Samstag,15.Juni 2024
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Goldpreis: Größter Wochenverlust seit zwei Jahren!

Der Goldpreis gab vergangene Woche mehr als 4 Prozent nach. Wir betrachten die jüngsten Ereignisse im Handel mit Gold-Futures am US-Terminmarkt.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis verzeichnete in dieser Woche einen deutlichen Kursrückgang mit dem tiefsten Stand seit Anfang März. Dabei war der jüngste Abverkauf gleich von mehreren Belastungsfaktoren begleitet: Steigender US-Dollar, steigende Anleihe-Renditen, charttechnischer Dammbruch. Dazu kamen die Verfallstermine an der COMEX. Damit gewannen die Bären zunächst einmal deutliches Übergewicht auf dem westlichen Goldmarkt. Aber ist das schon der Auftakt für eine noch längere Verluststrecke bei Gold?

Gold, Goldpreis, Goldbarren (Bild: Goldreporter)
Der Goldpreis hat mit 1.864 US-Dollar (COMEX) den niedrigsten Wochenschlusskurs seit dem 3. März erreicht. Seit Jahresbeginn steht Gold noch 2 Prozent im Plus (Bild: Goldreporter).

Wir schauen uns an, was vergangene Woche am US-Terminmarkt passierte. Dazu analysieren wir zunächst die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 26. September 2023.

CoT-Daten

Hier ist die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche um fast 12 Prozent gesunken auf 134.836 Kontrakte. Damit standen diese kommerziellen Händler unter dem Strich mit 419 Tonnen Gold auf der Verkaufsseite (Vorwoche: 475 Tonnen).

Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 14 Prozent ab auf 115.815 Kontrakte. Dabei sehen wir seit vier Wochen enorme Schwankungen in den Netto-Käufen des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften). Nach einem Anstieg um 37 Prozent in der Vorwoche ging es nun um 50 Prozent nach unten auf 23.438 Kontrakte.

Open Interest

Währenddessen kam der Open Interest gegenüber Vorwoche um 0,5 Prozent zurück auf 435.620 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am Freitag ging es um weitere 0,7 Prozent nach unten auf 432.576 Kontrakte.

Gold, CoT, Comex

Gold, Cot-Daten, Open Interest, Optionen, Put/Call

Dagegen ist der Open Interest im Handel mit Gold-Optionen an der COMEX gegenüber Vorwoche um weitere 8 Prozent gefallen auf 817.815 Optionen. Dabei stieg sich die die Put/Call-Ratio auf 0,436 (Vorwoche: 0,423). Das heißt, auf 100 Put-Optionen kamen zuletzt 229 Call-Optionen (Vorwoche: 236). Damit hat sich der überwiegende Optimismus in diesem Sektor gegenüber Gold entsprechend abgeschwächt.

Goldpreis-Entwicklung

Die Handelswoche brachte eine kontinuierliche Abwärtsbegebung beim Goldpreis. Die kurze Erholung am Freitag wurde erneut abverkauft. So ging Gold auf Basis der US-Futures (Dezember-Kontrakt) mit 1.864 US-Dollar pro Unze ins Wochenende. Dabei ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Kursverlust von 4,1 Prozent oder 79 US-Dollar. Und das entspricht dem größten Wochenverlust seit dem 18. Juni 2021. Damals waren es minus 5,9 Prozent.

Gold, Goldpreis, Goldchart, Wochenchart
Der Goldpreis gab vergangene Woche um 4 Prozent nach. Technische Faktoren und die Verfallstermine begünstigten den Kursverfall (Quelle: CME Group).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen sanken die Goldbestände in den COMEX-Tresoren gegenüber Vorwoche um 20.000 Unzen auf 20,91 Millionen Unzen (Vorwoche: -60.000). Dagegen nahmen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Gold-Bestände der Kategorie „eligible“ um 36.000 zu auf 10,48 Millionen Unzen (alle Zahlen gerundet).

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 432.576 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 43.257.600 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu 48,3 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 47,5 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC nun für den Kontraktmonat September nun 4.913 Anträge auf physische Auslieferung von Gold. Damit kamen in der vergangenen Woche nur noch 155 hinzu. Zum Vergleich: Im August waren es insgesamt 12.272. Dagegen lag die Summe im bisherigen Rekordmonat (Juni 2020) bei 55.102 Anträgen auf physische Auslieferung des als Futures gehandelten Goldes.

 Goldpreis-Ausblick

Der Goldpreis im Futures-Handel (Lieferung im Dezember) liegt derzeit noch 16 US-Dollar über dem Spotkurs. Vor wenigen Wochen waren es noch bis zu 30 US-Dollar. Auch daran sieht man, dass die Kurserwartungen unter Tradern gesunken sind. Was wir bislang noch nicht gesehen haben, ist ein Anstieg des Open Interest bei fallendem Goldpreis. Denn dies würde eine zunehmende Marktschwäche bei Gold signalisieren. Zuletzt sanken Goldpreis und Open Interest parallel. Allerdings ging die Zahl der offenen Goldkontrakte noch nicht so stark zurück, dass man von einer echten Marktbereinigung sprechen kann.

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20 Kommentare

  1. Ich frage mich immer noch was in dieser Woche so grundlegend anders war wie die letzten Wochen und Monate wo der Goldpreis stabil über der $1900 Marke war da ist mir eingefallen das ab dieser Woche in China feiertage beginnen könnte es da einen zusammenhang geben ? Beim letzten chinesischen Feiertag (Drachenbootfest) wurde der Goldpreis von rund $1937 auf knapp $1911 gedrückt also unbegründet ist meine Vermutung nicht .

    Das gesülze von höheren Zinsen usw hatten wir doch schon lange und nicht erst diese Woche außerdem ist der US Pleitestaat so gut wie Bankrott ich frage mich ernsthaft wer die massenhafte Schrottanleihen kaufen soll wenn selbst die größten gläubiger China ,Japan ja selbst die Fed dumpen wer kauft denn diese Schrottanleihen ? WOHER sollen die $2-3 BILLIONEN herkommen tendenz stark steigend die der US Pleitestaat pro Jahr verbrennt ? Ich bin mir sicher das ich nicht der einzige bin der die USA in den Abgrund stürzen sieht deshalb müsste der Goldpreis gerade steigen und nicht fallen aber andererseits müssen sie den Goldpreis drücken um eine Kapitalflucht aus dem totgeweihten Dollar zu verhindern . Trotzdem denke ich wäre so eine drückung wie in dieser Woche nicht möglich wenn in China keine feiertage wären .

      • Die künstlich erzeugte Volatilität schreckt viele Käufer ab hinzu kommt noch die massive Anti-Gold Propaganda hier im Westen dazu das hat schon seine wirkung . Wir können dankbar sein das es die BRICS und noch ein paar andere asiatische Staaten gibt aber besonders China und Indien die ordentlich physisches Gold kaufen und so den westlichen Golddrücker die Schweißperlen auf die Stirn treiben .

        Es gibt ein paar YT-Videos von Edelmetallhändler die in USA Passanten anbieten sich entweder für eine Unze Gold oder ich glaube es waren $300 zu entscheiden und die meisten haben das Geld genommen . Ein anderes Video zeigt sogar wie ein EM-Händler versucht den Leuten 1Kg Silberbarren zu verschenken er hat es denen förmlich aufgedrängt und trotzdem wollten es die meisten nicht haben das zeigt wie hirngewaschen die Menschen schon sind .

    • @Blockbuster
      Immerhin ist Quartalsende und eine Art Hexensabbath.
      Da kann schon einiges Unerwartetes geschehen, obwohl ich gerade bei den EM sicher bin, dass es gesteuerte Hexen sind.
      Die nächste Woche wird zeigen, wohin es geht.
      Wieder rauf auf 1900 oder runter auf 1700 Dollar.
      Solange jedoch 1940 nicht nachhaltig überwunden werden, herrscht Bärenland.
      Das Hoch war bei 2040 Dollar etwa. Das Kartell hat nun mit viel Geld den Preis auf 1848 Dollar manipuliert.
      Das sind 200 Dollar.
      Jedoch waren bisher schon 280 Dollar mehrmals möglich.Deshalb meine Prognosen:
      1780 Dollar sind noch allemal drinnen. Oder auch 1680 Euro.
      Weiter runter wird schwierig.
      Aber nichts ist unmöglich, besonders nicht im Börsengeschehen. Damit muss jeder Anleger leben können.
      Geht es tatsächlich noch unter 1700 Euro, muss ich zwecks Werterhalt meiner Goldvorräte nachkaufen.
      So 1-2% was dann 1-2 Kilo wären.
      Diese Rückstellung wurde schon vorgenommen.

    • Hallo Zusamnen
      Ich kapiere etwas nicht. Die USA müssten ja gar keine neue Anleihen ausgeben um die Zinsen zu bezahlen. Sie können das Geld ja einfach drucken oder oder Mausklick herstellen. Darauf müssten Sie ja keine Zinsen zahlen nicht wahr?
      Vielleicht klärt mich jemand auf.
      Grüsse aus der Schweiz

      • Der US Staat darf kein „Geld“ selbst erzeugen das tun die Banken durch Kredite und das physische „Geld in dem fall der Dollar“ druckt die PRIVATE Fed . Wenn ein Staat also kredite braucht muss sie sich das von den Banken holen die darauf Zinsen verlangen . Einfacher ausgedrückt wenn der Staat geld haben will leiht es sich von den Banken die in wenigen sekunden das Falschgeld erzeugen und verlangen darauf Zinsen die aber erwirtschaftet werden müssen wofür WIR DIE BEVÖLKERUNG bluten müssen und je höher die Verschuldung desto schlimmer für UNS BÜRGER . WIR arbeiten für die Banken weil sie die kontrolle über das Geldsystem übernommen haben .

        Es war Kennedy der damals es geschafft hat den Dollar wieder unter staatliche kontrolle zu bringen zumindest für eine sehr kurze Zeit was mit ihm geschah dürfte jedem bekannt sein . Die erste Handlung seines Nachfolger Lyndon B. Johnson war das wieder rückgänig zu machen also die kontrolle wieder der Fed abgeben . Es gibt nur ein paar Zentralbanken die nicht unter kontrolle der westlichen Finanzmafia sind .

      • @Geronimo
        Die Japaner machen das so.
        Jedoch kommt dann kein frisches Geld herein.
        Das geht nur im geschlossenen Kreislauf.
        Sie können dann aber weder exportieren noch importieren.
        Eine Dorfgemeinschaft im Amazonas macht das ja auch.

  2. An den Börsen ging es letzte Woche ziemlich bergab,da musste natürlich bei Gold was gemacht werden.Die Feiertage in China waren in der Vergangenheit auch immer negativ für den Kurs.Am Ende aber wenig wichtig es wird wieder hoch. gehen

  3. @alle
    Passt jetzt nicht ganz zum Thema – trotzdem allgemeine Frage (hoffentlich nicht zu indiskret):
    gibt es unter Euch auch welche, die sich neben dem reinen AU-Interesse auch für Numismatik interessieren?
    Das ist nämlich bei mir der Fall; neben Barren & Bullions habe ich auch so einige gut erhaltene, historische Stücke in der Sammlung. So z. B. US-Eagles, alte k.u.k.-Gulden (gemeint sind nicht die Neuprägungen!), dän. Kronen, alte Helvetias… Da gibt es halt so einige Exemplare, die neben dem Goldwert auch noch einen guten historischen Aufschlag haben, bzw. erreichen könnten. Paradebeispiel wäre z. B. die schweizer 100-Franken-Münze (da sehr niedrige Auflage)… Hier verbindet man dann Hobby mit Versicherung!
    Eure Meinungen wünscht sich
    Der Dokta (wie immer gewaltfrei / alle Kassen)

    • @Goldeneye
      Nein, (leider) nicht. Wir sind ja „Neulinge“ als Goldbugs und denken bisher nur in Unzen, Blech ist Blech.
      Wir hatten schlicht noch keine Zeit uns da kundig zu machen.

    • Numismatische Münzen sind nichts für mich. Ich bin aber bereit für historische Barren einen gewissen Aufschlag zu zahlen. Deshalb besitze ich Gold- und Silberbarren älteren Datums.

  4. Servus Goldeneye!

    Das ist bei mir ganz klar der Fall. Gerade die alten Münzen des letzten und vorletzten Jahrhunderts machen mir Freude. Gut zu bekommen sind hier bei meinem Goldhändler zum Beispiel die guten alten Sovereign Gold Münzen. Diese gibt es hier relativ günstig, Grammpreis fast wie bei der Unze, zu bekommen. Entsprechend ja auch exakt den 1 und 2 Rand Münzen, welche ich ebenso gern wähle. Das „Kleinvieh“…
    Bei meinen Heimaturlauben erstand ich stets einige der „Europäischen“ Münzen. Zum Beispiel 10 und 20 Mark vom Deutschen Kaiserreich oder Münzen aus Österreich: Aus der Kaiserzeit oder etwas neuzeitlicher, der „Babenberger“. Je nachdem was bei meinem Händler angeboten wurde, (und was der nicht allzu üppige Geldbeutel ermöglichte)
    Gruß aus dem endlich sonnigmildem Western Cape

    • Moin ihr Numisfritzen. Dann bin ich ja nicht allein hier mit meinen paar Münzen. Für Kilobarren hat es bei mir nie gereicht. ich habe, ausser einer 20 Mark Münze aus dem Kaiserreich, nur Euro Goldmünzen. Aber auch da giebt es Münzen mit Wertsteigerungspotenzia. Wie zB die 20 Euro Münze mit dem Uhu. Da hat sich der Wert gut verdoppelt. Dennoch, wenn es soweit ist, daß ich das Gold brauche um zu überleben dann bekomme ich natürlich nur den Materialwert. Aber bevor das der Fall ist, geht erst mal das Silbergeld über den Ladentisch. Davon sollte man nach meiner Meinung immer etwas haben.
      Gruß aus dem „endlich“ wieder bewölkten und regnerischen Hamburg-Barmbek.

  5. @Dokta
    Bin schon ein alter Knabe, aber seit meinem 11. Lebensjahr begeisterter Muenzsammler.
    Meine Münzen aus dem deutschen Kaiserreich
    schätze ich sehr, besonders aber die Taler aus Preußen vor 1871.
    Mit meinem silbernen 20 Pfennig Stück von 1875 konnte man damals einen Humpen Bier in der Kneipe kaufen und bekam noch etwas Geld zurück.
    Habe viele Jahre in Schweden gelebt und dort kiloweise alte Silbermünzen gesammelt.
    DieSchönsten hängen in meinem Wohnzimmer schön gerahmt an der Wand. Sobald ich morgens den Rollladen hochziehe und die Sonne scheint, lächelt mich unsere hübsche Drottning Silvia (alias Sommerlath) in PP an und verschönert mir den Tag.
    Der Sammlerwert ist für mich völlig belanglos, werde niemals ein Stück verkaufen!
    Auch meinen goldenen Indian Head oder goldenen Eagle aus dem vorletzten Jahrhundert gibt’s nur über meine Leiche.

  6. @Geronimo

    Richtig, wäre theoretisch möglich dass Staaten selbst Geld schöpfen ohne dadurch Schulden bei anderen zu machen. Das will das in der Hierarchie über den Staaten stehende Großkapital allerdings nicht – dann würden die Völker ja nicht mehr durch ihre Wertschöpfung die Zinsen für die Big Boys bedienen und diese regelmäßigen Milliardeneinnahmen, die sie dann wieder in ihre NGO’s, Global Young Leader – Programme usw. investieren können um die Welt mittels ihrer nachgeordneten Handlanger (Staats-, Regierungschefs und Minister) nach ihrem Willen umzubauen, blieben aus.

    Der ursprünglich zumindest offiziell verlautbarte Grund warum man eingeführt hat dass Staaten Geld nicht selbst nach eigenem Ermessen erschaffen können sondern sich durch Ausgabe von Staatsanleihen dadurch verschulden müssen dürfte sein, dass dies der Disziplinierung der Regierungen dient, damit sie nicht zu viel Geld erschaffen um alle möglichen Wählerwünsche zu erfüllen, wodurch man eine Inflation befürchtet ;-). Was natürlich stimmt, weil diejenigen mit der entsprechenden charakterlichen Nichteignung, die alle möglichen Versprechungen machen würden, sich beim Wahlvolk durchsetzen würden.

    Ein System, was nachhaltig funktionieren würde, bräuchte fähige Leute an der Staatsspitze mit entsprechender charakterlicher Eignung, also z.B. Disziplin was die Geldmenge angeht, die vor hätten dem Wohl des gesamten Volkes zu dienen – solche lassen sich allerdings grundsätzlich nicht dazu herab an Wahlen und Wahlkämpfen teilzunehmen, weil sie sich darüber im klaren sind dass sie sich gegen die Schreihälse, die zu allen möglichen Unanständigkeiten bereit sind, nicht durchsetzen würden.

    Was Gold angeht: das Große Kapital kämpft für dieses System, das heißt u.a. auch für die „Luftnummer“ US-Dollar, das heißt Gold muss runter oder darf zumindest nicht so sehr steigen, dass die Massen, die das Geldsystem nicht verstehen, ins Gold flüchten. Das würde den US-Dollar, das System, ihre Herrschaft gefährden und sie werden so lange erbittert für ihre Herrschaft kämpfen bis es nicht mehr geht, ob sie dadurch kurz- mittelfristig für die Schlauen oder China den Goldpreis subventionieren ist sekundär – das kurzfristige Weiterleben dieses Systems ist für sie wichtiger…

  7. @alle
    Sehr vergärtes Dormitorium,
    besten Dank für Eure bisherigen Antworten! Ich dachte schon, ich wäre hier der einzige Numismatiker unter uns goldbugs… Aber schön zu hören! Man kombiniert ganz gut Hobby & Versicherung (die bei mir eher mit ca. 90 % überwiegt – also eher Barren & Bullions). Ich finde es aber immer gut, wenn Menschen auch mal altes Kulturgut / Geschichte bewahren – sowas darf nicht in falsche Hände (Einschmelzer!?) Gilt aus meiner Sicht auch für alle Art von Kunst, alte Autos, etc.,.. Und eben auch für die Numismatik! Einziger Wermutstropfen in der Krise: von geliebten Münzen trennt man sich schwerer, als von anonymen Barren, oder???
    Eine gesegnete, gewaltfreie Nachtruhe wünscht
    Der Dokta

  8. In Dollar sind wir nahe der Bodenbildung von 1760 Dollar oder 1680 Euro die Unze.
    Danach sollte die Aufwärtsbewegung einsetzen, wenn nicht, dann gute Nacht Marie.
    Da aber bisher, mit Ausnahme von 2013 solches nicht passierte, befinden wir uns im Kaufbereich für Edelmetalle. Heute steht der Kurs bei 1742 Euro und es wird wahrscheinlich noch knapp unter 1700 gehen.
    1700 Euro, das ist der Preis, wo nahezu alle Foristen schrieben, all in zu gehen.
    Ich bin gespannt, ob man diese Ansage wahrmacht oder kneift.:).
    So meine Frage: Wer hier hat gestern gekauft ?

    • ich denke die 1500 Euro könnten wir schon noch sehen. Außerdem bevorzuge ich mit Bargeld zu kaufen und da ist ein All in bei den Limits unmöglich.

  9. Früher gabs hier und da mal Kommentare zum Bitcoin.
    @Ukanda
    wie siehst du die Lage da aktuell?
    Ich habe bei 25000 zugeschlagen und den absoluten Tiefpunkt leider verpasst. Bald gibt es wieder ein Halving und die Bitcoin Gemeinde ist fest davon überzeugt, dass wir wieder auf 50000 hochlaufen. was denkst du?

    • @Bright Side
      Der Bitcoin untergräbt das Fiat Money, die Transparenz und das Geldwäschegesetz. Das wird keine Regierung der Welt tolerieren. Also wird dem Bitcoin der Garaus gemacht. Das geschah vor ein paar Jahren, als man den Bitcoin an die Börse beförderte um ihn zu kontrollieren und manipulieren.
      Möglich, dass Sie den Bitcoin um 50.000 kaufen werden können, aber Sie werden der einzige sein und verkaufen werden Sie ihn höchsten für ein paar Dollar können.
      Den Bitcoin zu verkaufen ist heute schon schwierig genug und meist zu Preisen mit gewaltigen Abschlägen.
      Langfristig hat der keine Chance, nicht die geringste.
      Es gab mal Geschäfte, welche Bitcoins annahmen, die meisten sind verschwunden. Und mittlerweile können Sie ihn nur über die Banken oder deren Beauftragte verkaufen. Schluss mit anonym.

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