Freitag,06.August 2021
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Goldpreis: War das der große Ausverkauf?

Goldpreis, Gold (Foto: Goldreporter)
Der Goldpreis sank vergangene Woche um weitere 2,8 Prozent. Und parallel fiel der Open Interest auf den tiefsten Stand seit Juni 2020 (Foto: Goldreporter).

In der vergangenen Woche verabschiedeten sich erneut zahlreiche Händler bei fallendem Goldpreis aus dem Handel mit Gold-Futures. Die Chancen auf eine kurzfristige Bodenbildung steigen.

Goldpreis schwach

Der Goldpreis durchlief erneut eine Schwache Handelswoche. Dabei rutschte der Kurs des Edelmetalls erneut unter die Marke von 1.800 US-Dollar. Was hat sich in den vergangenen Tagen am US-Terminmarkt getan? Hier die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händler-Gruppen im Geschäft mit Gold-Futures am der COMEX per 23. Februar 2021.

CoT-Daten

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ging gegenüber Vorwoche um rund 8,5 Prozent zurück auf 251.729 Kontrakte. Dabei sank die Netto-Short-Position in der Untergruppe der „Swap Dealers“ (darunter Großbanken) um knapp 9,5 Prozent auf 158.659 Kontrakte.

Spekulative Positionen

Auf der Gegenseite reduzierte sich die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 8 Prozent auf 215.733 Kontrakte. Dagegen nahmen die dort enthaltenen Netto-Käufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) in der vergangenen Woche nicht mehr ab.

In der Woche zuvor waren diese auf den tiefsten Stand seit Mai 2019 gefallen.

Open Interest

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, sank gegenüber Vorwoche um weitere 4,35 Prozent auf 481.125 Kontrakte.

Dabei handelt es sich im Rahmen der wöchentlichen CoT-Daten um den siebten Rückgang in Folge und den geringsten Wert seit dem 9. Juni 2020.

Flucht aus Gold-Futures

Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es dann um weitere 2,5 Prozent nach unten auf 469.269 Kontrakte. Das heißt, mehr und mehr Händler stellen ihre Positionen glatt und verabschieden sich aus dem Handel mit Gold-Futures.

Goldpreis-Entwicklung

Der am meisten gehandelte Futures-Kontrakt (April) ging mit einem Preis von 1.733 US-Dollar ins Wochenende. Damit ergibt sich gegenüber Vorwoche ein Kursrückgang von 50 Dollar oder 2,8 Prozent.

Somit kamen Goldpreis und Open Interest erneut gemeinsam zurück. Wir sehen eine fortgesetzte Marktbereinigung, aber keine Anzeichen für einen beschleunigten Abverkauf. Dazu müsste der Open Interest bei fallendem Goldpreis ansteigen.

COMEX-Lager

Währenddessen summierten sich die Gold-Bestände in den COMEX-Vaults per 25. Februar 2021 auf 39,38 Millionen Unzen. Somit sind gegenüber Vorwoche sind rund 30.000 Unzen abgeflossen.

Dagegen stiegen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände („eligible“) um etwa 350.000 Unzen auf 20,05 Millionen Unzen.

Hintergrund: Am vergangenen Mittwoch war Verfallstag an der COMEX. Gold, dass Händler zur physischen Auslieferung angefordert haben, wandern in die „eligble“-Lager.

Auslieferungsanträge

Und für den Kontraktmonat Februar meldete die COMEX nun insgesamt 36.466 Auslieferungsanträge. Damit kamen in der Verfallswoche noch einmal 2.167 „Delivery Notices“ hinzu (Vorwoche: 2.199).

Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 nahm die COMEX 55.102 Auslieferungsanträge von Händlern entgegen – als Alternative zum reinen Barausgleich am Vertragsende.

Und vergangene Woche haben Händler für den März bereits 3.354 Anträge eingereicht.

Einordnung

Der Handel mit Gold-Futures verliert für die am US-Terminmarkt tätigen Akteure offensichtlich weiter an Attraktivität. Und nach wie vor lassen sich viele Parteien, die Positionen glattstellen, das physische Gold liefern. Es sind aber auch Zeichen einer kurzfristigen Bodenbildung bei den Goldpreisen an der COMEX.

Goldreporter

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46 KOMMENTARE

  1. Denke das wir vielleicht erstmal eine Gegenbewegung bei Gold bekommen könnten
    Denn der Goldpreis steht genau an der unteren Trendkanallinie Die am 15.12.2016 begann und am 25.04.2018 nach unten verlassen wurde.und genau in diesem Kanal befinden wir uns wieder exakt an der Unterseite. Schauen wir mal ob der Goldpreis auch dieses mal durchfällt

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  3. @ Maruti

    Sieh dir mal den EUR-USD-Big-Picture Monats-Chart an. Das Hoch 01.07.2008 bei 1.6030.- ab da ging es in einem Trendkanal abwärts. Doch am 01.12.2020 sind wir aus diesem Trendkanal nach oben ausgebrochen.
    Klar werden die 1.25.- ungefähr wieder ein Widerstand sein. Doch Er könnte auch geknackt werden
    Mein Kursziel bis ungefähr ende 2025 Euro/Usd so bei 1 : 2
    Wie denkst du oder die Anderen hier darüber ????
    Nice Weekend

    • @ukunda
      Bei 2 Dollar für einen Euro ?
      Da kann die Deutsche Wirtschaft einpacken und das Licht ausmachen.
      Da verkaufen die dann nicht mal mehr eine Kartoffel.
      Wie gross das Vertrauen in die Papierwährung ist, zeigt sich am Bitcoin.
      Zum Glück für uns noch nicht beim Gold.
      So habe wir die Chance, es noch halbwegs billig zu bekommen, was beim Bitcoin nicht mehr der Fall ist.

  4. Kurzfristige Bodenbildung ?
    Musste ich herzlich lachen.
    Man will uns sagen, beim Goldpreis gibt es immer eine kurzfristige Bodenbildung, bevor es weiter runter geht. Oder ein kurzfristiges Top, bevor es wieder runter geht. Jepp, das ist eine gekonnte Analyse.
    Leute, lasst Euch nicht in die Irre führen, haltet das Geld zusammen.
    In diesem Jahr tricksen wir das Kartell ordentlich aus. Wir kaufen super günstig, das Kartell wird die Zeche zahlen müssen.

    • … für die, die schon haben. Für die Anderen tickt die Uhr, weil nicht bekannt ist, wann es richtig rumpelt im Karton. Dann kann es sein, dass das Kartell beleidigt in der Ecke sitzt und schmolt.

  5. Biden hat das 1,9 Billionenpaket durchgeboxt. Die Staatsschuldenuhr rennt.
    Im Moment sind es 385.000 $ / Sekunde, die aufgerechnet werden.
    Auch interessant: Die 28 Bilionen sind heute rechnerisch überschritten.

    https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/#postForm

    Inzwischen Frage ich mich: Spielen solche Zahlen überhaupt noch eine Rolle, so lange Jeder mit dem Anderen einig ist?

  6. Ich beantworte mir die Frage selbst:
    Nein, es spielt keine Rolle:

    https://newforum.org/europe/debatte-ueber-schuldenschnitt-entflammt/

    Ich verstehe nichts von Ökonomie?
    Vielleicht!
    Doch so viel verstehe ich: Mein Nachbar geht wieder in die Nachtschicht,
    am Montagmorgen hat es wieder Berufsverkehrsstau. Ach ja, die Straßen fahren sich auch ab- müssen repariert werden.
    Man braucht neue Autos, Möbel, Essen. Es fehlen 1,5 Mio Wohnungen.
    Woher man das Geld nimmt? Ich sage es euch: Es wird einfach gedruckt, wie schon so lange.
    Ich wiederhole mich: So lange ihr Arbeitet, Steuern zahlt und Dinge produziert, die man braucht( oder auch nicht) läuft dieses System.

    Übrigens: Meine Auftragsbücher und die meiner Kollegen sind gefüllt.
    Also Freunde, weiter geht’s…

    • @Kater Fritz
      https://www.zerohedge.com/political/house-dems-pass-bidens-19-trillion-covid-relief-package
      Ich verstehe auch nichts von Ökumene. War das eine Tochter des Ödipus gewesen? Ich weiß nur, wenn eine Regierung Geld braucht, druckt sie sich welches. 1,9 Bio. $ in diesem Fall. Vielleicht leiht man es sich auch. Bei Blackrock, & Co., wo das Geld der deutscher Rürupper und Riesterer landet, ohne daß die Anleger das wissen. „Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.“ Stammt von Wilhelm Busch.
      Die Geldwacht hielt im Westen
      https://www.youtube.com/watch?v=D3iDCBQgvHQ
      Die Geldwacht hielt im Westen dem Golde lange stand,
      Heut hält man uns zum Besten im FIAT-Vaterland.

      Erschöpft und aufgerieben, der Aktienkurs erschlafft,
      Ein Auszug ist geblieben, den Börsen brach die Kraft.

      Doch halten wir zur Fahne, die wehend vor uns stritt,
      Dank Soros‘ blut’gem Plane in einem Höllenritt.

      Die sturmbewährt sich nimmer sich vor der Vernunft geneigt,
      Und heute noch und immer den Weg zum Abgrund zeigt.

      Es rauscht dorthin zu mahnen, zu ihr, der D-Mark Geist,
      Trotz aller Not ein Ahnen, daß Soros uns bescheißt.

      Sind wir bankrott geworden, und sind die Birnen weich,
      In West und Süd und Norden, der Nepp, der blieb sich gleich.

      Ob wir auch hier verderben, das kümmerte sie nicht,
      Die Schulden zu vererben, ist ihre letzte Pflicht.

      Ich darf nicht länger zagen, es mahnt Professor Sinn,
      Den Goldkauf jetzt zu wagen, der Euro ist bald hin.
      Den Silberkauf zu wagen, der Dollar ist bald hin.

    • Fritzthecat:
      Natürlich geht es weiter. Immer weiter.
      Auch 1923 und 1948 ging es weiter.
      Nur das Papiergeld und alle Papiere mit dem Aufdruck Reichsmark darauf waren wertlos.

      Da macht es dann schon einen Unterschied, ob man 1924 einige hundert Milliarden (wertlose) RM hatte oder einige Dutzend Goldmünzen, die man sich noch 1920 bis 1921 gekauft hatte, bevor das Papier in Flammen aufging.

      Bei Pro Aurum in München gibt es ein wunderbares Photo im Eingangsbereich: eine Hausfrau 1923 beim Einschüren das Küchenofens.
      Sie benutzt 10 cm dicke Bündel aus 500 Millionen-Reichsmark Geldscheinen.
      Begründung: es war billiger die Milliarden direkt zu verbrennen, als damit 1 Kilogramm Feuerholz zu kaufen.

      EM brennt nicht. Muss es auch nicht. Es behält seinen Wert. Über Jahrtausende.
      Das bisschen rauf-runter derzeit kann uns egal sein.
      Hauptsache wir haben was, das Angela, Uschi und Christine nicht verbrennen können.
      Nerven behalten und Nachkaufen, wenn man es für richtig hält.

      Ich bleibe dabei: zum Zeitpunkt der Bundestagswahl im September muss man final abgesichert sein.
      Was danach kommt wird abenteuerlich werden.
      Bargeldgrenze auf Null wird noch harmlos sein.
      Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

    • @Maruti

      Das ist mir auch schon aufgefallen: einer der Wenigen, die auf „Goldseiten“ überwiegend negativ über Gold, Silber und die Minen berichtet, ist besagter Philip.

      Beispiele:

      19.02.2021 Gold und die Minen – Mittelfristig sieht es übel aus!
       
      12.02.2021 Gold und Silber – Große Korrektur am Horizont?

      22.01.2021 Gold/Silber – härtere Korrektur wäre ein Glücksfall!

      11.12.2020 Gold und Silber – Haben die Bullen jetzt fertig?

      27.11.2020 Gold und Silber – Erst Gegenbewegung dann richtiger Abverkauf!

      28.06.2019 Silber – Der kranke Mann vom Bosporus!

      14.06.2019 Gold und Silber – FAKE NEWS oder realer Aufschwung?

      usw. und so fort.

      Daß P. Hopf als Mitgründer und Geschäftsführer der „Hopf-Klinkmüller Capital Management“ seinen Klienten „viel lieber! Aktien als Edelmetalle (!) empfiehlt, sieht man auf der o.a. Webseite:

      In Kooperation mit … S&P Global, Thomson Reuters“.

      Ganz oben stehen … DAX-/DOW-/Cannabis-Aktien…
                 
      ( ° ͜ʖ͡°)

      • Klapperschlange:
        So ist das eben: als Anlageberater / Fondsanlagechef kann ich Leute bei Aktien viel besser abzocken als bei EM und das jahrelang.
        Geht bei Frontrunning los und hört mit versteckten Gebühren auf (die nicht in der TER drin sind) .
        Bei EM zahle ich einmalig die 2 % Aufgeld und ein paar Fränkli für das sichere Loch in den schönen Bergen. Und fertig.
        Davon kann man keine Glaspaläste in der Innenstadt finanzieren.

        • @MeisterEder
          Wir wollen ihr Engagement entsprechend würdigen.
          Zur letzten Strophe hat mich @Thanatos inspiriert.
          Bankberaterlied
          https://www.youtube.com/watch?v=YuRM7XJdjWw
          Euer Dienst ist die Aufklärung, Risiko bleibt geheim.
          Aufgebauscht sind die Leistungen, und die Tricks sind gemein.
          Das Gespräch als Berater, viel zu selten daheim.
          Für das Zählen der Boni bleibt oft nicht mehr die Zeit.
          Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
          Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
          Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
          Bankisten, Beschützer des Geldes der Menschen,
          Soldaten der monetären Front.

          Selbst beim Zocken und Fröhlichsein
          bleibt die Sehnsucht sehr groß
          Nach dem ewigen Geldstrom, QE abgerungen.
          Gar zu oft war Christine viel zu kühl, fast wortlos.
          Kam auch der Helikopter, war doch der Geldabwurf mißlungen.
          Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
          Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
          Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
          Bankisten, Vermehrer des Geldes der Menschen,
          Soldaten der monetären Front.

          Jeder dieser Schwachmaten klaut am Frontabschnitt allein.
          Und doch weiß jeder Staatsanwalt kraft der Vielen zu erkennen.
          Auf den Seiten der Urteilsschrift werden die Namen sein,
          All der Schuldigen, die wir nicht, heute noch nicht nennen.
          Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
          Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
          Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
          Bankisten, Vernichter des Geldes der Menschen,
          Soldaten der monetären Front.

          Jedes Neukunden Unterschrift, der zum Vorgespräch kam
          mit viel Geld und Vertrau’n zu mir, macht noch stärker die Scham.
          Hinterläßt ein Gefühl der Schuld, denn es ist ja Verrat.
          Gestern war es die Nachbarsfrau, die ich einseifen tat.
          Wachsam sein, immerzu, – Wachsam sein!
          Und der Dax ohne Ruh‘ – Wachsam sein!
          Auch in zinsloser Zeit – Wachsam sein! – nie geschont.
          Bankisten! Enteigner des Geldes der Menschen.
          Soldaten der monetären Front.

  7. @Fritzthecat
    Frage ich mich auch schon länger. Das diese Schulden durch unsere und die Nachfolgegenerationen niemals getilgt werden können, sollte jedem klar sein. Anscheinen ist es aber völlig egal, ob sich Schulden auf 28 Billionen , 46 Bill. oder 74 Bill. Dollar belaufen.
    Ich würde diese System der Geldschaffung ohne das dafür Leistungen erbracht werden, wirklich gern verstehen wollen.

    • Herrmann:
      ist ganz einfach: Die Bank gibt ihnen einen Kredit. 10.000 dieser Kredite werden in ein Wertpapier gepackt, das wird an die EZB verkauft. Die Bank kriegt die Euros wieder und vergibt wieder KRedite, bündelt die wieder…
      Da die EZB auch nicht prüft, ob das Zeug was wert ist, ist es auch egal, ob Sie schon pleite sind.

      Noch einfacher bei Staatsanleihen:
      Italien gibt eine Staatsanleihe raus , verkauft die für 5 Minuten an die Unicredit und die gleich weiter an die EZB.
      Euros von EZB an Unicredit an Italien. Ist wie wenn man das Geld im 3. Stock aus dem Fenster wirft und unten wartet Mario Draghi mit der Schubkarre. Im 2. Stock guckt Unicredit zu, wie das Geld vorbeifliegt.
      Solange alle den Wahnsinn mitmachen geht es einige Zeit gut.
      1923 hat es eben nur die Reichsbank gemacht. Ergebnis ist bekannt.
      Hat damals nicht mal 1 Jahr gedauert und das Papier war wertlos.

      Was ist der teuerste Satz in Sachen Geldanlage ?
      Diesesmal ist alles anders !

      • @Meister Eder
        Vielen Dank. Und da Pleitegehen gesetzlich verboten ist, werden die Insolvenzen eben bis zum geht nicht mehr unterdrückt.
        .

        • Herrmann: Nicht alle sind doof.
          Aktuell in der „Wirtschaftswoche“: immer mehr Unternehmen stellen auf Vorkasse um.
          Ziemlich mieser Indikator für den echten Zustand der Wirtschaft.
          Wieder ein Argument für EM.

  8. Das kommt einem doch „Spahnisch“ vor: „Leitungswasser predigen, aber Schampus saufen“.
    Und zum Nachtisch: Eintrittspreise für das Saufgelage Spenden in Höhe von 9999,-€ einsammeln, (Hier:)

    Wen wundert‘s, daß diese „Corona-Regel-Brecher“ auf der „Beliebtheitsskala“ bei ARD&ZDF ganz weit vorn stehen.

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

  9. Der große Ausverkauf war das sicher noch nicht. In den Tresorräumen
    der Zentralbanken lagert noch genug Gold,, welches man verkaufen wird,
    um den Preis viel viel tiefer zu drücken. Das wird dann passieren, wenn der Glaube an das Papiergeld in Gefahr gerät.

  10. Darauf haben @F!M!L!, @The Count und @PattexKraftkleber ja bereits dankenswerterweise hingewiesen
    https://www.goldreporter.de/das-sind-die-neuen-goldpreis-prognosen-der-banken-2/gold/100138/#comment-272555
    und meine Wenigkeit, das Krümelmonster, möchte sich dazu einige Bemerkungen erlauben.

    An den Finanzmärkten passiert gerade etwas, was viele kaum noch für möglich gehalten haben – die Zinsen steigen nämlich. Ein Interregnum oder gar ein Paradigmenwechsel? Letzteres könnte jedenfalls bedeuten, dass ein vier Jahrzehnte andauernder Trend gebrochen wird. Denn seit den 80er-Jahren sind die Zinsen mit dem Ende der Nachkriegskonjunktur kontinuierlich gefallen.

    Hinter dem medialen Vorhang, klammheimlich, geht quasi ein Gespenst im Finanzkapitalismus um, das Gespenst der Zinsen [powered by Marx]. Mit potentiell erheblichen Auswirkungen auf alle „Assets“.

    Innerhalb des übergeordneten Dilemmas [„der Wahl zwischen Szylla – künstliche Stimuli und Geldmengenausweitung bis der Arzt kommt – und Charybdis – Haushaltskonsolidierung, Austerität und Kreditkontraktion bis zum Atemstillstand. Während sich das autochthone Wachstum längst aus dem Staub gemacht hat“ © by Thanatos] tut sich gleichsam eine Art Unterdilemma auf.

    Das erinnert mich an die vormaligen „Haupt- und Nebenwidersprüche“ – aber das ist eine andere Nomenklatur. Jedenfalls ein schöner Circulus Vitiosus. Und der geht so:

    Der Plan uferloser Stimuli unter Joe Biden, also mit einem weitgehend durch Schulden finanzierten Konjunkturpaket von 1,9 Billionen Dollar die Amerikaner in der Pandemie zu unterstützen, hat offenbar die Märkte in nervöse Unruhe versetzt. Die Renditen [sprich die Risikogratifikationen] der US-Staatsanleihen ziehen massiv an. Fed-Chefchen Powell kann natürlich dagegen arbeiten, indem er noch mehr Staatsanleihen kauft. Aber dann treibt er auf mittlere Sicht wahrscheinlich die Inflation hoch – und deswegen bereits jetzt schon die Inflationserwartungen, und damit auch wieder die Renditen. Ein Teufelskreis. Das hat selbstredend Auswirkungen auch für die neue Finanzministerin Yellen: Sie muss deutlich höhere Zinsen zahlen. Ob das später tatsächlich durch mehr Inflation ausgeglichen wird, ist aber leider Gottes noch nicht wirklich in trockenen Tüchern.

    All das zusammen ist ein Menetekel der Unsicherheit. Pures Gift für die Finanzmärkte.
    Und selbst die bloße Erwartung steigender Realzinsen vergiftet zur Zeit das Mikroklima für Gold.
    Greta Ernman Thunberg [ˈɡreːˌta ˈtʉːnˌbærj] hilf!

    • @Thanatos (inzwischen wohl von der britischen COVID-19-Variante genesen ?)

      Und selbst die bloße Erwartung steigender Realzinsen vergiftet zur Zeit das Mikroklima für Gold.

      Nicht nur … für GOLD! (auch die Aktien und Krypto’s torkeln über das Börsenparkett).

      Laut „Bloomberg“ kommen demnächst 4 (in Worten: Vier) Zins-Erhöhungsschritte auf die Corona-gebeutelten US-Amerikaner zu – wer es glaubt, wird umgehend selig gesprochen.

      • @Klapperschlange

        Claro, es ist schließlich ein Ding der Unmöglichkeit [Mission: Impossible], Zinserhöhungsrunden einzuläuten. Mit einer willentlichen/mutwilligen Erhöhung der Zinsen würde man nur die ökonomische Vorhölle oder gar den „ersten Kreis der Hölle“ [frei nach Solschenizyn] heraufbeschwören.

        Die inkriminierten „Zinsen“ dürfen sich nur nicht verselbständigen. Beste @Klapperschlange, erinnert das nicht an den Kladeradatsch der Repo-Krise?

        Genesen? Weiß nicht so recht. Manchmal scheint mir, dass meine [top-aktuellen] Antikörper verrückt spielen. Aber vielleicht ist es ja nur die finale Phase der Midlife-Crisis.
        Soll ich mir ein Motorrad kaufen?

          • ©Thanatos
            Motorrad, oder eine heimliche Geliebte laesst Sie auch um 15 Jahre jünger fuehlen. Ihre Frau hat sicher auch andere Interessen als nur Ehefrau zu spielen. Mein Bruder und seine Freunde fahren jedes Jahr Motorradfahren nach Kroatien oder Ungarn. Ohne Ehefrauen. Die wiederum fahren ohne ihre Maenner anderswo hin. So bleiben Ehen am besten erhalten. Man geht sich nichtmehr auf die Nerven wenn man staendig nur zusammen ist, und auch mal eigene Interessen pflegt.

        • @Thanatos

          Während Du Mitte Februar noch in permanentem Abwehrkampf mit der UK-COVID-Mutation geschwächt und mit Schweißperlen auf der Stirn nicht in der Lage warst, das viel gepriesene GR-Forum aufzusuchen, warnte ich in der Tat vor „dem nächsten Kladeradatsch“ im Repo-Markt (ab Mitte März).

          https://www.goldreporter.de/achtung-die-zinsen-steigen/hot-links/99916/#comment-272112

          Ein weiterer Beweis: Geschichte wiederholt sich.

          Zu Midlife-Crisis: viele 50-jährige Freunde und Kollegen, die ich kenne, fingen eben erst zum 50. Geburtstag an, sich mit der Krise zu beschäftigen.
          Dann rechneten sie nach und stellten fest, daß die „Lebensmitte“ rein rechnerisch schon mit 45 Jahren erreicht war: „… und dann gerieten viele in Panik „!
          Kauften sich Roller-Skates, buchten Termine zum Bungee-Jumping (wegen des Adrenalin-Ausstoßes, wenn das Auge dem „Kleinhirn“ während des Sprunges signalisiert, daß die Erd-/Wasser-Oberfläche rasant näher kommt … und der Mensch für diese Sport-Art (?) überhaupt nicht konstruiert wurde), oder… kauften sich ein Motorrad.

          Mein Tipp: jetzt, oder nie.

          • @Gasometer & @Klapperschlange

            Herzlichen Dank. Ich sehe das jetzt mal – unter Abzug der Ironie – als Unterstützung meines verzweifelten Plans.
            Könnte gut sein, dass mir eine neue Suzuki V-Strom 650er XT ins Haus kommt! Wäre nach vielen Jahren Wiedereinsteiger.
            Fragt sich nur, wo meine Frau dann bleibt.

    • Ja ganz ordentlich. Haha.

      Unter dem Strich steht bei mir immer noch eine Vervierfachung seit März. Gibs andere Anlageklassen, die sowas vorzuweisen haben?

    • @klapperschlange

      Hopps, das geht aber ganz schön runten mit den Kryptos. Jetzt wieder ein in Anleihen rein, weil die doch soviel Zinsen bringen oder lieber ein paar Pleiteunternehmen wie GameStop oder Tesla kaufen?

      Das ist hier die Sonntagsfrage!

    • @Wolfgan S.
      Die tun es aber nicht, weil sie Gold und Silber so mögen. ZB werden ihr
      bedrucktes Papier auch langfristig nicht auf den Goldstandard umstellen.
      Italien wollte schon vor 2 Jahren eine Staatspleite durch massive Goldverkäufe verhindern. Muss es ja nun nicht mehr, es fliessen inzwischen genug Milliardenhilfen ins Land. Und wie sie es schaffen wollten, ein Defizit von 2,5 Bill. Eur mit 110 Milliarden Eur Gold ansatzweise zu bereinigen, unklar.
      Ich sehe Gold und Silber der ZB als eine Art Aschenputtel; ungeliebt
      aber ganz nützlich für die misratenen Töchter.

      • @Herrmann
        https://propagandafront.de/1104740/der-groste-goldraub-der-geschichte-wie-der-geheime-goldschatz-des-zweiten-weltkriegs-die-welt-veranderte.html
        Das krasseste Beispiel ist wohl Rußland. Die hielten mal US-Bonds i.H.v. 118 Mia $ als „Guthaben“. Jetzt haben sie noch ca. 3-4 Mia. Den Rest verflüssigt und wie besengt Gold gekauft. U.a. den größten Teil der Förderung im eigenen Land. Bis Ende März 2020, inzwischen hat die Zentralbank wieder 2.299t Goldbarren, und die ALLE im eigenen Land. Anfang 1991 – und da war ich grad in Moskau als Student – kam die Nachricht raus, eine Clique um Finanzminister Pawlow habe fast die gesamten Goldreserven (geschätzte 2-3 Tsd. Tonnen) der UdSSR außer Landes geschafft. Über ein Dutzend Bankdirektoren – alles Beteiligte – kam kurz danach auf ein- und dieselbe Art ums Leben. Alle stürzten vom Balkon zu Tode. Mafia-Methoden. War schon ein Vorgeschmack auf die 90er Jahre, ein Zeitalter der Verbrecher und Banditen, das selbst Camorra und Cosa Nostra wie Kindertheater aussehen ließ. Vielleicht war denen schon klar, daß die UdSSR nicht mehr lange Bestand haben würde, daß das Ding beim besten Willen nicht mehr zu halten ist. Der Verbleib des UdSSR-Staatsgoldes ist bis heute nicht aufgeklärt. Es wurde in den Medien stets als „Parteigold“ (партийное золото) bezeichnet, obwohl es nie Eigentum der Partei (KPdSU) gewesen war. Sondern der Nation als Ganzes. Der Rekord waren mal 2.800 Tonnen im Frühsommer 1941. Davon konnten sie sich nach Hitlers Überfall alles vom Amerikaner kaufen, was eine kriegführende Armee begehrt. Das hat sie möglicherweise gerettet im Jahre ’41. Für mich sind die Russen sowas wie Indianer, die stets rechtzeitig Holz sammeln. Da sollte man selber auch losstiefeln in den Wald. Der KGB wird auch längst wissen, daß die Messen im Westen gesungen sind. Und daß Chinas Firmen und Unternehmen ein Schuldenberg von 10 Bio. $ quält. Rußland ist wohl das einzige Land, wo ich sagen würde, ich möchte gar nicht wissen, was sie so alles über uns wissen. Davon würde ich wohl graue Haare am Sack kriegen. Die Polen behelfen sich mit 100.000t staatlicher Silber-Reserven. Bolivien hat sein Lithium, Venezuela und Iran (noch) ihr Öl, China seine seltenen Erden. Was haben wir? Die Hälfte des Staatsgoldes in New York und London und 1.055 Mia. € Target2-Forderungen innerhalb der Eurozone. Da geht mir richtig einer in die Hose ab vor Stolz, Deutscher zu sein.
        https://www.youtube.com/watch?v=TiK5BDUrWVU
        Warum haben wir nicht so einen Zaren? (Ab 0:47min.)
        Warum werden wir bloß von solchen peinlichen Pappnasen regiert?
        Hinweis: Es war kein Dolmetscher im Saal, und Putin übersetzt Willy Wimmer für’s Publikum. Viele junge Leute im Saal. So sehen Vorbilder aus. Vergleicht ihn mal mit seinem durstigen Vorgänger. Und was haben die Amis aufzuweisen?
        https://qpress.de/2021/03/01/usa-das-weisse-haus-schaltet-die-buerger-ab/
        Sowas hier. Kaiser Joseph den Überforderten.

        • @Wolgang S
          Diese Geschichte, einfach lesenswert. Ob das die Russen jemals so aufarbeiten
          werden, wie Du es geschildert hast.
          Man hat Jahrzehnte über angebliches Gold der Reichskanzlei im Toplitzsee spekuliert, das nie gefunden wurde und es vermutlich nie gab,
          Dem russischen Gold zu folgen wäre spannender gewesen.
          Ich habe mich immer gewundert, wieviel reiche Russen und Oligarchen es nach 1990 plötzlich in einem armen Land gab. Tue ich jetzt nicht mehr.

          • Diese Neureichen rissen sich den Reichtum des Landes unter den Nagel, und zwar die Rohstoffe. Wie 1913 in Amerika die Blauschild-Banken das Gold bei Gründung der Fed. Beliebtheit entsprechend. Wenn sie eines Tages die Parasiten und Diebe in Viehwaggons nach Sibirien abtransportieren, werde ich mich nicht auf die Schienen legen. Alles ist in Maßen gut. Sollte es wirklich Aliens geben, die uns schon lange beobachten, so werden Reptiloide, Anunnaki & Co. bei der Gier unserer Spezies erschaudern. Und auf jeden Fall zu verhindern suchen, daß wir uns im Kosmos ausbreiten mitsamt unserer Unersättlichkeit. Was braucht denn der Mensch? Genug zu essen und zu trinken, ein Dach über dem Kopf und eine Katze auf dem Schoß. Und 100 Flaschen Rum, Whisky und Wein im Keller.

        • Wolfgang Schneider
          Warum wir von solchen unfähigen Pappnasen regiert werden?
          Die traurige Wahrheit ist ganz einfach: weil die Mehrheit unserer Mitbürger seit 20 Jahren so debil ist , die zu wählen.
          Es bleibt uns nur, uns so unabhängig von diesem Staat zu machen wie möglich.
          Fängt mit Kaminofen + Notstromversorgung an und bedingt Edelmetalle.
          Selbst ist der Mann/Frau.
          Für die Debilenfraktion mit dem Motto „Mutti wird es schon richten“ wird es dann eben kalt und dunkel.
          Kein Mitleid.

          • @Wolfgang S, Betreff Spezie Mensch
            Es gab vor 300 Jahren einen großen schwedischen Naturforscher,
            Karl v. Linne`. Sein Hauptwerk war u.a. , alle Pflanzen und Lebewesen Gruppen zu zuordnen. Heute würde man sagen, er legte ein System
            für alles Lebende an.
            Beim Menschen hatte er offenbar ein Problem. Er ordnete ihn
            einfach der Klasse der Herrentiere zu.
            Seine Forschungen galten übrigens bis in die Neuzeit.

  11. Thanatos
    Motorrad: unbedingt, sehr schöne Art „Edelmetall“.
    Vorab: echte „Biker“ werden mich belächeln, ich fahre nur einen 500er Roller, seit etwa 6 Jahren.
    Hat nichts mit Midlife Crisis zu tun. Wollte das schon immer, habe mich wg. Familienvater/Verantwortung/Risiko früher nur nicht getraut.
    In der Stadt DAS BESTE Verkehrsmittel. Schnell, wendig, man kann überall parken. Riesen Laderaum unter der Sitzbank, mit grosser Scheibe perfekter Windschutz.
    Voralpenland auf kleinen Strassen mit Roller: Entspannung pur.
    Halbwegs öko, gut 3 Liter pro 100 km.
    Mehr Spass im Gegenwert von 3 bis 4 Münzen gibt es kaum.

  12. @MeisterEder

    [Hosianna, nach den gefühlten langen Sommerferien werden endlich einige Kommentare freigegeben. Aber immerhin gut zu wissen, dass das ja nur zu unserem Besten ist.]

    Claro, das ist wohl so – meine Frau ist Physiotherapeutin, Osteopathin und zudem noch Heilpraktikerin, deren Kundschaft oft genug Biker mit komplizierten Brüchen sind. Aber hey, dieses Verantwortungsmotiv gegenüber der Familie hat mich nun viele Jahre in babylonischer Gefangenschaft gehalten. Ab jetzt gilt: Best-Ager außer Rand und Band! Oder auch: Salonbolschewisten on Tour!

    Das Status-Gehabe unter den Moped-Freund*Innen [und LGBATIQQP+] ist dagegen nur schwerlich auszurotten. Um das zu illustrieren: Wir haben in Berlin die ‚Avus‘, eine Stadtautobahn mit einer Brücke, die sogenannte „Spinnerbrücke“, auf der sich die Biker zum Stelldichein treffen. Und dort gelten alle diejenigen, die ihren Helm aus Sicherheitsgründen mitnehmen und umhertragen als…genau: Ossis. Ist das etwa fair?

    So, genug palavert, gute Nacht.

    • @Thanatos
      Also wenn Sie so fragen: Das ist nicht fair, vermutlich nur dümmliche
      Überheblichkeit. Die Typen treffen sich aber dann doch am passenden Ort.

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  14. Thanatos:
    Was bei Euch die Avus-Brücke ist, ist bei uns die Kesselbergstrasse zwischen Kochelsee und Walchensee.
    Youtube: Kesselberg ZX 10 vs Porsche.
    Eine Kawasaki Ninja bergauf gegen einen Porsche, nix zum Nachmachen.
    Abends die komplette Sammlung Mv Agusta, Moto Guzzi, Ducatis, Und die Japaner jenseits der 150 PS, Hayabusa etc., Brembo Doppelscheiben grösser als Pizzateller.
    Und natürlich gehört der hautnahe Edeloverall von Vanucci oder Dainese dazu.
    Gegen eine 50-Meter-Felswand aber nur bedingt nützlich.
    Oberbayern auf Midlife Crisis.
    „Highway to Murnau“. Das war der Zynismus, dort ist der nächste Heliport einer Stufe 3 Klinik mit Transplantationsmöglichkeit.
    Tja, vor 10 Jahren stand am Wochenende unten ein Rettungswagen, danach oben und unten und jetzt ist am Wochenende gesperrt und generell Tempo 60 mit Fahrbahntrennern.

    Und dann komm ich mit 40 PS und Textiljacke und Jeans (ok beides aus Kevlar) angetuckert.

    Passen Sie auf sich auf, gerade am Anfang. Sie wollen ja noch was von Ihren Münzen haben !

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