Sonntag,05.Dezember 2021
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Goldpreis gefallen: Diese Marken sind nun wichtig!

Nach der starken Kursentwicklung im November ist der Goldpreis in eine Konsolidierung übergegangen. Diese Marken sind nun wichtig.

Goldpreis gefallen

Der Goldpreis hat seinen November-Höhenflug erst einmal beendet. Auf die gestiegene Wahrscheinlichkeit eines technischen Rücksetzers hatten wir vor einer Woche aufmerksam gemacht (Neue Einstiegs-Chance voraus?).

Am gestrigen Dienstag beendete Gold den US-Futures-Handel mit 1.783 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.585 Euro. Damit ereignete sich in den vergangenen Tagen eine etwas schärfere Konsolidierung von 3,8 Prozent (in USD) beziehungsweise 3,2 Prozent (in Euro).

Charttechnik

Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Euro-Goldchart. Dabei ist ersichtlich, dass die Notierung zuletzt bis knapp unter die Unterstützung von 1.590 Euro zurücklief. Diese Schwelle sollte der Goldpreis aus Sicht der Goldbullen schnell zurückerobern, ansonsten steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer Abgaben und ein Rücklauf bis auf 1.565 Euro. Hier würde der Goldchart dann auch auf die 50-Tage-Linie stoßen, die jetzt noch 2,4 Prozent unterhalb des gestrigen Goldkurses verläuft.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures per 23.11.21

Marktstimmung

Nachdem die Lage vor einer Woche aus Sicht von 14 Tagen deutlich „überkauft“ war, ist der RSI (Relativ-Stärke-Index) nun auf einen Wert von 49 gefallen und befindet sich damit wieder im neutralen Bereich. Das bedeutet aber auch, dass es in Sachen Marktstimmung weiter Spielraum Richtung Süden besteht, bevor das Sentiment dann in den „überverkauften“ Bereich wechselt.

Ausblick

Eine scharfe Top-Bildung führte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu einer stärkeren Konsolidierung. Sollte der Goldpreis nicht zeitnah wieder nach oben drehen, dann kommt der Unterstützung von 1.565 Euro aus technischer Sicht eine entscheidende Bedeutung zu für den Kursverlauf in den kommenden Wochen. In US-Dollar wäre parallel ein Rücklauf über das Niveau von $ 1.800 erforderlich, damit sich die Lage wieder aufhellt. Aber bereits auf dem Niveau von $ 1.780 stößt der Goldchart auf eine wichtige Unterstützung.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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9 KOMMENTARE

  1. Man kann die Marktstimmung bei Gold seit etwa 40 Jahren so zusammen fassen ( wie in den Medien veröffentlicht).:
    Trübe, überverkauft.
    Das bedeutet, alle Goldsammler sind von der Stimmung her trübe und alle überkauft.
    So hätten es das Kartell der Goldmanipulateure gerne.
    Ah, ein Kartellmensch. Sie glauben doch wohl auch, dass wir hier ( zu teuer) überkauft und stimmungstrübe sind.
    Aber das stimmt nicht.
    https://m.youtube.com/watch?v=p0raMBzkdsE

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  3. @„Stille & laute Mitleser“ ( ❤ )

    . . . und der €uro fällt heute Morgen auf 1,1222 gegenüber dem US-Dollar,
    womit die sowieso schon hohe Inflation damit weiter angeheizt werden dürfte,
    da eingeführte Waren noch teurer werden.

    Automobilindustrie vor Kollaps: lies mich bitte,
    damit Du weißt, was demnächst die Neuwagen und Gebrauchtwagen kosten werden …

    Weiter steigende Corona-Inzidenzzahlen, (inzwischen 10 Landkreise mit mehr als 1000
    Neuinfektionen [ 7-Tagesinzidenz; Anm.d.Red. ]), neue Lockdown, weiter steigende
    Energiekosten und Lebensmittel, Diskussionen wegen Impfzwang, Weihnachten (und
    Weihnachtsmärkte) „ade“,
    umfassende Kontaktbeschränkungen (zwischen Kindern und dem Weihnachtsmann ?),

    . . . und GOLD fällt in diesem kritischen Umfeld um 70,- US-Dollar?

    War die Angst der Notenbänker letzte Woche so groß, daß Gold zuerst die $1900,-Marke
    und dann die $2000,- Marke überrollen würde, daß die „ziemlich besten Freunde“ der
    FED, die Bullionbanken, am Freitag-Nachmittag [ “Friday Business as usual“;
    Anm.d.Red. ] 243.000 Dezember-Papiergold-Futures im Wert von 62 Milliarden
    US-Dollar ( ! )

    auf den CRIMEX- COMEX-Verkaufstresen warfen… und in zwei
    großen („mit sehr, sehr viel Kapital ausgestatteten, orchestrierten“ ?) Verkaufs-Wellen
    eine Masse von „Stop-Loss-Aufträgen“ mit in den Abverkauf rissen . . .?

    (Wie ein mit der Angelegenheit vertrauter Wallstreet-Banker gegenüber dem „Wallstreet-Forum“
    (Freitag-Abend-Ausgabe) ‚vertraulich’ mitteilte, soll Jerome Powell die größten Wallstreet-Bosse letzten Samstag zu einem kurzen Sekt-Umtrunk eingeladen haben . . .;
    „gute Freunde kann niemand trennen . . .“
    )

    In Peru müssen 4 Bergbauminen schließen; angeblich wegen
    „Umweltverschmutzung“.
    Quelle: (siehe hier)

    Zwei der vier betroffenen Minen befinden sich im Besitz von Hochschild Mining.
    Eine davon, die Inmaculada Mine, ist das Flaggschiff-Projekt des Unternehmens,
    das 64% zur erwarteten Goldproduktion beiträgt.“

    Hochschild Mining, einer der größten Silber-Produzenten Südamerikas, soll in
    Peru zwei seiner Hauptminen schließen, was das Angebot um ca. 9 Mio. Unzen jährlich
    verknappen kann.

    . . . und GOLD fällt in diesem kritischen Umfeld in nur wenigen Stunden um
    70,- US-Dollar?

    WER – außer mir, kann in diesem Zusammenhang (auch ohne Taschenrechner) 1 + 1
    zusammenzählen, um diesen neuen Versuch der Bodenbildung/Konsolidierung orchestrierten „Goldpreis-Einbruch“ richtig einzuordnen?

    (¡ uǝɥıǝluɐsʇɐɐʇs-sn ɹǝssnɐ “uǝɟäɥ ǝɹǝɥɔıs„ uı uǝpuɐɯǝıu ʇqıǝɹʇ uoıʇɐlɟuı uǝɥɔssıq sɐp :
    ɹǝuɐısɹöq & sƃnqploƃ ɹɥı ‚ʇɥǝs )

    ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ✌

  4. @Klapperschlange:
    Zur Autoindustrie und der Chipkrise:
    Such mal bei Google Maps oder Earth: Zuchering , Am Hochfeldweg.
    Ist eine Wiese südlich von Ingolstadt: dort stehen ein paar Tausend fabrikneue aber unverkäufliche Audi.
    Seit 2 Jahren ist die Wiese voll, es ist nur eine von vielen solchen Abstellhalden.

    Wenn es keine Chips gibt und man deswegen Hunderttausende in Kurzarbeit schicken muss: warum werden dann nicht die Lagerfahrzeuge verkauft ?
    Mein Tipp: weil sie keiner haben will.

    Wir als Privatleute kommen da auch nicht ran.
    Ein Autohändler mit Beziehungen hat seiner Frau einen A7 besorgt, frisch von der Wiese gepflückt sozusagen.
    Gut 1,5 Jahre Standzeit, 25 km auf dem Tacho, 24.000 Euro. Neupreis nach Liste 76.000.

    Es sieht viel übler aus, als 99 % glauben.
    Wieder ein Grund…

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