Freitag,07.Oktober 2022
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Goldpreis in Euro: So ist die technische Lage

Der kurzzeitig schwächere US-Dollar belastete den Euro-Goldpreis. Zuletzt notierte das Edelmetall aber wieder knapp über 1.600 Euro.

Goldpreis leicht erholt

Der Goldpreis ging am gestrigen Dienstag mit 1.827,90 US-Dollar aus dem US-Futures-Handel (April-Kontrakt). Das entsprach 1.601 Euro. Damit schloss der Edelmetall-Kurs erstmals seit dem 2. Februar wieder oberhalb der 1.600er Kursschwelle. Vor einer Woche stand die Notierung nur 2 Euro niedriger. Wie geht es nun weiter? Wir betrachten die aktuelle Lage im Euro-Goldchart.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures per 08.02.2022.

Charttechnik

Seit dem Erreichen des Allzeithochs im August 2020 (bei 1.741 Euro) befindet sich der Euro-Goldchart in einem Abwärtsmechanismus. Zuletzt wurde auch der fünfmonatige Aufwärtstrend gebrochen und der Goldpreis fiel zurück bis auf 1.577 Euro.

Der schwächere US-Dollar belastete die Euro-Notierung des Edelmetalls. Allerdings folgte der Rebound auf dem Fuße. Und so sprang der Kurs in den vergangenen Tagen zurück nach oben über die 50-Tage-Linie (bei 1.593 Euro), von wo aus der Rücksetzer Ende Januar startete.

Sentiment

Die Marktstimmung ist aus Sicht von 14 Tagen weiterhin neutral. Denn der RSI (Relative-Stärke-Index) notiert unverändert bei 50. Und erst oberhalb von 70 gilt ein Wert als kurzfristig überkauft.

Ausblick

Für eine Rückkehr in den im September 2021 begonnene Aufwärtstrend müsste der Goldpreis nun auf Tagesschlussbasis die Marke von 1.613 Euro zurückerobern. Allerdings dürfte dies mit dem vorliegenden Kreuzwiderstand kein so einfaches Unterfangen sein. Somit rechnen wir bei Gold vorläufig mit einer volatileren Seitwärtsbewegung bei Kursen zwischen 1.610 um 1.580 Euro.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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15 Kommentare

  1. So lange der Goldpreis nicht deutlich über 1840, besser 1850 steigt, bleibt alles beim alten. Gold fällt damit gleichzeitig mit der Inflation, da man ja für sein ( abgewertetes Geld) immer die gleiche Menge Gold bekommt.
    Darüber hinausgehend noch die Gefahr, dass Gold nochmals kräftig abrutscht.
    In Euro müsste der Preis desgleichen deutlich über 1650 Euro gehen.
    Bis dahin ist nichts in trockenen Tüchern und Gold entwertet zusammen mit dem Euro.

      • @deler
        Ich würde aber trotzdem nicht sagen:
        „leider ist es so“, denn Gold war eigentlich noch nie ein kurzfristiger Inflations Schutz, sondern nur ein langfristig, strategischer Schutz.
        Es gab einige Ausnahmen durch kriegerische
        Ereignisse, aber solange die Notenbanken das Zepter in der Hand hielten, war es so.

        • Das gibt nichts mit einem nachhaltigen EM Preis Anstieg. Minen ziehen nicht mit! Das ist eher ein negatives Zeichen! Am Freitag dann der Absturz?

    • @Maruti
      „Gold entwertet zusammen mit dem Euro“
      Das kann man positiver sehen. Gold entwertet in den Augen seiner Freunde nie wirklich. Darum ist es so
      wertig, wie wir es sehen und nicht die Comex oder die LBMA.
      Geld geht in Richtung Wertlosigkeit, wenn die Menschen das Vertrauen in das bedruckte Papier verlieren. Und bei 7,5 % Inflation ist Fiat auf diesem Weg ganz gut vorangekommen.

  2. @Alle
    https://wallstreetonparade.com/2022/02/jerome-powells-term-as-fed-chair-ended-last-saturday-the-senate-has-not-reconfirmed-him-whats-up/
    Wer von Euch sucht nach einem neuen Job?
    @GR
    Was soll ich jetzt mit meinen Spottliedern machen? JP war eine feste Bank.
    Es wollt ein Drucker wandern
    https://www.youtube.com/watch?v=ofHk7iQGgrA

    Es wollt ein Drucker wandern am Montag in der Fruh.
    Begegnet ihm Christine und Powell noch dazu.
    Hehe du Druckergesell, druck uns das Geld recht schnell.
    Mach dich gleich an die Arbeit, es gehe wie es wöll.

    Sobald der Drucker nach Frankfurt kam nahm er sein Ellenstab.
    Er schlug Christine den Buckel voll, recht schnell wohl auf und ab.
    Hehe du Druckergesell, mußt wieder aus der Höll,
    Wir brauchen net die Prügel; es gehe wie es wöll.

    Nachdem er all geprügelt hat, nahm er seine lange Scheer
    Und stutzt den Bänkern die Boni ab, sie hupften hin und her.
    He, he du Druckrgesell, pack dich nur aus der Höll,
    Wir brauchen nicht das Stutzen, es gehe wie es wöll.

    Da zog er’s Bügeleisen raus, und warf’s ins Höllenfeuer,
    Er streicht den Sparern die Zinsen aus, sie schrieen ungeheuer.
    He, he du Druckergesell, geh du nur aus der Höll,
    Wir brauchen nicht den Zinstod, es geh halt wie es wöll.

    Drauf nahm er Gold- & Silberbarr’n, und fängt zu zählen an,
    Er näht den Bänkern Nasen zu, so eng er immer kan:
    He, he, du Druckergesell, pack dich nur aus der Höll,
    Wir können nimmer schwindeln, es geh nun wie es wöll.

    Darauf fängt er zu drucken an, das Ding hat ziemlich brennt,
    Er hat den Bänkern mit Gewalt die Kryptos abgetrennt:
    He, he, du Druckergesell, marschier nur aus der Höll,
    Sonst brauchen wir den Blankfein; es geh nun wie es wöll.

    Nach diesem kam Jerome daher, und sagt: Es ist ein Graus,
    Kein Bänker hat ein Bonus mehr, jagt ihn zur Höll hinaus:
    He, he, du Druckergesell, pack dich nur aus der Höll,
    Wir brauchen gar kein FIAT; es geh halt wie es wöll.

    Nachdem er nun hat aufgepackt, da war ihm erst recht wohl,
    Er hüpft und springet unverzagt, lacht sich den Buckel voll,
    Ging eilends aus der Höll, und blieb ein Druckergesell;
    Drum holt der Teufel kein Drucker mehr; er stehl so viel er wöll.

  3. Europa hält still, während Ukraine, Baltikstaaten mit Polen die Gaslieferungen unterdrücken und Sleepy Joe verhindert, daß die neue Pipeline genutzt werden „darf“. Die Menschen werden mit irren „gesundheitsfördernden“ Maßnahmen ausgeschaltet und ein wirkliches Handeln der EU für eigene Interessen ist kaum erkennbar. Stillhalten, während brit. und starsgestripte Schwäne massenhaft durch euröpäischen Luftraum düsen,als wäre es eigenes Territorium und fremder Kriegsschauplatz. Europa ist abgeschnitten und fertig.Es scheint nur noch zwei Lager mit Russland/China und brit/am. zu geben. Eurolands Politiker wurden ruhig gestellt mit Tranchen von Bezos & Co. an die Obamastiftung…sie opfern ihre Bevölkerung für die Hoffnung selber besser davonzukommen. Rammstein wird nun nach Rzeszow verlängert, dafür hat man im 1.WK eine ganze Karpatenschlacht benötigt, bei der auch mein Urgroßvater gegen die Russen fiel. Europa wird noch vor dem Gemetzel gegen Rußland ausgeknockt und wir haben keine Strategen, die das erkennen (sollen, wollen) … später brauchen sie die gehorteten EM nur noch einsammeln…

  4. @T. Raven
    https://edition.cnn.com/2022/01/28/us/pittsburgh-bridge-collapse/index.html
    Witz aus alten Zeiten: Welche Staatsbürgerschaft hat der Liebesgott Amor? Die der DDR. Kein Hemd über’m Arsch, aber bis an die Zähne bewaffnet. Will sagen, den Amis fällt ihr eigenes Land unter dem Hintern auseinander. Und Sleepy Joe meint vielleicht noch, Rußlands chinesische Freunde leihen ihm das Geld für die Erneuerung der Infrastruktur. Ich erhielt gestern Post vom Gas-Versorger, ich muß jetzt wesentlich mehr zahlen.

    • …ich denke die mindestens 3 B52-Bomber, die gerade in GB eintreffen, der soeben geschlossene Militärpakt mit der Slowakei über 2 Flughäfen zur milit.Nutzung, die Truppen in BG und Rumänien und die fette Drohne Northrop Grumman RQ-4A Global vor der Krim, die gerade unterstützt wird von einer Boeing RC-135W Rivet Joint dienen nur dem Frieden in Europa….und das alles vor dem Datum 18.2. mit drohender Pleite des Hauptverbündeten…die Stunde der Wahrheit naht…und irgendwie komme ich immer wieder auf den 16.d.Monats…bis dahin sollte jeder sein EM und andere Vorsorge haben…

      • @T. Raven
        https://www.nach-welt.com/der-milliardar-ray-dalio-warnt-davor-dass-die-wohlstandslucke-in-den-usa-zu-einem-schrecklichen-burgerkrieg-fuhren-konnte/
        Sie müssen sich nur beeilen.
        https://www.youtube.com/watch?v=-zy9D-0IkQM
        Denn nur mit einem Krieg nach außen können sie die Diktatur rechtfertigen. Ohne eine solche hat ihr kaputtes System keinen Bestand mehr. Hör mal dem ehem. Richter Andrew Napolitano zu. Jetzt solltet Ihr alle verstehen, warum an meiner Wohnzimmer-Wand die konföderierte Flagge prangt. UND DIE BLEIBT DORT DRAN !!!

      • @T.Raven

        Ja, es ist schon erstaunlich, was sich das („Oral Office“) Weiße Haus
        das deutlich erkennbare Ablenkungsmanöver mit
        dem Namen „Ukraine“ kosten läßt. Man will und sucht den Konflikt,
        und die €uropäer sollen hinterher das Spielfeld vor der Haustür wieder
        sauber machen (wenn sie noch können).

        Der IRAK V2 mit seinen (sicher erkennbaren) „Massenvern.ichtungswa.ffen“
        läßt grüßen.
        Und die Europäer stehen schon wieder bereit (UK wie üblich in vorderster
        Front), den Kopf für die „ziemlich besten Freunde“ hinzuhalten.
        ✌(༼•!•༽)✌

        • @Klapperschlange
          The Gold-bug Anthem
          To honour the PPT (Plunge Protection Team)
          https://www.youtube.com/watch?v=9ETrr-XHBjE

          Oh, say can you see by the DOW’s early light
          How the gold-price we pressed at the twilight’s last gleaming?
          Gold-bugs‘ eyes popping out from the gold price’s plight,
          O’er the ounce price we watched, naked shorts are all streaming.
          Ev’ry bond, ev’ry share, bubbles bursting in air,
          Gave proof through the night that „The Team“ was still there.
          Oh, say does that PPT banner yet wave
          O’er the land of the freak and the home of the slave?

  5. Lenin hatte sicherlich Recht. Es gibt kein subtileres, kein sichereres Mittel, die bestehende Grundlage der Gesellschaft umzustürzen, als die Währung zu entwerten. Der Prozess setzt alle verborgenen Kräfte des ökonomischen Gesetzes auf der Seite der Zerstörung ein, und zwar auf eine Art und Weise, die kein Mensch unter einer Million in der Lage ist zu diagnostizieren.“ – John Maynard Keynes, Die wirtschaftlichen Folgen des Friedens (1919)
    Aus Goldseiten.

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