Montag,29.November 2021
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Goldpreis kämpft um 1.800-Marke, Zinsen steigen

Goldpreis, Anleihen. Renditen (Foto: Goldreporter)
Goldpreis im Kampf um die Marke von 1.800 US-Dollar: Vom Anleihenmarkt kommt etwas Gegenwind (Foto: Goldreporter).

Der Goldpreis notierte am Dienstagvormittag knapp über der Marke von 1.800 US-Dollar. Druck geht von steigenden Anleihe-Renditen aus.

Goldpreis bei 1.800 Dollar

Der Goldpreis hat in den vergangenen Handelstagen Boden gut gemacht. Im Umfeld der Verfallstermine an der COMEX ist der Kampf um die Marke von 1.800 US-Dollar nun voll im Gange.

Am heutigen Dienstag um 9:45 Uhr kostete die Feinunze Gold 1.802 US-Dollar pro Unze (-0,3 % gegenüber Vortag). Das entsprach 1.553 Euro (-0,2 %). Silber notierte mit 24,31 US-Dollar beziehungsweise 20,96 Euro pro Unze (-0,8 %).

Anleihe-Renditen steigen

Währenddessen sind die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen gegenüber Vorwoche teilweise deutlich angestiegen. Entsprechende US-Bonds rentierten am Vormittag mit 1,64 Prozent (Vorwoche: 1,59 %). Damit sehen wir hier im Rahmen unserer wöchentlichen Bestandsaufnahme den höchsten Wert seit 19. Mai 2021.

Und in unserer Beobachtungsliste weisen nur noch zwei Länder (Schweiz, Deutschland) bei ihren 10-Jährigen negative Renditen aus. Ende 2020 waren es noch sieben Staaten.

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Effektive Zinsen steigen: Renditen ausgewählter 10-jähriger Staatsanleihen (Quelle: Bloomberg)

Dabei weisen deutschen Staatsanleihen an der Börse nur noch -0,12 Prozent Rendite aus. Dagegen lagen die effektiven Zinsen für diese Papiere im August noch bei -0,49 Prozent. Und Ende 2020 waren es noch -0,57 Prozent.

Relevanz für den Goldpreis

Wenn Staatsanleihen mit guter Bonität höhere Zinsen bringen, dann steigt deren Attraktivität unter defensiv ausgerichteten institutionellen Investoren. Dagegen wirkt das zinslose Gold als Anlageform dann in normalen Zeiten für solche Kapitalverwalter weniger lohnenswert.

Das ist allerdings nur einer von vielen Aspekten, die eine Rolle bei der Entwicklung von Goldnachfrage und Goldpreis spielen. Wenn Gold etwa in einer Krise stark gefragt ist und Anleihen gleichzeitig gemieden werden (sinkende Anleihekurse), können beide Werte parallel steigen. Zuletzt hat der Renditedruck auf den Goldpreis etwas nachgelassen.

Goldreporter

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7 KOMMENTARE

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  2. Gold hat mit der 1800$ bzw. 1550 Euro Marke weiterhin sehr zu kämpfen.
    Nach anfänglichen + ging es 14Uhr wieder ins Minus:

    1.797,85 USD/oz
    -9,94 USD/oz
    -0,55 %
    Letzter Stand:
    14:48 Uhr

    • @Wandor
      Na der Stand ist inzwischen noch ein ganzes Stück tiefer gedrückt worden.
      Auftrag erfolgreich erfüllt und den Markt mit vielen vielen Tausend Futures
      in einer Stunde geflutet.

  3. Eben, es besteht kein Grund überstürzt zu kaufen.
    Erst, wenn der Goldpreis deutlich über 1850 klettert, wird es Zeit, nachzulegen.
    Bis dahin, die Optionsscheine von vorgestern verkaufen :)
    Für das Kartell ist es überhaupt kein Problem, den Goldpreis innerhalb einer Stunde um 100 Euro tiefer zu legen und innerhalb ein paar Monaten zu halbieren.
    Das wären 750 Euro, die Unze.
    Wer dabei das Zittern bekommt, weil er zu 1500 Euro gekauft hat, soll es lieber lassen.
    Gold ist eine Risikoversicherung und keine renditeträchtige Anlage, mit dem Vorteil, fass man eine Prämienrückerstattung bekommt. Eben diese 750 Euro
    Minimum oder sogar deutlich darüber und wenn man viel Glück hat, sogar mehr als die bezahle Prämie heraus bekommt.

  4. Goldpreis kämpft…..?
    So titelt heute der Goldreporter….und so mancher hier im Forum schließt sich dieser These an. Uns allen sollten doch wohl klar sein, dass hier ganz andere Mächte kämpfen und der „bezichtigte“ Goldpreis lediglich dem Spiel eben jener Mächte ausgeliefert ist. Sie können zwar den Goldpreis bremsen, knebeln, manipulieren, frisieren und wer weiß was sonst noch…..
    Nicht aber unsere Gedanken und W e r t vorstellungen. Punkt.

    • @Skorpion
      Hab heut meinen religiösen Tag, Der GR möge nachsichtig sein.
      Gold Will Take Care of you
      https://www.youtube.com/watch?v=ijytLs96yig

      Be not dismayed whate’er betide, gold will take care of you.
      Beneath its wings of love abide, gold will take care of you.
      Gold will take care of you, through every day, all of the way.
      It will take care of you, gold will take care of you.

      Through days of toil when charts do fail, gold will take care of you.
      When printing sprees your heart assail, gold will take care of you.
      Gold will take care of you, through every day, all of the way.
      It will take care of you, gold will take care of you.

      All you may need it will provide, gold will take care of you.
      Nothing you ask will be denied, gold will take care of you.
      Gold will take care of you, through every day, all of the way.
      It will take care of you, gold will take care of you.

      No matter what may be the test, gold will take care of you.
      Lean, weary one, upon its breast, gold will take care of you.
      Gold will take care of you, through every day, all of the way.
      It will take care of you, gold will take care of you.

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  6. Die aktuellen Marktberichte zum Thema „Gold“ sind an Dramatik kaum noch zu überbieten
    und zeugen immer wieder von exzellenter Recherche der„Börsenprofis“ und Markt-Berichterstatter:

    (siehe oben links im nachfolgenden Link:)

    25.10.2021: Goldaktien etwas freundlicher
    26.10.2021: Gold über 1800,-$
    27.10.2021: Gold unter 1800,-$

    https://www.goldseiten.de

    Diesen „fundierten“ Börsenbrief würde ich ad hoc abonnieren . . .
    (♥ᴥ♥)

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