Samstag,01.Oktober 2022
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Goldpreis: Großer Optimismus unter Long-Spekulanten

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Die Krisenstimmung treibt den Goldpreis an: Long-Spekulanten sind so optimistisch wie zuletzt im November 2020 (Foto: Goldreporter).

Der Goldpreis hat wieder die Marke von 1.900 US-Dollar erreicht. Die Spekulanten an der COMEX sind so optimistisch wie zuletzt im November 2020.

Krisenstimmung hilft Goldpreis

Die Bürde baldiger Zinsanhebungen in den USA und die Ukraine-Krise schwebt über den Märkten. Der gesamte, vormals hochbewertete Tech-Sektor hat an den Börsen bereits scharf korrigiert und nun besteht die Furcht eines ausgedehnten Bärenmarktes im Aktienbereich. Deutlich profitieren von dieser Entwicklung konnte der Goldpreis. Der wagte sich vergangene Woche bereits knapp über die Marke von 1.900 US-Dollar. Und die Preise für Goldanlageprodukte im deutschen Handel stiegen auf das Niveau kurz nach dem Allzeithoch vom August 2020 (Edelmetall-Rally: So reagieren die Preise im Handel).

CoT-Daten

Gold ist auch am US-Terminmarkt wieder stark gefragt. Wir werfen einen Blick auf die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures an der COMEX per 15. Februar 2022.

Hier stieg die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche um knapp 13 Prozent auf 238.875 Kontrakte. Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 14 Prozent zu auf 213.613 Kontrakte.

Dabei trug die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) am stärksten zu dieser Entwicklung bei. Denn deren Netto-Käufe stiegen gegenüber Vorwoche um 55 Prozent auf 107.706 Kontrakte. Das ist der höchste Wert seit dem 16. November 2021.

Gold, Comex, Positionen, Commercials, Spekulanten

Gold, COT-Daten

Große Marktstärke

Währenddessen kletterte der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte (zu je 100 Unzen) gegenüber Vorwoche um knapp 9 Prozent auf 558.645 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es dann kräftig rauf um weitere 8 Prozent auf 603.735 Kontrakte.

Der Goldpreis beschloss die Handelswoche auf Basis der US-Futures mit einem Kurs von 1.900 US-Dollar (April-Kontrakt). Somit ergibt sich Wochengewinn von 2,1 Prozent. Das heißt, der Goldmarkt ist voll in der Hand der Bullen. Der Optimismus ist groß.

Gold, Goldpreis, Goldchart
Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate, FOREX: Der Optimismus der Long-Spekulanten ist derzeit so groß wie zuletzt im November 2020. Damals erreichte Gold ein markantes Zwischenhoch (Quelle: GodmodeTrader).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen nahmen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren per 17. Februar 2022 auch in der elften Woche in Folge ab. Und zwar ging es um weitere 10.000 Unzen runter auf 32,66 Millionen Unzen. Dabei blieben die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände der Kategorie „eligible“ erneut unverändert bei 15,43 Millionen Unzen.

Lieferanträge

Des Weiteren summieren sich Anträge auf physische Auslieferung bei den 100-Unzen-Kontrakten nun auf 17.960. Somit kamen in der vergangenen Woche nur noch 482 hinzu (Vorwoche: +4.733) Zum Vergleich: Im Januar gab es insgesamt 5.720 Lieferanträge. Dagegen wurden im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 insgesamt 55.102 Anträge auf physische Warenlieferung eingereicht. Das heißt, diese Händler wollten am Kontrakt-Ende echtes Gold statt eines Barausgleichs ihrer Futures-Verträge.

Goldreporter

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67 Kommentare

  1. https://www.marketwatch.com/story/my-parents-pay-for-their-retirement-community-with-savings-a-pension-and-social-security-but-would-homelessness-be-likely-if-they-ran-out-of-money-11645168220?mod=MW_article_top_stories
    Solchen Leuten ruiniert die Inflation die Rücklagen. Altenpflege kostet für einen 10.000 $ im Monat. Am Ende mußt du dein Haus verkaufen und bist du als alter Zausel noch obdachlos.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck_(North_Dakota)
    Den Menschen Versorgung im Alter zu gewährleisten, war sein Anliegen gewesen. Ich frage mich, was der königlich-preußische Revolutionär (lt. Friedrich Engels) wohl zu den Neoliberalen sagen würde. Und zu Regierungen, die insgeheim darauf bauen, daß die Inflation ihre maßlosen Schulden entwertet, die ja mit den Ersparnissen und Rücklagen der Leute identisch sind. Mal abgesehen davon, daß die Rentenkassen in den USA (lt. Paul Craig Roberts) alle in Bonds gestellt sind. In dem Licht sehe ich auch die Ereignisse in der Ukraine. Schnell den Putin in die Kriegsfalle locken, bevor zu Hause der Bär tanzt und die Guillotinen aufgestellt werden für die Vernichter des Volksvermögens.

  2. Das Problem ist nur die Vergangenheit.
    Da wurden die Long Spekulanten fast immer auf dem falschen Fuss erwischt.
    Könnte diesmal anders sein, sollte das Geplänkel um die Ukraine eskalieren.
    Doch davon ist weit und breit nichts zu sehen.

  3. #Das GR-Feature – Reporter ohne Grenzen

    Beginnen wir 1990. Da sicherte der ‚freie‘ Westen gegenüber dem guten Michail Gorba­tschow zu, dass es keine Ausdehnung der NATO nach Osten geben wird – geschenkt. 1994 warnte Putins Amtsvorgänger, der lebenslustige Boris Jelzin, vor einem „Kalten Frieden“ für den Fall, dass sich die NATO nach Osten ausdehnen sollte. Und im März 1997 drohte er dem Westen unverblümt, spätestens mit einem NATO-Beitritt der Ukraine würde für Russland eine rote Linie überschritten.

    Wer aber nun glaubt, das geopolitische Kind war damit schon in den Brunnen gefallen, der sollte sich auch den Rest der unendlichen Geschichte gönnen. Der Spannungsbogen ist nämlich ganz außerordentlich.

    Denn in dieser Situation – Ende 1999 – wurde ein gewisser Wladimir Putin von Boris Jelzin zu seinem Nachfolger ernannt.

    Ein Vierteljahr später, im März 2000, äußerte Putin [gegenüber der BBC] ganz Erstaunliches: Er halte einen Beitritt Russlands zur NATO durchaus für möglich, „solange Russlands Interessen Berücksichtigung finden und es ein gleichberechtigter Partner ist.“ Drei Monate danach bot Putin dem US-Präsidenten Clinton, der mit einem – angeblich gegen iranische Mittelstreckenraketen gerichteten – Raketenabwehrsystem in Polen und Tschechien liebäugelte, [natürlich vergeblich] den Aufbau eines gemeinsamen Abwehrsystems an, das die USA, Russland und Europa vor Angriffen von „Schurkenstaaten“ schützen sollte. Außerdem offerierte er Europa eine Energieallianz. In der im selben Jahre verabschiedeten russischen Militärdoktrin wurde die NATO nicht einmal namentlich erwähnt.

    By the way, eine dergestaltige „Energieallianz“ wäre für den Westen durchaus von Vorteil gewesen:
    http://www.trend.infopartisan.net/trd0315/t260315.html

    Es kam aber, wie es kommen musste [der Determinismus in dieser Geschichte]: Seit 1999 nahm man 14 osteuropäische Länder in die NATO auf und stationierte dort Truppen. Und zwar in 5 Etappen:
    – Erste NATO-Osterweiterung 1999: Polen, Tschechien und Ungarn
    – Zweite NATO-Osterweiterung 2004: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien, Slowakei und Slowenien
    – Dritte NATO-Osterweiterung 2009: Albanien und Kroatien
    – Vierte NATO-Osterweiterung 2017: Montenegro
    – Fünfte NATO-Osterweiterung 2020: Nordmazedonien

    Und seit der ‚NATO-Ukraine-Charta’* nimmt die Ukraine an westlichen Manövern teil. Neben Waffenlieferungen werden ukrainische Soldaten vom Westen im Kampf gegen die Donbass-Republiken ausgebildet. Dazu befinden sich dauerhaft bis zu 2000 NATO-Militärs im Land.

    Putins Initiative: #EineVertaneChance?

    *https://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Ukraine-Charta

    • @Thanatos
      https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/was-diese-notiz-über-die-nato-osterweiterung-tatsächlich-bedeutet/ar-AAU2Top?ocid=msedgdhp&pc=U531
      Ich würde niemals einem Amerikaner einen gebrauchten Pkw abkaufen. 1973 liefen in Paris die Verhandlungen über die Beendigung des Vietnam-Kriegs. Kissinger versprach der Delegation aus Hanoi 3,5 Mia. $ für die Kriegsschäden. Man unterschrieb, die USA zogen ihr Militär ab, der Krieg war beendet. (1964 erklärt wegen eines Vorfalls im Golf von Tonkin, der, wie Robert McNamara später zugab, so nie stattgefunden hatte.) Die 3,5 Mia. $ wurden nicht gezahlt. Januar 2021 hielt Hanoi stattdessen >30 Mia. $ US-Staatsschulden. Dank sei dem wackeren GR, daß er das immer wieder hier einstellt. Das Ergebnis der Entfremdung Rußlands ist, daß Westeuropa und Deutschland damit schwer geschadet wurde. Wir haben Rußland in die Arme der Chinesen getrieben. Fatal auf die lange Sicht. Unlängst wurden 2 große Gas-Stränge nach China (Power of Siberia) fertiggestellt. Die können ihr Gas zur Not an andere verkaufen und Nordstream 1+2 abschalten. Selbst Südkorea würde Gas kaufen, was erkleckliche Transit-Einnahmen für kleines, dickes Kim bedeutet. Weil aber endlich die Landwirtschaft in Rußland funktioniert – sie sind seit 4 oder 5 Jahren größter Getreide-Exporteur der Welt, und China kauft Weizen & Soja wie behämmert – haben sie noch eine Trumpfkarte. Rußland ist für die Chinesen unentbehrlich geworden. Man wird niemals abseits stehen, wenn der Westen es würgt. Die weltweite Änderung des Klimas hat 2 Konsequenzen: China IST bereits ausgetrocknet. Nicht gut für ein Land, das die 1-Kind-Ehe aufgehoben hat, und wo die Bevölkerung wieder kräftig zunimmt. Und in Rußland werden riesige, unvorstellbare Flächen, die Tundra & Sümpfe Sibiriens, für die Landwirtschaft nutzbar. Der Baikalsee – ich war 1991 im April mal dort – hat einen Abfluß, die Angara. Die würde ich zur Not komplett nach China umleiten. Die Chinesen hatten bis vor kurzem sogar den Baikalsee selber angezapft. Daher meine Bewunderung für Bismarck. Der trat als Kanzler den erklärten Feinden unserer Nation kräftig in den verschrumpelten Arsch, was ich mir bei dieser Führungsriege nicht einmal im Traum vorstellen kann. Die liefert lieber Waffen an die Wolfsangel-Demokraten in Kiew.

      • Ausgezeichnet analysiert. Hut ab. Was immer vergessen wird: USA ist absolut bankrott und wird gerade(Wie einst die DDR) durch Ihren inneren , total aufgeblaehten Sicherheitsapparat und ihre Streitkraefte aufgezehrt. MILLIoNEN werden gut bezahlt UND sind NULL produktiv. Jeder bessere Scheriff kassiert um 200 000$ im Jahr. Das kann und wird nicht mehr lange gut gehen……ohne grossen Waffenverbrauchskrieg. Da ist aber nix in Sicht ausser Ukraine als Proxy. Is ja weit weg. Also. Noch Fragen? Mit China legen die NATOUSA sich sicher nicht an.

    • @thanatos
      Was Sie zu erwähnen vergessen ist, dass keine dieser Staaten gezwungen wurden, der Nato beizutreten, geschweige denn, Nato Soldaten im Land zu dulden.
      Sie taten das allesamt, ohne Ausnahme freiwillig, aus Angst vor Russland und der bösen Erfahrung mit diesem Land.
      All diese Staaten hätten auch die Neutralität wählen können, taten es aber nicht, da diese in den Augen Russlands nichts wert ist.
      Vergessen haben Sie auch zu erwähnen, dass es nicht die Nato war, welche in die Krim einmarschierte und sich das Land gewalttätig einverleibte und zwar ohne Einverständnis des rechtmässigen Besitzers.
      Übrigens, Putin gibt an, sich bedroht zu fühlen und nimmt sich das Recht heraus, auf eigenem Terrain Soldaten zu stationieren.
      Nun, das Recht sich bedroht zu fühlen und Soldaten auf eigenem Gebiet zu stationieren steht dann aber wohl auch den anderen zu.

      • Aber @Maruti,

        selbst wenn wir hier mal ganz im Sinne Annalenas „naive“ Außenpolitik betreiben wollten und annehmen, dass Staaten immer „freiwillig“ agieren, so bleibt doch ganz genauso die aus freien Stücken erfolgte Aufnahme der Ostschiene durch die Nato. Sprich: Die Nato hätte um der Stabilität der lieben europäischen Friedensordnung willen, bestimmte Staaten auch NICHT aufnehmen können. Weil, und das ist ja wohl ganz unbenommen, auch Russland Sicherheitsinteressen besitzt. Selbige würden aber mutwillig ignoriert und jetzt haben wir den Salat.

        Bevor ich auch das vergesse: Es geht darum, diese Konfrontation zu und dazu gehört ganz notwendig der Blick auf die Interessenlage BEIDER Seiten.

        • @thanatos
          Das derzeitige russische Regime hat keinen Grund sich vor der Nato zu fürchten, auch nicht vor Analenas. Das wissen Sie genau, thanatos.
          Der einzige Grund zur Furcht des Herrn Putins ist die Angst vor einer neuen Farbenrevolution, friedlichen Massendemonstrationen und Demokratie im Lande,
          womöglich noch mit Mitbestimmung und freien Wahlen.
          Und weil er, Putin, genau weiss, das dann seine Tage gezählt sind, tut er sich mit diesem Knecht aus Belarus zusammen, welcher mit der Faust im Lande regiert.
          Ehrlich, thanatos, wollen Sie wirklich derartiges unterstützen ? Die Unterdrückung des eigenen Volkes auf solche Art ?
          Es wird Zeit, dass Russland und Belarus frei werden, frei von solchen Despoten.
          Lassen Sie bitte die Kirche im Dorf, sonst verrennen Sie sich womöglich noch.

          • @Toto

            Freiheit ? Demokratie ? Mitbestimmung ? Derzeit muss ich zum Friseur von Brandenburg nach Niedersachsen oder Polen fahren, soviel Freiheit hab ich hier.

            Ich lebe hierzulande auch in einer Diktatur und dies seit 32 Jahren. Nur das politische Personal wechselt alle 4 Jahre. Aber das macht natürlich Nichts. Denn die Politik bleibt stets dieselbe.

            Die Berliner Mauer war die Geschäftsgrundlage der sogenannten sozialen Marktwirtschaft. Seitdem diese Geschäftsgrundlage abhanden kam, heißt es wieder Kapital brutal.

            Der Kapitalismus ist von der Kette und zeigt ein Gesicht so schröcklich Ihm das Niemand mehr zugetraut hatte. Und wir Ossis mussten erkennen, dass jener Herr am Montag abend, gleich nach Willy Schwabes Rumpelkammer, dessen Lügen über die eigene erbärmliche Existenz so durchschaubar waren, die Ge und Verbrechen des realen Kapitalismus, mit geradezu zynischer Boshaftigkeit, durchaus zutreffend beschrieben hat.

            Die Westgermanen werden in den nächsten Jahren Ähnliches durchmachen müssen, wie die Ostgermanen in den Neunzigern. Millionen Menschen werden völlig verarmen, weshalb der Notstand schon mal trainiert wird.
            Mit Gesundheit hat dies natürlich nicht das Geringste zu tun. Das Klein und das mittelständische Gewerbe ist ja schon mal schwer angeschlagen. Jetzt soll noch das preiswerte russische Gas, gegen den überteuerten Fracking Ami Dreck getauscht werden. Bezahlen werden dies diejenigen, die immer zahlen. Der Westen ist verschuldet bis Oberkante Unterlippe, das war 1939 ganz genauso. Damals wollte man das Problem mit Krieg lösen hat nicht ganz funktioniert. Kommt kein Krieg mit Russland, ist eine Währungsreform oder eine inflation unumgänglich.

            Die fetten Jahre sind vorbei.

          • @Maruti
            https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ukraine-krise-spitzt-sich-zu-us-abgeordneter-wirft-deutschland-kapitulation-vor-russland-vor/ar-AATLF0F?cvid=bb6a980c0bf748beac337b01335436bf&ocid=winp1taskbar
            „Glaubst Du, wenn Du Freiheit sagst, das wir dann das gleiche meinen?“ Ist aus dem Spottlied „Angelika“. Denk mal an das große Schachbrett vom Zbigniew Brzezinski. Der phantasiert von einem weiteren goldenen Jahrhundert für ein Imperium, das so kaputt ist, wie das alte Rom es im 5. Jahrhundert war.
            https://www.usdebtclock.org
            Die Dauer der Imperien verkürzt sich. P. Scholl-Latour
            @Krösus würde Dich gewiß an Bertolt Brecht erinnern: „Dar große Karthago führte 3 Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, es war noch bewohnbar nach dem zweiten, es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.“
            Denk auch bitte mal an die Monroe-Doktrin. Der Ami ist kein Vorbild. China ist ein ekliger, totalitärer Überwachungs-Staat. Aber wir marschieren ja in dieselbe Richtung. Wer will in dieser Welt über den anderen Zensuren verteilen? Julian Assange droht die Todesstrafe, wenn sie ihn ausliefern. Seine eigene (australische) Regierung tut nix für ihn. Ist Australien etwa ein Protektorat? Haben etwa die Aussies den 2. Weltkrieg verloren?

      • @Andreas Richtig wobei ich mir sicher bin, dass die DDR prozentual vom Staatshauhalt noch viel weniger Geld für die Rüstung verbraten hat als es die Amis jetzt tun.Der Nachteil der DDR war ;dass denen kaum einer was gepumpt hat was aber auch ein Vorteil sein kann.Um den 1 Mrd.Kredit von Strauss damals wurde mehr Wind gemacht als heute um einen 1 Bill,Kredit der EU.

        • @Materialist
          Die DDR hatte im Herbst 1989 nach außen insgesamt 18 Mia. DM Schulden. Für so viel brauchte Theo Waigel ein halbes Jahr. Dafür wurde nichts in die Infrastruktur investiert, alles wurde auf Verschleiß gefahren. Und hier sehe ich die Parallele zur USA. Ob Sleepy Joe wirklich erwartet, daß China, welches man wegen Taiwan anzupinkeln vorhat, ihm die Billion Dollar dafür leiht? Die Amis haben doch seit Roosevelts Zeiten (New Deal) nichts Wesentliches mehr für die Erneuerung der Infrastruktur im Land gemacht. Vietnam in die Steinzeit zurück zu bombardieren war ihre Priorität. Und die UdSSR zu Tode zu rüsten.
          https://www.youtube.com/watch?v=9QBv2CFTSWU
          Ich hab mich in Miss Vermont verliebt. Hoffnungslos. Hoffentlich hat sie eine Katzen-Allergie.

          • Ich meine natürlich KEINE Katzen-Allergie! Bei solchen Mädels glaubt man(n) wieder an Gott. SO EINE WILL ICH HABEN !!!

          • @ Wolfgang Schneider

            Hr. Schneider, ich muß es einfach mal loswerden, dass Ihre Kommentare für mich hier immer die Favoriten sind. Sie sind stets geprägt von m.A.n. umfassenden Sach- und Geschichtskenntnissen. Diesbezüglich lese ich Ihre oftmals mit alten DDR-Erinnerungen gespickten Kommentare besonders gern.
            So auch heute wieder, Ihr NVA-Dienst in Eggesin. Dieser Standort war in meiner Erinnerung unter den „einfachen Muschkoten“ ja nicht unbedingt der beliebteste.
            Ich vermute mal, dass wir in der gleichen Division dienten. Meinen NVA-Dienst absolvierte ich nämlich 1976/77 in Prora auf Rügen, im längsten Gebäude Europas, dem ehemaligen KdF-Bad Prora. Kann mich auch noch genau an alles erinnern. Es war im MSR 29, Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne, 2. Bataillon, 2. Granatwerfer-Batterie, dort als E-Messer im Führungszug der Batterie (120 mm-Granatwerfer), Batteriechef Hptm. Wäscher.
            Bemerken möchte ich auch, dass unser deutscher Patriot Ernst Moritz Arndt, dessen Name der Standort Prora trug, im Gegensatz zu heute (siehe Uni Greifswald) damals in der DDR, m.A.n. auch richtigerweise, noch „unbefleckt“ war.

            Ich als damals blutjunger, gerade ausgelernter Kellner von HO-Gaststätten Stralsund kam nur deshalb nicht zu den (sicher etwas gemütlicheren) Rückwärtigen Diensten für die ich eigentlich gemustert war, weil der besagte Batteriechef Hptm. Wäscher, ein erstklassiger Artillerist (auf richtigen Schießübungen stets der Beste im Regiment) aber sehr beleibter Genußmensch, einen sehr guten Draht zum Regimentskommandeur Oberst Adolf Bertl, hatte. Ersterer wollte nämlich immer einen Koch oder Kellner in seinem Führungszug haben, der ihn dann auf Übungen (echtes Artillerieschießen in Klietz oder Lübtheen)usw. zu versorgen hatte. Dies war dann häufig so, dass ich auf Übungen nach meinem eigentlichen Dienst im angrenzenden Wald Blaubeeren und Pilze zu sammeln hatte, incl. anschl. Zubereitung. Wofür er mich allerdings, zurück in Prora auf Rügen, stets sehr gut entschädigte (großzügige Ausgänge und Kurzurlaube, auch ein Auge zudrückend im Wissen, dass ich im Ausgang am WE einfach schwarz nach Hause, also nach Stralsund fuhr, hin und wieder mal eine Auszeichnung wie „Brief an Betrieb“ usw.

            Da also 1975 gerade ein Kellner nach Hause ging, wurde ich von den Neuankömmlingen vom Hptm. Wäscher für diesen Posten in seinem Führungszug ausgewählt. Voraussetzung war allerdings 100%ige Sehkraft als E-Messer (die damals über 2 Tage an der Offiziershochschule der Volksmarine, an der Schwedenschanze in meiner Heimatstadt Stralsund positiv festgestellt wurde).

            Mir ist bewußt, dass das nicht unbedingt ins Goldforum passt, doch es sind trotzdem schöne Erinnerungen.

          • @Wahrheitssucher
            Ich diente von 1985 bis 1988 zuerst in Eggesin-Karpin, wo ich 6 Monate lang zum Unteroffizier ausgebildet wurde. Fahrer Panzertechnik für den bulgarischen MT-LB und die Selbstfahrlafette – heute sagt man Panzer-Haubitze – 2S1 mit 122mm Kaliber, die man stets in den Bildern zu den Handlungen in der Ukraine sieht. Sehkraft: Ich hatte schon damals auf den Augen 2 Aschenbecher. Je 5,5 Dioptrien. War egal. Ab Sommer 1986 war uns strikt verboten, im Wald Beeren & Pilze zu sammeln. Wegen Tschernobyl. Hab ich damals noch nicht gerafft. Mein 2.-6. Diensthalbjahr dann im Mucker-Regiment Drögeheide bei Torgelow. Trug da die weißen Schulterstücken. Obschon Artillerist (2S1-Fahrer). Das MSR 9 war Strafregiment für die ganze DDR für Berufs-Soldaten ab Spieß aufwärts, die woanders RICHTIG Scheiße gebaut hatten. Und die echt ein Ding am Kopp hatten. Alle faulen Eier in einen Korb gelegt. Daher an Erinnerungen zumeist nur was zum Graue-Haare-kriegen. Bis auf die Fahrten mit dem Bus zum Theater in Anklam, wo ich Bertolt Brecht & Dario Fo vermittelt bekam und zu schätzen lernte. Als Quartalssäufer dann im Herbst 1988 an die Humboldt-Uni Berlin gekommen, wo ich Sprachen studierte. Ausbildung zum Übersetzer & Dolmetscher. Mein 3. Jahr 1990/91 in Moskau. 1998 beim AWD 30.000 DM (+1.500 DM Agio) für eine Fonds-Beteiligung gezahlt. Der Fonds platzte. Lehrgeld. Durch sowas zum Goldbug geworden. Wenn Du mich fragst, so halte ich @Thanatos, @Klapperschlange und @Krösus für die wertvollsten Aktiv-Posten hier im Forum. Von letzterem habe ich gelernt, mal eine andere Meinung zu akzeptieren, mal zuzuhören statt zu pöbeln und mal in sich zu gehen. Mir gefällt, daß er stets recherchiert und Quellen benennen kann. Ein Freund des Kommunismus bin ich nicht, dafür waren allein schon die Eindrücke in Moskau zu kraß. Daß wir nach 30 Jahren feststellen müssen, Tripper gegen Syphilis getauscht zu haben, hätte ich damals nie für möglich gehalten. Oft mache ich hier im Forum nur den Faxen-Clown, und ich weiß, daß der GR darüber nicht glücklich ist. Manchmal schieße ich auch über’s Ziel hinaus. Möchte mich an dieser Stelle für seine Geduld und Langmut bedanken. Allein der Beitrag hier ist eigentlich wieder viel zu lang.

          • @Wahrheitssucher
            Die Befreiungs-Kriege waren ja die erklärte Traditions-Basis der NVA. Der Scharnhorst-Orden war der höchste militärische. Schwarz-Rot-Gold, zu denen sich auch die DDR bekannte, waren die Farben Lützows.
            Den Urtext hierzu schrieb Ernst-Moritz Arndt 1812.
            Der Gott der Aurum wachsen ließ
            https://www.youtube.com/watch?v=MQAsmqqwTnI

            Der Gott, der Aurum wachsen ließ,
            der wollte keine Knechte,
            drum gab er Maples, Krügerrands
            dem Mann in seine Rechte;
            drum gab er ihm den kühnen Mut
            den Zorn der freien Rede,
            daß er bestände bis aufs Blut
            bis zum Reset die Fehde.

            So wollen wir, was Gold gewollt
            mit rechter Treue halten
            und nimmer im Tyrannensold
            die Menschenschädel spalten.
            Doch wer für Bonds und Falschgeld ficht,
            den hauen wir in Scherben,
            der soll im Goldbug-Lande nicht
            mit Goldbug-Männern erben.

            O Deutschland, heiliges Vaterland!
            O deutsche Lieb‘ und Treue!
            Du hohes Land, du schönes Land!
            Dir schwören wir aufs Neue:
            Dem Tenhagen, dem Knecht die Acht!
            Der fütt’re Kräh’n und Raben.
            So ziehn wir aus zur Hermannsschlacht
            und wollen Rache haben.

            Laßt klingen, was nur klingen kann,
            Trompeten, Trommeln, Flöten
            Wir wollen heute Mann für Mann
            mit Blut das Aurum röten,
            mit Broker- und mit Bankerblut
            o süßer Tag der Rache.
            Das klinget allen Sparern gut
            das ist die große Sache.

      • @Maruti Der NATO -Beitritt von Bulgarien war gar nicht so freiwillig weil die Bulgaren den Russen die Befreiung von der Türkenherrschaft verdanken.Bulgarien wurde mit dem EU-Beitritt geködert und auch unter Druck gesetzt, weil die Amis den Flugplatz von Burgas als Umschlagplatz für den Nachschub für den Irakkrieg brauchten.Sie haben seinerzeit den Flugplatz fast ein gantzes Jahr komplett blockiert.Als sie ihn dann auch noch über die Feriensaison blockieren wollten ,haben die Bulgaren aber dann doch die Schauze voll gehabt. So weiss wie sie Weste der Amis und der EU darstellen ist sie nicht annähernd.Wer in den letzten 100 Jahren die meissten Kriege angezettelt hat ist ja nun wirklich unstrittig.

    • @ Thanatos
      Hier ein „ARD-Weltspiegel“-Ausschnitt von damals. Da wird klar und deutlich von allen Beteiligten gesagt, dass im Gegenzug zur deutschen Einheit die NATO nicht weiter nach Osten vorrückt. Es handelt sich also um einen eindeutigen NATO-Wortbruch. In dem Video sind zusätzlich noch entsprechende Dokumente zu sehen.
      Die Russen waren die einzigen, die vollständig abzogen. Danach rückte die NATO, entgegen ihren Zusagen (!) immer weiter an die russische Grenze.

      https://www.youtube.com/watch?v=JXcWVTpQF3k

      • @Wahrheitssucher

        Der Gedanke, daß die US-Administration mit ihrer „Sanktions-Waffe“
        seit Jahren gezielt einen Keil zwischen Rußland und die EU treibt, ist ja
        nicht abwegig:
        man stelle sich vor, die EU würde alle Sanktionen gegen Rußland aufheben
        und bilateral friedlichen Handel betreiben.

        Was – außer der übertriebenen „Russophobie“, einer Kriegsdrohung-
        ähnlichen Sanktions-Androhung und Einsatz ihres Militärs – hätten die
        USA dann der EU noch zu bieten?

        McDonalds ? Kentucky Fried Chicken ? Coca Cola? Tonkin „Fals Flag“?
        Schulden-High Score ?
        (◡̀_◡́҂). ✌

  4. Thanatos Sehr gut analysiert,da ich in dieser Zeit wegen des hirnlosen Deutschland einig Vaterland Geschreis die Entwicklung genau verfolgt habe , kann ich sehr wohl daran erinnern ,dass als Bedingung für die Zustimung der damaligen SU die Nichtausbreitung der NATO gen Osten ein fester Punkt war.Dass Gorbatchov das jetzt in seiner kriecherischen Art gegenüber dem Westen bestreitet spricht nicht gerade für ihn.

    • @materialist
      Also, ich glaube, dass der Mehrheit der Bevölkerung dieser Erde die Nato 100 mal lieber ist, als das russische oder chinesische derzeitige Regime.
      Man sollte es sich 3 mal überlegen was man will.
      Die Nato vor der Haustüre oder Putins Panzer.
      Vor letzteren haben Tschechen unter Dubzek noch liebevolle Gedanken. Und es ist kein Wunder, dass Russlands ehemalige Brüder heute die Nato wollen und eben keinen Putin.
      Und wenn thanatos nun meint, mit Putin komme der geliebte Kommunismus herangerückt, könnte er sein blaues Wunder erleben. Im Prinzip könnte er es schon mal ausleben und nach Russland auswandern. Nach spätestens 2 Jahren wäre er wieder da.
      Er weiss nämlich nicht, wie gut es ihm unter der Nato und der EU geht. Schade für ihn.

      • @Maruti
        Wenn die Tschechen Angst vor den Russen hätten, müssten Sie diese ja auch vor den Nato Staaten Polen, Ungarn und Bulgarien haben. Denn die waren an der Niederschlagung des Prager Frühlings genauso beteiligt. Deutsche Verbände standen an der Grenze bereit ( aus Respekt vor der Geschichte).

        • @goldhase
          Das ist Geschichte und freiwillig waren diese Länder ganz sicher nicht beteiligt, hatten diese doch alle Moskaus Vasallen als Regierung.
          Auch Deutschland
          General Jaruselski aus Polen war so einer.
          Und Honnecker ganz sicher auch.
          Das können Sie doch wirklich nicht mit heute vergleichen.

          • @Maruti
            Das wir das mit dem Heute nicht vergleichen können, meine ich auch.
            Aber dann ist ein Vergleich zwischen der damaligen UdSSR und Russland auch nicht mehr stimmig.

          • @Maruti
            1968 war Ulbricht der Chef, Honecker kam später. Von meinem Polit-Offizier der NVA, Hauptmann Dittmann – ich diente in Eggesin – erfuhr ich, daß Verbände der NVA bereits an der tsch. Grenze standen, um dort einzurücken. Ulbricht war spitz wie Lumpi darauf. Erst in letzter Minute kam der Befehl des Oberkommandierenden der Warschauer-Pakt-Truppen, General Jakubowski, daß die NVA draußen bleibt. 30 Jahre nach dem Münchener Abkommen. Und wir hatten noch die grauen Uniformen wie die Wehrmacht. War Walter Ulbricht egal. 1981 dann ein Déjà-vu. Honecker war der lauteste Befürworter eines Einmarsches in Polen. Und wurde von Moskau zurückgepfiffen. Fühlte sich herabgesetzt. Es wurde so entschieden, daß General Jaruzelski die Drecksarbeit allein macht. Er verhängte das Kriegsrecht. Die Polen wissen selber nicht, wie sie den Jaruzelski einordnen sollen. Zwar nahm er ihnen endgültig die Freiheit, verhinderte aber ein Massaker, ein Blutbad an seinem Volk. Beinahe hätte sich 1939 wiederholt. Hat nach WJs Ableben selbst der Walesa eingeräumt, daß er sich nicht schlüssig ist, und daß er die Entscheidung dem lieben Gott überläßt.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Platt_Amendment
            Ach ja, frag doch mal einen Mexikaner, was sie von den Amis halten. Und zur Geschichte Kubas – das Platt Amendment.

          • @Wolfgang S.
            Es gab auch 1968 in der NVA einige Männer mit Ehre. Ich durfte einen davon
            persönlich kennenlernen. Ein Oberleutnant der sich weigerte, diesen Feldzug mitzumachen. Er wurde entlassen und bekam danach einen Job als Arbeiter
            im VEG meines Vaters. Wo findet man heute noch solche Charaktere.

          • @Goldhase
            Präsident Vaclav Havel gedachte der 77 sowjetischen Soldaten, die wegen Befehls-Verweigerung erschossen wurden, weil sie das 1968 nicht mitmachen wollten. Ähnliches war am 17. Juni 1953 in der DDR. In Friedersdorf bei Seelow, wo ich als kleiner Bengel lebte, gab und gibt es die Sippe des Barons von der Marwitz. Einer von denen fiel beim alten Fritzen in Ungnade. Weil er sich weigerte, den Befehl zu befolgen, zu Beginn des 7jährigen Krieges in Sachsen ein Schloß zu demolieren. „Er wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte.“ Steht auf einer marmornen Gedenktafel, die heute in der Kirche in Friedersdorf hängt. Ein Nachfahr des Staatskanzlers von Hardenberg war 1944 bei Walküre mit dabei. Das Gut Neuhardenberg wurde von den Nazis enteignet. Die Kommunisten nach dem Krieg setzten das fort. 1986 starb der alte Hardenberg. Seine Witwe bettelte beim Bürgermeister des Ortes, der in Marxwalde umbenannt worden war, daß ihr verstorbener Mann in der alten Heimat beerdigt werden kann. Umsonst. Der Bürgermeister schrieb ihr: „Wir wollen keine Barone mehr bei uns, weder lebend noch tot.“ Heute heißt der Ort wieder Neuhardenberg. Das, liebe Wahl-Amerikaner, ist meine Heimat hier in Ostbrandenburg. Für die ich einzustehen bereit bin. Als erstes werden die Schnaps-Reserven geopfert, wenn die Russen über die Oder kommen. Aber wehe, sie nehmen das Katzenfutter! Das endet blutig!

      • Maruti:
        Also mir wäre weder die Nato noch Russland oder sonst ein Okkupator lieb. Die Schweiz zeigt, wie es geht.
        Wenn wir die Aversionen gegen die eine oder andere Partei und geschichtliche Vergleiche mal weglassen, so stellt sich mir folgende Frage: da ist ein Land, dem man Angriffsabsichten vorwirft. Und zwar über Monate hinweg. Aber dieses Land greift einfach nicht an. Es wartet vielmehr, währenddessen die Gegenseite materiell und medial aufrüstet und Allianzen eingeht. Es gibt der Gegenseite jede Menge Zeit, um Menschen und Material heranzuführen und es zeigt dem Gegner sogar, wo es selbst welche Truppen und welche Waffen bereithält. Es verpasst also nicht nur jedes Überraschungsmoment, sondern es vereitelt diese gerade zum eigenen Nachteil. Das macht alles keinen Sinn. Maruti, wer führt auf diese Art und Weise Krieg?

        • @racew
          Ich habe nie behauptet, die alte Nato wäre ein Waisenknabe. Erinnern Sie sich, Trump wollte diese sogar abschaffen, auflösen.
          Aber, die Nato ändert sich, wird demokratischer und das ist gut so.
          Besser wäre allerdings, man bräuchte gar kein Militär.
          Doch, es kann der Beste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
          Wollen Sie den Belarus Rüpel von Chef als Nachbarn haben ?
          Viel Spass mit solcher Art Spezies

          • @Toto

            Rüpel als Nachbarn, sind immer noch weiter weg, als Rüpel im eigenem Haus.
            Einer von denen, wird in diversen Foren unter dem Pseudonym Södolf gehandelt. Es gibt natürlich auch jede Menge Andere in unserem Haus, da könnte man ganze Bibliotheken voll schreiben.

          • Maruti:
            Nein, unter Lukashenko möchte ich nicht leben. Aber in diesem Zusammenhang möchten Sie einen Punkt nicht vergessen:
            Lukashenko kam 1994 ins Amt. 2020 – also nur 26 Jahre später – kommt der Westen plötzlich auf die Idee, Lukashenko als Diktator darzustellen und einen Aufstand gegen ihn vom Zaun zu brechen. Die Verhältnisse in Weißrussland waren dabei komplett egal. Es ging darum, einen Verbündeten Russlands zu beseitigen, eine dem Westen zugewandte Regierung zu installieren und somit noch weiter nach Osten vorzugehen. Nicht anders verhielt es sich mit Serbien um die Jahrtausendwende und die rechtswidrige Abspaltung des Kosovo. Dies alles wurde und wird den Menschen als humanitärer Akt verkauft, faktisch ist es knallharte Interessen- und Expansionspolitik. Das Dumme daran ist m.E., dass Deutschland diesen Unsinn mitmacht und sich damit selbst in die Sackgasse manövriert.

          • Danke User Maruti für Ihren Einsatz an dieser Stelle. Hochachtung.
            Goldthemen, Welterklär-Narrative und Russland-Trolling haben manchmal erschreckende Schnittmengen. Ihre Beiträge hier finde ich sehr beruhigend.

        • Sie haben wohl die finanzielle Uebernahme der Schweiz durch US Banker um 2015 verschlafen? Damals wurde auf massiven Druck der USA das Bankgeheimniss aufgeloest und dann Schritt fuer Schritt beinahe das gesammte Staatsvermoegen in USA investiert. Bis heute. Neutrale Schweiz? Lachhaft. Haengt nur noch in den Hirnen.

          • @Andreas
            https://www.youtube.com/watch?v=ZfDpRzN2SBI

            Trittst so ohne Gold daher, mittendrin im Schuldenmeer.
            FIAT-Geld aus Schuldenland bringt viel mehr.
            Wenn der Dax, der Dow vor Blut sich rötet,
            betet, gute Schweizer, betet.
            Jeder Goldbesitzer ahnt, jeder mit viel Silber ahnt,
            Sicherheit im Buntmetall, rettet mich das Zeug auf je-eden Fall.

          • @Andreas
            Kein Land ist mehr wirklich frei und unabhängig.
            Die kriminellen Eliten sind verwoben, weltweit.

            Die Fragestellung ist nur noch, wo es zuerst ins Desaster läuft und wo man länger sicher ist.
            Ich kenne kein Land, bei dem ich darauf wetten würde, dort auch noch in 10 Jahren sicher zu sein.
            Ich habe aber eine Meinung, wo es sehr absehbar in den Abgrund läuft.
            Ist wie bei einer Sturmflut. Das Wasser steigt überall, aber einige Inseln saufen zuerst ab, einige sind (hoffentlich) hoch genug.

            Man sollte eben jetzt nicht auf der dümmsten Insel sein.
            Und einen Teil seines Vermögens so halten, dass er in einen Rucksack passt.
            Damit meine ich jetzt keine BTC Wallet.
            Ziel: Last Man Standing

    • @Materialist

      Ausgerechnet der ‚Spiegel‘ hat ganz aktuell ein weiteres Dokument ausgegraben, welches die Version von westlichen Zusagen unterstützt.

      Aber soll ich mir deshalb das aktuelle Heft kaufen oder mich gar kostenpflichtig registrieren lassen? Dann kriege ich nur Ärger mit Krösus!

      https://www.spiegel.de/ausland/nato-osterweiterung-aktenfund-stuetzt-russische-version-a-1613d467-bd72-4f02-8e16-2cd6d3285295?context=issue&sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

      • @Thanatos

        Tatsächlich sind die Zusagen gegenüber Rußland, daß die NATO
        keinen Zentimeter weiter nach Osten expandiert“ auch im
        National Security Archive der George Washington University „
        dokumentiert,
        Quelle: “siehe hier.“

        Washington D.C., 12. Dezember 2017 –
        Die berühmte Zusicherung von US-Außenminister James Baker
        „keinen Zentimeter nach Osten“ in Bezug auf die NATO-Erweiterung
        bei seinem Treffen mit dem sowjetischen Staatschef Michail
        Gorbatschow am 9. Februar 1990 war Teil einer Kaskade von
        Zusicherungen bezüglich der sowjetischen Sicherheit, die
        Gorbatschow und anderen sowjetischen Amtsträgern während des
        gesamten Prozesses der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990
        und bis ins Jahr 1991 von westlichen Staatsoberhäuptern gegeben
        wurden. Dies geht aus freigegebenen Dokumenten der USA, der
        Sowjetunion, Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs hervor,
        die heute vom National Security Archive der George Washington
        University veröffentlicht wurden.“

        Und damit sind wir bei der heutigen Situation.
        Die Ukraine will der NATO beitreten, während die Drohung, die der
        Aufbau russischer Streitkräfte an der Grenze impliziert, nicht
        deutlicher sein könnte:
        verzichten Sie darauf, oder wir nehmen Kiew ein.“
        (·̿Ĺ̯·̿ ̿) ✊

        • @Klapperschlange
          Die NATO-Statuten verbieten ausdrücklich die Aufnahme eines Staates mit einem ungelösten Territorial-Konflikt. Bei der Ukraine ist es die Krim, bei Georgien Süd-Ossetien. Regeln haben durchaus ihren Sinn. In diesem Fall könnte sich 1914 wiederholen. Was für uns mit dem Versailler Vertrag endete, welcher den Boden bereitete für die braune Diktatur. Liebe Putin-Hasser, hier will wer zündeln, der uns Europäer zu verheizen gedenkt, und dem Regeln und Verträge bei Bedarf schon immer egal waren. Und die Zündler sitzen nicht in Minsk oder Moskau. Fand ich bemerkenswert, daß vor 8 Jahren, kaum daß der Maidan gelaufen war, die 42t Staatsgold der Ukraine sofort über Frankfurt in die USA ausgeflogen wurden. Der peinliche Saakaschwili – ein in den USA ausgebildeter Jurist.
          https://de.wikipedia.org/wiki/Meyer_Lansky
          In Bolivien wurde, weil das Lithium gebraucht wird, schnell mal nach guter alter Sitte der Evo Morales weggeputscht. Mit Hilfe der Narco-Mafia. Denen hatte er das Geschäft mit dem Kokain verdorben, indem er den Bauern einfach mehr zahlte – Steuergeld aus dem Lithium-Export – wenn sie keine Koka-Sträucher mehr anbauen. War er doch selbst mal Koka-Bauer gewesen. Auch auf Kuba lag man mit Mafia-Geschmeiß (Meyer-Lansky, Bugsy Siegel) im Bett.

          • @Maruti
            Dem Putsch gegen Allende ging voraus, daß er den Rohstoff-Konzern Anakonda enteignete. US-Konzern, was sonst. Der beutete in Chile die Kupfergruben aus. Und die Leute dort. 20 Jahre vorher im Iran den Mossadegh weggeputscht. Der hatte die Ölquellen des Landes verstaatlicht. War Muslim und Nationalist, kein Roter. Im Irak hatte der General Kassem die Ölfelder verstaatlicht, die US-Öl-Konzerne rausgeschmissen. 1969 weggeputscht. Saddam Hussein war da noch die Nr. 2, sein Onkel war die Nr. 1 der Anführer. JA, auch dieser Kerl hatte seine Karriere als CIA-Ratte begonnen. 1977 erreichte General Omar Torrijos, daß Jimmy Carter die Souveränität über den Panama-Kanal ab dem Jahr 2000 an die Regierung Panamas abtrat. Kurz darauf stürzte sein Hubschrauber ab. Manuel Antonio Noriega – als CIA-Handlanger gestartet, hing später dicke drin im Kokain-Schmuggel aus Kolumbien in die USA, und 1986 führte Reagan extra einen Krieg, um ihn abzusetzen. 1972 oder so stürzte in Libyen ein Hubschrauber ab. Unter den Opfern ein Staatsgast aus der DDR, Werner Lamberz. Honeckers designierter Nachfolger und junger Hoffnungsträger der Ossis. Gaddafi sollte eigentlich mitfliegen, entschied sich kurz vorher anders. Der wiederum hatte ebenfalls die Ölfelder des Landes verstaatlicht. Und zuletzt das Ding mit dem Putsch gegen Morales. Weil dieser die Einnahmen aus dem Lithium-Export für sein Volk verwendete. Tut mir leid, lieber @Maruti, aber ich erkenne dahinter ein Muster. Die Katze läßt das Mausen nicht.

        • @Klapperschlange

          Auf die Schnelle [die Familie ruft!]: Danke Dir für die Info.
          Mein Dank geht ebenso an @Translator für den passenden Link, den er rausgesucht hat.

          So macht das Laune hier!

        • @klapperschlange
          Ich bin sicher der Meinung, dass unsere Politiker ein gefährliches Spiel treiben.
          Indem sie Putin mit noch nie da gewesenen wirtschaftlichen Sanktionen drohen.
          Das könnte diesen motivieren, weiter zu gehen, als nur in den Donbas.
          Nach dem Motto, wenn ich schon bestraft werde, will ich auch etwas dafür tun, damit es sich lohnt.
          Mit seiner Armee wäre er durchaus in der Lage, sich die ganze Ukraine, womöglich auch Polen und Tschechien oder mehr einzuverleiben.
          Und wenn er vor den Toren Berlins steht ( Russland stand da schon mal), wie wollen unsere Politiker dann die Sanktionen umsetzen oder Frau Beerbock
          verhindern, die Pipeline in Betrieb zu nehmen.
          Ich halte solche Androhungen im Vorfeld schon strategisch für ungünstig.
          Das müsste anders gelöst werden.
          Aber, ich bin kein Politiker und auch kein Militär.
          Ansonsten, beten wir, dass doch noch Vernunft einkehrt.

          • @Maruti
            In mehreren Staaten mit angelsächsischer Rechtsprechung gibt es einen sog. „Freedom of Information Act“. Ein Gesetz über die Freiheit der Information. So auch in GB. Lt. diesem werden nach 100 Jahren alle Top-Secret-Akten entsperrt. Das machte sich ein Historiker wie Christopher Clark zunutze, der das Buch „Schlafwandler“ verfaßte.
            https://www.amazon.de/Pity-War-Explaining-World/dp/0465057128
            Aber auch andere blieben nicht untätig. Prof. Niall Ferguson, Dozent für Geschichte an der Universität Edinburgh. Ich fasse mal zusammen: Hinter dem Attentäter Gavrilo Princip und der Organisation „Schwarze Hand“, die für das Sarajewo-Attentat 1914 verantwortlich sind, steckte nicht die Ochrana des Zaren, sondern der Secret Service von König George in London. In Berlin und Wien glaubte man, in Rußland die Schuldigen suchen zu müssen. Hat funktioniert. So hetzte man die Mittelmächte und die Russen in einen Krieg gegeneinander in einer False-Flag-Operation. Im Versailler Vertrag (November 1919) war festgelegt worden, daß Deutschland die Alleinschuld am Ausbruch des Krieges trägt. Die Lasten hieraus – 260 Mia. Goldmark, zu zahlen bis 1989 – bereiteten den Boden für die braune Diktatur. 2011 haben wir die letzte Tranche davon beglichen. Kurzum, die Tommys haben das Ding losgetreten, und Deutschland log man die Schuld an die Backe. Unser Land wurde zerstückelt und immer kleiner gemacht. Was erwartet uns diesmal? Deutschlands Ostgrenze an der Elbe bei Magdeburg hinterher? Was immer die angelsächsischen Affenköppe vorhaben – wir sollten uns da raushalten.
            http://sauber.50webs.com/kapital/
            Warum? Dann lies mal den Link. China haben sie ausgeplündert nach den Opium-Kriegen. Indien haben sie ausgeplündert. Südafrika nach dem Burenkrieg. Deren Gold und Diamanten. Schau Dir mal die Abfolge in der Geschichte an. Sie traten stets als Räuber und Plünderer in Erscheinung. Jedesmal war der Anlaß. daß sie kurz vor dem Bankrott standen.

          • @Cristoff777
            Das war sicher Satire. In einem guten Videospiel kann man ja auch noch ein paar Panzerbrigaden bis Paris durchbrechen lassen.

  5. @Maruti
    Schöner Beitrag, genauso habe ich es in Erinnerung.
    Putin wurde sogar in den Bundestag eingeladen und durfte eine Rede auf deutsch
    halten.
    Für mich, als einer zum Wehrdienst gezwungener
    Pazifist war dies einer der schönsten Tage meines
    Lebens.
    Es war nur eine Seifenblase, heute haben wir
    die Quittung der US Politik.
    Meine letzte Freundin war Serbin und sie konnte
    gerade noch ihre Haut retten. Ihr Haus war nur
    noch eine Ruine. Die Nato war dabei und die Russen haben stillgehalten.
    Putin ist wuetend—-zurecht!

    • @Donaustreuner

      Lieben Dank [Zwinkersmiley].

      In der Tat, Wladimir Wladimirowitsch wurde damals hofiert. Während mir zu meiner Zivildienstzeit des Öfteren beschieden wurde, doch ‚rüber‘ zu gehen. Obwohl mir nicht ganz klar war, wo das ‚drüben‘ denn gewesen sein soll – etwa gleich nach Sibirien? Egal, Hauptsache weg mit der Opposition gegen den atomaren Nato-Doppelbeschluss.

      By the way, ich habe bei meiner Wehrdienstverweigerung gleich ganz auf die Anführung pazifistischer Beweggründe verzichtet – das hätte nämlich zu einer hochnotpeinlichen Befragung geführt. Als selbsternannter „Systemgegner“ würde ich aber sogleich durchgewunken. Hehe.

      • @WS Die Glaubhaftigkeit der NATO-Statuten dürfte in etwa auf dem Niveau der Maastricht-Kriterien liegen,mehr ist dazu nicht zu sagen…..

        • @Materialist
          „Pacta sunt servanda“ ist altes römisches Recht bei uns. Seit 2.000 Jahren. Wir handeln uns sonst ein neues 1914 ein. Sollte selbst den dickfälligsten Blödmann zum Nachdenken bringen. Ohne Regeln funktioniert nicht mal ein Fußball-Spiel.

    • @Donaustreuner Ich habe mir die Ruine des Gebäudes des serbischen Fernsehens in Belgrad aus nächster Nähe angesehen, in dem im Jahr 2000 25 Mitarbeiter des Fernsehens durch eine Rakete bei laufendem Sendebetrieb hingerichtet wurden.Mir braucht niemand mehr was vom Friedenbündnis erzählen Aus dem Alter bin ich seit den 90 ern raus.

  6. @Thanatos
    Glückwunsch, hätte auch damals gerne verweigert. Als Sohn eines Preussen, welcher
    damals bei der Eroberung der Krim dabei war,
    wäre dies aber eine Schande für meinen Vater
    gewesen.
    Als Querulant wurde ich von den Typen in den
    Schlamm gejagt und mit dem Stiefel getreten.
    Seitdem habe ich mit diesem Rechtsstaat fertig.

    • @donaustreuner
      Nun, ich war auch beim Militär. Damals gab es ohnehin keine Verweigerung. Man hätte Krankheiten vortäuschen müssen.
      Im Grossen und Ganzen kann ich sagen, es war eine Lebenserfahrung und geschadet hat es mir nicht.
      Manches Nützliche habe ich auch gelernt.
      Und die Uniform hat den Mädels imponiert.:)
      Sogar denen, von der links Fraktion.

  7. @Bundestag

    Haben wir bald einen neuen Kanzler?

    https://www.zeit.de/news/2022-02/18/cum-ex-strafanzeige-gegen-scholz-und-tschentscher?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

    Mit „fadem Beigeschmack“ nimmt man im Nachhinein zur Kenntnis, daß
    bei der SPD bereits vor den letzten Wahlen bekannt war, daß eine Klage
    gegen Olaf Scholz wegen der umstrittenen „Cum Ex-Geschäfte“
    vorlag, aber wissentlich nicht „kommuniziert“ werden sollte.
    ✌(༼•!•༽)✌

  8. @krösus
    So, Sie finden Ihre Freiheit eingeschränkt, weil Sie nach Niedersachsen oder gar Polen zum Friseur fahren ?
    Fragen Sie mal Ihren polnischen Friseur, was der von
    Russland im allgemeinen oder Putin im speziellen hält.
    Sie, Krösus, führen das ( eingeschränkter Friseurbesuch) im Zusammenhang mit einer Diktatur an und meinen, das hier in Deutschland wäre das selbe.
    Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
    Ich gebe auf.

  9. Zum Thema „GOLD“:

    Ja, „ heiligs Blechle“ -„

    „10.000 Dollar pro Gold-Unze?
    Neubewertung von Gold wird globalen Schuldenüberhang verringern“

    Bitte kostenfrei bis zur „Bezahlschranke“ vorarbeiten und dann scharf
    nach rechts abbiegen: (hier mehr:)

    Rechnen wir mal nach: bei einem aktuellen GSR von 1:79 müßte
    der Silberpreis dann auf $126,58 ansteigen.

    Also ich hätte nichts dagegen – ich müßte mir sowieso mal
    eine neue „Klapper“ zulegen, wie @Donaustreuner (zu Recht ?)
    anmerkte.
    ᕦ(⩾﹏⩽)ᕥ

    • @Klapperschlange
      Die Produzentenpreise in D sind innerhalb eines Jahres um 25 % gestiegen. Wer spätestens jetzt noch vor
      sich hindämmert und nicht mit Gold abgesichert ist, wird bald eine bitterböse Überraschung erleben.
      Denen helfen dann auch ein paar Euro Heizkostenzuschuss auch nicht mehr. Da wird es in der Kirche wärmer
      sein, in der sie um ein Wunder beten.

  10. @ Maruti
    Kann ich gut verstehen. Es gab bei uns damals den Ausdruck Kampfschweine.
    Wer im Februar bei unter Null Grad , ohne Heizung
    2 Wochen im eiskalten Panzer schlafen musste, wie ich, sieht dies anders.
    Niemand wird als Despot geboren, mein Vater wurde dazu gemacht.
    Noch in der weiterführenden Schule hatte wir
    braune Lehrer, mit 13 Jahren gab’s noch den
    Rohrstock über den Arsch.
    Meine Braut war das G3, bei Minus 5 Grad im Schlafsack war Pflicht.
    Das war wirklich sehr hart.

    • @donaustreuner
      Jepp, die Army ist eben kein Ponyhof.Und die Muttis weit weg. So manchen verzogenen Sprösslingen wurde
      der Hintern gerade gebogen.
      Wie gesagt, geschadet hatte es keinem.
      Und auch die Schulen waren anders und die Rohrstöcke der Lehrer hingen locker und auch die zu Hause.
      Ich kann aber sagen, wir brauchten das auch.
      Wenn ich denke, wie wohlerzogen und brav die heutige Jugend ist, sage ich mir nur, mein Gott, was waren wir doch nur für Rabauken.

      • @Maruti

        Mein Gott, was für ein reaktionärer Müll. Haben Sie eigentlich überhaupt Donaustreuner zugehört? Diese Menschenschinderei beim Militär soll keinen geschadet haben? Die Rohrstöcke der braunen Lehrer brauchte WER? SIE??
        Nein, das ist alles nicht mehr ernst zu nehmen. Und morgen wieder DRÜCKER-Geschichten?
        Mit Verlaub, da kann man einfach nicht mehr sachlich bleiben.

        • @trust
          Sachlich bleiben ?
          Das können Sie doch gar nicht mit dem ewigen
          global sozialistischen Geschwurbel.
          Also, lassen Sies doch einfach.
          Ich habe lediglich gesagt, keinem ( welchen ich kenne), hat es geschadet. Alle sind was geworden, darunter Geschäftsleute mit Millionen Umsätzen, Firmeninhaber, Akademiker und Professoren.
          Und, es ist kein Sozialpädagoge oder Lehrer und Betriebswirt darunter, falls es Sie beruhigt.

        • @Trust
          Du weckst den bösen Schelm in mir! Gearschtes Geld
          https://www.youtube.com/watch?v=4KNs7vLXFCo

          „Links, Links, Links, ein Lied!“
          – Heideröslein … Lied durch!
          – Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein, und das heißt …
          „Lied aus! Was ist das für’n Scheißhaufen hier? Ein Lied!“
          – Westerwald! … Lied durch!
          – Oh, du schöner Westerwald …
          „Lied aus! Wartet bis daß wir im Gelände sind, dann wird euch die Muffe noch eins zu tausend gehn! Lied, ein Lied!“
          – Gearschtes Geld, gearschtes Geld, gearschtes Geld … Lied durch!
          Drei, Vier …

          /Refrain:/
          Gearschtes Geld,
          Gearschtes Geld,
          ham wir für ewig die D-Mark abgestellt.
          Gearschtes Geld,
          Gearschtes Geld,
          Gibt es nur noch FIAT in uns’rer Welt.
          Doch willst du dich, oh willst du dich,
          Oh willst du dich im Notfall retten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten.
          Doch willst du dich, oh willst du dich,
          Oh willst du dich im Notfall retten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten,
          Ein Leben lang.

          Die Pflicht für jeden Depp von achtzehn Jahr,
          zu riestern, ist auch das Konto leer.
          Manch einer ist stolz darauf und lernt es einfach nie,
          Der andere meint, scheiße, ich spar nie!
          Doch sparst Du lange mit, juchhei, kommt am Ende nix bei rus;
          Der Schulden-Reset nützt nur dem Staat, und FIAT-Geld ist Stuß.

          /Refrain:/
          Gearschtes Geld,
          Gearschtes Geld,
          ham wir für ewig die D-Mark abgestellt.
          Gearschtes Geld,
          Gearschtes Geld,
          Gibt es nur noch FIAT in uns’rer Welt.
          Doch willst du dich, oh willst du dich,
          Oh willst du dich im Notfall retten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten.
          Doch willst du dich, oh willst du dich,
          Oh willst du dich im Notfall retten,
          Bunkerst Gold und Zigaretten,
          Ein Leben lang.

          „Lied aus! Na dat geht doch! Links, links zwo drei vier …“

        • @Trust
          Einmal möchte ich Dich noch am Bauch kitzeln.
          Mußt aber nicht mitsingen: The Gold-bug Anthem
          To honour the PPT (Plunge Protection Team)
          https://www.youtube.com/watch?v=9ETrr-XHBjE

          Oh, say can you see by the DOW’s early light
          How the gold-price we pressed at the twilight’s last gleaming?
          Gold-bugs‘ eyes popping out from the gold price’s plight,
          O’er the ounce price we watched, naked shorts are all streaming.
          Ev’ry bond, ev’ry share, bubbles bursting in air,
          Gave proof through the night that „The Team“ was still there.
          Oh, say does that PPT banner yet wave
          O’er the land of the freak and the home of the slave?

  11. @Klapper
    Natürlich wollte ich dir nicht auf die Klapper treten. Mache nur manchmal gerne ein paar Späßchen.
    Jedesmal wenn ich Klapperschlange höre,
    erinnere ich mich an die Wochen am Okanagan
    See (Halbwüste in Suedwest-Kanada). Mein
    Vetter Helmut hatte dort eine VW Werkstatt
    eröffnet und ging mit seinen VW Käfern
    pleite. Er hatte damals die Viecher im Garten
    und hat mich sehr davor gewarnt.
    Seine liebe Frau (Dortmunderin) hat gemeint:
    Vorsicht, da gibt es Klapperschnecken.
    Also, Rassel etwas einziehen und weiterklappern
    ist die richtige Strategie.
    Silber wird die 100€ reissen, garantiert.

    • @Donaustreuner
      Bei Preisen von 100 € für die Unze Silber und 10.000 $ für die Unze Gold halte ich ein EM-Verbot für wahrscheinlich. „Irgendwann werden sie alle zu Sozis,“ würde mein Vater im Geiste und Vorbild Alfred Tetzlaff wohl sagen. Weißt Du noch, wie er seinen roten Schwiegersohn zurechtwies? „Ihr habt doch extra eine Partei dafür gegründet, um den Leuten das Geld wegzunehmen!“

      • Gold verbieten? Ok. Im „freien“ Westen vielleicht, aber NIEMALS in Asien. Zum Glueck wohn ich in Asien. Kambodscha hat einen total ungeregelten Goldmarkt und Haendler in JEDEM Marktflecken. Gold IST Geld in Asien. Da koennen die 20 „freien “ NATO Laender machen was sie wollen. Wird nicht klappen . Alleine die Indischen Tempel und Privatpersonen halten schaetzungaweise 10-20 tausend Tonnen Gold. Dagegen ist der „FREIE “ Westen eine arme Wurst. IST nur kaum bekannt. Indien IST Der groesste Goldbesitzer des Planeten. Und keiner weiss was China wirklich hat. Praktisch Jeder in Indien besitz ein wenig Gold. Diese 20 Kasperlaender, die sich Der „freie Westen“ schimpfen nehmen sich viel Zu wichtig. Schaun wir mal.

        • @Andreas
          Am Ende jedes Pokerspiels sagt immer wer, ich will sehen. Und dann müssen die Karten auf den Tisch gelegt werden. Unser verschollener Foren-Kollege @anaconda meinte, wenn der Bademeister pfeift, müssen alle aus dem Wasser raus, und wir werden sehen, wer nackig geschwommen ist. Ein kitzliger Moment war, als Dominique Strauss-Kahn tobte, weil die Fed hunderte Tonnen Gold des IWF nicht zu liefern imstande war. Sollte es jemals – aus welchem Anlaß auch immer – zu einer Inventur der Gold-Bestände bei der Fed kommen, dann ist Schicht im Schacht. Bis dahin kann man weiter in Illusionen schwelgen und Gold, das längst woanders liegt, in Bilanzen aufführen und sich die Welt schön lügen. Vor allem den Mio. Sparern und Anlegern gegenüber. Eigentlich eine gigantische Insolvenz-Verschleppung. Mache ich das mit meiner Würstchen-Bude, gehe ich dafür ins Gefängnis. Irgendwann ist man „too big to jail“.

  12. Jetzt Augen auf Junior Gold- und Silberminen!? Wenn Silber endlich über 28$ hinaus steigt und die 30iger Marke knackt, könnte das einen enormen Schub bei Juniorminen auslösen. Derzeit sind sie immer noch, trotz des hohen Goldpreises, im Centbereich. Sollte jedoch Silber stärker performen als Gold, einfach um den Anstieg von Gold der letzten Jahre wett zu machen, könnten innerhalb von wenigen Monaten die Minen vom Cent- in den Dollarbereich explodieren. Solche Phänomene hat es in der Vergangenheit immer mal wieder gegen, wenn auch selten, aber sie gab es und wir stehen aktuelle möglicherweise wieder vor einem solchen! Silber | Gold – Gold, Silber und Goldaktien, das grosse Bild https://www.youtube.com/watch?v=F0Kx4T146k4

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