Dienstag,06.Dezember 2022
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Goldpreis schwächer, ETF-Investoren zurückhaltend

Mit dem Rücklauf der Preise für Gold und Silber, schwächte sich auch die Unterstützung der Edelmetalle durch den ETF-Sektor ab. 

Gold, Silber, SPDR, Goldpreis (Foto: Goldreporter)
Nach zwei Wochen mit steigenden Beständen bei SPDR Gold Shares, ging das gemeldete Inventar nun gegenüber Vorwoche wieder leicht zurück (Foto: Goldreporter).

Silber- und Goldpreis

Der Goldpreis hat seine im November noch ausgeprägte Aufwärtsdynamik aufgegeben und läuft nun erneut unterhalb der Marke von 1.800 US-Dollar seitwärts. Am heutigen Donnerstagvormittag um 10:45 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.770 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.564 Euro. In beiden Fällen stand die Notierung 0,6 Prozent niedriger als am Vortag. Der Silberpreis stand zum gleichen Zeitpunkt bei 22,35 US-Dollar beziehungsweise 19,74 Euro (-0,3 %)

Edelmetall-ETFs

Auch im Bereich der Edelmetall-ETFs hat sich innerhalb der vergangenen Woche nur wenig bewegt. Der SPDR Gold Shares (GLD) verzeichnete per 1. Dezember 2021 einen Rückgang der gemeldeten physischen um 0,29 Tonnen auf 990,82 Tonnen. Dabei ergaben sich gegenüber Vorwoche minimale Netto-Kapitalzuflüsse im Umfang von 80.000 US-Dollar.

Dagegen meldet der Betreiber des iShares Silver Trust (SLV) einen Anstieg des Silber-Inventars gegenüber Vorwoche um 23,03 Tonnen auf 17.044,77 Tonnen.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV

Bei beiden ETFs (Exchange Traded Funds) handelt es sich um die jeweils größten ihrer Metall-Gattung. Für jeden ausgegebenen GLD-Anteil muss der Emittent 1/10 Unze Gold einlagern. Bei SLV ist es eine Unze pro Share.

Einordnung Gold-/Silber-ETFs

Vergangene Kursrallys bei den Edelmetallen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den Edelmetall-ETFs begleitet. Allerdings sind die ETF-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren.

Goldreporter

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9 Kommentare

  1. Höret und sehet, Gandalf spricht zu Euch ;-)!
    Kommt es zu einem katastrophischen Krisenszenario? Von der ökologisch-ökonomischen Zangenkrise und der Gefahr eines „absolut autoritären Krisenkapitalismus“.

    https://youtu.be/DO6yJCyBK4Y

    • Der Kaitalismus in der Krise flösst mir weitaus mehr Angst ein als es der Sozialismus in der Krise je vermocht hat.Nur mal so am Rande bemerkt.

      • @materialist
        Richtig. Das ganze Desaster mit hemmungslosem Gelddrucken und Lockdowns ist eine typische Folge eines überbordernden Sozialismus.
        Nun sehen wir die Folgen. Es sind die gleichen, wie in jedem sozialistischen Staatsgebilde auch.
        Von Venezuela, über Cuba bis hin zur DDR und Sowjetunion und weiter nach Nordkorea.
        Dort, wo Sozialisten auftauchen, ist das Desaster schon programmiert.
        Ich frage mich nur, wann wacht man endlich auf aus diesen sozialistischen Träumereien.

  2. US-Arbeitsmarkt – Erstanträge auf Arbeitslosengeld:

    Die Zahl der Amerikaner, die in der Woche zum 27. November neue Anträge auf
    Arbeitslosenunterstützung gestellt haben, stieg auf 222 Tausend, nachdem sie in der
    vorangegangenen Woche mit 194 Tausend einen Tiefstand von fünf Jahrzehnten
    erreicht hatte und unter den Markterwartungen von 240 Tausend lag.“

    „Finanzmarktwelt“, die wohl auch von der „Transatlantikbrücke“ gesponsert
    werden, titelt devot ergeben:

    US-Erstanträge und Folgeanträge (erstmals seit Corona unter 2 Millionen) gut“.

    https://finanzmarktwelt.de/us-erstantraege-und-folgeantraege-erstmals-seit-coorna-unter-2-millionen-gut-indiz-fuer-us-arbeitsmarktdaten-219188/

    „Steigende“ Zahlen bei den Arbeitslosen sind also „gut“?
    ([ für die Wallstreet, weil dann das Gespenst der Zins-Anhebungen
    wieder zurück in die Flasche muß?)]

  3. https://goldseek.com/article/us-treasury-refuses-answer-many-questions-about-disposition-its-own-gold
    Super-GAU. Wenn man auf Fragen erst GAR KEINE Antwort bekommt und nicht mal mehr grinsend angeschwindelt wird, so muß man sich seine eigenen Gedanken machen und die Rübe zum Denken benutzen.
    https://www.reuters.com/markets/asia/central-bank-gold-holdings-imf-data-2021-11-30/
    Bengaluru ist der neue Name von Bangalore. Und die BuBa hält 3.359 Tonnen Gold.

  4. Goldseiten schreibt:
    1670 / 1620 Dollar sind realistisch:
    https://www.goldseiten.de/artikel/519561–Gold—Die-grosse-Entscheidung-rueckt-naeher.html
    Bei einem nur geringfügig höherem Eurokurs
    ( auch der ist wshrscheinlich), würde das einen Unzenpreis um die 1400 Euro bedeuten.
    1620 Dollar allerdings wäre die unterste Grenze.
    Wer diese noch bei einem höhren Eurokurs erwischt, hat echt quasi einen Lottotreffer gemacht.
    Denn, etwa 1600 Dollar betragen die Förderkosten für eine Unze Gold. Auch bei Newmont.

  5. Anscheinend betragen die Förderkosten bei
    Silber nur ca. 16 Dollar.
    Die Förderkosten bei Gold jedoch 1600 Dollar.
    Also Ratio 1:100.
    Dann hätten wir bald Schleuderpreise und die
    Minen können dicht machen.
    Silber ist allerdings nur 18 Mal häufiger in der
    Erdkruste vorhanden als Gold.
    Also, wer die Silberunze für 20 bis 25 €
    erwischt, kann auf mittlere und lange Sicht
    nur ein
    S u p e r s c h n a e p p c h e n
    machen!

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