Mittwoch,19.Juni 2024
Anzeige

Goldpreis: Mit Rückenwind zu neuen Rekordhochs?

Am Dienstag zog der Goldpreis deutlich an. Damit hat sich auch die charttechnische Lage kurzfristig wieder aufgehellt.

Goldpreis gestiegen

Der Goldpreis beendete den US-Futures-Handel am gestrigen Dienstag mit 2.023 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakt). Das entsprach 1.815 Euro. Vergangene Woche titelten wir in unserer letzten Chartanalyse „Goldpreis: Gute Chancen für eine neue Rally“. Und diese Chancen haben sich mit dem jüngsten Kursschub nicht verschlechtert. Wir betrachten die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 2. Mai 2023.

Gold, Goldpreis, Goldchart, Charttechnik
Goldpreis in Euro, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 2. Mai 2023.

Charttechnik

Auf Basis des Futures-Schlusskurses haben sich die Bedingungen im Vergleich zur Vorwoche noch nicht wesentlich verändert – auch wenn der Spotkurs nachbörslich schon höher stand. Bei 1.815 Euro ist der Goldpreis unmittelbar an deiner wichtigen Unterstützung positioniert. Gleichzeitig tangiert der Chart nun die Kante des vierwöchigen Abwärtstrends. Ein Sprung darüber dürfte neue Kursdynamik Richtung Norden entfachen. Dabei wäre aber mit 1.840 Euro ein bedeutender Widerstand zu überbrücken. Sollte dies kurzfristig gelingen, dann stünden die alten Höchststände zum Test an. Das Jahreshoch liegt bei 1.866 Euro (vom 5. April). Dagegen wurde das Allzeithoch im März 2022 bei 1.874 Euro erreicht.

Sentiment

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von zuletzt 48 ist die Marktstimmung nach wie vor im neutralen Bereich. Das heißt, Gold ist aus der Sicht von 14 Tagen weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden die Werte von 70 und 30 die definitorischen Grenzen. Währenddessen verkürzte sich der Abstand zur 200-Tage-Linie zuletzt auf etwas mehr als 4 Prozent. Wir sehen also keine kurzfristigen Kursübertreibungen.

Goldpreis-Ausblick

Der jüngste Boden auf der Höhe von 1.800 Euro, wo nun auch der 50-Tage-Schnitt zu finden ist, stellt eine gute Basis dar für den nächsten Angriff auf die alten Höchstkurse. Allerdings darf sich die Kursbelebung nun nicht doch noch als Strohfeuer herausstellen. Es sind Anschlusskäufe erforderlich.

Auf Dollar-Basis hat sich der Goldpreis bereits deutlich von der 2.000er-Kursschwelle nach oben abgesetzt. Hier stößt der Chart nun auf den Widerstand von 2.040 US-Dollar. Dagegen findet man das Jahreshoch bei 2.055 US-Dollar (vom 13.04.). Und das Rekordhoch aus dem Jahr 2020 wäre bei Kursen auf Tagesschlussbasis oberhalb von 2.069,40 US-Dollar eingeholt.

Gold, Goldchart, US-Dollar
Goldpreis in US-Dollar, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 2. Mai 2023

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

Anzeige

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

2 Kommentare

  1. Nach dem gestrigen Anstieg über 2.000 beim Gold nd dem Absturz bei den Aktien gab es zur Nacht Krisensitzungen.
    Und siehe da, man hat es hinbekommen, zu Börsenbeginn etwas Rot bei den Metallen und etwas Grün bei den Aktien hinzuzaubern.
    Nach dem altbekannten Muster, dem Spiel mit den Zahlen und den Zeitpunkten des Samplens.
    Erstaunlich viele Meldungen von ( selbsternannten und dafür bezahlten sog. namhaften Analysten) wie toll doch die Zahlen sind und wie super die Erwartungen.
    Das Problem ist nur, von diesen „Namhaften“ hat noch nie jemand etwas gehört. Von Greyertz jedoch schon.
    Nur, wer bei den Medien es wagt, den zu veröffentlichen, kann nachher bei Aldi an der Kasse sitzen.
    Das betrifft sicher nicht den GR. :) , der es wagt.
    Dafür danke.

  2. @Maruti
    Die ganze Analystenschar arbeitet komplett im System, bei Banken oder Fonds.
    Was sollen die denn erzählen, wenn am Monatsende noch mal ein Gehalt kommen soll ?

    Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

    Wer auf die hört, ist selber schuld.
    Das sollte sogar Otto Normalgeldanleger begreifen: wenn ich bei einem VW-Händler sitze und mich in Sachen neues Auto beraten lasse, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir ein um Klassen besserer Toyota oder Mazda empfohlen wird ?
    Eben.

Keine Kommentare möglich

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige