Sonntag,03.März 2024
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Goldpreis gefallen: Ist jetzt Gefahr im Verzug?

Vergangene Woche kam der Goldpreis im US-Futures-Handel zurück, während die Anzahl der Verträge stark anstieg. Mehr Short-Seller warten jetzt auf ihre Chance.

Goldpreis über 2.000 USD

Einmal mehr bewegte sich der Goldpreis in der seit Wochen bekannten Bandbreite, testete nach unten die Schwelle von 2.000 US-Dollar, um dann zum Wochenschluss wieder etwas oberhalb davon zu notieren. Auch wenn ein nachhaltiger Ausbruch über das Rekordhoch bislang nicht gelang, bei Rücksetzern finden sich am Markt immer wieder Käufer. Aber wie lange noch?

Gold, Goldpreis, Short-Seller (Bild: Goldreporter)
Short-Seller auf der Lauer? Je öfter der Goldpreis an der Oberseite abprallt, desto größer wird bei ausbleibenden fundamentalen Impulsen die Wahrscheinlichkeit einer deutlicheren Konsolidierung (Bild: Goldreporter).

 CoT-Daten

Wir betrachten die aktuelle Lage am US-Terminmarkt. Dazu präsentieren wir zunächst die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 9. Mai 2023. Hier stieg die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche noch einmal um 2,2 Prozent auf 222.515 Kontrakte. Das heißt, diese kommerziellen Händler standen unter dem Strich mit umgerechnet 692 Tonnen Gold auf der Verkaufsseite (Vorwoche: 676 Tonnen).

Demgegenüber stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ nur um 0,13 Prozent auf 195.814 Kontrakte. Dabei sanken die Netto-Käufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften“) sogar um 2,46 Prozent auf 110.986 Kontrakte. Zum Vergleich: Im Umfeld des 2022er-Hochs (2.043 US-Dollar/Unze am 08.03.22) erreichte die Netto-Long-Position des „Managed Money“ das damalige Rekordhoch von 148.621 Kontrakten.

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Open Interest

Währenddessen stieg der Open Interest gegenüber Vorwoche noch einmal deutlich um 5 Prozent auf 518.951 Kontrakte. Das ist im Rahmen der wöchentlichen CoT-Daten der höchste Wert seit dem 19. Juli 2022. Bis zum Handelsschluss am Freitag ging es dann um weitere 0,49 Prozent nach oben auf 521.491 Kontrakte.

Bei den Gold-Optionen ist der Open Interest gegenüber Vorwoche um mehr als 6 Prozent gestiegen. Dabei hat sich aber an der Put/Call-Ratio nichts geändert. Sie blieb unverändert bei 0,51 Prozent. Anders ausgedrückt: Auf 100 Put-Optionen kamen 196 Call-Optionen. Das heißt, es gab bis zuletzt weiter einen hohen Anteil an Wetten auf einen steigenden Goldpreis.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis beendete die Handelswoche auf Basis der US-Futures mit 2.015,60 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakt). Damit ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Minus von 0,45 Prozent. Dabei ereignete sich das Wochenhoch am Mittwoch. Hier erreichte der Goldpreis in der Spitze noch einmal 2.056 US-Dollar. Dagegen kam Gold im frühen Freitagshandel kurzzeitig auf 2.006 US-Dollar zurück.

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Goldpreis in US-Dollar, US-Futures (Juni-Kontrakt), Wochenchart (5 Min.): Die Volatilität bleibt hoch. Die Grafik zeigt links noch den scharfen Kursrückgang vom Freitag der Vorwoche (Quelle: CME Group).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen stiegen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren in der sechsten Woche in Folge um zuletzt 90.000 Unzen (Vorwoche: +140.000 Unzen) auf 22,59 Millionen Unzen. Dabei nahmen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Gold-Bestände der Kategorie „eligible“ um rund 70.000 Unzen zu auf 10,19 Millionen Unzen (alle Zahlen gerundet).

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 521.491 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 52.149.100 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu 43,3 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 44,0 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den neuen Kontraktmonat Mai nun 5.868 Anträge auf physische Auslieferung von Gold. Das heißt, innerhalb einer Woche kamen nur 682 hinzu. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es 24.330 und im bisherigen Rekordmonat (Juni 2020) 55.102 Anträge auf physische Auslieferung des als Futures gehandelten Goldes.

Ausblick

Jetzt ist Vorsicht geboten. Dass der Open Interest bei fallendem Goldpreis deutlich angestiegen ist, deutet daraufhin, dass der Goldmarkt nun neue Verkäufer anlockt. Das wiederholte Scheitern an der Obergrenze erhöht unserer Einschätzung nach bei ausbleibenden externen Impulsen die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung. Diese kann den Goldpreis kurzfristig auch wieder unter die Marke von 2.000 US-Dollar drücken. Mehr Short-Seller warten jetzt ganz offensichtlich auf diese Chance.

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21 Kommentare

  1. Ich denke, die Welt unterliegt einem stetigen Wandel, mal mehr mal weniger. Aktuell, für alle spürbar mehr, und meiner Meinung nach wird Gold, also echtem Geld in Zukunft ein deutlich höherer Stellenwert eingeräumt werden. Und bis der Wiederaufbau einer, für alle dienlichen Sozialen Marktwirtschaft beginnt, ist mir relativ wurscht wie von wem auch immer der Goldpreis kreiert wird. Für mich steht fest das, wenn es soweit ist, ich lieber im Besitz von Geld bin als von Derivaten, Optionen, Bonds und tralala. Ich, Ende dreißig, lieber noch mal für ein gerechteres System in die Hände spucke, als einem parasitären Pfründestaat dienen zu müssen. Geld, wird diesen Neustart deutlich vereinfachen.

    • @Benjamin
      Unterschätz mal bitte nicht den Faktor Dummheit. Vor 10 Tagen haben sie mich in Frankfurt (Oder) aus dem katholischen Kindergarten, als ich wieder 10 Liter Saft schenken wollte, halb rausgeschmissen und mir gesagt, ich brauche nicht mehr zu kommen. Haben mit dusseligen Erklärungen und Ausreden aufgewartet. „Lassen Sie sich verbeamten!“, rief ich im Gehen. Gestern 50 Liter Saft auf 5 Wohngruppen in einem Pflegeheim für demente Alte in Frankfurt (Oder) verteilt. Die Pfleger waren begeistert und bedankten sich, ihre Alten trinken den Saft gern. In dem Kindergarten da sieht mich keiner mehr. Es gibt noch einen 3. evangelischen in der Bergstraße, wo ich noch nie war. Werde ich mit dem Navi suchen und finden. Den schenkte mir meine Mutter vor 10 Jahren zum Geburtstag 8 Wochen vor ihrem Tod. Das Teil führt mich immer noch auf den richtigen Weg. Der Betreiber der Mosterei hat einen dicken Hals, weil die Strompreise ein Genickbrecher sind. Könnte sein, daß er aufgeben muß. Meinen innigen Dank an die grünen Physik-Abwähler.
      https://drive.google.com/file/d/1hhHkWjHz2RddREKElE5Zsr_JPZSH2saP/view
      @Benjamin
      https://www.goldseiten.de/artikel/573705–Ein-pointierter-Blick-auf-das-heutige-Deutschland.html
      Und neben der Dummheit gibt es noch die Bosheit.
      Möge Gott Dich behüten. Und uns alle.

      • @ WS Genau das wird das Ergebnis des Weltrettungsirrsinns werden,die Mostereien müssen schließen und die Kinder müssen die ekelhafte Cölaplempe trinken.

  2. @Benjamin
    Sie sind ja jünger als ich, dachte schon bin der jüngste hier in forum. Wenn das Gold wieder echtes Geld wird, dann werden Sie diese Welt in der wir leben nicht wieder erkennen. In höchst negativen Sinne wohlgemerkt.
    Wäre nicht besser für uns allen wenn das System weiterläuft, wenn der Goldpreis trotz rücksetzer permanent steigt. Da haben Sie Ihr schwer verdientes Geld mittels Goldkauf in der Zukunft transferiert, und stehen in die alten Tage nicht halb nackt da.

  3. Die Shortseller, also die Commercials oder Bullionbanken, sind mir reichlichst Kapital ausgestattet. Diese können es sich leisten, sich ein paar Tonnen physisches Gold bei der FED, der BIZ oder der Bundesbank ausleihen, gegen geringe Leihgebühr.
    Und es dann auf den Markt über den Balkon zu werfen.
    Der daraufhin folgende Kursrutsch zusammen mit geworfenen Futures wird von eben diesen genutzt, das geliehene und verkaufte Gold zurück zu erlangen.
    Der Gewinn dabei ist nicht ohne und so macht man das seit Jahrzehnten.
    Sollte das mal schief gehen und man in einen Squeeze geraten, na dann, wird man gerettet, weil too big to fail und alternativlos. So wird es dem Bürger erklärt. Der Steuerzahler springt ein.
    Es ist nur 2x schief gegangen. 1980 und 2012.
    Die Folgen sind bekannt. Wirtschaftskrise und Inflation.
    Es kann noch mal runter bis 1880/1900 gehen oder auch bis 1785. Da ist dann wahrscheinlich Schluss, weil die Shortseller wieder kaufen müssen.
    Man kann das nutzen.
    In der Vergangenheit kam es öfters zu Kursstürzen um die 250 bis 270 Dollar beim Gold.

  4. Da IST Gefahr im Verzug.
    https://www.zerohedge.com/markets/yellen-we-have-default-something-if-no-debt-ceiling-deal
    @Klapperschlange muß dringend mal mit seiner Busenfreundin Janet reden. Man denkt schon laut darüber nach, bei wem man am besten damit anfängt, in Zahlungs-Rückstand zu geraten. Weil die Kohle nicht mehr für alle reicht.
    https://www.crfb.org/press-releases/treasury-confirms-925-billion-deficit-first-7-months-fiscal-year-2023
    Und Besserung ist auch nicht in Sicht. (Bitte bedenkt alle, daß in den USA das Fiskaljahr nicht mit dem Kalenderjahr identisch ist.)
    https://www.crfb.org/blogs/deficit-nearly-2-trillion-over-past-year
    Aller guten Dinge sind drei. Бог троицу любит. Und jetzt kommt noch Num’ro vier – Schwuppdiwupp, dich haben wir.
    https://www.businessinsider.com/dedollariztion-china-yuan-russia-oil-imports-sanctions-2023-5
    Und China bezahlt seine ressourcen-Importe aus Rußland fast komplett in Yuan. Rußland mit all seinen Ressourcen in die Arme Chinas getrieben zu haben – eine reife Leistung! Der Amerikaner hat nicht, wie beabsichtigt, den Konkurrenten Europa erledigt, sondern den Dollar als Leitwährung vor den Bus geschubst. So blöd wär der Trump nicht gewesen, wage ich zu sagen. Der posaunt jetzt, daß er den Krieg in der Ukraine binnen 24h beenden will.

  5. Sieht man sich den Dollarchart der letzten 3 Jahre an, erkennt man, dass sich der Goldpreis im Mittel um 1800 Dollar bewegt. Darinnen 3 Spitzen mit über 2.000 Dollar, aber auch 2 Tiefs, eines davon bis runter knapp über 1600 Dollar (Vor etwas mehr als 7 Monaten).
    Was bedeutet, dass der Goldpreis von etwas über 1600 Dollar bis knapp 2.050 Dollar stieg und das 7 – 8 Monaten.
    ( Mitte Oktober 2022 1620 Dollar, Anfang Mai 2023 fast 2050 Dollar).
    Das ist ungesund und schreit förmlich nach einer Korrektur.
    Keiner soll erzählen, ich habe Gold zu 1620 vor 8 Monaten gekauft und nun steht es bei 2050, was meckert ihr.
    400 Dollar in 8 Monaten.
    Das ist Unsinn. Gold ist ein Langfristiges Investment und so muss man es auch betrachten.
    20-25 Jahre Minimum, eher mehr.
    Ähnlich einer Lebensversicherung mit einer Laufzeit von 45 Jahren, welche man mit 20 abschliesst und mit 65 ausbezahlt bekommt.
    1978, vor 45 Jahren, kostete die Unze etwa 400 Dollar, in DM gerechnet etwa 800 , soweit ich mich erinnere.
    1981, 3 Jahre später, schoss der Preis auf 1300 DM
    oder 800 Dollar um 2 Jahre später wieder auf 350 bis 400 Dollar zu sinken.
    Durchschnittlich gerechnet ergab es doch einen Gewinn, so man nicht gerade 1981 20 Jahre alt wurde.
    Solche Pechvögel kauften das Gold um etwa 650 EUR
    und könnte sich heute es sich um 1850 ausbezahlen lassen, wenn man Glück hat.
    In EUR etwa 1200 pro Unze.
    Nicht schlecht, oder ?
    Nunja, die Inflation nicht mitgerechnet, da ja 1981 650 EUR mehr wert waren als heute, waren es ja noch DM und kein Teuro.
    Ob man damit Gewinn machte ?
    Wahrscheinlich wenig, aber der Wert wird wohl erhalten geblieben sein.
    Gewinn machte vielleicht der einwenig, welcher 1978 kaufte oder nach 1982.
    Was heisst, tröstet Euch, auch wenn es noch mal abwärts geht.
    Je billiger man Gold einkauft, desto vielversprechender kann der Gewinn sein. 45 Jahre später.

  6. @Maruti
    Diese Denkweise kann ich nur unterstützen! Ich weiß, wovon ich rede, da ich die AU-Nummer auch bereits seit rd. 45 Jahren betreibe. Angefangen hat aller unter Omas Anleitung, die damals schon recht weitsichtig war. Sie war Jahrgang 1913 und hat somit das volle Programm der Geschichte abgekriegt! Auch wenn Oma längst nicht mehr unter den Lebenden weilt – sie hat mit allem Recht behalten! So kam ich sukzessive zu einem recht ansehnlichen AU-Bestand – im Mittelwert mit einer Rendite von mind. ca. 400 % bis heute… Auch wenn’s mal rauf und runter ging – es hat sich rentiert und die Kaufkraft ist voll erhalten geblieben (wenn nicht sogar noch mit zusätzlicher Ertragssteigerung…).
    Übrigens: mein Einstieg in AU gründet sich auf 2 kleine Geschenke: einen 10-g-Barren zur Taufe und später eine 2-Rand-Münze aus meinem Geburtsjahrgang – beide Stücke habe ich noch! Und es beweist: Kleinvieh macht auch Mist / langsam nährt sich das Hörnchen mit Erfolg. Deshalb hier an die Jüngeren: zögert nicht; fangt an mit AU-Kauf! Einen „idealen“ Zeitpunkt gibt es NIE! Und nehmt dazu nur Kohle, die Ihr nicht akut braucht! Ab dann heißt es: Nerven bewahren und abwarten… :-) Wer nix macht, wird auch später nix haben…
    Der Dokta

    • @Golden Eye
      Bei mir war es meine Mutter.
      Baujahr 1912.Leider verstarb sie plötzlich und unerwartet
      2019, knapp nach ihrem 107 Geburtstag.
      Kurz zuvor nahm Sie mich noch ins Gebet um mir die Leviten zu lesen. Weil ich mit meiner Jugend doch keine Ahnung habe, was draussen in Politik so passiert.
      Die letzte Grosspolitische Diskussion war Mitte 2020, doch davor verstarb sie leider.
      Sie konnte alle nieder diskutieren, einfach weil sie alles wusste.
      Also, ihr Rat war 2018 noch:
      Junge, Du bist ja noch sehr jung, aber ich sage Dir , glaube nichts, was Dir in Medien und so gesagt wird.
      Spare nichts, verlebe alles, was Du hast und sie werden dich schon nicht verhungern lassen.
      In ihrem Testament für mein nicht unbeträchtliches Erbe stand: Du darfst nichts davon sparen, investieren oder den Banken geben. Alles verleben, hau es raus, Junge.
      Kauf Dir was schönes.
      Und das tue ich zur Zeit, obwohl es mir schwer fällt, als Nichtraucher, Vegetarier und Antialkoholiker.
      Da hat man wenig Freunde.
      Also ein grösseres Boot muss her.
      Abramowitsch will seines verkaufen, so hörte ich. :)

      • @Maruti
        Ein größeres Boot soll her ?
        Da hätte ich was für Sie.
        Hätten wir uns fast gekauft, die kleinliche Kantonalverwaltung hier will aber einfach nicht die Kapellbrücke abreissen lassen, damit wir das Böötchen in den See hier rein bekommen.
        Sache, aber Sie haben da sicher genug Platz für die Tauchausrüstung.
        Das Böötchen ist Qualität Made in Germany.

        https://www.youtube.com/watch?v=Nei2pTuF-tY

        • @MeisterEder

          Die $330 Millionen Kaufpreis für das leckere Böötchen
          schrecken natürlich schon etwas ab; als Alternative könnte
          man die „aufpolierte Dschunke“ ja auch (inkl. Personal)
          für schlappe $3 Millionen pro Woche (exkl. 9-Gang-
          Abendmenü und Getränke) ja auch mieten.

          In diesen Zeiten müssen wir alle den Krokodilledergürtel
          etwas enger schnallen.

          Man gönnt sich ja sonst nichts.
          [ wenn es nach einer Woche an’s bezahlen geht . . . dann
          ist „Fersengeld ist nicht selten das einzige Geld, das der
          Schuldner dem Gläubiger gibt.“]

    • @Golden eye Wenn ich mir um etwas keine Sorgen mache dann ist das Gold.Sorgen mache ich mir wegen der gottverdammten Schuldenmacherei,denn die kann nur ein böses Ende nehmen.

    • @Klapperschlange
      Bisher war es so, dass es Ehrensache war, Schulden zu bezahlen. Gefängnis oder Schuldnerturm oder gesellschaftlicher Ausschluss drohte.
      Das kann auch anders werden.
      Was, wenn es es legitim wird, Schulden nicht zurückzu bezahlen und kein Gericht einen Schuldner zu derartiges zwingt ?
      Was wenn es Gesetzlich und legitim wird, borgen zu müssen, ohne das Geborgte wieder zu verlangen, gar mit Zinsen ?
      Folgendes Gesetz ist schnell beschlosden:
      Jeder Bürger ist verpflichtet, zusätzlich zu den Steuern, 10% seines Nettoeinkommens dem Staat als Anleihe zur Verfügung zu stellen.
      Eine Rückzahlung kann, muss aber nicht zwingend erfolgen.
      Und dann ? Dann können die Schulden bis zum Mars wachsen, es wird nichts geschehen.
      All solches vergisst man gerne, beim Spiel von Schuldnern und Gläubigern.
      Nicht der Schuldner ist der Verbrecher, es ist der Gläubiger, sagte schon meine Mutter zu mir.

      • @Maruti

        Da bleibt nur EINES: auswandern.

        „Im Jahr 2021 wanderten 994.303 Menschen aus Deutschland aus“ –
        Tendenz für die Folgejahre steigend.

        Wer das „Schweizerdeutsch“ im Ansatz gut beherrscht (@MeisterEder
        gibt gerne Nachhilfe, wie er mir versicherte ( ‾ʖ̫‾) ) ist sicher in der
        (fürwahr „demokratischen“) Alpenrepublik bestens aufgehoben, um
        den „häßlichen Themen“ „Heizungs-Chaos“, „Lastenausgleich“,
        „EU-Vermögensregister“, „Bargeldverbot, Digitale Zentralbank-
        Währung“ usw. und so fort zu entfliehen.

        Kein Wunder, daß in der Industrie qualifizierte Mitarbeiter
        quasi „händeringend“ gesucht werden. ಠﭛಠ

        • @Klapperschlange
          Grüetzi Mitenand !

          Ein Problem hat die Eidgenossenschaft aber: das Ding namens Global Warming ist hier noch nicht angekommen.
          Wir mussten unsere Motoradtour vorzeitig abbrechen, weil es so s..kalt ist, wie sonst Mitte April. Auch in Italien hat es mehr geregnet als dass es schön war.
          Naja, es gibt immer eine Lösung, wenn man flexibel ist: weniger Geld für Benzin ausgegeben, dafür mehr für Wein. Sprit ist Sprit.
          Unser bestes neues Investment Anfang 2023 war ausnahmsweise mal nicht Gold, sondern ein anderes Metall: Aluminium:
          https://cdn-img.truckscout24.com/images-big/30/92/0019859230006.jpg

          So bekommen wir unsere Spielsachen (und uns !) auch gut nach Hause, wenn rechts und links neben der Strasse dieses komische weisse Global-Warming-Pulver liegt.

          Was hat das mit Gold zu tun ?
          Ganz einfach: man kann einfach weg, ohne auch nur 1 Minute an die Geldanlage denken zu müssen.
          Gold ist noch da, der Preis hat sich auch nicht groß verändert, ALLES GUT.
          Kann man nicht von jeder Bankaktie behaupten.

          Nota Bene: die Pressemeldungen über den „leeren“ Gardasee sind bullshit.
          Randvoll.

  7. mal was ganz neues.
    Die Amro Bank meint, dass der Goldpreis auf 1900 Dollar fallen wird, weil die FED im Herbst die Zinsen senken wird.
    vor einem Jahr meinte dieselbe Bank, dass der Goldpreis fallen wird, weil die FED die Zinsen anheben wird.
    https://www.goldseiten.de/artikel/580101–Goldprognosen-der-ABN-Amro.html
    Daraus folgt, alles, was auf Erden geschieht, führt zu fallenden Goldpreisen und zu boomenden Aktienmärkten.
    Leider aber kam es bisher umgekehrt, war wohl eine Ausnahme.

  8. @Meister Eder Der Klimawandel ist aber deutlich zu spüren,als Kinder sind wir Ende April im Waldsee baden gegangen,jetzt heize ich Mitte Mai jeden Abend den Kaminofen.Das konnten die 16 jährigen Weltretter die sich auf die Straße kleben nicht mitkriegen.Lernresistent wie sie nun mal sind lassen sich aber auch nichts sagen.

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