Montag,26.Februar 2024
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Goldpreis hält 2.000 $: Das geschah am US-Terminmarkt!

Erstmals nach drei Wochen mit gescheiterten Versuchen ging der Goldpreis von 2.000 US-Dollar ins Wochenende. Wie ist die Lage US-Terminmarkt?

Gold, Goldpreis (Bild: Goldreporter @midjourney)
Goldpreis über 2.000 US-Dollar. Wie wird die Handelswoche nach Ostern starten? Der Optimismus unter Hedgefonds und Investmentgesellschaften am US-Terminmarkt ist so groß wie zuletzt vor zwölf Monaten (Bild: Goldreporter).

Goldpreis über 2.000 US-Dollar

Nach etlichen Anläufen im vergangenen März hat sich der Goldpreis in dieser Woche mit Kursen oberhalb von 2.000 US-Dollar ins Wochenende begeben. Dabei war der Kurs zur Wochenmitte schon deutlicher angestiegen, begleitet von schwachen Konjunkturzahlen aus den USA. Daran geknüpft waren rückläufige Zinserwartungen und Anleihe-Renditen. Von diesem Szenario profitierte der Goldpreis in den vergangenen Monaten immer wieder. Unterdessen entsprachen die am Freitagnachmittag veröffentlichen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat März weitgehend den Erwartungen. Allerdings lasen Analysten auch hier eine leichte Abkühlung der Wirtschaftslage heraus.

CoT-Daten

Was geschah vergangene Woche im Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX? Dazu betrachten wir zunächst die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen per 4. April 2023. Hier ist die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche noch einmal um 8 Prozent angestiegen auf 218.250 Kontrakte. Damit standen diese Händler unter dem Strich mit umgerechnet 678 Tonnen Gold auf der Verkaufsseite.

Auf der Gegenseite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 7 Prozent auf 195.216 Kontrakte. Dabei nahmen die Netto-Käufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften“) noch einmal um 11 Prozent zu auf 110.131 Kontrakte. Damit erreichte diese Untergruppe die größte Netto-Long-Position seit dem 12. April 2022.

Gold, CoT, Positionen, Commercials, Spekulanten

Open Interest

Währenddessen fiel der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte, gegenüber Vorwoche um 0,42 Prozent auf 476.592 Kontrakte. Allerdings stieg der Wert bis zum Handelsschluss am Donnerstag (am Freitag gab es an der COMEX keinen Gold-Futures-Handel) um 0,1 Prozent auf 477.130 Kontrakte. Weiterhin beobachten wir die Put/Call-Ratio bei den an der COMEX gehandelten Gold-Optionen – also das Verhältnis von Wetten auf einen fallenden und einen steigenden Goldpreis. Diese Ratio lag zuletzt bei 0,54. Das heißt, es wurden fast doppelt so viele Wetten auf einen steigenden Goldpreis gesetzt wie auf einen fallenden Kurs.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis beendete die verkürzte Handelswoche auf Basis der US-Futures am Donnerstag mit 2.023,70 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakte). Damit kletterte der Kurs gegenüber Vorwoche noch einmal um 1,8 Prozent. Dabei erreichte das Edelmetall am vergangenen Mittwoch im Handelsverlauf bereits 2.048 US-Dollar. Dagegen lag das Wochentief am Montag bei zwischenzeitlich 1.965 US-Dollar. Dabei ließ sich zuletzt ein zunehmender Abstand zwischen Spot- (Preis für die sofortige Lieferung) und Termin-Preisen bei Gold feststellen. Denn der FOREX-Kurs beendete die Handelswoche bei 2.007 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.840 Euro.

Gold, Goldpreis, Wochenchart
Goldpreis in US-Dollar, US-Futures (Juni-Kontrakt), Wochenchart (5 Min.): Im Wochenverlauf stieg Gold bereits auf 2.048 US-Dollar. (Quelle: CME Group).

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen stiegen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren erstmals seit vierundvierzig Wochen (Ausnahme: 08.12.22). Denn per 5. April 2023 summierte sich die Lagermenge auf 21,76 Millionen Unzen. Damit kamen vergangene Woche rund 470.000 Unzen hinzu. Dabei stiegen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Gold-Bestände der Kategorie „eligible“ zuletzt um rund 310.000 Unzen auf 9,50 Millionen Unzen.

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 477.130 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 47.713.000 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu 45,6 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 46,8 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den Kontraktmonat April nun 21.129 Anträge auf physische Auslieferung von Gold. Damit kamen innerhalb einer Woche 1.951 „Delivery Notices“ hinzu. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es 6.132 und im bisherigen Rekordmonat (Juni 2020) 55.102 Anträge auf physische Auslieferung des als Futures gehandelten Goldes.

Goldpreis-Ausblick

Die Spekulanten zeigten vergangenen Woche noch einmal steigenden Optimismus im Handel mit Gold-Futures. Auch der Anteil der Call-Optionen am US-Terminmarkt bleibt hoch (niedriges Put/Call-Ratio). Nun gelang kurzfristig der Sprung über die Marke von 2.000 US-Dollar. Steigender Goldpreis bei gleichzeitig anziehendem Open Interest deuten auf eine anhaltende Marktstärke hin. Das heißt, es gab bislang keine großen Gewinnmitnahmen am US-Terminmarkt. Diese lägen auf der Hand, wenn der Open Interest bei steigendem Goldpreis fallen würde. Wir gehen also mit einem zuletzt weiter positiven Momentum in die neue Handelswoche.

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19 Kommentare

  1. Es gab doch mal ein Aktienmodell der auf und Abschung über 100 Jahre darstellte und auch zeigte wann der nächte sein wird
    War ein amerikanischer Bericht aber ich kann ihn nicht mehr finden
    Weiß jemand was ich meine?

    • @Sebastian
      https://bibeltext.com/matthew/6-34.htm
      Hier nun das Wort zum Ostersonntag: „…Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.“
      https://goldsilver.com/blog/900-silver-this-formula-shows-triple-digit-silver-is-baked-into-the-cake/
      Mit Silber machst Du nichts falsch, denn das braucht die Industrie dringend.

      Saved by Grace
      https://www.youtube.com/watch?v=8m0M74YjHyU

      Some day the silver’s bonds will break,
      And I no more as now shall sing;
      But oh, the joy when I shall wake
      Within the palace of the King!
      Chorus:
      And I shall see Him face to face,
      And tell the story – Saved by grace;
      And I shall see Him face to face,
      And tell the story – Saved by grace.

      Some day the FIAT house will fall,
      I cannot tell how soon ’twill be;
      But this I know– my All in All
      Has now a place in heav’n for me. (Chorus)

      Some day, when fades the FIAT sun
      Beneath the rosy-tinted west,
      My blessed gold will say, “Well done!”
      And I shall enter into rest. (Chorus)

      Some day: till then I’ll watch and wait,
      My lamp all trimmed and burning bright,
      That when my silver opes the gate,
      My cash to Him may take its flight. (Chorus)

  2. Die Bankenkrise als Running Gag [oder als Work in Progress?, Anm. d. Red.].

    Nach James „Jamie“ Dimon, seines Zeichens CEO von JPMorgan Chase & Co., der die Bankenkrise keineswegs beendet sieht, hat nun auch Andrea Orcel, der Boss der italienischen Großbank UniCredit, vor fortdauernder Unsicherheit im Finanzsystem gewarnt.

    Derweil kollabiert im Zuge der Bankenkrise die Kreditvergabe der US-Banken. Bis Ende März konnte eine Reduktion um fast 105 Milliarden Dollar festgestellt werden, ein Rückgang, so stark wie noch nie in den Daten der Federal Reserve seit 1973.

    Wenn jetzt, zu allem Überdruss, mit dem Vertrauen der Interbankenhandel kollabiert, heißt es im Sinne der globalen Finanzkrise 2007ff „Zurück auf Los!“. By the way, eine neue Begrifflichkeit hat heute der Osterhase vorbeigebracht: „Greedflation“*.

    https://finanzmarktwelt.de/bankenkrise-kredit-vergabe-von-us-banken-kollabiert-wie-noch-nie-266995/

    https://fortune.com/2023/04/05/end-of-capitalism-inflation-greedflation-societe-generale-corporate-profits/

    *Unternehmen nutzen die steigenden Rohstoffkosten „als Ausrede“, um die Profite in ungeahnte Höhen zu schrauben – © by the Großbank Société Générale.

    Konfuzius sagt: Ostern, wenn nicht jetzt, wann dann?

    • @Pater Konfuzius
      https://www.youtube.com/watch?v=JoFFBQdAtds
      Wenn ich zur Polizei dolmetschen gehe, so hängt im Vorraum mehrerer Polizei-Wachen immer noch das Fahndungsplakat von diesem Herrn Marszalek in mehreren Varianten, wie er wohl aussieht mit/ohne Bart bzw. mit gefärbten Haaren usw. Da lebt es sich mit EM im Rücken doch wesentlich streßfreier.

      Mein Mentor Alfred Tetzlaff zog mir die Ohren lang, weil ich nunmehr Dich um Beistand ersuche. Er mag mir die Untreue nicht verzeihen.

      • @Translator, mein lieber Freund und Kupferstecher,

        Deinem Beistandsersuchen wurde stattgegeben – und zwar von ganz oben -, da soll sich Ekel Alfred mal nicht so haben. Schau, ich bin jetzt Dein persönlicher Weihbischof, und weil Du es bist, musst Du mich auch nicht mit ‚hochwürdigste Exzellenz‘ ansprechen. Es reicht ein einfaches ,hey, Du, Exzellenz‘ oder so. Schließlich sind flache Hierarchien en vogue.

        By the way, Wirecard ist kein Einzelfall, es sollen alle möglichen Berufsgruppen betroffen sein [ganz genau, auch die Dolmetscher-Szene! Anm. d. Red.]. Schau mal auf Deinem Konto nach, auch Du wirst nicht erklären können, warum dort keine 1,9 Milliarden auftauchen.

        https://www.der-postillon.com/2020/06/wirecard.html

        • @Euer Merkwürden
          https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/g%C3%B6ring-eckardt-rechnet-mit-sinkenden-strompreisen-nach-atomausstieg/ar-AA19HzYB
          Kannst Du mir ein bißchen Ökonomie vermitteln? Frau Göring-Eckardt – also ich stehe total auf Frauen mit Doppelnamen – ist der Meinung, wenn ich drei große KKW vom Netz nehme und somit das Angebot verknappe, sinken in der Folge die Strompreise. Ich werde dir grüne Katrin mal fragen, ob ich mir da noch paar Säcke voll Strom kaufen und in den Keller wuchten muß. Dort ist wieder bißchen Platz. Heute 6×5 Liter Saft zum großen Kinderheim nach Frankfurt (Oder) gebracht mit einer schönen Stiege voll Oster-Naschkram. Ich brauche Vergebung, denn ich habe die Kinder angelogen. „Ich bin der Osterhase.“ „Und wo sind die Ohren?“ „Die sind in der Reinigung.“ Ob mich das für einen Platz in Olafs Ministerriege qualifiziert?

          • @Wolfgang Schneider
            Ne, das wird nix mit einem Platz in Olafs Zirkustruppe.
            Du hat was gelernt, arbeitest seit Jahren in einem ordentlichen Beruf, denkst und handelst im Sinne von normalen und auch bedürftigen Menschen.
            Das passt zu der Truppe wie Feuer zu Wasser.
            Total fehlqualifiziert.

            Sieh es positiv: in der Gesellschaft hält es kein normal tickender Mensch auch nur 3 Tage aus, ohne ein Fall für die Anstalt zu werden.
            Wenn mir die ÖRR-Berichte über die Regierung zu blöd werden, geh ich in den Zoo und gucke 1 Stunde durch die Scheibe ins Affenhaus,
            Das ist besser, viel besser.
            Die sind schon mal nicht asozial.

    • Appendix

      Zur ‚Kreditklemme‘ gesellen sich weiterhin massive Einlagenabflüsse bei den US-Banken. Aber wie sieht es eigentlich mit dem Anteil ungesicherter, im Zweifelsfall toxischer Einlagen* aus? Das Bestiarium mal visualisiert:

      https://www.visualcapitalist.com/ranked-the-u-s-banks-with-the-most-uninsured-deposits/

      *Einlagen, die die versicherte FDIC[Federal Deposit Insurance Corporation]-Grenze von 250.000 US-Dollar überschreiten. Inzwischen rund 40% aller Bankeinlagen bzw. über 7 Billionen US-Dollar.

      • @Thanatos
        Wissen Sie, was mich so absolut fasziniert ?
        Wir leben in einer Zeit, in der absolut jeder des Lesens mächtige Mensch über das Internet kostenlosen, unglaublich bequemen und unbegrenzten Zugang zu Informationen hat. Immer und überall.
        Wer nicht lesen kann, kann sich bei Youtube dann noch Krall, Sinn, Hellmeyer etc. anhören. Und Ohren haben ja doch etliche Menschen.
        So einfach war es noch nie in der Menschheitsgeschichte, eine Katastrophe kommen zu sehen.

        Und doch leben 99 % wie die berühmten „3 Affen“, Augen zu , Ohren zu, Mund zu.
        Sagenhaft.
        Aber: gut für uns.
        Wie bei der Titanic: wenn man rechtzeitig dran war, gab es genug Rettungsboote und kein Gedränge.
        Auch wie immer bei jeder Krise.
        Sagenhaft.
        Umbenennungsvorschlag unserer Spezies: homo debilius

        • @ Meister Eder
          nun, es gibt nicht umsonst den Satz: „Halt du sie dumm, ich halt sie arm“. Selbst Reinhard Mey hat dies in seine Texte mit aufgenommen. Was lehrt und die Geschichte? Das uns die Geschichte nichts lehrt. Die Kunst besteht doch darin im richtigen Moment vorne und im rechten Moment hinten zu stehen, oder?

          • @Familienvater
            Genauso isses !!!
            Ich denke da wie die Murmeltiere.
            Die riechen den Winter, fressen sich ordentlich voll (Synonym für Vorräte aller Art in den Keller) und verdrücken sich dann 5 Meter unter die Erde.
            Ab da ist es denen dann komplett egal, wenn oben der Blizzard mit minus 30 Grad drüberfegt.
            Wer zu blöd war, hat eben Pech gehabt.
            Charles Darwin in 3D und Feelaround.
            Und wenn es oben wieder gemütlich ist, schaut man mal wieder raus.
            Und holt sich dann die frischen Blümchen und das neue saftige Gras.

            Kurz zusammengefasst meine Strategie.

  3. In einer Nacht und Nebel Aktion hat man um Mitternacht bis 4 Uhr morgens den Goldpreis wieder unter die 2.000 bekommen und sich die Osternacht um die Ohren geschlagen. Was für ein mutiger Einsatz. Gratulation.
    Jetzt dürft ihr gründlich ausschlafen.
    Die ETF Käufer vom Donnerstag dürfen dafür heute morgen verkaufen.
    Als Grund gibt man diesmal an: Die Arbeitsmarktzahlen.
    Schlechte Arbeitsmarktzahlen sind schlecht für Gold.
    Höhere Zinsen sind schlecht für Gold
    Die Krise um Taiwan ist schlecht für Gold.
    Schlechte Wirtschaftsmarkt Daten sind auch schlecht für Gold.
    Gute Arbeitsmarktzahlen sind schlecht für Gold.
    Niedrigere Zinsen sind schlecht für Gold.
    Beilegung der Krise sind schlecht für Gold.
    Gute Wirtschaftsdaten sind schlecht für Gold.
    Warum das marktökonomisch so ist, erkläre ich später.
    Ich muss erst bei Karl Marx nachlesen, der liefert immer die Erklärung.:).
    Übrigens, die Krise im Kongo mit den Tutsi und die Krise mit Oliver Kahn und Bayern ist auch ganz schlecht für Gold.Noch schlechter für Gold ist, dass der Popo von Kardashian geschrumpft ist.Probleme mit dem Silicon aus Valley.

    • @Maruti
      Boshafte Lieder sind für Gold noch schlechter.
      The Gold-bug Anthem
      To honour the PPT (Plunge Protection Team)
      https://www.youtube.com/watch?v=9ETrr-XHBjE

      Oh, say can you see by the DOW’s early light
      How the gold-price we pressed at the twilight’s last gleaming?
      Gold-bugs‘ eyes popping out from the gold price’s plight,
      O’er the ounce price we watched, naked shorts are all streaming.
      Ev’ry bond, ev’ry share, bubbles bursting in air,
      Gave proof through the night that „Our Team“ was still there.
      Oh, say does that PPT hammer yet wave
      O’er the land of the freak and the home of the slave?

  4. Maruti ist scheinbar gut drauf am 2. Ostertag!? Schon klar, wohin die Reise gehen soll – wird sie aber eher nicht bei der besch… Gesamtsituation!
    Mein Blinddarm sagt mir, daß es (so wie heute) ab morgen weiter nordwärts geht… : -) Weiß nicht genau warum -deshalb Prognose ohne Gewähr…
    Der Dokta (alle Osterkassen)

    • @goldenEye
      Liegt an einem Schoko Ei. Da war Likör drinnen und ich vertrage kein C2H5OH.:).
      Was soll ich sagen ? GR schreibt ja, dass die Banken massiv short sind. Warum ausgerechnet die Banken ?
      Das Fiat Money, die heilige Kuh der Banken ist in Gefahr, wieder mal. Also greift man tief ins Täschle und stockt die short Positionen auf.
      Gehts schief, der Steuerzahler haftet, gehts gut, kommt der Gewinn ins Täschle. Und man hilft über die Bullionbanken, die BIZ und ähnliches Ungeheuer nach, damit es so kommt. Würde jeder von uns ja auch tun.
      Ein wenig nachhelfen.
      Aber das ist, wie Thanatos und Co weiss, reaktionäre Verschwörungstheorie und Geschwurbel.
      Die Banken, ja, die sind sauber. Deren Manager auch.
      Es ist das kapital. System. Nur das ist keine Person, kann sich nicht wehren. Einfach, nicht ?
      Aber, man kann es auch nicht verklagen. Ärgerlich, nicht ?. Darüber ärgerte sich auch Marx bis ins Grab.
      Na, so was auch.
      Aber, wer will, kann maruti als Person dafür nehmen.
      Mal maruti in Pjön Nang verklagen. Da freut sich er auch.:)

      • @Maruti
        https://politicacomment.wordpress.com/2023/03/29/kommen-mehrere-hundert-cum-ex-banker-straflos-davon/
        Banker sind zum Knuddeln und der Traum jeder Schwiegermutter.
        Zur 4. Strophe hat mich @Thanatos inspiriert: Bankberaterlied
        https://www.youtube.com/watch?v=YuRM7XJdjWw

        Euer Dienst ist die Aufklärung, Risiko bleibt geheim.
        Aufgebauscht sind die Leistungen, und die Tricks sind gemein.
        Das Gespräch als Berater, viel zu selten daheim.
        Für das Zählen der Boni bleibt oft nicht mehr die Zeit.
        Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
        Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
        Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
        Bankisten, Beschützer des Geldes der Menschen,
        Soldaten der monetären Front.

        Selbst beim Zocken und Fröhlichsein bleibt die Sehnsucht sehr groß
        Nach dem ewigen Geldstrom, QE abgerungen.
        Gar zu oft war Christine viel zu kühl, fast wortlos.
        Kam auch der Helikopter, war doch der Geldabwurf mißlungen.
        Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
        Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
        Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
        Bankisten, Vermehrer des Geldes der Menschen,
        Soldaten der monetären Front.

        Jeder dieser Schwachmaten klaut am Frontabschnitt allein.
        Und doch weiß jeder Staatsanwalt kraft der Vielen zu erkennen.
        Auf den Seiten der Urteilsschrift werden die Namen sein,
        All der Schuldigen, die wir nicht, heute noch nicht nennen.
        Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
        Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
        Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
        Bankisten, Vernichter des Geldes der Menschen,
        Soldaten der monetären Front.

        Jedes Neukunden Unterschrift, der zum Vorgespräch kam
        mit viel Geld und Vertrau’n zu mir, macht noch stärker die Scham.
        Hinterläßt ein Gefühl der Schuld, denn es ist ja Verrat.
        Gestern war es die Nachbarsfrau, die ich einseifen tat.
        Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
        Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
        Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
        Bankisten! Enteigner des Geldes der Menschen.
        Soldaten der monetären Front.

  5. Hallo Zusammen
    Ich möchte hier noch eine Info platzieren. Der Geldabfluss bei kleinen und mittleren Banken in den USA geht unvermindert weiter. Die Medien berichten nur nicht darüber. Vorerst.
    Es ist zu befürchten, dass in der nächsten Zeit eine weitere Bank in frn USA gerettet werden muss.
    Wie die Märkte darauf reagieren weiss ich nicht. Dem US Dollar trau ich ebenfalls nicht.
    Der US Staat hat so gigantische Schulden dass einem die Spucke wegbleibt. Diese Schulden können niemals zurück gezahlt werden. Gut für Edelmetalle würde ich meinen.
    Grüssr aus Zürich

    • @Geronimo

      Doch, claro, in den Spezial-Interest-Medien wird das schon ordentlich ventiliert. Die sagenumwobenen ‚Leute auf der Straße‘ interessieren sich aber erst für die Kernschmelze – vorher heißt es ‚Was für eine Krise? Schauen Sie sich um, ich seh‘ sie nicht. Sie etwa?’*. Das Desinteresse und die Ahnungslosigkeit in Sachen Ökonomie bzw. Finanzsystem ist eben pandemisch.

      Nicht nur kleine und mittlere ‚Institute‘ sind betroffen, auch die Big Player leiden unter Liebesentzug. Wie Bloomberg dankensweise der Nachrichtenagentur TRUth® übermittelte, sind alleine die Einlagen bei JPMorgan, Wells Fargo, Bank of America und Citigroup sind im Jahresvergleich um 521 Milliarden Dollar gesunken. Der größte Rückgang seit einem Jahrzehnt.

      https://finanzmarktwelt.de/top-4-us-banken-521-mrd-einlagen-abfluss-267233/

      *“Ja, wo läuft sie denn? Mein Gott, bei mir ist alles dunkel!“
      Frei nach Loriot.

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