Dienstag,23.April 2024
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Goldpreis läuft heiß, US-Arbeitsmarktdaten stützen!

Der Goldpreis hat seine bereits ausgedehnte Kursrally am Freitag fortgesetzt. Die überraschend milde Lohninflation in den USA heizte Gold weiter an.

Goldpreis nicht zu bremsen

Der Goldpreis hat in den vergangenen Handelstage eine erstaunliche Aufwärtsbewegung vollzogen. Mehrere Tage in Folge markierte das Edelmetall neue Rekordkurse. Dabei gab es Unterstützung aus der Nachrichtenwelt. Denn weder der Rechenschaftsbericht von Fed-Präsident Jerome Powell vor dem US-Kongress, noch das Ergebnis der jüngsten EZB-Sitzung (keine Zinsveränderung) Gegenwind. Und auch die neuen US-Arbeitsmarktdaten aus den USA vermochten dies nicht. Im Gegenteil. 

Gold, Goldbarren, Goldpreis (Bild: Goldreporter)
Gold fester denn je. Der Goldpreis hat vier Tage in Folge ein neues Allzeithoch markiert. Spekuliert wird auf baldigen Zinssenkungen in den USA, nachdem Nachrichten aus der Wirtschaft diese Annahme weiter stützten. Aber sehen wir jetzt eine Kursüberhitzung? (Bild: Goldreporter).

US-Arbeitsmarktbericht

Am Freitagnachmittag um 14:30 Uhr erschien der US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Februar (Non-farm Payrolls). Demzufolge wurden im vergangenen Monat 275.000 Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Analysten waren im Vorfeld von einem Wachstum von lediglich 200.000 Stellen ausgegangen. Im Vormonat hatten die USA ein Plus von 229.000 Stellen zu verzeichnen. Allerdings stieg die US-Arbeitslosenquote überraschend auf 3,9 Prozent, nach erwarteten 3,7 Prozent (dem Vormonatswert). Besondere Beachtung fanden aber sicherlich die Daten zur Lohninflation. So sind die durchschnittlichen Stundenlöhne gegenüber Vormonat nur 0,1 Prozent gestiegen. Die Prognosen hatten eine Steigerung um 0,3 Prozent vorhergesagt. 

Gold, Goldpreis, Goldchart
Nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten zog der Goldpreis nach 14:30 Uhr erneut an (Quelle: Stock3)

Erstaunliche Gold-Rally

Somit notierte der Goldpreis am Spotmarkt um 15:00 Uhr mit 2.172 US-Dollar, was 1.981 Euro entsprach. Damit legten die Kurse im Vortagesvergleich noch einmal um 0,6 Prozent beziehungsweise 0,4 Prozent zu. Auch der Silberpreis kletterte in ähnlicher Größenordnung auf 24,46 US-Dollar beziehungsweise 22,30 Euro.

Sollte bis zum Wochenende keine Gegenwehr mehr aufkommen, dann könnte der Goldpreis nun an jedem Tag der laufenden Woche ein neues Allzeithoch erreicht haben. Allerdings steigt mit der zunehmenden Kursüberhitzung auch das Risiko einer technischen Korrektur.

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26 Kommentare

  1. Für mich ist jetzt die Zeit gekommen alle meine Krügerrand (diverse Jahrgänge) zu Verkaufen!!!
    Aber nachdem ich in unserer Stadt 3-4 Edelmetallhändler nach den Ankaufspreisen gefragt habe da haben mir 3 Händler 1.860 € (aktueller Spotpreis 1.980€) angeboten.
    Nur 1 fairer Händler hat mir
    1.952 € für jeweils einen Krügerrand angeboten.
    Ich persönlich bin nicht über meinen Gewinn enttäuscht sondern darüber das man erst aufwendig einen Händler suchen muss der einen nicht über den Tisch zieht und dann erhält man nicht einmal den aktuellen Spotpreis obwohl der Händler ja eh schon einen Gewinn macht , da er ja den Krügerrand 40-50 € teurer als den Spotpreis anbietet.
    Ich werde mich aus dem Edelmetall Investment verabschieden da die Rendite zum vergleich der Laufzeit ganz schön bescheiden ist obwohl man bei Edelmetalle auch Buchverluste aussitzen muss.
    Sobald die Industrielle Weltwirtschaft wieder an fahrt gewinnt ,werde ich dann mein Silber Verkaufen und so wie Warren Buffet Cash anhäufen um dann bei einem Aktien & Bitcoin Crash zu 90% in diese 2 Sachen Investiere.
    Gold&Silber ist zum Konservieren seines erarbeiteten Geldes gut geeignet aber um es massiv zu vermehren leider nicht.
    Bei Aktien sollte man halt nicht auf aktuelle Highflyer setzen sondern auf etablierte Firmen wie „American Express“,Protector&Gambel“,
    Google,Microsoft ect.
    Trotzdem werde ich weiterhin in Zukunft den GOLDREPORTER und die Kommentare interessiert weiter lesen ;-)

    • Sehr merkwürdige Schlussfolgerungen…tztztztz
      1. Gold hatte in den letzten 25 Jahren eine ähnlich gute Performance wie Aktien historisch haben, ca. 5 – 6 Prozent pro Jahr (real). Gold in Aktien zu tauschen um Rendite zu steigern macht somit 0 Sinn.
      2. Es gibt auch Aktien im Rohstoffbereich wie BHP, Rio TInto oder Agnico Eagle, somit kann man Rohstoffe IN Aktien halten. Warum gegeneinander ausspielen?
      3. Der Peak Silver wurde 2016 erreicht, seither geht’s nur noch runter, die Nachfrage hingegen steigt. Wir fahren im 2023 das dritte Defizit in Folge ein. Bei Kupfer sieht es ähnlich aus.
      4. Kauf keine Krügerrand, sondern Barren, der Aufschlag ist zwischen 2 bis 3 Prozent bei Philoro – hier wird niemand über den Tisch gezogen.

      Ich würde mich erstmal richtig mit der Materie auseinandersetzen, bevor du vor lauter Halbwissen „Dummheiten“ machst…:-)

      • @ Manuel Gold ist Versicherung Aktien sind Spekulation
        Sicher kann man man beides kombinieren aber nur Aktien in dieser Schulden – und Spekulantenwelt ist fahrlässig.

    • @kai
      Dann viel Erfolg mit Ihrem Investment Gedanken.
      Eines gebe ich Ihnen aber auf den Weg mit:
      Ich kenne ein duzend pleite gegangener
      sog.Investoren am Aktienmarkt.
      (Jedoch keinen solchen Goldanleger.)
      Alle in Insolvenz und bei solchen Pleiten gibt es weder
      Pfändungsschutz von lebensnotwenigen Dingen, wie Kleidung, noch Harz 4 und Bürgergeld schon gar nicht.
      Sie werden da als Selbständiger und Freiberufler als Kaufmann eingestuft.
      Seien Sie vorsichtig.

    • Hallo Kai,

      Du investierst in „physisches“ Gold. Der Grund für dein „Händlerproblem“ liegt daran, weil dein relevanter Markt (bestehend aus für dich relevanten Händlern) nicht sonderlich groß ist. Entsprechend gering ist damit auch die Markt Liquidität – welche sich in der Ankauf-Verkauf Preisspanne deiner Goldmünzen widerspiegelt. Anders sieht es bspw. bei Gold in Form von ETCs (exchange traded commodities) aus. Xetra-Gold ist einer der größten Gold ETCs mit mehr als 200 Tonnen physischem Gold im Bestand. Der Kurs solcher ETCs richtet sich entsprechend nach der Goldpreisentwicklung. Aber im Gegensatz zu deinen physischen Goldmünzen findet der ETC Handel auf riesigen digitalen Märkten mit entsprechend hoher Liquidität statt.

    • Es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten in Gold/Edelmetalle zu investieren. Und sie bieten entsprechend unterschiedliche Vorteile/Nachteile für den jeweiligen Investor. Je nach persönlicher Rendite-Risiko Einstellung des Investors sowie erwarteter Haltedauer – können Edelmetall-Investments durchaus sinnvoll sein. Das Goldinvestment gilt seit jeher als „sicherer Hafen“. Und ganz besonders physisches Gold, was in Zeiten von Finanz-, Währungs-, Wirtschaftskrisen nicht wertlos verfällt. Anders wie es bspw. bei Aktien, Anleihen und auch Geld passieren kann. Über 95% aller bisher gegründeten Kryptowährungen verzeichneten übrigens einen Totalverlust und sind defacto wertlos.
      Wer (physisches) Gold kauft, investiert oftmals zur Vermögenssicherung.
      Aber wie sagt man so schön: Man kann entweder gut essen oder gut schlafen. Gold lässt dich in erster Linie gut schlafen. Aber erwarte keine raketenhaften Renditen (oder was immer du auch darunter verstehst). Denke ja nicht, dass der Finanzmarkt dir jemals irgend etwas schenkt. Hohe Renditen gibt es nicht umsonst. Sie sind nicht garantiert und gehen automatisch mit hohen Risiken einher.

  2. @ Kai Mitten im intakten Aufwärtstrend verkauft man grundsätzlich nicht ,nicht mal wenn man Geld braucht.Ansonsten verstehe ich die Händler nicht,habe Anfang Februar bei WMF von namhaften Händler 1890 bekommen ,anderes Angebot 1870.Mit dem Geld habe ich den 24er Krugerand bezahlt.

  3. Also, ich müßte schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, jetzt mein erspartes Gold zu verkaufen. Bin ja relativ spät – und für „deutsche Verhältnisse“ – relativ beschieden in „Gold“ eingestiegen, aber es hat sich mehr als gelohnt. Seit 2019 hat sich der Goldpreis hierzulande quasi verdoppelt. Was will ich mehr!
    Was die Weltwirtschaft angeht, so steht es um diese schlecht. So schnell wird sich da nichts erholen. schon gar nicht in Deutschland. Deutschland ist fürs erste – und nicht nur fürs erste – , wie soll ich sagen, am Arsch.

  4. Ich verstehe die Zeitpräferenz mancher Personen nicht. Laut ihrem Text lässt sich vermuten, dass sie ihren Goldbestand nicht lange halten.
    Angenommen es handelt sich um 5-10 Jahre so ist ihre Rendite deutlich höher.
    Langfristiges Vermögen baut man nicht innerhalb weniger Jahre auf.

  5. Ja, die Ankaufspreise haben mich heute auch enttäuscht. Allerdings war ich nicht beim Händler vor Ort, sondern schaue immer erst bei gold.de herein. Dort standen aber höhere Preise, als die Händler sie wirklich boten. Einige unterscheiden inzwischen bei Gold „2. Wahl“, eingeschweißt in Folie oder nicht – und ähnlichen Quatsch! Als ob das für Gold relevant wäre. Die Ankaufspreise lagen fast überall um 100 EUR unter den bei gold.de genannten Preisen. Sobald der Goldpreis noch weiter steigt, wächst sich der Nachteil aber aus. Der Preis lag heute sogar für einige Minuten schon bei über 2000 EUR.

    • @Goldmarie
      Auch wenn es im Internet immer wieder anders steht,
      ( das meiste im Internet stimmt ohnehin nicht, da sind zu viele Trolle, Influenzer usw unterwegs),
      das Aufgeld bekommen Sie kaum wieder rein.
      Rechnen Sie einfach, 1 Unze Krügerrand,
      Ankaufspreis = Spotpreis in Euro = Schmelzpreis.
      Deshalb sind Kilobarren Barren günstiger, wenn man diese verkaufen will.
      Anderseits kann man ja privat verkaufen, dann könnte man 50% des Aufgeldes, also hier 50 Euro mehr bekommen für die Unze.
      Da ja anonym verkauft und angekauft wird.
      Nur, bloss nicht bei Ebay.

      • Zu Ankaufspreisen :Ich habe heut nicht einen Krugerand Ankaufspreis unter 1970 gefunden.Wie gesagt ich habe anfang Februar bei der World Money Fair in Berlin für einen 1982er KG 1890 Euro von Emporium Hamburg bekommen .Ich weiss nicht was das da für Jahrmarkthändler sein sollen…

  6. Bedrucktes Papier nennen sie Geld? Offenbar haben sie den Sinn von physischen Edelmetallen überhaupt nicht verstanden.

  7. @Kai

    das ist doch schön dass du deine Entscheidungen fundiert und eigenständig triffst! Genau das sollte ja auch jeder tun: sich seine eigene (!) Meinung und Strategie bilden, und nicht einfach von anderen kopieren ;-)

    Wenn ich fragen darf: wieso hast du nicht über Gold.de nach guten Ankaufspreisen gesucht und die Waren online verkauft? etwas Porto und gut ist?
    Da gibt es bei den Ankäufern genügend die spot zahlen ;-)

  8. @Kai
    Tja, schnell reich werden mit AU is nicht! Und da Sie schon Warren Buffett zitieren – er hat auch gesagt: „Das wichtigste was man braucht, ist ZEIT!“
    Man kann mit Geduld per AU das Kapital vermehren – ICH bin ein Beispiel dafür (gut 40 Jahre in AU). Über 400 % plus gemacht… Bin da höchst zufrieden… :-)
    Alles auf „Papier“ ist nur ein Versprechen! Bitcoin ist m. E. nur ein Schneeballsystem, das sich sehr schnell erledigen kann…
    „Sobald die industrielle Weltwirtschaft wieder anfährt…“ das glauben Sie doch nicht ernsthaft auf absehbare Zeit!???
    Wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg!
    Der Dokta

  9. @All
    Sehen wir es locker: wie im GR- Artikel zur Marktlage von heute genannt, wird schon wieder die Neuware knapp.
    Wir brauchen also zum Nachunzen die Verkäufer als Quelle.
    Ansonsten gilt die Regel Nr. 1 am Finanzmarkt: das Geld wandert immer von den nicht ganz so Cleveren (um es diplomatisch auszudrücken) zu den Cleveren.
    Jeder entscheidet selbst, auf welcher Seite er steht.

    Ich dachte 2018 dass 1100 teuer wäre, dann bei 1600 zu Coronazeiten ( danach gab es aber Kaufdips um die 1500) und in 3 Jahren werden wir uns darüber unterhalten, wie billig damals 2000 Euros war.

    Wir haben die fähigsten Verbündeten für den Goldpreisanstieg, die man für Geld kaufen kann: Politiker mit so viel Fachwissen wie Olaf und Robert.
    Da kann gar nix schiefgehen.

  10. Es kommt still und heimlich, aber doch lauterund lauter einiges herangerollt.
    Die ehemaligen „Soldaten sind Mörder“ skandierer und Fakelzügler sind ganz plötzlich zu glühenden Militaristen mutiert.Man will Soldaten, Wehrdienstpflicht, jasogar Frontsoldaten ( natürlich nicht selbst, versteht sich und such den Wehrdienst selbst nicht nacholen, das schon gar nicht, aber sich wichtig machen mit Sprüchen).
    Und nun fordert der deutsche Städtetag Milliarden !
    für den Ausbau von Bunkern und Sirenen.
    Wofür ? Umweltkatastrophen ? Nein, er sagte ganz klar, für den Kriegsfall !
    Die Pazifiste, grün vegan gegenderten propagieren den Kriegsfall.
    Wenn das kein Argument für vergrabenes und verstecktes Gold ist, dann habe ich keine Argumente mehr.
    https://www.n-tv.de/politik/Staedtebund-fordert-Milliarden-fuer-Bunker-und-Sirenen-article24793384.html

    • Maruti:
      Bei solchen Forderungen ist m.E. die Selbstbereicherung der Vater des Gedanken. Beispiel: der deutsche Wehretat des Jahres 2022 belief sich auf 50,30 Mrd. Euro bei etwa 182.000 aktiven Soldaten, währenddessen Israel für seine 169.500 aktiven Soldaten einen Etat von lediglich 23,41 Mrd. USD bereitstellte.
      Die IDF ist eine der schlagkräftigsten Armeen der Welt, die Bundeswehr ist eine Trümmertruppe, die es im Frieden bei mehr als ausreichend Zeit nicht einmal schafft, eine Brigade im Baltikum aufzustellen.
      Es stellt sich damit die Frage, was mit dem Geld hierzulande geschieht. Diese Frage könnte man erweitern auf das 100 Mrd. Euro – Sondervermögen, auf die immensen Kosten für das Gesundheitswesen, auf die Entwicklungshilfe, usw..
      Ich nehme an, dass uns zum einen die tatsächlichen Kosten der ideologiebasierten Abenteuer (Sozialstaat, Migration, etc.) verschwiegen werden. Zum anderen ist die Korruption wohl ein weiterer Grund.
      Und solange noch Geld vorhanden ist und die fraglichen Personen am Ruder sitzen, wird es so und nicht anders weitergehen. Die Illusionen und Verirrungen unserer Luftschloss-Architekten werden nur stets größer und realitätsfremder. Jetzt legt man sich mit Russland an, ohne dass es auch nur ansatzweise einen Grund für dieses irrsinnige Vorhaben gibt. Dabei gehen zigtausende für diese Politik auf die Straßen, ohne dass man ein einziges Mal das Wort „Frieden“ hört.
      Ich frage mich jeden Tag, was mit den Menschen hierzulande los ist. In Anbetracht der Lage hoffe ich auf einen Preisdip in Richtung Süden. Dann gehen meine letzten Kopeken raus.

  11. @kai

    Schon komisch. Ich mache mir Gedanke, wie ich meine letzten Aktien noch in EM eintauschen kann und Sie machen das genaue Gegenteil. Vielleicht kommen wir ja ins Geschäft? Gold wird in Dollar weiter steigen und Gold geht nicht pleite. Papiervermögen wird untergehen, dass ist sicher. Kurzfristig kann man vielleicht damit Geld verdienen. Was macht man dann mit dem Verdienst? Erstens versteuern und Zweitens…..?

  12. @Materialist und Maruti
    Natürlich sollte man auch physische Edelmetalle besitzen, da habe ich ja nichts dagegen geschrieben (habe ich selber auch). Mir gings nur darum, dass man Aktien auch mit Edelmetallen kombinieren kann.
    Edelmetalle sind eine Versicherung, stimmt, das sind gute Aktien wie Geberit, Nestle, Procter und Gamble und co. aber auch, ausser man kauft nur einige davon, ein Basket mit 20 – 30 Aktien, welche antizyklisch sind und gute Kennzahlen haben, war in der Geschichte und wird auch immer eine Versicherung sein (ausser die ganze Weltwirtschaft geht pleite, dann ist Gold aber auch nichts mehr wert).
    Ob jemand Personen kennt, welche mit Aktien pleite gegangen sind oder nicht, spielt gar keine Rolle. Denn dies gilt nur für Personen, die sich eben nicht an die Aktienregeln halten, nur sehr wenige kaufen mit schlechten Kennzahlen usw. oder sie nur für wenige Jahre halten

  13. Nun, hätten meine Altvorderen die 31.000 Reichsmark rechtzeitig in Gold getauscht wäre es nach der Flucht im Zuge des WK I ein leichtes gewesen. Aber gut, über 12.3kg „Zusatzgewicht“ wären aufgefallen. Zumindest war das Versteck vom Papier genial, es war in den Koffern eingenäht – und wurde vergessen. Beim Wiederfund war der Wert noch geringer als heute…

  14. @Kai
    Selbstverständlich können Sie all Ihr Gold verkaufen, verschenken, oder was auch immer. Es ist Ihr Eigentum.
    Wenn man schnelle Rendite will, dann sollte man hoch spekulative Aktien sich zulegen oder in Kryptos investieren. Hier gilt alles oder nichts!
    Wenn man Ruhe ins depot möchte, dann solche Unternehmen die lange existieren, am besten über 50 Jahre, eine Monopolstellung besitzen und langsam aber sicher steigen. Im Vergleich dazu Tech-Werte nehmen im meinen depot nur 20% der Investitions Summe ein.
    Zurück zum Gold, ich kaufe es um es nicht zu verkaufen zumindest bis in Hohe alter.
    Wenn Sie trotzdem Ihr Gold verkaufen möchten, warum alles? Sie können immer noch die Hälfte auf die Seite lassen. Wenns nicht so läuft wie Sie sich das vorgestellt haben, ist die Hälfte des Goldes noch da.
    Ausserdem ist Ihnen klar wie viel Zeit und Arbeit in eine einigermaßen vernünftige Aktienbewertung Sie investieren sollten?

  15. @ Kai:
    bzgl. des Timings deines geplanten Edelmetall-Ausstiegs – kann man nicht viel zu sagen. Sicherlich hängt das aber auch von der bisherigen Goldpreis- und zukünftigen Goldpreisentwicklung ab. Und diese werden durch Goldnachfrage und Goldangebot bestimmt. Soweit ich mich erinnere, wird die weltweite Goldnachfrage von der Nachfrage nach Schmuck, der industriellen Nachfrage, Nachfrage von Zentralbanken, sowie Nachfrage institutioneller und privater Investoren beeinflusst. Dabei hat die Nachfrage von Zentralbanken sowie
    institutioneller und privater Investoren in den letzten Jahren zugenommen. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung von Indien und China und deren damit verbundenen Reichtum in der Bevölkerung wird sich mittel bis langfristig auf die weltweite Goldnachfrage auswirken (Zur Erinnerung: China und Indien haben zusammen mehr als 2 Mrd. Einwohner – die G7 Staaten haben zusammen knapp 800 Mio. Einwohner). In China und Indien hat Gold zudem auch noch einen viel größeren finanz-,gesellschaftlichen-, und kulturellen Stellenwert (da gibt es kaum Bausparpläne, Fondssparpläne, oder gar private, gesetzliche, betriebliche Altersvorsorge). Die globale Schmuckindustrie stellt seit Jahren den größten Teil der weltweiten Goldnachfrage und wird mit dem immer rasanteren Anstieg des globalen Reichtums ebenfalls weiter steigen. Die Zentralbanken haben insbesondere in den letzten Jahren viel mehr Gold gekauft, im Kampf gegen Inflation und Währungsabwertungen (siehe bspw. Türkei).
    Demgegenüber geht das weltweite Goldvorkommen immer weiter zurück, die Schürfung wird immer aufwendiger und damit kostspieliger …

  16. @ Kai:
    Neben Einflussfaktoren, die sich m.E. mittel- bis langfristig auf die Goldpreisentwicklung auswirken, gibt es auch Einflussfaktoren mit eher unmittelbarer Auswirkung auf den Goldpreis. Das ist der USD-Kurs und die USD-Zinsrate. Gold wird nämlich überwiegend in US-Dollar gehandelt. Der wichtigste und größte Markt für Gold ist die USA. Sinkt der US-Dollar Kurs, steigt oftmals der Goldpreis (Vergleich gerne mal den EUR/USD Kurs mit dem Goldpreiskurs). Die größten Handelsumsätze am Goldmarkt finden in den Zeiten statt, an denen der US Markt geöffnet ist. Und die größten Kursschwankungen am Goldmarkt resultieren häufig nach Wirtschaftsdaten aus den USA.
    Zinsentscheidungen in den USA haben unmittelbaren Einfluss auf den USD Kurs und den Goldkurs. Sinken bspw. die US Zinsen, kann Gold im Vergleich zu zinsbringenden „sicheren“ Alternativen (Bspw. US Treasury Bonds) attraktiver werden. Eine sinkende US Währung aufgrund sinkender US Zinsen, kann diesen ansteigenden Goldpreistrend sogar noch verstärken.

  17. @ Kai:

    wie gesagt, man kann deine Investmententscheidung nicht beurteilen. Dafür braucht es mehr Informationen (derzeitiges Investitionsportfolio und -Struktur, Renditeerwartung, Risikobereitschaft, Anlagehorizont, aber auch persönliches Alter, Familienstand und-Planung, Vermögens- und Einkommenssituation, etc…).

    Im Vergleich zu dir, haben viele Menschen nicht einmal ihr Vermögen absichern (konservieren) können. Haben in vermeintlich stabile und renditesichere Investments angelegt.
    In vermeintlich sichere etablierte Aktien; wie Thyssenkrupp, Telekom, Deutsche Bank, Commerzbank, oder Bayer AG
    In vermeintlich sichere staatlich geförderte Altersvorsorge: wie Riesterrente und Rüruprente
    In vermeintlich sichere Immobilieninvestments und Wohneigentum

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