Samstag,04.Dezember 2021
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Goldpreis im November: Droht ein Desaster wie 2020?

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Goldpreis in Euro: Im November vergangenen Jahres wurden die Goldbullen förmlich geschlachtet (Foto: Goldreporter)

Im vergangenen Jahr brach der Goldpreis im November im Umfeld rückläufiger Corona-Ängste um fast 9 Prozent ein. Wie schlägt sich der Monat saisonal?

Goldpreis im November

Gold beendete den vergangenen Oktober mit einem Kursplus von 1,27 Prozent. Der Londoner Schlusskurs lautete 1.769,15 US-Dollar, was 1.524,12 Euro entsprach. Wie wird dieser Monat laufen? Letztes Jahr verbuchte der Goldpreis in Euro gerechnet den größten November-Verlust seit 1978 und den stärksten Monatsverlust seit Juli 2010. Seinerzeit stiegen nach der Zulassung zahlreicher Impfstoffe die Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Corona-Krise.

1.800 Dollar schon 2020 umkämpft

Schon vor zwölf Monaten war die Marke von 1.800 US-Dollar umkämpft. Ende November notierte der Goldpreis in London mit 1.762 US-Dollar. Das entsprach 1.469 Euro. Betrachtet man die Goldpreis-Statistik seit 1970, dann gehört der November aber zu den besseren Goldmonaten des Jahres. Mit einem durchschnittlichen Kursgewinn von 0,95 Prozent rangiert der November gemeinsam mit dem Februar auf Platz vier.

Verluste in den vergangenen Jahren

25- von 52-mal ging der Goldpreis aus diesem Zeitraum mit grünen Vorzeichen hervor (Quote: 48 Prozent). Allerdings war in den vergangenen sechs Jahren in diesem Monat kein Blumentopf zu gewinnen. Es hagelte Verluste (siehe Grafik).

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Goldpreis – Starke und schwache Jahre

Massive Kursanstiege gab es in den November-Monaten im Zeitraum von 2008 bis 2011, also im Umfeld von Weltfinanzkrise und der Staatsschuldenkrise in Europa.

Die beste November-Performance seit 1970 (Top-5)

  • 2008: +11,48 %
  • 2009: +11,03 %
  • 1973: +10,40 %
  • 2010: +9,87 %
  • 1983: +8,74 %

Die schlechteste November-Performance seit 1970 (Top-5)

  • 1978: -11,83 %
  • 2020: -8,8 &
  • 1986: -7,15 %
  • 1981: -5,35 %
  • 2013: -5,25 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. /LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

Goldreporter

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23 KOMMENTARE

  1. Anzeige
  2. Ich erwarte für den November eine seitwärtsbewegung, es wird kaum was passieren. Viele sind in wartestellung, ( ich auch ) zentralbanken schauen auf neue daten, was passiert mit corona, gibt es angesichts erschreckender zahlen neue maßnamen…usw
    Wie lange hält sich der $$$ noch, der Euro, was wird mit den US zinsen.
    Fragen über fragen haben warten zur foge

    • @Oliver
      Das absolute wird man kaum erwischen.
      So +- 30 Euro die Unze, mehr kann man nicht erwarten.
      Interessant wird es gegen Silvester, nach dem Window Dressing der Fonds und Banken.
      Man will schon demonstrieren, dass trotz Corona man 8% Plus erwirtschaftet hat und die Goldanleger 10% Minus ud das lässt man sich allemal was kosten. So wie fastjedes Jahr.
      Mich würde ein Dax nahe 18.000 Punkten und ein Goldpreis nahe 1400 Euro keinesfalls überraschen.
      In der Umgebung dieser kaufe ich, Gold, 100%.
      Das können 1430 oder auch 1370 Euro sein. Durchaus.
      Selbst wenn sich der Goldpreis auf 1340 oder so vorausgesagt bewegt, ich kaufe im obigen Bereich.
      Wie gesagt, bei mir steht der letzte Goldkauf an. Für immer, und das werden weitere 2 Kg sein.
      So etwa gegen 92 Kg gesamt dann, so glaube ich überschlagsmässig. Viel zu viel für einen.
      Aber, egal. Danach kann Gold zum Saturn schiessen oder in die Hölle fahren, es wäre mir völlig egal. Weg ist weg und es führt kein Weg zurück.
      Ich wünsche Ihnen viel Glück bei diesem ( bei mir letztem) Pokerspiel mit den Banken.

  3. @Oliver
    Ihr erschreckenden Zahlen zu Corona können nicht so erschreckend sein, wenn die Zahl der Intensivbetten um 4500 gesunken ist.
    Erschreckend ist vielmehr, das die 30 % der Vollimunisierten über 60 jährigen in den Kliniken dort gar nicht sein sollten.

    • @Hermann
      Das halte ich für ein Gerücht. Wir haben eine Pandemie der nicht geimpften!
      Was zum Teufel erlauben Kimmich:-)
      Selbst unser neuer Gesundheitsexperte P.B geht schon gegen Ungeimpfte Fußballer los.
      Da fehlen einem schon die Worte, langsam aber sicher

          • @Maruti
            War mein Fehler. Werde mich zukünftig besser über die jeweilige Befindlichkeiten unsere Fussballer, notfalls bis zur 3. Liga, informieren und in meine Überlegungen mit einbeziehen.

          • @ Wahrscheinlich sind die Ungeimpften auch daran schuld das die Schutzwirkung bei den Geimpften sagen mal nur überschaubar lange anhält.

  4. @Herrman das erschreckt mich mit den 60 jährigen, mit dieser Zahl liebäugel ich ebenfalls bereits.
    Ja @Maruti mit den vorhersagen und prognosen ist es so ne sache, wen sich ein und die selbe jedoch von verschiedenen seiten zeigt, könnte was dran sein. Ich werde jedenfalls die 1400 € als meine kaufmarke behalten, zwar keine 2 kilo, nur ein halbes…und mit 92 kilo kann ich nur bei Silber mithalten. Aber bin ja noch für 10 jahre auf der käuferseite. Gutes gelingen

    • ich lass mich von der unkerei in bezug auf corona nicht schrecken – morgen kriege ich angemeldet meine dritte impfung, und auf dem weg back home komme ich bei zwei der bedeutendsten goldhändler wiens vorbei, werde wohl drei oder vier unzen kaufen…
      also alles in allem wirds ein erfolgreicher tag werden…

      • @kafri
        Gut. Sie müssen nur wissen, dass Sie in 3 Monaten die 4. Impfung kriegen und danach wahrscheinlich monatlich eine.
        Die ganze Impferei wird zum Stillstand kommen, wenn täglich 3 x eine Auffrischimpfung erforderlich sein wird. Fragt sich dann noch, vor oder zu den Mahlzeiten.

        • ihre antwort auf mein posting ist halt doch etwas unfair: corona ist eine doch neue krankheit, und auch sog spezialisten stehen meist wie die kuh vorm neuen stalltor, während mit gold, und das wird seit tausenden von jahren gehandelt, selbst unbedarfte anleger gut umzugehen wissen…
          nun, man wird sehen… mittlerweile ist nur das beste daraus zu machen

          • @kafri
            Sorry. Aber eine Corona Infektion ist noch lange keine Krankheit. Es kann eine daraus werden, muss aber nicht. Dann bleibt diese Infektion unbemerkt ohne Symptome. Corona ist nicht neu, diese Viten sind schon lange bekannt. Beispielsweise bei Katzen. Tierärzte impfen seit 1980 nicht mehr gegen Corona. Die Impfung war bei Katzen wirkungslos und hat die Symptome eher verschlimmert. Man kann nur hoffen, dass dies beim Menschen anders ist, sonst wäre das Impfprogramm eine glatte Verschlimm- Besserung.
            Tatsache ist auch, dass noch keine Langzeitstudien vorliegen und auch noch keine Doppel Blindstudien.
            Die Impfungen werden nach wie vor ohne vollständige Zulassungsdokumente verabreicht.
            Sollte man der Bevölkerung fairerweise eigentlich mitteilen und nicht nach J.Claude Junker einfach sagen: Wenn es darauf ankommt, muss man lügen können.

          • @Maruti
            Ihrem letzten Kommentar stimme ich zu 100% zu. Ich hoffe Inständig das sich diese schon immer da gewesene Erkenntnis in der Bevölkerung durchsetzt.

          • @Maruti

            Angesichts z.B. der Lage in Russland ist Ihr Geschwurbel doch nur noch zynisch.
            – Alleine gestern (an einem Tag!) knapp 40000 neue Infektionen und 1200 Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus, insgesamt sh (Daten der „Corona-Taskforce“ der Regierung). Die tatsächlichen Zahlen sollen weitaus höher sein.
            – In ganz Russland wurde eine Woche Zwangsferien verordnet. Lockdown russlandweit. 2G in vielen Bereichen. Militär soll zur Unterstützung eingesetzt werden.
            – Die Impfquote liegt bei gerade mal 33%. Es wird nun über Zwangsimpfungen nachgedacht. 2G gilt bereits in vielen Bereichen.
            Nach Impfungen ist man nicht „immun“ und die Pharmakonzerne haben nicht umsonst die sonst übliche Haftung abgelehnt. Usw.
            Aber Ihre Desinformationen sind einfach nur noch verantwortungslos.

    • @Oliver
      Mit um die 60 zig fängt die Gelassenheit an, ab 70 hat man vor wenigen
      Dingen in diesem Leben noch Angst.
      Übrigens die 1400 € als Kaufzeitpunkt sehe ich auch so; trotzdem kann
      man ja flexibel seine Bauchgefühl folgen.

      • @Cherusker
        Das Zitat wird Tamerlan (Timur Lenk) dem Welteroberer zugeschrieben: „Hütet euch vor den alten Männern, denn sie haben nichts zu verlieren.“ War das Lieblings-Zitat von Peter Scholl-Latour, den ich genau wie Prof. Bocker vermisse.

        • @WS
          Das Zitat mit den über 70 jährigen stammt sinngemäß
          von Henryk M. Broder, den ich wegen seiner Klugheit
          sehr mag. Also doch ein wenig geklaut. Kann ich, ist
          ja keine Doktorarbeit.

  5. @Maruti, Oliver
    Falls die 1.400 zu Weihnachten wirklich kommen sollten, wird die Kunst darin bestehen, überhaupt noch an physische Ware zu kommen.
    Es wartet wahnsinnig viel Geld am Rand des Spielfeldes, das nur auf das Startsignal wartet……..
    Und dann wir man sehen, dass man fast alles drucken kann, physisches EM aber nicht.
    Ausverkauft ist ausverkauft.

    • @meister Eder
      Ausverkauft sehe ich persönlich dann, wenn der Goldpreis über 2.000 Dollar steigt und steigt und steigt.
      Weil dann nämlich alle kaufen, Hinz und Kunz und einem die Tür einrennen.
      Doch dieses Szenario halte ich gerade zum Jahresende höchst unwahrscheinlich. Das werden die Notenbanken verhindern, what ever it takes und wenn die BIZ oder Blackrock 5000 Tonnen locker machen müssen. Papiergold natürlich, doch nicht eigenes Physisches.
      Wahrscheinlich reicht aber dafür auch ein Zinsgestammel der FED.

  6. Ach das glaub ich noch laaange nicht das der kram bei den händlern knapp wird. Klar, die eine oder andere Sammelmünze sicher aber nicht die Buillionware. Noch nicht. Und bei dem Sammelkram bei dem ich zum teil auch bei bin – wie zb Lunare ist der preis zweitrangig.

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