbanken (Beige Book).

Terminübersicht

Die wichtigsten Berichtstermine der Woche in der Übersicht (alle Angaben ohne Gewähr):

Dienstag

  • 14 Uhr: Inflationsrate in November (D)
  • 15 Uhr: CB-Verbrauchervertrauen (USA)

Mittwoch

  • 02:30 Uhr: NBS-Einkaufsmanager-Index (CHN)
  • 11:00 Uhr: Inflationsrate im November (Eurozone)
  • 14:15 Uhr: ADP-Arbeitsmarktbericht (USA)
  • 14:30 Uhr: Wirtschaftswachstum in Q3; 2. Schätzung (USA)
  • 14:30 Uhr: BIP-Preisindex, Lagerbestände im Oktober (USA)
  • 16:00 Uhr: JOLTS Job Openings im Oktober (USA)
  • 16:00 Uhr: Schwebende Hausverkäufe (USA)
  • 19:30 Uhr: Rede Fed-Präsident Jerome Powell (USA)

Donnerstag

  • 02:45 Uhr: Caixin-Einkaufsmanager-Index (CHN)
  • 08:00 Uhr: Einzelhandelsumsätze im Oktober (D)
  • 14:30 Uhr: Privater Konsum/Einkünfte (USA)
  • 14:30 Uhr: PCE Preis-Index (USA)
  • 14:30 Uhr: Wöchentliche Arbeitsmarktdaten (USA)
  • 16:00 Uhr: ISM-Einkaufsmanager-Index (USA)

Freitag

  • 08:00 Uhr: Handelsbilanz im Oktober (D)
  • 14:30 Uhr: Non-farm Payrolls im November (USA)

Goldpreis-Perspektive

Die aktuellen CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX werden am Montag nach Börsenschluss publiziert. Die bereits bekannten Handelsdaten haben wir am Samstag veröffentlicht. Der Goldpreis stieg vergangenen Woche leicht bei deutlich rückläufigem Open Interest, also der Anzahl offener Gold-Futures-Verträge. Dies deutet daraufhin, dass zuletzt einige Futures-Händler den gestiegenen Goldpreis nutzten, um aus dem Goldmarkt auszusteigen.

Aus charttechnischer Sicht sollte der Goldpreis die Marke von 1.670 Euro besser nicht wieder unterschreiten, ansonsten könnte sich die Lage auf Euro-Basis wieder deutlicher eintrüben.

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5 Kommentare

  1. Wie schon öfters beobachtet, sind schlechte Daten und Zahlen gut für die Aktien und schlecht für Gold und gute Zahlen natürlich gut für die Aktien und schlecht für Gold.
    Jedenfalls für kurze Zeit.
    Woran liegt es ?
    Beides wird manipuliert, sowohl Aktien als auch Gold. Dieses schon immer, ersteres öffentlich sichtbar seit ca 12 Jahren.
    Liegt es nun wirklich ursächlich daran ?
    Nein, natürlich nicht.
    Die Ursache sind die Schulden und diese führen zum Auslöser, der Manipulation.
    Leider führten Schulden aber letztendlich immer, ohne Ausnahme, zu sozialen Verwerfungen, Unruhen, Aufständen und Krieg.
    Und genau dazu wird es kommen, die Nachkriegsgeneration wird noch betroffen sein, in den letzten Jahren ihres Lebens.
    Drum sammelt Gold, haltet Bares vor und vertraut weder Banken noch Politikern. Beide machen sich nämlich gern schnell vom Acker.

  2. Nun hat man heute Nachmittag den Goldpreis von anfangs 1692 Euro auf 1678 Euro hinunter befördert.
    Und damit auf nur 8 Euro über der kritischen Marke.
    Es scheint so, als lesen die Akteure auch gerne den GR.

  3. Was ist heute passiert, dass man die Minen wieder stark in Richtung Süden schickt? Wirtschaftsdaten hat es nicht wirklich gegeben! Habe ich was verpasst?

    • @ Stillhalter

      (Gold) Minenwerte sind zyklisch und korrelieren zeitnah mit dem zugrundeliegenden Rohstoff.
      Wie’s momentan aussieht, kommt Gold spätestens nächste Ostern in deutlich spürbare Aufwärtsbewegung.
      Zugrundeliegende Aktien kommen gewöhnlich 1/2 Jahr früher in Fahrt.

      Machen sie sich also keine übertriebenen Sorgen darüber …

  4. Man muss auch immer auf den Kalender blicken: noch gut 4 Wochen bis Jahresende.
    Hier stimme ich @Maruti voll zu.
    Es ist bewährte Praxis, dass das System ALLES versucht, um zum 31.12. die Börsen nach oben und den Goldpreis nach unten zu manipulieren.
    Die Aktien müssen unbedingt rauf, weil sonst all die Banker, Fondsmanager und Chefs der Pensionsfonds ihren Kunden erklären müssen, warum sie in einem Jahr so viel Geld verloren haben.
    Man muss das Volk (egal wie) in Sicherheit wiegen und ihm schlechte Nachrichten vorenthalten oder zumindest dosiert verkaufen.

    Den ganzen Irrsinn konnte man sehen, als auf Basis der Nachricht, dass die (komplett durchmanipulierte) US-Inflationsrate um 0,2 % geringer ausfiel als erwartet. Nasdaq plus 7 % in wenigen Stunden machte.
    Komplett irre, bei immer noch fast 8 % manipulierter und 18 % echter Inflation.
    Aber so ist das Spiel eben.

    Fazit: freuen wir uns einfach.
    Manche von uns wollen ja noch ein paar Münzchen kaufen und das System sorgt freundlicherweise noch für 5 Wochen für etwas „günstigere“ Preise.
    Vor gut 4 Jahren musste ich erstmals für einen Maple etc. mehr als 1.100 (genau 1.121) zahlen und dachte mir: Mist, jetzt wird es langsam richtig teuer. Und habe mir überlegt, ob ich auf günstigere Preise warten soll.
    Glücklicherweise haben wir uns anders entschieden.
    Heute ist der Maple geringfügig teurer……
    Wer weiss, wie lange wir überhaupt noch anonym an das kleine Runde kommen.
    Die Geschichte mit der Differenzbesteuerung bei AG-Münzen sollte uns allen eine Warnung sein.
    Es kann ganz schnell gehen.

    Schöne geruhsame und entspannte Adventszeit an alle Foristen/Leser und Herrn Fröhlich !

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