Donnerstag,29.September 2022
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Goldpreis: Verkaufsdruck am US-Terminmarkt

Goldpreis, Gold-Futures (Foto: Goldreporter)
Der Goldpreis im US-Futures-Handel sank vergangene Woche um 3,2 Prozent. Die Goldmarkt-Schwäche zog wieder mehr Short-Seller an.

Der Goldpreis gab in der vergangenen Woche kräftig nach. Die Marktschwäche zog wieder mehr Short-Seller an.

Goldpreis

Für den Goldpreis gab es in der vergangenen Woche einen klaren Trend und der zeigte Richtung Süden. Während in der Vorwoche noch kurzzeitig Kurse von mehr als 1.800 US-Dollar erreicht wurden, ging es in den vergangenen Handelstagen schrittweise um gut 40 US-Dollar nach unten. Damit folgte der Goldpreis unter dem Eindruck steigender Anleiherenditen und eines erneut stärkeren US-Dollars den Kursen am Aktienmarkt. Dabei sehen wir nach vier Wochen erstmals wieder einen erhöhten Zulauf im Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX. Wir betrachten die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen per 16. August 2022.

CoT-Daten

Hier sank die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche um 0,5 Prozent auf 153.709 Kontrakte. Auf der Gegenseite nahm die Netto-Short-Position der „Großen Spekulanten“ um 1,1 Prozent ab auf 141.164 Kontrakte. Dabei sanken die Netto-Käufe in der Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um 10 Prozent auf 36.373. Hier zeigt sich also wieder eine erhöhte Skepsis in Sachen Goldpreis-Entwicklung.

Open Interest

Allerdings ist der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte, erstmals seit vier Wochen wieder angestiegen. Es ging um 0,09 Prozent nach oben auf 453.960 Kontrakte. Und bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag stieg der Open Interest um weitere 0,9 Prozent auf 458.385 Kontrakte.

Gold, CoT, Positionen, Spekulanten, COMEX

Gold, CoT-Daten

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis auf Basis des meistgehandelten US-Futures-Kontrakts (Dezember) ging am Freitag mit 1.760 US-Dollar pro Unze ins Wochenende. Damit gab die Notierung gegenüber Vorwoche mit 3,2 Prozent doch recht kräftig nach. Und wie eingangs bereits erwähnt, gab der Goldpreis kontinuierlich ab und schloss am Freitag praktisch auf Wochentief.

Gold, Goldpreis, Futures
Goldpreis im US-Futures-Handel, 1 Woche, 5-Minuten-Kurse, Dezember-Kontrakt (Quelle: CME Group)

Einordnung: Wenn der Open Interest bei fallendem Goldpreis steigt, dann liefert dies negative Signale für den Goldmarkt. Denn Händler werden von der Goldpreisschwäche angezogen.

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen sanken die Goldbestände in den COMEX-Tresoren in der vierzehnten Woche in Folge. Denn per 18. August 2022 summierten diese sich auf 28,57 Millionen Unzen. Damit wanderten weitere 710.000 Unzen ab (Vorwoche: -310.000 Unzen). Dabei fielen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände der Kategorie „eligible“ um rund 60.000 Unzen auf 14,20 Millionen Unzen.

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 458.385 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 45.838.500 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu rund 62,3 Prozent mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 63,7 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen hauptsächlich per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den aktuellen Kontrakt-Monat August bislang 33.118 Anträge auf physische Gold-Lieferung. Das heißt, in der vergangenen Woche kamen nur noch 672 hinzu (Vorwoche: 4.434). Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 wurden insgesamt 55.102 Anträge auf physische Gold-Lieferung eingereicht. Im vergangenen Juli waren es nur 9.641 „Delivery Notices“.

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18 Kommentare

  1. Wenn Händler von der Goldschwäche angezogen werden, müssen diese ja erst mal Gold kaufen.
    Mit dem Risiko, es bei weiter fallenden Kursen mit Verlust verkaufen zu müssen.
    Nur Händler, welche auf Goldbeständen sitzen, können es verkaufen, bevor es weiter fällt. Aber die haben das Gold ja zu höheren Preisen gekauft und verkaufen nun auch mit Verlust.
    Bleiben nur die Leerverkäufer. Das sind fast auschliesslich Grossbanken, welche eine Zulassung zu Leerverkäufen haben ( Marktfähigkeit). Hinz und Kunz dürfen das nicht.
    Oder irre ich mich da ?
    Leerverkäufer müssen sich erst das Gold leihen ( meist von der Zentralbank) um es anschliessend zu verkaufen.
    Dann gibt es noch einige wenige ungedeckte Leerverkäufer.
    Die haben überhaupt kein Gold, weder im Besitz noch geliehen.
    Das sind dann wahrscheinlich von der Zentralbank beauftragte Strohmänner. Geht das nämlich schief, landet nur der Strohmann hinter Gittern und nicht die FED.
    So wird es möglicherweise gemacht.
    Und es gibt noch die Spoofer. Auch so ein Unding.
    Jeder e-bayler muss sich beim Kauf oder Verkauf an den Vertrag halten. Der Spoofer nicht. Der kann den Kurs hoch oder runter treiben und dann, kurz vor Auktionsende alles stornieren.
    Versucht das mal bei Ebay, Amazon oder beim Öllieferanten.
    Das alles zusammen erinnert an die Hütchenspieler in Düsseldorf am Rheinufer, nahe Kennedy Brücke, welche die Touristen abzocken.
    Soweit, so gut.
    GR meint, die Preise fallen weiter. Also kaufen wir bei 1720 Dollar etwas, dann bei 1680 Dollar, dann bei 1650,
    1620, 1580 und am Schluss womöglich noch bei 1475 Dollar.
    1475 Dollar wäre so der Boden.
    In Euro ? Keine Ahnung, wahrscheinlich 1450 Euro oder so.:).
    Bitte, alles nicht so ganz ernst nehmen !

  2. Bereitet sich China auf einen Krieg vor ?

    Letzten Monat erzählte mir ein chinesischer Unternehmer, der medizinische
    Geräte für Verbraucher herstellt, dass lokale Beamte von ihm verlangt hätten,
    seine Produktionslinien in China umzustellen, damit sie Artikel für das Militär
    herstellen können. Kader der Kommunistischen Partei, so sagte er, erteilten
    ähnliche Befehle an andere Hersteller.

    Außerdem sagen chinesische Akademiker insgeheim, dass die anhaltende
    Ausweisung ausländischer Kollegen von Chinas Universitäten eine Vorbereitung
    auf Feindseligkeiten zu sein scheint.

    Die Volksrepublik China bereitet sich auf einen [Taiwan-]Krieg vor, und sie versucht
    nicht, ihre Bemühungen zu verbergen. Mit der am ersten Tag des vergangenen
    Jahres in Kraft getretenen Änderung des Verteidigungsgesetzes werden
    Befugnisse von zivilen auf militärische Beamte übertragen.

    Wie „Richard Fisher“ vom International Assessment and Strategy Center in
    Virginia erklärt, „hat sich die Kommunistische Partei Chinas in den letzten
    40 Jahren auf einen brutalen Krieg vorbereitet, und jetzt beschleunigt die
    herrschende Organisation ihre Pläne.“

    Was die Welt im Herbst 2022 neben dem Ukraine-Krieg noch braucht, ist
    sicher kein zweiter Kriegsschauplatz in Fernost; schließlich verschärft sich
    dadurch die Problematik der Lieferengpässe bei Öl, Gas, Lebensmitteln usw.
    auf‘s Unerträgliche.

    „Quelle:“

    Natürlich sehe ich auch die Gefahr, daß der Goldpreis bei einer so großen Krise
    weiter nachgeben muß, weil es die Notenbanken so wollen . . .

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    • @Klapperschlange
      Seit gut 2 Jahren kauft China in gigantischem Massstab Getreide etc. ein. Gut 50 % der weltweiten Vorräte sollen inzwischen dort lagern.
      Zudem „hört man so“ , dass China zunehmend Finanzinvestments aus dem Westen abzieht.

      Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die sich wohl auf Sanktionen vorbereiten.
      Man holt die Schäfchen heim ins Reich.
      Böse Stimmen behaupten, dass die KP in Peking den Ukrainekrieg und die West-Sanktionen gegen Putin quasi als „Generalprobe“ für die eigene Auseinandersetzung mit den USA sehen könnte.

      Das wäre das absolut LETZTE, was die Welt jetzt noch brauchen könnte.

      Planspiel:
      Putin dreht uns wirklich das Gas ab, Öl und Kohle sowieso.
      Dann gehen in Europa spätestens im Januar die Lichter aus. Und zwar katastrophal.
      Damit wäre der wichtigste Alliierte der USA fundamental erledigt.
      Wenn Europa erledigt ist, sind auch die USA massiv geschwächt.
      Das wäre dann die Stunde…
      Demnächst besucht Xi die Saudis.
      DAs kann auch eine für uns sehr unangenehme Partnerschaft werden.

      Mir wird gerade ordentlich mulmig.

      • @Meister Eder

        Beim letzten Besuch von Präs. Biden in Saudi-Arabien konnte man
        in der Presse lesen, Biden habe die Saudi’s gebeten, ihre Öl-Fördermenge
        zu erhöhen, um den Ölpreis zu senken (was nicht gelang).
        „Business-Insider“ berichten jedoch, Biden wollte die Saudi’s davon
        abbringen, Mitglied im BRICS-Staatenbund zu werden (was nicht gelang).

        Die Karten auf dem Pokertisch werden wohl gerade neu gemischt . . .
        Hmmmm. ( ̄ヘ ̄)

        • @Klapperschlange
          So ist es wohl.
          Ich denke gerne in der Kategorie Schach.
          Wir spielen gegen einige Großmeister, die locker 5 Züge voraus denken.
          Auf unserer Seite gucken sich Olaf , Lenchen und Robert an und fragen sich, wo denn der Würfel ist.

          Die Gegenseite nimmt uns eine Figur nach der anderen ab.
          Die Läufer sind weg, die Springer auch und wenn kein Gas mehr kommt, ist quasi die Dame auch weg.

          Deutschland steht schon im Schach.
          Noch 2 Züge (Nordstream 1 zu und kein Öl mehr nach Schwedt) und jemand grinst uns an und sagt freundlich „Schach Matt“.

          Der Vorteil des Schachspiels: anders als die Playstation braucht man keinen Strom, eine Kerze reicht.
          Das perfekte Spiel für diesen Winter.
          Man hat auch genug Zeit, wenn die Firma zu ist und der Job weg ist.
          Nur gute Nachrichten…….

      • @Meister Eder
        https://www.ctvnews.ca/climate-and-environment/chinese-farmers-struggle-as-scorching-drought-wilts-crops-1.6036067
        Passend dazu. Denkt euch euren Teil. Glücklich das Land, das autark ist. Als Reichsminister für Landwirtschaft würde ich an Özdemirs Stelle auf den Translator hören und überall an den Rändern der Straßen und Wege Obstbäume pflanzen. Ernsthaft – wer weiß, wie lange wir noch für unser Euro-Fiatgeld Äpfel in Chile werden kaufen können? Am Samstag nimmt die Mosterei hier ihren Betrieb auf. Heißt, die nächsten Wochen werde ich mit dem Ernten von Birnen + Äpfeln ausgelastet sein. Abliefern, Saft + Most einheimsen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Paar hundert Liter haltbaren Saft im Keller bunkern. Kommt kein Armageddon, wieder alles verschenken an andere. Die mich dann wieder ansehen, als fehlten mir paar Latten am Zaun. Weil es ja sonst keiner macht. Ist wie mit dem Edelmetall. Das ist der Rettungsring, der Fallschirm, den man an Bord haben muß in der Hoffnung, ihn nie zu gebrauchen. Meinte @anaconda stets. Soll mir doch keiner sagen, es ist besser, sich auf den Staat zu verlassen. Dazu habe ich im Sozialismus zu viele Pferde kotzen sehen als gelernter DDR-Bürger. Und 1990/91 in Moskau.

        • @Wolfgang Schneider.
          Also wir wählen Dich, Klapperschlange macht Wirtschaft/Finanzen, Maruti Aussenminister (gleich von seinem Boot aus….), Pumuckl macht Justiz (und nagelt in der ersten Woche 90 % der Steuerschlupflöcher der Konzerne zu) und den Rest bekommen wir hier im Forum auch noch zusammen.
          3 Klassen besser als ……
          Wo ist eigentlich Thanatos ?
          Wir brauchen noch einen wortgewaltigen Minister für Propaganda, sorry, Regierungssprecher.

          • @Meister Eder
            https://www.breitbart.com/politics/2022/08/22/bidens-executive-order-a-direct-threat-to-the-dollar/
            Vergiß nicht @Krösus. Als Minister für Bildung. Wer nicht Karl Marx‘ Einstellung zu Gold- und Papiergeld kennt, bekommt von @Krösus den Hintern versohlt.
            https://finance.yahoo.com/news/world-food-shortage-bad-to-worse-un-world-food-programme-102938562.html
            Hast Du folgendes gewußt? In der UdSSR der 1930er Jahre zu Zeiten von Stalins Kollektivierung der Landwirtschaft wurden alle Apfelbäume erfaßt, und jeder bekam ein Abgabe-Soll (Natural-Steuer) verpaßt, wie viele Äpfel er abzuliefern hatte. Daß mal wie bei uns 2021 wegen später Fröste im Mai, welche die Blüte verheerten, eine Apfelernte auch mal ausfällt, war und ist linken Deppen egal. Dir aber nicht, wenn Du als Saboteur + Feind des Volkes angeklagt, enteignet und deportiert wirst. Oder gleich erschossen. Also haben praktisch alle im Land – lies mal bei Solschenizyn – aus Angst ihre Apfelbäume abgeholzt. Keine Bäume, kein Soll, kein Streß mit der Genickschuß-Obrigkeit. Ratz fatz war die junge Sowjetunion ein Land ohne Apfelbäume. In den 1930er Jahren sollen allein in der Kornkammer Ukraine 5 Mio. verhungert sein. Den Haß, der sich damals anstaute, machen sich die Amis heute zunutze, die Ukrainer geben pauschal den Russen die Schuld. Grad las ich, Sleepy Joe will weiteres Militärgerät für 3 Mia. Dollar an Kiew liefern.
            http://www.ronpaulinstitute.org/archives/featured-articles/2022/august/22/more-billions-to-ukraine-as-america-falls-apart/
            Dabei fällt ihm das eigene Land unterm A. auseinander.

          • @MeisterEder

            Nach meinen letzten Informationen hat sich @Thanatos
            für 4 Wochen samt Familie (und Hund & Katze (ᵔᴥᵔ) ✌) in den
            Bayrischen Wald zurückgezogen (ohne Funknetz, Internet, TV,
            Zeitung etc.), um den 2. Teil seiner „Midlife Crisis“ zu bewältigen.
            Er brauchte etwas Abstand von den täglichen „Negativ-Schlag-
            zeilen“ in den Medien.

            Hörst Du es auch: tik . . . tik . . . tik . . .
            Der US-Immobilienmarkt „bröckelt“: Preisnachlässe von
            bis zu $500.000,- für Häuser auf „
            Long Island“.

            @MeisterEder : in ein paar Monaten/ Wochen gibt es die
            „Pappdeckel-Häus-che“ für‘n Apple & ‚n egg, U know?

            „Quelle: Bloomberg.“

            (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

  3. @Klapperschlange
    Offene Preisreduzierungen sind ja schon die 4) Stufe.
    Und die erste Stufe der Panik.

    1.Stufe: es kommen kaum noch Anrufe oder Clics auf den Websites (das können die Makler sehen, wie oft ein Objekt aufgerufen wird)
    2.) Keine Besichtigungen führen zu verlängerten Vermarktungszeiten. Das Haus steht wie Blei, monatelang.
    Das ist gerade in Oberbayern so. Da fängt es erst an.
    3.) Cleverles nehmen das Objekt ganz raus, warten 2 Monate und inserieren es mit neuem Preis und etwas anderen Photos neu.

    4.) Stufe: der Verkäufer verliert die Nerven, und/oder er bekommt immer weniger freundliche Briefe von der Bank. Erst dann wird OFFEN reduziert.
    Wenn wir da jetzt sind: Eieiei !

    Die Makler machen das nur, wenn es gar nicht mehr anders geht, weil das das ganze Marktgefüge runterzieht.

    Auf den US-Immo-Websites gibt es dann gleich dicke ROTE PFEILE nach unten bei den Objekten (nicht wie bei uns, wo einfach nur der Preis steht und man das nur merkt, wenn das Objekt kennt).
    Das ist bei den Amis viel transparenter: man sieht gleich oben in der Anzeige , wie lang das Haus schon auf dem Markt ist und wie sich der Preis geändert hat (in USD und Prozent, für die mit Rechenschwäche).
    Gleichzeitig werden auf 1/3 des Bildschirms vergleichbare Objekte eingeblendet, ggfs. auch mit roten Pfeilen.
    Man sieht also sofort auf den ersten Blick, wohin die Reise geht.
    Man kann sogar gezielt nach reduzierten Häusern suchen.

    Was macht der clevere Interessent, wenn überall rote Pfeile nach unten sind ?
    Er wartet ab.
    DAs ist die nächste Stufe. Sogar die noch solventen Interessenten warten einfach ab.
    Und der „highly motivated seller“ gibt bei so einem Objekt dann i.d.R. noch mal ordentlich nach.

    Eders Hypothese: der Schneeball rollt.
    Was würde Kaiser Franz sagen? Jo is denn scho wieder 2008 ?

    Ich habe es hier ja mal frech gesagt: wenn wir unser Häuschen für max. 40 % unseres Verkaufspreises wieder bekommen, denken wir mal nach. Naja, eher nicht.
    Wenn es nach dem Bürgerkrieg/ den Armutsaufständen noch steht.

    Und: NIX PAPPHÜTTE.
    Wir waren in einem Hurrican-Risikogebiet, d.h. Aussenwände in 30 cm Stahlbeton (also eigentlich schusssicher) . Die ganze Hütte war zertifiziert auf 290 km/h Windgeschwindigkeit (Druck, Sog und Twist).
    Zum Vergleich: bei 290km/h ist ein vollbetankter Jumbo in der Luft.
    Jetzt stell Dir mal vor, wie dick ein 2,50 x 4,5 Meter Garagentor ist, um senkrecht diesen Winddruck auszuhalten.
    Das wird auch nicht mit 8 mm Plastikdübel in die Wand geschraubt.
    Die Amis können auch Qualität,

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Metall kaufen, auch wenn es langsam weh tut, bei 1800 für das Münzchen.

    • @MeisterEder
      Der nächste Schneeball:
      @tok . . . @tok . . . @tok . . . und ich sehe, lese und füge hinzu:
      Ein „Tsunami von Stromabschaltungen“: 20 Millionen US-Haushalte
      sind mit ihren Energierechnungen im Rückstand . . .

      das wird bös enden, (siehe hier:)

      ‹(•¿•)›

      • @Klapperschlange
        Jetzt müsste man die durchschnittliche Haushaltsgrösse kennen.
        Wären es durchschnittlich 2,5 Personen pro Haus, wird es demnächst bei 50 Mio. Amis dunkel und warm/kalt, je nachdem wo man wohnt. .

        Übrigens: schöne Grüsse an die Kreditkartenfirmen und die mit den Konsumentenkrediten (die Amis kaufen ja vom TV bis zum Auto alles auf Kredit).
        Diese Kredite sind wie 2008 alle schön gebündelt irgendwo als super Wertpapier unterwegs.

        Ich weiss ja nicht wie die ticken, aber Strom und Wasser würde ich bis ganz zuletzt zahlen und vorher schon alles andere nicht.

        Passend 2 Aktien:
        1.) Home Depot (das ist das Vorbild für OBI). Intakter Abwärtstrend seit Weihnachten, ca. – 22 % , Indikator, ob die Amis noch Geld für ihr Haus ausgeben.

        2.) Zillow Group (so was wie Immoscout aber mit weiteren Dienstleistungen). von November bis jetzt von über 90 auf 33 je Aktie.
        Autsch !

        Irgendwie sieht das nach vielen Schneebällen aus.

        Fasten Seat Belts.
        Die mit der goldenen Schliesse.

    • @MeisterEder

      Wohin man auch blickt: Warnlampen blinken rot .

      24. August 2022: Der Mietbericht von „Alignable“ für den Monat
      August wurde soeben veröffentlicht und zeigt die bisher höchste
      Rate an Mietrückständen bei kleinen Unternehmen (SMBs, „Small
      Businesses“) in diesem Jahr: 40 % in den USA, 6 % mehr
      als im Juli (34 %).
      Das letzte Mal, dass diese Quote so hoch war, war im März 2021,
      also vor fast 18 Monaten – mitten in der Pandemie.“

      Kanada: 47% der SMBs können ihre Miete im August nicht zahlen.

      https://www.alignable.com/forum/august-rent-delinquency-breaks-2022-record-up-6

      D: neue Höchstpreise beim Gas . . .
      (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

      • @Klapperschlange
        Ich hab auch auch ein schönes Bild:
        Strompreise für diesen Winter:
        Zu normalen Zeiten waren es 30 Euro je MWh, jetzt fast 600.
        Schlappe 2.000 Prozent.

        Gut, dass wir jetzt auch noch die letzten AKW abschalten, wäre doch gelacht, wenn wir die 1000 Euro nicht schaffen würden.

        https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/german%20french%20power%201%20%20year.jpg?itok=3t5kEFZ0

        Sehe schon die Elektroautofahrer ihren ID3 gegen einen Dodge RAM Pickup eintauschen, weil man mit dem viel billiger fährt.

        • @Klapperschlange
          Was traut sich denn der Bundesrechnungshof ?

          Ergänzung: mein Bild mit den Strompreisen ist ja 4 Wochen alt. War früher kein Problem.
          Aktuell: Strom Baseload für das 1. Quartal 2023:
          Deutschland: 815 Euro / MWh
          Frankreich: 1400 (!!!)
          Es geht fast genauso senkrecht nach oben wie die (Schulden-)Bilanzen der Notenbanken. Die 1.000 werden wir dann wohl spätestens im Oktober erreichen.
          So sieht Hyperinflation in live und 3D aus.

          Nicht vergessen:
          1.) Normalpreis die letzten Jahre war 30. (DREISSIG)
          2.) Unsere grüne Energiewende baut darauf, im Winter (wenn die PV nix bringt) Atomstrom aus Frankreich zu kaufen, um die Versorgungslücken zu füllen.
          Dann mal viel Glück !

          Was erwarten wir jetzt für Wirtschaft, Staatsfinanzen, Aktienmärkte,……. ?

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