Mittwoch,30.November 2022
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Goldpreis zeigt eindrucksvolles Comeback!

Mit dem jüngsten Kursanstieg hat sich die technische Lage beim Goldpreis deutlich aufgehellt. Wir könnten die Jahrestiefs gesehen haben.

Goldpreis

Goldreporter wies in den vergangenen Wochen mehrfach auf Kontraindikatoren hin, die auf ein mögliches Gold-Comeback hinwiesen. Nun sehen wir tatsächlich eine starke Kurserholung. Denn der Goldpreis schloss am gestrigen Dienstag im US-Futures-Handel mit 1.716 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.703 Euro. Damit legten die Notierungen gegenüber Vorwoche deutlich zu. Auf Dollar-Basis kam Gold 4 Prozent voran. Dagegen stieg der Euro-Goldpreis in diesem Zeitraum immerhin um knapp 2 Prozent.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 8. November 2022.

Charttechnik

Damit hat sich auch die charttechnische Lage stark verbessert. Wir betrachten den Euro-Goldchart per 8. November 2022. Nach Erreichen des Oktober-Tiefs bei 1.650 Euro steuerte die Notierung von dieser Unterstützung aus zielstrebig nach oben. Dabei nahm der Goldchart gleich mehrere bedeutende Hürden, insbesondere mit der Marke von 1.670 Euro.

Wichtige Marken

Auf der Höhe von 1.700 Euro muss sich nun zeigen, wie reif das Edelmetall tatsächlich für die Trendwende ist. Denn auf diesem Niveau begegnet der Chart nun dem 50-Tage-Schnitt. Von hier aus wäre ein nachmaliger Rücksetzer nicht ungewöhnlich, womöglich mit einem nochmaligen Test der Unterstützung von 1.670 Euro und einer Bestätigung der Bodenbildung nach achtmonatiger Korrektur. Aber, um den seither bestehende Abwärtstrend zu durchbrechen, müsste der Goldpreis auf Tagesschlussbasis mindestens über das Niveau von 1.745 Euro steigen.

Sentiment

Zuletzt befand sich der Euro-Goldchart noch 1,3 Prozent unterhalb der 200-Tage-Linie. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 55 ist Gold aus 14-Tage-Perspektive aber noch nicht „überkauft“. Denn erst am Werten von 70 geht man von einer kurzfristigen Überhitzung aus.

Ausblick

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Goldpreis in US-Dollar, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 8. November 2022.

Der Euro-Goldchart gelang zuletzt ein eindrucksvolles Comeback. Zumindest sinkt jetzt die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch einmal ein neues Jahrestief erreichen. Es ereignete sich schon im Februar bei 1.577 Euro. Dagegen hat der Goldpreis auf Dollar-Basis bereits denn im März etablierten Abwärtsmechanismus bereits knapp nach oben hin verlassen. Allerdings stößt die Notierung auf dem Niveau zwischen 1.720 US-Dollar und 1.740 US-Dollar nun auf einen bedeutenden Widerstandsbereich.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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26 Kommentare

  1. Das Jahresende naht, die Finger kribbeln. Da werde ich wohl die eine oder andere Gold Maple 1oz. mitnehmen. Vielleicht sogar den neuen Gold lunar hase.
    Wie sagte mal ein Mitarbeiter bei pro Aurum, bei Feingold Münzen. Beim Verkauf an uns müssen(?) die Münzen tadellos sein. Meine Antwort, alle Münzen die wir bei euch kaufen werdet ihr nicht wieder sehen. In Zukunft geht alles unter den Tisch. Bleibt stark und kauft weiter.

    • @Big Driver
      Darum kauf und wenn es sein muss, verkauf ich auch an ganz anderen Stellen. Die verkaufen ja nicht einmal selbst tadellose Silbermünzen, behandeln diese nicht richtung und sind trotzdem viel zu teuer… Damals hatte mir die Erfahrung gefehlt, um das zu erkennen. Den Fehler mache ich nicht wieder.

    • @ Klapperschlange

      Da geht es nur um eine feindliche Übernahme, mehr nicht !!!!
      Heute zu gekauft bei 17.141.-
      Liebe Grüße an alle

      • @ Ukunda,sind Sie sicher bei Bitcoin“nur um eine feindliche Übernahme“,oder ist da mehr dran,und es geht weiter abwärts?
        Würden Sie auch Ethereum kaufen?

        • @ Jupiter

          Ich sehe den Bitcoin noch weiter fallen deshalb kaufe ich immer nur in 2000.- euro Tranchen zu.
          Ich habe die reine Bitbox wo man nur Bitcoins speichern kann !!!!
          Und ich sage es hier klar und deutlich es ist wie in 2001 der neue Markt und es werden auch noch mehr als 90% der Cions oder Bitcoinbörsen verschwinden und Bankrott gehen, deshalb hodle ich nur Bitcoins.
          Nein ich kaufe keine anderen Coins !!!!
          Diese Bewegung runter ist wie beim Gold ab 2011 zu vergleichen
          So nun wünsch ich Allen noch einen schönen Abend

      • @ukunda

        Ich wünsche viel Glück. Man kann mit Krypthos viel Geld verdienen, aber noch mehr verlieren. Meiner Meinnung nach ist das ein PonziSystem.

        Krypthos zahlen keine Zinsen und Dividenden, verbrauchen aber viel Energie. Das kann meiner Meinung nach nicht gutgehen. Das trifft übrigens auch auf alle staatlichen Krypthos zu, sofern sie denn eingeführt werden.

      • @Ukunda
        Meiner Meinung nach zu früh gekauft. Das kann noch tiefer gehen. Ich würde abwarten bis sich der Rauch verzogen hat und klar ist wer überlebt.

        • @ HD @ Odin

          Ob es zu früh gekauft, weiß man immer erst im nach hinein, ist ja bei Gold auch nichts anderes,oder……
          Und ja sollte es nochmals 10-30% down Side geben auch kein Problem, ich halte das locker aus. Denn im Einkauf liegt immer der Gewinn, oder der frühe Vogel fängt den Wurm ;-)
          Ist eben nur meine bescheiden Meinung

      • @Ucunda
        Ich fürchte bei den Kryptos geht’s noch weiter runter. In meinem Bekanntenkreis verkaufen jetzt etliche von denen ihre Bitcoins, weil sie kreditfinanziert gekauft haben. Diese Spekulanten kommen jetzt unter Druck.

    • @Klapperschlange
      Unglaubliche Gelder gehen da flöten im Kryptobereich:-)
      Bin gespannt welcher Stein als Nächstes Umfällt…

    • @klapperschlange
      Das ist schon eine Hausnummer.
      Da haben nicht wenige vor ein paar Wochen noch um knapp 60.000 Euro gekauft, weil trompetet wurde, in ein paar weiteren Wochen bekommt man 100.000 oder gar eine Million dafür. Nun bekommt man, wenn man Glück hat, 16.000 Euro. Das sind mehr als 70% weniger.
      Gratulation. Merkwürdig schweigsam die Bitcoin Fraktion hier. Der Bitcoin kam von ein paar hundert Euro und könnte durchaus dahin zurückkehren. Er ist nämlich so eine Art Schneeball System. Er muss immer weiterverkauft werden, an einen, welcher mehr bezahlt als der Vorherige. Ein Tulpenzwiebel Phänomen, auf digitaler Basis. Auch diese Zwiebel waren anonym, einzigartig und sollten nicht reproduziert werden können.
      Doch sie waren wenigstens physisch, währen der Bitcoin bloss Papier ist. Eigentlich nicht mal das, nur Strom an, Strom aus. Ein binäres Zahlensystem.
      Erstaunlich, dass es Leute gibt, welche immer wieder darauf reinfallen, bloss, weil etwas besser klingt und modischer ist.
      Einstein sagte mal, die grösste Dummheit ist, immer wieder das gleiche zu versuchen und jedesmal auf ein besseres Ergebnis zu hoffen. Also, alter Wein in neuen Schläuchen. Wann kommt der Tupper Ware Boom wieder oder die dot com Hausse ?
      Ich denke, so in 10 Jahren könnte man es wieder versuchen, die Leute über den Tisch zu ziehen, als Schlepper, Nepper, Bauernfänger.

      • @Maruti

        Unser Chart-Freund (und Fibonacci-Retracement-Anhänger)
        @Ukunda hat gestern noch einmal ein paar Bitcoin-Bits – und Bytes
        bei $17141,- erworben (siehe Kommentar weiter oben).

        Natürlich gilt auch für ihn: „ no risk, no fun !“ und „ein
        echter Wiener geht nicht unter“, auch nicht in Malaysia.

        Dabei hat der IWF vor 1 Monat ganz klar vor dem Erwerb von Krypto‘s
        gewarnt, weil die Inflationszahlen die „Digi-Coins“ ausradieren
        werden. (natürlich ist auch der IWF wie alle Banken gegen die Kryptos
        eingestellt, das ist schon klar).

        Ganz anders als bei den Börsen/Aktien gibt es keine
        Zentralbank, die „rettend“ eingreifen könnte/würde.
        Natürlich wünschen wir @Ukunda viel Glück mit seinem BTC-
        Investment, aber . . . es kann noch schlimmer werden.

        https://www.mmnews.de/boerse/bitcoin/189929-krypto-crash-das-bitcoin-drama

        ʕ ͡° ʖ̯ ͡°ʔ ✌

        • Post . . . ✍ scriptum

          Aber @Ukunda ist ja nicht allein:

          In einem Tweet am späten Mittwoch sagte gestern der Risikokapitalriese
          Sequoia Capital, dass er den gesamten Wert seiner
          Beteiligung an FTX, der drittgrößten Kryptobörse, etwas mehr als
          210 Millionen Dollar, abgeschrieben habe.

          Ok; das $Geld ist ja nicht weg; das hat ab heute nur ein ANDERER.

          Nur gut, daß @Ukunda ausreichend mit „Hartgeld“ diversifiziert
          hat! ❤

          (≖᷆︵︣≖)✌

          • @klapperschlange
            Ukunda weiss schon, was er tut.
            Und natürlich weiss er auch, dass Bitcoin Spekulationen ein verdammtes Risiko sind, wie Rohstoff Spekulationen auch.
            Also wird er wohl nicht zu viel riskieren und eine Haltelinie nach unten einkalkulieren. So eine Art Absicherung mit Optionsscheinen, nehme ich an.
            Natürlich kostet so etwas Geld und schmälert den Gewinn, aber Sicherheit geht vor. Auch an der Börse.
            So in etwa, ich will 2.000 investieren, aber nur maximal 500 Euro verlieren, falls es schief läuft.
            Man sollte sich aber mit diesen (Hebel) Produkten genau auskennen.
            Nach unten absichern muss man glaube ich mit Call und nach oben mit Put.
            Also, geht man short, muss man Call erwerben.
            Ich hoffe das ist richtig, aber bitte nicht nachmachen.

          • @Maruti

            Ich wünsche @Ukunda natürlich alles Gute, aber bei
            absichtlichem Betrug in der Krypto-Szene hat er auch
            wenige Chancen, denn . . . das Krypto-Insolvenz-Bufett
            für weitere 130 involvierte FTX-Unternehmen ist angerichtet.

            Was zu erwarten war:

            „Es tut mir wirklich leid… schon wieder“ – (die drittgrößte
            Kryptobörse) FTX inklusive Alameda Research melden
            Konkurs an, Sam Bankman-Fried tritt als CEO zurück.

            Wie allgemein erwartet, hat FTX – das nach dem größten Betrug in der
            Kryptogeschichte eindeutig zahlungsunfähig war
            – Konkurs angemeldet,
            und sein bald inhaftierter Chef Sam Bankman-Fried, auch bekannt als „der
            JP Morgan seiner Generation“, ist als CEO zurückgetreten. SBF wird durch
            John J. Ray, III – den Anwalt, der bei der Sanierung von Enron half – als
            neuen CEO ersetzt.

            Ziemlich passend.

            Neben FTX haben ca. 130 weitere verbundene Unternehmen (zusammen
            die „FTX-Gruppe“) ein freiwilliges Insolvenz-Verfahren gemäß Chapter 11
            angekündigt.“

            Mehr Details: (siehe hier:)

            „Hmmmmhhh“: das hört sich aber nicht nach einer „feindlichen
            Übernahme an“
            , wie @Ukunda nach dem Krypro-Crash meinte . . .

            ‹(•¿•)›

  2. Ich persönlich würde erst von einem Comeback sprechen:
    Nach Wochenschluss
    Nach entschiedenen US Wahlen.
    Letzteres könnte sich, wenn es entscheidende Stichwahlen gibt, sich durchaus bis Anfang Dezember hinziehen.
    Noch ist es zu früh um zu sagen, den Boden haben wir hinter uns. Ich sehe den Boden bei 1640 $
    Der Goldpreis steht eben bei knapp über 1700$
    Alles unter 1720 Dollar ist kritisch zu werten.
    Kritisch in Bezug auf Rücksetzer.
    Im Übrigen wird die ganz grosse Politik nicht im weissen Haus bei Biden gemacht, sondern in der Wallstreet.

  3. @Klapperschlange Nach 70 Jahren Qualitätsmedien bevorzugen die Deutschen Bundesschatzbriefe mit 10 jähriger Laufzeit und Zalandoaktien.

    • @Materialist
      Der durchschnittliche ZDF-Patient kennt Zalando noch gar nicht. Der lebt in der Welt von Granufink, Tena-Windeln und Lifta Treppenliften (so sieht zumindest die Werbung in Prime-Time aus).
      Was aber auch erstaunlich ist, die waren doch an der Geldvernichtung 1948 näher dran, was eigentlich zu Gold führen sollte.
      Wenn da nicht die Altersdemenz wäre.
      Ausserdem muss man ja das Mittagsmagazin gucken und hat keine Zeit, zum Händler zu …..

      • Meister Eder:
        Es ist wohl eine Folge des jahrzehntelangen Wohlstands. Immerhin liegt die 48er Währungsreform schon ein gutes Menschenleben zurück.
        Ein Freund von mir ist im kommunistischen Polen aufgewachsen. Er lebt zwar seit 45 Jahren in Deutschland, jedoch ist es für ihn selbstverständlich, in EM zu sparen. Die Familie eines anderen Freundes stammt aus der Türkei. Sie leben seit 1973 in Deutschland. Auch für sie steht es außer Frage, dass ein Teil des Vermögens in Gold – Schmuck aus Rotgold – gehalten wird. Wir Deutsche haben das nicht in unserer DNA, weil es uns sehr lange Zeit relativ gutging. Diese Schlafmützigkeit wird sich rächen.

        • @RACEW
          Ganz so ist es meiner Meinung nach nicht. Deutschland ist immerhin soweit ich weiss einer der grössten Edelmetallmärkte.
          Was mir an den Deutschen jeder Generation besonders auffällt ist ihre Staatsgläubigkeit. Vielleicht kommt das daher dass unsere Lehrer verbeamtet sind und die Kinder dazu erziehen müssen.

      • @meister Eder
        Das ist so eine Art Massen Psychologie.
        Meine Mutter sagte mal vor etwa 40 Jahren schon über die deutschen Fernseh Gucker der diversen Shows:
        Die ( das Publikum), würden sogar applaudieren, wenn die Darsteller auf der Bühne ihre Nodurft verrichten würden. In der Meinung, das wäre nun künstlerisch sehr wertvoll.
        Das, was sich heute in den Medien abspielt ist Gehirnwäsche in reinster Form. Man könnte sagen
        Archipel Gulag, nein Archipel Öffentlich Rechtliche.
        Beides ist identisch.
        Aus diesem Grunde habe ich weder Fernseher noch Radio. Ab und zu komme ich jedoch nicht umhin, in manchen Lokalen läuft die „Glotze“ sogar vor den Gästen und ich bekomme so nebenbei das entartete und abartige Geschwurbel mit.
        Unlängst nannte sich der Heini Larz oder Lanze oder so ähnlich.

  4. Tja, was soll man zu dem exorbitant steigenden Goldpreis sagen? Ich sehe das abseits aller Charttechnik so: Da haben sich ein paar „Jungs von den Banken“ verabredet, dass sie im Oktober/November ein paar Tonnen Gold kaufen wollen. Ergo wurde der Preis 3 Wochen mit Eifer nach unten manipuliert, damit man die Shoppingtour mit Goldschnäppchen machen konnte. Als der Verkauf abgeschlossen war (EZB und andere haben ja reichlich Gold erworben), haben die Jungs wieder telefoniert und gesagt: „Alles paletti, lasst den Ballon wieder fliegen.“ Und nun steigt der Preis wieder. Die Einkäufer freuen sich entweder über zweistellige Millionenbeträge, die sie beim Einkauf gespart haben – oder die gleichen Beträge, die sie nun beim Verkauf zu ca. 80 EUR mehr pro Unze einsacken können. Ist doch bekannt, dass der Goldpreis bis auf die Knochen manipuliert ist! Nur der Weihnachtsmann glaubt da noch an Märchen oder Charttechnik! Als Otto Normalkäufer, der nicht zu den „Jungs von den Banken“ gehört, kann man nur den Preis aufmerksam beobachten, wenn man kaufen oder verkaufen will.

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